Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Kinderbuch-Klassiker in neuem Gewand
Michel aus Lönneberga 1. Michel in der Suppenschüssel von Astrid Lindgren
Klappentext:
Michel aus Lönneberga ist fünf Jahre alt und lebt mit seiner Mama, seinem Papa, seiner kleinen Schwester Ida, einem Knecht und einer Magd auf dem Hof Katthult in Schweden. Kein anderer Junge auf der ganzen Welt hat so viel Unsinn im Kopf wie er! Wie zum Beispiel damals, als Michel seinen Kopf in die Suppenschüssel steckte, oder an dem Tag, als er Klein-Ida an der Fahnenstange hochzog.
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Cover:
Das Cover ist sehr farbenfroh und schön gezeichnet und zeigt Michel mit einer Suppenschüssel auf dem Kopf. Lustig, fröhlich und spannend wirkt das Cover zugleich.
Meinung:
Wer kennt nicht Michel aus Lönneberga? Ein Klassiker, den sicher jeder schon mal gesehen, gelesen oder gehört hat. Hier wird dieses Buch bzw. die Geschichte von Astrid Lindgren in neuem Gewand präsentiert.
Zu Beginn wird Michel und auch seine Familie vorgestellt und da bemerkt man die ganz eigene Art von Michel. Er scheint ein ganz besonderer Junge zu sein. Doch neben all dem Unsinn, den er im Kopf hat, hat mich vor allem sein großes Herz begeistert. Denn er macht all dies meist nicht mit Absicht oder bösen Hintergedanken, sondern meist spielen da einfach mehrere ungünstige Momente zusammen und daraus entsteht dann meist ein größerer Unfug, als gewollt.
Die Geschichten sind sehr humorvoll, aber auch liebevoll erzählt. Man merkt die Herzenswärme, die darin mitschwingt.
Die Geschichten sind sehr locker und leicht erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen.
Die Geschichten selbst sind unterhaltsam, spannend und humorvoll aufgebaut und machen somit sehr viel Spaß und Freude.
Besonders schön snd auch die bunten Illustrationen, die das Ganze sehr gut abrunden und sehr viel Freude machen. Die Illustrationen veranschaulichen das Gelesene und verdeutlichen die Situationen. Mir haben die Illustrationen sehr gut gefallen.
Fazit:
Ein toller Kinderbuch-Klassiker, hier in einem neuen Gewand, welcher Groß und Klein Freude macht.
Rezensionen von Nele33:
Teilweise langatmig
Die vierte Schwester von Kate Atkinson
Die vierte Schwester" der Autorin Kate Atkinson beschreibt in verschiedenen Handlungssträngen Familien die grausame Verluste hinnehmen mussten. Jede hat auf andere Art ein Kind verloren. Anwalt Theo Wyre, der seit Jahren versucht, den Mörder seiner Tochter Laura zu finden und Michelle, die wegen Mordes an ihrem Mann Keith verurteilt wurde.
Alle Fälle landen auf unterschiedliche Weise bei Jackson Brodie, ein ehemaliger Inspector. Der Einstieg in die Geschichte funktionierte gut und hat hat mich auch direkt abgeholt. Nachdem der Vater von Amalia, Julia und Sylvia finden sie in seinem Nachlass das Kuscheltier ihrer vor Jahrzehnten verschwundenen Schwester Olivia. Sie beauftragen Brodie in den Hintergründen zu recherchieren. Sie wollen endlich Klarheit über den Verbleib ihrer Schwester.
Gleichzeitig sucht er den Mörder von Laura, der vor 10 Jahren anscheinend völlig willkürlich zugeschlagen hat.
Im Verlauf des Buches waren einige Spünge, die es mir teilweise schwer machten den einzelnen Handlungen flüssig und schlüssig zu folgen. Die einzelnen Protagonisten waren sehr gut ausgearbeitet, die Nöte und Eigenarten wurden super transportiert. Das Auftreten der Personen war stimmig zum Ablauf der Geschichte.
Zum Ende hin löst sich einiges auf, wer aber wie ich einen Kriminalroman erwartet hat, wird sicherlich enttäuscht sein.
Rezensionen von dorli:
Roadtrip in ein neues Leben
Wohin die Reise geht von Marlies Ferber
Bremen. Der 72-jährige ehemalige Kaffeefabrikant Jakob Hüfner hat ein Problem: er kann nicht Nein sagen. Nicht, als sein Sohn ihn bittet, eine Million Euro Schwarzgeld in die Schweiz zu schmuggeln. Und auch nicht, als sein Chorkollege Matthias auf die Idee kommt, ihn auf diese vermeintliche Urlaubsreise zu begleiten.
Der 40-jährige Matthias ist Polizist und schwer herzkrank. Und er glaubt, eine gute Menschenkenntnis zu haben. Deshalb wird er sofort misstrauisch, als Jakob während eines Stopps an einer Autobahnraststätte wieder einmal nicht Nein sagen konnte und zwei Anhalterinnen anschleppt – die verwirrt wirkende 67-jährige Opernsängerin Tilda und die 18-jährige Straßenmusikerin Alex, die ganz offensichtlich etwas zu verbergen hat. Das ungleiche Quartett braust in Richtung Lugano, nicht ahnend, dass diese Reise einen ganz anderen Verlauf nehmen wird, als eigentlich geplant…
Marlies Ferber hat mich mit diesem abenteuerlichen Roadtrip von der ersten Seite an fest im Griff gehabt. Ich war nicht nur neugierig darauf, wie das Zusammenspiel dieser vier unterschiedlichen Menschen, deren Leben auf die eine oder andere Weise ins Trudeln geraten ist, funktionieren wird, ich wollte auch wissen, was Tilda und Alex - deren Hintergrundgeschichten abgesehen von ein paar Andeutungen erst nach und nach aufgeblättert werden - im Vorfeld widerfahren ist und habe daher gespannt die Ereignisse verfolgt.
Was für die Reisenden als wenig spektakulärer Ausflug beginnt, wandelt sich ruckzuck zu einen nicht erwarteten Abenteuer - auf der Autobahn kommt eine Polizeisperre in Sicht und lässt die Nervosität im Auto sprunghaft ansteigen. Durch eine Kurzschlusshandlung von Alex nimmt die Geschichte ab hier einen Verlauf, der immer dramatischer wird – das Geschehen gleicht mehr und mehr einem Krimi und entwickelt dabei einen Sog, dem man sich als Leser nicht entziehen kann.
Marlies Ferber lässt ihre Protagonisten im Wechsel zu Wort kommen, so dass man intensiv an den Gedanken, Emotionen und Geheimnissen jedes Einzelnen teilhaben kann und dadurch versteht, was sie bewegt und wie sie ticken. Schon nach kurzer Zeit wird klar, dass ihre Wesen nicht so eindeutig sind, wie es auf den ersten Blick schien. Die Reise bietet jedem der Weggefährten die Möglichkeit, hinter die Fassaden der anderen zu blicken und Verborgenes aufzudecken. Es zeigt sich schließlich, dass sie zusammenhalten müssen und jeder die Unterstützung der Mitreisenden braucht, um das eigene Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.
„Wohin die Reise geht“ ist eine humorvoll erzählte Geschichte, die voller spannender Wendungen und Überraschungen steckt und mit einigen nachdenklich machenden Passagen gespickt ist. Es hat Spaß gemacht, Jakob, Matthias, Tilda und Alex auf ihrer turbulenten Reise zu begleiten, mit ihnen mitzufiebern und am Ende gemeinsam mit ihnen zu der Erkenntnis zu gelangen, dass eine Zufallsbekanntschaft befreiend sein kann und manchmal wertvoller ist, als die eigene Familie oder langjährig Vertraute.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Der Krimi geht runter wie Schoggi
Bretonisch mit Meerblick von Gabriela Kasperski
Eigentlich will Tereza Berger nur kurz in die Bretagne, um das von ihrer Grosstante Annie geerbte Haus über einen Makler zu verkaufen. Doch so einfach wie sie sich das vorgestellt hat, ist es nicht. Der Preis für das Haus wird nicht so hoch sein wie gedacht, denn erst vor kurzem sind zwei Menschen im Meer verunglückt, was den Marktwert schmälert.
Laut einer alter bretonischen Sage soll - und wird - sich das Meer auch noch eine dritte Person holen.
Zwischen Desillusionierung, Renovierungsarbeiten, nettem sozialen Umfeld und viel lokaler Schokolade schwankt Tereza in ihrer Entscheidung. Denn jeden Tag, den sie länger in Camaret verbringt, fühlt sie sich trotz vielen Unannehmlichkeiten wohler und will eigentlich gar nicht mehr weg. Sie freundet sich mit Frauen der Umgebung an und blickt hinter die dörflichen Fassaden, die Tereza erschrecken.
Tereza spürt nämlich von Anfang an, dass die beiden Einheimischen nicht einfach "nur" ertrunken sind. Spätestens beim dritten Todesfall weiss sie mit Sicherheit, dass alle drei ermordet wurden. Doch wieso? Liegt es vielleicht an dem Konflikt der beiden Gruppen im Dorf? Denn es gibt eine Männergruppe, die im Dorf alles beim Alten sein lassen wollen, sowie eine Frauengruppe, die sich für eine autofreie Mole einsetzt. Oder steckt etwas ganze anderes dahinter? Und während Tereza und ihre Freunde rätseln, welche Schoggi die Beste ist, rätseln die Leser, wer der Mörder sein könnte.
Wer Whodunit-Krimis mag, kommt mit "Bretonisch mit Meerblick" voll auf seine Kosten. Der Kriminalfall ist spannend bis zuletzt.
Interessant sind die Figuren. Tereza, die neutrale Schweizerin; Ayala, eine südafrikanische Surflehrerin; der schottische Kommissar Gabriel Mahon; Terezas bereits erwachsene Kinder und viele mehr.
Überzeugt hat mich aber auch der Schreibstil der Autorin. Ich mag Gabriela Kasperskis Figurenzeichnung, den Humor und vor allem, wie sie immer wieder witzige und treffende Sätze wie nebenbei platziert.
Fast "wie nebenbei" wird auch Tante Annies Buchhandlung wieder belebt. Diese Krimireihe könnte somit auch was für Fans von Buchladen-Romanen sein. Ich freue mich jedenfalls sehr auf den zweiten Band, um zu sehen wie es mit dem Déjà-lu weitergeht und natürlich auch, welchen Fall Tereza dort aufklärt.
Man kann "Bretonisch mit Meerblick" durchaus mit einer guten Schoggi vergleichen: die Figuren sind wie der zartherbe Kakaoschmelz, das Setting in der Bretagne ist die Süsse und der Kriminalfall sorgt wie das Fleur de Sel auf der Schoggi für den interessanten Crunch.
Fazit: Der Krimi geht runter wie Schoggi.
5 Punkte.
Rezensionen von Claudia R:
tierisch magisch ...
DIE MAGISCHE TIERWARTE von Anika Hasse
Klappentext:
Marly kann es nicht fassen. Ihre Eltern sagen in letzter Sekunde die versprochene gemeinsame Brasilien-Reise ab und schicken sie stattdessen in ein Ferienlager am Chiemsee. Dort angekommen, entpuppt sich dieses aber keineswegs als langweilig. Zusammen mit ihren neuen Freunden Finni und Tim lernt sie den merkwürdigen Professor Kullemupp kennen.
Er ist der Leiter der nah gelegenen Wildtierauffangstation. Es scheint, als ob der Professor ein Geheimnis hütet. Als Marly, Finni und Tim ihm eines Nachts in den Wald hinterherschleichen, sehen sie, wie er in einem Baum verschwindet. Die drei folgen ihm und eine unglaubliche Reise beginnt. Sie führt sie in eine Welt, in der Albino-Tiere zu Hause sind, eine Tierwarte über alles wacht und wo die Uhren anders ticken. Als dann noch in der Tierwarte das Notsignal eingeht, dass ein Albino-Faultier gerettet werden muss, stürzen sich die drei in ein aufregendes Abenteuer.
Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und überzeugt nicht nur durch seine glitzernden, goldenen Elemente, sondern auch die vielen kleinen Details sind hier einfach wunderschön in Einklang gebracht. Man erkennt mehrere Kinder. Im Hintergrund ein besonderes Haus und eine Sternwarte, sowie ein Wald und ein sternenklarer Himmel mit einigen Sternenkonstellationen und auch besonderen Tieren, die man hier erst bei näherem Betrachten entdeckt.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich locker und flüssig lesen. man kommt sehr schnell in die Geschichte hinein. Man lernt die drei Kinder Marly, Find und Tim kennen, welche zu Beginn der Geschichte erst neu aufeinandertreffen und sich im Ferienlager kennenlernen. Schnell wird aus den Dreien eine Freundschaft und sie erleben allerhand spannende Sachen und machen einige magische Entdeckungen. Sie treffen auf ganz besondere Tiere und bedrohte Tiere. Und so wird auf tolle Art und Weise der Tierschutz und auch das Thema bedrohte Tierarten in diese Geschichte mit eingebunden.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte.
Die Geschichte wird kindgerecht und altersentsprechend erzählt. Die Charaktere und auch deren Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wirkt sehr lebendig und ist spannend und unterhaltsam aufgebaut. Zugleich beinhaltet sie wichtige Themen, wie Naturschutz und spricht damit zeitgemäße Situationen an, die hier sehr gut eingebunden wurden.
Die Kapitellänge und auch die Gestaltung des Buches finde ich sehr angenehm und angemessen. Die Schriftgröße ist gut gewählt und auch die Gestaltung mit den kleinen und größeren bunten Illustrationen ab und an, hat mir sehr gut gefallen.
Eine magische Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Tierschutz, die mich begeistern und unterhalten konnte. Mir hat dies sehr gut gefallen. Spannend und sehr unterhaltsam erlebt man hier eine tierisch gute Geschichte.
Fazit:
Eine magische Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Tierschutz, die mich begeistern und unterhalten konnte.
Rezensionen von Claudia R:
hexenstarkes Abenteuer
Edgar, Ellen & Poe von Antje Leser
Klappentext/ Inhalt:
Eigentlich dachte Ellen, das Aufregendste in dieser Walpurgisnacht ist ihre Aufnahmeprüfung für die Hexengemeinschaft. Doch dann eskaliert der brodelnde Streit zwischen Krawall- und Besen-Hexen. Statt der geplatzten Prüfung sollen Ellen und ihr Rabenfreund Edgar nun Botschafter ihres Hexenlagers werden und geraten dabei immer mehr zwischen die Fronten! Ob sie mit der Hilfe von Poe, einem frechen Raben der verfeindeten Krawall-Hexen, die gefährlichen Pläne der Besen-Hexen verhindern können?
Cover:
Das Cover ist einfach genial.
Die kleine Nachwuchshexe Ellen ist hier mit ihrem Besen und zwei Raben erkennbar. Und auch der Hintergrund ist sehr schön gestaltet und birgt so einige Details und Überraschungen in sich, die sich im Laufe der Geschichte erklären lassen. Ein Cover, das neugierig auf dieses Abenteuer macht.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und gelangt sehr schnell und leicht in die Geschichte hinein.
Die Geschichte selbst wird sehr schön und kindgerecht erzählt und man kann dieser sehr gut folgen. Ellen steht kurz vor ihrer Hexenprüfung, doch dann eskaliert der streit zwischen Krawall- und Besenhexen. Was genau passiert und ob Ellen diesen Streit schlichten kann und wer sich noch so alles einmischt, das findet am besten selbst heraus.
Ein hexenstarkes Abenteuer wartet hier auf Groß und Klein. Durch seine humorvolle und unterhaltsame Art, begeistert es nicht nur die kleineren Zuhörer und Leser, sondern auch Größere haben ihren Spaß an diesem rabenstarken Hexenabenteuer.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und konnten mich mit ihrer Art begeistern und gut unterhalten. Und auch die Story ist sehr gut durchdacht und hat so einiges zu bieten.
Ein tolles Abenteuer für große und kleine Hexen-Fans. Macht euch bereit und begleitet Ellen und ihre Freunde in der Walpurgisnacht bei einem spannenden Abenteuer.
Auch die Gestaltung des Buches konnte mich komplett begeistern. Die Schriftgröße ist gut gewählt und auch die Kapitellänge ist angemessen und lässt sich gut lesen. Die Kapitelüberschriften sind passend, ohne zu viel zu verraten. Und besonders toll, sind die kleine und größeren schwarz-weiß Illustrationen, die das Ganze sehr gut Veranschaulichen und Auflockern. Die Illustrationen sind passend gewählt und haben mir sehr gut gefallen. Sie runden die Geschichte sehr gut ab.
Ein rundum gut gelungenes Buch, mit spannendem Abenteuer und tollen Charakteren.
Fazit:
Ein hexenstarkes Abenteuer, mit tollen Charakteren und der richtigen Portion an Humor und Spannung.
Rezensionen von begine:
Emotionsgeladen
Edgar, Ellen & Poe von Antje Leser
„With (out) You“ ist ein interessanter Roman von Maike Voß.
Luna erzählt ihre Geschichte aus ihrer Sicht.
Luna war nach einem traumatischem Erlebnis für ein Jahr zu ihrem Vater nach München gefahren.
Jetzt kommt sie wieder nach Hamburg an die Uni. Ihr früherer Freund weiß nicht warum Luna Schluss gemacht hat.
Da warten Erklärungen, die nicht einfach sind.
Die Autorin schreibt intensiv und mit Feingefühl. Sie zeigt, das Frauen sich nicht selber die Schuld geben sollten, dann könnten auch eher darüber sprechen.
Dieser Roman ist eine Liebesgeschichte, die es in sich hat. Ein Schicksalsroman der fesselt.
Rezensionen von brauneye29:
So eine schöne Geschichte
Stay away from Gretchen von Susanne Abel
Zum Inhalt:
Tom beginnt sich Sorgen um seine Mutter zu machen, die immerhin schon 84 Jahre alt ist. Sie scheint immer öfter nicht mehr zu wissen, wo und wann sie ist und macht sonderbare Dinge. Aber eins ist trotz aller Sorgen schön daran, denn sie erzählt ihm Dinge aus der Vergangenheit, die er nicht wusste.
Als er auf ein Bild eines dunkelhäutigen Mädchen stößt, will die Mutter darüber nicht reden. Er beginnt zu recherchieren
Meine Meinung:
Das war so ein schönes Buch auch wenn vieles darin ist, dass ganz schön traurig macht, hat es mir ungeheuer gut gefallen. Gerade natürlich auch was das Ende betrifft. Aber das ist es nicht allein. Der Weg dahin war ungeheuer berührend und auch sehr interessant. Und neben der wirklich schönen Geschichte auch mal wieder sehr lehrreich. Ich hatte noch die von dem berichteten gehört und bin immer wieder erstaunt, wie viele Dinge passiert sind, von denen man noch nie gehört hat. Für diesen Roman aber so was von Daumen hoch.
Fazit:
So eine schöne Geschichte
Rezensionen von Petra Gruber:
Tina Modotti und Mary S. Rosenberg
Sie haben mich nicht gekriegt von Felix Kucher
Tina Modotti hat einen schweren Start ins Leben, aus bitterarmen Verhältnissen stammend muss sie schon als Kind in der Seidenspinnerei arbeiten, um die Familie zu ernähren. Der Vater ist nach Amerika ausgewandert, es will und will aber kein Geld kommen und auch keine Schiffspassagen, um die Familie nachzuholen.
Tina sieht keine Zukunft in Europa, sie beschließt selber auszuwandern. Ihr Leben nimmt einen überraschenden Verlauf. Erst Bohemien, Geliebte von Künstlern und verarmten Adeligen, bekannte femme fatale, von allen begehrt, erfolgreiche Fotografin, dann immer mehr glühende Kommunistin, die von der Revolution träumt und sich für sie einsetzt. Sie ist in Mexiko, in Spanien, organisiert Spendenaktionen, baut Krankenhäuser auf, koordiniert Flüchtlingstrecks und gerät dabei selbst zwischen die Fronten und sieht ihren Idealismus immer mehr verraten.
Mary S. Rosenberg hingegen hat ganz andere Träume. Im beschaulichen, langweiligen Fürth als Tochter eines Buchhändlers aufgewachsen, träumt sie davon, Medizin zu studieren. Doch der Vater will nichts davon wissen. Zwei seiner Kinder studieren bereits und irgendwer muss doch die Buchhandlung übernehmen. Lange Zeit kämpft Marie dagegen an, doch sie liebt Bücher und bringt frischen Schwung in den Laden. Lange Zeit kann sie nicht glauben, dass die Nazis nicht nur ein vorübergehender Spuk sind, sie will es aussitzen. Auch weil ihre Mutter nicht aus Fürth weg will. Marie zögert, bis es nicht mehr geht. Ihr Ziel: Amerika. Der Neuanfang dort ist nicht einfach, sie möchte bei ihren Büchern bleiben und schließlich hat sie eine zündende Idee, deutsche Bücher für die vielen deutschen Geflüchteten und Auswanderer.
Beide Frauen haben wirklich gelebt, ihre Leben bilden das tragische, chaotische und gewalttätige beginnende 20. Jahrhundert ab. Aber es ist auch ein Jahrhundert der Utopien, der neuen Rechte für Arbeiter, ein Schritt in Richtung Gleichberechtigung der Frauen. Anhand der Leben von Tina Moretti und Mary S. Rosenberg erhalten wir Einblick in eine Zeit, von der wir zwar viel wissen, die aber hier von Felix Kucher noch einmal zum Leben erweckt wird. Eine spannende Zeit, aber auch eine tragische Zeit.
Dem Autor gelingt es hervorragend, die Leben dieser beiden so unterschiedlichen Frauen zu verbinden, es wird immer abwechselnd erzählt, man kann gut folgen, stilistisch verbindet er sie, indem er beim Übergang ähnliche Elemente verwendet, ein Läuten an der Tür zum Beispiel, eine Tasse Tee,… Im Roman lässt er die beiden ein paar Mal aufeinander treffen, ohne dass sie sich wirklich begegnen. Möglich wäre es gewesen!
Ich konnte den Roman nicht mehr aus der Hand legen, habe ihn verschlungen, bin fasziniert von diesen beiden starken Frauen und ihrer Zeit und habe viel dazu gelernt zum Thema Kommunismus, 30er Jahre, Buchwelt,…
Spannende Lektüre mit ganz viel Hintergrund bei dem Timing, Erzähweise, Inhalt und Rhythmus einfach passen. Sehr lesenswert!
Rezensionen von Claudia R:
würdiger Finalband ..
Die Unausstehlichen & ich (Band 3) - Die Welt ist voller Wunder von Vanessa Walder
Klappentext:
Enni schreibt ihrem Vater ins Gefängnis und bittet ihn um Rat, denn Dante und sie versuchen herauszufinden, welche Verbindung zwischen Dantes Vater und dem Internat besteht. Um mehr zu erfahren, müssen sie unbedingt nach München, wo sich die Stiftung befindet, die Ennis und Dantes Schulgeld bezahlt.
Ein Plan muss her: Sie bringen ihren Deutschlehrer dazu, mit ihnen bei dem anstehenden Theaterfestival in München teilzunehmen. Doch dann wird daraus so viel mehr: immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht, und es scheint, als spiele die ganze Welt Theater …
Cover:
Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet und gut gewählt. Man erkennt ein Mädchen und einen Jungen. Der Junge sitzt im Rollstuhl und das Mädchen steht dahinter. Das Cover wirkt recht cool, aber auch interessant. Die Schrift des Titels nimmt wieder einen Großteil des Covers ein und erinnert so auch an die vorherigen Cover der Reihe. Hier gibt es auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert. Jedoch ist diesmal die Hintergrundfarbe anders. Die bisherigen Cover waren blau, dieses ist in einem gedeckten rot Ton gehalten und sticht so aus den anderen hervor.
Meinung:
Auch in diesem Buch gefällt mir wieder der lockere und lebendige Schreibstil der Autorin, die es schafft die Gefühle und Emotionen ihrer Charaktere authentisch zu transportieren.
Dies ist bereits der dritte Band dieser Reihe. Und auch wenn es in den ersten Kapiteln einige Zusammenfassungen und Rückblicke auf die vorherigen Bücher gibt, so würde ich doch empfehlen den ersten und zweiten Band zuvor gelesen zu haben.
Ich habe mich sehr auf ein Wiedersehen mit Enni und Dante und den anderen gefreut und wurde hier auch nicht enttäuscht. Dieses Buch hat hier so einiges an Aufs und Abs, sowie verschiedene Wechselbäder an Gefühlen zu bieten.
Inhaltlich möchte ich hier eigentlich gar nicht zu viel verraten, da ich nicht Spoilern möchte und auch nicht zu viel vorweg nehmen möchte. daher verzichte ich hier weitestgehend auf inhaltliche Angaben.
Richtig toll, finde ich wie hier die unterschiedlichen Sachen, wie Kindheitserinnerungen, aber auch klassische Werke, wie Hamlet mit eingebaut werden. Zitate machen hier das Feeling ganz besonders und auch der Zusammenhang und die Verknüpfungen zwischen Theaterstück und der Geschichte finde ich hier sehr gut gewählt und sehr gut inszeniert.
Die Charaktere sind auch in diesem Band wieder sehr gut durchdacht und auch ihre Entwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Es beginnt bereits sehr spannend und interessant mit einem Brief von Enni an ihren Vater und auch die weiteren Handlungen und Geschehnisse unterhalten hier den Leser sehr gut. Es ist schade, dass es sich hier um den finalen Band handelt. Sehr gern hätte ich noch mehr über Enni, Dante und die anderen gelesen. Das Buch wird sehr schön zu Ende geführt und das Ende hat mir sehr gut gefallen und passt auch sehr gut zur Geschichte.
Der Schreib- und Erzählstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Auch die kleinen Streichungen und Kritzeleien, wie bereits in den vorherigen Bänden, machen das Ganze besonders. Und auch die kleinen Illustrationen ab und an runden das Buch sehr gut ab und lockern das Ganze zusätzlich auf.
Ein gelungener Finalband, der diese Reihe sehr gut abschließt und zudem sehr gut unterhält und auch emotional einiges zu bieten hat.
Fazit:
Gelungener Finalband, der die Reihe würdig abschließt. Emotional, unterhaltsam und wieder sehr gut gelungen.










