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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

Gelungene Fortsetzung

Vati von Monika Helfer

Mit "Vati" erscheint der zweite autobiographische Roman von Monika Helfer nach dem ersten Band "Die Bagage".

Monika Helfer sucht in diesem Buch Erinnerungen an ihren Vati, Erinnerungen an einen Mann, der es in seinem Leben nicht leicht hatte. Kurz vor der Matura fand er sich auf dem Schlachtfeld des zweiten Weltkrieges wieder.

Er verlor dort soviel mehr als sein Bein. Er verlor sich in seinen Büchern, die ihm Zeitlebens wichtig blieben. Traumatisierungen wurden damals nicht erkannt geschweige dann behandelt. Trotzdem erlebt Monika als Kind auch gute Zeiten in Tschengla, ein Hochplateau in Voralberg. Als die Mutter jung stirbt ändert sich ihr Leben drastisch, wird der Vater durch den Verlust doch für die Kinder nicht mehr wirklich greifbar.

Monika Helfer beschreibt ohne Zorn und Schuldzuweisungen ihren Vater mit all seinen Facetten, guten wie schlechten Eigenschaften und lässt mich als Leser wie einen gebetenen Zaungast daran teilnehmen. Die Trauer und den Schmerz war greifbar und die Rückblicke auf die Kindheit sind beeindruckend. Dies ist eine Biographie, die ohne viel Emotionaliät doch sehr nahe geht und zeigt, wie über Generationen hinweg Traumatisierungen weiter gegeben werden.

Für mich ein gelungenes Buch, dem ich sehr gerne 4 gute Sterne gebe.

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Rezensionen von Claudia R:

fantasiereiches, modernes Märchen

Vati von Monika Helfer

Klappentext:

Finn wohnt in einem großen, fast gespenstisch anmutenden Haus, hinter dem sich ein weitläufiger parkähnlicher Garten erstreckt. Eines Tages entdecken er und seine Freunde Ole und Klaus eine Hexe nahe den Himbeersträuchern. Aufgeregt eilen die Kinder zu ihrem Meister, der eigentlich Finns Opa ist, um ihn um Hilfe zu bitten.

Schließlich sind Hexen ja meistens böse. Und tatsächlich, der Meister steht ihnen mit Rat und Klugheit zur Seite und macht aus den Freunden, die eigentlich Prinzen sein wollen, richtig tapfere Ritterhelden. Doch eine Hexe im Garten ist nicht das einzige Abenteuer, dass die drei Freunde an der Seite ihres Meisters zu bestehen haben …

Cover:

Das Cover zeigt drei Jungs in einem Wald herumtoben. Die Jungs sehen sehr aufgeweckt und fröhlich aus. Der Hintergrund ist sehr schön gestaltet und das Cover macht neugierig auf mehr.

Meinung:

Das Buch enthält die drei Geschichten: Die Hexe im Park, Die Reise zum Schloss und Die Geschichtenfänger.

Jedes Abenteuer ist in sich abgeschlossen und in mehrere Kapitel bzw. Abschnitte unterteilt. Die Kapitel in den verschiedenen drei Abenteuern haben einen angenehme Länge und auch die Überschrift der Kapitel ist gut gewählt, ohne zu viel zu verraten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen.

Man taucht ein in eine zauberhafte und fantastische Welt und wird dahin von den Kindern und ihrem Opa mitgenommen. Die Charaktere sind dabei besonders liebenswert und authentisch dargestellt. Man kann sich sowohl den Opa, wie auch die Jungs sehr gut vorstellen. Besonders den Opa haben wir sehr schnell, sehr lieb gewonnen.

Die Geschichten eignen sich sehr gut zum Vorlesen, aber auch zum Selbstlesen. Durch die Gliederung sind sh tolle Einschlafgeschichten bzw. auch sehr gut für Zwischendurch geeignet.

Man kommt sehr gut in die Geschichten hinein und diese lassen sich sehr gut lesen. Diese werden sehr liebevoll erzählt und der Leser wird in eine fantastische Welt entführt. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, diese drei tollen Abenteuer zu lesen.

Toll sind auch die bunten Illustrationen, welche das Buch und die Geschichten sehr gut abrunden. Die Illustrationen passen sehr gut zum Inhalt und veranschaulichen diesen.

Die Geschichten sind spannend, liebevoll, mit einer leichten Prise Humor versehen, und überzeugen durch ihre lockere und charmante Art. Eine Art fantasiereiches, modernes Märchen, welches kleine und große Leser und Zuhörer begeistert.

Fazit:

Tolle Abenteuer und Geschichten, die an fantasiereiche, moderne Märchen erinnern.

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Rezensionen von Claudia R:

Seesturm des Alltags

Vati von Monika Helfer

Klappentext:

Uwe Honnef, geboren 1960, lebt in Duisburg und schreibt seit den frühen 1980er Jahren Gedichte, Kurzgeschichten und Romane. In seinen zahlreichen Veröffentlichungen in Internetforen und in den sozialen Netzwerken finden sich oft maritime Elemente wieder. "Wie die Tiefen der See" ist sein erster Gedichtband im Ratinger Gill-Verlag.

Lyrik vom Segeln und dem Meer.

Cover:

Das Cover ist ein Mosaik aus verschiedenen Farben und Teilstückchen in denen ein Schiff auf See erkennbar ist. Die Grafik ist etwas anderes, als die normalen und Cover und finde ich für dieses lyrische Werk sehr passend und gut gewählt.

Meinung:

In diesem Gedichtband sind über zwanzig ganz unterschiedliche Gedicht um und über die See verfasst, aber auch alltagskritische und emotionale Gedichte kommen hier zum Tagen.

Der Autor schafft es mit seinen Gedichten, die Gefühle, die dahinter stecken zum Ausdruck zu bringen und ihnen eine Leichtigkeit, aber auch Tiefsinn zu verleihen.

Die Gedichte sind ganz unterschiedlich von ihrer Art und Länge. So gibt es einige kürzere, aber auch einige längere Gedichte. Auch von der Reimform sind sie nicht alle gleich.

Ein toller Gedichtband, der einlädt in die Tiefen der See und des Alltags ein und abzutauchen. Denn nicht nur Seemanns Verse werden hier zum Besten Betracht, sondern auch alltägliche Situation des Alltags zu Hause oder auch der beliebten Plattform Google werden hier näher beleuchtet. Man bekommt hier eine größere Vielfalt an unterschiedlichen Thema, die näher beleuchtet und teils auch sehr tiefgründig ausgeleuchtet werden.

Gedichte für zwischendurch, mit unterschiedlichen Bezug, die nachdenklich anmuten und teils auch sehr tiefgründig sind. Mich hat dies sehr gut unterhalten und es sind einige sehr schöne Gedichte dabei.

Leider konnten mich nicht alle Gedichte zu 100 % überzeugen, aber dies ist durchaus auch Geschmacksache. Manchmal trifft es einfach nicht den Nerv der Zeit bzw. des Lesers, aber im Großen und Ganzen hat es mir sehr gut gefallen.

Auch die kleinen schwarz-weiß Fotos ab und an haben mir sehr gut gefallen. Eine tolle Idee, die gut umgesetzt wurde.

Fazit:

Ein Potpourri aus unterschiedlichen Gedichten zur See und gewöhnlichen Situationen im Seesturm des Alltags.

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Rezensionen von Claudia R:

Alleinsein...

Vati von Monika Helfer

Klappentext / Inhalt:

"Alltagsbeschreibungen durchaus mit Ernsthaftigkeit und Schmerz, aber immer mit Humor changieren, mit Leichtigkeit und Stille". So schreibt der Schauspieler und Erzähler Enno Kalisch über die Kurzgeschichten von J. Heinrich Heikamp. Die Kritikerin und Autorin Astrid Leutholf sieht es so: "Die Texte sind so dicht, so verdichtet, dass sie anmuten wie Gedichte.

Eine Reise durch die Stille, mitunter traurig und doch nie zu ernst, immer auch mit einem kleinen Augenzwinkern. Liebevoll und wunderschön." Sechs biographisch angehauchte Geschichten über Wanderer, Verfolgte und Ausgestoßene, über das Alleinsein in vielen Variationen. Ein Buch von Roki-Art, VSH Verlag Schönrock & Heikamp. (übernommen)

Cover:

Das Cover ist in brau-braunen Tönen gehalten und wirkt dadurch etwas triste und einfach. Drei schemenhafte Gestalten, die nicht genauer ausdefiniert sind, sind erkennbar. Das Cover ist vom Zeichenstil passend zu den kraftvollen und poetischen Kurzgeschichten gewählt und passt dazu auch recht gut.

Meinung:

In diesem Buch befinden sich fünf Kurzgeschichten über das Thema Allein sein, in ganz unterschiedlicher Form, denn allein sein ist nicht gleich Alleinsein.

Die Geschichten sind sehr anmutig, beschreibend, aber auch emotionsgeladen geschrieben und geben ganz unterschiedliche alltägliche Situationen wieder. Man findet sich im Krankenhaus, auf einem Berg bzw. Hügel und in einer Hütte wieder.

Man bemerkt die Unterschiede zwischen Alleinsein wollen, Alleinsein können und Alleinsein müssen. Denn das Alleinsein kann ganz unterschiedliche Formen annehmen und unterschiedliche Dinge bedeuten.

Auch stimmen die unterschiedlichen Kurzgeschichten den Leser nachdenklich und sind sehr poetisch angehaucht, do das man über das Gelesene ins Nachdenken gerät. Die Geschichten bewegen, berühren und stimmen nachdenklich.

Mir haben diese Kurzgeschichten sehr gut gefallen. Alle fünf Geschichten sind recht kurz angelegt und eignen sich dadurch auch sehr gut als kleine Geschichte für Zwischendurch, die gleichzeitig noch ein wenig für Gedankenstoff sorgt und man hier Unterhaltung und sinnenhafte Lektüre in einem erhält.

Fazit:

Fünf Kurzgeschichten rund um die unterschiedlichen Formen des Alleinseins.

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Rezensionen von Jasminh86 :

Ein guter Wiener-Krimi mit Lokalkolorit!

Lockvogel von Theresa Prammer

"Lockvogel" ist ein Kriminalroman von Theresa Prammer und dem Verlag Haymon, der am 16.3.2021 erschienen ist. Diese Geschichte handelt von einem ungewöhnlichen Ermittlerduo, das aus einem Privatdetektiv und einer Schauspielschülerin besteht. Edgar Behm und Toni gehen auf Mörderjagd und sie gehen der Frage nach, was an der Geschichte dran ist, dass ein einflussreicher Regisseur übergriffig geworden sein soll.

Toni ist pleite und ihr läuft die Zeit davon. Sie hat praktisch keinen Euro mehr in der Tasche. Nicht, weil die Schauspielschülerin ihren Allerwertesten nicht hochbekommt, sondern weil sich ihr Freund Felix mit ihren Ersparnissen auf und davon gemacht hat. Geld weg, Freund weg (Oder Ex-Freund? Betrüger? Was zur Hölle ist er denn nun?), dafür werden die unbezahlten Rechnungen immer mehr. Toni hat einen riesigen Berg besonders saurer Zitronen vorgesetzt bekommen. Nur: Was macht sie daraus? Zuerst einmal: Durchatmen, Limonade machen auf später verschieben und schleunigst Felix zur Rede stellen. Dafür wendet sie sich an Privatdetektiv Edgar Behm. Der könnte Felix aufspüren. Doch wie soll sie ihn bezahlen?

Auch Sybille Steiner findet den Weg in Behms Detektei: Die Ehefrau eines Starregisseurs hat beunruhigende Post erhalten. Einem anonymen Tagebuch zufolge soll ihr Ehemann vor Jahren gegenüber einer jungen Schauspielerin seine Machtposition ausgenutzt haben. Sind die Anschuldigungen wahr? Wer ist die Verfasserin? Hat damit gar der Tod eines Mannes auf einer von Steiners High-Society-Partys etwas zu tun? Möglichst schnell, bevor die Presse Wind davon bekommt, muss Behm genau das herausfinden. Wie praktisch, dass gerade eine Schauspielschülerin bei Behm aufgetaucht ist, die ihn nicht bezahlen kann: Toni wird als Lockvogel engagiert. Welche Gefahren warten auf sie in der Filmbranche, die für Machtgefälle und Intrigen berüchtigt ist?
Ein Fall von #metoo? Undercover als Lockvogel.

Die Autorin, die gleichzeitig auch Schauspielerin und Regisseurin ist, hat mich in "Lockvogel" mit aktuellem und brisantem Stoff konfrontiert. Viel interessantes Insiderwissen gibt es hier zu lesen, deshalb kommt der Krimi sehr authentisch rüber. Einblicke aus dem harten Leben von Schauspieler und spannende Einblicke aus dem Detektivalltag wurden gut mit der Geschichte kombiniert. Sexuelle Übergriffe in der Filmbranche werden aufgegriffen, sodass ein vielfältiger Plot entsteht.

Der Krimi beginnt mit einem interessanten Prolog, der mir einen Einblick von der High-Society-Party der Steiners gab. Für mich hat der Krimi keine hohe und konstante Spannung, der Spannungsbogen hält sich eher im mittelmäßigen Bereich. Mehr war hier aber auch gar nicht nötig, denn der Wiener-Krimi mit Lokalkolorit hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Zu keiner Zeit wurde es mir langweilig und ich hatte die 372 Seiten in kurzer Zeit verschlungen. Die komplette Geschichte ist sehr vielfältig und es hat mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Theresa Prammer schreibt unheimlich detailliert, flüssig und authentisch, der eingebaute schwarze Humor hat mir gut gefallen. Ich wurde zum Miträtseln aufgefordert und es gab überraschende Wendungen, besonders am Ende. Ich als Leserin konnte undercover am Filmset mit ermitteln und ich wurde durch Wien gejagt.

Das Herz des Krimis sind für mich die perfekt ausgearbeiteten Protagonisten. Toni und Edgar Behm ergeben ein unheimlich gutes Ermittlerduo ab, sie harmonieren super miteinander und ich habe beide, besonders Toni, sofort ins Herz geschlossen. Da wechselnd aus beiden Perspektiven erzählt wird konnte ich mich in dessen Gedanken und Handlungen gut hineinversetzen. Der Ex-Polizist Edgar kämpft mit gesundheitlichen Problemen, am Anfang kamen einige Fragen über ihn auf, die bis zum Schluss jedoch alle beantwortet wurden. Obwohl er finanziell jeden Cent gebrauchen kann, findet er einen Weg um Toni zu helfen. Beide nähern sich ganz langsam auf freundschaftliche Ebene an, die Entwicklung der beiden hat mir gut gefallen. Das Ende lässt darauf hoffen, das aus den beiden doch noch ein Herz und eine Seele wird. Denn Tonis liebenswerter und sympathischer Charakter ist für Edgar meiner Meinung nach die beste Medizin. Trotz Mord und einer Menge Intrigen ist dies ein Krimi, bei dem man sich wohlfühlt. Von mir gibt es viereinhalb Sterne.

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Rezensionen von Daniela.. :

Tatsachen

Smell my Shanti von Doris Daz

ohne worte, aber mit vielen gedanken geh ich weiter, mit MEINEM yoga, danke für diese Inspiration!

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Rezensionen von Inam:

Ein absolutes wow!!

Smell my Shanti von Doris Daz

Also ehrlich! Bin seit 10 Jahren als yogi unterwegs, aber hier komme ich echt ins grübeln... Dieses Buch gibt mir eine neue Sichtweise und ein neues Verständnis für die Materie des Yoga. Bravo, bin begeistert!!!

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Rezensionen von Wolfgang:

neuet Blickwinkel auf Yoga

Smell my Shanti von Doris Daz

Durch dieses Buch wurde ich so richtig neugierig, auf das wahre Yoga... geradlinig und direkt, cheapo!

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Rezensionen von Annatheone:

Die nackte Wahrheit!

Smell my Shanti von Doris Daz

Dieses Buch bringt es auf den Punkt! Sovieles wird hier auf ehrliche Art und Weise beschrieben, was sooft in der Yogawelt an Floskeln und Schein verwendet wird. Eine Bereicherung für alle, die Yoga machen oder lehren ????

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Rezensionen von Lesestern:

Das Porträt des unbekannten Soldaten

Abels Auferstehung von Thomas Ziebula

"Abels Auferstehung " von Thomas Ziebula ist der zweite Band der historischen Krimireihe um den vom Krieg traumatisierten Inspektor Paul Stainer und sein Ermittler- Team auf der Wächterburg Leipzigs und ist im Januar 2021 bei Rowohlt ( Wunderlich) erschienen.

Nach dem großen Erfolg vom " roten Judas" haben viele begeisterte Leser/innen schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet.

Die Messlatte war hoch gesetzt und ich war gespannt, ob sie erreicht wird...

Zeitgeschichtlich spielt die Handlung wieder in Leipzig im Jahr 1920.

Der erste Weltkrieg hat seine Spuren hinterlassen; schlagende Studenten - Verbindungen gehören ebenso wie Rechtspopulismus, Antisemitismus sowie Sozialismus zum Gesellschaftsbild der politisch brodelnden Stadt.

Inmitten dieser Nachkriegswehen eröffnet sich für den noch vom Krieg angeschlagenen und durch einen persönlichen Schicksalsschlag hart getroffenen Paul Stainer, ein neuer Mordfall.

Zusammen mit seinen beiden Kollegen Junghans und Nürnberger folgt er den Spuren des Verbrechens.

Zeitgleich ermittelt die junge resolute Journalistin Marlene Wagner in Eigenregie an einem anderen Fall und begibt sich dabei in Lebensgefahr...



Thomas Ziebula hat auch hier wieder bewiesen, dass er packend, fesselnd und mitreißend auf hohem Niveau unterhalten kann.

Seine Protagonisten sind bestens ausgearbeitete Charaktere, teilweise vom Vorgänger- Band bereits bekannt, sowie auch neue eindrucksvoll- faszinierende Figuren, die das Geschehen beleben.

Wichtige Informationen aus dem ersten Band werden in kurzen Rückblicken serviert und garantieren dadurch notwendige Zusammenhänge und vollen Lesegenuss.

Auch historisch wurde wieder erstklassig recherchiert und unterstützend ein detaillierter Stadtplan aus dem Jahre 1920 als Vorsatzblatt eingefügt.

Der Spannungsbogen wird vom Anfang bis zur letzten Seite konsequent gehalten und man kann gar nicht anders, als sich immer weiter lesend der Auflösung zu nähern.

Dabei versteht es der Autor, falsche Fährten zu legen und mit überraschenden Wendungen zu einem großartigen Finale zu steuern.



Mein Fazit :

Die Messlatte zum Vorgänger " Der rote Judas" wurde erreicht, und in Bezug auf Spannung sogar übersprungen.

Auch hier klingt wieder der Bezug zu aktuellen politischen Strömungen zwischen den Zeilen hervor.

Ein vielschichtiger Kriminalroman, den ich begeistert empfehle und der 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ verdient.



PS : für doppelten Lesegenuss unbedingt auch den " roten Judas " ????lesen!

https://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Ziebula/Der-rote-Judas-2037021913-w/rezension/2443717241/

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