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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

fesselnd, emotional ...

Anna Konda - Engel der Finsternis von Christine Ziegler

Klappentext:

Halbengel Anna ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Sehnsucht nach Leo, dem attraktiven Gehilfen Luzifers, und dem lebenslustigen Surfer Elias. Als beide nach Monaten zeitgleich zurückkommen, häufen sich seltsame Vorkommnisse im Kloster – der versiegelte Durchgang zur Unterwelt, der in der Krypta verborgen liegt, hat offenbar Risse bekommen.

Bietet er noch ausreichend Schutz vor den Kreaturen der Hölle? Ein geheimnisvolles Zeichen scheint Anna einen Ausweg zu weisen. Doch von welcher Seite kommt es – Himmel oder Hölle? Anna weiß nicht mehr, wem sie trauen kann, aber sie wird ihre Familie mit all ihren Gaben beschützen, auch wenn sie sich dafür gegen Leo stellen muss …

Cover:

Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet und ein richtiger Hingucker. Es zeigt einerseits die Hälfte eines Gesichts und andererseits einen Flügel. Während auf dem Cover des ersten Bandes ein weißer Flügel zu sehen wahr und dies eher bläulich, wie der Himmel angehaucht war, so ist auf diesem Cover ein schwarzer Flügel zusehen, welchen man eher mit der Dunkelheit und Finsternis verbindet. Generell ist dieses Cover eher düster und mystisch angehaucht und macht neugierig auf mehr.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band der Anna Konda Trilogie und ich würde hier durchaus empfehlen, die Bände in der richtige Reihenfolge zu lesen, da die Ereignisse schon aufeinander aufbauen. Zwar ist es auch bei mir schon eine Weile her, dass ich den ersten Band Gelsen habe, um genau zu sein über ein Jahr, aber beim Lesen kamen dann einige Erinnerungen wieder zurück, die durchaus wichtig sind, dass man auf diese zurückgreifen kann.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen.

Auch die Charaktere haben mir hier im zweiten Band wieder sehr gut gefallen und auch deren Entwicklung. Neben Anna trifft man hier auch wieder auf Leo, Elias, Herr Li, Clara und die anderen.

Auch der zweite Band ist aus Sicht von Anna in der Ich-Perspektive geschrieben, so kann man sich wieder sehr gut in Anna und ihre Gefühle und Emotionen, aber auch ihre Handlungen und die Geschehnisse hineinversetzen. Man merkt auch ihren Zwiespalt, den beiden Herren der Schöpfung, Elias und Leo, gegenüber und ihre Handlungen werden immer mehr mit Bedacht gewählt, da sie sich irgendwann nicht mehr sicher sein kann, wem sie noch traut.

Die Geschichte ist voller Spannung, Emotionen und der richtigen Prise Humor. Mich konnte auch dieser zweite Band sehr gut unterhalten und überzeugen und ich bin sehr auf den finalen dritten Band dieser Trilogie gespannt.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, da ich nicht Spoilern will und auch nichts vorweg nehmen möchte. Dies lest einfach am Besten selbst.

Die Gliederung ist der des ersten Bandes angepasst und es sind recht lange Kapitel bzw. Absätze, die durch Zeitangaben versehen sind, aber dies stört mich an dieser Stelle eher nicht. Eigentlich mag ich klar gegliederte Bücher sehr, aber auch mit dieser Verfahrensweise hier kam ich ganz gut zurecht, da einen das Buch regelrecht fesselnd und man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und daher würde zu kurze Kapitel hier eher stören. Sehr schön finde ich auch die Gestaltung, denn die kleinen Engelsflügel Symbole kommen immer wieder am Anfang der einzelnen Passagen vor und Truden so das Werk sehr schön ab.

Ein spannender und fesselnder zweiter Band, mit sehr viel Emotionen und Charme, der auf den Leser überspringt. Mich hat auch dieser zweite Band regelrecht gefangen genommen und konnte mich durch die Geschichte und die Charaktere begeistern.

Fazit:

Ein fesselnder, emotionaler zweiter Band, der dem Ersten in nichts nachsteht.

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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Einzigartige und grausame Fantasy

Die Quellen von Malun - Blutgöttin von Winterfeld Daniela

Auf Ruann wird das Wasser von Tag zu Tag knapper. Seen, Flüsse und Bäche sind mittlerweile vollkommen ausgetrocknet und nur einige wenige Quellen halten die Bevölkerung noch am Leben.
Um die letzten Ressourcen für sich zu beanspruchen, führt Sapion verheerende Kriege gegen seine Nachbarreiche.
Inmitten dieser sterbenden Welt kämpfen Feyla, Dorgen, Alia und Tailin - vier Menschen aus den unterschiedlichsten sozialen Schichten - um ihre Zukunft und ihr Überleben.

..

"Die Quellen von Malun - Blutgöttin" ist definitiv kein klassisches Buch aus dem Genre "Fantasy". Es handelt sich hier um keine beschönigte Welt mit magischen Blümchen und zartbesaiteten Feen. Nein, ganz im Gegenteil: Ruann ist eine Welt am Abgrund. Die Menschen bekriegen sich um das letzte Wasser, um das letzte Funken Leben in jener Welt. All dies findet in einer fast schon dystopisch anmutenden Atmosphäre, die in einem hervorragendem und ausgeklügeltem Worldbuilding ihren Platz findet, statt.

Bereits im Prolog wird deutlich, wie brutal und skrupellos die Überlebenden sein können - und in gewisser Weise auch sein müssen. Von klein auf wird Kindern eingetrichtert, dass Emotionen und Gefühle in Sapion keinen Platz haben. Jungen werden abgerichtet und an das Militär übergeben, Mädchen mit jungen Jahren verheiratet und gezwungen, binnen eines Jahres ein Kind zu gebären. Begleitet werden sie von härtesten Formen körperlicher wie auch physischer Gewalt, unverschleierte Frauen werden als Freiwild betrachtet.

Doch nicht nur die Umstände in dieser sterbenden Welt sind schonungslos. Auch der Schreibstil der Autorin stellt die dortige, grausame Realität von Grund auf ehrlich dar. Daniela Winterfeld lässt in dem Bild, das sie Stück für Stück in den Köpfen der Leser zeichnet, kein Detail aus. Niederste Triebe, skrupellose Intrigen, raue Kämpfe und deren blutige Folgen werden hier beschrieben. So erlebt der Leser hautnah mit, was es bedeutet, in solch einer Welt aufzuwachsen und jeden Tag für sein Glück kämpfen zu müssen. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass empfindlichere Leser bei zuvor beschriebenen Passagen hart schlucken müssen und möglicherweise nicht mit dem Erzählten klarkommen. Daher möchte ich an dieser Stelle eine ausdrückliche Triggerwarnung aussprechen und deutlich machen, dass "Blutgöttin" alles andere als eine leichte Kost ist. Dies hat mir zu Beginn des Buches ein wenig gefehlt.

Nichtsdestotrotz finde ich dieses Buch unheimlich gelungen. Und das nicht nur auf Grund des Schreibstils und des grandiosen Worldbuildings. Auch die unterschiedlichen Erzählperspektiven machen es zu etwas ganz Besonderem. Insgesamt vier Leute, Feyla, Dorgen, Alia und Tailin, schildern ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Dabei ist die Anordnung der einzelnen Episoden stets so gewählt, dass die Spannungskurve konstant oben gehalten wird. Es folgt nie zweimal die selbe Perspektive hintereinander und gerade dadurch, dass jede einzelne mit einem nervenzerreißenden Cliffhanger aufhört, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Mir sind die knapp 600 Seiten wie ein Katzensprung erschienen und ich konnte mich kaum davon losreißen. Binnen weniger Tage habe ich "Blutgöttin" verschlungen und bin überaus gespannt auf die Fortsetzung. Das Buch endet mit einigen losen Strängen, die sanft miteinander verflochten wurden und lässt den Leser unglaublich gespannt auf die weiteren Wendungen zurück.
5/5 Sterne

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Rezensionen von Claudia R:

gute und tiefgründige Mischung

Gott in Game of Thrones von Thorsten Dietz

Klappentext:

Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, Machtspiele und Intrigen, Liebe und Hass, Pluralität und Verunsicherung - die geniale Serie "Game of Thrones" hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor. Was uns der Klimawandel, ist für Westeros der Winter und die Bedrohung aus dem ewigen Eis.

Der Theologe Thorsten Dietz, selbst begeisterter "Game of Thrones"-Fan, nimmt uns in diesem Buch mit auf die Reise durch die Religionen und Gottesbilder von Westeros. Dabei wird klar, dass die kluge Darstellung der Religion in "Game of Thrones" verstehen hilft, warum immer mehr Menschen sich von tradierten Glaubensformen abwenden, aber gleichzeitig die Sehnsucht nach dem Göttlichen wächst.

Und dass sich auch in Westeros genau wie im wahren Leben letztlich alles um die Frage dreht: "Gibt es einen Gott und kann er mir in dunklen Zeiten helfen?"

Cover:

Das Cover zeigt den eisernen Thron aus Game of Thrones und ist relativ düster von der Atmosphäre her gehalten. Die Schrift des Titels wirkt sehr metallisch glänzend und nur ein einzigster gelblicher Lichtstrahl scheint von der Seite her hinein.

Meinung:

In diesem Buch wird das Thema Glauben, Götter und Religion in Bezug auf GoT den Leser näher gebracht. Aber das ist nicht alles. Tiefgründig und nachdenklich wird mit diesen Themen umgegangen und diese dem Leser näher gebracht. So geht es hier nicht einfach nur um Game of Thrones, sondern des Bezug dessen und die verschiedenen Ansichten der unterschiedlichen Gottheiten und Religionen wird hier aus verschiedenen Gesichtspunkten näher erläutert und angeschaut. Zudem wird es sehr gut und verständlich erklärt und durch Beispiele und Zitate dem Leser näher gebracht.

Die Schreibweise ist sehr gut verständlich, angenehm und flüssig geschrieben, so dass man dem Ganzen sehr gut folgen kann und es sich sehr gut lesen lässt.

Auch die Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Es ist in verschiedene Themen, wie die Götterdämmerung, die alten Götter, die neuen Götter, totale Religion, Zweifel und neue Routen des Glaubens, sowie politische Religion und weitere Themen eingeteilt. In den einzelnen Themen werden diese sehr genau betrachtet und man erhält so ganz tolle Blickweisen, die man so vielleicht noch nicht kannte und die einen auch zum Nachdenken bringen. Ich konnte auch hier an einigen Stellen noch sehr viel dazu lernen und fand es teils sehr tiefgründig und beeindruckend. Besonders gut hat mir die Mischung aus theologischen Einblicken, der Glaubensauseinandersetzung, der Tiefgründigkeit und der Bezug zu Game of Thrones gefallen.

Ein Buch das mehr mitbringt, als man erwartet. Ich wurde hier sehr positiv überrascht.

Fazit:

Eine gelungene Mischung aus Glauben, Religion, Realität und Game of Thrones, sehr tiefgründig betrachtet.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Arbeit is ja immer

Fertig ist die Laube von Renate Bergmann

Mit „Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker“ hat meine Freundschaft mit Renate Bergmann vor vielen Jahren angefangen. Sie besteht bis heute und ich freue mich jedes mal aufs Neue, wenn ich sie wiederlesen darf.

Diesmal muss Renate ihrer Freundin Gertrud unter die Arme greifen. Deren Lebensgefährte Gunter Herbst muss an den Bandscheiben operiert werden und Gertrud hat ihm versprechen müssen, sich derweil um seinen Schrebergarten in der Laubenkolonie „Abendglück“ zu kümmern.

Da Gertrud das alleine nicht schafft, soll Renate ihr behilflich sein. Und was macht man als gute Freundin – man sagt zu.

In echter Renate Bergmann Manier erzählt sie hier, wie sie die Laube vorgefunden und was sie daraus gemacht haben. Denn so wie sie ihn vorfinden, ist der Garten von Paradies sehr weit entfernt. Ich denke, mich hätte der Schlag getroffen, wenn ich die Parzelle so vorgefunden hätte, wie die Beiden hier. Aber es wäre nicht Renate Bergmann, wenn sie nicht anpacken würde – und los geht´s. Mit viel Kraftanstrengung, einiger Hilfe von straffällig gewordenen Jugendlichen und ganz viel Liebe und Begeisterung schaffen sie es bis zur Wahl des schönsten Garten der Kolonie und erreichen dort wahrhaftig den 2. Platz.

Sie erzählt aber nicht nur von den vielen Anstrengungen, die in der Parzelle Nr. 9 und 9a vollbracht werden müssen um aus einer Mülldeponie ein Gartenparadies zu schaffen. Sie schweift auch immer wieder ab – denken se nur – und erzählt von ihren Freunden Kurt und Else Gläser, ihrer Tochter Kerstin und einer anderen Laubenpieperin Elisabeth von Schlehdorn, die ihr einen Topf mit einer Hanfpflanze untergejubelt hat. Ich lerne den stressigen Wächter über die Laubenkolonie Günther Habicht kennen und Herrn Hettich, der seine vielen Vogelkästen in den Farben der Bundesligavereine gestrichen hat und sie nach Tabellenstand immer wieder umhängt. Renate kommt auch diesmal wieder vom Höckchen aufs Stöckchen, wie sie sich selbst ausdrückt.
Dazwischen wird aus- und aufgeräumt, entsorgt und neu gekauft, gepflanzt, gejätet und gegossen. Dann muss sie bei dem heißen Sommer ja auch immer noch auf den Friedhof, ihre verstorbenen Männer gießen. Sie hat´s nicht leicht die Arme. Aber was tut man nicht alles für die Freundschaft. Und mit der Zeit macht die Arbeit ja sogar Spaß.

Ich habe über die immer wiederkehrenden Sprüche der alten Dame, immerhin ist sie nun schon 82 Jahre alt, geschmunzelt und manchmal laut gelacht und hatte für einige Stunden blendende Unterhaltung.
Ein Muss für alle Renate-Bergmann-Fans. Eine Empfehlung für alle, die gerne garteln. Und ein Buch für alle, die sich mal wieder richtig gut unterhalten lassen wollen.

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Rezensionen von Claudia R:

spannende Geschichte mit viel Charme

Mia und die aus der 19 - Alpaka-Zirkus von Nicole Mahne

Klappentext:

Herr Rippel, einer der Bewohner aus der betreuten Senioren-WG in Mias Straße, taucht plötzlich mit einem Alpaka im Schlepptau auf. Hat er das Tier etwa entführt? Vielleicht aus dem Zirkus, der gerade in der Stadt gastiert? Drittklässlerin Mia und ihre Freundin Jil ermitteln im Zirkuszelt.

Gar nicht so einfach, denn der vorlaute Zirkusjunge Jerome und sein Äffchen funken ihnen immer wieder dazwischen. Und wer hat sämtliche Zirkusplakate mit schwarzer Farbe vollgesprüht?

Cover:

Das Cover wirkt sehr froh und lebendig. Zwei Erwachsene und zwei Kinder sind darauf zu sehen. Auch ein lustiges Alpaka ist samt dieses Leute erkennbar und im Hintergrund an der Wand sind Zirkusplakate, welche mit schwarzer Farbe übersprüht wurden, erkennbar.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Mia Band, aber dieses kann man auch durchaus gut ohne den ersten band lesen, denn man kommt auch ohne Vorwissen sehr gut in die Geschichte und die Geschehnisse hinein.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die Schriftgroße ist gut gewählt und eignet sich sowohl zum Vorlesen, wie auch zum Selbstlesen.

Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es eine größere schwarz-weiß Illustration, die das Ganze sehr gut veranschaulicht und auflockert. Auch die schwarz-weiß Illustrationen zwischendurch haben mir sehr gut gefallen. Die Illustrationen sind gut gelungen und passen stimmig zur Situation.

Die Geschichte wird sehr spannend erzählt und man geht der Frage auf die Spur, wo das Alpaka herkommt und was es mit alledem auf sich hat. Auch ein Zirkusbesuch zaubert ein wenig Manegen-Luft ins eigene zu Hause, da die bildlichen und detaillierten Beschreibungen die Kreativität anregen und man sich alles fast bildlich vorstellen kann.

Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und vor allem Mia ist mir dabei sehr sympathisch gewesen. Es wird aus Sicht von Mia in der Ich-Perspektive geschrieben. Dadurch kann man sich auch sehr gut in sie hineinversetzen. Es ist spannend, lustig und humorvoll geschrieben und beschrieben und unterhält kleine, aber auch große Leser und Zuhörer.

Fazit:

Eine spannende Geschichte mit sehr viel Charme und der richtigen Portion Humor, sowie bildhaften Beschreibungen.

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Rezensionen von Claudia R:

spannendes Fantasy-Abenteuer

Die Reise des Königs von Jan Nöbel

Klappentext:

Basco, Fea, Koro und Jindari wachsen in einer Stadt zwischen Meer und Wüste auf. Als Fea einen Diebstahl begeht, überschlagen sich die Ereignisse und das alte Leben der vier Kinder wird auf den Kopf gestellt.
Bald befinden sie sich auf einer Reise um die Welt in der Begleitung eines unsterblichen Königs, der seine eigenen undurchschaubaren Ziele verfolgt.

Doch schon bald heftet sich ein Jäger an ihre Fährte.

Die Reise des Königs - Das Alte Reich, ist ein familienfreundliches Fantasy-Abenteuer, das den Leser auf den Weg durch ein altes, zerfallenes Reich voller Wunder schickt.

Cover:

Das Cover wirkt fantasievoll und fantastisch und macht neugierig auf mehr. Die farbliche Gestaltung und ich die vielen kleinen Details finde ich sehr gut gelungen. Es wirkt ein wenig mystisch und magisch und macht Lust auf mehr. Es scheint ein historisches Schiff durch einen Wald für glimmender Funken zu schweben, was sehr mysteriös erscheint.

Meinung:

Der Einstig war für mich nicht ganz einfach. Zu Beginn waren die vielen Perspektivwechsel und die unterschiedlichen Namen doch recht verwirrend. Jedoch legte dies sich nach den ersten Kapitel und der Schreibstil wurde dann deutlich angenehmer und flüssiger und auch die Perspektivewechel wurden weniger und so konnte man dem Verlauf und den Handlungen besser folgen.

Inhaltlich möchte ich hier eigentlich nicht zu sehr darauf eingehen und auch nicht zu viel verraten, um nicht zu Spoilern oder etwas vorweg zunehmen.

Die Geschichte selbst ist sehr fantasiereich und auch die Charaktere sind sehr schön gezeichnet und sehr gut durchdacht. Auch die Altersunterschiede der Charaktere und ihre Eigenheiten machen sie besonders. Vor allem Basco und Fea haben mir sehr gut gefallen, aber auch die anderen habe ich leibgewonnen und sie durch dieses mystische Abenteuer begleitet.

Die Idee dahinter finde ich sehr schön und auch das Magische und Mystische lässt einen sehr gut abtauchen in die Geschichte, jedoch war es mir an einigen Stellen etwas wirr und auch alle fragen sind noch nicht geklärt, so dass ich gespannt bin, wie es in dem zweiten Buch weiter geht.

Es stellen sich sehr viele Fragen und die Wechsel bringen Spannung hinein, aber teils auch etwas Verwirrung, Ader bin ich gespannt, wie es im nächsten Band gelöst wird und meine Neugier wurde dahingehend geweckt.

Ein Fantasy-Abenteuer für die ganze Familie, lt. Autor ab 10 Jahren. Ich würde es jedoch durchaus etwas herangehen ab 12 bzw. 14 Jahren, um wirklich die Zusammenhänge und das dahinter gut zu verstehen. Aber dies ist nur meine eigene Meinung und durchaus Ansichtssache und auch jeder ist in seiner Altersentwicklung unterschiedlich.

Mich konnte die Geschichte gut unterhalten und in eine fanatische Welt entführen. Vielen Dank dafür.

Fazit:

Ein fanatisches Abenteuer, bei dem noch die ein oder andere Frage offen bleibt, für junge und ältere Fantasy Fans geeignet.

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Rezensionen von Claudia R:

Band elf der Zons-Reihe

Stummes Opfer von Catherine Shepherd

Klappentext:

Der Tod ist manchmal näher, als du glaubst …
Gegenwart: Die Einweihungsfeier eines außergewöhnlichen Bauwerks wird schlagartig zu einem Albtraum. Die Leiche eines jungen Mannes wird in der Empfangshalle entdeckt – einbetoniert in eine Säule.
Kriminalkommissar Oliver Bergmann findet die Hälfte eines uralten Siegels bei dem Toten.

Die Inschrift verheißt nichts Gutes und tatsächlich stößt Oliver kurz darauf auf ein weiteres Todesopfer: die Schwester des jungen Mannes. Sie hält das passende Gegenstück des Siegels in der Hand. Obwohl alle Spuren auf eine Beziehungstat hindeuten, ahnt Oliver, dass mehr hinter den Morden steckt. Schon bald sieht er sich einem eiskalten Serienkiller gegenüber, der bereits sein nächstes Opfer im Visier hat …
Zons 1502: Bastian Mühlenberg wirft der armen Gertrude ein paar Münzen zu. Wenig später ist sie spurlos verschwunden. Das Amulett, das sie stets bei sich trug, liegt noch dort, wo Bastian die Alte zuletzt gesehen hatte. Niemals hätte sie es freiwillig abgelegt. Doch nicht nur sie, auch andere Bettlerinnen sind plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Bastian kann sich keinen Reim darauf machen. Schließlich gibt es bei den Bettelweibern nichts zu holen. Erst als eine der Frauen tot in den Tiefen des Waldes gefunden wird, erkennt Bastian die schreckliche Wahrheit. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen, und Bastian weiß nicht, ob er ihn noch aufhalten kann …

Cover:

Das Cover wirkt düster und ergreifend, was durch die Farbgebung und Farbwahl geschürt wird. Im Hintergrund ist durch Abgrenzung von Erd- oder Aschepartikeln ein Kreuz erkennbar. Das Cover wirkt ein wenig schaurig und macht zugleich neugierig.

Meinung:

Dies ist bereits der elfte Band aus der Zons-Reihe. Da diese jedoch in sich geschlossen sind, kann man diese jedoch auch sehr gut unabhängig voneinander lesen. Jedoch macht es Spaß, die Ermittler in den beiden Zeitebenen weiter mitzuverfolgen und auch deren Entwicklung und daher ist es natürlich von Vorteil, wenn man die vorherigen Bände kennt.

Ich kenne nicht alle Bände der Zons-Reihe, aber zumindest die beiden Letzen und hatte mich daher sehr auf ein Wiedersehen mit Oliver und Bastian gefreut.

Denn auch in diesem elften Band trifft man wieder in der Gegenwart auf den Kommissar Oliver Bergmann und in der Vergangenheit auf den Soldaten Bastian Mühlenberg.

Die Zeitwechsel und somit auch Perspektivwechsel geben dem Ganzen eine gewisse und zusätzliche Spannung, so dass man sehr schnell an die Handlungen und Geschehnisse gefesselt wird.

Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil kommt man sehr schnell und gut in die Geschehnisse und Handlungen hinein. Gebannt und gespannt verfolgt man die verschiedenen Handlungsstränge mit. Zu Beginn ergeben sich immer mehr Fragen und lange Zeit tappt man im Dunkeln, da man dem Mörder nicht wirklich näher kommt. Das macht das Ganze aber auch sehr interessant und spannend.

Man bekommt verschiedene Einblicke und beide Zeitstränge sind sehr fesselnd und lebendig gestaltet. Erst nach und nach bzw. zum Ende hin klären sich die Dinge auf und fügen sich sehr stimmig zusammen, was ich so nicht erwartet hätte und auch das Ende so nicht vorhergehen haben, sondern mich dieses überraschen konnte.

Der Autorin ist auch hier wieder ein sehr fesselnder und spannender Fall gelungen, der mich unterhalten konnte und mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Fazit:

Ein weiterer fesselnder und spannender Zons-Band, der mich überzeugen konnte.

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Rezensionen von katisch:

Spannende historsche Vergnügungsschiffahrt

Dampfer ab Triest von Günter Neuwirth

Günter Neuwirth hat mich mit "Dampfer ab Triest" für ein paar vergnügliche Stunden in die Zeit der k.u.k. Monarchie entführt und das ist vorzüglich gelungen!

1907 sticht der Dampfer Thalia mit gut betuchten Passagieren in See, um sogar bis nach Ephesos und Kostantinopel zu reisen. Mit an Bord der sympathische Bruno Zabini, Inspector I.

Klasse aus Triest. Er hat den Auftrag Graf von Urbanau zu beschützen, der anscheinend von einem Kopfgeldjäger bedroht wird, es aber nicht zugeben will. Und so nimmt die Geschichte Fahrt auf...

Es ist wunderbar flüssig geschrieben und dank des österreichischen-monarchistischen Stil fühlt man sich als Leser in diese Zeit zurückversetzt. Man ist quasi blinder Passagier und darf die Protagonisten näher kennenlernen. Für mich waren es ein reines Lesevergnügen mit einigen historischen Neuigkeiten und ich hoffe sehr, Bruno Zabini in naher Zukunft wieder in Triest begleiten zu dürfen!

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Rezensionen von Marie aus E.:

Klimakatastrophe, Social Media und Gruppenzwang

Fair Play von Kerstin Gulden

Am Anfang steht ein Wettbewerb und eine Idee: wie wäre es, wenn alle über eine App angezeigt bekommen, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf die Klima-Katastrophe hat? Ganz simpel. Einfach rot oder grün - je nachdem, ob das aktuelle Verhalten der Verlauf stoppen würde oder eben nicht.
Vier Klassenkameraden, zusammengewürfelt von einer Lehrerin, sind im engeren Umsetzungsteam.

Dann bekommt das ganze eine ungewohnte Eigendynamik und beginnt aus dem Ruder zu laufen.

Ein richtig spannendes Thema - nein, sogar mehrere, die das Buch da hat. Alles topaktuell, es geht um Überwachung durch unsere digitalen Helferchen, um den Einfluss von Social Media, Beeinflussung und Gruppenzwang und natürlich um die Klimakatastrophe. Wie wäre das Leben mit so einer App?
Dazu noch erstes Verliebtsein, Ausgrenzung, ach, einfach all die Themen, die einen in der Alterskategorie so umtreiben.

Auch den Schreibstil fand ich sehr erfrischend. Modern und mit vielen Social-Media-Post wie aus dem Leben gegriffen, der komplette Verlauf wirkte erschreckend real.

Das Buch hat mich total an die klassische Schul-Lektüre "Die Welle" erinnert, nur frisch und modern. Trotzdem hatte es gegen Ende hin auch etwas von Schul-Lektüre, meine Faszination hatte da etwas nachgelassen. Vielleicht hätten dem Buch ein paar Seiten weniger noch gutgetan?

Insgesamt aber eine faszinierende Story, die sich leicht und angenehm lesen lässt und erschreckend real wirkt. Empfehle ich gerne weiter.

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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Eine wundervolle Kurzbiografie

Als Ludwig aus dem Rahmen stieg von Cordelia Albert

Paul möchte so gerne endlich "Für Elise" von Ludwig van Beethoven auf dem Klavier spielen lernen. Aber es will einfach nicht klappen!
Als er seiner Wut darüber Ausdruck verleiht, steigt plötzlich Beethoven höchstpersönlich aus dem Bilderrahmen über Pauls Klavier. Er spielt Paul nicht nur seine Komposition vor, sondern erzählt ihm auch berührende Episoden aus seinem Leben.

..

Aufmerksam geworden auf dieses Buch sind wir sofort durch das wunderschön gestaltete Cover. Es sieht nicht nur einzigartig aus, sondern ist gleichzeitig aus sehr dynamisch gehalten. So zieht es sofort alle Blicke auf sich!

Zu unserer Freude sind die Illustrationen im Innenteil des Buches im selben Stil gehalten. Sie waren definitiv unser Highlight an "Als Ludwig aus dem Rahmen stieg". Jede Doppelseite besticht durch farbige, detailreiche Illustrationen, die das Geschriebene wunderbar veranschaulichen. Es macht als Leser unheimlich viel Spaß, sich die Zeichnungen genauestens anzuschauen, da es Zahlreiches zu entdecken gibt.

Aber nicht nur die Gestaltung konnte uns überzeugen. Auch der Inhalt des Buches hat uns total gut gefallen.
Spielerisch werden hier interessante Daten und Fakten aus Beethovens Leben dargestellt. So wird nicht nur das Interesse am Komponisten selbst, sondern auch an der Musik geweckt. Und gerade die Rahmenhandlung rund um den jungen Paul macht die Geschichte sehr schön greifbar und verständlich für Kinder.

Optimal in Szene gesetzt wird der Text durch eine dynamische Schriftart und Anordnung. Größer dargestellte Schlagworte und ein paar "schiefe" Textzeilen bringen Bewegung in das Geschriebene. Wir fanden letzteres sehr schön gemacht, sind uns allerdings unsicher, ob es für sehr junge Leseanfänger nicht zu anstrengend ist. Für das Vorlesen ist es aber sicherlich eine nette Abwechslung zu den üblichen Büchern.

Sehr gut gefallen hat uns außerdem ein kurzes Glossar hinten, das etwas schwierigere Begriffe für Kinder erklärt. Zudem dort vorzufinden sind Kurzbiografien weiterer berühmter Persönlichkeiten, die einen guten Überblick vermitteln.

Wir sind begeistert von diesem süßen Kinderbuch und empfehlen es gerne weiter. Gemeinsam mit den tollen Illustrationen und den lebhaften Erzählungen macht das Lesen unheimlich viel Spaß!
5/5 Sterne

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