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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Interessant

Oktoberfest 1900 - Träume und Wagnis von Petra Grill

Zum Inhalt:

Zwei Frauen kämpfen um Anerkennung und das ist in der Zeit um 1900 mehr als schwierig. Colina muss verbergen, dass sie nur ein Schankmädchen war, denn als Gouvernante der jungen Clara käme das nicht gut an. Die junge Clara ist rebellisch und will sich auch nicht verheiraten lassen. Wird es den beiden Frauen gelingen, ihre Träume zu erfüllen.

Meine Meinung:

Als Frau von heute ist es immer wieder erstaunlich zu lesen, wie schwer es die Frauen früher hatten, was man sich heute gar nicht mehr so richtig vorstellen kann und auch will. Die Geschichte hat mir gut gefallen. Sie ist bildhaft beschrieben und der Schreibstil ist gut, auch wenn ich am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte in die Geschichte zu finden. Irgendwann entwickelt das Buch aber einen Sog, der einen dann auch nicht mehr los lässt.

Fazit:

Interessant

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr gerne gelesen

Mord in Highgate von Anthony Horowitz

Zum Inhalt:
Wer erschlägt einen erfolgreichen Scheidungsanwalt mit einer 2000 Pfund teuren Flasche Wein und warum? Hat die Autorin Akira erwas damit zu tun, die ihm genau diesen Tod angedroht hat? Und hat der weitere Tote was damit zu tun. Und wieder ermitteln Hawthorne und Horowitz.
Meine Meinung:
Ich mag die Romane um das schrullige Team bestehend aus Hawthorne und Horowitz.

Die Ermittlungen laufen immer interessant und ein stückweiT anders als in anderen Krimis. Man fühlt sich an Holmes und Watson erinnert. Die Protagonisten sind interessant und auch etwas besonderes und haben mir gut gefallen. Der Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder sehr gut und gelungen. Das Buch liest sich einfach sehr gut und ich hoffe auf weitere Romane mit diesem Team.
Fazit:
Sehr gerne gelesen

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Rezensionen von Claudia R:

überraschender Mörder

Lady Arrington und die tödliche Melodie von Charlotte Gardener

Klappentext:

Mary Elizabeth Arrington freut sich, auf die Queen Anne zurückzukehren! Doch schon beim Eröffnungskonzert wird ihre Freude getrübt. Der Pianist ruiniert den Abend, indem er den Auftritt der Operndiva Anastasia Botticelli mit einem vollkommen falschen Lied übertönt. Noch in derselben Nacht wird der Musiker tot aufgefunden - erdolcht an seinem Klavier! Erneut steckt Krimi-Autorin Mary mitten in einem echten Mordfall - und gerät diesmal selbst ins Visier des Mörders.

Cover:

Das Cover zeigt einen Liegestuhl auf einem Kreuzfahrtschiff mit Blick auf das Meer und den Möwen über dem Meer am Himmel. Das Cover ist okay, aber für mich kein wirklicher Hingucker oder Anreiz, denn es sticht nicht wirklich aus der masse heraus. Toll ist die Gestaltung um den Titel, diese ist sehr ausschraffiert und liebevoll designt.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band der Lady Arrington Reihe. Die Bände sind durchaus unabhängig voneinander zu lesen, da sich jeder mit einem eigenen Mordfall beschäftigt. Dennoch wird in diesem Band des häufigeren auf den ersten Band verwiesen, was aber teils eher als störend, denn als Hilfe empfunden wurde.

Der Schreibstil war für mich nicht immer ganz flüssig und locker, so recht kam ich nicht in diesen hinein und auch die Protagonisten waren mir teilweise etwas zu blass und konnten die Emotionen und Gefühle nicht ganz transportieren.

Alles in allem, war der Fall und die Geschichte an sich okay und auch recht gut durchdacht, aber mir hat etwas mehr Lebendigkeit und Emotionen gefehlt. Hier ist auf jeden Fall Potential nach oben. Der Mörder war überraschend und der Fall an sich ganz gut. Die Charaktere waren jedoch nicht ganz meins und ich kam nicht Recht in das Geschehen hinein. Mir hat hier einfach das gewisse Etwas gefehlt, aber auch dies ist Geschmacksache.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten und dadurch kommt man recht gut voran und auch die Gliederung ist sehr schön.

Jedoch konnte mich das Buch alles in allem nicht ganz überzeugen.

Fazit:

Der Fall an sich ist sehr schön konstruiert, jedoch fehlt es den Charakteren an Lebendigkeit und Emotionen.

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Rezensionen von Nepomurks:

Tolle Biografie!

Astrid Lindgren. Ihr Leben von Jens Andersen

Astrid Lindgren – was soll man sagen?! Eine großartige Autorin, die vielen Kindern und Erwachsenen prägende Momente und große Freude mit all ihren beliebten Büchern und Geschichten bereitet hat. Aber dahinter steckte zudem auch eine wirklich toughe, kluge und kämpferische Frau, die nicht nur zu Kriegszeiten Schicksalsschläge und arge Momente zu bewältigen hatte.

Ich bin auf diese Biografie „Astrid Lindgren – Ihr Leben“ aus dem Pantheon Verlag, verfasst von Jens Andersen, eher zufällig durch das zuvor von mir gekaufte Hörbuch der Tagebücher von Astrid Lindgren („Die Menschheit hat den Verstand verloren: Tagebücher 1939 -1945“, HörbucHHamburg HHV GmbH, eingelesen von Eva Mattes) gestoßen. Und ich muss sagen, Astrid Lindgren fasziniert. Die vorliegende Biografie offenbart viele unbekannte Szenen aus dem Leben der Autorin und hat mich wieder einmal in einen unerwarteten Lese-Bann gezogen. Der Autor Andersen schafft es, ein breites Bild der Frau und Autorin zu zeichnen und offenbart die unbekanntere Seite von Astrid Lindgren. Auch die Kehrseite des Ruhms, mit dem sich Astrid Lindgren mehr und mehr konfrontiert sah, wird hier auf ganz besondere Weise beleuchtet. Ebenso wie das immerzu beständige Bemühen um einen persönlichen Kontakt zu ihrer Leserschaft. Interessant und manches Mal auch sehr verblüffend. Der Schreibstil des Biografen ist sehr eingängig und die Erzählungen sind leicht und schnell zu lesen. Hier und da gab es kleinere inhaltliche Wiederholungen, weil sich die Passagen nicht chronologisch aufbauen. Ich habe dieses Buch sehr, sehr gerne gelesen und kann es einfach nur weiterempfehlen. Deshalb ganz klar 5 Sterne!

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Rezensionen von Tara:

Tiefgründig & zeitlos

Die verschwindende Hälfte von Brit Bennett

„Die verschwindende Hälfte“ ist nach „Die Mütter“ der zweite Roman der US-amerikanischen Schriftstellerin Brit Bennett.


Stella und Desiree sind Zwillingsschwestern und wurden in Mallard einem kleinen Ort in Louisiana geboren, deren Bevölkerung über die Jahre hinweg immer hellhäutiger wurde.

Auch die Schwestern sind fast weiß. So unterschiedlich die beiden auch sind, eines ist jeder von ihnen klar, in Mallard haben sie keine Zukunft. Sie gehen nach New Orleans, wo sich ihre Wege trennen. Während Desiree einen sehr dunkelhäutigen Mann heiratet, beginnt Stella in einem Büro mit Weißen zu arbeiten.


In ihrem Roman greift Brit Bennett ein sehr aktuelles Thema der amerikanischen Geschichte auf. Sie setzt sich dabei gleichermaßen mit der Vergangenheit und mit der Gegenwart des Landes auseinander, hinterfragt gesellschaftliche Normen und Werte. Die Charaktere sind detailliert gezeichnet und wirken authentisch.
Der Schreibstil ist klar und eindringlich, mit ihren Worten kommt die Autorin direkt bei ihren Lesern an.


Fazit: Ein mutiger, intensiver und tiefgründiger Roman der schwierige Themen anspricht und nach dem Lesen noch lange nachhallt.

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Rezensionen von inya:

lesenswert

Heimat muss man selber machen von Sina Trinkwalder

Ich hatte vor diesem Buch noch nichts von der Autorin oder ihrer Firma gehört. Deshalb fand ich ihre Geschichte und die Geschichte ihrer Firma besonders spannend. Sie hat in der deutschen Firmenkultur etwas sehr Wertvolles geschaffen. Bei ihr steht nicht der Profit im Vordergrund, sondern die soziale Form des Wirtschaftens.

Das heißt, dass sie vielen Menschen eine Chance gibt in den Beruf zu finden und einen Anker zu erhalten, die sonst auf dem Arbeitsmarkt eher keine Chance haben. Dabei versucht sie auch auf die Eigenschaften und Charakterzüge der Mitarbeiter und Kollegen einzugehen. Ich finde das Buch sehr ehrlich geschrieben und auch anregend und inspirierend für mehr Offenheit und Querdenken.

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Rezensionen von Lesemama:

Sophias Leben geht weiter

Die Farben der Schönheit - Sophias Träume von Bomann Corina

Bewertet mit 4 Sternen

Teil zwei einer Reihe!

Zum Buch:
Nachdem Sophia erfahren hat dass ihr Sohn noch leben soll und sie ihre Stelle bei Madame verloren hat, reist sie zurück nach Paris um mach ihrem Sohn zu suchen. Wieder zurück in Amerika macht ihr Miss Arden, die größte Konkurrentin von Madame Rubinstein ein überaus großzügige Angebot und plötzlich ist Sophia mitten drin im Puderkrieg .

..

Meine Meinung:
Sophias Träume geht genau dort weiter wo Sos Hoffnung geendet hat. Man sollte also auf jeden Fall den ersten Teil gelesen haben, sonst fehlt wichtiges Vorwissen und die Geschichte ist nur halb so spannend und interessant.
Auch in diesem Buch ist es der Autorin sehr gut gelungen die Belange von Sophia in das richtige Licht zu rücken. Die Spannung zwischen den beiden Kosmetikgigantinnen, der Puderkrieg, ist während der ganzen Geschichte allgegenwärtig und trotzdem geht es um Sophia und ihr Leben.
Manchmal wünschte ich allerdings, Sophia wäre selbstbewusster, standhalten und würde für sich einstehen, egal wie Loyal sie sich gegenüber ihrer Arbeitgeberin fühlen mag.
Da das Buch in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts spielt, spielt natürlich auch die beginnende Krise in Deutschland eine große Rolle und es ist der Autorin sehr gut gelungen, die Gefühle von Sophia wiederzuspiegeln.
Ja, ich fand es eine sehr gelungene Fortsetzung und hoffe auf ein zufriedenstellendes Ende dann im dritten Buch.
Nur stellenweise war es etwas in die Länge gezogen und manchmal wünschte ich mir eine Situation ausführlicher. Dennoch eine sehr gute Reihe über eine spannende Zeit und über eine starke Frau.
Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf sie Fortsetzung, die ja bald erscheinen wird.

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Rezensionen von nicole koppandi:

Einfach nur toll gemacht

Der Weg in die Moderne von Jing Liu

Ich habe mir, vor Beginn des 4. Bandes, die drei Vorgänger gekauft und diese vorab gelesen.

Ich war schwer beeindruckt, wie gut diese Bände bearbeitet sind - genau die richtige Dosis an Informationen, nicht zu detailliert, aber auch nicht zu wenig und aus allen Bereichen, die die Geschichte eines Landes prägen gibt es kurze Darstellungen: Kaiser, Dynastien, Kunst, Landwirtschaft, Religion,.

.. es war mir wirklich ein Vergnügen.

Die Zeichnungen sind ganz einfach, aber sehr einprägsam, so das Wort und Bild gemeinsam eine gut Erklärung zum jeweiligen Thema abgeben. Gerade bei Themen, die quasi Neuland sind, ist die Comic-Variante perfekt.

Ich habe viel gelernt, sicher auch gleich wieder viel vergessen.


Uneingeschränkte Empfehlung

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Rezensionen von nicole koppandi:

Ein Einblick in die japanische Gesellschaft

Brüste und Eier von Mieko Kawakami

Im Sommer 2008 erhält die 30-jährige Natsuko Besuch von ihrer Schwester Makiko und ihrer Nichte. Makiko ist nach Tokyo gefahren, weil sie eine Brustoperation machen lassen will. Makiko arbeitet in einer Bar als Hostess, ihr Körper ist quasi ihr Kapital in diesem Job. Die Nichte ist zu diesem Zeitpunkt hochpubertär, spricht weder mit ihrer Mutter, noch mit ihrer Tante, sie schreibt alles, was sie zu sagen hat in ein kleines Büchlein.

In diesem ersten Drittel erhält man als Leserin einen Einblick wie die beiden Schwestern aufgewachsen sind, ärmlich, ohne Vater, mit Mutter und Großmutter, die um das Überleben der Familie kämpfen mussten.

Der zweite Teil, ist ca 10 Jahre später angelegt. Natsuko ist eine erfolgreiche Autorin um die 40, alleinstehend mit bestehendem Kinderwunsch. Die einzige Möglichkeit ein Kind zu bekommen, wäre mittels Samenspende, jedoch ist diese in Japan nur Ehepaaren vorbehalten. Unter vielen Gesichtspunkten, Pro und Contras wird dargestellt, was es bedeuten kann, mittels Samenspende schwanger zu werden. Wie kommt man zu so etwas, als alleinstehende Frau? Wie geht es den Kindern, die nicht wissen, wer ihr Vater ist? Wann sagt man es am besten den Kindern, damit sie nicht mit einer Lüge aufwachsen müssen?

Bei meinen Recherchen zu „Frauen in der japanischen Gesellschaft“ wurde mir schnell klar, wie besonders, selbstbestimmt und emanzipiert die Protagonistin ihr Leben lebt. In Japan stellen nur wenige Frauen ihre, für sie vorgesehene Rolle in Frage: Kinder bekommen, diese großziehen, sich um die kranken Angehörigen zu kümmern und ja nicht von den althergebrachten Traditionen abzuweichen. Die Ehemänner werden vielfach noch als Gebieter angesprochen, zwar gilt das heute als Floskel, aber trotzdem….

Ich war sehr begeistert von diesem Buch. Die Besonderheit dieses Romans wurde mir erst so richtig klar, als ich mich noch zusätzlich zu den im Text angeführten Themen Japan betreffend eingelesen hatte. Der Roman hat so überhaupt nichts mit den Klischees zu tun, die mir über Japan bekannt waren.

Cover und Titel sind dermaßen gut gewählt – Chapeau!

Absolute Leseempfehlung

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Rezensionen von Gaby 2707:

Weitere spannende Abenteuer mit dem kleinen Giesbert

Giesbert hört das Gras wachsen von Daniela Drescher

Nachdem Giesbert, der kleine Wicht, der in der Regentonne wohnt, seine ersten Abenteuer bestanden hat, gibt es nun neue. Nach „Giesbert in der Regentonne“ und „Giesbert und der Gluckerbach“ mussten wir natürlich auch den 3. Band der Reihe um den kleinen Mann mit der grünen Latzhose und dem grünen Blätterhut lesen und vor allem auch anschauen.

In einer absolut kindgerechten und für Kinder verständlichen Sprache erzählt Daniel Drescher, welche Abenteuer der kleine Wicht diesmal zu bestehen hat. Er trifft z.B. Buz, das Holzapfelmännlein, hat Ärger mit der kleinen Ilvi, findet Spuren im Schnee und lernt Nachbar Langohr kennen. 13 kleine Geschichten sind auf 102 Seiten verteilt und lassen sich, da sie nicht so lang sind, sehr gut auch als Gute-Nacht-Geschichten lesen.
Ganz besonders finde ich auch die wunderschönen Illustrationen. Die Bilder sind so farbenfroh gestaltet und es gibt so vieles zu entdecken, dass wir uns zuerst den Bildern gewidmet haben und dann die Geschichten lesen.

Die Giesbert-Bücher werden bei uns immer wieder aus dem Bücherschrank geholt. Dank des harten Einbandes und der etwas dickeren Seiten hat es bisher auch gröbere Behandlungen gut weggesteckt.

Ein wunderbares Kinderbuch für Kinder ab 5 Jahren, das ich absolut empfehlen kann.

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