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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von S.:

Streifzug durch den Wald

Wer wohnt denn da im tiefen Wald? von Rachel Piercey

Ein Streifzug durch den Wald
Ein wunderschönes Cover mit vielen Waldtieren und goldenen Reflexen stimmt auf das Buch ein. Ein knuffiger kleiner Bär stellt sich vor und begleitet uns auf seinem Weg durch einen Wald mit all seinen Bewohnern. Es gibt so viel in diesem großen Wimmelbuch zu entdecken.

Zahlreiche Details sind zu sehen, witzige Kleinigkeiten ( Picknickende Igel, Vögel mit bunten Reisekoffern) machen Spaß. Alles in ansprechenden Farben, liebevoll gezeichnet von Freya Hartas. Gedichte von Rachel Piercey ergänzen die Bilder, verschiedene Themen werden angesprochen, wichtige Worte sind in einer anderen Schriftart hervorgehoben. Schön, dass auch Aufgaben für die Kleinen zu lösen sind (Was gibt es zu entdecken - kann man ankreuzen, zeichne ein Spinnennetz ...). Außerdem werden Anregungen zu eigenen Aktivitäten gegeben - sportliche Übungen, Theater spielen.
Ein Streifzug durch den Wald, zu allen Jahreszeiten.
Aus dem Englischen von Kathrin Köller.
Der Insel Verlag hat dieses tolle Kinderbuch klimaneutral gedruckt.

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Rezensionen von Streiflicht:

Molly in Chinatown

Mord in der Pell Street von Rhys Bowen

Ich verfolge die Reihe um Molly Murphy schon von Anfang an und mit jedem Buch mehr wächst sie mir noch mehr ans Herz - auch wenn das kaum möglich ist. Sie ist wie eine gute alte Freundin, die ich immer wieder gerne treffe. Wie schön, dass ich das nächste Buch mit ihren neuen Abenteuern schon vor mir liegen habe!
In diesem Roman verschlägt es Molly nach Chinatown.

Eigentlich hat sie ihrem Liebsten versprochen, dass sie keine Aufträge mehr annimmt, aber wer Molly kennt, weiß, dass das nicht klappen wird. Es ist aber auch zu langweilig bei der künftigen Schwiegermutter auf dem Land und Kleidung nähen.... nein, das ist nicht Mollys Welt. Kein Wunder, dass sie die erstbeste Gelegenheit nutzt, um in ihr geliebtes New York zurückzukehren. Und schon steckt sie auch wieder ihre Nase in verzwickte Angelegenheiten und gerät mehr als einmal in die Bredouille. Das wird Daniel aber nicht gefallen.... Uns Lesern dafür umso mehr! Wer Molly mag, bekommt hier wieder ein Best of von ihr, ein wahres Glanzstück!
Ich fand es toll, wie tief die Einblicke in das damalige Leben in Chinatown waren. Über New York hat man im Laufe der Serie ja schon einiges erfahren, hier wird es nochmal richtig spannend! Toll, wie authentisch die Autorin die Vergangenheit dieser großen Stadt nachzeichnet.

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Rezensionen von Streiflicht:

Voller Liebe zur Natur

Meine Liebe zum Land von Ute Leyh

Ich mag die Natur sehr und auch das Land. Mit den Jahreszeiten zu leben und das zu genießen, was die Natur in diesem Moment schenkt - auch wenn es nur ein kleiner Sonnenstrahl oder ein buntes Blatt ist, das mag ich sehr. Ute Leyh beschreibt in ihrem Buch den Lauf der Jahreszeiten und die damit einhergehende Bräuche und Festlichkeiten.

Mir gefällt, wie sie an jeder Zeit etwas Gutes findet und es ihr gelingt, immer das Beste daraus zu machen. Sie findet auch kritische Worte und schreibt ehrlich über sich selbst - das mochte ich sehr und fand es auch authentisch. Es geht um das große Ganze, aber auch um Kleinigkeiten, die das Leben so viel schöner machen. Sie gibt Tipps für den Garten, teilt Rezepte mit ihren Lesern und erzählt aus dem Alltag auf dem Hof. Es geht um Freude und Leid, um Liebe und Glück, aber auch um Trauer und Probleme - eben das Leben, wie es passiert.

Ein wunderbares Buch, das mir sehr gefallen hat, das mich berührt hat und das sicherlich ein langer Wegbegleiter sein wird.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Wunderschön - so viele Details, traumhaft illustriert

Wer wohnt denn da im tiefen Wald? von Rachel Piercey

Das großformatige Wimmelbilder-Buch ist das schönste Wimmelbuch, das ich bislang angesehen habe - abgesehen natürlich vom Klassiker von Ali Mitgutsch, aber auch hier kann es mithalten.

Schon das Cover verspricht einiges. Viele Waldtiere und noch dazu Goldverzierungen, einfach schön. Sie alle (die Tiere, nicht die Goldverzierung, die ist nur auf dem Cover) werden wir später wieder treffen, allen voraus natürlich den auf dem Titel tiefenentspannten Bär.

Innendrin begleiten wir dann den Bären, der uns seinen Wald und seine Freunde zeigt. Durch die Jahreszeiten, in der Schule, beim Picknick, Sportfest oder Lagerfeuer - zu ganz unterschiedlichen Anlässen treffen wir sie.

Es gibt immer ein schönes Gedicht, eine Suchaufgabe "was gibt es hier zu entdecken" und dann natürlich das großflächige Wimmelbild. Einfach zu schön, man kommt aus dem Staunen gar nicht heraus.
Ich mag aber auch sehr gerne die Suchaufgaben - klar kann man auch frei suchen, aber das Gezielte finde ich schon kniffelig und für Eltern auch nochmal entspannter.

Bei allen Wald/Natur/Tier- und Wimmelbuchliebhaber*innen muss das Buch einfach in den Bücherschrank.

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Rezensionen von intransit:

Astrologische Partner Aspekte

Wer wohnt denn da im tiefen Wald? von Rachel Piercey

Dieses Buch von Herrn Berhard Apochal über astrologische Partneraspekte ist einzigartig in seiner Art. Es beleuchtet das gesamte astrologische Spektrum der Himmelskörper unseres Sonnensystems in seinen Aspekten zu einander. Von der Sonne bis Pluto. Es beinhaltet alle ausführlichen Deutungstexte dieser Aspekte zu einander und informiert über viele Grundbegiffe der Astrologie, auch über die Partneraspekte hinaus.

Detailliert und überzeugend ausgearbeitet. Ein "Muss" für Astro Kenner. R. Rohde, Hannover D

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Rezensionen von nil_liest:

Anders kann auch gut sein!

Das Flüstern der Bienen von Sofía Segovia

Was mir nach über einem Jahr Lockdown am meisten fehlt ist die Ferne, das Reisen, das Andersartige und die Vielfalt der Welt. Da kommen mir Romane wie Sofia Segovias „Das Flüstern der Bienen“ gerade recht und tragen mich fort. Nicht nur an einen anderen Ort am anderen Ende der Erde, denn der Roman spielt in Mexiko.

Sondern auch in eine andere Zeit, aber es bleibt aus einem Aspekt heraus doch sehr gegenwärtig! Denn der Roman spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die spanische Grippe hält alle gefesselt (1918/19). Die Parallelen sind erschreckend! Trotzdem taucht man in eine andere Welt ein, sind die Lebensumstände doch so gänzlich anders und die historische Einbettung mit der Geschichte Mexikos bereichernd und interessant. Sprich: Ja, auf etwas mehr als 100 Seiten gibt es eine Pandemie, ABER bei weitem ist das nicht alles in diesem Roman!
Mexiko, das Land ist im Umbruch, die mexikanische Revolution beginnt und viele hungern. Es folgt die Spanische Grippe, die Landreformen. In Mitten dieses Trubels wird ein Kind mit entstelltem Gesicht namens Simonopio gefunden von einer alten Amme Nana Reja. Die Familie Morales, die Ländereien besitzen und immer wieder ohnmächtig dem Zeitgeschehen gegenüberstehen, zieht ihn auf und lieben ihn wie ihren eigenen Sohn. Argwohn und Misstrauen begegnet dem andersartigen Jungen, der inmitten der bildungsfernen Bauernbevölkerung aufwächst in der Kleinstadt Lineares. Ihn umgibt, zu seinem Schutz, immerfort ein Bienenvolk. Der Bienenjunge ist anders und es wird lange im Dunkeln gehalten was die Geschichte um ihn ausmacht und steht parallel zu den echten historischen Fakten.
Eine märchenhafte Prosa zeichnet dieses Buch aus. Sofia Segovia hat einen ganz besonderen Stil. Poetisch, leise im Klang, aber gewaltig im Ausdruck! Wunderbar zum Abtauchen.
Fazit: Eine schöne verwobene Mischung aus Fiktion und Wirklichkeit.

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Rezensionen von manu63:

Savannah und Liam

Falling for my Brother's Best Friend von Piper Rayne

Falling for my brothers best friend ist der vierte Band rund um die Baileys des Autorinnenduos Piper Rayne. Dieses mal geht es um Savannah und Liam, die beide schon aus den Vorbänden bekannt sind.

Savannah, als ältere Schwester die früh Verantwortung übernehmen musste ,war bisher die Kühle und Vernünftige.

Liam war bisher Randfigur als Freund der Bailey Geschwister. Das langsame Annähern von Liam und Sav wird recht gefühlvoll und ruhig dargestellt. Dabei ist Liam derjenige der sich am meisten bemüht, Sav ist dagegen voller Vorurteile und Ängste.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Geschichte lässt sich gut in einem Rutsch lesen, gefehlt hat mir ein wenig der Zusammenhalt der Familie Bailey, der hier etwas untergeht. Großartig wieder Grandma Dori, an der alles abprallt und die ihre Ideen durchzieht. Insgesamt ein Band der mir Savannah und ihre Gedankenwelt näher brachte und sie in einem neuen Licht zeigt.

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Rezensionen von Gavroche:

Wunderschön

Wer wohnt denn da im tiefen Wald? von Rachel Piercey

Dieses Buch ist ein Schatz für Klein und Groß. Ein schön großes Format und dementsprechend große Bilder, auf denen es so viel zu entdecken gibt. Auch immer wieder lustige Details, wie zum Beispiel Vögel, die beim Fliegen Koffer in den Krallen tragen oder aber ein gemeinsames Picknick ganz unterschiedlicher Tiere, sogar unter der Decke haben sich Tiere versteckt, von denen man nur die Schwänze und die Hinterteile sieht.

Auf der linken Seite gibt es am Rand eine abgesetzte Spalte. Oben ein Gedicht, passend zur jeweiligen Jahreszeit des Bildes und unten die Rubrik "Was gibt es hier zu entdecken?", die einen guten Anstoß bieten, aber es gibt noch viel mehr zu entdecken und jeder sieht etwas anderes, so dass es besonders großen Spaß macht, das Buch gemeinsam - und immer wieder - zu betrachten. Neben den Jahreszeiten gibt es auch eine Doppelseite zu einem Regentag, oder aber ein abendliches Lagerfeuer und am Ende geht es zur guten Nacht. Danach gibt es noch zwei Doppelseiten zum "Naturlehrpfad" mit weiteren Suchaufträgen im Buch, aber auch in der Natur. So soll man zum Beispiel Ausschau nach fliegenden Insekten an einem See oder Teich halten oder nach reifen Früchten suchen,.... Den Abschluss bildet eine Seite mit weiterführenden Links, wo man noch mehr lernen, spielen und entdecken kann. Und Verweise zu Seiten mit Gedichten.

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Rezensionen von Goejos:

Die Geister, die ich rief ...

Mama allein zu Haus von Barbara Becker; Christiane Soyke

Barbara und Christiane, zwei Frauen, welche sich jahrelang ihren Kindern während der Schulzeit gewidmet haben. Doch jetzt ist die beschwerliche Zeit vorbei. Die Schule ist abgeschlossen, die Kinder ziehen aus. Endlich Ruhe und Freizeit - glaubt man. Was ist plötzlich los: Auf einmal fehlt etwas, was früher einem den Tagesanfang verdorben hat.

Doch jetzt, wo man den Jungen nicht mehr zur Schule drängen muss, zum schnelleren anziehen auffordern und auf den letzten Zacken zur Schule gefahren hat, ist jetzt nur Ruhe in der Früh. Es fehlt der gewohnte, "stressige" Tagesablauf. Bis die Beiden erkennen, dass es auch noch ein Leben nach der Bemutterung gibt. Aber diese Umstellung ist nicht so einfach zu bewältigen. Ob den Beiden dieses gelingt, verrät dieses Buch. Humorvoll und lebensnah wird hier von dieser Umstellung berichtet. Für einen Mann ist sicher nicht Alles nachvollziehbar, trotzdem ein lesenswertes und humorvolles Werk über den Wandel von Bemutterung zur Freiheit über dien Tag.

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Rezensionen von Gavroche:

Die Rolle der Frau

Kim Jiyoung, geboren 1982 von Cho Nam-Joo

Ein kleines Büchlein mit einer äußerst intensiven Geschichte. Die Protagonistin Kim Jiyoung ist ungefähr Mitte 30, mit ihrem Mann Chong Daehyon verheiratet und sie haben eine Tochter namens Ziwon. Dieser macht sich Sorgen um seine Frau, die sich in ihrer postnatalen Depression vorstellt, jemand anderes zu sein, und zwar immer wechselnde Personen.

Ihr Mann macht sich große Sorgen. Das hat der Beginn des Buches und anschließend geht es zurück in der Zeit und wir lesen über die Lebensgeschichte dieser südkoreanischen jungen Frau. Sie lebt in der Großstadt Seoul und aus meiner doch sehr naiven, westeuropäischen Sicht, hätte ich nicht gedacht, was für eine Frauenrolle dort noch vorherrscht. Und zwar nicht vor vielen Jahrzehnten, denn Kim Jiyoung wurde - wie der Titel des Buches verrät - im Jahr 1982 geboren. Sie hat eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Die Mutter war sehr enttäuscht, dass auch das zweite Kind kein Junge war. Als der Bruder geboren war, wurde er überall verhätschelt und den Mädchen vorgezogen. Und dies zieht sich als Leitthema durch das Buch. Was sich südkoreanische Jungen und Männer alles herausnehmen, wie schwer es für Frauen ist, einen vernünftigen Beruf zu bekommen und dass es fast unmöglich ist, in diesen Beruf zurück zu kehren, wenn man Kinder hat. Immer wieder verweist die Autorin auf Statistiken und so ist dieses Buch viel mehr als nur ein Roman. Mir hat das Buch gefallen und mich sehr nachdenklich gestimmt.

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