Kunden em pfehlungen
Rezensionen von melanie82:
Mal etwas komplett anderes
Unterwasserflimmern von Katharina Schaller
Ich finde es unglaublich schwer, das Buch zu bewerten - es ist irgendwie anders als die meisten Bücher, die ich gelesen habe. Das Cover spiegelt den Inhalt eigentlich perfekt wieder: eine Frau, die unter Wasser ist, sich damit irgendwie von ihrer Umgebung abschirmt und distanziert, schwimmt, ihren Weg sucht.
Die Protagonistin bleibt namenlos und nicht nur das macht es dem Leser schwer, sich mit ihr zu identifizieren. Sie ist gute 30 und steht zwischen ihrer langjährigen Beziehung mit Emil, der den nächsten Schritt gehen will, Kinder und ein Haus, und ihrer Affäre mit Leo, der selbst verheiratet ist und Kinder hat. Und so macht sie sich auf, ihren Weg zu finden, indem sie wegläuft und ohne festes Ziel verreist. Auf diesem Weg folgt ihr der Leser und ist mittendrin in ihrem Gefühlschaos, das zwar teils sehr unreif ist und man denken sollte, dass sie klarer wissen müsste, was sie will, sich in vielen Situationen reifer verhalten sollte - aber die starke Sprache, mit der Katharina Schaller alles schildert, zieht einen dennoch in einen Bann. Teils ist es sehr sexualisiert, was mir nicht gefallen hat, da sich die innere Zerrissenheit auch anders hätte darstellen lassen. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr lesenswertes Buch, das sich auch schnell lesen lässt, schon aufgrund der nur knapp 200 Seiten.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Nette Gedankensammlung zum Thema Geburt und Schwangerschaft
Hey Mama von Tami Donath
Als werdende Mama fühlt man sich angesichts wohlgemeinter Tipps aus dem Bekanntenkreis, Horrorgeschichten aus dem Internet und einer Flut an Ratgebern zum Thema Geburt und Schwangerschaft oftmals erschlagen. Im besten Fall ist man leicht verunsichert, im Schlimmstfall bekommt man die blanke Panik. Dieses Buch – von Müttern für Mütter – soll Frauen jene Angst nehmen und einfach ein Begleiter durch diese besondere, lebensverändernde Zeit sein.
Es ist kein regulärer Ratgeber, sondern eher eine Sammlung persönlicher Eindrücke und Erfahrungen, von der Zeit vor der Geburt bis hin zur Zeit danach. Nichts wird beschönigt, aber auch nichts überdramatisiert.
Das Cover wirkt aufgrund der gedeckten Farben, der gut lesbaren Überschrift und des niedlichen Fotos einer Babyhand gleichzeitig optisch ansprechend und seriös, und gefällt mir ausgesprochen gut. Die innere Gestaltung des Werkes hätte für meinen Geschmack gerne farbenfroher sein können. Es dominieren wenige kühle, blasse Farben; gepaart mit ausschließlich Schwarz-Weiß-Fotos wirkte das Ganze etwas trist auf mich.
Die übersichtliche Einteilung in vor – während – und nach der Geburt war sinnvoll. Ein wenig genervt haben mich die ständigen Wechsel der Position der (Kapitel-)Überschriften: mal hochkant, an den Rand gequetscht, frontal mittig oder am Fuß der Seite; das ständige Kopfverdrehen, nur um die Überschrift gescheit lesen zu können, empfand ich als störend.
Die Haupt-Message des Werkes lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen: 'Egal, ob Schwangerschaft und Geburt so ablaufen, wie du es dir wünschst oder ob alles ganz anders kommt: letztlich wird alles gut. Du hast jedes Recht, dich auch mal nicht okay zu fühlen, zu zweifeln und um Hilfe zu bitten. Vertrau auf deine Intuition die Bedürfnisse deines Körpers.' Oder noch kürzer: 'Alles ist okay, alles ist erlaubt.'
Die Passagen zum Niederschreiben eigener Gedanken waren sehr wenige – ein Brief an das Baby und eine Art Übersicht, in die man Meilensteine ("erstes Lächeln", "erster Zahn" etc.) einträgt. Diese Dinge würde ich, ehrlich gesagt, lieber in ein dafür erdachtes Album schreiben, wo man auch Bilder dazukleben kann; stattdessen hätte ich hier die Checklisten bzw. Must-Have-Listen deutlich erweitert – von diesen hatte ich mir mehr Informationen erhofft. Zum Schmunzeln fand ich das Sprüche-Bingo, wobei es – ebenso wie die Fakten zu Beginn – recht allgemein gehalten war. Den kreativen Wortwitz aus dem Vorwort der Autorin hätte ich gerne auch zwischendurch im Buch wiedergefunden. Dennoch waren viele Texte, insbesondere die Gedanken "Wenn Liebe weh tut" oder "Ich sehe dich", nahezu poetisch schön formuliert. Dass das wichtige und oft übergangene Thema Wochenbett ausführlich angesprochen wird, fand ich super. Oftmals denkt man ja nur bis zur Geburt und sieht sich anschließend selig mit einem kleinen Wonneproppen im Still-Sessel kuscheln – ganz so easy läuft das in der Realität natürlich nicht ab. Mein persönliches Highlight waren die detaillierten Berichte zu den verschiedenen Geburtserfahrungen.
Fazit: Wenig Neues, aber insgesamt ein nettes Geschenk für werdende Mamas. Wichtig: Dies ist KEIN klassischer Ratgeber, sondern eher ein Mutmach-Buch, das beruhigen und inspirieren soll.
Rezensionen von Tara:
Historische Reise in das 16. Jahrhundert
Die Stadt der Tränen von Kate Mosse
„Die Stadt der Tränen“ ist nach „Die brennenden Kammern“ der zweite Teil um das Schicksal der Hugenotten von der britischen Autorin Kate Mosse.
Nach dem Prolog aus dem Februar 1862 geht es 300 Jahre - in das Frankreich des 16. Jahrhunderts - zurück und die Handlung knüpft an der aus dem ersten Band an.
Minou Reydon-Joubert und Piet Reydon leben in Puivert und erhalten eine Einladung zur königlichen Hochzeit zwischen dem Hugenottenkönig Heinrich von Navarra und der Katholikin Margarete von Valois nach Paris. Die Hoffnung, dass sich dadurch die Lage im Land beruhigt und Frieden einkehrt, zerschlägt sich schnell, da es schon bald zu brutalen Kämpfen kommt, durch die Minous Familie brutal auseinandergerissen wird.
Durch die historische Anmerkung der Autorin vorweg und das Personenregister, in dem die fiktiven und realen historischen Persönlichkeiten aufgeführt werden, ist der Einstieg angenehm und ich war bereits mit den ersten Seiten mitten in der Handlung.
Wie schon im vorherigen Band werden historische Gegebenheiten, reale Fakten gekonnt mit der fiktiven Geschichte um Minou und ihre Familie verbunden. Detaillierte Schilderungen der Zeit, lassen die Atmosphäre des 16. Jahrhunderts spürbar werden. Die damalige Lebensweise und das historische Umfeld hatte ich direkt vor Augen. Die eingewobene fiktive Geschichte wird fesselnd erzählt. Es entsteht ein Spannungsbogen, bei dem ich mitfiebern konnte. Auch die Gefühle und Gedanken Charaktere fand ich nachvollziebar.
Leider gibt es im Verlauf der Handlung einige Zeitsprünge und es fehlen immer wieder wichtige Lebensabschnitte einzelner Charaktere. Das hätte ich mir anders gewünscht und hoffe, dass diese im nachfolgenden Band durch Rückblicke ergänzt werden.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und obwohl ich zu keiner Zeit das Gefühl hatte ein trockenes Geschichtsbuch zu lesen, habe ich einiges Neues aus und über die Zeiterfahren.
Interessant fand ich, dass es immer wieder Parallelen zur Handlung aus dem ersten Band gab. Werten möchte ich das nicht und ich kann auch nicht sagen, ob ich das für authentisch halte. Zwischendurch hat es mich irritiert und gleichzeitig fand ich es gut gelungen.
Dies ist – wie gesagt – der zweite Band einer Buchreihe, die sich vom 16. Jahrhundert über drei Jahrhunderte, bis zum 19. Jahrhundert erstrecken soll. Ich bin bisher beeindruckt, begeistert und schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.
Rezensionen von melanie82:
Sehr amüsant
Das Faultier bewegt sich wie Opa von Eva Dignös; Katja Schnitzler
Das Buch ist keines, was man am Stück durchlesen muss - vermutlich ist es sogar besser, man teils es sich auf und liest immer wieder ein bisschen. Es besteht aus vielen verschiedenen Kindersprüchen, die nach Oberthemen sortiert sind, z.B. Kulinarisches, Mode, kleine Missverständnisse usw., jeweils eingeleitet durch eine Einordnung.
Beim Lesen wird deutlich, was man eigentlich ja weiß: das Kinder schonungslos die Wahrheit sagen, auch wenn es für Erwachsene unpassend erscheint. Genau darin liegt aber auch der Charme des Buchs - viele Sprüche sind wirklich sehr amüsant und ich musste einige Male herzhaft lachen. Wenn man zu viel am Stück liest, wird es ein wenig langweilig, aber in kleinen Dosen ist das Buch sehr süß und lustig. Die Kommentare der Autorinnen zu den Sprüchen sind pointiert gewählt. Das Buch ist auch toll als Geschenk oder kleines Mitbringsel, weil für jeden was zum Schmunzeln dabei ist.
Rezensionen von Petra:
Sehr spannend
Die Frau vom Strand von Petra Johann
"Die Frau vom Strand" ist der erste Roman von Petra Johann den ich lese.
Ich bin begeistert und empfehle ihn auf jeden Fall weiter.
Rebecca lebt mit ihrer kleinen Tochter Greta und ihrer Frau Lucy in einem tollen Haus in Rerik. Der einzige Mangel ist die häufige berufsbedingte Abwesenheit ihrer Frau.
Doch dann begegnet ihr Julia am Strand, mit der sie sich sehr schnell anfreundet. Aber so schnell wie Julia aufgetaucht ist, ist sie auch verschwunden. Rebecca stellt Nachforschungen an und muss schließlich feststellen, dass die Begegnung mit Julia keine Zufallsbekanntschaft war, sondern von Juli inszeniert. Viel zu spät wird Rebecca klar, weshalb diese Frau ihre Nähe sucht.
Die unterschiedlichen Erzählperspektiven, die Petra Johann für ihr Buch gewählt hat, erfordern die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Mir hat das sehr gefallen die Story aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Nicht zuletzt sorgten einige überraschende Wendungen immer wieder bei mir zum Staunen.
Fazit: Auf jeden Fall lesen!
Rezensionen von Gaby 2707:
Wünsche und Fantasien ausleben
Anne - Ich weiß, was ich will | Erotischer Roman von Linda May
„Kein Mann dieser Welt ist es Wert, dass eine schöne Frau wie sie auch nur eine einzelne Träne vergießt“ – ist einer der ersten Sätze, die Anne von Tom, dessen Augen sie so anziehend findet, zu hören bekommt.
Anne ist am Boden zerstört, als sie ihren Freund Leander in einer eindeutigen Situation mit seiner Auszubildenden erwischt.
Ihre beste Freundin schafft es, sie aus ihrem Tief heraus zu ziehen. Bei einem Cafébesuch lernt sie den Autor Tom kennen und verliebt sich wieder. Gemeinsam beschließen sie, ihre Wünsche und Fantasien offen anzusprechen und auszuleben. Hier wird auch Freundin Lina mit einbezogen. Wird aus ihren Erlebnissen das „Buch der erfüllten Fantasien“ entstehen?
Mir hat auch dieser erotische Roman von Autorin Linda May sehr gut gefallen. Ein Buch, wo es nicht nur „zur Sache geht“, sondern ich eine vorstellbare Geschichte bekomme, hat mich überzeugt und sehr gut unterhalten.
Die Personen, Anne, Tom und Lina sind sehr menschlich und gut vorstellbar beschrieben. Mein Kopfkino wurde sehr schnell angeknipst. Da Anne hier ihre Geschichte selbst erzählt, bin ich schnell als Zuschauerin an ihrer Seite und mittendrin in der Geschichte. Es macht Spaß mitzuerleben, wie Anne und Tom sich langsam näher kommen, sich verlieben, Vertrauen aufbauen und schließlich auch Annes Freundin Lena in ihre Spiele mit einschließen. Ihre sexuellen Wünsche und Fantasien werden gefühlvoll und anregend beschrieben und haben mich gefesselt.
Linda May hat einen eingängigen, leichten und keineswegs obszönen Schreibstil. Sie schafft es die Fantasien und die Leidenschaft ihrer Mitwirkenden in gefühlvollen Bildern erscheinen zu lassen.
Am Schluss des Buches bekomme ich noch einen Gutscheincode, mit dem ich mir eine exklusive erotische Zusatzgeschichte aus dem Internet herunterladen kann.
Eine interessante, freizügige und erotische Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.
Rezensionen von Marie aus E.:
Liest sich schön, hinterlässt aber bei mir keinen bleibenden Eindruck
Fritz und Emma von Barbara Leciejewski
Das Buch hat zwei Zeitebenen.
Einmal in der Gegenwart (naja, fast...), es ist 2018 und Marie und ihr Mann sind frisch nach Oberkirchbach gezogen. Er ist der neue Dorfpfarrer und Marie langweilt sich. Sie hat keinen Job und ist halt die Frau Pfarrer im Dorf. Dort ist so gar nichts geboten.
Im Rückblick lernt man dann die jetzt 92-jährigen Bewohner Fritz und Emma näher kennen, die damals, 1947, kurz nach dem der Krieg vorbei war, ein Liebespaar waren.
Sie wollten heiraten, doch dann geschieht etwas Schlimmes.
Die Geschichte von Fritz und Emma hat mir gut gefallen, die Zeit kurz nach dem Krieg mit Flüchtlings- und anderen Kriegsschicksalen in einem kleine Dorf war interessant und nachvollziehbar beschreiben.
Überhaupt das Dorf - gerade dann die Schilderungen in der Gegenwart waren ein Abbild von vielen Dörfern, wirklich gut skizziert. Ich komme selbst aus einem kleinen Dorf und habe mich da voll wiedergefunden.
Nicht besonders mitgerissen hat mich dann der Strang um den Pfarrer und seine Frau Marie, das war sehr ausschweifend und hat mich in dem Detailgrad einfach nicht interessiert.
Vielleicht war es mir das Buch auch ein bisschen zu viel schwarz und weiß - erst alles schlimm und schrecklich und dann so wunderbar, das war mir zu unrealistisch.
Gute Unterhaltung, auf jeden Fall, aber kein Buch, das bei mir lange nachklingt.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Jahreshighlight!!
Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021) von Stefanie Hasse
Schon seitdem ich vor geraumer Zeit die Matching-Night-Dilogie in der Ravensburger-Verlagsvorschau entdeckt hatte, fieberte ich dieser Geschichte entgegen und ich kann nur sagen: WOW!! Was bin ich froh, dass ich mir vorsorglich bereits den zweiten Band gekauft habe, um gleich im Anschluss weiterlesen zu können! Dieses Buch gehört schon jetzt zu meinen Jahreshighlights.
Hier hat Stefanie Hasse wirklich eine mitreißende New-Adult-Story um Geheimnisse, Intrigen und große Gefühle erschaffen – vor dem faszinierenden Hintergrund einer renommierten Universität, an der zwei elitäre Studentenverbindungen, die Ravens und die Lions, ihren Einfluss geltend machen und das Leben ihrer Mitglieder/innen erheblich beeinflussen. Wer die Anwärterphase übersteht, dem winkt eine glänzende Zukunft – ein allumfassendes Stipendium, Unterkunft und Logis in der noblen Verbindungsvilla, die besten Lehrmaterialien und Förderprogramme, ausgezeichnete Karriereaussichten dank einem Netzwerk, dem die mächtigsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten angehören…und dann sind da noch die sagenumwobenen, rauschenden Glamour-Parties. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Dieser Meinung ist auch Cara anfangs, die sich aufgrund einer wohlwollenden Empfehlung als Anwärterin bei den Ravens wiederfindet. Bisher hatte sie nur Pech, seitdem sie an der Uni angekommen war – die geplante Unterkunft war unbewohnbar, das Zimmer bei ihrer besten Freundin Hannah spontan belegt, und ihr von den Verwandten mühsam zusammengesparter Wagen kaum für die tägliche längere Anreise ausgelegt. Am schlimmsten ist für Cara jedoch die Tatsache, dass ihre Familie sich für ihr Studium hoch verschuldet hat – ein Stipendium bei den Ravens wäre also ein Geschenk des Himmels. Aber wieso möchte Hannah ihr diese Idee unbedingt ausreden? Was hat sie gegen den charismatischen Tyler, dessen Gegenwart Cara Herzklopfen beschert? Warum verbeißt Hannah sich in das mysteriöse Verschwinden einer Studentin? Cara hat kaum Zeit, all diesen Fragen auf den Grund zu gehen, denn die Anwärterphase der Ravens hat es in sich: Sie bekommt ein Match zugeteilt, einen potentiellen Partner aus dem Hause der Lions, mit dem es eine Reihe an Aufgaben zu bewältigen gilt…unter anderem, ein Paar zu spielen. Nicht nur, dass Caras Match ausgerechnet Joshua Prentiss ist - selbstverliebt, arrogant, attraktiv und Sohn der Präsidentin der USA -, es kommt noch schlimmer: Bald weiß sie nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, wem sie vertrauen kann und vor wem sie unbedingt die Flucht ergreifen sollte...
Der packende Schreibstil der Autorin hat mich umgehauen – von der facettenreichen Figurenzeichnung über den Aufbau des Spannungsbogens bis hin zu den bildreichen Beschreibungen, die beim Lesen direkt einen Film im Kopf entstehen lassen…hier stimmt einfach alles. Zudem ist der außergewöhnliche Plot mal was ganz Neues in diesem Genre. Besonders lobenswert: Endlich mal eine weibliche Hauptfigur, die in brenzligen Situationen nicht übertrieben naiv reagiert. Ich habe Caras Gefühle, Gedanken und Entscheidungen jederzeit nachvollziehen können und konnte vor lauter Mitfiebern das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Beim Cliffhanger am Schluss habe ich die Luft angehalten und musste mich richtig zusammenreißen, nicht direkt zum Folgeband zu greifen, sondern erst diese Rezension zu schreiben!
Das traumhaft schöne Cover ist DER Eyecatcher schlechthin im Bücherregal – zusammen mit Band 2 ergibt die Frontabbildung die Silhouette eines Rabens; diese kreative Gestaltung passt also perfekt zur Studentenverbindung der Ravens.
Fazit: Mir gehen die Superlative aus für dieses geniale Werk – absolut fesselnd, mega spannend und sensationell geschrieben! Ein Muss für alle New-Adult-Fans!!
Rezensionen von bine525:
Niedliche Papa-Wildschwein Suche
Mops und Fidel suchen ihren Papa von Fröhlich Anja
Das Kinderbuch zum Vorlesen ist sehr schön illustriert und hat meinem Vorlesekind, ein absolutes Tierliebhaber Kind, sehr gut gefallen.
Zwei Wildschwein Kinder machen sich auf Papa Suche weil die Mama, wie auch im echten Kinderleben halt mal gerne "nervt" und ihr auch die typischen Wildschweinstreifen die sie selbst haben, bei der Mama fehlen.
Doch die Streifensuche verläuft nicht so wie sie denken, und darum suchen sie bald nach einem "Grunzer". Kindgerecht wir es am Ende natürlich zu einem happy End kommen doch bis dahin gab es bei meinem Kind noch viele Lachanfälle über das Geschriebene, jedoch auch bei den süssen Bildern.
Die Moral von dem Buch ist, dass jeder von einer Rasse zwar viel Ähnlichkeit miteinander hat, aber dennoch zum anderen recht unterschiedlich ist. Und das sich das Aussehen im Laufe der Jahre stark ändern wird.
Das Buch eignet sich sicherlich sehr gut für Scheidungskinder, die zu beiden Elternteilen ein gutes Verhältnis haben und von beiden abwechselnd aufgezogen werden. Bei Kindern die ihren Papa aber leider nicht kennen finde ich das Buch unpassend da wahrscheinlich falsche Hoffungen geweckt werden, einfach loszuziehen um den ungekannten Papa schnell und einfach zu finden damit er dann bei einem bleibt.
Rezensionen von rewareni:
Eine abenteuerliche Reise beginnt
Wohin die Reise geht von Marlies Ferber
Vier Menschen begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, wo am Ende jeder sein Leben aus einer anderen Perspektive sehen wird. Eigentlich wollte der ehemalige Kaffeefabrikant Jakob für seinen Sohn Lukas, 1 Million Euro an Schwarzgeld in die Schweiz schmuggeln. Doch sein Freund Matthias, der Kriminalbeamter ist und zudem noch einen Wohnwagen besitzt, lädt sich kurz entschlossen selbst zu der Reise ein, ohne zunächst zu wissen, warum Jakob in die Schweiz möchte.
Es dauert nicht lange und schon treffen sie auf einer Raststätte die verwirrt erscheinende, ehemalige Opernsängerin Tilda und die junge und freche Alex. Schneller als gedacht, wird die Reise nun zu viert fortgesetzt und schon bald merken sie, dass anscheinend jeder ein Geheimnis hat und so manches Problem wird sich hoffentlich im Laufe der Reise mit Hilfe der vier unterschiedlichen Menschen auf seine eigene Art und Weise lösen lassen.
In dem Roman ,,Wohin die Reise geht“ lässt die Autorin Marlies Ferber ihre vier unterschiedlichen Protagonisten einiges erleben, wo es so manche Enttäuschung geben wird, aber auch die Chance für einen Neuanfang aufzeigt. Die Geschichte ist sehr herzlich und liebevoll erzählt, wo man jeden Charakter einfach mögen muss. Jeder Protagonist kommt in dem Roman zu Wort und man lernt jede Person sehr gut kennen. Es sind nicht nur fröhliche und schöne Momente die dabei erzählt werden, sondern durchaus auch traurige und erschütternde. Trotzdem besticht die Handlung immer wieder durch eine Leichtigkeit und manchmal auch durch humorvolle Szenen. Obwohl jede Person einen eigenen Charakter hat, passen sie letzt endlich doch zusammen, weil jeder für den anderen da sein möchte und spürt, wo Hilfe nötig ist. Die Geschichte wird dabei von der Autorin leicht und flüssig erzählt und man kann sich ihre beschriebenen Szenen gut vorstellen. ,,Wohin die Reise geht“ zeigt, dass es nie zu spät ist, sich auf ein neues Leben einzulassen, weil es immer wieder Überraschungen parat hat, mit denen man nie rechnen würde.











