Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Vermenschlichte Primaten
Sprich mit mir von T. C. Boyle
T. C. Boyle hat sich in dem Roman „Sprich mit mir“ mit den Tierexperimenten befasst.
Der Schimpanse Sam ist ein Forschungsprodukt. Mit ihm wird die Verständigung mit uns Menschen geübt.
Er ist schon mit Professor Schemerhorn schon in einer TV-Show aufgetreten.
Die Studentin Aimee meldet sich zur Hilfe an und wird zu Sams Anschruchpartnerin.
Als das Projekt ausläuft holt sein Besitzer Sam wieder in sein Schimpansenhaus.
Wie das da so zugeht, ist für Aimee ein Graus, das sie dort weiter arbeitet.
Der Autor lässt sogar Sams Gedanken laut werden. Wenn die Schimpansen schon so geschult werden, kann man sich vorstellen, das das so geschehen kann.
Der Schreibstil ist besonders anrührend. Die Geschichte um Sam ist mal Ernst, es gibt aber auch viele spaßige Stellen.
T. C. Boyle ist einer unser großen Schriftsteller, die ich immer wieder verschlinge.
Gute Unterhaltung mit einem großen Leseempfehlung.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine wunderschöne Geschichte
Jedes Jahr im Juni von Lia Louis
Emmie Blue hat vor einigen Jahren einen Wunsch-Luftballon mit einer Karte mit ihrer Anschrift in England fliegen lassen. Den Freund, den sie sich sehnsüchtig gewünscht hat, findet sie in Lucas Moreau, dem Jungen, der ihren Ballon in Frankreich am Strand bei Boulogne-sur-Mer findet. Jahrelang treffen sie sich am Tag ihres gemeinsamen Geburtstages.
Jahrelang hofft Emmie, dass Lucas die gleichen Gefühle für sie hegt, die sie ihm entgegenbringt. Liebe. Doch dann, an dem Abend, ihrem gemeinsamen 30. Geburtstag, als Emmie auf die Frage aller Fragen hofft, geschieht das für sie Unvorstellbare.
Emmie Blue ist eine so herzerwärmende junge Frau, die in ihrem Leben schon einiges mitgemacht hat. Ab der ersten Seite hat sie sich langsam immer mehr in mein Herz geschmuggelt. Ich mag ihre liebenswerte Art, wie sie mit Menschen umgeht, wie sie auch Fehler zugeben und wie sie sich freuen kann, auch über Kleinigkeiten. Genau so gern mag ich auch Lucas. Egal, ob er sich für eine Andere entschieden hat, ist er für Emmie da, wenn sie ihn braucht. Genau so wie umgekehrt auch.
„Jedes Jahr im Juni“ ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Für mich ist sie sehr viel mehr. Ich darf tief in die Geschichte zweier junger Menschen eintauchen, die meine Kinder sein könnten. Wobei ich froh bin, dass sie es nicht sind, die diese Wirren und Verwirrungen treffen. Die Geschichte nimmt mich mit auf eine Berg- und Talfahrt durch die Gefühlswelt. Ich treffe auf Begeisterung, Unsicherheit, Angst, Verliebtheit, Melancholie, Freundschaft, eine Überraschung, Enttäuschung, Traurigkeit, Dankbarkeit, Trauer und Liebe. Ich kann in dieser Geschichte mit Emmie, die hier ihre Geschichte erzählt, lachen und weinen und ich finde es toll, wie selbstlos sie sich um ihre kranke Vermieterin Louise kümmert. Es gibt verschiedene Stellen, wo bei mir Tränchen geflossen sind.
Lia Louise hat einen sehr mitreißenden, emotionalen Erzählstil, der es mir schwer gemacht hat, das Buch auch mal zur Seite zu legen. Die Seiten fliegen nur so dahin, weil es immer wieder etwas Neues gibt, sich immer wieder etwas ändert, was ich nicht verpassen will. Da sie sehr viel in Dialogen schreibt, fühle ich mich noch mehr in der Geschichte zuhause.
Die Menschen, die ich hier kennenlerne, sind fast alle sehr sympathisch, menschlich und zugewandt. Durch eine sehr genaue Beschreibung der Charaktere kann ich sie mir bald gut vorstellen. Eine weitere Person, die ich sehr lieb gewonnen habe und die eine erstaunliche Wandlung durchmacht ist liot, Lucas´ Bruder. Warum? Das werdet ihr beim Lesen schnell heraus finden.
Eine wunderbar warmherzige, geistreiche und einfach bezaubernde Geschichte mit liebenswerten Menschen und einer teils atemberaubenden Landschaft. Absolut Lesenswert!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Johanna, 16 Jahre aus Breitenbach,
Sturm von Scheuring Christoph
Christoph Scheurigs‘ neuester Roman mit dem Titel „Sturm“ beschreibt die herzzerreißende und gefühlvolle Geschichte der jungen Nora, die man gleich zu Beginn des Buches als Mitbesatzung an Bord der Jenny M., einem Fischerschiff in Kanada, kennenlernt. Doch wie genau ist sie dorthin gekommen? Was hat sie dazu verleitet, sich an Bord dieses Schiffs zu begeben? Der Autor arbeitet hier zuerst mit einem aktuellen Ereignis und beschreibt in den darauffolgenden Kapiteln, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass sich Nora nun auf dem atlantischen Ozean herum schippert.
Gleich zu Beginn wird man mit der harten Brutalität des Lebens der Protagonistin konfrontiert: Noras Vater ist schwerer Alkoholiker, ihre Mutter versteckt sich bei seinen gewalttätigen Ausbrüchen oft hinter ihrer eigenen Tochter und verlässt die Familie eines Tages ganz, was dazu führt, dass ihr Ehemann schlussendlich einen Entzug macht. Doch die Narben bleiben, auch, wenn er noch so oft versucht, dass „alles so wie früher“ wird. Nora beschließt, sich mehr zu wehren, denn viel zu lange hat sie sich von ihrem Vater und anderen Leuten schikanieren lassen. Sie fängt Schlägereinen an, flucht, und tritt selbstbewusster und stärker auf als das Mädchen, dass sie einmal war.
Interessanterweise liegt ihr besonders das Wohl von Tieren am Herzen, insbesondere das der Kühe, die zu Tausenden zum Schlachthof gekarrt werden und dort oft ohne ausreichende Betäubung getötet werden. Als Nora dies eines Tages mit eigenen Augen miterlebt, beschließt sie, zu handeln, und kettet sich an das Eingangstor des großen Schlachthofs. Sogleich bekommt die Presse davon Wind, jedoch muss sie sich auch vor Gericht für ihre Tat verantworten und wird zu Sozialstunden bei der Organisation „Ocean Watch“ verdonnert. Dort lernt sie die charismatische Sarah kennen, die ihr die einzigartige Möglichkeit anbietet, nach Kanada fliegen zu können und an Bord eines Fischkutters deren Fang zu dokumentieren. Nora ist sofort Feuer und Flamme, jedoch legt sich ihre anfängliche Begeisterung etwas, als sie Johan, seinen Vater und Großvater kennenlernt, mit denen sie zu See fahren soll, denn speziell Johan ist alles andere als erfreut über ihre Anwesenheit. Doch bald geraten sie in einen schweren Sturm, der droht, ihr Schiff untergehen zu lassen…
Neugierig auf mehr machen vor allem die ersten paar Kapitel von „Sturm“, in denen die perfekte Kulisse des weiten Ozeans plötzlich durch einen gewaltigen Orkan aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Auch möchte man sofort wissen, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass Nora meilenweit vom Festland Kanadas entfernt auf einem Fischkutter unterwegs ist. Der Schreibstil des Autors ist sehr anschaulich und bildhaft, gespickt mit Adjektiven und Vergleichen, wodurch man sich besonders die agierenden Figuren und deren Umfeld sehr gut vorstellen kann. Auch faszinierend fand ich, wie Nora, die vehemente Tierschützerin, auf den Fischer Johan traf, denn oftmals krieselt es aufgrund ihrer ziemlich unterschiedlichen Ansichten zwischen den beiden. Johan ist nachdenklich und klug, und er tötet, weil er, wie er sagt, „lebt“. Er ist überzeugt davon, dass vor allem durch massive Eingriffe des Menschen wie die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik die Weltmeere langsam zerstört werden. Er harpuniert Fische, anstatt lange Schleppnetze zu benutzen, und achtet darauf, so gut wie möglich im Einklang mit dem Meer zu fischen. Die Reise auf dem Fischkutter ermöglicht auch dem Leser / der Leserin, einmal einen anderen Blickwinkel auf Probleme wie Klimawandel, Erwärmung der Meere und massive Verschmutzung der Ozeane zu werfen. Aufrüttelnd, faszinierend und toll geschrieben; mir hat diese aktuelle Erzählung sehr gut gefallen, die auch zeigt, dass es, wie mit allen Dingen im Leben, auch beim Tier- und Klimaschützen nicht immer schwarz und weiß, Gut und Böse gibt.
---------------------------
Testleserin Susanna, 14 Jahr aus Mils:
Das Buch war sehr interessant, weil man sehr viele Infos über Umwelt und Ökosystem bekommt. Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für Umweltschutz interessieren und das Meer lieben.
Ich verstehe, wie sich das Mädchen Nora sich der Umwelt gegenüber fühlt. Es war mutig von ihr, sich für die Kühe einzusetzen und den Erwachsenen mal ordentlich eine auszuwischen, um sie für dieses unverantwortliche Verhalten gegenüber Tieren zu bestrafen.
Teilweise versteht man aber auch den Standpunkt von Johan, der das Meer und die Tiere liebt, jedoch das Fischen, und somit das Töten von Fischen, nicht aufgeben will.
------------------------------
Testleserin Emely, 15 Jahre aus Hall:
Nora hat kein einfaches Leben. Ihre Mutter hat sie vor einiger Zeit verlassen und sie bei ihrem Alkoholiker-Vater allein zurückgelassen. Die einzigen, auf die sie nicht wütend ist, sind Tiere. Seit sie denken kann, liebt sie Tiere und verabscheut die Menschen für das, was sie mit der Umwelt tun. Eines Tages entscheidet sie sich dafür, gegen den Schlachthof zu demonstrieren; und dies tut sie, indem sie sich an das Eingangstor fesselt und so die Arbeiten des Schlachthofs blockiert. Doch dies zieht eine Gerichtsverhandlung zur Folge und als Strafe muss sie dreihundert Sozialstunden ableisten. Diese soll sie an der Küste Kanadas auf einem kleinen Schiff verbringen, und dort als Observer kontrollieren, ob die Fischer legal fischen. Anfangs geht noch alles gut, doch dann braut sich ein gewaltiger Sturm zusammen und es beginnt ein Kampf ums blanke Überleben.
Dieses Buch ist für Mädchen ab 13 Jahren geeignet. Am Anfang hat mir die Geschichte nicht so gefallen, aber dann wurde es besser. Teilweise war es wirklich spannend und mitreißend geschrieben. Der Autor beschreibt die Dinge so, dass man sie sich richtig gut vorstellen kann.
Rezensionen von nil_liest:
Toller Übungsblock mit Spaßfaktor
Im Kindergarten: Allererstes Schneiden von Kirstin Jebautzke
Schneiden ist eine essentielle Fähigkeit, die jedes Kind vor dem Schuleintritt können sollte. Hier gibt es einen Block der diese Entwicklung unterstützen kann.
Der handliche Block „Im Kindergarten: Allererstes Schneiden“ aus der Reihe ‚Hier kann ich alles alleine – ab 3 Jahre‘ ist ein schönes Geschenk zusammen mit einer ersten Kleinkindschere und einem handlichen Klebestift.
Ideale Beschäftigung für Kleinsten um sich dem Scheiden zu widmen. Die Seiten können alle einzeln aus dem Block getrennt werden, sprich das Kind kann sich selbst aussuchen was es machen möchte oder es kann auch gezielt für das Kind ausgesucht und aus dem Block getrennt werden.
Was sehr gut gemacht ist, dass die Anleitung ohne Schrift auskommt und alles in Symbolen beschrieben wird. Klar, der Anspruch von Ravensburger ist, dass die Kinder diesen Block selbstständig nutzen können und so auch die Anleitung verstehen. Das ist ein netter Weg in die Selbstständigkeit, aber wenn Kinder noch nichts vorher ausgeschnitten oder geklebt haben, ist natürlich Hilfe notwendig. Daher wäre ich da eher vorsichtig mit dem „braucht keine Hilfe“ – das ist stark altersabhängig bzw von den Vorerfahrungen des Schneidens. Ein 2jähriges Kind braucht sicher Hilfe, wo ein geübtes 4-5jähriges wirklich fast alleine basteln kann.
Die Zeichnungen sind herzallerliebst und haben uns überzeugt. Einfache graphische Darstellung, die nicht überlanden sind und doch sehr ansprechend und zeitgemäß. Auch die Ideen was Kinder hier ausscheiden können variiert. Nicht nur klassische Schneideübungen, auch kleine Basteleien und auch Mini-Puzzle aus 4 Teilen werden hier ausschneidbar.
Rezensionen von Claudia R:
magisch winterlich ...
Die Brücke aus Eis von Waltraud Ferrari
Klappentext:
Albin und Valeria wandern mit Oma Klara ins Wintertal. In eine Welt voller Zauber und Geheimnisse. Sie spüren, dass jemand sie begleitet. Denn der Luchs Lucius Silberpfote, der Bote aus dem "lichten Reich", wittert: Die beiden Kinder können besondere Aufgaben und Rätsel lösen.
Und auf ihrer Abenteuerreise die Brücke aus Eis finden, die die reale Welt mit dem Bereich des "Inneren" verbindet.
Waltraud Ferraris Wintergeschichte erinnert an die Kraft von Herzenswünschen, der eigenen Intuition und führt uns in eine Welt voller Herzlichkeit, Gemeinschaft und Naturverbundenheit.
Cover:
Das Cover ist optisch und farblich sehr schön gestaltet. Man erkennt zwei Kinder in einer wunderschönen winterlichen Landschaft. und auch ein Luchs ist Ober auf einer Schneewand erkennbar. Der Hintergrund ist zauberhaft gestaltet und auch die vielen warmen und bunten Farben, geben dem Ganzen eine sehr schöne Atmosphäre.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Kleine Stolperer hatte ich zu Beginn mit den teils umgangssprachlichen Formulierungen, aber an diese hat man sich sehr schnell gewöhnt und diese haben mich dann auch nicht weiter gestört.
Der sehr bildliche Erzählstil hat mir persönlich sehr gut gefallen und auch die Herzlichkeit und Wärme, die dieses Buch ausstrahlt. man wird von dieser magischen, winterlichen Geschichte sehr schnell verzaubert.
Albin und Valeria sind zwei Aussenseiter mit ganz besonderen Fähigkeiten. Valeria kann sich keine teuren Klamotten leisten und Albin wird durch seine Sprachschwierigkeiten und Taubheit zum Außenseiter. Doch die beiden halten zusammen und verstehen sich sehr gut. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn und merken, dass es auf ganz andere Dinge ankommt. Gemeinsam wandern sie mit Oma Klara ins Wintertal.
Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, Dies lest doch am Besten selbst.
Eine wunderschöne, magische und emotionale Geschichte, die mit sehr viel Herzblut geschrieben ist. Eine winterliche Weihnachtsgeschichte, die nicht nur an Weihnachten Freude bringt.
Die Geschichte ist von Beginn an, bis zum Ende sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Die beiden Charaktere Albin und Valeria sind sehr sympathisch und dazu Oma Klara, die das Team sehr gut abrundet. Auch der Luchs Silberpfote bringt einen weiteren sehr faszinierenden Aspekt in die Geschichte mit hinein und gibt dem Ganzen eine magische und sehr besondere Note.
Die Geschichte ist nicht in Kapiteln gegliedert, sondern wird fortlaufend erzählt. Zwar gibt es einige Teilabschnitte und kleinere Absätze, aber keine Kapitel oder große Gliederung. Dies war jedoch sehr angenehm für den Lesefluss.
Die Schriftgröße ist sehr angenehm und groß gewählt, so dass auch jüngere Leser ihren Spaß daran haben werden.
Toll fand ich auch am Ende die tollen Extras. Die Rezepte und auch Oma Klaras Hausmittel aus der Natur fand ich eine wundervolle Idee und lädt zum Nachmachen ein.
Ein wundervolles und sehr unterhaltsames Buch mit einer liebevollen Botschaft am Ende und einer sehr schönen Umsetzung. Magisch, winterlich und herzerwärmend ist diese Geschichte und versprüht einen ganz eigenen Zauber. Tolle Charaktere, bildliche Darstellungen und naturnahe Begegnungen machen hier ein besonderes Erlebnis draus. Eine wunderschöne Geschichte, nicht nur für Kinder.
Fazit:
Magisch, winterlich und herzerwärmend ist diese Geschichte und versprüht einen ganz eigenen Zauber.
Rezensionen von PollyLeseratte:
Trilogie
Trauma - Kein Entkommen von Wortberg Christoph
„Trauma – Kein entkommen“ ist der Auftakt einer Thriller Trilogie.
Die Münchner Mordermittlerin glaubt nicht an die Suizid Theorie, die angeblich hinten den zwei Leichenfunden stecken. Sie beginnt zu ermitteln und wird dadurch von ihrer eigenen Geschichte eingeholt.
So oder so ähnlich lauten die Klappentexte vieler Thriller.
Dementsprechend gespannt war ich auf die Umsetzung. Und ja, wir haben hier das oft bediente Klischee einer Ermittlerin, die eine düstere Vergangenheit hat die sie im Laufe der Ermittlungen einholen. Oft nervt mich das. Aber hier hat mir die Umsetzung sehr gut gefallen. Ich denke das liegt daran dass ich Katja Sand als Person sehr interessant fand. Ich mag es wenn Ermittler sich nicht mit der einfachen Wahrheit zufrieden geben.
Auch die Ermittlungen um die zweit Toten haben mir gut gefallen. Der Fall ist teilweise sehr grausam. Aber nicht blutig. Es geht mehr um Psyche (wie man sich beim Titel auch denken kann)
Insgesamt war es echt ein guter Thriller. Ich habe ihn an einem Abend durchgelesen. Es hat mich gepackt und ich war durch die Wendungen auch überrascht. Auch wenn ich eigentlich lieber Thriller-Einzelbände lese, freue ich mich schon sehr auf Band 2 & 3 der Trilogie.
Rezensionen von Meli:
Seichter als erwartet und eher enttäuschende Überraschungen
The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni) von Bianca Iosivoni
Als ihre Mutter bei einem Unfall stirbt, bricht Blairs Welt auseinander. Sie ist nicht nur plötzlich auf sich alleine gestellt, eigentlich müsste ihre Mutter als Valkyre unsterblich sein. Blair ist klar: Da stimmt etwas nicht. Trotz ihrer Trauer versucht sie herauszufinden, welche bösen Mächte es auf die Valkyren abgesehen haben.
Ihr bester Freund Ryan versucht, für sie da zu sein, aber er macht gerade selber eine Menge durch.
Ich konnte Blair und Ryans Gefühle füreinander verstehen, aber ihre Liebesgeschichte hat mich nicht so richtig gepackt. Blairs Erlebnisse ohne Ryan fand ich spannender, daher hat es sich für mich so angefühlt, als würde Ryan der Handlung im Weg stehen. Sein Handlungsstrang konnte mich nicht so wirklich überzeugen und ich fand ihn einfach eher nervig als sympathisch.
Durch die Zweifel und das Schweigen der Nebencharaktere und anderen kleinen Zwischenfällen wird die Handlung noch etwas ausgebremst, erst am Ende wird es richtig spannend, um dann mit einem Cliffhanger zu enden. Ich mochte natürlich wieder den Schreibstil und auch die Welt der Valkyren ist vielversprechend, aber das Ende war mir ein bisschen zu viel des Guten und hat damit das ganze Buch etwas runtergezogen.
Fazit
"A Fate Darker Than Love" war leider etwas seichter als erwartet. Trotz vieler interessanter Ideen konnte mich die Geschichte nicht packen und die Überraschung zum Ende fand ich eher enttäuschend. Wirklich schade!
Rezensionen von Katja:
Was für eine Geschichte!
Wenn Schweigen tötet von John Marrs
Jeden zweiten Abend essen Maggie und Nina zusammen. Wenn sie fertig sind, bringt Nina Maggie zurück in ihr Zimmer im Dachgeschoss und legt sie in Ketten. Denn Maggie hat Dinge getan, die unverzeihlich sind, und jetzt bezahlt sie den Preis dafür.
Aber in der Vergangenheit gibt es vieles, was Nina nicht weiß, und Maggie wird dafür sorgen, dass es so bleibt – auch wenn es sie tötet.
Denn in diesem Haus ist die Wahrheit gefährlicher als jede Lüge.
Wow, was für eine Geschichte! Tatsächlich fällt es mir schwer eine Rezension zu schreiben die spoilerfrei aber doch gut ausgearbeitet ist, da einfach so viel passiert in diesem Buch.
Dieser Thriller hat es in sich mit seinen Psychospielchen, wo selbst der Leser irgendwann nicht mehr so genau weiß was er denn nun glauben soll. Hierbei kommt das Buch ganz ohne Ermittler aus, was ich sehr spannend fand.
Die Geschichte wird abwechselnd von Maggie und Nina erzählt. Es kommt hier auch manches Mal zu Rückblenden, die zeitweise ganz schön verwirrend waren und ich dann nicht mehr genau wusste wem ich denn nun wirklich glauben kann, denn Beide haben eine ganz andere Sicht auf das Leben vorher und nachher und haben beide ihre Geheimnisse. Diese erfährt der Leser nur nach und nach, was es für mich noch fesselnder machte. Ich liebe Geschichten, wo ich nicht sofort weiß wem ich trauen kann und wem nicht.
Das Buch zog mich von Seite eins an in seinen Bann und ich konnte nicht anders als es in einem Rutsch zu Ende zu lesen. Schon allein wegen den ganzen Geheimnissen konnte ich nicht anders, fand den Schluss dann sehr krass und hätte mit allem gerechnet aber nicht mit dem. Hir und da fand ich die Geschichte allerdings dann doch ein wenig zäh und hätte mir durchgehende Spannung gewünscht.
Das Buch zeigt, dass Menschen nicht immer so sein müssen wie sie vorgeben zu sein und nichts so ist wie es scheint.
Fazit: Der Autor hat eine gute Geschichte geschrieben, mit der ich so nicht gerechnet hätte.
Rezensionen von Georg Brandenburg:
Eine großartige Geschichte
Tschick von Herrndorf Wolfgang
Ein großartiges Roadmovie eines leider viel zu früh verstorbenen Autors. Eine Coming of Age Story, die mich zurück versetzte in meine Jugend, verbunden mit der unerfüllbaren Sehnsucht, genau so ein Erlebnis einen Teil meiner Biografie nennen zu können.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Georg BrandenburgRezensionen von spozal89:
Robo-tastisch
Wieso? Weshalb? Warum? Band 47 - Alles über Roboter von Andrea Erne
Mein Sohn liebt die Wieso-Weshalb-Warum-Reihe und auch Alles über Roboter hat er sich gleich nach Erhalt unter den Nagel gerissen. Das ist meiner Meinung nach immer ein gutes Zeichen, dass das Buch interessant ist. Mit Robotern haben wir uns bisher noch nicht wirklich intensiv beschäftigt, obwohl wir auch einen Stausaugerroboter als Hilfsmittel haben.
Die Informationen, die im Buch vermittelt werden, sind kind- und altersgerecht und auch die Illustrationen dazu sind toll gemacht. Ein Highlight sind ja, wie in allen Büchern der Reihe, die Klappen. Auch ich konnte noch einiges über Roboter lernen und vor allem die Zukunftsaussichten fand ich interessant und gar nicht mal so untealistisch. Meinem Sohn gefallen am ten die Seiten über die Industrie- und Medizinroboter. Wer seinem Kind spielerisch Wissen aneignen möchte, ist mit den Büchern aus der Wieso-Weshalb-Warum Reihe bestens bedient.











