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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Ein Stanserhorn-Roman

Paris von Blanca Imboden

Natürlich ist dieser Roman von Blanca Imboden in erster Linie Frauenunterhaltung, aber ich habe das Buch dennoch gerne gelesen und das liegt in erster Linie an der sympathischen Hauptfigur Judith Flury, deren Gedanken den Plot bestimmen.
Sie ist Bähnlerin bei einer Seilbahn in der Schweiz. Diese Szenen haben mir besonders viel Spaß gemacht.

Judith träumt auch schon seit langer Zeit von einem Besuch in Paris und lernt fleißig Französisch. Aber es dauert lange, bis sie tatsächlich Paris erreicht. Es bleibt in erster Linie ein Stanserhorn-Roman.
Man muss es nicht bereuen, diesen Roman gelesen zu haben. Er wirkt entspannend und ist manchmal amüsant, manchmal auch nachdenklich.

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Rezensionen von Yogina yogaguide.AT:

»Leben ist, was jetzt passiert - das Geheimnis der Achtsamkeit«

Leben ist, was jetzt passiert von Thich Nhat Hanh

Die sieben elementaren Lehren im Buch sind:
1 Leerheit - das Wunder des Interseins
2 Zeichenlosigkeit - eine Wolke stirbt niemals
3 Absichtslosigkeit - in Gott ruhen
4 Unbeständigkeit - jetzt ist die Zeit
5 Nicht-Begehren - du hast genug
6 Loslassen - Transformati0n und Heilung
7 Nirvana ist jetzt

Im Vorwort der deutschen Ausgabe heißt es: »Thầy - wie Thích Nhất Hạnh - liebevoll genannt wird - wurde oft gefragt: „Was passiert, wenn wir sterben?“ und seine Antwort ist, dass wir wissen sollten, wie man auf eine tiefe Weise lebt und wie man tief schaut, um die wahre Natur von Geburt und Tod zu verstehen.

Die Lehre besagt, dass wir die Natur des Lebens verstehen können, indem wir auf eine tiefe Weise im gegenwärtigen Moment leben; und das Leben zu verstehen bedeutet, den Tod zu verstehen.
Leben ist nicht etwas, das einfach geschieht, wir können, ja wir sollen es aktiv gestalten.«

Oder wie Thay formuliert:
„Ob dieser Augenblick ein glücklicher ist oder nicht, liegt an dir. Du bist es, der den Augenblick zu einem glücklichen macht, es ist nicht der Augenblick, der dich glücklich macht.“

yogaguide.at meint: ein sehr kluges, weises Buch, das so manchen Augenblick unter einem anderen Blickwinkel sehen lässt.

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Rezensionen von Yogina yogaguide.AT:

Yoga im Rhythmus der Jahreszeiten von Christiane Wolff

Im Buch finden Sie 5 Übungsflows aus dem TriYoga® je nach Jahreszeit:
Empfohlen werden während eines täglichen Rituals von ca 15 Minuten die Bewegungsflows des TriYoga® je nach Jahreszeit. So zB. für
Frühling: sanfte, energetisierende Abfolgen in Korrespondenz zum Erwachen des Frühlings
Sommer: kräftigende, erhitzende Serien als Ausdruck der Lebensfreude und der Energie des Sommers, aber auch als Ausgleich
Herbst: vertiefendes Dehnen, Energie verwandelt sich, die Zeit der Ernte beginnt
Winter: beruhigende, entspannende Übungen, der Energiefokus richtet sich nach innen.

Was ist TriYoga®?
Dieser weich fließende Stil wurde von der kalifornischen Yogameisterin Kali Ray entwickelt und gilt als eine der schönsten Yoga-Richtungen. Im Einklang mit dem Atem (Pranayama) werden einzelne Yoga-Stellungen (Asanas) und Handgesten (Mudras) zu fließenden Bewegungsabfolgen verbunden.
Interessant bei TriYoga® sind die Wellenbewegungen der Wirbelsäule und die dynamischen Wiederholungen, wodurch auch die Tiefenmuskulatur regeneriert und gekräftigt wird. Dieser Yoga-Stil ist ohne Altersbeschränkung erlernbar.

yogaguide.at meint: Praxisnah, Schritt-für-Schritt führen Beschreibungen, stimmungsvolle Fotos und informative Abbildungen durch die unterschiedlichen Yoga-Sequenzen.
Vier wunderschöne ausklappbare Panoramaseiten als zusätzliches Extra. Kurzum: Macht richtig Lust auf Yoga.

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Rezensionen von Yogina yogaguide.AT:

140 einfache, bekömmliche und rundum stärkende Rezepte für ein kraftvolles, gesundes Jahr

Kraftzeiten nach der Chinesischen Heilkunde von Karola B. Schneider

140 Rezepte und Gesundheitstipps
Die Rezepte sind sorgfältig nach den Erfordernissen der jeweiligen Jahreszeit ausgerichtet. Sie finden grüne Kraftgerichte für den Frühling, kühlende und Säfte spendende Gericht für den Sommer, nährende Gerichte für den Herbst, und wärmende Gerichte für den Winter.

Rezepte für Frühstück, Suppen, Vor-, Haupt- und Nachspeisen, für jede Jahreszeit liefert die Autorin genau die richtigen Zutaten, Zubereitungen und viele ergänzende Gesundheitstipps.

yogaguide.at meint: Durch die Bewusstheit vom Zeitfluss der Jahreszeiten bekommt man ein leicht anwendbares Werkzeug für regelmäßige und leicht in den Alltag integrierbare Regeneration und Entgiftung. Kurzum: Ein sehr empfehlenswertes Buch, in dem wir immer wieder gerne nachschlagen und nachlesen.

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Rezensionen von brauneye29:

Skurrile Geschichte

King Eddi und das Monster von Krong von Andy Riley

Zum Inhalt:
Ein riesiges Monster mit sehr vielen Augen sorgt für Aufregung im Eddiland. Natürlich verspricht King Eddi, dass er seinen Untertanen beschützt und das Monster gesiegt. Aber das wird schwerer als gedacht, denn auch sein Gegner will das Monster in seine Gefangenschaft bringen. Aber das eigentliche Ziel des Imperators ist ein Angriff auf Eddiland.

Meine Meinung:
Das Buch ist schon echt skurril. Ob es schon geeignet ist für die Zielgruppe wage ich zu bezweifeln, denn einerseits könnte ich mir vorstellen, dass der Humor nicht richtig zur Geltung kommt und anderseits sind manche der Zeichnungen schon recht gruselig und könnte so manches Kind verschrecken. Für etwas ältere Kinder könnte ich mir das Buch schon gut vorstellen. Mir persönlich hat der skurrile Humor schon gefallen, aber da es ein Kinderbuch ist, gibt es etwas Abzug in der Bewertung.
Fazit:
Skurrile Geschichte

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Rezensionen von TheLidel:

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“

Die Wahrheit der Dinge von Markus Thiele

Frank Petersen, Strafrichter, befindet sich an einem Wendepunkt in seinem Leben. Seine Frau wohnt vorübergehend mit dem gemeinsamen Sohn Jannis bei ihren Eltern und möchte eine Pause von der Ehe. Außerdem nagt der Zweifel, besonders über zwei Urteile, welche er gefällt hat, an ihm. Zum einen ist da der Fall Korkmaz, bei dem seine Frau entschieden Vorwürfe gegen sein Urteil erhebt und der Fall Corinna Maier.

In einem früheren Verfahren hat sie kurz vor der Urteilsverkündung den Angeklagten im Gerichtssaal niedergeschossen. Da ihre Haftstrafe nun endet, reißt der Fall bei Petersen alte Wunden auf. Indem er Corinna Maier aus der Haftanstalt abholt, möchte er endlich ungeklärte Fragen klären. Ob beide damit ihren Frieden finden werden?

Die Erzählung erfolgt in zwei Handlungssträngen: Zum einen die Gegenwart, welche aus der Sicht Frank Petersens erzählt wird und von seiner Sinnkrise, die über eine Midlife-Crisis hinausgeht, berichtet. Zum anderen bekommt der Leser immer wieder Einblick in die Vergangenheit Corinna Maiers. Langsam setzt sich ein Bild zusammen, was den Leser erkennen lässt, was sie zu dieser Tat getrieben hat. Das harte Schicksal, welches dieser Frau widerfahren ist, sprüht nur so vor Ungerechtigkeit und lässt einen schockiert zurück. Hier sieht man sich bereits mit dem ersten Dilemma konfrontiert, man kann ihre Beweggründe nachvollziehen, Selbstjustiz jedoch auch nicht gutheißen.

Relativ schnell stellt sich heraus, dass der Fall Korkmaz das Fass für Britta zum Überlaufen gebracht hat und sie deshalb eine Auszeit wollte. Man weiß, dass es mehrere Dilemmata gibt, die Petersen hin und herreißen, allerdings zieht sich die Erzählung, bis man herausfindet, um was es konkret geht. Lange wird man im Dunkeln gelassen, sodass man sich selbst keine Gedanken machen und abwägen kann.

Der Roman regt sehr zum Nachdenken an. Es gibt viele Punkte, über die man nachgrübelt, da man beide Seiten verstehen kann. Ganz besonders deutlich wird dies durch Petersen und seine Frau widergespiegelt. Auf der einen Seite der rationale Petersen mit den harten Fakten im Blick, auf der anderen Seite Britta, die eine emotionale Sichtweise und einen Blick für den Kontext mitbringt. Man stellt fest, dass beides seine Berechtigung hat, wichtig ist und es eigentlich nie die eine Wahrheit gibt.

Ebenso wird das Dilemma Familie und Job beleuchtet. Was tun, wenn das eine das andere negativ beeinflusst und sich beides nicht mehr richtig anfühlt? Petersen steht zwar hinter seinen Entscheidungen und kann „sich selbst noch im Spiegel ansehen“, aber das ist nicht das Einzige was zählt. Auch die Menschen, deren Urteil wir schätzen, die das Beste in uns herauszuholen vermögen müssen uns weiter in die Augen sehen können.

Selbst wenn man jedes für und wider abwägt, heruntergebrochen geht es um Schicksale, um Menschenleben, um Menschen, denen bereits alles genommen wurde und denen nichts mehr bleibt außer die Hoffnung auf einen Funken Gerechtigkeit. Man fragt sich das ein oder andere Mal durchaus, ob Dummheit und Ignoranz überhaupt diese differenzierte und offene Betrachtung verdienen. Aber wie Petersens Chefin so deutlich sagt: „Ohne Leute wie Sie, geht unser Rechtsstaat zugrunde“. Liegt nicht genau darin die Aufgabe, ständig und mit aller Kraft dafür zu kämpfen, unsere so fragilen und verletzlichen Gebilde Demokratie und Rechtsstaat aufrecht zu erhalten?

Empfehlenswert ist dieser Roman allemal. Vor allem für diejenigen, die sich für die Zusammenhänge und Fragen der Justiz interessieren. Dabei ist alles auch für Laien absolut verständlich aufgearbeitet. Leichte Kost ist „Die Wahrheit der Dinge“ sicherlich nicht, wer aber nicht davor zurückschreckt, sich mit Fragen auseinanderzusetzen, für die es kein klares ja oder nein gibt und seine eigenen Wahrheiten zu hinterfragen, für den ist dieser Roman mit Sicherheit sehr wertvoll.

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Rezensionen von Tara:

Mitreißender Roman über drei Frauenschicksale

Die Frau auf dem Foto von Stephanie Butland

„Die Frau auf dem Foto“ ist der dritte Roman der britischen Autorin Stephanie Butland.

Die Handlung um Veronica Moon – genannt Vee – und Leonie Barratt beginnt 1968. Als Vee die Journalistin und Frauenrechtlerin Leonie kennenlernt ist sie eine bekannte Fotografin. Die beiden Frauen freunden sich an, teilen sich sogar ein Wohnung und kämpfen gemeinsam für die Rechte der Frauen und wollen die Welt verändern.

2018 plant die Historikerin Erica - die Nichte von Leonie - nach einem Dachbodenfund mit Erinnerungen von Leonie eine Ausstellung, mit einem Foto von Vee. Zuvor möchte sie diese kennenlernen. Obwohl sich Vee aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, trifft sie sich mit Erica und beginnt über die zurückliegende Zeit und ihren Kampf für Gleichberechtigung und Emanzipation zu erzählen. Lediglich über die Umstände von Leonies Tod schweigt sie.

Mit Vee, Leonie und Erica hat die Autorin drei starke und äußerst unterschiedliche Protagonistinnen geschaffen. Jede von ihnen hat ihren eigenen Schaffensbereich, ist anders aufgewachsen, aber in ihrem Einsatz für die Gleichberechtigung und dem Wunsch nach der Anerkennung für die Frauen gleichen sie sich sehr.

Durch die Gespräche zwischen Erica und Veronica erfährt man viel aus der Zeit um 1968 und dabei ist zu spüren, dass es Vee sehr schwer fällt und dass es sie mitnimmt, sich an diese bewegende und aufwühlende Zeit zu erinnern.

Die Handlung wechselt immer wieder zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Während sich in der Vergangenheit alles um das Leben der Fotografin und der Journalistin dreht, geht es in der Gegenart um die Vorbereitungen für die Ausstellung. Der Perspektivwechsel, sowie Auszüge aus Leonies Kolumne und Ausschnitte aus Vees Lehrbuch über Fotografie machen das Lesen abwechslungsreich und spannend. Gleichzeitig wird dabei deutlich, dass sich in den letzten 50 Jahren zwar einiges verändert hat, was aber einfach erschreckend wenig ist. Gleichberechtigung fehlt in vielen Bereichen und Frauen werden noch immer viel zu sehr auf ihr Äußeres reduziert.

Stephanie Butland beschreibt in ihrem fiktivem Roman die Realität. Ihre Protagonistinnen wirken authentisch und ihre Ziele stehen stellvertretend für ganze Generationen von Frauen, die noch lange nicht am Ziel angekommen sind.

Mein Fazit: Ein großartiger lesenswerter Roman, der berührt und unterhält.

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Eintauchen in Carroll´s Welt

Die Erfindung von Alice im Wunderland von Peter Hunt

Peter Hunt setzt sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit mit der Entstehungsgeschichte von den „Alice“-Büchern auseinander und zeigt neue Blickwinkel auf den Autor Lewis Carroll und mit unzähligen Hinweisen die Komplexität dieses Stoffs auf. Gesammelte Textverweise, biographische Bezüge, Kontakte und Beziehungen des Autors, die sein Weltbild prägten und dessen möglicherweise unbekannte satirische und perfektionistische Seite ins Licht rückt, als „Meister der intellektuellen Verhüllung“.

Wie sich Carroll von seinem Umfeld inspirieren ließ und was seinem „höchst eigenwilligen Geist“ entsprang, lässt sich spannend über seine Tagebucheinträge und Textausschnitte nachlesen, zusammengetragen und interpretiert von Peter Hunt, der übersichtlich, und durchweg schlüssig neue Erkenntnisse herleitet.

Ein hochwertiges Buch, mit einer überraschenden Sogwirkung und zeitgenössischen farbigen Fotos und Aufnahmen von originalen Zeichnungen, was mir gut gefallen hat. Es hat Lust gemacht, die „Alice“-Bücher nochmal zu lesen, wobei ich diesmal die Liddell-Schwestern und die Szene mit dem Bootsausflug vor Augen haben werde.

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Rezensionen von skiaddict7:

Sehr lecker!

Plants Only von Gaz Oakley

„Ich diskutiere nicht mit Nicht-Veganern, ich koche für sie. Wenn du jemandem einen Teller hinstellst, egal ob das Gericht vegan ist oder nicht, und es gut schmeckt, dann werden sie es genießen.“ - Gaz Oakley

Gaz Oakley ist ein veganer Koch und Kochbuchautor aus Wales. Dies ist sein drittes Kochbuch und das erste Buch, das ich von ihm ausprobiert habe.

Das gebundene Buch ist ein Hingucker: ein robuster Einband, hochwertige Seiten mit einer ansprechenden Schriftart und vielen besonders gestalteten Bildern machen Lust, gleich loszukochen. Das Buch enthält verschiedene Kategorien, u.a. Frühstück, Suppen, Snacks und Häppchen, Pasta, Currys, Hauptgerichte, Ofengerichte, Burger, Gemüse, Beilagen und Salate sowie Nachspeisen. Kleine Symbole zeigen an, ob das Rezept glutenfrei ist, proteinreich, geeignet für Meal Prep, oder die Zubereitung nur bis zu 15 Minuten dauert. Schon beim Durchblättern kriegt man richtig Hunger. Ich habe bisher einige Gerichte im Buch probiert. Alle waren einfach zu verstehen und schmeckten gut, keines der Rezepte bisher schmeckte langweilig. Die Zutaten waren mehr oder weniger leicht erhältlich. Mein bisheriger Favorit ist das „aromatische Erdnusscurry“, welches wir seit dem Erhalt des Buches schon mehrmals gekocht haben und immer einfach super ankommt (siehe Foto). Was man allerdings sagen muss: die Rezepte sind bei weitem nicht alle schnell, wie der Untertitel des Buches suggeriert. Der Geschmack wertet dies aber locker auf. Insgesamt ein besonderes und gut gelungenes veganes Kochbuch, auf das ich immer wieder zurückgreifen werde!

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Rezensionen von Ele:

Ereignisreiche Karwoche

Osterläuten von Friederike Schmöe

Osterläuten, Kriminalroman von Friederike Schmöe, EBook 207 Seiten erschienen im Gmeiner-Verlag.

Realitätsferner Kriminalroman, wenig Spannung.

Mia freut sich schon darauf Ostern mit ihren Eltern zu verbringen. Doch ein paar Tage vor Ostern wird von Waldarbeitern, ein weiblicher Schädel gefunden.

Nach der Rekonstruktion des Aussehens der Toten, erkennt Mia ihre Freundin Monika wieder, die vor 11 Jahren spurlos verschwunden ist. Die Vermisste gehörte, zum Freundeskreis ihrer Eltern. Kennt Mia den Mörder?

Die 46 Kapitel des Buches sind auf die Tage der Karwoche aufgeteilt. Es beginnt mit dem Montag nach Palmsonntag und endet in der Osternacht. Die Autorin hat sich der auktorialen Erzählweise bedient somit ist eine umfängliche Übersicht über die Vorkommnisse gewährleistet. Gedanken sind in kursiver Schrift gedruckt, Dialoge sind schlagfertig präsentiert. Das Setting enthält ausreichend Lokalkolorit, ortskundige Leser werden verschiedene Plätze in Bamberg wiedererkennen.
Es beginnt eigentlich recht spannend, der flüssige Schreibstil macht das Lesen leicht. Doch je weiter der Fall voranschreitet, desto realitätsferner gestaltet sich der Plot. Ohne zu spoilern, ist es jedoch schwierig das zu erklären.
Nach 11 Jahren erinnert sich die Protagonistin an Geschehnisse die sich in ihrer Teenagerzeit ereignet haben. Als Monika damals verschwand hat die Polizei ermittelt, ist aber zu keinem Ergebnis gekommen, Monika blieb verschwunden. Da vier Jahre vor Monika auch ein Kindermädchen eines Ehepaares aus der Freundesclique verschwunden ist, ahnt Mia einen Zusammenhang, die Behörden scheinen damals keine Verbindung zu den beiden Fällen aufgefallen zu sein. Ohne die Hilfe der Polizei löst Mia also den Fall, nimmt ständig in Eigeninitiative Befragungen vor und begibt sich damit in Gefahr. Es werden Schlüsse gezogen, denen ich in keiner Weise folgen kann, die Spannung die sich im Prolog und zu Beginn aufbaut flacht ab, der Sachverhalt wird immer unglaubhafter, besonders die Arbeit der damals ermittelnden Behörden. Schade, die Geschichte mit gutem Hintergrund und anfänglicher Spannung hat mich immer mehr zweifeln lassen. Der unerwartete Plottwist am Ende hat mich aber doch noch überraschen können. Wobei die Geschichte jedoch zu keinem richtigen Abschluss kommt.
Gut gefallen hat mir die Verbindung passend zur aktuellen Zeit, ich habe das Buch über die Kar- und Ostertage gelesen, ich hätte mir etwas mehr Glaubwürdigkeit gewünscht. Alle Charaktere sind relativ blass geblieben. Mia, die nach dem Studium beruflich die Füße nicht auf den Boden bekommt, hat mich einerseits durch ihre Unentschlossenheit und andererseits durch ihre dilettantischen Ermittlungen, nur noch genervt. Ich möchte das Buch nur mit Vorbehalt empfehlen, den Lesern die gerne einen schnellen Krimi lesen mögen ohne dabei groß die Plausibilität zu hinterfragen. Von mir 2 Sterne.

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