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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Jonas1704:

Angenehme Unterhaltung mit wenig Überraschungen

Frostgrab von Allie Reynolds

Die Snowboarderin Milla wird zusammen mit ihren Freunden und ehemaligen Trainigspartnern in den französischen Alpen auf einer einsamen Lodge eingeladen. Schnell merken alle Beteiligten, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Denn die Lodge ist menschenleer und die Seilbahn zurück funktioniert nicht mehr.

Seltsamerweise finden die alten Kollegen auch ihre Handys nirgendwo. Somit müssen sie sich wohl oder übel der Ereignisse vor Jahren widmen, die in einer Tragödie endeten und ihr ganzes Leben veränderte. Wer war damals dafür verantwortlich? Und wer hat sie jetzt eingeladen um die Vergangenheit zu klären? Ein rasantes Psychospiel beginnt..
Das Handlung hört sich sehr spannend an. Das war sie auch bis zu einem Punkt, wenn nicht die vielen Informationen wegen des Snowboards, das Buch ein wenig langatmig gestalteten. Man merkt direkt, dass die Autorin ein Faible für diese Sportart hat, jedoch ist sie nicht jedermanns Sache, obwohl das Ambiente Schnee und Winter einem doch als Romankulisse zusagen. Angenehme Unterhaltung mit wenig Überraschungen.

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Rezensionen von Tara:

Abwechslungsreich & amüsant

Könnt ihr mal das Segel aus der Sonne nehmen? von Johannes Erdmann

„Könnt ihr mal das Segel aus der Sonne nehmen“ ist ein unterhaltsames Buch des Redakteurs und Autors Johannes Erdmann, in dem er über seine Erfahrungen als Charterskipper berichtet.

Gemeinsam mit seiner Frau Cati reist er mit seinem Katamaran in der Karibik und hat die unterschiedlichsten Gäste an Board.

Als Skipper liegt es in seiner Verantwortung, dass an Board alles glatt läuft und so muss er einige Regeln aufstellen und dabei gleichzeitig versuchen seinen Gästen alle Freiheiten zu lassen, damit diese sich wohlfühlen. Das ist gar nicht mal so einfach, vor allem, wenn man liest auf was für absurde Ideen manche Menschen kommen, wenn man ihnen bestimmte Verhaltensweisen, die eigentlich mit etwas gesundem Menschenverstand nur logisch sind, nicht deutlich mitteilt.

Im Laufe der Zeit hat der Skipper eine Menge kuriose, skurrile, amüsante und auch brenzlige Situationen erlebt, die er hier zusammengefasst hat. Ich habe mich beim Lesen gewundert und mehrfach herzlich gelacht. Es gibt aber auch viele interessante Informationen über das Leben auf der See, über Dinge, die man beachten muss, damit auch die unbeschwerten Urlaubserlebnisse - die für die Organisatoren keineswegs ohne eine Menge bürokratischen Aufwand ablaufen – reibungslos von statte gehen und dass es auch hier Umweltprobleme gibt, die angegangen werden müssen.

Ich fand das Buch äußerst unterhaltsam. Der Schreibstil von Johannes Erdmann lässt sich leicht lesen, mir gefällt sein Humor und mir gefiel es, dass er trotz der absurden Ideen seiner Gäste diese stets mit Respekt behandelt. Die kurzen Kapitel sind schnell gelesen und wer sich gerne amüsiert und ein wenig Urlaubsfeeling haben möchte, liegt mit diesem Buch richtig.

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Rezensionen von Jonas1704:

Sehr gelungene Fortsetzung

Die Hornisse von Raabe Marc

Ein gefeierter Rockstar wird nach einem Konzert brutal ermordet. Kurz davor kam eine Frau auf der Bühne und überreicht ihm einen Umschlag. Im Laufe der Ermittlungen gerät Tom Babylon selbst als Täter im Visier der Polizei. Hat er etwas mit dem Fall zu tun oder wird er zu unrecht beschuldigt?
Der neue Fall für Tom Babylon mit seiner Kollegin, der Psychologin Sita Johanns, ist wieder mal in einem Ruck durchzulesen und beinhaltet viele spannende Momente.

Wieder einmal spielen die Ereignisse in der Vergangenheit eine große Rolle und die Auflösung des Falles lässt mit sich warten, was diesen guten Krimi ja auch mitunter ausmacht.
Marc Raabe schafft es auch in diesem fritten Teil mit dem Ermittler Babylon den Spannungsbogen auf höchster Stufe zu halten. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und am Ende wird noch ein Cliffhanger eingebaut, was bedeutet der nächste Fall kommt bestimmt!

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Rezensionen von Jonas1704:

Außerhalb des Buckingham Palace

Teatime mit Lilibet von Holden Wendy

Wir schreiben das Jahr 1932 in England: Marion Crawford wird als die neue Erzieherin der Prinzessin Elisabeth und ihrer Schwester Margaret im englischen Königshaus eingestellt. Damit sie ein Bewusstsein für das reale tägliche Leben der Bevölkerung und deren Schwierigkeiten, welche zu meistern sind, erhalten, bringt Marion den Mädchen bei, was es heißt als normaler Erdbürger zu leben.

Und so kommt es, dass die dreien Kaufhäuser besuchen, ins Kino gehen, die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und sehen dass außerhalb der Palastmauern das Leben hektisch aber auch turbulent vor sich geht. Denn die beiden Schwestern lebten bis dato isoliert von der Außenwelt, nahmen Privatunterricht und hatten einen sehr begrenzten Freundeskreis.
Die Aufopferung der jungen Crawford, die 16 Jahre lang im Buckingham Palace zu Diensten war, ist an manchen Stellen wirklich übertrieben beindruckend, da sie ihrer Rolle als Gouvernante so ernst nimmt und dabei oftmals ihre eigenen Träume vergisst und an die Seite schiebt. Das fand ich etwas übertrieben dennoch lobenswert. Sie erreicht natürlich auch viel dabei, die beiden Mädchen erweitern ihr Wissen in theoretischer sowie praktischer Weise, aber trotzdem war ihr erzwungenen Singledasein nicht unbedingt notwendig. Das eigene Glück kann nicht nur durch das fremde Glück erreicht werden.
Im Großen und Ganzen bekommen wir hier einen fiktiven Einblick in das tagtäglichen Geschehen des Palastes. Wer sich für die englische Königsfamilie interessiert ist hiermit sehr gut bedient. Crawfords Autobiografie wäre für mich vielleicht doch die bessere Wahl gewesen.

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Rezensionen von Jonas1704:

Leider enttäuschend

Die Farbe von Glück von Clara Maria Bagus

Sachbücher sind immer eine heikle Sache, denn man weiß nicht , ob einem der Schreibstil ansprechen wird, obwohl das Thema an sich interessant sein kann. Hier wird das Buch zwar als Literatur angegeben, für mich aber war es etwas dazwischen, da es durch Geschichte einige Nachrichten übermitteln wollte.

Somit erzähl die Autorin auch hier von ihrem Lebensansichten, nur müssen sie mit den Leser ein wenig übereinstimmen um ihn für sich zu gewinnen. Und genau das, trotz der hohen Erwartungen, die ich an diesem Buch hegte, konnte bei mit nicht passieren. Die Protagonisten, die in dem Buch ihre eigenen Erfahrungen und somit ihre Ratschläge wiedergeben wollten, waren mir einfach zu aufgesetzt und sehr ans rechte Licht gerückt. Zu viele klischeehafte Lebensweisheiten nacheinander, machen die Geschichte mitsamt seht unglaubwürdig und eine realistische Handlung war eigentlich so nicht vorhanden. Für meinen Geschmack bei Weitem zu viel des Guten. Viele Begebenheiten fand ich einfach an den Haaren herbeigezogen und am Ende konnte ich mich mit all den esoterischen und unglaubwürdigen Sätzen nicht auf einer Ebene finden. Man ist ja offen für Vieles, jedoch kann man es auch übertreiben. Leider enttäuschend.

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Rezensionen von liesmal:

Falsche Richtung - Teil 2 der Trilogie

Liebe ist stärker als Raum und Zeit - 2018 von Susanne Wittpennig

Etwas außerplanmäßig landet Lisa im Jahr 2018 und ist damit 30 Jahre ihrer Zeit voraus, aber immer noch 16 Jahre alt. Eine völlig neue Zeit beginnt für sie. Auch wenn ihr der Umgang mit einem Handy durch Zufall schon bekannt war, ist doch der Umgang mit PC, WhatsApp, Instagram und all diesen technischen Dingen, die 2018 einfach zum Leben gehören, Neuland für sie.

Kein Wunder, dass sie bald das Retro-Girl ist. Dabei will sie doch nichts weiter als herauszufinden, was aus ihrer Liebe zu Momo nach all der Zeit geworden ist.
Zunächst ist es etwas verwirrend – für Lisa ebenso wie auch für mich. Doch die Geschichte bleibt spannend wie im ersten Teil der Trilogie. Ganz oben steht die Beantwortung der Fragen: Wird es Lee gelingen, wieder in ihr „altes“ Leben zurückzukehren? Was ist mit Professor Ash, der vor 30 Jahren mit ihr aus der Zeit verschwunden ist? Wird er Macht über sie bekommen?
Für mich bleibt die Geschichte spannend und fesselnd. Was mich besonders fasziniert, ist die Tatsache, dass auch der Glaube in einer Geschichte, in der es um Zeitreisen geht, eine große Rolle spielt. Dass einer der Hauptprotagonisten plötzlich die Bibel als einen Lebensmittelpunkt für sich entdeckt hat, passt gut ins Bild.
Und mir gefällt, dass Lisa eine neue Freundin findet.
Mehr möchte ich nicht verraten – lest einfach selbst und lasst Euch überraschen!

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Rezensionen von nuean:

Sehr hot!

Hot As Ice 1-3: Drei Romane in einem E-Book von Helena Hunting

Das Bundle bietet die ersten 3 Bücher, der „Hot as ice“ Reihe von Helena Hunting. Ich liebe kurzweilige Liebesromane für zwischendurch und habe mich gefreut, dass netgalley und lyx mir die Bücher zur Verfügung gestellt haben. Ich habe noch kein Buch der Autorin gelesen, aber „Stay“ schon im Regal, deswegen war ich besonders gespannt.

In Teil eins „Heißkalt verliebt“ geht es um Violet und Alex, die sich bei einem Eishockey-Spiels ihrers Stiefbruders Buck kennenlernen. Buck und Alex sind in einer Mannschaft des NHL-Clubs Chicago. Violet trägt ihr Herz auf der Zunge und sagt immer alles was sie denkt, auch als sie auf Alex trifft. Nachdem sie sich aus ihrem Hotelzimmer ausgesperrt hat nimmt sie Alexs Angebot an bei ihm zu übernachten. Ungeplant fallen die beiden dann übereinander her und verbringen einige heiße Stunden miteinander. Als Alex sich danach allerdings immer wieder bei ihr meldet, ist Violet verwirrt, da sie von NHL Spielern nicht viel hält und auch Alex Ruf kennt. Doch er gibt nicht auf und so entwickelt sich eine tolle Liebesgeschichte, mit einigen Höhen und Tiefen und wahnsinnig vielen leidenschaftlichen Stunden. Ich finde den Schreibstil toll und der Humor ist wunderbar, ich bin aus dem Lachen nicht mehr herausgekommen.
Teil 2 handelt von Buck (Violets Stiefbruder und Sunny, Alexs Schwester). Die beiden lernen sich ebenfalls nach einem Spiel der Mannschaft kennen und Buck ist absolut begeistert von Sunny. Doch auch er hat einen zweifelhaften Ruf und Sunny hat einen sehr beschützerischen Bruder, sodass es zu vielen Missverständnissen und einigem hin und her führt. Anfangs waren mir die leidenschaftlichen Szenen irgendwie zu viel, aber als Buck sein wahres Gesicht gezeigt hat, hat mich das Buch wieder in seinen Bann gezogen. Auch Violet und Alexs sind wieder mit von der Party und die Dialoge sind einfach zu schießen.
In Teil 3 kommen sich Lily (Sunnys beste Freundin) und Randy (Bucks bester Freund) näher. Von Anfang an sind die Fronten geklärt, Lily will nach einer langen Beziehung nur Spaß und Randy geht keine festen Beziehungen ein. Doch auch da kommt es anders, als Gefühle ins Spiel kommen.
Mir haben die ersten 3 Bände der Reihe gut gefallen und ich will auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht. Es gibt noch einige, die gute Pärchen abgeben würden und ich liebe Violet und ihr loses Mundwerk. Zwischendurch war es zwar etwas zu viel an leidenschaftlichen Szenen, aber immer wenn ich dachte jetzt reicht, ging es mit soviel Überraschung und Gefühl weiter, dass ich unbedingt weiterlesen muss.
Fazit: Eine wirklich sehr heiße Reihe, mit viel Humor und Leidenschaft.

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Rezensionen von Dreamer:

Herzerwärmende Romantik

Kissing Chloe Brown von Talia Hibbert

„Kissing Chloe Brown“ war der erste Roman von der Autorin Talia Hibbert, den ich bisher gelesen habe. Aber es wird definitiv nicht der letzte gewesen sein. Die Autorin hat für mich die perfekte Mischung aus Charakteren, deren Entwicklung und einer absolut prickelnden Romanze zu Papier gebracht.
Das Cover wirkt beinahe altbacken, aber die Geschichte hat neben der Romantik auch ein gewisses Maß an Erotik zu bieten.

Aber hier wird auch nicht übertrieben, der Fokus liegt eindeutig auf den Charakteren, deren Erfahrungen und der Beziehung, die sich zwischen Chloe und Red entwickelt.
Auch die Nebencharaktere sind interessant, auch wenn ich zu einigen gerne noch mehr erfahren hätte. Aber der nächste Band der Reihe ist bereits angekündigt, daher freue ich mich schon auf die Geschichten von Chloes Schwestern Dani und Eve. Und vielleicht auch auf mehr Szenen rund um die exzentrische, aber warmherzige Großmutter der drei Schwestern. Mich haben die Interaktionen innerhalb der Familie von Chloe genauso zum Schmunzeln gebracht wie einige der wirklich witzigen Dialoge zwischen Chloe und Red. Ganz ehrlich: Den Roman könnte ich mir auch gut als Verfilmung vorstellen, romantisch, lustig, aber auch mit einem nicht gerade geringen Hauch an Drama und trauriger Hintergrundgeschichte für die beiden Protagonisten.
Ich empfehle den Roman in jedem Fall weiter, auch wenn ich den Originaltitel „Get a life, Chloe Brown“ passender finde als den „deutschen“ Titel mit „Kissing Chloe Brown“.

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Rezensionen von Claudia R:

spannende Ermittlungen

Kissing Chloe Brown von Talia Hibbert

Klappentext:

An einem verregneten Aprilabend geschah ein Unfall auf der Auricher Straße in Emden. Dabei wurde ein zwölfjähriges Mädchen verletzt. Der Fahrer flüchtete.
Nach den Worten “Grüß deine Kollegin Ennen und Pepe Socz, mit dem du jetzt sicherlich zusammenarbeiten wirst, wenn er in Frankfurt mit der Suche nach dem Unfallfahrer beauftragt wird” beendete Henrich Lambs das
Telefongespräch.

Ein Blick auf die Kollegin. Sie wussten sofort, was sie jetzt machen würden.

Cover:

Das Cover ist wieder sehr dunkel gehalten. Ein einsamer kleiner Schuh ist erkennbar. Einzig die rote Schrift des Titels sticht hervor. Da die anderen Cover dieser Reihe ähnlich gestaltet sind, hat dies durchaus Widererkennungswert.

Meinung:

Dies ist bereits der vierte Band aus der Mainhattan-Reihe. Da die Fälle in sich geschlossen sind, kann man diese durchaus unabhängig voneinander lesen. Oder so wie ich, in ganz gemischter Reihenfolge.

Der Schreibstil ist auch in diesem Band wieder sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Man kann den Ereignissen und Handlungen sehr gut folgen und ist automatisch in der Ermittlerrolle drin. Gern verfolgt man die Ermittlungen von Pepe und Bintje mit und auch ihre Ecken und Kanten, sowie ihre Eigenheiten gewinnt man sehr schnell lieb und ermittelt mit ihnen mit.

Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und es lässt sich dadurch auch sehr gut lesen. Die Kapitelanfänge sind deutlich zu erkennen und auch die Struktur des Buches hat mir wieder sehr gut gefallen.

Nachdem in Emden ein 12jähriges Mädchen angefahren wird und der Fahrer flüchtet, beginnen in Emden die Ermittlungen von Jan Poort und seiner neuen Kollegin Nola Ennen. Als sie herausbekommen, dass es sich bei dem flüchtigen Fahrer bzw. dem Auto um ein Frankfurter Kennzeichen handelt, schalten sie Pepe und Bintje mit ein. So gibt es diesmal ein tolles vierer Ermittlerteam, dass für sehr viel gute Unterhaltung sorgt.

Zu viel vom eigentlichen Fall und vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.

Die Ermittlungen sind auch in diesem Fall wieder sehr spannend und unterhaltsam. Die Charaktere überzeugen wieder durch ihre Eigenheiten, so wie Bintje durch ihre Glückskekse und auch über die neue Kollegin von Jan, Nola Ennen, erfährt man hier so einiges.

Der Fall ist sehr gut durchdacht und gut erzählt. Die Spannung bleibt aufrecht bis zum Ende und auch das Zusammenspiel der Ermittler ist hier sehr gut gelungen.

Fazit:

Ein weiterer spannender Mainhattan Krimi, bei dem Pepe und Bintje, zu einem weiteren Ermittlerteam, hinzugezogen werden.

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Rezensionen von PollyLeseratte:

dystopisch

Sterbewohl von Olivia Monti

Sterbewohl ist eines dieser Bücher, dass mich auch in Lesepausen nicht losgelassen hat.
Es ist als Kriminalroman eingeordnet, ich würde es eher einen dystopischen Thriller nenn. Es spielt in Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft. Nach einer Wirtschaftskrise hat die „Bürgerliche Partei“ die Macht übernommen und das System immer mehr zu einer Art Diktatur gemacht.

Alte, kranke und arbeitslose Menschen werden als Belastung angesehen und werden vom Gesundheitsamt zu einem zweiwöchigem Sterbeseminar eingeladen. Nach diesem kostenlosen Aufenthalt in einem Luxushotel sollen sie entscheiden ob sie die Pille „Sterbewohl“ nehmen und somit freiwillig aus dem Leben zu scheiden um Staat und Gesellschaft nicht zur Belastung zu werden. Auch Nadja, Anna, Max und Fred bekommen solch eine Einladung. Und das obwohl sie alle noch keine 70 sind und jetzt nach Renteneintritt ganz andere Pläne hatten als zu sterben. Sie haben den Verdacht, dass da in den Sterbehotels nicht alles mit rechten Dingen geschieht.
Das Szenario an sich fand ich schon einmal super spannend. In der Debatte um Sterbehilfe wurde oft von Kritikern gewarnt, dass wenn Sterbehilfe erlaubt ist Alte und Kranke Menschen sich vielleicht verpflichtet fühlen werden zu sterben. Und dass es eine Krise wegen dem bald nicht mehr funktionierende Rentensystem geben kann, ist auch nicht ganz abwegig. In diesem Buch wurden diese Probleme weitergedacht und in ein ganz schreckliches System geführt, das viele Parallelen zum dritten Reich hatte. Diese Vergleiche wurden auch oft im Buch gezogen und einiges hat wirklich daran erinnert. Ich denke vor allem wenn man diese Parallelen und historische Bilder im Kopf hat ist es manchmal unglaublich schwer das Buch zu lesen. So ging es mir zumindest.
Das Buch ist so rasant geschrieben, dass kaum eine Verschnaufpause da ist. Dadurch ist es aber auch durchgehend spannend.
Insgesamt finde ich das Buch absolut gelungen! Es ist spannend, gesellschaftskritisch, regt zum Nachdenken an und die Charaktere wirkten plastisch.

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