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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Ein Dorf mausert sich

Fritz und Emma von Barbara Leciejewski




Die Schriftstellerin Barbara Leciejewski hat eine einfühlsamen Schreibstil

In dem Roman „Fritz und Emma“ geht es um einige Monate 2018 mit Erinnerungen bis 1945. Fritz wird 18jährig noch eingezogen. Er und Emma waren ein Paar. Als er 1947 aus der Gefangenschaft kam, war er seelisch gezeichnet.

Es kommt zu einer Trennung und sie reden 70 Jahre nicht mehr miteinander, obwohl sie beider in Oberkirchbach leben.

2018 wird Maries Mann als Pastor in das Dörfchen versetzt. In dem Ort haben sich die Einwohner gespalten. In Oberkirchbach wohnen fast nir noch Alte und in Unterkirchbach die Jüngeren.
Marie fühlt sich dort nicht ausgefüllt, sie möchte auch in ihrem Beruf arbeiten, das in dem Dorf nicht möglich ist.

Die Autorin besitzt eine herausragende Erdzählkraft. Mit viel Tiefe lässt sie immer wieder schwierige Situationen geschehen.
Aber auch humorvolle Erlebnisse bereichern den Roman.
Ich war von dieser Geschichte und den Einwohnern des Dorfes gefangen.
Der Roman ist ein wunderbares Leseerlebnis.

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Rezensionen von Stefanie Vöcking:

Geben Sie sich und Ihrem Kind ZEIT ...

Es gibt eine Zeit... von Lena Raubaum

insbesondere für dieses wundervolle Bilderbuch. Ich habe einige Zeit gebraucht, um das Buch zu „verstehen“. Wie die meisten Erwachsenen denke ich viel zu kompliziert, in Schubladen, ohne Fantasie, … Welch sonderbare, aber eben fantasievolle Wörter wie z.B. Sternenträume, Statuenstille, Hautgewand, …
Und passen die Bilder zum Text? Irgendwie schon, denn sie lassen ganz viel Raum zum Träumen, Erinnern und Erzählen.

Auf jeder Seite findet man Murmeln, Baumscheiben, Pusteblumen – sie erinnern an Kindheit, an die Zeit die so schnell vergeht und an Vergänglichkeit.
Egal, welche Zeit gerade ist, leben wir sie - hier und jetzt!

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Rezensionen von Stefanie Vöcking:

Schön - Schlicht - Ergreifend

Drei Herren von Helga Bansch

Das Bilderbuch besticht durch seine Schlichtheit und Neutralität und lässt damit viel Raum zum Nachdenken und Erzählen.

Lesen Sie das Buch mit Ihrem Kind. Kinder sind offen, für Alles und Jeden. Sie denken noch nicht in Schubladen. Sie haben noch keine Vorurteile, sie begegnen allen Menschen frei und natürlich.

Profitieren Sie davon!

Im Park treffen sich jeweils drei Herren. „Wer ist arm? Wer ist reich?“ Ist es nicht so, dass jeder anders ist als der andere und doch alle gleich sind? Alle haben ihre Freuden, Sorgen und Träume und wenn es regnet, werden alle nass.

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Rezensionen von Valentina Strasser:

Balsam für die Seele

Der Zirkus von Girifalco von Domenico Dara

Dieses Buch gab mir das Gefühl in Italien gewesen zu sein. Durch die detaillierten Beschreibungen der Umgebung und vorallem der Personen die sich durchs ganze Buch ziehen, taucht man in eine komplett andere Welt ein, was nur selten so eindrucksvoll gelingt. Um in das Buch gut einsteigen zu können beginnt Domenico Dara damit, die einzelnen Personen, die eine wichtige Rolle im Buch spielen, vorzustellen.

Damit bekommt man als Leser Einsicht für die Geschichten der Personen, die, wie so oft im Leben, individuell und voller Überraschungen stecken. Ich würde sagen, es sind Geschichten des echten Lebens - mit Höhen und Tiefen, Freude und Trauer - was einen zum Nachdenken bringt, weil die Geschichten so greifbar sind. Nach der Ankunft des Zirkusses in dem kleinen italienischen Dorf indem ansonsten nicht allzu viel passiert, ist es spannend zu beobachten, wie sich dieser Besuch auf die einzelnen Bewohner des Dorfes auswirkt. Ein sehr gelungenes Buch!

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Rezensionen von Nele33:

Für mich leider nicht ganz rund

Als wir uns die Welt versprachen von Romina Casagrande

Das Buch " Als wir uns die Welt versprachen" von Romina Casagrande erzählt die Geschichte von Edna, die las Kind als ein sogenanntes "Schwabenkind" nach Schwaben "verkauft" wurde um dort bei Großbauern Geld zu verdienen.

Die Geschichte von Edna steht für unzählige Kinder, deren Eltern keinen anderen Ausweg sahen, als ihre Kinder zu verkaufen um über die Runden zu kommen und zu überleben.

Das Leben dieser Kinder war hart und unmenschlich, sie wurden ausgebeutet, wie Vieh behandelt, nicht selten geschlagen und missbraucht.

Ednas Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt: da ist die Gegenwart der 90-jährigen Edna, die mit Emil ihrem Papagei in einem kleinen Häuschen lebt und kurz vor dem Einzug in ein Altenheim steht. Auf der anderen Seite gibt es Rückblenden in ihre Kindheit als Schwabenkind, in der sie Jacob als treuen Freund und ihren Retter an ihrer Seite hatte bis zu dem schiksalhaften Fluchtversuch bei dem sie getrennt wurden. Nachdem Edna mit fast 90 Jahren durch eine Zeitungsartikel von einem Unfall Jacobs erfährt macht sie sich mit Emil auf den Weg ins Krankenhaus. Sie hat noch eine alte gezeichnete Karte von Jacob, genau diesen Weg will sie als eigenen "Jakobs-Weg gehen um ihre Schuld zu sühnen.

Mich konnte das Buch zu Anfang schnell fesseln, die Beschreibung von Edna und ihren Gedanken waren sehr ausgefeilt und berührend. Fast las es sich wie ein Abenteuerroman, ein allerdings trauriges Abenteuer am Ende eine langen und zurückgezogenen Lebens, in denen die Kindheitstraumata nie bearbeitet wurden.
Im Verlauf des Buches hat mich die Autorin leider verloren, da doch manche Begegnungen auf Ednas Reise für mich zu esoterisch und belehrend wirkten. Einiges wurde mir auch zu unglaubwürdig, die Frau ist fast 90 in der Geschichte und scheint in manchen Situatioinen fast schon übermenschlich.

Die Wichtigkeit dieses Buches ist für mich ein Stückweit unter Phrasen und gestellte Lebensweisheiten verloren gegangen, darum kann ich dem Buch insgesamt leider nur 2,5 Sterne geben.

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Rezensionen von annabookie:

Band 2 ist schon auf der Wunschliste!

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021) von Stefanie Hasse

Band 2 ist schon auf der Wunschliste!

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? - Stefanie Hasse

Als Cara am St. Joseph's College zu studieren beginnt ist sie verzweifelt, da der Weg von ihrer Wohnung zur Uni viel zu lange dauert und sie zwischen Arbeit, Kurs und Wohnung hin und her hetzt.
Plötzlich scheinen ihre Sorgen gelöst, als ihr neuer Freund Tyler sie bei den Ravens, einer elitären Studentenverbindung, empfiehlt.

Bei den Ravens könnte Cara im Verbindungsgebäude wohnen, ganz nahe beim College, und auch andere finanzielle Vorteile würden sich dadurch eröffnen. Doch um hineinzukommen muss Cara die Aufnahmephase und die damit verbundenen Aufgaben meistern. Als wäre das nicht genug, streitet sie mit ihrer besten Freundin Hannah und ihre Gefühle sind sich auch nicht sicher, was sie wollen.

Stefanie Hasse ist es gelungen ein äußerst spannendes Buch zu schreiben. Besonders der Cliffhanger hat es in sich. Ihr Schreibstil lässt sich sehr gut lesen und man wird von der Story gefesselt. Die Handlung hat mir alles in allem gefallen, allerdings hat sich das mit den elitären Studentenverbindungen teilweise schon fast etwas unrealistisch angehört. Aber wer weiß, vielleicht gibt es die dennoch auch in Realität.
Die einzelnen Charaktere mochte ich sehr gerne. Besonders Dione hat eine lustige Art. Bezüglich Tyler und Josh kann ich nicht viel sagen, denn nach dem Cliffhanger muss man erst herausfinden, wer zu den "Guten" gehört. Zunächst habe ich Josh eher arrogant gefunden, doch er wird im Laufe des Buches immer sympathischer. Tyler ist das Gegenteil, er wirkt im ganzen Buch lustig und charismatisch und dann zum Schluss, weiß man auf einmal nicht mehr so recht was man von ihm halten soll.

Der Cliffhanger hat es also wirklich in sich und deswegen ist Band 2 schon auf meiner Wunschliste. Ich möchte wirklich wissen wie es mit der Geschichte weitergeht.
Was mir auch an dem Buch gefällt ist, dass es zu einer Dilogie gehört. Das gibt einerseits die Möglichkeit nicht alles in ein Buch zu "stopfen". Andererseits findet die Geschichte dann doch im zweiten Buch etwas schneller einen Abschluss als bei einer Trilogie oder gar bei einer ganzen Buchreihe. Es ist bis jetzt meine erste Dilogie, die ich lese und bis jetzt gefällt mir das Konzept sehr gut.

Das Cover vom Buch hat mir auch von Anfang an gefallen. Es passt super zur Handlung und schaut sehr schön aus. Auch die Farben harmonieren.

Mein Fazit zu "Matching Night 1" ist eine klare Leseempfehlung für alle die Collegegeschichten lieben oder mal eine Dilogie zu lesen ausprobieren wollen. Das Buch ist spannend geschrieben und man will am Ende unbedingt wissen wie es weitergeht. Ich bin schon gespannt!

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Rezensionen von brauneye29:

Schöner Roman

Die Frauen von der Purpurküste - Claires Schicksal von Silke Ziegler

Zum Inhalt:
Emma lebt seit Jahren weit weg von ihrer Familie als sie einen Anruf erhält, dass ihr Vater einen Schlaganfall erlitten hat. Schon ewig haben sie kaum Kontakt, doch jetzt eilt sie zurück. Auch ihre große Liebe hat sie damals verlassen und als sie ihm dort begegnet, weiß sie zunächst nicht, wie sie damit umgehen soll.

Aber schnell spürt sie, wie sehr sie das alles vermisst hat. Wird sie in die alte Heimat zurück kehren?
Meine Meinung:
Auch den dritten Teil der Trilogie habe ich sehr gerne gelesen und besonders die Geschichte mit den Briefen an Claire fand ich sehr berührend. Wie viele solcher Geschichten mag der Krieg wohl verursacht haben? Aber auch du Geschichte um Emmas Familie und ihrer großen Liebe hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm lesbar und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Schade, dass es der letzte Band war.
Fazit:
Schöner Roman

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Rezensionen von Petra Gruber:

Roadtrip durchs Baskenland

Die lustlosen Touristen von Katixa Agirre

Katixa Agirre nimmt uns in ihrem Roman mit auf einen Roadtrip durchs Baskenland. Es herrscht eine eigenartige Stimmung. Noch werden die ETA-Gefangenen von manchen als Märtyrer gefeiert, der Umgang des spanischen Zentralstaats voller Willkür und Gewalt macht das nicht besser. Ulia, selbst Baskin, lebt in Madrid und hält Abstand zu diesen Konflikten.

Nach einer Stimmbandzyste kann die ausgebildete Sängerin nicht mehr singen und wendet sich der Musikwissenschaft zu. Ihr Doktoratsthema ist der Pazifismus Benjamin Brittens, dessen Geschichte die Autorin immer wieder in den Roman einfließen lässt. Unterwegs in ihrer alten Heimat, dem Baskenland, ist Ulia mit ihrem Lebensgefährten Gustavo, einem Juristen. Er ist gebildet, interessiert und attraktiv. Kennengelernt haben sie sich am 11. März 2004, dem Tag der Anschläge in Madrid. Auch sie waren in einer U-Bahn auf dem Weg nach Atocha, hatten aber Glück. Ein Unglückstag, der für sie der Anfang einer glücklichen Beziehung wurde.
Mit auf dieser Fahrt ein Geheimnis. Es gibt da etwas, was Gustavo nicht weiß und Ulia versucht, den richtigen Moment zu finden, es ihm mitzuteilen. Wird es gelingen? Und was hat es mit der Journalistin Sarah auf sich, die ihnen ständig wie zufällig im Baskenland begegnet?
Katixa Agirre gelingt es hervorragend, das spanische Leben in Madrid, aber auch die Stimmung im Baskenland kurz vor dem Ende des ETA-Terrors einzufangen. Gleichzeitig macht sie Lust, sich aufzumachen und selbst dieses kulturell, geschichtlich, landschaftlich und kulinarisch so spannende Land zu bereisen. Ihre Charaktere zeichnet sie sehr genau. Wie bei einem richtigen Kennenlernen kommen wir ihnen immer näher und lernen nach und nach auch ihre Ecken und Kanten und Abgründe kennen.
Das alles erzählt sie in locker, leichter Sprache, das Spanische klingt durch und ist großartig übersetzt. Dabei wird es nie banal oder oberflächlich. Auch die Teile, in denen uns Ulia von Britten erzählt sind gut gesetzt und spannend zu lesen.
Ein sehr lesenswerter, unterhaltsamer Roman mit viel Tiefgang, der für seine Kürze wirklich viel Inhalt hat. Ich mochte ihn sehr und kann ihn wärmstens empfehlen.

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Rezensionen von brauneye29:

Tolles Buch

Der silberne Elefant von Jemma Wayne

Zum Inhalt:

Emilienne konnte dem Bürgerkrieg in Ruanda entkommen. Sie versucht in London ein neues Leben zu beginnen und die Erinnerungen an ihre Heimat zu verdrängen. Vera versucht den Fehltritt ihrer Jugend zu vergessen und quält sich mit Schuldgefühlen. Und Lynn ist schwer erkrankt. Als die Frauen sich begegnen, können sie gemeinsam die Dämonen der Vergangenheit besiegen.

Meine Meinung:

Das war eins dieser besonderen Bücher, die einen berühren und sich heimlich ins Herz schleichen. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, die drei Frauen ein Stück des Weges zu begleiten und deren Entwicklung zu erleben. Der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Das Buch hat einfach Charme und nimmt einen mit ohne dass man ganz genau sagen kann, was es denn am Ende war. Ganz klare Leseempfehlung.

Fazit:

Tolles Buch

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Rezensionen von brauneye29:

Schöner Abschlussband

Ein neuer Anfang von Linda Winterberg

Zum Inhalt:
Nachdem die Frauenklinik in Neukölln nach dem Krieg neu aufgebaut wurde, erlebt diese einen starken Zulauf von Schwangeren, so dass die Hebammen Edith, Margot und Luise sehr viel zu tun haben. Auch die Ausbildung der Hebammen nimmt viel Zeit in Anspruch. Besonders deutlich zeigt sich aber auch, wie verklemmt die Bevölkerung immer noch ist.

Meine Meinung:
Erst einmal: Schade, dass die kleine Serie nun zu Ende ist. Ich habe die drei Frauen sehr gerne auf ihrem Weg begleitet. Neben der sehr interessanten Welt der Hebammen, hat mir die Beschreibung des Sittenbildes der damaligen Zeit sehr gut gefallen. Manches kann man sich als heute lebender Mensch kaum vorstellen und in mancher Hinsicht bin ich froh, dass ich heute leben darf. Die Geschichte hat mir wieder gut gefallen. Die drei Frauen sind mir sehr sympathisch. Der Schreibstil war wieder richtig gut und ich fand es schade, als das Buch viel zu schnell zu Ende war.
Fazit:
Schöner Abschlussband

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