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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von C. P.:

Mit der Blinzelbahn ins nächste Abenteuer

Flüsterwald - Der verschollene Professor (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 2) von Andreas Suchanek

Der Umzug ins langweilige Winterstein entpuppt sich als doch gar nicht so doof: In einem Geheimzimmer des vorherigen Bewohners hat Lukas neben magischen Pülverchen und Zaubertränken einen Weg in den Flüsterwald entdeckt und dort bereits im ersten Band neue Freunde gefunden wie die Elfe Felicitas, der nicht jeder Zauber so gelingt wie geplant, oder dem Menok Rani, eine Art Biber mit Bauchbeutel, der auf sehr eigenwillige Art die Menschen studiert und von Schokolade umgehend ins Schoko-Koma fällt.

Wie das Cover bereits verrät kommt nun Ella hinzu, die Enkelin des verschwundenen Professors, der vorher in dem Haus von Lukas‘ Familie wohnte. Gemeinsam mit den Freunden aus dem Flüsterwald reisen die Kinder diesmal mit Blinzelbahn, Standuhr-Portal und noch ein paar anderen ausgefallenen Reisemöglichkeiten durch verschiedene Orte des Flüsterwaldes, um Hinweise auf den Verbleib des Professors zu finden. Abenteuer, Gefahr und natürlich Humor als ständige Begleiter im Gepäck.
Auch der zweite Band rund um den Flüsterwald bietet ein Feuerwerk fantastischer Ideen. Mit Ella kommt ein pfiffiger Charakter hinzu, welcher die bisherige Flüsterwald-Clique hervorragend ergänzt. Ein kleines Highlight ist neben den vielen Abenteuern, dass man erstmals Einblick in Ranis Aufzeichnungen erhält, wie er von den Erlebnissen berichten würde.
Jedes Kapitel ist wieder mit einer einleitenden Illustration passend zum Inhalt versehen, die neugierig macht, was den Leser wohl erwartet. Der Stil ist kindgerecht, bildhaft und bietet Abwechslung, Spannung und Humor im Wechsel, kurze Kapitel machen das Lesen zudem sehr angenehm - und sorgen nebenbei für mehr schönen Illustrationen im Buch.
Auch der zweite Band der Flüsterwald-Reihe ist wieder absolut lesenswert und macht einfach lesesüchtig.

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Rezensionen von Daniela:

Make your dog happy and read this book

Pathways to Friendship von Ulli Reichmann

This wonderful book is something that every dog owner has to read!
The way you should treat and live with your little companion is discribed with such passion.
It doesn matter what kind of dog you have, there is help for everybody.
The outstanding author Ulli Reichmann is one of a kind and the best at what she does.

My dogs and I had a lot of fun reading and learning from Ullis experiences and in the end I can only say thank you so much.
We love this book.

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Rezensionen von C. P.:

Auf der Suche nach dem eigenen Schicksal

Die dunklen Pfade der Magie von A. K. Larkwood

„Die dunklen Pfade der Magie“ ist ein High Fantasy Roman, der sich sowohl inhaltlich wie auch erzählerisch von der Masse abhebt. Statt der altbekannten Standardvölker der Phantastik gibt es hier neue Völker, die sich z. B. durch Hautfarbe, Zahnwuchs, Ohrenform und Religion unterscheiden und die auf Welten leben, welche durch magische Portale über ein Labyrinth miteinander verbunden sind.

Welten, welche vergehen können und wieder eins mit dem Labyrinth werden. Die Karte zu Beginn des Buches veranschaulicht das ganz gut, darauf sind die einzelnen Welten wie Papierfetzen aneinandergelegt und die Portale wie mit Nadel und Bindfaden miteinander verbunden. Auch Magie spielt hier eine Rolle, wenn auch nicht von allen gern gesehen, von einigen sogar gefürchtet und mit gewissen „Kosten“ verbunden. Reisen erfolgen mit Luftschiffen oder zu Fuß durch die Portale. Über allem stehen verschiedene Gottheiten, von denen einige im Roman ebenfalls eine Rolle spielen.
Erzählt wird von einem allwissenden Erzähler, der manches Mal Einblick in die Köpfe einiger Charaktere gewährt - so richtig nah kommt einem jedoch keine der Personen aus der Erzählung. Auch umfasst das Buch eine größere Zeitspanne, wobei einige Zeiträume, in denen nichts Relevantes geschieht, einfach übersprungen werden, statt den Leser mit unnützen Details zu langweilen.
Als Hauptcharakter zieht sich vor allem Csorwe wie ein roter Faden durch das Buch. Statt sich im Alter von 14 Jahren ihrem Gott, dem Unaussprechlichen, zu opfern, flieht sie heimlich mit dem Magier Belthandros Sethennai, um sich zu seiner Hauptkriegerin ausbilden zu lassen. Genaugenommen zunächst zu seiner einzigen Kriegerin, da er nicht nur auf der Suche nach einem mächtigen Artefakt ist, sondern auch politische Ziele verfolgt, bei deren Erreichen Csorwe eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Mit der Zeit kommen weitere wichtige Charaktere hinzu, deren Ziele und Schicksale mehr oder minder miteinander verknüpft sind. Tatsächlich bleibt es, die Personenzahl betreffend, angenehm übersichtlich. Was deren Intentionen betrifft darf man sich auf einige Überraschungen gefasst machen.
Das Buch ist definitiv keine der üblichen Quests, bei der auf genau ein Ziel hingearbeitet wird. Grad Csorwe überlegt wiederholt, andere Wege einzuschlagen, wobei das nicht nur für sie gilt. Da wird wiederholt gewichtet, was schwerer wiegt: Die Loyalität zu einem Gott, zum Vorgesetzten oder doch die eigenen Ziele? Was die Spannung betrifft bleibt diese relativ gleichbleibend mäßig hoch, da eben alles über einen längeren Zeitraum geht und es kein typisches „Sie haben Ihr Ziel erreicht und dürfen jetzt feiern“ gibt. Etwas schade war die Distanz zu den Charakteren. Pluspunkte gibt es hingegen auf jeden Fall für die ausgefallenen neuen Ideen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Hat mich positiv überrascht

Happy Life Diät von Shermine Shahrivar

Seit Shermine Shahrivar Anfang der 2000 Jahre als Model und Schönheitskönigin immer mal wieder in den Gazetten auftauchte, habe ich ihren Lebensweg ein bisserl verfolgt und war sehr neugierig auf ihren „Ratgeber“. Und ich bin überrascht, wie gut sie mir ihre Lebensweise mit den 6 Säulen nahe bringt.

Ohne erhobenen Zeigefinger. Einfach als kleine Lebenshilfe, zum ausprobieren. Denn zu uns selbst müssen wir auch selbst finden.

„Ohne gesunde Seele gibt es kein gesundes Körperbewusstsein.“
Shermine Shahrivar erzählt von sich selbst in einer sehr offenen persönlichen Art, wie sie zu der jetzt 37-jährigen Frau wurde, die sie jetzt ist und die sie liebt. Ich erfahre von ihren Höhen und Tiefen, von ihrer Einsamkeit und ihren Fehlern, die sie während ihrer Zeit als Model gemacht hat. Ich finde es bewundernswert, wie sie Probleme erkennt und sich damit auseinander setzt.

Sehr gut gefällt mir auch, dass sie mich immer wieder direkt anspricht. Durch dieses „du“ schafft sie Nähe zum Leser. Da ihrer Probleme in irgendeiner Form teilweise auch zu mir gehören, scheint sie dieses Buch auch für mich geschrieben zu haben. Ihre sechs Säulen könnten auch die meinen werden. Sich mit Beziehungen in jeglicher Form auseinander zu setzen, sich mit Spiritualität zu beschäftigen, sich der eigenen Sexualität zu widmen, seine Ernährung zu hinterfragen und evtl. umzustellen, sich der eigenen Schönheit zu widmen und Sport zu treiben – das alles zusammen führt letztendlich zu einem selbst und zu einer glücklichen Beziehung mit sich selbst. Gut ist, dass sie nicht zu viele spezielle Tipps gibt. So muss ich mich hinsetzen und schauen, was genau zu mir passt, wie ich selbst mit einem Thema umgehen will.

Mir hat dieses Buch gut gefallen. Ihre Geschichte macht Mut, sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen und heraus zu finden, ob und wie man sein Leben ändern oder verbessern will. Vieles ist nicht neu. Aber Shermine Shahrivar hat es verstanden, mir ihre Themen noch mal auf andere Weise nahe zu bringen. Sie hat mich mit ihrem Buch positiv überrascht.

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Rezensionen von Ele:

Im Lebkuchenhaus

Der Mädchenwald von Sam Lloyd

Der Mädchenwald, Thriller von Sam Lloyd, E-Book 448 Seiten, erschienen im Rowohlt-Taschenbuchverlag.
Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald….
Elissa ist Teilnehmerin bei einem Jugendschachturnier, von dort weg wird sie betäubt und entführt. Als sie erwacht, befindet sie sich in einem unterirdischen Verlies.

Ihr heimlicher Besucher ist Elijah und sie realisiert, dass er ihr den Weg in die Freiheit ermöglichen könnte.
Elijah lebt mit seinen Eltern und seinem Bruder in einer Hütte im Mädchenwald. Er erscheint irgendwie zurückgeblieben, wobei er aber bald bemerkt, dass Elissa ihn dazu bringen will sie freizulassen. Das könnte jedoch sein Leben völlig aus den Fugen geraten lassen.
Superintendent Mairéad die Einsatzleiterin bei der Suche nach Elissa, versucht alles um das Mädchen wieder zu ihrer Mutter zurückzubringen.
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, spielt in 3 verschiedenen Erzählsträngen aus Sicht der jeweiligen Hauptperson. Während die Kapitel die mit Elijah überschrieben sind, im personalen Stil aus der Perspektive Elijahs verfasst sind, hat der Autor für die Elissa und Mairéad Anteile die auktoriale Schreibweise gewählt. Die Erzählung wechselt auch in den Zeitebenen. Deshalb war es am Anfang für mich etwas schwierig ins Buch zu kommen. Nachdem sich die Geschichte entwickelt hatte, hat sie Fahrt aufgenommen und mich immer mehr und mehr gefesselt. Bis ich an einem Punkt gekommen bin, dass ich den ¬Reader nicht mehr aus der Hand legen konnte. Gänsehaut und Herzklopfen, Entsetzen und Hoffen haben mich regelrecht durch den Thriller gejagt. Durch geschickte Plottwists und Wendungen hat mich Lloyd immer wieder an der Nase herumführen können. Unglaublich!
Bildmalerisch und flüssig geschrieben, Solche Sätze wie z.B auf S. 13 „Der Himmel lastet wie eine Stahlplatte auf der Landschaft“ oder auf S. 16 „Die Tapeten hängen wie alte Haut von den Wänden und geben den mit schwarzem Pilz überwucherten Putz darunter frei.“, haben unheimliche Bilder in meinem Kopf entstehen lassen. Der Plot ist nach der anfänglichen Verwirrung klar und nachvollziehbar geschrieben. Die Hauptpersonen waren authentisch und hervorragend charakterisiert der Leser kann sich ohne Mühe in die Charaktere hineinversetzen. Am meisten hat mich die Beschreibung von Elissa fasziniert, der Strang in dem ihre Erlebnisse geschildert waren habe ich als Highlight empfunden. Wie raffiniert und klug sie versucht hat, ihrem Schicksal zu entkommen, war einfach toll, deshalb ist sie auch meine Lieblingsfigur im Buch. Ein mutiges Mädchen, als Schachspielerin ist sie kluges und vorausschauendes Denken gewöhnt. Dass Mairéad, die immer wieder am Versuch scheitert ein Kind auszutragen, wenigstens dieses Mädchen retten will finde ich einen guten Grundgedanken und hat mich betroffen gemacht. Selbst das Schicksal, dass dem Verhalten von Elijah zu Grunde liegt, konnte mich ganz und gar nicht kaltlassen.
Sam Lloyd ein neues Thriller-Talent, ich hoffe, dass es noch mehr von ihm zu lesen geben wird. Eine absolute Leseempfehlung und volle Punktzahl 5 Sterne.

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Rezensionen von begine:

Vermenschlichte Primaten

Sprich mit mir von T. C. Boyle



T. C. Boyle hat sich in dem Roman „Sprich mit mir“ mit den Tierexperimenten befasst.

Der Schimpanse Sam ist ein Forschungsprodukt. Mit ihm wird die Verständigung mit uns Menschen geübt.
Er ist schon mit Professor Schemerhorn schon in einer TV-Show aufgetreten.
Die Studentin Aimee meldet sich zur Hilfe an und wird zu Sams Anschruchpartnerin.

Als das Projekt ausläuft holt sein Besitzer Sam wieder in sein Schimpansenhaus.
Wie das da so zugeht, ist für Aimee ein Graus, das sie dort weiter arbeitet.

Der Autor lässt sogar Sams Gedanken laut werden. Wenn die Schimpansen schon so geschult werden, kann man sich vorstellen, das das so geschehen kann.
Der Schreibstil ist besonders anrührend. Die Geschichte um Sam ist mal Ernst, es gibt aber auch viele spaßige Stellen.

T. C. Boyle ist einer unser großen Schriftsteller, die ich immer wieder verschlinge.
Gute Unterhaltung mit einem großen Leseempfehlung.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine wunderschöne Geschichte

Jedes Jahr im Juni von Lia Louis

Emmie Blue hat vor einigen Jahren einen Wunsch-Luftballon mit einer Karte mit ihrer Anschrift in England fliegen lassen. Den Freund, den sie sich sehnsüchtig gewünscht hat, findet sie in Lucas Moreau, dem Jungen, der ihren Ballon in Frankreich am Strand bei Boulogne-sur-Mer findet. Jahrelang treffen sie sich am Tag ihres gemeinsamen Geburtstages.

Jahrelang hofft Emmie, dass Lucas die gleichen Gefühle für sie hegt, die sie ihm entgegenbringt. Liebe. Doch dann, an dem Abend, ihrem gemeinsamen 30. Geburtstag, als Emmie auf die Frage aller Fragen hofft, geschieht das für sie Unvorstellbare.

Emmie Blue ist eine so herzerwärmende junge Frau, die in ihrem Leben schon einiges mitgemacht hat. Ab der ersten Seite hat sie sich langsam immer mehr in mein Herz geschmuggelt. Ich mag ihre liebenswerte Art, wie sie mit Menschen umgeht, wie sie auch Fehler zugeben und wie sie sich freuen kann, auch über Kleinigkeiten. Genau so gern mag ich auch Lucas. Egal, ob er sich für eine Andere entschieden hat, ist er für Emmie da, wenn sie ihn braucht. Genau so wie umgekehrt auch.
„Jedes Jahr im Juni“ ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Für mich ist sie sehr viel mehr. Ich darf tief in die Geschichte zweier junger Menschen eintauchen, die meine Kinder sein könnten. Wobei ich froh bin, dass sie es nicht sind, die diese Wirren und Verwirrungen treffen. Die Geschichte nimmt mich mit auf eine Berg- und Talfahrt durch die Gefühlswelt. Ich treffe auf Begeisterung, Unsicherheit, Angst, Verliebtheit, Melancholie, Freundschaft, eine Überraschung, Enttäuschung, Traurigkeit, Dankbarkeit, Trauer und Liebe. Ich kann in dieser Geschichte mit Emmie, die hier ihre Geschichte erzählt, lachen und weinen und ich finde es toll, wie selbstlos sie sich um ihre kranke Vermieterin Louise kümmert. Es gibt verschiedene Stellen, wo bei mir Tränchen geflossen sind.
Lia Louise hat einen sehr mitreißenden, emotionalen Erzählstil, der es mir schwer gemacht hat, das Buch auch mal zur Seite zu legen. Die Seiten fliegen nur so dahin, weil es immer wieder etwas Neues gibt, sich immer wieder etwas ändert, was ich nicht verpassen will. Da sie sehr viel in Dialogen schreibt, fühle ich mich noch mehr in der Geschichte zuhause.
Die Menschen, die ich hier kennenlerne, sind fast alle sehr sympathisch, menschlich und zugewandt. Durch eine sehr genaue Beschreibung der Charaktere kann ich sie mir bald gut vorstellen. Eine weitere Person, die ich sehr lieb gewonnen habe und die eine erstaunliche Wandlung durchmacht ist liot, Lucas´ Bruder. Warum? Das werdet ihr beim Lesen schnell heraus finden.

Eine wunderbar warmherzige, geistreiche und einfach bezaubernde Geschichte mit liebenswerten Menschen und einer teils atemberaubenden Landschaft. Absolut Lesenswert!

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Johanna, 16 Jahre aus Breitenbach,

Sturm von Scheuring Christoph

Christoph Scheurigs‘ neuester Roman mit dem Titel „Sturm“ beschreibt die herzzerreißende und gefühlvolle Geschichte der jungen Nora, die man gleich zu Beginn des Buches als Mitbesatzung an Bord der Jenny M., einem Fischerschiff in Kanada, kennenlernt. Doch wie genau ist sie dorthin gekommen? Was hat sie dazu verleitet, sich an Bord dieses Schiffs zu begeben? Der Autor arbeitet hier zuerst mit einem aktuellen Ereignis und beschreibt in den darauffolgenden Kapiteln, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass sich Nora nun auf dem atlantischen Ozean herum schippert.

Gleich zu Beginn wird man mit der harten Brutalität des Lebens der Protagonistin konfrontiert: Noras Vater ist schwerer Alkoholiker, ihre Mutter versteckt sich bei seinen gewalttätigen Ausbrüchen oft hinter ihrer eigenen Tochter und verlässt die Familie eines Tages ganz, was dazu führt, dass ihr Ehemann schlussendlich einen Entzug macht. Doch die Narben bleiben, auch, wenn er noch so oft versucht, dass „alles so wie früher“ wird. Nora beschließt, sich mehr zu wehren, denn viel zu lange hat sie sich von ihrem Vater und anderen Leuten schikanieren lassen. Sie fängt Schlägereinen an, flucht, und tritt selbstbewusster und stärker auf als das Mädchen, dass sie einmal war.

Interessanterweise liegt ihr besonders das Wohl von Tieren am Herzen, insbesondere das der Kühe, die zu Tausenden zum Schlachthof gekarrt werden und dort oft ohne ausreichende Betäubung getötet werden. Als Nora dies eines Tages mit eigenen Augen miterlebt, beschließt sie, zu handeln, und kettet sich an das Eingangstor des großen Schlachthofs. Sogleich bekommt die Presse davon Wind, jedoch muss sie sich auch vor Gericht für ihre Tat verantworten und wird zu Sozialstunden bei der Organisation „Ocean Watch“ verdonnert. Dort lernt sie die charismatische Sarah kennen, die ihr die einzigartige Möglichkeit anbietet, nach Kanada fliegen zu können und an Bord eines Fischkutters deren Fang zu dokumentieren. Nora ist sofort Feuer und Flamme, jedoch legt sich ihre anfängliche Begeisterung etwas, als sie Johan, seinen Vater und Großvater kennenlernt, mit denen sie zu See fahren soll, denn speziell Johan ist alles andere als erfreut über ihre Anwesenheit. Doch bald geraten sie in einen schweren Sturm, der droht, ihr Schiff untergehen zu lassen…

Neugierig auf mehr machen vor allem die ersten paar Kapitel von „Sturm“, in denen die perfekte Kulisse des weiten Ozeans plötzlich durch einen gewaltigen Orkan aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Auch möchte man sofort wissen, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass Nora meilenweit vom Festland Kanadas entfernt auf einem Fischkutter unterwegs ist. Der Schreibstil des Autors ist sehr anschaulich und bildhaft, gespickt mit Adjektiven und Vergleichen, wodurch man sich besonders die agierenden Figuren und deren Umfeld sehr gut vorstellen kann. Auch faszinierend fand ich, wie Nora, die vehemente Tierschützerin, auf den Fischer Johan traf, denn oftmals krieselt es aufgrund ihrer ziemlich unterschiedlichen Ansichten zwischen den beiden. Johan ist nachdenklich und klug, und er tötet, weil er, wie er sagt, „lebt“. Er ist überzeugt davon, dass vor allem durch massive Eingriffe des Menschen wie die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik die Weltmeere langsam zerstört werden. Er harpuniert Fische, anstatt lange Schleppnetze zu benutzen, und achtet darauf, so gut wie möglich im Einklang mit dem Meer zu fischen. Die Reise auf dem Fischkutter ermöglicht auch dem Leser / der Leserin, einmal einen anderen Blickwinkel auf Probleme wie Klimawandel, Erwärmung der Meere und massive Verschmutzung der Ozeane zu werfen. Aufrüttelnd, faszinierend und toll geschrieben; mir hat diese aktuelle Erzählung sehr gut gefallen, die auch zeigt, dass es, wie mit allen Dingen im Leben, auch beim Tier- und Klimaschützen nicht immer schwarz und weiß, Gut und Böse gibt.

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Testleserin Susanna, 14 Jahr aus Mils:
Das Buch war sehr interessant, weil man sehr viele Infos über Umwelt und Ökosystem bekommt. Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für Umweltschutz interessieren und das Meer lieben.
Ich verstehe, wie sich das Mädchen Nora sich der Umwelt gegenüber fühlt. Es war mutig von ihr, sich für die Kühe einzusetzen und den Erwachsenen mal ordentlich eine auszuwischen, um sie für dieses unverantwortliche Verhalten gegenüber Tieren zu bestrafen.
Teilweise versteht man aber auch den Standpunkt von Johan, der das Meer und die Tiere liebt, jedoch das Fischen, und somit das Töten von Fischen, nicht aufgeben will.

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Testleserin Emely, 15 Jahre aus Hall:

Nora hat kein einfaches Leben. Ihre Mutter hat sie vor einiger Zeit verlassen und sie bei ihrem Alkoholiker-Vater allein zurückgelassen. Die einzigen, auf die sie nicht wütend ist, sind Tiere. Seit sie denken kann, liebt sie Tiere und verabscheut die Menschen für das, was sie mit der Umwelt tun. Eines Tages entscheidet sie sich dafür, gegen den Schlachthof zu demonstrieren; und dies tut sie, indem sie sich an das Eingangstor fesselt und so die Arbeiten des Schlachthofs blockiert. Doch dies zieht eine Gerichtsverhandlung zur Folge und als Strafe muss sie dreihundert Sozialstunden ableisten. Diese soll sie an der Küste Kanadas auf einem kleinen Schiff verbringen, und dort als Observer kontrollieren, ob die Fischer legal fischen. Anfangs geht noch alles gut, doch dann braut sich ein gewaltiger Sturm zusammen und es beginnt ein Kampf ums blanke Überleben.

Dieses Buch ist für Mädchen ab 13 Jahren geeignet. Am Anfang hat mir die Geschichte nicht so gefallen, aber dann wurde es besser. Teilweise war es wirklich spannend und mitreißend geschrieben. Der Autor beschreibt die Dinge so, dass man sie sich richtig gut vorstellen kann.

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Rezensionen von nil_liest:

Toller Übungsblock mit Spaßfaktor

Im Kindergarten: Allererstes Schneiden von Kirstin Jebautzke

Schneiden ist eine essentielle Fähigkeit, die jedes Kind vor dem Schuleintritt können sollte. Hier gibt es einen Block der diese Entwicklung unterstützen kann.
Der handliche Block „Im Kindergarten: Allererstes Schneiden“ aus der Reihe ‚Hier kann ich alles alleine – ab 3 Jahre‘ ist ein schönes Geschenk zusammen mit einer ersten Kleinkindschere und einem handlichen Klebestift.

Ideale Beschäftigung für Kleinsten um sich dem Scheiden zu widmen. Die Seiten können alle einzeln aus dem Block getrennt werden, sprich das Kind kann sich selbst aussuchen was es machen möchte oder es kann auch gezielt für das Kind ausgesucht und aus dem Block getrennt werden.
Was sehr gut gemacht ist, dass die Anleitung ohne Schrift auskommt und alles in Symbolen beschrieben wird. Klar, der Anspruch von Ravensburger ist, dass die Kinder diesen Block selbstständig nutzen können und so auch die Anleitung verstehen. Das ist ein netter Weg in die Selbstständigkeit, aber wenn Kinder noch nichts vorher ausgeschnitten oder geklebt haben, ist natürlich Hilfe notwendig. Daher wäre ich da eher vorsichtig mit dem „braucht keine Hilfe“ – das ist stark altersabhängig bzw von den Vorerfahrungen des Schneidens. Ein 2jähriges Kind braucht sicher Hilfe, wo ein geübtes 4-5jähriges wirklich fast alleine basteln kann.
Die Zeichnungen sind herzallerliebst und haben uns überzeugt. Einfache graphische Darstellung, die nicht überlanden sind und doch sehr ansprechend und zeitgemäß. Auch die Ideen was Kinder hier ausscheiden können variiert. Nicht nur klassische Schneideübungen, auch kleine Basteleien und auch Mini-Puzzle aus 4 Teilen werden hier ausschneidbar.

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Rezensionen von Claudia R:

magisch winterlich ...

Die Brücke aus Eis von Waltraud Ferrari

Klappentext:

Albin und Valeria wandern mit Oma Klara ins Wintertal. In eine Welt voller Zauber und Geheimnisse. Sie spüren, dass jemand sie begleitet. Denn der Luchs Lucius Silberpfote, der Bote aus dem "lichten Reich", wittert: Die beiden Kinder können besondere Aufgaben und Rätsel lösen.

Und auf ihrer Abenteuerreise die Brücke aus Eis finden, die die reale Welt mit dem Bereich des "Inneren" verbindet.

Waltraud Ferraris Wintergeschichte erinnert an die Kraft von Herzenswünschen, der eigenen Intuition und führt uns in eine Welt voller Herzlichkeit, Gemeinschaft und Naturverbundenheit.

Cover:

Das Cover ist optisch und farblich sehr schön gestaltet. Man erkennt zwei Kinder in einer wunderschönen winterlichen Landschaft. und auch ein Luchs ist Ober auf einer Schneewand erkennbar. Der Hintergrund ist zauberhaft gestaltet und auch die vielen warmen und bunten Farben, geben dem Ganzen eine sehr schöne Atmosphäre.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Kleine Stolperer hatte ich zu Beginn mit den teils umgangssprachlichen Formulierungen, aber an diese hat man sich sehr schnell gewöhnt und diese haben mich dann auch nicht weiter gestört.

Der sehr bildliche Erzählstil hat mir persönlich sehr gut gefallen und auch die Herzlichkeit und Wärme, die dieses Buch ausstrahlt. man wird von dieser magischen, winterlichen Geschichte sehr schnell verzaubert.

Albin und Valeria sind zwei Aussenseiter mit ganz besonderen Fähigkeiten. Valeria kann sich keine teuren Klamotten leisten und Albin wird durch seine Sprachschwierigkeiten und Taubheit zum Außenseiter. Doch die beiden halten zusammen und verstehen sich sehr gut. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn und merken, dass es auf ganz andere Dinge ankommt. Gemeinsam wandern sie mit Oma Klara ins Wintertal.

Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, Dies lest doch am Besten selbst.

Eine wunderschöne, magische und emotionale Geschichte, die mit sehr viel Herzblut geschrieben ist. Eine winterliche Weihnachtsgeschichte, die nicht nur an Weihnachten Freude bringt.

Die Geschichte ist von Beginn an, bis zum Ende sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Die beiden Charaktere Albin und Valeria sind sehr sympathisch und dazu Oma Klara, die das Team sehr gut abrundet. Auch der Luchs Silberpfote bringt einen weiteren sehr faszinierenden Aspekt in die Geschichte mit hinein und gibt dem Ganzen eine magische und sehr besondere Note.

Die Geschichte ist nicht in Kapiteln gegliedert, sondern wird fortlaufend erzählt. Zwar gibt es einige Teilabschnitte und kleinere Absätze, aber keine Kapitel oder große Gliederung. Dies war jedoch sehr angenehm für den Lesefluss.

Die Schriftgröße ist sehr angenehm und groß gewählt, so dass auch jüngere Leser ihren Spaß daran haben werden.

Toll fand ich auch am Ende die tollen Extras. Die Rezepte und auch Oma Klaras Hausmittel aus der Natur fand ich eine wundervolle Idee und lädt zum Nachmachen ein.

Ein wundervolles und sehr unterhaltsames Buch mit einer liebevollen Botschaft am Ende und einer sehr schönen Umsetzung. Magisch, winterlich und herzerwärmend ist diese Geschichte und versprüht einen ganz eigenen Zauber. Tolle Charaktere, bildliche Darstellungen und naturnahe Begegnungen machen hier ein besonderes Erlebnis draus. Eine wunderschöne Geschichte, nicht nur für Kinder.

Fazit:

Magisch, winterlich und herzerwärmend ist diese Geschichte und versprüht einen ganz eigenen Zauber.

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