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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ele:

Ereignisreiche Karwoche

Osterläuten von Friederike Schmöe

Osterläuten, Kriminalroman von Friederike Schmöe, EBook 207 Seiten erschienen im Gmeiner-Verlag.

Realitätsferner Kriminalroman, wenig Spannung.

Mia freut sich schon darauf Ostern mit ihren Eltern zu verbringen. Doch ein paar Tage vor Ostern wird von Waldarbeitern, ein weiblicher Schädel gefunden.

Nach der Rekonstruktion des Aussehens der Toten, erkennt Mia ihre Freundin Monika wieder, die vor 11 Jahren spurlos verschwunden ist. Die Vermisste gehörte, zum Freundeskreis ihrer Eltern. Kennt Mia den Mörder?

Die 46 Kapitel des Buches sind auf die Tage der Karwoche aufgeteilt. Es beginnt mit dem Montag nach Palmsonntag und endet in der Osternacht. Die Autorin hat sich der auktorialen Erzählweise bedient somit ist eine umfängliche Übersicht über die Vorkommnisse gewährleistet. Gedanken sind in kursiver Schrift gedruckt, Dialoge sind schlagfertig präsentiert. Das Setting enthält ausreichend Lokalkolorit, ortskundige Leser werden verschiedene Plätze in Bamberg wiedererkennen.
Es beginnt eigentlich recht spannend, der flüssige Schreibstil macht das Lesen leicht. Doch je weiter der Fall voranschreitet, desto realitätsferner gestaltet sich der Plot. Ohne zu spoilern, ist es jedoch schwierig das zu erklären.
Nach 11 Jahren erinnert sich die Protagonistin an Geschehnisse die sich in ihrer Teenagerzeit ereignet haben. Als Monika damals verschwand hat die Polizei ermittelt, ist aber zu keinem Ergebnis gekommen, Monika blieb verschwunden. Da vier Jahre vor Monika auch ein Kindermädchen eines Ehepaares aus der Freundesclique verschwunden ist, ahnt Mia einen Zusammenhang, die Behörden scheinen damals keine Verbindung zu den beiden Fällen aufgefallen zu sein. Ohne die Hilfe der Polizei löst Mia also den Fall, nimmt ständig in Eigeninitiative Befragungen vor und begibt sich damit in Gefahr. Es werden Schlüsse gezogen, denen ich in keiner Weise folgen kann, die Spannung die sich im Prolog und zu Beginn aufbaut flacht ab, der Sachverhalt wird immer unglaubhafter, besonders die Arbeit der damals ermittelnden Behörden. Schade, die Geschichte mit gutem Hintergrund und anfänglicher Spannung hat mich immer mehr zweifeln lassen. Der unerwartete Plottwist am Ende hat mich aber doch noch überraschen können. Wobei die Geschichte jedoch zu keinem richtigen Abschluss kommt.
Gut gefallen hat mir die Verbindung passend zur aktuellen Zeit, ich habe das Buch über die Kar- und Ostertage gelesen, ich hätte mir etwas mehr Glaubwürdigkeit gewünscht. Alle Charaktere sind relativ blass geblieben. Mia, die nach dem Studium beruflich die Füße nicht auf den Boden bekommt, hat mich einerseits durch ihre Unentschlossenheit und andererseits durch ihre dilettantischen Ermittlungen, nur noch genervt. Ich möchte das Buch nur mit Vorbehalt empfehlen, den Lesern die gerne einen schnellen Krimi lesen mögen ohne dabei groß die Plausibilität zu hinterfragen. Von mir 2 Sterne.

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Rezensionen von PeLi:

Die Wahrheit kann so hart sein - aber auch lustig.

Das Faultier bewegt sich wie Opa von Eva Dignös; Katja Schnitzler

Für das Buch "Das Faultier bewegt sich wie Opa" haben die beiden Autorinnen Eva Dignös und Katja Schnitzler witzige Kindersprüche gesammelt sie nach Kategorien geordnet und jede Kategorie durch eine kleine Einleitung, um auf das jeweilige Thema einzustimmen, ergänzt. So gibt es z.

B. die Themen: Familienbande, Kleine Missverständnisse, Kulinarische Kuriositäten, Seltsame Tierwesen und vieles mehr. Außerdem gibt es zu einigen Kapiteln auch immer mal ein paar Ratschläge und Tipps für den Umgang mit den manchmal für Eltern ( oder andere gerade Anwesende) etwas peinlichen oder teilweise ein bisschen unangenehmen Aussagen und Sprüche der lieben Kleinen.

Das Buch muss man nicht in einem Rutsch durchlesen, es ist gut geeignet, um immer mal zwischendurch ein Kapitel oder auch nur ein paar Kindersprüche zu lesen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht , diese Sprüchesammlung zu lesen. Und das Cover finde ich auch sehr niedlich. Als kleines Mitbringsel für Eltern oder Großeltern finde ich es übrigens bestens geeignet, die werden sich sicher darüber freuen.

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Rezensionen von skiaddict7:

Gelungene Fortsetzung der Familiengeschichte

Vati von Monika Helfer

„Vati“ ist ein biographischer Roman. Monika Helfer erzählt die Lebensgeschichte ihres Vaters Josef – alles, was sie dazu weiß bzw. noch herausfinden konnte. Der Vater ist in armen Verhältnissen aufgewachsen, als Sohn einer ledigen Magd im Salzburger Lungau. Er durfte zur Schule gehen und war ein guter und pflichtbewusster Schüler.

Kurz vor der Matura wurde er in den Krieg eingezogen und verlor ein Bein. Im Lazarett hat er dann die Grete kennengelernt, seine zukünftige Ehefrau und die Mutter der Autorin. Es folgen einige schöne Jahre, u.a. im Kriegserholungsheim auf der Tschengla in Vorarlberg, welches der Vater leitete. Aus diesen Jahren stammen die schönsten Erinnerungen der Autorin. Doch die Idylle währte nicht ewig. Das Heim wurde geschlossen, die Mutter starb früh. Der Vater verschwand, die Autorin und ihre Geschwister kamen bei Familienmitgliedern unter.

„(…) wir sind sogar noch ärmer als die Armen, die Ärmsten der Armen sind unsere Wohltäter." (S.109)

Nach „Die Bagage“ ist dies der zweite Roman, in dem Monika Helfer ihre Familiengeschichte aufarbeitet. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und ist, gemäß Autorin, „mehr wahr als unwahr“. Die Struktur und Sprache des Buches sind ähnlich zur Bagage, sehr klar und authentisch, mit einzelnen Begriffen aus dem Vorarlberger Dialekt zwischendrin eingestreut. Mit starker Stimme und voller Wärme erinnert sich die Autorin an ihren Vater. Mich hat das Buch sehr berührt. Ein besonderes Stück Literatur!

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Rezensionen von C. P.:

Gute Idee, langweilig umgesetzt

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy) von Stefanie Lasthaus

Die Handlung ist schnell erzählt: Findelkind Quinn findet mit 18 Jahren heraus, dass sie mit den Wandlern verwandt ist, Menschen, die sich in Tiere verwandeln können und, je nach Tierart, jeweiligen Clans bzw. Tribes zugeordnet werden, die auf Vancouver Island leben. Als Erkennungsmerkmal gelten Tattoos, von denen sie auch eines seit ihrer Kindheit im Nacken hat, wenn auch in aussergewöhnlicher Form.

Das würde ihre Visionen erklären, welche sie seit einiger Zeit hat.
Die Idee hinter dem Roman klingt zunächst ganz gut, die Umsetzung jedoch entsprach eher einem mäßig spannenden und vorhersehbaren Teenieroman voller Klischees. Tatsächlich hat die Autorin sich ein paar raffinierte Hintergründe ausgedacht, auf denen Quinns Vergangenheit bzw. ihr Tattoo letztlich basieren. Leider machen Klischees die Handlung völlig zunichte wie Clanfehden der jüngeren Mitglieder, welche stets als Dreiergruppe mit Anführer/in samt Helferlein links und rechts auftreten (hier musste ich an die Angeber in Highschool-Filmen denken), klischeehaft gezeichnete Feindbilder und Szenen bzw. Handlungen, denen jedwede Logik fehlt. Zwar wird die Handlung im Wechsel aus der Perspektive von Quinn und dem Wandler Nathan erzählt, aber letzterer bringt nicht nur unnötige Subjektivität mit ins Spiel, sondern hat so merkwürdige Ansichten, dass Quinn ihm und seinen Ratschlägen zu folgen habe, obwohl er genaugenommen ein Fremder für sie ist, von dem sie noch gar nicht weiß, ob sie ihm vertrauen kann. Ihre Belange sind Nathan dabei erstmal egal. Generell missfiel mir, wie er über Quinns Entscheidungen urteilte, als sei sie ein trotziges kleines Kind ohne Ahnung oder Recht auf Selbstbestimmung. Dabei wirkte Quinn vielmehr in Ansätzen wie eine toughe junge Frau, was gern noch etwas mehr hätte herausgearbeitet werden können. Sorry, Nathan als zweiter Hauptcharakter wurd mir mit seiner Art schnell langweilig und unsympathisch, was ihn mir als Love Interest nur umso unverständlicher macht. Vielmehr wirkt die Lovestory sehr konstruiert, wobei ich der Autorin zugute halten möchte, dass sie Quinn nicht gleich nach der ersten Begegnung von Nathans Augen/Muskeln/Lächeln/whatever hat schwärmen lassen. Neben der Erfüllung irgendwelcher Teenieklischees blieben die Charaktere allesamt blass, die Handlung war in großen Teilen vorhersehbar und - absolutes no-go: Die Autorin hat die Bösewichte erstmal einen langen Vortrag über ihre Pläne halten lassen bevor sie aktiv wurden.
Eine in meinen Augen gute Idee rund um verschiedene Körperwandler und eine in Ansätzen toughe Protagonistin, die leider langweilig, vorhersehbar und voller Teenieklischees umgesetzt wurde.

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Rezensionen von brauneye29:

Gute Fortsetzung

Wiedersehen im Flanagans. von Åsa Hellberg

Zum Inhalt:

Elinor und Emma, die Besitzerinnen des berühmten Flanagans bereiten sich auf die den Jahreswechsel vor, der im Flanagans immer besonders gefeiert wird. Sie haben viele Opfer für ihren Traum gebracht, doch war es das wert? Ihre Freundschaft wird hart auf die Probe gestellt, als ein Geheimnis der Vergangenheit ans Licht kommt.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wie auch schon der erste Teil. Die Geschichte des Hotels steht deutlich weniger im Fokus, dafür viel mehr die Familien von Elinor und Emma. Es gibt viel dramatisches in beiden Familien. Es im Grunde ein Schicksalsroman mit viel auf und ab. Ich fand die Protagonisten und auch die Geschichte sehr interessant. Der Schreibstil hat mir gut gefallen.

Fazit:

Gute Fortsetzung

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Rezensionen von nuean:

Eine etwas andere Liebesgeschichte, spannend bis zum Schluß

Back To Us von Morgane Moncomble

Ich mag die emotionalen Bücher der Autorin sehr gern, deshalb wollte ich auch dieses wieder unbedingt lesen. Ich mag das Cover, die Farben und er Titel haben mich sofort angezogen.
Danke an Lyx und netgalley, dass ich das Buch schon lesen durfte.
Das Buch beginnt mit Briefen, die Fleur ihrem Kindheitsfreund geschrieben hat und ihn darin um seine Freundschaft gebeten hat und ihm gesagt hat, dass sie ihn liebt.

Das hat mich schon sehr berührt und ich hatte die Kinder sofort vor Augen.
Jetzt ist Fleur erwachsen, lebt in einer WG und weiß nicht so richtig etwas mit sich anzufangen, sie traut sich selbst wenig zu und steht sich oft selbst im Weg. Überraschend wird sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und ihre Mitbewohnerinnen sorgen dafür, dass sie da auch hingeht. Fleur, die als Autorin das Pseudonym Lilas hat, bekommt den Job und trifft an ihrem ersten Tag direkt auf Aaron. Doch er scheint sie nicht zu erkennen und lehnt sie sogar ab. Aaron ist eher ein Einzelgänger und nicht wirklich nett.
Das Buch ist aus beiden Sichten geschrieben, sodass man sich in Fleurs Ängste hineinversetzen kann. Doch Aaron ist extrem merkwürdig und man fragt sich die ganze Zeit, was mit ihm nicht stimmt. Ganz langsam erfährt man, dass irgendetwas in ihrer Kindheit vorgefallen sein muss und es dauert ewig, bis dieses Rätsel gelöst ist.
Ich wusste beim Lesen nicht so genau was ich davon halten sollte, aber irgendwie war es doch so spannend, dass ich unbedingt weiterlesen musste. Es hätte vielleicht etwas kürzer sein können, oder Weg zur Erklärung etwas schneller. Aber am Ende war ich sehr zufrieden, konnte alles nachvollziehen und es hat mich überrascht.
Ich bin weder der Gaming noch der K-Drama Fan, aber mich hat es nicht gestört, dass es sich um diese Themen dreht. Die Geschichte von Aaron und Fleur hat mich in ihren Bann gezogen und überzeugt.
Fazit: Die Geschichte von Aaron und Fleur hat mich in ihren Bann gezogen und überzeugt, am Ende habe ich auch einige Tränen verdrückt.

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Rezensionen von nuean:

Wieder ein toller, leidenschaftlicher Teil der Reihe????

The Brooklyn Years - Wer wenn nicht wir von Sarina Bowen

Ich habe mich sehr auf den 3. Teil der „The Brooklyn Years“ Reihe gefreut, weil ich gespannt war, warum Lauren so unnahbar und zickig ist.
Da Becca gesundheitlich noch nicht ganz fit ist, muss Lauren ihren Job übernehmen und sich um das Team kümmern. Warum ihr das nicht wirklich passt erfährt man nach und nach, denn zwischen ihr und Torwart Mike Beacon ist doch mehr als es scheint.

In Rückblicken erfährt man einiges über Lauren und ich konnte sie immer mehr verstehen und habe sie in mein Herz geschlossen. Natürlich ist alles nicht einfach, aber so langsam kommen sich die beiden wieder näher.
Auch dieser Teil hat mir wieder sehr gut gefallen, denn Lauren war auch in den vorangegangenen Bänden präsent und ich habe mich gefragt, was ihr Problem ist. Mir tut sie wahnsinnig leid, sie ist ein toller, warmherziger Mensch, der es nicht leicht hatte und trotzdem für ihre Zukunft kämpft. Mike konnte ich erst nicht wirklich einschätzen, aber seine Handlungen kann ich schon verstehen. Beide zusammen sind einfach eine humorvolle, explosive Mischung. Ich freue mich auf die nächsten Teile und vor allem möchte ich endlich wissen, was bei Becca und Nate läuft!!!
Fazit: Ich liebe diese Reihe und ihre Charaktere und kann nicht genug davon bekommen!

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Rezensionen von skiaddict7:

Homefarming für Anfänger - mit und ohne Garten

Homefarming von Judith Rakers

Judith Rakers kam zufällig und für sie selbst überraschend aufs "Homefarming", den Anbau diverser Nutzpflanzen am Balkon oder im eigenen Garten. Sehr sympathisch beschreibt sie ihren Lernprozess und gibt Tipps, was man wie als Anfänger alles anbauen kann. Kein eigener Balkon oder Garten? Es gibt trotzdem einige Optionen.

Auch die Hühnerzucht wird beschrieben- ein Thema, das mir bis jetzt nie in den Sinn gekommen wäre. Das Buch hat mir gut gefallen. Rakers schreibt sehr offen, leicht verständlich und sympathisch. Immer wieder sind zur Auflockerung kleine Anekdoten eingestreut. Häufig wird zwischendurch aus dem Leben der Autorin erzählt, sodass man das Gefühl hat, sie persönlich kennenzulernen. Beim Lesen bekommt man Lust, sofort anzufangen! Ein tolles und empfehlenswertes Buch für Anfänger zum Anbau von Nutzpflanzen.

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Rezensionen von C. P.:

Wenn dein Spiegelbild sich verselbständigt…

Die Meisterin: Spiegel & Schatten von Markus Heitz

Auch der zweite Band rund um die unsterbliche Heilerin Geneve wird von ihrer Mutter erzählt, Catharina Cornelius, einstige Scharfrichter-Meisterin und Anführerin der Cornelius-Dynastie. Neben dem jahrhundertealten Scharfrichter-Handwerk sowie einigen Kreaturen und Gegnern von Markus Heitz‘ Anderswelt geht es um die Gefahren, welche in Spiegeln und Schatten lauern können.

Im Gepäck einer brutal ermordeten Londoner Wicca, welche dringend Kontakt zu Geneve suchte, findet sich eine mysteriöse alte Spiegelscherbe. Kurz darauf wird das nächste Mitglied des Wicca-Ordens getötet. Unterstützung bei ihren Ermittlungen erhält Geneve wieder von Alessandro Bugatti, welcher aus der verfeindeten italienischen Bugatti-Dynastie stammt und die Fehde gern beenden würde, weil ihm viel an Geneve liegt. Was Erzählerin Catharina natürlich ein Dorn im Auge ist - aber was soll sie machen? Erschwerend kommen ein paar alte und neue Feinde hinzu, welche sich Geneve bzw. ihre Familie im Laufe ihrer langer Leben aufgehalst haben. Unter anderem Alessandros Mutter, die den Scherz um Geneves Unsterblichkeit für bare Münze nimmt.
Neben Catharinas Parts, in welchen sie ein paar Details zu Folter und Aberglaube preisgibt, wechselt die Erzählung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zwischen zwei Abenteuern aus Geneves Leben, welche miteinander in Verbindung stehen, wie mit der Zeit deutlich wird. Interessant sind vor allem die Abenteuer rund um die Spiegelscherbe und die Geschichte des Spiegelhandwerks, hier hat der Autor historische Fakten gekonnt mit Fiktion verknüpft. Die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend, abwechslungsreich und unvorhersehbar und es gibt ein paar Anlehnungen an andere Romane des Autors, sowohl Details wie auch Figuren betreffend. So gibt es einen Besuch im Leipziger Ars Moriendi, dem Bestattungsunternehmen eines ganz besonderen Besitzers, welcher aus dem Roman Oneiros bekannt sein dürfte.
Ein gelungener Mittelband der Meisterin-Trilogie, angenehm überschaubar und dennoch voller überraschender Wendungen.

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Rezensionen von Sorko:

Neue Freunde und alte Feinde

Die Stadt der Tränen von Kate Mosse

Dieses Buch ist der zweite Band von Kate Mosse um die Hugenottenkriege im 16. Jahrhundert. In der Fortsetzung von „Die brennenden Kammern“ treffen wir alte Bekannte wieder, aber auch neue interessante Charaktere. Minou ist die Burgherrin in Puivert und lebt mit ihrer Familie in den letzten Jahren ein ruhiges und friedliches Leben.

Man darf aufeinen Frieden zwischen Katholiken und Hugenotten hoffen, die bevorstehende Hochzeit zwischen dem Protestanten Heinrich von Navarra und der Katholikin Margarete von Valois sollen ein Zeichen dafür setzen. Eine Einladung zur Hochzeit nach Paris hat auch Minou und ihre Familie erreicht. Minou stimmt nur mit gemischten Gefühlen zu, doch ihr Mann Piet und ihre siebenjährige Tochter Marta freuen sich auf Paris.

Dort trifft die Familie nicht unerwartet auf alte Bekannte. Kardinal Vidal, einst mit Piet befreundet, später dann sein ärgster Feind, ist inzwischen ein mächtiger Kirchenfürst geworden, der dem Herzog von Guise, einem weiteren Feind und fanatischen Katholiken, sehr nahe steht.
Die führenden Hugenotten sind zur Hochzeit nach Paris gekommen, und natürlich auch alle hohen katholischen Würdenträger. Dass diese als Versöhnung angesetzte Feier später als „Bluthochzeit“ in die Geschichte eingehen wird, ist leider keine Fiktion. Die brutalen Ereignisse in der Bartholomäusnacht kosten viele Hugenotten und auch etliche Katholiken das Leben. Minous Familie wird auseinandergerissen, sie müssen schwere Entscheidungen treffen, die Einfluss auf ihr weiteres Leben haben.

Vor dem historischen Hintergrund der Bartholomäusnacht und der Hugenottenkriege schildert Kate Mosse in der ihr eigenen Weise die Schicksale der sehr unterschiedlichen Charaktere. Die Figuren sind wieder sehr gut dargestellt und einfühlsam beschrieben. Der Schreibstil ist bildhaft und sehr gut lesbar. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Einziger kleiner Kritikpunkt meinerseits sind die Zeitsprünge. Angesichts des Zeitraums, der abgedeckt wird, sicher irgendwie notwendig, aber meiner Ansicht nach gehen dadurch viele interessante und durchaus erzählenswerte Geschichten verloren.

Der Prolog zu Band 2 führt erneut nach Südafrika im 19. Jahrhundert, zu jener geheimnisvollen Dame auf dem Friedhof, über die wir immer noch nicht alles erfahren dürfen.
Sehr gut finde ich das Personenverzeichnis am Beginn des Buches, so dass man sich schnell einen Überblick verschaffen kann. Auch die historische Anmerkung über die realen Ereignisse damals ist sehr zu begrüßen. Darüber hinaus darf man natürlich nicht vergessen, dass es sich um einen Roman handelt, der recht geschickt um die damalige Realität gestrickt ist.
Für mich war es wieder eine spannende Geschichte um Minou und ihre Familie, mit vielen interessanten Charakteren, gut zu lesen und wirklich gut unterhaltend. Ich freue mich schon jetzt auf den dritten Band!

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