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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Dramatische Ereignisse

Unter uns das Meer von Amity Gaige

Zum Inhalt:
Juliet und ihr Mann leben ein normales Leben mit ihren beiden Kindern. Bis Michael seine Frau dazu überredet eine Jahr mit der Familie auf einer Jacht zu verbringen, sein großer Traum. Doch wie wird dieser Trip enden? Wir begleiten die Familie auf einem dramatischen Trip, der anders endet, als es geplant war.

Meine Meinung:
Was für ein seltsames Buch. Zumindest habe ich das so empfunden. Es hinterlässt mich auch ein wenig ratlos, da ich gar nicht weiß, wie ich es finden soll. Durch die wechselnden Erzählelemente ist die Geschichte anfangs etwas schwierig, doch daran gewöhnt man sich. Dennoch konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Ich weiß auch jetzt noch nicht, ob ich es gut oder schlecht finde. Auf jeden Fall hat es ein tolles Cover, dass mich auf jeden Fall angezogen hat.
Fazit:
Dramatische Ereignisse

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Rezensionen von yellowdog:

Erzählungsband

Das russische Mädchen von Wolf Wondratschek

Wolf Wondratscheks Erzählungsband Das russische Mädchen ist 2005 schon einmal unter dem Titel Saint Tropez und andere Erzählungen erschienen. Die Gründe für die Titeländerung sind mir nicht bekannt, stimme aber zu, da ich finde, dass diese Geschichte um das russische Mädchen wichtiger ist als Saint Tropez.

Es geht um einen Chirurgen, der eigentlich schon im Ruhestand ist, auf Drängen eines jungen engagierten Arztes bereit ist das 18jährige Mädchen zu operieren, das an einem Wirbelsäulenschaden und den damit verbundenen, auch sozialen Beeinträchtigungen leidet.
Die Geschichte ist angelegt, dass man als Leser den beobachtenden Emotionen des Chirurgen folgt.

Ich halte einiges von Wondratscheks Kurzprosa, auch wenn ich zu manchen Texten wenig Zugang finde. Wie z.B. der Story mit dem langen Titel “Ein Tier, wahrscheinlich war ich das, bis Gott zwei Menschen daraus machte”.

Die zweite herausragende Geschichte des Bandes ist Der Feuerwehrmann, die einen emotionalen Wandel beschreibt.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Liebeschaos in den Wechseljahren

Ziemlich hitzige Zeiten von Angelika Schwarzhuber

Anna um die 50-seit einigen Jahren geschieden und Single-anders als ihr Ex.Anna hat zwei Töchter ,die eine steckt mitten im Abistress-die andere plant ihre Hochzeit.Wo sie auf Hilfe und Mitwirkung ihrer Mutter hofft.Und dann als diese Hitzewallungen,nicht nur vom Stress -nein auch noch weil Annas erste Liebe nach 30 Jahren wieder augetaucht ist.

Und auch Annas Mutter die im Haus lebt bereitet Anna einige Wallungen-den sie zeigt Anzeichen von beginnender Demenz.....
Die Autorin Angelika Schwarzhuber hat einen wizigen und mitreisenden Schreibstil.Humorvoll beschreibt sie die Geschichte mit allem was zu den Wechseljahren dazu gehört.Mann erlebt dabei auch mit den Abistress und die Hochzeitsvorbereitungen.Die neben den Hitzewallungen auch den Puls hoch jagen.Mir gefällt das Anna eine Frau ist wie du und ich-ich habe richtig mitgeschwitzt und gedanklich im Kühlschrank mit dem Kopf gehangen.Es hat mega Spass gemacht zu lesen und Anna und ihr Chaos zu begleiten.Volle 5 Sterne und wenn möglich mehr davon.

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Rezensionen von heinoko:

Kunstvoll in Szene gesetztes Familiendrama

Ihr Königreich von Nesbø Jo


„Wenn du bis zum Hals in der Scheiße steckst, ist es gut, den Kopf nicht hängen zu lassen.“ Dieser Satz trifft das Buch auf den Punkt. 600 Seiten, deren Inhalt man auf wenige Sätze reduzieren könnte. Ein friedliches Leben führt Roy in den norwegischen Bergen, bescheiden, im Gleichmaß. Bis sein Bruder Carl nach Jahren der Abwesenheit in die Heimat zurückkehrt, in Begleitung seiner schönen Frau.

Carl, der jüngere, der charmantere, der scheinbar erfolgreichere Bruder, von Kindheit an von Roy beschützt. Wo Carl auftaucht, gerät das Leben von Roy und so manch anderer Menschen im Ort gewaltig in Bewegung.
Jo Nesbo hat einen Kriminalroman geschrieben. So steht es auf dem Cover. Aber vielleicht ist das Buch eher ein Familiendrama. Oder das Psychogramm von Menschen, denen in früher Kindheit Schreckliches widerfahren ist. Oder die verquere Moralanalyse, wie Menschen, selbst wenn sie morden, sich als Opfer der Umstände sehen. Doch egal, welchem Genre man das Buch zuordnen möchte – es ist so gut geschrieben, dass die 600 Seiten an keiner Stelle, trotz der teilweise ausufernden Erzählweise, mühsam oder langweilig zu lesen sind. Im Gegenteil! Es gibt unglaublich schöne bildstarke Textpassagen, fast lyrisch schön, wie zum Beispiel zum Goldregenpfeifer, dem „einsamsten und ernstesten Vogel“. Und es gibt entsetzliche, unerträglich grausame Textpassagen, deren Inhalt ich hier nicht wiederholen möchte. Jo Nesbo beherrscht die gesamte Klaviatur der Schreibkunst perfekt. Und so ist auch der Aufbau des Buches ein schriftstellerischer Kunstgriff der besonderen Art. Denn es wird nicht wirklich chronologisch erzählt, sondern eher in Kreisen, erst in großen weiten Bögen, dann enger werdend, dabei mehr und mehr offenbarend, wann immer man wieder an die gleichen Geschehnisse herankommt. Bei jeder Kreisumrundung wird deutlicher, was die beiden Brüder verbindet oder trennt. Bei jeder weiteren Drehung tun sich mehr Untiefen auf, Strudel, die den Leser immer weiter hinein ziehen in eine schier ausweglose Geschichte, dramatisch und spannend.

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Rezensionen von Gudrun7:

interessante Einblicke in die Welt von damals, nur oftmals etwas zu wenig in die Tiefe

Die Frauen von Gut Falkensee von Luisa von Kamecke

Das Cover weist gelungen auf die Zeit von damals hin. Da sind zum einen die passenden Farben und zum anderen die Abbildungen, die alles wunderbar aufzeigen.
Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen.
Die Themen sind sehr umfänglich und vielfältig.
Die Kapitel, die mittels unterschiedlicher "Erzähler" und auch oftmaliger Zeitensprünge aufgeführt sind, ergänzen gelungen die Geschichte und lassen den Leser ins Geschehen eintauchen.

Einziges Manko ist hier, dass die Themen oftmals zu wenig in die Tiefe gehen. Habe mir das so erklärt, dass es vielleicht durch die Vielfältigkeit der Vorkommnisse nicht möglich war, alles eingehender zu erläutern. Dennoch habe ich das Buch äußerst gerne gelesen. Das liegt zum Teil auch daran, dass man die Leidenschaft, die die Autorin zu diesem Buch hat, auch im Stil erkennen kann. Gibt es doch auch Einblicke in die Familiengeschichte von Luisa von Kamecke.
Das erkläre auch die authentische Darstellung der Charaktere.

Mein Fazit: interessante Einblicke in die Welt von damals, nur oftmals etwas zu wenig in die Tiefe

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Rezensionen von Katzenmicha:

Schwabaländle oh je

Ein Häusle in Stuttgart von Bettina A. Weiskopf

Stefan und Netti ziehen von Amerika wieder nach Deutschland zurück.Stefan hat einen super bezahlten Job in Stuttgart bekommen.Und Netti glaubt das Großeltern in der Nähe super wären-falls sich ihre Vermutung bestätigt und sich Nachwuchs angekündigt hat.Die Suche nach einer geeigneteten Unterkunft von Amerika aus,gestaltet sich schwierig.

Als großes Glück stellt sich raus,das Stefans Eltern ein Haus gekauft haben.Und das nun ihre Wohnung frei wird.......
Die Autorin Bettina A.Weiskopf hat einen schönen Schreibstil,humorvoll beschreibt sie die Geschichte.Schon zu Beginn kam man aus dem Lachen nicht raus und auch genauso geht es weiter mit Pleiten,Pech und Pannen.Diese haben mich sehr gut unterhalten.Gerne gebe ich 4 Sterne,es hat Freude gemacht zu lesen und sich von den Geschehnissen der Zeit ablenken zu lassen-gerne mehr davon.

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Rezensionen von rainbowly:

Absolute Empfehlung!

Einstein von Torben Kuhlmann

Inhalt
Eine kleine Maus kommt zu spät zum Käsefest und grübelt deshalb, ob es eigentlich möglich sein könnte die Zeit zurück zu drehen. Und was ist Zeit überhaupt und was hat es mit dieser Relativitätstheorie auf sich?

Gestaltung
Das Buch ist unglaublich schön. Als elektronisches Vorabexemplar war die Geschichte schon begeisternd, aber wenn man das gedruckte Buch in den Händen hält steigert sich die Begeisterung noch um ein Vielfaches.

Die Gestaltung ist einfach so liebevoll gemacht. Die Bilder sind großflächig und detailreich und einfach sehr süß gezeichnet. Sie unterstreichen die erzählte Geschichte perfekt.

Sprache
Einstein und seine Relativitätstheorie klingt erstmal nicht nach einem Thema für ein Kinderbuch. Doch Torben Kuhlmann überzeugt vom Gegenteil. Die Geschichte ist lustig und spannend und lehrreich. Es gibt viel Neues zu lernen, es gibt etwas zum Schmunzeln und zum Mitfiebern - alles was eine tolle Kindergeschichte braucht. Hier sind komplizierte Themen einfach mit eingearbeitet. Natürlich wird die Relativitätstheorie nicht im Detail behandelt, aber es entwickelt sich ein spannendes Abenteuer daraus in dem man sich gern verliert. Und möchte man dann doch noch mehr über die Hintergründe erfahren, gibt es einen Anhang mit Informationen über Einstein und seine Relativitätstheorie.

Charaktere
Wie schon in den Geschichten der anderen Mäuseabenteurern (Lindbergh, Edison und Armstrong) ist auch diese kleine Maus wieder wissbegierig, neugierig und mutig und somit ein tolles Vorbild für kleine Weltentdecker.

Fazit
Ein Buch, dass ich allen kleinen und großen Abenteurern empfehlen kann!

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Rezensionen von goejos:

Heimat einmal anders

Heimat muss man selber machen von Sina Trinkwalder

Wunderbar, wie beschrieben wird, was diese Frau aufgebaut hat. Mit wieviel Engagement sie an die schier unlösbare Aufgabe herangegangen ist. Wie sie mit den Rückschlägen umgegangen ist. Wie sie Erfolge aber auch nicht überbewertet hat. Es wird uns aber auch klar vor Augen geführt, wie kleine, unscheinbare Sachen so ein großen Projekt zum Scheitern bringen könnten.

Ein buch, welches nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich erklärt, was man mit Mut und Durchhaltevermögen und vor Allem mit Lernfähigkeit erreichen kann. Man kann aus Rückschlägen lernen, wenn man die Fehlerquellen erforscht und wenn man sich mit den Mitmenschen austauscht. Auch der geneigte Leser kann von diesem Buch profitieren, denn es ist ja keine erfundene Erzählung, sondern die Wirklichkeit erzählt. Zeitweise unglaublich aber wahr.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Spannender Krimi

Commissario Pavarotti probt die Liebe von Elisabeth Florin

Um seine große Liebe Lissie zurückzugewinnen, willigt Commissario Pavarotti ein, ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen, der vor dreißig Jahren verschwand. Die Spur führt zurück in das Meran der achtziger Jahre, als Italien die letzte Welle der Terroranschläge in Südtirol mit allen Mitteln niederzwingen wollte.

Doch was ist damals wirklich geschehen? Pavarotti und Lissie müssen erfahren, dass es Menschen gibt, die alles dafür tun, die Wahrheit unter Verschluss zu halten.

Fazit zum Buch:

Für mich war es der erste Commissario Pavarotti und der 5.Fall den die Autorin Elisabeth Florin geschrieben hat.Die Autorin endführt ihren Leser mit einem super Schreibstil in die Gegend von Meran und in den Vinschgau.Der Krimi ist spannend geschrieben und am liebsten hätte ich ihn nicht mehr aus der Hand gelegt.Man taucht in verschiedene Zeitebenen der Geschichte.Volle 5 Sterne für die spanennde Geschichte,ich würde mich auf jeden Fall freuen wieder von Commissario Pavarotti wieder zu lesen.Vielen Dank das ich das Buch lesen durfte.

Für mich war es der erste Commissario Pavarotti und der 5.Fall den die Autorin Elisabeth Florin geschrieben hat.Die Autorin endführt ihren Leser mit einem super Schreibstil in die Gegend von Meran und in den Vinschgau.Der Krimi ist spannend geschrieben und am liebsten hätte ich ihn nicht mehr aus der Hand gelegt.Man taucht in verschiedene Zeitebenen der Geschichte.Volle 5 Sterne für die spanennde Geschichte,ich würde mich auf jeden Fall freuen wieder von Commissario Pavarotti wieder zu lesen.

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Rezensionen von yellowdog:

Die Ballade von Johnny

Einer von der Straße von Wolf Wondratschek

Wolf Wondratschek schiebt den Lebensweg des 1942 geborenen Protagonisten Gustav Berger nicht auf Elternhaus oder Umstände sondern auf Veranlagung. Unruhig und rebellisch war er schon als Junge. Aber Zeit und Milieu dürften dennoch seinen Weg vom Halbstarken zum Ganoven mit geebnet haben.

Legendär der große Verriss des Buches beim Literarischen Quartett, damals 1991 noch von Marcel Reich-Ranicki persönlich.

Ich kann diesem Urteil nicht zustimmen, da der Roman doch eine ganz schöne Dynamik entwickelt. Gustav „Johnny“ Berger, der Tabakkönig, ist sicher keine sympathische Hauptfigur, aber das getriebene an ihm wird deutlich. Er kann nicht zurückstecken. Und so geht er seinen Weg und er wird ein König der Bordelle, Peepshows und Spielhallen.

Natürlich ist es so, dass Walter Staudinger, dem das Buch auch gewidmet ist, teilweise Vorbild für Gustav Berger ist, aber Wondratscheks Johnny ist weit mehr geworden. Man kann das Buch trotz der biografischen Bezüge komplett als Roman lesen.

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