Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Bitterer Tod unter den Sternen
Finstere Havel von Tim Pieper
Seitdem ich das Vorgängerbuch durch einen Zufall in die Hände bekam und voller Begeisterung gelesen habe, bin ich Fan dieser Reihe. Sicherlich hilft es, wenn man die Reihe schon komplett kennt, aber auch als Quereinsteiger macht das Buch großen Lesespaß. Die Figuren sind richtige Charaktere, die einem schnell ans Herz wachsen.
Man fiebert richtig mit und ist voll im Geschehen. Die wunderbare Natur, die der Autor ganz herrlich und authentisch beschreibt, macht nicht nur Lust darauf, das Buch zu lesen, sondern auch, nach Brandenburg und an die Havel zu Reisen. Liest man Sätze wie "Die nächtliche Stille hatte sie stets umarmt wie ein liebevoller Freund", kann man nicht anders, als auch dort sein und das erleben zu wollen.
Abgesehen von der Atmosphäre und den manchmal schon poetischen Zeilen, ist der Krimi auch wieder richtig spannend. Es ist nicht blutig oder brutal, sondern aus dem Leben gegriffen. Die eigentliche Hauptfigur ist eine tragische Figur, die man zu gerne getröstet und in den Arm genommen hätte. Nachzuvollziehen, warum sie sterben musste, fand ich sehr spannend und berührend.
Gut gefallen hat mir auch, dass man die Ermittlungen mitverfolgen kann und zugleich auch die Eigenheiten der Polizisten und ihr Privatleben eine Rolle spielen. Das macht das Ganze so authentisch und lesenswert. Gut zu wissen, dass der nächste Band schon geplant ist! Ich freue mich auf das Wiedersehen!
Rezensionen von Claudia R:
lebendig und humorvoll ...
Plötzlich 1 Million Follower (Band 2) von Rüdiger Bertram
Klappentext / Inhalt:
Der 12-jährige Leo hat mal wieder ein Problem mit Türen. Denn immer wieder, wenn er eine Tür öffnet, landet er an einem völlig anderen Ort, zu einer völlig anderen Zeit.
Dieses Mal scheint es ein ganz normales Kinderzimmer zu sein. Aber normal ist hier gar nichts: Leo ist plötzlich ein Internetstar mit total verrückten Videos und hat über 1 Million Follower! Leo ist begeistert! Aber dass diese Bekanntheit auch so ihre Schattenseiten hat, merkt Leo schnell.
Als er auf einer Convention in einem Hotel für Stars eincheckt, stellt er fest, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht und der ein oder andere Star spurlos verschwindet. Jetzt muss Leo wieder einmal zeigen, was er wirklich draufhat.
Cover:
Das Cover zeigt einen Jungen und dahinter ein Handy, sowie viele kleine Animationen, wie Likes, Pling und weitere Symbole. Das Cover wirkt witzig und spannend und macht neugierig.
Meinung:
Nach "Plötzlich Millionär" folgt nun ein zweiter band mit und über Leo, der noch immer ein Problem mit Türen hat.
Man kann diesen Band jedoch auch unabhängig vom ersten Band lesen, da die Teile in sich geschlossen sind und damit auch unabhängig voneinander lesbar sind.
Ich kannte Leo jedoch bereits und habe mich sehr auch auf diesen Band gefreut und war schon sehr gespannt, was Leo diesmal erlebt und was einem alles erwartet.
Leo ist ein sehr sympathischer Charakter und man findet sich sehr leicht in die Geschichte und das Geschehen hinein. Die Situationen werden sehr bildlich, aber auch sehr humorvoll und charmant erzählt, so dass hier einige Lacher und witzige Situationen vorprogrammiert sind und für richtig gute Unterhaltung sorgen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Auch die Kapitel haben einen angenehme Länge und sind sehr schön gestaltet. Die Kapitelüberschriften sind recht kurz und verraten dadurch nicht zu viel.
Besonders toll sind auch die kleinen schwarz-weiß Grafiken, die ein wenig an Comic-Zeichnungen erinnern und so das Ganze zusätzlich auflockern, aber auch sehr gut veranschaulichen. Die Illustrationen finde ich sehr schön und passend und runden das Gesamtwerk sehr gut ab.
Die Geschichte wird lebendig und spannend, aber auch sehr humorvoll erzählt. De Kapitel lesen sich sehr leicht und schnell und damit ist das Buch leider viel zu schnell zu Ende. Gern hätte ich noch mehr gelesen und noch mehr Abenteuer mit Leo und den anderen erlebt, aber vielleicht folgt da ja noch mehr und noch weitere humorvolle Teile.
Die Geschichte ist zugleich interessant und fesselnd, hat aber auch ihren ganz persönlichen Charme und Witz. Durch den besonderen Humor bleiben hier viele Lacher nicht aus, sondern man wird hier sehr gut unterhalten.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel vorweg nehmen, sondern kann dieses Buch jedem Leser ab 10 Jahren wärmstens empfehlen. Ein tolles Buch, welches sowohl für Jungen, wie Mädchen gleichermaßen geeignet ist.
Fazit:
Eine humorvolle und spannende Geschichte, mit ihrem ganz eignen Charme und Witz für Jungen und Mädchen gleichermaßen.
Rezensionen von brauneye29:
Ein Wohlfühlroman
Pension Herzschmerz von Christin-Marie Below
Zum Inhalt:
Anna hat Liebeskummer und natürlich kümmert sich Lou sich um sie. Ihr Freund Nils findet das alles andere als super. Als die beiden auch noch nach Norderney reisen, um ihre Freundin Kim zu unterstützen, ist Nils wenig angetan. Als er sie unter Druck setzt sich zu entscheiden, ist schnell klar, dass diese Beziehung keine Zukunft hat.
Auf Norderney entsteht bald die Idee eine Pension zu eröffnen, die Pension Herzschmerz.
Meine Meinung:
Klar spielt der Roman mit vielen Klischees, aber in netter Art und Weise. Die Geschichte zeigt, wie Freundinnen zusammen halten und für einander da sind. Sie zeigt, wie in schwierigen Zeiten gute Ideen kommen können, wie in kurzer Zeit der Liebeskummer verschwinden kann, gerade dann wenn ein neuer Mann auftaucht. Ich konnte während der Lektüre förmlich die salzige Luft riechen. Der Schreibstil ist angenehm und liest sich gut. Mir hat die Auszeit auf Norderney gefallen.
Fazit:
Ein Wohlfühlroman
Rezensionen von liesmal:
Wie ein Kaleidoskop
Die Fremde von Claudia Durastanti
Mit dem Buch „Die Fremde“, erschienen im Verlag Paul Zsolnay, erzählt Claudia Durastanti ihre Geschichte und die ihrer Familie. Sie nutzt dabei den Wechsel zwischen Realität und Fiktion. Vieles dreht sich um ihre gehörlosen Eltern oder in erster Linie um ihre Mutter, die Claudia manchmal nicht taub, sondern „verrückt“ erscheint, und deren Andersartigkeit nicht im Stummsein begründet sei.
Familie – Reisen – Gesundheit – Arbeit und Geld – Liebe: In diese Bereiche ist das Buch unterteilt und innerhalb der Bereiche finden sich weitere Titel, zu denen Claudia Durastanti erzählt. Was jedoch auf den ersten Blick wohl sortiert aussieht, erscheint im nächsten Augenblick unsortiert wie ein durcheinander geratenes Puzzle. Aus einer Erzählung heraus springen die Gedanken plötzlich in eine andere Szene, zu anderen Menschen, an einen anderen Ort. Oft bekomme ich dadurch nicht alles „auf die Reihe“, aber dennoch bin ich fasziniert.
Das Buch liest sich so „schräg“, dass gerade das die Geschichte besonders macht. Dazu gehört auch, dass ich zeitweise das Gefühl nicht loswerde, keinen wirklichen Zugang zu finden. Manchmal fühle ich mich, als hätte ich mit dem Buch ein Kaleidoskop in der Hand, das bei dem kleinsten Dreh ein anderes Bild erzeugt.
Ich musste mir Zeit und das Buch immer wieder zur Hand nehmen, bevor ich alles – auch mich selbst – sortiert hatte. Am Ende haben mich Sätze überzeugt wie diese:
„…sehe Claudia und ihren Bruder umarmt auf dem Sofa sitzen – mit Mandarinen, dreckigen Socken und Horrorfilmen!“
„…passt sich alles, was meine Eltern berühren, ihrem Verfall an…“
„…Tomatendosen, die als Blumentöpfe für Gemüse benutzt werden, und die langen, meist schon klapprigen Autos – das alles erinnert mich an einen Ort, an dem ich glücklich war.“ Es gibt nicht viele Sätze, aus denen klar wird, dass Claudia glücklich war.
Ich gebe meine Empfehlung für dieses Buch weiter mit dem Rat, sich Zeit zu nehmen für eine besondere Geschichte.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Das Höllenkind nimmt Rache
Höllenkind von Veit Etzold
Clara Vidalis vom LKA Berlin ist momentan suspendiert und macht Urlaub in Florenz. Dort wird sie vom Ermittler des Vatikans, Kommissar Adami, kontaktiert. Sie soll bei der Lösung eines Falles helfen. Bei einer Hochzeit ist die Braut auf dem Weg zum Altar zusammengebrochen, blutüberströmt.
Ein neuer Thriller aus der Clara-Vidalis-Reihe, das verspricht Hochspannung.
Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Dieser Thriller ist von Anfang bis zum Ende hin spannend, an keiner Stelle im Buch wird es langweilig, die Spannung ist immer gehalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig, so dass man gut beim Lesen vorankommt. Was mir auch wieder gut gefällt ist, dass die einzelnen Kapitel nicht zu lang sind. Außerdem steht bei jedem Kapitel dabei an welchem Ort man sich gleich befindet. Auch das Personenverzeichnis am Anfang des Buches war sehr hilfreich, da habe ich ab und zu beim Lesen nachgeschaut.
Fazit: Ein sehr spannender Thriller, aber nichts für schwache Nerven.
Rezensionen von Eiderblick:
Ein gelungenes Buch.
Höllenkind von Veit Etzold
Es ist sehr übersichtlich gestaltet und sehr verständlich geschrieben. Es ist alles gut erklärt, so dass es Freude macht damit zu arbeiten und darin zu lesen. Es enthält viele zusätzliche Erklärungen, die sehr dazu beitragen, diese Thematik besser zu verstehen. Ich bin sehr zufrieden.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von EiderblickRezensionen von nikola.buerger@aon.at:
Fiktion wird wahr
Hamnet von Maggie O'Farrell
Haben Sie schon einmal nachgedacht, wie die großen Dichterfürsten zu den Namen ihrer Helden kommen. Wie sie so viel Authentizität und Lebendigkeit (er)schaffen... Dieses Buch kann eine mögliche Antwort sein. "Hamnet" wurde später zu "Hamlet", zu Shakespeare's großem Werk. Aber Hamnet war sein Sohn.
Dies ist die fiktionale Geschichte dieses Jungen.
Lebendig, pulsierend und unmittelbar befindet man sich im Jahre 1596 und begleitet ihn bis zum Schluss. Ein Fest der Imagination, ein Narrativ, das berührt. Lesen, lesen, lesen.
Rezensionen von yellowdog:
ruhiger Roman
Das Glück meiner Mutter von Bayer Thommie
Es ist ein ruhiger Roman, den Thommie Bayer da geschrieben hat. Phillip Dorn, ein Mann mittleren Alters ist auf der Reise in die Toskana und denkt viel über seine vor 3 Jahren verstorbene Mutter nach.
In seiner Jugend gab es einen entscheidenden Vorfall. Die Mutter wollte seine Vater verlassen, da die Ehe zerrüttet war Mit einem anderen Mann in Italien wollte sie neu anfangen, wenn Phillip bereit ist mitzukommen.
Das war er nicht, deswegen verzichtete sie.
Im Rückblick wird Phillip klar, dass seine Mutter so im Prinzip ums Leben betrogen wurde.
Für mich leidet das Buch daran, dass der Protagonist so oberflächlich wirkt.
Das ist schwerwiegend, da konsequent aus seinen Gedanken heraus und in Ichform erzählt wird.Es leiden auch die Dialoge darunter.
Es ist ansonsten nicht schlecht geschrieben. Es gibt ein Italien-Flair Das Buch bleibt aber harmlos und konnte meine Erwartungen nicht erfüllen.
Rezensionen von brauneye29:
Traurige Geschichte
Warten auf Wind von Kroon Oskar
Zum Inhalt:
Nichts liebt Vinga mehr als bei ihrem Opa auf der Insel zu sein. Weit weg vom Stress zwischen Mama und Papa. Mama, die immer traurig ist und Papa, der eigentlich nur noch Gast zuhause ist. Auf der Insel ist das weit weg und sie kann sich um das Boot kümmern, um es seetüchtig zu machen.
Dann trifft sie Rut und die ist so ganz anders als sie.
Meine Meinung:
Das Buch hat eine ganz schön traurige Grundstimmung. Die ständigen Streitereien zwischen den Eltern bedrücken ganz schön. Und das zieht sich irgendwie durch das ganze Buch, besonders traurig ist, dass auch noch der geliebte Opa irgendwann stirbt. Das Buch ist sicherlich nicht für jüngere Kinder geeignet, sondern eher für jugendliche Leser, die die Traurigkeit des Buches besser verkraften können. Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen, thematisch nur für stabile Seelen geeignet.
Fazit:
Traurige Geschichte
Rezensionen von Sonne3:
Sure well done
ridiculous 2/2 von Miku Kumiko
Hab mich schon gefreut auf ridicolous 2/2 und die Vorfreude wurde bestätigt. Ein Text darin hat den Titel "Sure well done" - ja, auch dieses Buch von Miku Kumiko ist "sure well done". Schön, dass es nun endlich moderne Texte zum berühmten "Sein" und "Loslassen" gibt.










