Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
Puppenfabrik Langbein
Wo wir Kinder waren von Kati Naumann
Im Buch "Wo wir Kinder waren" von Kati Naumann wird die Geschichte einer Sonneberger Familie erzählt, die seit der Kaiserzeit Puppenfabrikanten waren.
Eva, ihr Cousin Jan, mit dem sie aufgewachsen ist, und Die Cousine Iris, die im westlichen Teil von Deutschland aufwuchs haben als Erben der Puppenfabrik Langbein im Jahr 2019 die Aufgabe das Stammhaus und die Spielzeugfabrik auszuräumen, um das Ganze neu zu vermieten.
Der Roman ist so aufgebaut, dass ein Kapitel in der Gegenwart spielt, also bei Eva. Jan und Iris und im darauf folgenden Kapitel ein Rückblick in die Vergangenheit erfolgt, beginnend mit Albert und Mine Langbein, den Urgroßeltern und später deren Kindern und Enkelkindern.
Die Puppenfabrik übersteht zwei Kriege, die deutsche Teilung und die Verstaatlichung in der DDR, nach der Wiedervereinigung kommt es zur Insolvenz.
Ich habe dieses Buch mit viel Freude gelesen und würde es auf jeden Fall weiter empfehlen.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Philosophie zum wegschmelzen
Die Mitternachtsbibliothek Roman. Gebunden. von Haig Matt
Worum geht es?
Eine Bibliothek auf dem Weg zum Jenseits. Nora landet nach einem Suizidversuch in dieser Bibliothek, in der die Uhrzeit immer die Geisterstunde anzeigt.
Die Bücher in der Bibliothek zeigen Nora verschiedene Wege, wie es hätte sein können ...
Ich liebe Philosophie. In keinem anderen Gebiet kann man ungestraft und ungebremst seine was-wäre-wenn Theorien ausleben.
Und so ein Buch ist es für mich. Ich fand die Geschichte total interessant und fesselnd. Es hat mich sehr berührt, in Noras Leben einzutauchen, ihre Probleme wahrzunehmen.
Aber die ist wohl auch ein Buch, bei dem sich die Leser uneinig sind. Je nach Sichtweise wird es unterschiedlich wahrgenommen.
Mich hat es sehr gut unterhalten, ich habe einige Stellen markiert , die ich, wenn es noch ein wenig gesackt ist, nochmal lesen möchte. Für mich wird es wohl ein absolutes Highlight sein, welches auch viel Stoff zum Nachdenken liefert.
Ich liebe das Buch und werde mal schauen, was ich von diesem Autor noch lesen möchte.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Was für ein Spaß
Von riesengroß bis klitzeklein von Klee Julia
Hierbei handelt es sich um ein ganz besonderes Bilderbuch.
Durch einen Zoomeffekt sehen wir die kleinsten Details, die schon auf der nächsten Seiten eine ganz andere Rolle spielen.
Was mit einem Blick auf eine Blumenwiese und mit einer skuh anfängt, wird von Seite zu Seite übertroffen.
Uns hat es einen riesenspaß gemacht, das ganze mal andersherum zu betrachten.
Normalerweise fängt man mit dem großen an und geht immer mehr in das Detail, aber hier fängt man im Prinzip mit dem Detail an.
Meine kleine Schwester konnte es kaum erwarten, die Seiten umzublätten um zu entdecken, was als nächstes kommt.
Für uns war es ein ganz besonderes Bilderbuch mit sehr eindrucksvollen Bildern, die zum genau schauen einladen.
Da sie etwas Konzentrationprobleme hat, finde ich das Buch dann sogar noch für Grundschulkinder sehr geeignet.
Den kurzen Text konnte sie auch schon alleine Lesen. Für uns ist das Buch eine wahre Bereicherung und wird noch für einige schöne Lese-und vor allem Suchstunden sorgen.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Spannender Abenteuerroman mit außergewöhnlicher Gestaltung
Der Ruf des Schamanen von Davide Morosinotto
Der beeindruckende Roman spielt 1986 in Peru, zu einer Zeit, die von extremen sozialen Unterschieden und großer Not geprägt war. Es geht um die dreizehnjährige Laila, die an einer unheilbaren genetisch bedingten Krankheit leidet und in Lima, in einem Krankenhaus, den eigentümlichen Jungen namens El Rato kennenlernt.
Als sie in einem Tagebuch von der Legende einer Blüte mit geheimnisumwobener Heilkraft liest, schöpft sie Hoffnung. Gemeinsam mit El Rato stürzt sie sich in ein gefährliches Abenteuer, um in der grünen Unendlichkeit Amazoniens nach dieser Blüte zu suchen.
Davide Morosinotto ist es gelungen, einen fesselnden Abenteuerroman zu schreiben, der sich anspruchsvoll und trotzdem altersgerecht mit tiefgründigen Themen auseinandersetzt. Seine Helden könnten dabei nicht aus unterschiedlicheren Welten sein: Laila, ein intelligentes und bereistes Mädchen, aus reichem Hause und El Rato, ein unbedarfter Junge, der sich seine eigene Wahrheit zurecht bastelt, um sein großes Geheimnis zu hüten, aber ein ehrliches Herz besitzt. Ihre gemeinsame Entwicklung im Laufe der Reise ist dabei genauso mitreißend, wie berührend. Morosinottos Romane sind außerdem bekannt für ihre einzigartigen Handlungsorte und auch hier fügen sich Beschreibungen von Orten und Städten, historische Hintergründe und die Kultur des Landes harmonisch zusammen. Auf ihrer Reise begegnen Laila und El Rato mehreren ganz unterschiedlichen Charakteren, die auch zu Wort kommen: Sie erzählen chronologisch im Wechseln aus der Ich-Perspektive einen Teil der Geschichte, wobei es nicht zu Überschneidungen kommt. Gekennzeichnet sind diese durch kunstvolle Kapitelvignetten. Dieser lebendige Erzählstil lässt den Leser vielfältige Eindrücke, Gedanken und Gefühle erfahren und sorgt für Abwechslung.
Was den Band zusätzlich reizvoll macht, ist die kreative typografische Gestaltung - sie rundet diesen Buchschatz auf das Schönste ab und verleiht ihm eine ganz besondere Dynamik. So bilden beispielsweise Worte und Schwarz-Weiß-Illustrationen eine Einheit oder werden gänzlich durch kunstvolle Typografie ersetzt. Ausgestattet mit Karten, Grundrissen und ganz besonderen schwarzen Seiten wird eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, die es erlaubt, die Gefühle der Charaktere zu veranschaulichen und Schwieriges verständlich zu machen.
Fazit: Inhaltsreicher Abenteuerroman und nachdenklich stimmende Geschichte über Vertrauen, Krankheit und Freundschaft, mit mutmachender Botschaft für das ganze Leben. Das außergewöhnliche Finale fügt alles harmonisch zusammen und hält einige Überraschungen bereit. Wer „Die Mississippi-Bande“ oder „Verloren in Eis und Schnee“ schon mochte, wird Morosinottos neustes Werk besonders lieben. Ich kann dieses tolle Buch uneingeschränkt empfehlen
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Liebevolle Bilderbuchgeschichte mit genialem Zoom-Effekt
Von riesengroß bis klitzeklein von Klee Julia
Dieses Bilderbuch ist ungewöhnlich: es bietet einen kreativen Blick auf die Welt, aus einer außergewöhnlichen Zoom-Perspektive, mit all ihren Farben und Formen. Eine doppelseitige Illustration steht im Rampenlicht, während sie auf der nächsten Seite schon zur Nebenrolle geschrumpft: als würde eine Kamera immer weiter weg zoomen.
Dieser Effekt ist toll gelungen und die Botschaft ist klar: es geht um den Klimaschutz, wie vielfältig und schön unsere Umwelt ist, aber auch um Kreativität und Gemeinschaft.
Die farbenprächtigen Bilder und der Überraschungseffekt hat uns besonders gefallen. Sie kommen auf den großen Seiten beeindruckend rüber und so braucht es gar nicht viel Text. Voller Staunen kann man in den Kunstwerken versinken, mit der Spannung, was sich auf der nächsten Seite befinden könnte. Es fördert spielerisch die Kreativität und man fühlt sich ganz klein, in Anbetracht der großen, weiten Welt und ihren unendlichen Möglichkeiten. Aus diesem Grund kann man auch immer wieder darin stöbern - es macht einfach gute Laune, wenn man sich vorstellt, mit dem Luftballon zu fliegen, während die Giraffen hoch gucken und immer kleiner werden. Wir hätten uns allerdings mehr Details gewünscht, um mehr Abwechslung zu schaffen und das volle Potenzial des Formats zu nutzen. Mehr Seiten und Ideen wären auch toll gewesen - vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung. Für kleine Kinder, ab fünf Jahren, mag das aber vollkommen ausreichen. Das Ende ist berührend und schlägt einen raffinierten Bogen zum Anfang. Unbedingt mal reinschauen - es lohnt sich.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Die Frau ohen Gedächtnis als Puzzlestein
Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis von Pierre Martin
Der Beginn dieses siebten Bandes erinnert an den zweiten Band: Isabelle Bonnet wird es langweilig und kaum denkt sie es laut, passiert etwas. Eine Frau läuft Apollinaire vors Auto. Die Frau kann sich an nichts mehr erinnern - eine Zeitungsmeldung soll den Ermittlern Hinweise über die junge Frau liefern.
Die gibt es zwar, aber es funktioniert nicht so wie geplant.
Spätestens jetzt hat Isabelle ihren Spürsinn ausgefahren und geht davon aus, dass da was faul ist. Der Fall wird aufgerollt und detektivisch wird allen Hinweisen und Spuren nachgegangen. Und tatsächlich - die Leser können es sich nämlich schon seit dem Prolog denken - ist die Frau ohne Gedächtnis nur ein Puzzlestein in einer grossen, kriminalistischen Verstrickung.
Ich fand diesen sieben Band interessant und total spannend. Wie immer sorgen Aussagen oder Handlungen von Apollinaire für Schmunzler, die amourösen Vorlieben von Madame le Commissaire gerade nicht für viel Romantik und die Anrufe von Balancourt für das Wissen, dass an dem Fall was dran ist.
Dieses Mal habe ich den Krimi ausnahmsweise erst im grauen und dunklen Dezember gelesen. "Madame le Commissaire" sorgt mit seinem Setting in der Provence für blauen Himmel, viel Sonne und die im realen Leben vermisste Wärme. Dazu die fesselnde Handlung, so dass man auch nach dem Lesen gedanklich in Fragolin bleibt und sich auf den nächsten Fall freut.
Fazit: Erneut ein toller und unterhaltender Fall für die Kommissarin und ihren Assistenten.
5 Punkte.
Rezensionen von Marie aus E.:
Selbst mehrjährige Pferdemädchen und Jungs können hier noch etwas lernen
Socke und Sophie - Pferdesprache leicht gemacht von Juli Zeh
Was für ein wunderschönes Buch! Wir sind richtig, richtig begeistert.
Warum geht es?
Sophie liebt das Reiten und Pferde. Ihre Familie kann das gar nicht verstehen, dort schlägt das Herz ansonsten eindeutig für Fußball. Doch Sophie verbringt jede freie Minute im Reitstall.
Hier bekommt sie die Aufgabe, sich um ein "Problempferd" zu kümmern - und das muss sie einfach gut hinbekommen, denn sonst sieht es schlecht aus für Socke (dem Pony).
Eine spannende und herzergreifende Geschichte ist das. Das besondere daran aber ist, dass es immer abwechselnd aus Sicht von Sophie, dem Pferdemädchen und Socke, dem Pony erzählt wird. Jeweils aus der Ich-Perspektive, so dass man sich den Beiden ganz nah fühlt. Total schön auch die Illustrationen von Flix; zu Beginn eines jeden Kapitels ist jeweils Sophie oder Socke gezeichnet, so dass man immer gleich weiß, wer gerade dran ist mit Erzählen.
Gerade die Pferdeperspektive war ganz toll und sehr lehrreich. Man konnte so viel über Pferde lernen - ganz andere Dinge als in unseren sonstigen Pferdebüchern, man erfährt hier, wie man mit Pferden kommuniziert.
Im Anhang werden dann sogar noch einmal viele Begriffe aus dem Buch ausführlich erklärt, das hat das Buch noch perfekt abgerundet.
Für uns eine absolut gelungene Kombination aus Pferdewissen, spannender Geschichte und tollen Zeichnungen. Prädikat Lieblingsbuch!
Rezensionen von Hennie :
Frauenschicksale einer Familie über ein Jahrhundert
Socke und Sophie - Pferdesprache leicht gemacht von Juli Zeh
Das Buch wurde mit einem sehr ungewöhnlichen, aber ausdrucksstarken Buchtitel versehen. Was es damit auf sich hat, wird anhand der Lebenslinien von vier (eigentlich fünf) Frauen über Generationen von 1922 bis in die Gegenwart nachgezeichnet. Alena Schröder erzählt eine umfassende Familiengeschichte.
Der Einstieg in die Story beginnt im Jahr 1922 in Warnemünde mit der jungen Senta. Sie ist lebenslustig und voller Pläne, die sich recht bald zerschlagen als sie ungewollt schwanger wird und heiratet. Sie will raus aus der einengenden Situation und trifft eine Entscheidung, die weitreichend sein wird, für sie und ihre Nachkommen.
In der Gegenwart besucht die 27 jährige Hannah wöchentlich ihre 95 jährige Großmutter Evelyn im Altenheim im Westen Berlins. Die alte, grantige Dame läßt die Enkelin jedes Mal ein auf mich deprimierend wirkendes Ritual absolvieren in ihrem Zimmer. Niemand kann es ihr eigentlich recht machen. Sie ist auf der einen Seite des Lebens überdrüssig, auf der anderen möchte sie doch noch teilhaben, schwankt zwischen Überlebenswillen und der Hoffnung des baldigen Ablebens. Bei einem Besuch findet Hannah zufällig einen Brief, den Evelyn aus Israel erhielt. Sie wird darin als Erbin eines einst geraubten und nun verschollenen Kunstvermögens genannt. Davon will sie aber nichts wissen, sträubt sich dagegen und verwehrt Hannah nähere Auskünfte. Hannah nimmt sich der Sache an und erfährt nach und nach wie auch der Lesende die Hintergründe.
Es wird eine aufregende Reise in die deutsche Geschichte mit tiefen, emotional ergreifenden Einblicken in die Lebenswege von Urgroßmutter Senta, Großmutter Evelyn, Mutter Silvia und Hannah, die vorerst letzte der Familie. Die Kunstwerke sind dabei der Aufhänger, die alles miteinander verbinden und zusammenhalten. Gekonnt und immer nachvollziehbar in den verschiedenen Zeiten erzählt, bringt die Autorin die großen Themen der Judenverfolgung, das Grauen des 2. Weltkrieges, die Verblendung der Menschen (hier großartig dargestellt in der Figur der Tante Trude - Tante von Evelyn) und nicht zuletzt die besonderen Mutter-Tochter-Beziehungen zur Sprache. Dabei wertet, verurteilt Alena Schröder nicht. Sie läßt die wunderbar herausgearbeiteten Charaktere für sich selbst sprechen. Mit steigender Neugier verfolgte ich die Geschichte in den wechselnden Perspektiven von Ort und Zeit und war sehr gespannt wie diese enden wird.
Ich hatte dann zum Schluß den Eindruck, dass Hannah sich vieles für das eigene Leben mitnehmen konnte, sich ein Lebensziel, eine Richtung für sie abzeichnete.
Für mich ist der Roman ein gelungenes Debüt und ich empfehle es mit der Höchstbewertung.
Rezensionen von Katzenmicha:
Höfeordnng in Bensersiel
Deichbrückenmord in Bensersiel. Ostfrieslandkrimi Die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens ermitteln von Rolf Uliczka
Es ist bereits der 12.Fall für Bernd Linnig und Nina Jürgens-den beiden Kommissaren.
In diesem Fall erfährt man als Leser einiges über das ostfriesische Erbrecht-die Höfeordnung.Ich fand das sehr interrisannt,wann erfährt man schon mal sowas!?
In dem Buch geht es um einen großen Hof in Bensersiel,wo der Altbauer gestorben ist bevor einen Vertrag mit einem Windpark auf Wunsch seiner Frau unterschreiben sollte.
Die Frau des Verstorbenen,seine Stieftochter und deren Mann hätten gerne den Hof schnell verkauft.Aber es gibt noch den Sohn des Bauern,der im Streit mit seiner Stiefmutter den Hof verlassen hat.Dieser kommt einmal im Jahr in seine Heimat und die Familie verbringt ein paar Urlaubswochen auf dem Champingplatz.So auch diesmal-aber da geht es diesmal um das Erbe.Immer wieder versucht die Familie den Erben umzustimmen- zu verkaufen.Aber Juno der Erbe ,seine Frau und sein Sohn würden gerne den Hof übernehmen um die Familientradition weiterzuführen.Auf seiner Jogingtour kommt Juno nicht zurück und wird später erschlagen gefunden……
Der Autor Rolf Uliczka hat wieder einen sehr spannenden Ostfrieslandkrimi geschrieben.Mega spannend vom Anfang bis Ende-immer mehr Charaktere tauchen auf, die Intresse am Hof haben.Es wird immer verworrender und viele haben unterschiedliche Intressen an dem Hof.Die beiden Kommissare haben es nicht einfach zu ermitteln-durch die Familie wid es ihnen schwer gemacht.Über die Auflösung des Falles war ich echt überrascht-aber echt super gemacht bis zum Schluß den Leser auf die Spannung zu halten.Volle 5 Sterne und mehr davon.ich jedenfall bin schon auf den nächsten Ostfrieslandkrimi gespannt.
Rezensionen von yellowdog:
Meisterwerk
Krass von Martin Mosebach
An dem neuen Roman des Büchnerpreisträgers Martin Mosebach ist schon das Cover in Rot und dem gespiegelten Vogel auffällig.So wird man magisch vom Buch angezogen. Martin Mosebachs opulenter Schreibstil ist auch in „Krass“ voll und ganz da. Für genießerische Leser ist das ein Leckerbissen.
Der Roman handelt in verschiedenen Orten.
Zuerst Neapel, da ist der Ausflug nach Capri eine besondere Passage. Danach Frankreich. Später dann Kairo.
Mosebach war selbst in diesen Orten und seine Beschreibungen sind exquisit.
Auffällig sind die Charaktere der Figuren.Der titelgebende Geschäftsmann Ralph Krass ist undurchschaubar. Seine Geschäfte sind vielleicht zweifelhaft. Er hat einen Tross an Angestellten und Leute, die er aushält dabei.
Eine wichtige Figur ist sein Angestellter Matthias Jüngel.
Dann die Belgerin Lidewine, die einem Zauberkünstler namens Harry Reno assistierte und dann zu Krass stößt.
Überraschenderweise wechselt der Roman im zweiten Teil zum Erzählen in der ersten Person. Das gibt dem ganzen noch einmal eine andere Note.
Es folgt noch ein dritter Teil, über den ich hier aber noch nichts verraten möchte.
Krass ist ein Meisterwerk!









