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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Ein Abenteuer

Florance Bell und die Melodie der Maschinen von Steenbergen Carsten

Florance ist eine Mechanikerin und einfach verrückt nach Maschinen. Sie lebt in England das 1820 von Napoleon besetzt ist. Also eine andere Welt und auch eine andere Geschichtsschreibung. Sie arbeitet mit einem Ingenieur für einen ebenfalls Maschinenverrückten Earl. Bei einem Fest wird das Haus überfallen und Florance von Rebellen entführt.

Die politische Situation ist verworren. Rebellen wollen wieder ein freies England, andere haben sich mit den französischen Machthabern abgefunden. obwohl es keine echte Freiheit für die Engländer gibt.
Die gesellschaftliche Situation ist realistisch dargestellt, die Familie des Earls hält sich für etwas Besseres und Florance wird herum kommandiert.
Der Steampunk ist nicht übertrieben dargestellt, das hätte gerne etwas mehr sein können.
Die Phantasie verteilt sich auf alle Bereiche, es ist eine Mischung aus Realität mit eventuell möglichen und auch unmöglichen Tatsachen.
Während Florance von Anfang an sehr sympathisch dargestellt ist, werden einige andere Figuren erst im Laufe der Handlung akzeptierbar. Sie ist eine perfekte Hauptfigur die überlegt handelt und daher gut als Vorbild funktioniert.
Einige Nebenfiguren bleiben blass, sie sind bessere Statisten eher Füllmaterial für das Buch. Aber genau das passt, es sind nirgendwo weiße Flecken entstanden.
Man darf das Buch nur nicht mit der historischen Geschichte vergleichen, aber ich denke das zwölfjährige und älter eine phantastische Erzählung davon unterscheiden können.

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Rezensionen von April1985 :

Geschichte über die Erinnerungen, die wir uns im Herzen bewahren

Arno und sein Pferd von Jane Godwin

Das Buch kam für uns genau zur richtigen Zeit, haben auch wir kürzlich einen geliebten Menschen verloren.

Die australische Autorin Jane Godwin schreibt sehr einfühlsam und doch kindgerecht über Verlust, Trauer und die Erinnerungen, die wir uns im Herzen bewahren.

Der kleine Arno verliert sein liebstes Spielzeug.

Ein Holzpferd, das er von seinem verstorbenen Opa bekommen hat. Er ist verzweifelt auf der Suche nach seinem wertvollsten Besitz. Als Arno beginnt von seinem Opa und den gemeinsamen Erinnerungen zu träumen, weiß er plötzlich wo er das Pferdchen finden wird.

Ich fand die Geschichte, welche in Reimform erzählt wird, wirklich zauberhaft. Trotz des sensiblen und traurigen Themas, lädt das Buch zum Träumen ein und vermittelt Hoffnung, wo man glaubt keine mehr zu finden.

Einen ganz besonderen Zauber versprühen die bunten und detailreichen Illustrationen. Vorallem die Traumlandschaften sind wunderschön ausgestaltet und beflügeln die Fantasie.

Fazit:

Jane Godwin hat ein berührende Kinderbuch zum Thema Verlust und Trauer geschrieben. Ganz behutsam und sensibel geht die Autorin an das Thema heran und vermittelt dabei ein wunderbares Gefühl von Hoffnung. Kindgerechte Reime und zauberhafte Illustrationen haben die Augen meiner Tochter zum Strahlen gebracht. Absolute Empfehlung!

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Rezensionen von April1985 :

Die Malkunst

Rochade von Reinhard Tötschinger

Was haben ein geschickter Schachzug, Jan Vermeer, ein Attentat und mürbe Kipferl gemeinsam? Die Antwort lautet Clemens Hartmann, Restaurator im Kunsthistorischen Museum Wien.

Nach einem gemeinen Anschlag auf Jan Vermeers Gemälde "Die Malkunst" wird Clemens mit dessen Restauration beauftragt.

Was eigentlich nicht unter 9 Monaten zu schaffen ist, muss allerdings innerhalb von 3 Monaten geschehen. Der Bundeskanzler will es so. Das Bild soll künftig sein Büro zieren und ausländische Delegationen beeindrucken. Ein Ding der Unmöglichkeit für Clemens. Nach reichlichen Überlegungen, zahlreichen mürben Kipferl und Beratschlagungen mit seinem Assistenten Hubert beschließt Clemens eine Kopie der "Malkunst" anzufertigen. Der Kanzler und seine Entourage werdens schon nicht bemerken. So "gscheid" sind die werten Herren nicht.

Der österreichische Autor Reinhard Tötschinger konnte mich mit Rochade unglaublich begeistern. Humoristisch, gesellschaftskritisch und mit historischen Bezug erfahren wir die interessante und spannende Geschichte zu einem der bekanntesten Gemälde Vermeers, das bereits Hitler zu seinen Favoriten gezählt hat.

Reinhard Tötschinger schreibt mit einer Leichtigkeit, sehr humorvoll und Sarkasmus zwischen den Zeilen. Kurze Kapitel, viele Dialoge und Rückblenden in die Zeit des Nationalsozialismus erschaffen ein lebendiges Bild und kurzweiliges Leseerlebnis.

Mit Clemens Hartmann hat Tötschinger einen echten Wiener Charakter als Protagonist gewählt. Authentisch gezeichnet und mit Wiedererkennungswert hat der oftmals grantelnde Chefrestaurator des KHM Wien mein Herz erobert. Seine inneren Dialoge mit Jan, die hitzigen Diskussionen mit den Vorgesetzten, seine Vorliebe für mürbe Kipferl, herrlich sarkastische Bemerkungen und zahlreiche Weisheiten, die Mama, Papa und Opa mit auf den Weg gegeben haben, haben Clemens Hartmann für mich zum Highlight des Buches werden lassen.

Doch auch die zahlreichen Nebencharaktere, von den Angestellten im Museum bis zum Kanzler, wurden treffend in Szene gesetzt, natürlich nicht ohne Kritik am aktuellen politischen Geschehen und der Gesellschaft zu üben.

Besonders begeistern konnten mich auch die zahlreichen eingestreuten Anekdoten, wie zum Beispiel die Herkunft des Croissants, warum der Kellner in Wien Herr Ober gerufen wird und der spannenden Frage was es mit dem Café Engländer auf sich hat. Ja, Tötschinger lässt in seinem kunsthistorischen Roman auch die Wiener Kaffeehauskultur hochheben. Mein Herz hats erfreut, wird so doch das Wiener Lebensgefühl so richtig schön eingefangen und präsentiert. Ich würde sagen: Die Rochade ist gelungen!

Fazit:

Humoristisch, gesellschaftskritisch, mit historischem Bezug und doch brandaktuell! Mit Rochade hat Reinhard Tötschinger bei mir voll ins Schwarze getroffen. Die verworrene Geschichte von Vermeers berühmten Gemälde "Die Malkunst" eingebettet im aktuellen politischen Geschehen und die Frage, ab wann eine Kopie als Fälschung gilt haben mich fasziniert und zum Nachdenken gebracht. Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Kunstkenner!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Anregend, heiß, originell

vom Luder zum MistStück | Erotischer Roman | die Sexabenteuer der Amy Morrison von Amy Morrison

Obwohl Amy in Silverwolf eigentlich ihre Liebe und ihre sexuelle Erfüllung gefunden hat und mit Flo auch einen festen Freund, treibt sie ihre Sucht nach Abwechslung von einem erotischen Abenteuer zum nächsten. Denn er will ihr Einziger sein. Nur, sie kann´s nicht lassen.

Amy Morrison hat einen mitreißenden, kreativen und vor allem sehr bildhaften Erzählstil.

Ihre Geschichte erscheint manchmal etwas derb, aber keinesfalls obszön oder vulgär, manche Fantasien sind etwas ausgefallen. Mein Kopfkino ist ab der ersten Seite im Einsatz. Neben ihren andauernden Abenteuern und ihrem Rollenspielsex kommt sie immer wieder zu Silverwolf zurück. Dieses Zusammensein, wo nicht nur gerammelt, gevögelt oder gepoppt wird, sondern wo sie zärtliche, intensive Liebe machen, gefällt mir persönlich am besten.
Obwohl es zu dieser Geschichte bereits einen Teil 1 gibt, kann man „Vom Luder zum Miststück“ auch ohne Vorkenntnisse lesen.

Als zusätzliches Goodie bekomme ich neben einem erotischen Lesezeichen noch den Gutschein-Code für eine weitere Internet-Geschichte „Hingabe“, auch von Amy Morrison, - gratis.

Eine hoch erotische Lektüre mit einer Protagonistin, die ich nicht wirklich verstehen kann.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Emotionale Bilderbuchgeschichte in Reimen

Arno und sein Pferd von Jane Godwin

Ein Junge namens Arno verliert sein Holzpferd, sein liebstes Spielzeug, dass er immer und überall dabei hat. Alle seine Freunde helfen bei der Suche, aber das Pferd bleibt verschwunden. Arno ist über den Verlust sehr traurig und erinnert sich daran, was ihm das Holzpferd bedeutet.

Die außergewöhnlichen Illustrationen zeigen fünf Kinder, die draußen in der Natur spielen, auf einen Baum klettern und in den Wald gehen, um Arnos Pferd zu suchen.

Bis nur noch Arno im Zentrum steht und die schönen Erinnerungen an seinen Großvater. Die natürlichen Farben und der Zeichen- und Gestaltungsstil lassen Arnos schmerzhaften Verlust glaubhaft nachempfinden. Der reimende Text und die Zeichnungen ergeben ein einfühlsames Gesamtbild, dass den emotionalen Wert des Holzpferdes herausarbeitet und zeigt, worum es eigentlich geht, als Arno sich erinnert. Die Darstellungen von Traum und Erinnerung waren besonders beeindruckend und bieten Raum für kindliche Fantasien. Zudem erweitert die Geschichte den Horizont, weil ein handgemachtes Spielzeug aus Holz, einen Kontrast zu dem bietet, womit Kinder heutzutage normalerweise spielen.
Ein besonderes und hochwertiges Bilderbuch, das sich über den schmerzlichen Verlust eines geliebtes Spielzeugs, für Kinder verständlich, Gefühlen der Trauer nährt, und zu Gesprächen anregt. Sehr empfehlenswert für Kinder und auch für alle interessant, die schöne Bilderbücher mögen.

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Rezensionen von Gavroche:

Coole Sektionsassistentin ermittelt

Tote schweigen nie,2 Audio-CD, 2 MP3 von A. K. Turner

Cassie Raven wächst bei ihrer polnischen Großmutter auf; ihre Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sie hatte es nicht einfach, aber sie hat ihren Abschluss nachgeholt und dank Mrs E, eine ihrer Lehrerinnen, hat sie das auch gut geschafft und arbeitet nun als Sektionsassistentin in der Rechtsmedizin.

Sie ist gründlich, mag ihren Job und versteht sich als Anwältin der Toten, die manchmal noch mit ihr reden, wenn sie noch etwas mitzuteilen haben. Und so findet sie Unregelmäßigkeiten heraus. Cassie ist rebellisch, eigenwillig, geradlinig und penetrant, wenn es darum geht, Ungerechtigkeiten aus der Welt zu schaffen. Phyllida Flyte ist neu in London; nach einem Schicksalsschlag ist sie in die Stadt gezogen und arbeitet hier bei der Polizei. Sie ist schon allein äußerlich das Gegenteil von Cassie und anfangs geraten die beiden Frauen immer wieder aneinander. Doch langsam weicht dies gegenseitigem Respekt. Cassie ist geschockt, als eines Tages ihre ehemalige Lehrerin bei ihr in der Rechtsmedizin landet. Und Mrs E hat noch nicht abgeschlossen mit dem Leben, sie hat noch etwas mitzuteilen und so ermittelt Cassie eigenmächtig, obwohl alles nach einem Unfalltod aussieht. Ein toller Beginn einer neuen Reihe, der privat für Cassie mit einem Paukenschlag endet und somit neugierig auf weitere Fälle macht. Ein komplexer Fall, der logisch aufgelöst wurde. Vorgetragen wird das Hörbuch ganz wunderbar von Sandra Voss, der ich sehr gerne zugehört habe.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Wer ist der Hüter des Hexenhauses?

Die Bildermacherin und das Hexenhaus von Christiane Omasreiter; Kathrin Scheck

Evi hat sich von ihrem Mann getrennt und zieht mit ihren Kindern in das gruselige alte Haus, das von allen nur "das Hexenhaus" genannt wird.
Doch bald erhält sie Nachrichten mit Drohungen des "Hüters", und als beim Ausheben des Fundaments für eine Schaukel Kinderknochen auftauchen und später auch die Hausbesitzerin und danach einer ihrer beiden Brüder stirbt, macht sich Evi mit ihrer Freundin Amalia Engl, der "Bildermacherin", auf die Suche nach Infos aus der Vergangenheit des Hauses, um den Täter zu fassen.

Meine Meinung:
"Die Bildermacherin und das Hexenhaus" ist der dritte Teil um die Fotografin Amalia Engl, der in Pfunders in Südtirol spielt.
Der Fall ist in sich geschlossen und das Buch kann eigenständig gelesen werden; alle wichtigen Vorkommnisse aus Amalias Leben werden kurz in die Geschichte integriert.
Amalias Privatleben entwickelt sich weiter; sie ist sehr von dem Maresciallo Lorenzo Marchetti angetan, was ich aufgrund seiner kühlen und unnahbaren Art nicht wirklich nachvollziehen kann.
Für Felix hat sie jedoch auch immer noch Gefühle - ich hoffe, sie kann sich bald entscheiden, immerhin ist sie kein Teenager mehr.
Leider war mir Amalia diesmal auch deshalb nicht ganz so sympathisch, denn als Evi mit ihren Kinder kurzfristig zu ihr in die Wohnung zieht, ist sie von den Kindern nur genervt und kann mit diesen nicht umgehen. Auch wenn man keine Kinder hat, ist es doch logisch, dass man wertvolle Dinge verräumt. Und wenn ihr etwas nicht passt, kann sie den Kindern ihre Regeln auf neutrale Weise klarmachen.

Der Schreibstil ist wieder lebendig und mitreißend, und sämtliche handelnden Personen und vor allem das Pustertal, Pfunders und die ganze Gegend dort sind so anschaulich beschrieben, dass ich sofort wieder in Südtirol war!
Auch das Einfließen von typischen Südtiroler Ausdrücken (inklusive Glossar im Anhang), der Lokalkolorit, die authentischen und lebensechten Protagonistin und die glaubhafte Auflösung machen das Buch zu einem Leseerlebnis!
Immer wieder gibt es Rückblicke in die Jahre 1947 und 1975, und erst viel später führen die Fäden zusammen und man kann den Zusammenhang zum Fall erkennen.
Das gefällt mir an den Bildermacherin-Krimis so gut, dass Ereignisse aus der Vergangenheit Auswirkungen in der Gegenwart haben und dass die Geschichte Südtirols auch immer eine Rolle spielt und spannend dargestellt wird.


Fazit:
Wieder ein spannender Krimi mit der Bildermacherin mit viel Lokalkolorit; leider nicht ganz so fesselnd wie die vorherigen Bände.

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Rezensionen von liesmal:

Freud und Leid in unsicheren Zeiten

Revolution der Träume von Andreas Izquierdo

Im ersten Band der Wege-der-Zeit-Reihe „Schatten der Welt“ lernen sich im Jahre 1910 drei junge Menschen kennen. Carl, Isi und Artur sind noch Kinder, in ihrem Wesen vollkommen verschieden, und dennoch verbindet sie bald ein festes Band der Freundschaft, das – so scheint es - durch nichts zu trennen ist.

Doch dann beginnt der Krieg und sie müssen unterschiedliche Wege gehen.

Der Autor Andreas Izquierdo setzt die Reihe fort mit dem zweiten Teil „Revolution der Träume“ aus dem Verlag Dumont. Schauplatz ist Berlin im Jahre 1918. Carl ist auch jetzt wieder der Erzähler. Er hat im Krieg „jedes nur denkbare Entsetzen gesehen“ und mit seinen Fotos dokumentiert. Seine ruhige Art, zurückhaltend und immer noch ein wenig schüchtern, hat er beibehalten. Er wünscht sich so sehr Frieden und möchte nichts lieber, als Kameramann bei der UFA sein. Zufällig trifft er Isi wieder. Sie ist noch genauso rebellisch wie früher, setzt sich ein für Gerechtigkeit, scheut aber auch nicht die Gelegenheit, das Gesetz zu umgehen, um zum Beispiel mit ihren ganz eigenen Tricks an das Geld reicher Witwen zu kommen – alles für den guten Zweck. Auch Artur hat den Krieg überstanden, wenn auch körperlich nicht so unbeschadet wie seine Freunde. Mit seiner Geschäftstüchtigkeit ist er dabei, sich zum König der Unterwelt hochzuarbeiten.

Auf brutale Art und Weise sind aus Kindern Erwachsene geworden. Das politische Geschehen beschreibt Andreas Izquierdo genauso packend und realitätsnah, wie ich es bereits aus dem ersten Teil kenne. Ich bin gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite, kann mit Carl, Isi und Artur, an deren Freundschaft auch weiterhin nicht zu rütteln ist, lachen und weinen, aber auch mitfiebern, wenn sie wieder einmal in brenzlige Situationen geraten.

Neben den drei Hauptprotagonisten gibt es viele weitere beeindruckende Figuren, stellvertretend nenne ich Aldo und auch Anna, die ich auf jeden Fall erwähnen möchte, weil sie erheblich zur spannenden Unterhaltung beitragen.

Erst jetzt habe ich darüber nachgedacht, dass die Freunde in den Jahren geboren sind wie meine Großeltern. Durch diesen Roman wird mir so richtig bewusst und auch gezeigt, wie schrecklich die Kindheit und Jugend auch meiner eigenen Großeltern gewesen sein muss.

Ich danke dem Autor, der mir ein Stück deutscher Geschichte so nahe gebracht hat. Carl, Isi und Artur werden in meinem Herzen bleiben und gespannt warte ich auf die Fortsetzung ihrer Lebensgeschichte. Sehr gern gebe ich eine Leseempfehlung und ich rate allen, die bisher nur den zweiten Teil der Reihe gelesen haben, auch den ersten Band zu lesen, weil ich denke, dass die Verbundenheit zu den dreien dadurch noch viel größer wird.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

Faszinierendes Kaleidoskop einer Familiengeschichte

Der Kolibri von Sandro Veronesi

"Der Kolibri" von Sandro Veronesi ist ein forderndes Buch - in seiner Sprache, seinen Zeitsprüngen und seiner Vielfältigkeit. Für mich war es faszinierend und spannend, über die Lebens- und Familiengeschichte es Protagonisten Marko zu lesen. Die Leichtigkeit mit der Veronesi über schlimmste Schicksale in wenigen Sätzen hinweggeht, faszinierte mich ebenso, wie die Beschreibung der inneren Zerrissenheit der beteiligten Personen.

Jedoch konnte ich es nur in kleinen Happen genießen, denn es ist zu dicht. Viele bunte Steinchen von unterschiedlichsten Geschichten, die wie in einem Kaleidoskop immer wieder neu zusammengemischt werden und faszinierende Bilder ergeben. Durchaus empfehlenswert!

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Rezensionen von Lesemama:

Nicht nur für Eisenbahnfans

Das Vermächtnis des Wunderlands (Das Vermächtnis des Wunderlands 1) von Gereon Klug

Zum Buch:
Olivia, Bruno, Tom und ihre Freundin Pi finden die Modelleisenbahn des Großvaters der drei Geschwister.
Plötzlich passieren sehr seltsame Dinge, die sie zuerst dem Zufall zuordnen, aber es sind zu viele.

Die Zugmesse in Knufflingen bringt die Kinder auf die richtige Spur und das Abenteuer kann beginnen

Meine Meinung:
Das Cover ist schon sehr vielversprechend, wahrscheinlich fühlen sich viel Fans vom Miniatur-Wunderland angesprochen, genau wie auch Miniatur-Eisenbahner.

Aber auch für normale Leser ist das Buch eine Bereicherung. Es ist spannend, abenteuerlich und es geht um Freundschaft und Zusammenhalt. Themen, die ich persönlich in Kinderbüchern sehr schätze.
Die Geschichte hat eine sehr angenehmen Schreibstil, es ist einfach zu lesen und daher schon für jüngere Leser gut geeignet. Die Kapitel sind recht kurz, die Schrift ist groß und es gibt noch viele, bunte Bilder. Auch zum Vorlesen ist die Geschichte durch die Bilder, die das gelesene sehr gut unterstützen, geeignet.
Was allerdings ein kleines bisschen fies ist, ist das offene Ende. Wer ist Herr Magnus?
Für alle die abenteuerliche, spannende Geschichte mögen ist es auf jeden Fall absolut empfehlenswert und natürlich für Eisenbahnfans, ob jung oder alt.

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