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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sophie H.:

Ergreifend

Hard Land von Benedict Wells

Lange von mir ersehnt ist er nun endlich da, der nächste Roman von Benedict Wells. „In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb.“ Was für ein erster Satz! Der Satz, der den gesamten Inhalt des Buches umschreibt. Das Schöne und die knallharte Wahrheit.
Der Roman spielt im Jahre 1985 und schildert die Ereignisse eines Sommers.

Sam wird in diesem Sommer 16 und steht an der Schwelle des erwachsen Werdens. In der Schule ein Außenseiter lernt er bei seinem Nebenjob im örtlichen Kino drei Jugendliche kennen, die soeben die Schule abgeschlossen haben und nach den Ferien den Ort zum Studieren verlassen werden. Unter diesen Jugendlichen ist auch Kirstie, in die sich Sam verliebt und von der er seinen ersten Kuss bekommt. Sam verlebt mit seiner Clique einen traumhaften Sommer. Alles könnte so schön sein, wenn seine Mutter nicht unheilbar an Krebs erkrankt wäre und ausgerechnet am Abend von Sams Geburtstag verstirbt. Die erste große Liebe und der Tod der Mutter sind die Themen, die diese Geschichte beherrschen. Wells spielt stark mit den Emotionen seiner Leser. So manches Mal stockte mir der Atem und ich mochte kaum weiterlesen.
Der Sommer 1985 war mein 18. Sommer. Sehr gut kann ich mich in dem Geschilderten des Buches wiederfinden. Beim Lesen wurde meine Erinnerung wieder lebendig. Die Gerüche und Gefühle von damals waberten wieder in mir hoch. Wells schreibt außerordentlich lebendig. Es scheint, als hätte er an jedem Satz stundenlang gefeilt. Keine Formulierung ist dem Zufall überlassen. Viele Fäden verbinden sich am Schluss zu einem großen Ganzen. Wells ist ein hervorragender Beobachter. Ein Buch, das ich mir in kleine Häppchen aufgeteilt habe, damit der Lesegenuss möglichst lange anhält. Ein echtes Lese-Highlight. Ich bin gespannt, ob das in diesem Jahr noch überboten werden kann!

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Rezensionen von Martje:

Anders als erwartet

Tote Vögel singen nicht von Christian Klinger

In dem Thriller „Tote Vögel singen nicht“ von Christian Klinger geht es um einen Anwalt namens Cosinus Gauß, der nicht unbedingt erfolgreich ist. Er besitzt eine kleine Kanzlei in Wien und hat eine rauchende und sich unpassend verhaltende Sekretärin namens Dragana.
Zusammen sind Cosinus und Dragana ein gutes Team und halten zusammen die Kanzlei am Laufen.

Doch an einem Abend, an dem Cosinus eigentlich nur neue Kunden anwerben wollte, verstrickt er sich in einen Mordfall, der es in sich hat: Er wacht am nächsten Morgen in einem Hotel neben einer bildschönen, jungen, blutüberströmten Frau auf. Der Anwalt kann sich an nichts mehr erinnern. Er weiß nur noch, dass er die Frau am Abend auf dem Fest kennengelernt hatte und sie danach zusammen aufs Hotelzimmer gegangen sind. Kurz bevor es zum spannenden Teil gekommen ist, ist er plötzlich in Ohnmacht gefallen. Nachdem Cosinus beim Arzt war, stellte sich heraus, dass er an POTS (Posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom) leidet, also in den unpassenden Momenten in Ohnmacht fällt.
Wie wird der Anwalt reagieren? Wer hat die Frau so übel zugerichtet? Der Anwalt oder doch eher eine Person, die Rache üben wollte?
Mir hat das Buch gut gefallen, da mir der Schreibstil und die Geschichte an sich zu gesagt haben. Es ist jetzt nicht unbedingt das Buch, was man kaum aus der Hand legen kann, aber was man schon gern liest. Am Ende kam auch noch eine überraschende Wendung, die mich noch zum Nachdenken angeregt hat. Ich würde das Buch empfehlen.

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Rezensionen von liesmal:

Fragen nach dem Warum

Geteilte Träume Eine deutsche Familiengeschichte. Roman. Kartoniert. von Mothes Ulla

„Geteilte Träume“ ist eine deutsch-deutsche Familiengeschichte von Ulla Mothes, erschienen im Verlag Lübbe.
Eigentlich wollte Ingke nur helfen, doch genau durch diesen Umstand hat sie zufällig erfahren, dass sie bereits im Säuglingsalter adoptiert wurde. Damals gab es noch die DDR. Total am Boden zerstört, kann sie nicht begreifen, warum ihre Eltern niemals mit ihr darüber gesprochen haben.

Jetzt hat sie, inzwischen eine junge Frau, gefühlte tausend Fragen zu ihrer Herkunft, zu ihren leiblichen Eltern und, und, und… Sie begibt sich auf die Suche und spricht zunächst mit den Angehörigen aus ihrer jetzigen Familie, die alle gern versuchen, Ingke zu helfen, indem sie ihre eigenen Lebensgeschichten erzählen.
Es sind beeindruckende Schicksale, die Erzählungen reichen oft zurück bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Ulla Mothes ist es gut gelungen, die Lebensumstände zu beschreiben und auch die politischen Verhältnisse und daraus resultierende Auswirkungen und Entscheidungen zu verdeutlichen. Ganz allmählich erschließen sich Ingke viele Zusammenhänge, doch ist sie auch bereit, sich auf ihre eigentliche Familie einzulassen? Und andersherum gefragt: Will ihre Mutter überhaupt etwas von ihr wissen?
Zu Beginn ist es mir schwergefallen, die vielen mitwirkenden Personen einzuordnen und zu sortieren. Nachdem ich allerdings ein Personenregister am Ende des Buches entdeckt hatte, war es übersichtlicher.
Ein gutes Stück deutscher Geschichte wird mit einer interessanten Familiengeschichte übermittelt. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

„Jetzt weiß ich auch, warum die Stille hinterher viel schlimmer ist als der Knall. Die Stille ist die Einsamkeit!“

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Rezensionen von Tara:

Auf den Spuren der Vergangenheit – bewegend & berührend

Als wir uns die Welt versprachen von Romina Casagrande

„Als wir uns die Welt versprachen“ ist das Debüt der italienischen Autorin Romina Casagrande.

Edna lebt in Südtirol, ist inzwischen fast 90 Jahre und soll in ein Seniorenheim ziehen. Abgesehen davon, dass Edna viel lieber in ihrer Wohnung bleiben möchte, kann sie auch ihren Papagei Emil nicht mitnehmen.

Aber sie hängt an Emil, schließlich ist er die letzte Erinnerung an Jacob, den Jungen, der sie als Kind beschützt hat. Sie mussten – wie viele andere Kinder zu dieser Zeit auch - unter harten Bedingungen für schwäbische Landbesitzer arbeiten, bis sie durch den Zweiten Weltkrieg getrennt wurden. Nachdem sie in einer deutschen Zeitung ein Bild von Jacob entdeckt hat, beschließt sie sich samt Emil in einer Transportbox auf den Weg zu ihm zu machen. Damit beginnt für Edna eine unglaubliche Reise über die Alpen nach Ravensburg. Es ist der Weg, den sie Jahre zuvor in umgekehrter Richtung zurückgelegt hat und sie nimmt nicht die inzwischen gut ausgebauten Straßen, sondern kleine, beschwerliche Wege durch das Gebirge.

Edna hat die Erlebnisse aus ihrer Jugend nie vergessen und der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt. Während ihrer Reise macht Edna zahlreiche Bekanntschaften, sie lernt viele hilfsbereite Menschen kennen, die sie unterstützen und ganz selbstverständlich weiterhelfen. Im Wechsel dazu erfährt man Einzelheiten aus ihrer Vergangenheit wie sie gelitten hat und wie sie – neben vielen anderen Kindern - als Kind schuften musste.

Mich hat der Roman bewegt und berührt und ich finde es wichtig, dass Edna – stellvertretend für viele Kinder - den Schwabenkindern eine Stimme gegeben hat.

Allerdings habe ich einiges auch als ein wenig überzogen empfunden, was mir unstimmig und nicht authentisch vorkam. Dennoch ist es ein interessantes und lesenswertes Buch.

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Rezensionen von Claudia R:

tierisch spannender Fall ...

Die Tierpolizei 1. Kommissare mit Fell und Feder von Anna Böhm

Klappentext:

Tierische Retter in der Not, mit Köpfchen, Witz und Freundschaft klären sie jeden Fall: Die neue Kinderbuchreihe von Einschwein-Erfinderin Anna Böhm. Eines Morgens wacht die Katzenbärin Flopson auf und stellt fest, dass ihr Freund Tjalle, ein kleiner Streifentenrek, verschwunden ist.

Flopson wittert einen Kriminalfall und verlässt ihren sicheren Käfig, um Tjalle zu retten. Dabei lernt sie Fridolin kennen, ein winziges Zwergpony. Er hilft ihr bei der Suche, aber statt Tjalle finden sie die verletzte Blaumeise Meili. Zu dritt suchen sie Schutz in einem ausgedienten Polizeiauto, allerdings hat sich dort bereits der mürrische Teddyhamster Jack ausgebreitet, der die ungebetenen Gäste schnell wieder loswerden will. Als sie aber eine wichtige Spur zu Tjalle finden, raufen sich die vier unterschiedlichen Tiere zusammen, denn nur gemeinsam können sie diesen Fall lösen – als DIE TIERPOLIZEI!

Cover:

Das Cover ist cool gezeichnet und zeigt in eine Art Pin-System einige Szenen, bzw. die einzelnen handelnden Charaktere. Auch Absperrband mit dem Titel des Buches ist erkennbar. Der Hintergrund ist in einem erdigen Braunton gehalten. Die Darstellung des Covers gefällt mir sehr und zieht sich so auch durch die Reihe durch.

Meinung:

Nachdem ich vor einiger Zeit den zweiten Band dieser Reihe gelesen habe, war ich sehr neugierig auf den ersten Fall dieser Serie und musste diesen auch unbedingt lesen.

Die einzelnen Bücher sind unabhängig voneinander lesbar, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschrift sind passend, verraten aber nicht zu viel.

Man lernt die einzelnen Charaktere sehr gut kennen und es macht sehr viel Spaß diesen bei ihrem spannenden Fall zu folgen. Die Geschichte ist dabei sehr gut aufgebaut und auch die Handlungen und Geschehnisse sind gut nachvollziehbar gestaltet.

Ein tierisch spannender Fall, mit der richtigen Portion und Witz, Charme und Emotionen.

Toll sind auch die kleinen und größeren schwarz-weiß Illustrationen. Sie runden das Ganze sehr gut ab. generell hat mir die Gestaltung und der Aufbau des Buches sehr gut gefallen und ist wirklich sehr rund und passend. Ein wundervoller Einstieg in diese Reihe. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich auch sehr gut unterhalten.

Fazit:

Ein tierisch spannender Fall, mit der richtigen Portion und Witz, Charme und Emotionen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Wunderschön - traurig und Mut machend zugleich

Echo Mountain von Lauren Wolk

Das Buch spielt 1934. Ellie lebt mit ihrer Familie in den Bergen. Das klingt romantisch, ist es aber gar nicht, denn eigentlich sind sie Stadtmenschen, aber nach dem großen Börsenkrach haben sie wie so viele Menschen alles verloren. Ihr neues Leben ist hart und entbehrungsreich, Ellie hadert aber nicht, sondern ist in Einklang mit der Natur und glücklich.

Bis eines Tages dem geliebten Vater ein schlimmer Unfall passiert.

Ellie ist wild entschlossen, ihm zu helfen, gegen allen Widerstand.
Sie ist ein tolles Mädchen, mutig und hilfsbereit und lässt sich trotz aller Widrigkeiten nicht davon abbringen, anderen zu helfen. Sie hat ein riesengroßes Herz und sofort mein Herz erobert.
Aber die Autorin hat es geschafft, dass man sich auch in die anderen Familienmitglieder hineinversetzen kann, aus Ellies Perspektive erscheint manches ungerecht, aber es gibt eben mehrere Sichtweisen.

Empfohlen ab elf Jahre - das passt auch aus meiner Sicht gut.

Eine Geschichte, die berührt und Mut macht, sich selbst zu vertrauen. Mit viel Natur und eher leise und ruhig erzählt. Wunderschön!

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Rezensionen von Claudia R:

nicht nur zu Ostern geeignet ...

Die Osterschildkröte von Guido Kasmann

Klappentext:

Jedes Jahr im Frühling beobachtet Christa, die Schildkröte, heimlich die Osterhasen bei der Arbeit. Ach, wie gerne wäre sie eine von ihnen. Doch wer hat je von einer Osterschildkröte gehört? Da die Osterhasen in diesem Jahr Sorge haben, die viele Arbeit nicht zu schaffen, gibt Winfried von Löffel, der Oberhase, Christa eine Chance.

Ihre ungewöhnliche Art, die Eier zu bemalen, beeindruckt alle, bis auf Markus Mümmel, der sich nicht damit abfinden will, dass nun eine Schildkröte die Arbeit der Osterhasen erledigt. Er heckt einen Streich aus, der Christa in Lebensgefahr bringt. Kann Christa gerettet werden?
Die Geschichte thematisiert die Angst vor dem Unbekannten und Neuen, die Bedrohung durch das Ungewöhnliche. Es ist eine Geschichte der Überwindung von Vorurteilen, der Annäherung und gegenseitigen Wertschätzung. Vor allem aber ist es eine spannende Osterhasengeschichte.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich gezeichnet und zeigt einige Hasen, die zusammensitzen, darum ein Korb mit Eiern und sie scheinen etwas zu planen. Auch eine Schildkröte, die dabei zuschaut ist zu erkennen. Auch farblich ist das Bild sehr schön gestaltet und das Gesamte macht sehr neugierig auf die Geschichte.

Meinung:

Eine wunderschöne und liebevolle Geschichte, die nicht nur zur Osterzeit sehr gut passt, sondern aufgrund der beinhalteten Botschaften, kann man sie auch das ganze Jahr über sehr gut lesen. Aber natürlich, jetzt so kurz vor Ostern, passt dieses Buch einfach perfekt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Auch die Art des Schriftbildes und den zum Teil hervorgehobenen Wörtern ist sehr gut durchdacht und passend.

Die Schriftgröße ist sehr angenehm und passend gewählt. Jedoch gibt es keine Kapitel, sondern die Geschichte wird hintereinander fortlaufend erzählt, was für Leseanfänger vielleicht das Lesen ein wenig erschwert, wodurch es eher eine Geschichte zum Vorlesen oder Selbstlesen, für eher erfahrenere Leser, ist.

Die Geschichte rund um die Osterschildkröte Christa ist sehr schön erzählt. Es geht um Freundschaft, aber auch Eifersucht und Zusammenhalt. Thema, die hier kindgerecht und altersentsprechend angesprochen werden.

Vom inhaltlichen möchte ich hier eigentlich gar nicht zu viel verraten, die Geschichte ist einfach so süß und liebenswerte, dass man sie selbst lesen und entdecken sollte.

Wunderschön sind auch die bunten Zeichnungen und Illustrationen zur Geschichte, die das Ganze sehr gut veranschaulichen und verbildlichen. So kann man sich alles sehr gut vorstellen und dies auch besser verinnerlichen und verbinden. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll und detailliert entwickelt.

Die Charaktere sind sehr gut getroffen und auch sehr liebevoll durchdacht. Die Botschaften kommen sehr gut herüber und auch die Handlungen und Geschehnisse sind verständlich und altersentsprechend dargestellt.

Vor allem die kleine Schildkröte Christa hat es mir mit ihrer sympathischen Art angetan. Toll ist auch die Entwicklung von Markus mitzuerleben und die Geschichte selbst ist spannend und unterhaltsam geschrieben. Ein tolles Osterabenteuer, welches man aber auch jahreszeitlich unabhängig sehr gut lesen kann.

Fazit:

Eine liebevolle und herzerwärmende Geschichte, mit tollen Botschaften, die Groß und Klein begeistert.

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Rezensionen von Claudia R:

Entstehung von Vlad III., König der Walachei

Der Drachenprinz von Sandra Senf

Klappentext:

Vlad ist siebzehn Jahre alt, als er in seine Heimat zurückkehrt. Er kommt, um den Thron seines Vaters zu besteigen, den man Dracul, den Drachen, nannte.
Kaum jemand weiß, was hinter ihm liegt: Als Geisel am osmanischen Hof hat Vlad nicht nur die Erziehung zum Prinzen genossen, sondern auch die Grausamkeit des Sultans am eigenen Leib erfahren.

Von nun an wird sein Leben dem Kampf gegen die Osmanen gehören, und er wird dabei vor nichts zurückschrecken. Denn er weiß, er ist der Wächter, der Europa gegen den Ansturm aus dem Osten verteidigt, der Einzige, der den Mut dafür aufbringt – ein Drache, der letzte seiner Art.

Die junge Autorin Sandra Senf legt mit »Der Drachenprinz« ihr Debüt vor, einen biografischen Roman über Vlad III. Dracula, König der Walachei im ausgehenden Mittelalter, auch Vlad Tepeş genannt, der Pfähler. Er diente Bram Stoker als Inspiration für seinen weltberühmten Roman. Die Autorin zeigt uns hier die historische Figur, den Menschen hinter dem Mythos.

Cover:

Das Cover zeigt eine skizzierte Szene, die sehr spannend und abenteuerlich wirkt. Ansonsten ist das Cover recht einfach und skizzenhaft gehalten in senfgelbem Hintergrund Ton.

Meinung:

Der Schreibstil ist flüssig , beschreibend und lässt sich sehr angenehm lesen.

Man lernt Vlad kennen, der nach Valahia zurückkehrt, den Thron seines Vaters übernimmt und im Land einiges zurecht rückt. Hier wird sich auf den historischen und biografischen Hintergrund zu Vlad III. Dracula, König der Walachei berufen.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte und auch nicht Spoilern will.

Ein historischer und biografischer Roman, der den Mythos um Dracula näher bedeutet und sich seh der Figur und Vergangenheit, sowie der Kindheit von Vlad widmet und diese näher beleuchtet. So lernt man einen distanzierten Jungen kennen, in der Gefangenschaft der Osmanen, der heranreift zu einem Mann und wiederum zu einem Monster, erschaffen durch Boshaftigkeit und Grausamkeit.

Die Beschreibungen dahinter und das Miterleben des Heranwachsens zu dem Monster, was er wurde, war sehr beeindruckend und zugleich auch emotional und stimmte sehr nachdenklich.

Die Geschichte ist spannend und fesselnd geschrieben und zugleich bleibt es in dem historisch, biografischen Rahmen, ohne zu sehr in eine Fantasy-Handlung abzurutschen.

Die beschreibende Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, an einigen Stellen, war es jedoch nicht immer einfach den Geschehnissen zu folgen und manchmal waren auch die Grausamkeiten und Handlungen nicht so gut zu ertragen, aber dies ist durchaus Ansichtssache.

Es wirkte alles sehr gut recherchiert und auch die historisch und biografischen Fakten wurden sehr gut in die Geschichte mit eingearbeitet.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle es sehr gern Lesern, die historische Romane lieben oder sich gern mehr mit der historischen Figur des Dracula beschäftigen möchten.

Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und auch wenn hier nicht die Sympathie das Wesentliche spielt, so wurde Vlad durch sehr greifbar und authentisch dargestellt und herüber gebracht.

Toll finde ich sich das Glossar, die historische Zeittafel, den Stammbaum und die Lieder im Anhang. Dies alles rundet das Buch sehr gut ab.

Fazit:

Historisch, biografischer Roman über das Leben und die Entwicklung des grausamen Herrschers Vlad.

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Rezensionen von yellowdog:

Socke und Sophie, ein tolles Team

Socke und Sophie - Pferdesprache leicht gemacht von Juli Zeh

Das Pony Sokrates, genannt Socke ist ein Problempferd, das niemand einreiten kann.
Die Begegnung mit der 12jährigen Sophie ändert alles, aber es ist ein langer Weg.
Das Cover mit dem beiderseitigen Fragezeichen ist kennzeichnend für das anfängliche Missverstehen.
Sophie liebt Pferde über alles, das heißt noch lange nicht, dass sie automatisch alles über sie weiß oder versteht, aber sie ist ambitioniert mehr zu lernen.

Die Kapitel wechseln in der Perspektive zwischen Sophie und Socke. Sophies Abschnitte haben Berichtscharakter.
Sockes Gedanken sind erstaunlich vielschichtig. Das hat mir gut gefallen.
Mit der Zeit gibt es viele Details über die Pferdeausbildung und -ausrüstung.
Zum Schluß gibt es sogar ein langes Kapitel über die Begriffe mit vielen Tipps und Hinweisen.
Das Buch ist sympathisch und ich mochte es. Doch von der Hörbuchversion rate ich für Erwachsene ab, denn es ist stimmlich (vor allen Sophie) auf Kinder abgestimmt.

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Bildergeschichten für Klein und Groß

Mit Korny durchs Jahr von Göhlich Susanne

Die Geschichten sind in den vier Jahreszeiten angesiedelt und begleiten den kleinen Koala Korny bei alltäglichen Abenteuern.
Die acht Teile haben eine gute Länge, aber auch mit zwei am Stück (eine Jahreszeit), kann man nichts falsch machen. So ist bei allen die Aufmerksamkeit für die schönen Illustrationen gesichert, denn da gibt es so einiges zu schauen.

Die dargestellten Szenen sind kindgerecht und meistens sehr abwechslungsreich. Auch der Inhalt der Texte ist gut für kleine Kinder geeignet, da sie nicht zu pädagogisch daherkommen, aber wenn, dann angenehme Werte vermitteln.
Wenn überhaupt könnte den Erwachsenen die kleine Textgröße und das gelegentlich etwas verschwenderische/unharmonische Seitenlayout auffallen. Was aber nichts am Vorlesespaß ändert und meine positive Meinung nicht beeinflusst hat. Ein tolles Buch für die ganze Familie. So macht das Vorlesen gleich doppelt Spaß, da es auch so viel zu sehen gibt.

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