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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Schöner Roman

Fritz und Emma von Barbara Leciejewski

Zum Inhalt:

Emma und Fritz war immer schon klar, dass sie zusammen gehören. Doch als Fritz aus dem Krieg zurück kehrt, hat der Krieg ihn verändert. Und dann geschieht etwas, dass ihr Glück zerstören wird. Jahrzehnte später wechseln die beiden kein Wort mehr. Der neue Pfarrer und seine Frau sollen mithelfen, dass Fest zum Dorfgeburtstag zu organisieren, dabei erfahren sie auch, dass die beiden nicht mehr miteinander reden obwohl sie sich mal geliebt haben.

Können sie das ändern?

Meine Meinung:

Das Buch hat mir gefallen. Gerade auch die Rückblicke fand ich äußerst ansprechend. Sie veranschaulichen sehr gut, wie sehr ein Vorfall das gesamte Leben in eine andere Richtung führen kann. Aber auch die Gegenwart hat mir gefallen, natürlich vor allem das Ende. Es war am Ende ein schönen Roman, der zeigt, dass auch einmal gewählte Lebenswege verlassen werden können und dazu führen können, dass sich alles verändert. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

Fazit:

Schöner Roman

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Rezensionen von Claudia R:

bärenstarke Botschaften...

Das Kuscheltier-Kommando (Band 1) - Eine Geschichte über wahre Stärke von Samuel Koch; Sarah Koch

Klappentext:

Fred und sein Kuschelbär Pollo sind die besten Freunde. Tagsüber erleben sie die größten und wildesten Abenteuer und nachts beschützt Pollo Fred vor allen Gefahren.
Doch eines Tages passiert es: Beim Herumtoben auf dem Hochbett verliert Kuschelbär Pollo seinen Arm. Fred ist entsetzt: Ein Bär mit nur einem Arm? Wie soll er denn jetzt noch mit ihm kuscheln? Auch Pollo ist schrecklich traurig und fühlt sich hässlich und nutzlos.

Niedergeschlagen verzieht er sich in eine Ecke, denn niemand soll die dicken Bärentränen sehen, die auf seinen Pelz kullern.
Da taucht plötzlich das Kuscheltier-Kommando auf, eine wilde Truppe aus ausrangierten und besonderen Spielzeugfiguren. Sie zeigen Pollo, dass man auch ohne Arm einzigartig und wertvoll sein kann. Und sie haben eine ganz besondere Überraschung für Pollo mit dabei.

Cover:

Im Fokus des Covers steht bzw. hockt ein kleiner Junge mit seinem kuschligen Bären im Arm. Drumherum sind noch viele weitere Spielzeuge erkennbar. das Cover ist sehr niedlich und detailreich gestaltet und es gibt sehr viel darauf zu entdecken. Auch farblich ist es sehr schön gestaltet.

Meinung:

Eine sehr liebevolle und herzerwärmende Geschichte mit vielen tollen Botschaften über Freundschaft, Stärke, Anders sein und vielem mehr.

Die Geschichte ist einfach wunderschön und sehr liebevoll gestaltet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker und lässt sich leicht und flüssig lesen.

Die Textpassagen sind in die Bilder integriert und beides passt und harmoniert sehr gut zusammen.

Die Textpassagen haben eine angenehme Länge und auch Text und inhaltlich ist es sehr gut kindgerecht und altersentsprechend gestaltet.

Es geht um den kleinen Jungen Fred und sein Kuscheltier Polo, die sehr ausgelassen und freudig miteinander spielen, doch eines Tages geht beim Spielen der Arm des Teddys kaputt. Doch zum Glück gibt es das Kuscheltier-Kommando! Ob sie dem Teddy Polo helfen können?

Doch zu viel sei an dieser Stelle noch nicht verraten. lest diese herzliche und süße Geschichte am Besten selbst.

Man merkt, dass die Autoren sehr viel Herzblut in diese Geschichte hineingelegt haben, denn nicht nur beim Spielen der beiden Freunde merkt man das, sondern auch bei den vielen kleinen liebevollen und wertvollen Botschaften, die hier drin versteckt sind. So geht es nicht nur um Freundschaft und Spaß, sondern auch um wahre Stärke, Zusammenhalt, Anders sein und Einzigartigkeit.

Wundervoll sind auch die großen, detailreichen und bunten Illustrationen, die die Geschichte sehr gut veranschaulichen und auch sehr liebevoll und einfach wunderschön gestaltet sind. Die Illustrationen haben mir sehr viel Freude und Spaß bereitet. Zudem übermitteln sie auch sehr gut die unterschiedlichen Emotionen. So sind die Seiten, auf den Polo traurig ist, eher in dunkleren meist dunkel blauen Tönen gehalten. Man spürt bereits auf den Bildern, dass die Atmosphäre eine andere ist, als zu Beginn, als alles sehr fröhlich ist. Das hat mir sehr gut gefallen, dass man hier die Emotionen und Gefühle auch sehr gut über die Bilder und Illustrationen vermittelt und übermittelt bekommt.

Toll ist auch, wie stark hier mit dem Thema Einzigartigkeit umgegangen wird. Hier wird vermittelt, dass man zu seinen Schwächen und Stärken stehen soll und das Einzigartigkeit auch etwas besonderes und wundervolles ist und es wird einem auch sehr viel Mut gemacht, zu dieser Einzigartigkeit zu stehen. Einfach bärenstark und wundervoll, wie hier mit sehr wichtigen Themen umgegangen wird.

Eine wunderschöne und sehr liebevolle Geschichte für kleine und große Leser und Zuhörer. Einfach wunderschön und eine klare Leseempfehlung.

Fazit:

Ein bärenstarkes Buch, in dem wichtige Themen wie Einzigartigkeit, Mut, wahre Stärke, Freundschaft und vieles mehr vermittelt wird.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Abels Auferstehung von Thomas Ziebula

"Man sieht nur, was man weiß." Dieser Aphorismus von Johann Wolfgang von Goethe begleitet uns und Paul Stainer durch das Buch.

Der zweite Fall beginnt mit folgendem Prolog:
„...Nichts konnte sein Fallen mehr aufhalten, und er würde unweigerlich dort unten ins schäumende Brodeln eintauchen und versinken.

Diese Einsicht löschte die Flamme der Panik aus, und von einem Augenblick auf den anderen erfüllte ihn eine überirdische Ruhe...“

Den Inhaber dieser Gedanken fischt man wenig später tot aus dem Rhein. Die Leipziger Journalistin Marlene Wagner sucht nach ihrem vermissten Bruder. Als sie von diesem Toten erfährt, der ein Zigarettenetui aus Leipzig bei sich hat, eilt sie nach Basel. Der unbekannte Soldat ist nicht ihr Bruder. Dennoch nimmt sie sich vor, dessen Identität zu lüften und ihm ein Denkmal zu setzen. Dass es ausgerechnet das Zigarettenetui ist, das ihr eigenes Leben in Gefahr bringt, weiß sie noch nicht.

Währenddessen schlägt sich Paul Stainer - im wahrsten Sinne des Wortes - mit den schlagenden Studentenverbindungen von Leipzig herum. Denn der jüdische Maler Fritz Sternberg, der erst kürzlich an einer Mensur teilgenommen hat, ist in seinem Hotelzimmer ermordet aufgefunden worden. Es ist übrigens jene Mensur, über die Marlene in der linken Zeitung berichtet hat und deren Artikel im konservativen und nationalen Lager hohe Wellen schlägt.

Meine Meinung:

Der zweite Teil „Abels Auferstehung“ schließt zeitlich unmittelbar an „der rote Judas“ an. Paul Stainer, Kriminalbeamter und Kriegsheimkehrer, ist nach wie vor traumatisiert. Doch nicht nur seine Erlebnisse im Großen Krieg, wie der Erste Weltkrieg damals genannt wurde, sondern auch der Doppelmord an seiner Frau Edith und deren Geliebten, machen ihm zu schaffen. Denn Stainer weiß, dass er eigentlich an der Seite seiner Frau sterben hätte sollen.

Thomas Ziebula ist es wieder bestens gelungen die aufgeheizte Stimmung in Deutschland um 1920 dazustellen. Die Linken agitieren gegen die Konservativen und man übersieht dabei, dass es ein drittes Lager gibt, das händereibend und zündelnd auf seinen großen Auftritt wartet.

Noch immer sind nicht alle deutschen Soldaten aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause gekommen. Und die, die es geschafft haben wie Paul Stainer sind an Körper und Seele verwundet. Manche machen einfach dort weiter, wo der Befehl der Generäle aufgehört hat:

„...Ich schreibe es nicht gern, doch das Töten fällt mir von Mal zu Mal leichter. Eine verstörende Erfahrung – doch habe ich sie nicht schon im Krieg gemacht?...“

Andere wie Paul Stainer entwickeln einen überlebenswichtigen Sarkasmus:
„...“Deine Frisur gefällt mir, Paul. Wer hat dir die Haare gefärbt?“ „Zwei Herren, die man mir gegen meinen Willen vorgestellt hat – der Krieg und der Tod.“

Die Männer müssen sich in der neuen Ordnung erst orientieren und fordern ihre alten Rechte wieder. Die Frauen, die zwischen 1914 und 1918 die eingerückten Männer in allen möglichen Belangen ersetzt haben, werden nun gekündigt und an den Herd zurückgedrängt. Ohne, dass sich auch nur irgendjemand über sie Gedanken machen würde. Wie die Kriegerwitwe Fine, die seit Jahren Straßenbahn fährt und die Arbeit zum Überleben für sich und ihre Kinder braucht.

Der Autor hat penibel recherchiert und lässt dadurch diese Zeit lebendig erstehen. Sehr gut gelungen sind die Dialoge, die jeweils in der passenden Sprache, auch mit Dialektpassagen, erstellt sind. Der stetig steigende Antisemitismus macht auch vor den Polizisten nicht Halt.

Die Figuren sind lebendig und facettenreich dargestellt. Sie haben alle so ihre Ecken und Kanten. Siggi Junghans steht Stainer loyal zur Seite und darf sich in Fines Tochter Mona verlieben. Auch, die neuerdings wieder aufgetauchte Krankenakte Stainers, sorgt wieder für Bauchweh, denn eigentlich werden Kriegsneurotiker bei der Polizei nicht geduldet. Das und die verabscheuungswürdige Vorliebe des Dr. Kasimirs für kleine Mädchen bieten genug Stoff für einen dritten und vielleicht auch vierten Band.

Das Buch ist wie sein Vorgänger gediegen als Hardcover mit Lesebändchen erschienen. Als Vorsatzblatt ist ein Stadtplan von Leipzig abgedruckt.

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung, die den Vergleich mit ähnlichen Reihen wie die beiden Wiener Serien rund um Inspektor Emmerich (Alex Beer) oder Inspektor Bronstein (Andreas Pittler) oder die Berliner Reihe um Gereon Rath (Volker Kutscher) nicht zu scheuen braucht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne (mehr geht ja leider nicht) und warte mit Ungeduld auf den nächsten Band.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Ein harter Weg auf die Bühnen dieser Welt

Romy und der Weg nach Paris von Michelle Marly

Dass Michelle Marly Biographie-Romane schreiben kann, wissen wir spätestens seit "Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe". Nun nimmt sie sich einer weiteren Schauspielerin an, Romy Schneider, deren Eltern die Autorin persönlich kannte. Aus meiner Sicht war das keine leichte Aufgabe.

Ich habe sie geliebt, die Sissi-Filme, die wir uns als Kinder immer an Weihnachten anschauten.

Jedes Jahr, es war Tradition, zusammen mit den Nachbarskindern. Erst nach ihrem Tod 1982 nahm ich die Schauspielerin Romy Schneider dahinter war und erfuhr, dass Romys Mutter in den Filmen mitspielte. Nochmals einige Jahre später las man in den Zeitungen, dass die reale Romy wie die Sissi, die sie so grandios verkörperte, im realen Leben selten richtig glücklich war und dass sie oft geliebt haben soll.

Alain Delon zum Beispiel. Um diese Liebe geht es in "Romy und der Weg nach Paris", der im April 1958 beginnt.

Auf ihrem Weg nach Paris und kurz vor dem ersten Zusammentreffen mit Alain Delon ist und steht die junge Romy am Anfang dieses Romans. Sie findet den Typen furchtbar - wie wir alle wissen, änderte sich dies rasch. Wie dies vonstatten ging, erzählt uns die Autorin in ihrem neuen Buch.

Die Beziehung zu Alain Delon brachte Romy karrieremässig anfangs nichts, dafür startete Alain durch, und Romy wurde eifersüchtig. Bis sie mit einem gemeinsam Theaterstück Erfolg hatten.

Michelle Marly wusste, wie sie die Leserinnen rumkriegt - Romys "Ja, Mammi" hatte ich jedesmal, wenn ich es las, hörbar in den Ohren. Da brachen sich auf jeden Fall die Sissi-Filme durch. Doch nicht nur diese Erinnerungen rief Michelle Marly bei mir wach, auch jene an verschiedene Bücher und Filme wie "Montpi".

Der Roman beleuchtet zeitgleich zur Beziehung mit Alain Delon tatsächlich viel mehr Romys Entwicklung vom braven bürgerlichen angepassten und unselbständigen Wiener Mädchen zu einer eigenständigen Schauspielerin.

Michelle Marly deutete, manchmal sehr leise, dann wieder lauter, Dinge an, die viel später in Romys Leben tragischerweise einen Höhepunkt fanden. Dass Romy sehr lange keine Ahnung von ihren Finanzen hatte zum Beispiel. Denn immer hat die Filmproduktion oder Romys Mutter, im finanziellen Bereich vor allem ihr Stiefvater alles für Romy arrangiert. In diesem Punkt blieb Romy leider abhängig, auch wenn es ihr sonst gelang autonomer zu werden und sich von der engen Bevormundung ihrer Familie zu lösen.

Es war interessant zu lesen, wie sich Romy von ihrer Paraderolle Sissi abwendete und sich gegen einen vierten Sissi-Film wehrte. Von den Deutschen und Österreichern deswegen nicht mehr geliebt, von den Franzosen noch nicht, arbeitet Romy extrem hart an sich, um auf Bühnen dieser Welt zu brillieren.

1962, endlich richtig angekommen in Paris, zu einer ernst zu nehmenden Schauspielerin und erwachsen geworden, endet dann auch dieser Roman - sehr abrupt. Ich kann mir vorstellen, dass der richtige Zeitpunkt für das Ende des Romans schwierig zu wählen war, und wahrscheinlich war dies auch das einzige perfekte Momentum, dennoch war das Ende viel zu plötzlich da.

Nichtsdestotrotz hat Michelle Marly die Aufgabe, uns Leserinnen einen sehr wichtigen Teil von Romy Schneider näher zu bringen, gut bewältigt.

Fazit: Interessanter Einblick in das Leben von Romy Schneider, die mit viel Disziplin aus dem Schatten der Sissi-Rolle herausfand.
4 Punkte.

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Rezensionen von Lea:

Eine Familiengeschichte - Was Krieg aus Menschen macht

Nächstes Jahr in Berlin von Astrid Seeberger

Das Buch trifft mitten ins Herz und erzählt auf bedrückende Weise über eine Jugendliche, die den Zweiten Weltkrieg in Ostpreußen erlebt hat. Dabei nimmt die Tochter dieser Frau die Rolle als Erzählerin ein.
Die Mutter entstammt einer scheinbar reichen Familie und durchlebt mit ihren Brüdern eine glückliche Kindheit, bis der Zweite Weltkrieg auch in Deutschland ankommt.

Dort arbeitet sie für die BDM-Mädchen und wird von ihrer Familie getrennt. Diese Erlebnisse prägen die Mutter auf extreme Art und Weise. Nach Kriegsende findet sich die Familie der Mutter wieder. Die Erzählerin ist in der Rolle des Kindes und berichtet von der Familie ihrer Mutter, die sich nach Kriegsende im Osten niedergelassen hatte. Das Buch geht auf heftige und ehrliche Art und Weise mit den Geschichten um. Mir selbst hat es das eine bzw. andere Mal die Tränen in die Augen gedrückt. Es ist ein sehr schwerer Erzählstil und nichts für Liebhaber leichter Geschichten. Es ist mein erstes Buch von Astrid Seeberger. Ich war von ihrem Schreibstil überrasch und kann definitiv eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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Rezensionen von Petra:

Ein drittes Paar

Wolfes of Wall Street - Kennedy von Lauren Layne

Das dritte Paar dieser Serie kommt unter die Haube. ich kenne die vorherigen Bände nicht aber das ist auch nicht wichtig. Die Paare werden erwähnt auch das zustande kommen ihrer Beziehung, es fehlen aber keine Informationen zum Verständnis für dieses Buch.
Kate und Kennedy schleichen umeinander herum wie die Katze um den heißen Brei.

Sie spielen Gänseblümchen zupfen und er / sie kommt immer zum falschen Ergebnis. Sie / er liebt mich nicht. Das war unterhaltsam zu lesen. Denn die fetzigen Dialoge und das versteckte Augen verdrehen hatte etwas. Als die Frage auftauchte wird das jetzt etwas, passierte etwas Schreckliches. Das Ganze fing auf einem anderem Level von vorn an.
Mir hat diese unterschiedliche Herangehensweise gefallen. Zum einen war es witzig, zum anderen waren viele unterschiedliche Gefühle im Spiel.
Die Figuren waren alle nett, es gab diesmal keine Zicken oder andere unangenehme Zeitgenossen.
Das einzige Manko ist, das es immer wohlhabende Männer und ihre Assistentinnen oder auf ähnliche Weise zur weniger gutverdienenden Bevölkerung gehörenden Frauen sein müssen.

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Rezensionen von brauneye29:

Der Zweck heiligt nicht alle Mittel

Klima von David Klass

Zum Inhalt:
Ein Öko-Terrorist beschäftigt seit Monaten das FBI, der sogenannte Green Man greift gezielt und ohne große Spuren Ziele an und nimmt auch Tote in Kauf. Immer sind es Ziele, die die Umwelt bedrohen und mit jedem Anschlag wächst die Zahl seiner Anhänger. Doch heiligt der Zweck jedes Mittel?
Meine Meinung:
Was für ein aktuelles Thema hier doch thematisch beackert wird, das hat mir schon gefallen.

Auch wenn ich durchaus kritisch die angewandten Mittel sehe, regt es auch zum nachdenken an und das bei einem Thriller. Das hat man auch nicht alle Tage. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, so dass man sehr flott lesen konnte. Die Story war spannend und hat mich gut unterhalten auch wenn manches schon klischeehaft geschrieben war. Die Idee des Buches war mal was neues und das hat mir auch gut gefallen. Die Protagonisten haben mich schon angesprochen wobei der Green Man mir in den Handlungen zu krass war, aber das gehörte halt zur Story.
Fazit:
Der Zweck heiligt nicht alle Mittel

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Rezensionen von Lilli33:

Leider nur mittelprächtig

Keine weiteren Fragen von David Nicholls


Leider nur mittelprächtig

Inhalt:
Brian wollte schon immer etwas aus seinem Leben machen, obwohl oder vielleicht gerade, weil er aus kleinen Verhältnissen kommt. Im Gegensatz zu seinen zwei besten Kumpels geht er zum Studieren an die Uni. Hier ist er ein sozialer Außenseiter, bemüht sich aber nach Kräften, Anschluss zu finden.

Mit einem Platz im Universitätsteam für das Fernseh-Quiz „The Challenge“ geht einer seiner Träume in Erfüllung. Dass er sich in seine Teamkolleign, die schöne Alice, verliebt, macht das Leben für ihn allerdings nicht leichter.

Meine Meinung:
Was sich in der Buchbeschreibung nach aufregender erster großer Liebe und Erwachsenwerden anhörte, entpuppte sich leider als mittelmäßig interessante Story. Es gibt viele gute und interessante Ansätze bezüglich zum Beispiel Freundschaft, Familie, Gesellschaftskritik oder Toleranz. Doch wird alles nur recht oberflächlich angerissen. Als oberflächlich erweist sich auch der Protagonist Brian. Geblendet durch Alice’ Schönheit, benimmt er sich wie ein notge.ler Hammel. Und leider entwickelt er sich auch überhaupt nicht weiter, lernt nichts dazu. Insofern hat mich vor allem der Epilog enttäuscht.

Erzählt wird aus Brians Perspektive. So gelang es mir auch gut, viele seiner Gedanken und Wünsche zu verstehen. Doch wie er handelt, konnte ich tatsächlich oft nicht nachvollziehen. Viele der Situationen, in die er stolpert, sind einfach zum Fremdschämen. Etliche Sympathiepunkte, die ich ihm anfangs noch zugestand, verspielte er bis zum Ende leider grandios.

Was diesen Roman für mich noch einigermaßen rettete, ist David Nicholls Schreibstil, der eine gehörige Portion britischen Humor enthält und einfach immer Spaß macht. Es gibt allerdings auch einige Längen, auf die ich gerne verzichtet hätte. Insgesamt konnte mich daher David Nicholls’ Debütroman leider nur mäßig begeistern.

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Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:

Traumwandlerische Poesie

Die Erfindung der Welt von Thomas Sautner

Aliza Berg bekommt von einem geheimnisvollen Auftraggeber die Aufgabe einen Roman über das Leben zu schreiben. Er gibt auch einen Ort an, an dem sie recherchieren soll. Aliza nimmt den Auftrag an. Doch die Frage bleibt: Wer vergibt einen solch merkwürdigen Auftrag ohne seinen Namen zu nennen und überweist dann vorher schon 20.

000€ für die Arbeit? Das ist ja mal eine geniale Geschichte!

Die Erzählung ist dann eher bruchstückenhaft, bewegt sich mal in die eine und dann wieder in die andere Richtung. Traumwandlerisch zusammengefügt, sind es oft überspitzte und absurde Geschehnisse und Gedanken. Es ist wie in einem Labyrinth, in dem man die Gedankenwelt der einzelnen Charaktere durchschreitet. Der rote Faden scheint zu fehlen, das macht es auf Dauer etwas anstrengend und stellenweise ist die Erzählung zu ausschweifend.

Der Roman ist besonders, nicht nur weil sich die Geschichte so sprunghaft entwickelt. Es sind auch die umfassend beschriebenen Charaktere, das Vertiefen in ihre Gedanken und ihre speziellen Eigenschaften. Zudem ist es unfassbar wie poetisch und sinnlich die Erzählung ist und dann auch noch philosophisch. Mal geht es um den weiten Kosmos, komplexe Beschreibungen von Sternbildern und dann wieder um Sex und Erotik. Die Fragen des Lebens stellen sich. All das macht die Erzählung zu anspruchsvoller Literatur.

Ungewöhnliche Geschichte, sehr sinnlich und poetisch. Anspruchsvolle Literatur.

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Rezensionen von Gavroche:

Kompendium

Weber's Gasgrillbibel von Manuel Weyer

Dieses Buch richtet sich vornehmlich an diejenigen, die mit dem Gasgrill grillen, jedoch sind die meisten Rezepte auch für Kohlegriller umzusetzen. Hier geht es jedoch nicht nur ums Grillen, sondern um eine ganze Philosophie und um das Vorstellen von ganz vielen nützlichen Utensilien, Tipps und Tricks, Besonderheiten beim Grillen mit Gas etc.

Oftmals eher ein Nachschlagewerk, jedoch ein sehr ansprechendes und Schritt für Schritt macht man sich mit dem Gasgrill vertrauter und man erfährt viele neue Möglichkeiten der Nutzung. Es beginnt mit den unterschiedlichen Grillen, den Gasflaschen, es gibt viele Zeichnungen, aber auch Fotos, Tabellen, Tipps zum Grillen mit Salz, dann gibt es die "11 Gebote zum gelingsicheren Grillen", die perfekte Wurst, Gemüsegrillen, bei den Rezepten gibt es Angaben zur Vorbereitungs- und Grillzeit, ob direkt oder indirekt gegrillt wird etc. Sogar Kuchen und Popcorn kann man mit dem Gasgrill machen. Ein wirklich umfassendes Kompendium.

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