Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Expedition
Die Dame mit der bemalten Hand von Christine Wunnicke
Die Schriftstellerin Christine Wunnicke schreibt etwas abgedrehte Romane mit exzentrische Figuren.
Die Dame mit der bemalten Hand spielt um 1794. Es beginnt in Göttingen. Da lernen wir Carsten Niebuhr aus dem Bremischen kennen.
Er macht sich mit einigen Gleichgesinnten auf eine Expedition nach Arabien.
Dort trifft er auf einen Astronom Haschid Musa. Dessen wissbegierige Tochter ist mir sympathisch.
Christine Wunnicke schreibt mit trockenem Humor. Sie verwebt die Geschichte von historischen Personen mit einem Eigenleben.
Es ist eine interessante Geschichte.
Rezensionen von Lesemama:
Es hält, was das Cover verspricht
Erst ich ein Stück, dann du - Fibo - Kleiner Fuchs, großer Held von Patricia Schröder
Bewertet mit 5 Sternen
Zum Buch:
Fibo wächst mit seinen drei Geschwistern im Fuchsbau auf, aber Fibo ist anders. Er mag keine Mäuse, sondern lieber Früchte.
Als kleinster Fuchs muss er sich so das Gespött seiner Geschwister anhören, da beschließt Fibo, er wird ein Held ...
Meine Meinung:
Ich sah das Cover vor einigen Wochen auf der Autorenseite von Patricia Schröder und war auf den ersten Blick verliebt.
Umso größer war dann die Freude, dass ich das Buch zusammen mit meinen Lesepatenkindern lesen durfte.
Ich liebe die "Erst ich ein Stück, dann du" Reihe. Für mich die beste und erfolgreichste Möglichkeit mit Kindern zu üben. Der erfahrene Leser darf den etwas schwierigeren, längeren Text lesen, der Leseanfänger hat eigene Textpassagen, die gut zu erkennen sind.
Diese sind in der gut lesbaren Fibelschrift, sie haben die richtige Größe um leicht gelesen zu werden. Vor allem aber haben sie die richtige Länge, oder eher halt Kürze, um vom Erstkeser gut erkannt zu werden. Es sind leseleichte, einfache, kurze Worte, aber auch mal eines, was ordentlich Konzentration erfordert.
Hinzu kommen die zuckersüßen Illustrationen, die das Gelesene hervorragend unterstützen und viel zum Entdecken bieten.
Da ich ja normalerweise mit Kindern lese, die noch Förderbedarf haben, mag ich diese Reihe aus den oben genannten Gründen sehr gerne. Die Kinder haben ihr Erfolgserlebnis in dem gelesenen Text und finden in den Bildern genügend Situationen, mit denen sie das Gelesene bzw. das Gehörte verbinden können.
Ich liebe diese Reihe und nutze sie sehr gerne für die Leseförderung.
Gerade dieses Buch, mit dem kleinen Fuchs Fibo, bringt die kleinen Lesern verschiedene Waldbewohner und auch ihren Lebensraum näher.
Ein sehr gelungenes Buch, welches sowohl dem Vorleser, als auch dem mitlesenden Leseanfänger sehr große Freude bereitet. Bei uns war es jedenfalls so.
Von mir bekommt Fibo eine absolute Leseempfehlung. Eine ganz großartige Reihe für alle, die gerne mit Kindern lesen.
Rezensionen von Minangel:
Beeindruckend menschlich erzählt!
Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1) von Susanna Leonard
Meine Meinung: Wie sehr mag ich historische Romane, wo uns beeindruckende Persönlichkeiten aus der Geschichte menschlich nahe gebracht werden. Sie zu erleben in der Zeit, in der sie geboren wurden und wo neben ihrer herausragenden Arbeit auch Platz für den Menschen, mit seinen Charakterzügen, seiner Familiengeschichte und seiner liebenden Seite ist… die Facetten eines Lebens aufgezeigt.
Dies alles ist in diesem wunderbaren Roman von Susanna Leonard passiert und genau aufgrund dieser Faktoren konnte er mich überzeugen. Klar hätte mir gefallen, noch mehr von Madame Curie nach dem Tod ihres Gatten zu erfahren, wie sie es schaffte, aus der Trauer wieder rauszukommen, was es mit der besagten Affäre auf sich hatte,… dieser Zeitabschnitt war für mich zu kurz ausgebildet. Dafür habe ich es genossen, sehr lange in der Kindheit und in der Zeit des Erwachsenwerden zu verweilen. So konnte ich miterleben, wie die Person Marie sich entwickelte aufgrund ihrer Wurzeln und die Bilder ihrer Heimat, die Sommer im ländlichen Polen und ihre Lebensfreude und Bräuche haben mich berührt.
Das Herausarbeiten der politischen Umstände, die Rolle der studierenden Frau, die Schwierigkeiten als Frau in der Wissenschaft, ihr Drang, ihre Behaarlichkeit und ihr Wissendurst! – all dies hat mir in seiner Umsetzung zugesagt. Die Zeitsprünge haben mich nicht gestört und mir gezeigt, welch positiven Einfluss die Person Curie ohne ihren bewussten Zustuns auf ihr Umfeld hatte.
Fazit: Die Mischung historische Persönlichkeit, Wissenschaft, Liebe und Familie konnte mich abholen und ich war und bin jetzt noch mehr angetan von Marie Curie – daher 5 strahlend blaue gefährlich faszinierende Sterne.
Rezensionen von Gaby 2707:
Der Autor selbst als Protagonist – klasse gemacht und sehr unterhaltsam
Mord in Highgate von Anthony Horowitz
Der Scheidungsanwalt Richard Pryce wird in seinem Anwesen von seiner Haushälterin tot aufgefunden, erschlagen und erstochen. Die Tatwaffe: eine extrem teure Flasche Wein - 1982 Château Lafite Rothschild Pauillac. Dabei trank der Tote zu Lebzeiten gar keine Alkoholika. Der erste Verdacht fällt auf die Exfrau eines Mandanten von Pryce, die Schriftstellerin Akira Anno.
Sie hatte ihm bei einem Restaurantbesuch gedroht. Hat sie ihren Frust in seinem Tod enden lassen? Ex-Polizisten und nun Privatdetektiv Daniel Hawthorne zieht den Autor Anthony Horowitz an seine Seite um ein Buch über ihn und den aktuellen Fall zu schreiben. Zusammen mit Detective Inspector Cara Grunshaw beginnen die Ermittlungen.
Den ersten Band dieser Reihe kenne ich bisher noch nicht. Aber nach dem Lesen des Klappentextes und einer kurzen Leseprobe wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und bin ich ins kalte Wasser gesprungen. Ich hatte allerdings zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich irgendetwas Wichtiges aus dem ersten Fall verpasst habe. Vielmehr machen viele kleine Andeutungen Lust, auch noch weitere Bücher von Anthony Horowitz zu lesen.
Was zuerst nach einem so einfach und schnell zu lösender Fall aussieht, entpuppt sich, nachdem immer mehr Verdächtige und ein weiterer Toter auftauchen, als äußerst kniffliger Fall. Daniel Hawthorne und Anthony „Tony“ Horowitz erweisen sich als so ein klasse Team. Der eine mit fast hellseherischen Fähigkeiten, der andere immer einen Schritt hinterher oder auf der falschen Fährte. Ich finde es klasse, wie der Autor sich selbst in diese Geschichte, ebenfalls als Autor hineingeschrieben hat. Das hat mich immer wieder mal zum Schmunzeln gebracht. Als er aber nach einer Messerattacke verletzt ins Krankenhaus kommt, habe ich sogar kurzzeitig um ihn bangen müssen.
Durch die mit vielen unterschiedlichen Charaktereigenschaften ausgestatteten Protagonisten, die mir sehr ausführlich und klar vorgestellt werden, bin ich sehr schnell in der Geschichte drin und mein Kopfkino gibt Gas. Es kommt mir so vor, als würde mich der Autor hier ganz persönlich ansprechen und mir die Geschichte erzählen. Dieser Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und ist mal was anderes.
Bei „Mord in Highgate“ habe ich sofort an einen Kriminalroman gedacht. War daher etwas erstaunt, dass auf dem Cover „Roman“ steht. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass das auch eher passt. Es gibt zwar einen Mord, aber das ganze Drumherum, die langsamen Ermittlungen, immer neue Verdächtige, immer neue Spuren (die oft ins Nichts führen) und ein Spannungsaufbau, der irgendwo in der Mitte stehen bleibt und sich dort hält, bieten allerfeinste Unterhaltung. Als Krimi würde ich die Geschichte aber nur im aller weitesten Sinne bezeichnen. Ich jedenfalls habe mich bei den Ermittlungen total blamiert. Zwar hatte ich von Anfang an die Vermutung, dass es nicht bei der ersten Verdächtigen bleiben würde. Aber dann…
Mir hat dieser „Mordfall“ sehr gut gefallen. Ich hatte ein paar Stunden wunderbare Unterhaltung voller Wortwitz, manchmal ironisch verpackt. Da doch noch einige Fragen gerade zu Hawthorne offen geblieben sind, kann ich mich bestimmt auf einen weiteren Fall mit dem ungleichen Ermittlerduo Daniel Hawthorne und Anthony Horowitz freuen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Aktuell und humorvoll
Hilfe, mein Handy ist ein Superschurke! von Rüdiger Bertram
Franzi zählt mit: Bereits 3688 x hat sie ihre Eltern gebeten, anstatt des Plastikhandys für Babys, das sie hat, ein richtiges Handy zu bekommen. Ihre Eltern haben nicht so viel Geld, können sich für Franzi keines leisten. Aber als Franzi von ihrem ersten Schultag am Gymnasium zurück kommt, hält ihr Papa ein Päckchen hin.
Darin ist ein Handy. Kein Smartphone, aber ein richtiges Handy. Sogar mit einem kleinen Guthaben. Was sie mit ihrem ganz besonderen Dandy Smart alles erlebt, davon erzählt diese Geschichte.
Kleine Geschichten, wie z.B. dank Dandy Smart ein Kätzchen gerettet wird, wie er illegal zu einer Pizza für Franzi kommt oder wie sie die alte Frau Berkel mittels Dandy beim Dame spielen beschummelt. Und auch, wenn der Super-Chip nun im Bauch von Hamster Theo sein Dasein fristet – die Beiden sind ab jetzt einfach unschlagbar.
In 23 Kapiteln, die ich mit unserem kleinen Nachbarn abwechselnd gelesen habe und die sich auch gut vor zum zu Bett gehen lesen lassen, bin ich dabei, wie Franzi und ihr Dandy Smart von einem Abenteuer ins nächste stolpern.
Lenny ist ganz begeistert von der witzigen Geschichte. Er bekommt mit seinen 9 Jahren schon mit, wie Kinder in der Schule ausgegrenzt werden, wenn sie mit dem konsumieren nicht mitmachen können oder wollen. Vor allem gefallen ihm auch die kleinen Zeichnungen, die die Geschichte auflockern.
BFF – gut, dass die Erklärung auf einem Bild abgebildet ist. Was ein Babo ist musste ich mir auch erklären lassen.
Eine nette Geschichte, die fast wie ein Märchen daher kommt und die die Fantasie anregt. Dank der vielen kurzen Kapitel für Leseanfänger genau so geeignet wie für ältere Kinder, die mit Franzi und Dandy Smart bestimmt ihren Spaß haben.
Von Lenny und mir bekommen Frieda und Dandy Smart 4 von 5 Punkten.
Rezensionen von begine:
Graubündner Geschichte
Goldene Jahre von Arno Camenisch
Der Schriftsteller Arno Camenisch ist ein Graubündner und dort spielen auch seine Romane.
Sein Roman „Goldene Jahre“ fängt 1969 an.
Es ist die erste Mondlandung und gleichzeitig eröffnen Margrit und Rose-Marie ihren Kiosk.
Er ist ein wichtiger Ort für die Bevölkerung. Die beiden Frauen kennen jeden ihrer Kunden.
Sie schreiben alles wichtige auf, so das es eine Graubündner Chronik wird. Die Dialoge und Erinnerungen geben dem Roman den Esprit.
Der Autor ist jeden Tag auf dem Schulweg an ihm vorbei gekommen.
Aber im Laufe der Zeit geht es wie überall. Es gibt die großen Läden, die Kioske werden leider nicht mehr so gebraucht.
Arno Camenisch hat die Stimmung der 50 Jahre besonders gut einfließen lassen.
Der Roman besticht mit seinem Sprachwitz.
Er ist zu empfehlen.
Rezensionen von Anna625:
Kein Grund zur Sorge
Kalmann von Schmidt Joachim B.
Kalmann ist fast 34 und der Sheriff von Raufarhöfn. Das kleine Dörfchen mit seinen 173 Einwohnern liegt etwas abgelegen an der Nordostküste Islands. Wirklich viel los ist da eigentlich nicht, umso faszinierender finden es die Einwohner, als plötzlich Róbert McKenzie, der Fangquotenkönig des Ortes, verschwindet - und Kalmann eine Blutlache im Schnee entdeckt.
Kein Grund zur Sorge, denkt sich Kalmann, doch der Sache wird natürlich auf den Grund gegangen, und so rückt die Polizei an, um den Fall zu untersuchen. Kalmann möchte eigentlich nur in Ruhe weiter Haie fangen, denn er ist der letzte Haifischfänger in der Gegend und macht den zweitbesten Gammelhai Islands, direkt nach seinem Großvater, von dem er alles gelernt hat. Denn Kalmann war schon immer ein bisschen anders als die anderen, ein bisschen spezieller und langsamer, doch er hat sich eine feste Position in der Dorfgemeinschaft erarbeitet und wird für seinen Gammelhai geschätzt. Da er aber nunmal ein wichtiger Zeuge im Fall des Verschwundenen ist, kann er sich den polizeilichen Ermittlungen nicht entziehen, und eigentlich findet er es ja selbst auch spannend. Kein Grund zur Sorge also.
Das Buch ist keine große Kriminalgeschichte, im Mittlepunkt stehen weniger der mögliche Mord an Róbert McKenzie als vielmehr die Natur Islands und die ganz besondere Sichtweise des Protagonisten, auch, wenn die Handlung sich natürlich an den Ermittlungen orientiert. Kalmann ist ein sehr liebenswürdiger Charakter, er kann Vieles nicht nachvollziehen, was die anderen Menschen tun, gibt aber sein bestes. In der Vergangenheit und manchmal auch noch heute hat er mit der Ablehnung anderer zu kämpfen, doch er hat gelernt, dass es das Beste ist, einfach mitzulachen - denn meistens ist es ja auch wirklich lustig. Kalmann akzeptiert, wer er ist und wie er ist und er kann sogar darauf stolz sein, denn wenn er auch in der Schule nicht so gut war wie die anderen Kinder und vieles nicht begreifen kann, so gibt es doch auch andere Dinge, in denen er viel besser ist - er kennt Melrakkaslétta wie seinen Westentasche, weiß sehr viel über die Tiere und die Natur dort und ist ein guter Jäger. Da die Geschichte aus seiner Sicht geschrieben ist erfährt somit auch der Leser Einiges über Island und kann wunderbar eintauchen in diese ganz besondere Amosphäre. Man kann fast den Schnee unter den Schuhen spüren, das Meer in der Ferne erahnen und das kleine Dörfchen unten am Fuß des Hügels, den Fuchs sehen, der gerade auf der Jagd ist...
Das, was Kalmann charakterlich auszeichnet, spiegelt sich auch in der sprachlichen Umsetzung wider. Aus der Ich-Perspektive erzählt sind die Sätze so formuliert, wie Kalmann sie vielleicht denken würde, wir haben also eine beinahe kindliche Sichtweise auf die Dinge, die gelegentlich aber auch sehr ernst werden kann. Anfangs hatte ich noch die Befürchtung, dass dies auf Dauer anstrengend werden könnte, doch im Gegenteil - ich finde den Schreibstil sogar sehr gelungen, er ist angenehm zu lesen und verleiht dem Roman zusätzliche Authentizität.
Kalmann macht sich viele Gedanken, nicht nur um das Verschwinden Róberts und die Natur, sondern auch um seinen Großvater, der seit einer Weile in einem Pflegeheim lebt, und um das, was er von den anderen über die mögliche Zukunft des Dorfes hört. Denn Róbert besaß einige Quoten, die ihm das Fischen erlaubten, doch mit seinem Verschwinden ist die Zukunft des Dorfes ungewiss, da er der wohlhabendste Einwohner des Dorfes war und nicht nur ein Hotel führte, sondern auch an einem Projekt arbeitete, um mehr Touristen anzulocken. Nun besteht die Gefahr, dass Raufarhöfn verarmt, und diese Sorge wird unterschwellig auch im Roman deutlich.
Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Es sind die ganz besondere Sichtweise des Protagonisten, die eingänge Beschreibung der Umgebung, die teils ein wenig eigentümlichen, aber keinesfalls überzeichneten Charaktere, die ihn auszeichnen. Ich fühlte mich beim Lesen direkt an Kalmanns Seite versetzt und konnte sehr gut eintauchen in diesen ganz besonderen Roman. Also kein Grund zur Sorge, sondern eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von PollyLeseratte:
Ganz lustig
Arthurs wildes Hundeleben Gebunden. von Abidi Heike
In diesem Buch geht es (wenig überraschend ;) ) um Arthur. Er darf zwei Wochen auf den Hund Lucky aufpassen. Doch als die beiden am nächsten Tag aufwachen haben sie plötzlich ihren Körper getauscht.
Und damit beginnt ein verrücktes, aber auch sehr lustiges Abenteuer.
Wir haben hier ein Kinderbuch für Kinder so zwischen 8 und 10.
Dementsprechend ist die Schrift ziemlich groß und es gibt auch einige schwarz/weiß Illustrationen. Ich finde es für Kinder in dem Alter sehr angemessen.
Den Schreibstil fand ich auch als Erwachsene angenehm zu lesen. Es ist nicht gezwungen leicht geschrieben und der Witz kommt auch sehr gut rüber. Beim Vorlesen habe ich auch sehr oft lachen müssen. Und das heißt schon was. Die meisten Kinderbücher treffen jetzt nicht ganz meinen Humor.
Arthur und den Hund Lucky mochte ich beide sehr gerne. Arthur ist schon frech, aber angenehm und sympatisch. Lucky oft sehr lustig.
Insgesamt wirklich ein lustiges Kinderbuch. Mit dem Buch kann man eine kurzweilige schöne Lesezeit haben. Aber es ist jetzt nicht mit einer Botschaft versehen. Aber das darf ja auch mal sein :)
Rezensionen von PollyLeseratte:
einfach wunderbar
Einstein von Torben Kuhlmann
Bisher hab ich noch kein Buch von Torben Kuhlmann gelesen, aber jetzt nach der Lektüre dieses "Teiles" muss ich das unbedingt nachholen. Denn das Buch ist einfach wunderbar!
In diesem vierten Mäuseabenteuer reist die Maus durch die Zeit und es geht natürlich auch um Einstein.
Das besondere an diesem Buch ist es, dass es wunderschöne Illustrationen, schöne Texte und auch noch Wissen verbindet.
Es ist meiner Meinung nach ein Buch für alle Altersklassen. Kinder verstehen das Buch sicher, aber auch Erwachsene werden es lieben.
Die Illustrationen sind sehr fein und detailvoll und realistisch gehalten und es gibt viel zu entdecken.
Für ein Bilderbuch sind die Texte relativ umfangreich und auch sehr gut geschrieben.
Insgesamt für mich ein wundervolles perfektes Buch. Ich bin fast traurig dass es vorbei ist.
Rezensionen von Nepomurks:
Wäre doch nur der zähe Schreibstil des Autors nicht...
Im Unterland von Robert Macfarlane
In seinem Buch „Im Unterland“ beschäftigt sich Robert Macfarlane im wahrsten Sinne gemäß des Titels mit den unterschiedlichsten Unterwelten dieses Planeten. Er schreibt dabei recht tragend schwermütig und inszeniert eine erlebte Umgebung, die anschaulich schauerlich wird. Auf mich wirkte das Buch, das sicherlich viele interessante Ansätze bietet und inhaltlich auch nicht unbedingt langweilig wird, deshalb immer ein wenig zu „sehr gewollt“.
Bedeutungsschwanger, mit viel Fingerzeig und gefühlt doch immer ein wenig von „oben herab“ gibt Robert Macfarlane hier seine Wahrnehmungen, Erlebnisse und Meinungen zum Thema wider, verpackt als Sachbuch. Und so schleicht man lesend durch eine von persönlichen Intentionen und Lektionen gefüllte Erzählung, die mir wiederum leider oftmals nicht zusagte. Ich fand das Lesen der Beiträge anstrengend, nicht wegen des Inhaltes an sich, sondern wegen des sehr individuellen Schreibstils des Autors. Leider hatte ich mir von diesem Buch etwas anderes versprochen und ich würde eher sagen, dass dieses Buch seine geneigten Leser finden muss. Meins war es eher nicht, deshalb 2 Sterne.











