Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Manfred Fürst:

Sie alle sind nicht nur grotesk, sie tun auch groteske Dinge

Bad Regina von David Schalko

Die Morbidität des Dorfes Bad Regina tropft aus allen Zeilen. Ein Kuriosen-Kabinett, eher ein Gruselkabinett: Hereinspaziert, liebe Leute, Sensationen heute: Der dauerbesoffene Othmar mit dem Spitzbauch, Alpha X, ehemaliger DJ im Wachkoma, die hässliche Selma, ihre linkslinke glatzköpfige Tochter Charlotte, die es mit Joschi treibt, dem Sohn des Bürgermeisters, Graf Roland Wegenstein, von altem Adel, Frantz der Heilige – leider nicht mehr unter uns (er hat das Wasser des Jordan getrunken und ist daran zugrunde gegangen), Heidrun die Stille, Karl, der Fröhliche, vom Inzest besonders hart bestraft, die alte Traude mit den verkrüppelten Händen, ein Knochenmikado, der Pfarrer Helge oder Herwig, der wegen Mordes gesessen hat, der Dorfpolizist Schleining, der Petra liebte, mit einem Geheimnis und seinem Vater, der sich den Arm amputieren ließ, um die SS-Tätowierung loszuwerden, „Petzi“ Peter oder Petra, so genau weiß man das nicht, der sozialverkümmerte zehnjährige Klugscheißer Max, Sohn vom Bahnhofsvorsteher Grün und Edit, die Lehrerin – eigentlich war einer ihrer Schüler für Max verantwortlich, Rebekka, ein Virus, Dr.

Schandor, der Zahnarzt, der nur soviel gesunde Zähne zog, dass es nicht auffiel und Angelo, der vertrottelte Kater.
Viele Dialoge eignen sich als Sprechblasen in einem Comic: „Man kann einen Kater nur durch Weitersaufen verhindern.“
Ähnlichkeiten mit real existierenden Lokalitäten sind nicht nur zufällig, sondern bewusst angestrebt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Manfred Fürst

Rezensionen von Goejos:

Leben und Sterben lassen

Der Abstinent von Ian McGuire

James O`Connor wird von Dublin nach Manchester versetzt. Dort wurden gerade 3 Männer, angebliche Anhänger der "Fenians", gehängt. Er soll die Drahtzieher dieser Bewegung ausfindig machen. O`Connor, seit dem Tod seiner Frau dem Alkohol verfallen, jetzt aber strikter Abstinenzler, nimmt die Fährte von Stephen Doyle, einem Kriegsveteranen, auf, welcher ihn ebenfalls Töten will.

Es entspinnt sich zwischen den Beiden ein Kampf auf Leben und Tod. O`Connor muss schwere Rückschläge einstecken, auch in den eigenen Reihen hat er fast keine Freunde. Dramatische werden die Ereignisse im 19. Jahrhundert zwischen Engländern und Iren erzählt. Menschenleben spielen in diesen schicksalsschweren Tagen keine große Rolle. Keiner traut Keinem. Freunde gibt es nicht viele. Düster sind auch die Lebensverhältnisses und gute Arbeitsplätze selten. Der Roman gibt ein naturgetreues Bild von dieser schrecklichen Zeit. Man liest gespannt und gefesselt bis zum doch etwas überraschenden Ende. Hervorragendes Bild einer wirren Epoche.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Goejos

Rezensionen von aon.912401633@aon.at:

Leben und Sterben lassen

Der Abstinent von Ian McGuire

James O`Connor wird von Dublin nach Manchester versetzt. Dort wurden gerade 3 Männer, angebliche Anhänger der "Fenians", gehängt. Er soll die Drahtzieher dieser Bewegung ausfindig machen. O`Connor, seit dem Tod seiner Frau dem Alkohol verfallen, jetzt aber strikter Abstinenzler, nimmt die Fährte von Stephen Doyle, einem Kriegsveteranen, auf, welcher ihn ebenfalls Töten will.

Es entspinnt sich zwischen den Beiden ein Kampf auf Leben und Tod. O`Connor muss schwere Rückschläge einstecken, auch in den eigenen Reihen hat er fast keine Freunde. Dramatische werden die Ereignisse im 19. Jahrhundert zwischen Engländern und Iren erzählt. Menschenleben spielen in diesen schicksalsschweren Tagen keine große Rolle. Keiner traut Keinem. Freunde gibt es nicht viele. Düster sind auch die Lebensverhältnisses und gute Arbeitsplätze selten. Der Roman gibt ein naturgetreues Bild von dieser schrecklichen Zeit. Man liest gespannt und gefesselt bis zum doch etwas überraschenden Ende. Hervorragendes Bild einer wirren Epoche.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von aon.912401633@aon.at

Rezensionen von PFIFF:

Nichts ist wie es scheint

Das Karussell der Verwechslungen Commissario Montalbano lässt sich nicht beirren. Roman von Andrea Camilleri Rita Seuss


Zwei weibliche Bankangestellte werden entführt und wieder freigelassen, ohne Forderungen und unversehrt.
Dann verschwindet ein junger Mann nach einem Urlaub mit seiner großen Liebe.
Commissario Montalbano lässt sich nicht täuschen und entwirrt das Verwirrspiel, das die Tatsachen verschleiern soll.

Der junge Unternehmer hat Schulden. Plant er einen Banküberfall? Hat sein Verschwinden mit seinen Schuldnern zu tun? Steckt die Mafia dahinter?
So viele Fragen und offensichtlich kein Zusammenhang zwischen den Vorgängen.
Doch niemand kann Montalbano hinter das Licht führen. Seine Erfahrung, sein untrügliches Gespür, seine Menschenkenntnis und seine Schnüfflernase klären das ausgeklügeltste Verbrechen auf.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von PFIFF

Rezensionen von PFIFF:

Ritualmord an einem jungen Mädchen

Eiskalte Provence Ein neuer Fall für Albin Leclerc . 23.09.2020. Paperback / softback. von Lagrange Pierre


Albin Leclerc, Ex- Commissaire in der Provence, ist froh, dem Vorweihnachtsstress entfliehen zu können, um der örtlichen Polizei zu helfen, den Ritualmord an einer jungen Frau aufzuklären.
Sie wurde mumifiziert und in einem Brautkleid an einem abgelegenen Ort abgelegt, wahrscheinlich um dem Mörder noch als Kultobjekt zu dienen.

In der Nähe hat eine Sekte ein Anwesen gekauft, gegründet von rumänischen Flüchtlingen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in diese Gegend geflohen waren.
Leclerc untersucht, ob es einen Zusammenhang mit den geheimnisvollen Riten der Sekte gibt und ob der Mörder unter den Sektenmitgliedern zu finden ist.
Er recherchiert und kommt hinter gefährliche Geheimnisse um den Sektengründer.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von PFIFF

Rezensionen von Nele33:

Rechtssprechung

Die Wahrheit der Dinge von Markus Thiele

"Die Wahrheit der Dinge" des Autors und Rechtsanwalt Markus Thiele begibt sich tief in die Rechtssprechung und was auf den verschiedenen Seiten des Gerichts darunter verstanden wird.

Petersen ein leidenschaftlicher Richter, penibel genau in seinen Augen fast immer unfehlbar verliert den Boden unter den Füßen.

Seine Frau Britta zieht nach seinem letzten Urteil mit seinem Sohn Jannis zu ihren Eltern. Er hat ein Urteil gegen den Vater der Freundin seines Sohnes gesprochen-schuldig.
Von der Möglichkeit sich als befangen aus dem Spiel zu nehmen, hat er in seiner Überheblichkeit keinen Gebrauch gemacht, zumindest in den Augen seiner Frau...
Petersen macht sich nach einer Runde "Selbstmitleid" und Renovierungsarbeiten auf den Weg, den Weg zu seinem traurigsten Urteil, welches aus dem Gefängnis entlassen wird. Dies wird eine Reise zu sich selbst und dem Leben von Corinna, der Verurteilten.
Dieser Weg ist nicht bequem und reisst alte Wunden auf beiden Seiten auf.

Von der ersten Seite an haben mich die Beschreibungen des Autors völlig gefangen genommen, die Wucht die hinter den einzelnen Sätzen steckt, die eher zart daher kommen. Dies ist genau der Schreibstil der mich gefangen nehmen kann und zum nachdenken anregt. Mit dem Wissen, dass diese Geschichte inspiriert wurde von den Fällen Marianne Bachmeier und Amadeu Antonio Kiowa, ging sie mir noch näher. Diese Schiksale haben vor Jahrzehnten die Menschen bewegt und irgendwie hat sich die Situation bis heute nicht grundlegend geändert.
Ein berührendes und offenes Werk eines Schriftstellers, der es weiß mit Sprache umzugehen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

Rezensionen von KimVi:

Mitreißende Erzählung

Die Roseninsel von Anna Reitner

Liv ist Ärztin und arbeitet an der Berliner Charité. Sie fühlt sich ausgebrannt und als sie eine Annonce entdeckt, in der für vier Wochen eine Vertretung für den Verwalter der Roseninsel am Starnberger See gesucht wird, bewirbt sie sich spontan um die Stelle. Zu ihrer großen Erleichterung erhält sie die Zusage und kann sofort anfangen.

Liv ist sofort begeistert vom besonderen Flair der kleinen Insel, die nur mit einem Boot zu erreichen ist. Sie genießt ihre frei gewählte Einsamkeit, die nur gelegentlich von Johannes, der sie mit den nötigsten Vorräten versorgt, unterbrochen wird. Fasziniert erkundet Liv den Rosengarten und die kleine Villa, die sich auf der Insel befindet. Doch leider passiert ihr ein Missgeschick, bei dem der Boden der Villa beschädigt wird. Unter den Dielen findet Liv eine getrocknete Rose und die Aufzeichnungen von Magdalena, die vor über hundert Jahren auf der Insel lebte...

Die Handlung trägt sich auf unterschiedlichen Zeitebenen zu. In der Gegenwart beobachtet man Liv auf der Roseninsel. Sie hat anscheinend unbewältigte Probleme im Gepäck. Durch die Arbeit auf der Insel und die gelegentlichen Treffen mit Johannes, wirkt sie zunehmend erholter. Außerdem scheint Magdalenas geheimnisvolles Schicksal Liv zu faszinieren. Durch Magdalenas Aufzeichnungen erhält man einen Einblick in die Vergangenheit der Insel und das Schicksal dieser jungen Frau, die auf der Insel vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen wurde. Beide Handlungsstränge sind interessant und äußerst fesselnd erzählt. Es gelingt der Autorin hervorragend, die zauberhafte Insel so zu beschreiben, dass man sie mühelos vor Augen hat und dabei schon fast meint, den Duft der Rosen wahrzunehmen. Dadurch fällt es leicht, in beide Handlungsstränge einzutauchen. 

Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Nicht nur die Hintergrundkulisse, sondern auch die unterschiedlichen Charaktere, in beiden Handlungssträngen, überzeugen durch ihre Lebendigkeit. Anna Reitner schafft es dabei mühelos, das damalige Zeitgeschehen und die herrschenden Gepflogenheiten, so in die Geschichte einzuflechten, dass man sich auf die Handlung einlassen und Magdalenas Machtlosigkeit nachempfinden kann. Schnell wird klar, dass man einem Geheimnis auf der Spur ist. Unvorhergesehene Wendungen sorgen dafür, dass die Handlung spannend bleibt und zum Ende hin mit einer Überraschung aufwarten kann.

Gegenwart und Vergangenheit werden äußerst gekonnt zu einer wunderbaren Geschichte verknüpft.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Rezensionen von Claudia R:

wunderschön, liebevoll und herzerwärmend

Der Kinderfresser kommt! von Klaus Strenge

Klappentext:

Lilos Lieblingskuscheltier ist verschwunden. An Schlaf ist nicht zu denken. Da kann nur einer helfen. In der Nacht kommt der Kinderfresser, das Mutmachmonster mit dem schrecklichen Namen und dem großen Herzen. Wie immer mit seinen beiden Freunden Frosch im Hals und Blindenschweinchen.

Sie bringen Lilo an einen Ort, den bestimmt jedes Kind gerne einmal besuchen würde. Auf ihrem Weg durch die Nacht gilt es aber noch das eine oder andere Rätsel zu lösen.

Cover:

Das wirkt ein wenig spannend und mysteriös, denn man sieht ein kleines Mädchen ganz allein vor einer riesigen Tür. Der Hintergrund ist sehr dunkel, wie der Nachthimmel, mit ein paar wenigen Sternen, gestaltet. Ein Cover das Neugierig macht und gerade, wenn man dann noch den Titel dazu in Betracht zieht, wirkt es fast ein wenig angsteinflößend und mystisch.

Meinung:

Die Geschichte ist sehr liebevoll und herzerwärmend gestaltet und erzählt. Zu Beginn ist es fast ein wenig angsteinflößend, da Lilo ihr Kuscheltier verloren hat und dann ein großes Kinderfresser Monster auftaucht, aber was es mit diesem auf sich hat, sei an dieser Stelle noch nicht verraten, denn ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen.

Die Idee dahinter ist einfach wunderschön und die zauberhafte Welt in der sie sich befinden ist sehr niedlich und toll erklärt. Die Idee hinter Kuscheltier-Hausen hat mir persönlich richtig gut gefallen.

Eine wunderschöne Geschichte um und über dies liebsten Dinge von kleine und großen Kindern, nämlich ihre Kuscheltiere und zudem auch eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt.

Die Kapitel selbst haben eine angenehme Länge und es eignet sich sehr gut zum Vorlesen, aber auch für erfahrenere Leser zum Selbstlesen ist es geeignet. Leseanfänger wären hier durch Schriftgröße und Textlänge eher etwas überfordert, aber dafür ist die Geschichte auch eher nicht gedacht , sondern vielmehr eine wunderschöne Vorlesegeschichte mit liebevollen Illustrationen dazu.

Besonders toll fand ich in diesem Buch jedoch die unterschiedlichen Charaktere, die alle sehr gut durchdacht sind. Besonders das Kinderfressermonster, aber auch das Schweinchen Ernesto werden durch ihre besondere Sprache hervorgehoben und bekommen so einen ganz eigenen Charakter. Auch die kleine Lilo, die auf der Suche nach ihrem Berti ist, kam sehr sympathisch rüber.

Besonders die kleine interaktive Aktion mit dem Frosch im Hals, den man selbst einen Namen geben kann, ist an dieser Stelle eine tolle Idee und sehr gut umgesetzt, so bekommt jedes Buch seine ganz eigene Note.

Eine wunderschöne Geschichte, die sehr kreativ ist und durch vielfältige und sehr besondere Charaktere überzeugt. Zudem ist die Geschichte sehr liebevoll gestaltet und lässt sich sehr angenehm, locker und flüssig lesen.

Fazit:

Eine wunderschöne, liebevolle und herzerwärmende Geschichte mit besonderen Charaktere, die das Ganze perfekt abrunden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von KimVi:

Humorvoller Liebesroman

Die Liebe ist ein dicker Hund von Elizabeth Horn

Franzis Leben verläuft eher in ruhigen Bahnen. Um das Haus, das sie mit Ehemann Manolito gekauft hat, zu renovieren und gemütlich einzurichten, arbeitet sie momentan nur wenige Stunden pro Woche. Plötzlich scheint die Welt allerdings Kopf zu stehen. Denn Franzis Mutter verlässt den Vater und sucht in Spanien ihr Glück.

Als Franzi Manolito davon erzählt, wartet die nächste Überraschung auf sie. Denn Manolito stellt Franzi vor vollendete Tatsachen. Er reist nach Nepal, um dort  vorübergehend in einem Kloster zu leben. Seine Leonberger-Hündin Andromeda passt nicht zu seinen Plänen. Deshalb lässt er sie kurzerhand bei Franzi. Genau wie die Schulden für das Haus. Wie Franzi die finanzielle Last stemmen soll, interessiert Manolito nicht. Franzi ist fassungslos. Als sie dann noch erfährt, dass sie ihre Wochenarbeitszeit nicht erhöhen kann, sondern sogar ihren Job verliert, scheint der finanzielle Untergang vorprogrammiert. Doch dann naht Rettung: Franzis Vater zieht bei ihr ein. Damit geht das Chaos dann allerdings erst richtig los, denn plötzlich behandelt ihr Vater sie so, als ob sie noch ein kleines Kind wäre...

Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos, denn Elizabeth Horn beschreibt die Charaktere so lebendig, dass man sofort mitten im Geschehen ist. Franzi wirkt sehr sympathisch und deshalb beobachtet man fassungslos, wie ihr Leben, von einem Moment zum nächsten, aus den Angeln gehoben wird. Manchmal möchte man sie zwar schütteln, weil sie viel zu ruhig bleibt und sich einiges gefallen lässt, aber das zeigt ja, dass man sich ganz auf die Geschichte einlassen kann. 

Der Schreibstil ist locker, leicht und zuweilen sehr humorvoll. Dadurch nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf. Besonders gelungen sind die Szenen, in denen Franzi und Leonberger-Hündin Andromeda sich langsam annähern. Denn die beiden hatten vor Manolitos Verschwinden nicht viel füreinander übrig. Franzis Vater stiftet gelegentlich Chaos, auch wenn er nur das Beste für seine Tochter möchte. Neue Chancen, beruflich und privat, ergeben sich außerdem für Franzi. Und deshalb beobachtet man gerne, wie sich ihr Leben entwickelt. Die eingeflochtene Liebesgeschichte fügt sich harmonisch in das Chaos ein, wodurch einem gelungenen Leseerlebnis, bei dem man einfach mal die Seele baumeln lassen kann, nichts im Wege steht. 

Ein gelungener Roman, in dem Chaos, Humor und die Liebe optimal aufeinander abgestimmt sind, wodurch sich das Buch fast von alleine liest. 

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Rezensionen von v_im_wunderland:

Zelda die Kämpferin

Jeder Tag ist eine Schlacht, mein Herz von Andrew David MacDonald

Das Cover versprüht pure Lebensfreude und darum denke ich geht es auch in dem Buch. Es geht darum, wie man Selbstbewusstsein und ein eigenes Leben aufbauen kann, obwohl man nicht die leichteste Situation und Lebensbedingungen um sich rum hat. Denn Zelda hat FAS, da ihre Mutter während der Schwangerschaft getrunken hat und gilt in den Augen der meisten Menschen als behindert.

Deshalb flieht sie oft und sehr gerne in die Welt der Wikinger und ist auf diesem Gebiet eine wahre Expertin. Sie wünscht sich auch eine Wikingerin und am besten eine Heldin zu sein und so versucht sie sich ein eigenes Leben aufzubauen, unabhängig von ihrem Bruder, der sie umsorgt und beschützt. Es ist eine berührende und schöne Geschichte, über eine junge Frau auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Es lässt sicher sehr gut lesen und ich fand es sehr angenehm als Lektüre.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von v_im_wunderland