Kunden em pfehlungen
Rezensionen von April1985 :
Tolles 2-in-1 Buch
Ich mache kein Geheimnis daraus, dass wir die Edition Piepmatz aus dem Hause Ravensburger einfach lieben. Die vielen positiven Rezensionen haben ihr Übrigens getan und schwupps, das Pappbilderbuch ist im Einkaufswagen gelandet.
Das besondere dieses Mal: "Wann gehts rund beim Hund?/ Wann macht die Katz Rabatz?" ist ein Wendebuch, welches von Vorne und von Hinten zu lesen ist.
Es sind zwei Geschichten, eine von Hund, eine von Katze, die sich in der Mitte treffen und zu einer werden. Erzählt werden dabei die beiden Tagesabläufe der Fellfreunde, wobei der Hund am Tag unterwegs ist und die Katze sich in der Nacht zum Herumstreunen bereit macht.
Ich finde dieses Konzept einfach spitze. Die lieben Kleinen lernen nicht nur was Hund und Katz für einen Alltag als Haustier durchleben, sondern bekommen auch ein Gefühl für Tageszeiten. Außerdem wird durch die Gestaltung als Wendebuch die Wissbegierde gefördert. Meine kleine Tochter hat schon früh damit begonnen alles von vorne und hinten zu begutachten. Umso mehr Spaß macht es ihr jetzt mit ihren 2 Jahren die Geschichte von Hund und Katze aus allen Blickwinkeln zu Durchleuchten. Ganz toll gefallen ihr auch die Illustrationen, die schön bunt sind, jedoch nicht überladen wirken und sie somit nicht überfordern.
Als Mama lege ich auch immer Wert auf altersgerechte Texte und eine robuste Gestaltung. Beides passt hier perfekt. Die Texte eignen sich für ein schnelles Vorlesen und die Pappe wirkt sehr stabil.
Von uns gibt's daher eine klare Empfehlung!
Fazit:
Ein lehrreiches Pappbilderbuch der Edition Piepmatz, dass kleinen Leseratten den Alltag ihrer Lieblingshaustiere Hund und Katze und die verschiedenen Tageszeiten näher bringt. Durch das Wendeformat wird zudem der Forscherdrang angeregt. Klare Empfehlung für Buben und Mädchen ab 2 Jahren!
Rezensionen von tesssa:
Lustig und kurzweilig
Instagrammatik von Johannes Schröder
Auch wenn die Schülern den Lehrern weit voraus sind, was Social Media &Co angeht, so macht Herr Schröder im normalen Unterricht keiner was vor.
Dummerweise gibt es hier keinen "normalen, analogen" Unterricht mehr und auch andere Dinge ändern sich.
Schade finde ich, dass gerade sehr "große" Änderungen nicht wirklich thematisiert werden, wie zum Beispiel die Tür zum Lehrerzimmer, sonst der letzte Schutz um wenigstens ein paar Minuten "Schülerfrei" zu sein und hier nun.
.. nicht mehr vorhanden.
Ich weiß auch, dass alles etwas überspitzt dar gestellt wird, aber wie die Lehrer teilweise miteinander umgehen, fand ich dann doch etwas verstörend, da ich selbiges an den verschiedenen Schulen an denen ich schon war, noch nie so erlebt habe, selbst ansatzweise nicht.
Die Respektlosigkeit der Schüler erinnert sehr an "Fack ju, Göthe", was aber irgendwie verständlich ist, bei dem nervigen Lehrer.
Nebenbei, aber wirklich nebenbei, noch eine kleine Liebelei, dann eine Verschwörung aufdecken und nicht zu vergessen "Big Brother is watching you".
Alles in allem aber ein gutes Buch, dass sich leicht liest und sehr schnell durchgelesen ist, weil man es nicht aus der Hand legen kann.
Rezensionen von *RC*:
Vielfalt in vielen kurzen Erzählungen
Mein Sternzeichen ist der Regenbogen von Rafik Schami
So wie der Regenbogen bunt ist und viele Farben enthält, findet man in diesem 320 Seiten starken Buch Geschichten, die ein breites Spektrum an ‚Erzähl-Arten‘ enthält.
Sie bringen einen zum Schmunzeln, machen nachdenklich oder lassen einem mit dem Gefühl des „Das ist doch nicht zu fassen“ zurück.
Viele Geschichten haben sonder-/wunderbare Handlungsstränge mit unvorhersehbaren Wendungen. Es außerdem wird über einzelne Themen, die die einzelnen Kapitel des Bandes enthält, wunderbar erklärend philosophiert. So z.B. dass jede Kultur eigene ‚Humor-Entwicklung’ hat, der Geburtstag nicht unbedingt das Fest der Feste ist oder was das Besondere an einem Geheimnis ist. Ich kenne Rafik Schami bereits durch einige Romane und Erzählungen, so dass auch diesen Geschichtenband lesen musste. Und das knallig-gelbe Cover hat mich sofort angelacht..Ich bin nicht enttäuscht worden, denn Rafik Schami hat ein ungeheuerlich gutes Sprachgefühl, denn er schafft es oft bildhaft Gefühle im Wort festzuhalten. Tolle Vergleiche lassen die Geschichten vorm Auge funkeln oder auch verdunkeln. Er ist ein Wort-Akrobat und kann mit Ausdrücken wunderbar jonglieren.
Und worüber schreibt Schami? Er schreibt über das, was uns Menschen bewegt, wie Geburtstag, Lachen, Reisen, Geheimnis, Tiere und Sehnsucht.
Besonders gut gefällt mir, dass die Geschichten teilweise wahre Erlebnisse des Autors oder seiner Bekannten / Freunde enthält oder rein fiktiv sind. Man erfährt beim Lesen nebenbei über kulturelle, soziologische und politische Besonderheiten, die einen insbesonders die arabische Welt näherbringen. Fokus ist dabei die Heimat Syrien mit der Hauptstadt Damaskus oder auch die Heimat von im Exil lebenden ‚Schicksalsgefährten‘. Beim Lesen habe ich mich auch wieder in anderen Bücher von ihm wiedergefunden, vor allem wenn ich vertraute Dinge über die Gemütlichkeit und des Genusses von Wein, Oliven und Pistazien gelesen habe oder wenn mit einem Seitenhieb auf Eigenheiten des politischen Regimes seines Geburts-Landes eingegangen wird.
Das Schöne an dem Buch ist natürlich, dass es viele Geschichten enthält, wo jede für sich steht, so dass man keine Angst haben, man kommt aus der Geschichte raus, wenn man nicht am Ball bleibt. Dadurch dass sie auch nicht so lang sind, sind es Geschichten, die man auch mal zwischendurch zum Abschalten lesen kann. Auch wenn viele Geschichten eine gewisse Tragik beinhalten, wird einem bewusst, dass diese doch positiv reinigend sein kann.
In meinen Augen ist es ein sehr, sehr lesenswertes Buch!
Rezensionen von mamaofhannah07:
Worauf es im Leben ankommt
Dich hab ich nicht kommen sehen von Nina Resinek
Dich hab ich nicht kommen sehen von Nina Resinek (Bastei Lübbe Verlag)
„Psychisches Wohlbefinden“... War das nicht ein Mythos, bestenfalls eine Ausnahme, eine Abweichung vom normalen Funktionieren der Seele? Im Laufe des Lebens wurde die Otto Normalseele ja mit allerlei Zeug bekleckert, und Rotweinflecken gingen bekanntermaßen schwer raus.
S.21
Mari versucht einen Neuanfang in Berlin. Neue Wohnung, neuer Job, neue Bekannte und Freunde. Dabei kreuzt auch Leo Maris Weg. Er wirbelt einigen Staub auf und lässt ihr Inneres erzittern. Leos berührt durch seine stille Art. Er ist geerdet und der komplette Gegensatz zu Mari. Sie ist flatterhaft und perfektionistisch veranlagt. Sie will gut sein in allen Dingen, die sie anpackt. Daher befindet sich gerade in ihrem beruflichen Bereich, einer Anwaltskanzlei, in der Zwickmühle, Eine Diskrepanz zwischen den Erwartungen sowie Anforderungen, die an sie gestellt werden und ihren Wünschen, die sie noch nicht so recht greifen kann. Ihr Weg im Buch bringt sie zurück in eine gewisse Balance und zu der Erkenntnis, was wirklich zählt im Leben. Dabei begleiten sie die unterschiedlichsten Figuren.
Diese Charaktere sind allesamt gelungen, vielfältig und aus dem Leben gegriffen. Jeder hat seine Eigenarten und Schrulligkeiten. Sie bezaubern durch ihren Details und mir gefallen sie alle.
Der Schreibstil, die Geschichte und der Roman selbst sind skurril. Diese Art eine Geschichte zu erzählen, der intelligente Humor und die zahlreichen Wortspiele sind mal etwas ganz anderes. und machen das Ganze daher so interessant. Der Text zwingt den Leser bei der Sache zu bleiben. Man muss wirklich jeden Satz lesen und kann hier nichts überfliegen. Mich hat es bei Laune gehalten und ich diesen Roman nicht aus der Hand legen wollen. Genau das finde ich so klasse und macht für mich Genialität aus. Das ganze Buch zeigt, das nichts perfekt sein muss, im Leben nicht und auch nicht in einem Buch!
Fazit: Lustig, fantasiereich, und unglaublich skurril. Wer sich darauf einlässt, kann einige Wahrheiten zwischen den Zeilen herauslesen. Für mich ist Nina Resineks Roman ein kleiner Schatz, weil er satirisch zeigt, worauf es im Leben, im Job und in Beziehungen ankommt.
Rezensionen von marsu:
Cassie Raven
Tote schweigen nie von A. K. Turner
Cassie Raven lebt in Camden, in London und arbeitet dort in der Pathologie als Assistentin. Sie hat eine ganz besondere Beziehung zu den Toten und diese "sprechen" zu ihr und manchmal sieht sie sich auch noch auf der Straße, wenn diese ihr Hinweise geben. Eines Tages verschwindet eine Leiche aus der Kühlkammer.
Wer stiehlt denn die Leiche eines alten Mannes? Aber dieses Ereignis gerät rasch in den Hintergrund, denn auf einmal ist die Leiche ihrer ehemaligen Mentorin Mrs. E(vans) auf ihrem Tisch. Diese ist angeblich in der Badewanne ertrunken. Doch das kommt Cassie eigenartig vor. Und außerdem hat sie ein schlechtes Gewissen, weil sie den Kontakt zu Mrs E abgebrochen hatte und als sie diese zuletzt im Supermarkt gesehen hat, hat sie sich auch noch vor ihr versteckt. Es gibt viele Spuren und Cassie schafft es sogar, eine Verbindung zu Phillyda Flyte aufzubauen, nachdem sie der Polizistin einen Tipp in einem anderen Fall gegeben hat. Die beiden so gegensätzlichen Frauen haben jedoch auch einiges gemeinsam. Sie geben nicht auf, bis der Tod von Mrs E aufgeklärt wird - und die Geschichte hat es in sich. Ein toller Auftakt einer neuen Thriller-Reihe.
Rezensionen von marsu:
Paula Bloom
Ritchie Girl von Andreas Pflüger
Zuletzt habe ich von Andreas Pflüger die Trilogie um Jenny Aaron gelesen und war da so beeindruckt von seinem Schreibtalent, so dass ich gespannt auf dieses Buch war. Dieses Mal handelt es sich jedoch nicht um einen actionreichen Thriller, aber das bedeutet nicht, dass es hier nicht aus sehr spannend wird.
Begeben wir uns auf eine Zeitreise in die deutsche Zeitgeschichte, in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in ein zerstörtes Deutschland, in die Zeit der Kriegsverbrecherprozesse. Direkt verweisen möchte ich hier auf das ausführliche Nachwort, in dem der Autor Fiktion und Realität trennt und viel erklärt. Dennoch ist es sicherlich von Nutzen, wenn man sich bei diesem anspruchsvollen Roman bereits mit der deutschen Nachkriegsgeschichte auskennt. Die Protagonistin Paula Bloom ist interessant und vielschichtig aufgebaut. Eine Frau, die mit ihrer eigenen Biografie hadert und nicht weiß, als was sie sich definieren soll. Aufgewachsen ist sie in Berlin, ihre Mutter Deutsche, der Vater ein amerikanischer Geschäftsmann. Paula Bloom hat ein Studium in Camp Ritchie hinter sich und kehrt nach Deutschland zurück, um Johann Kupfer im Rahmen der Kriegsverbrecherprozesse zu befragen und rauszufinden, ob er tatsächlich ein Spion war. Ihr persönliches Ziel ist es jedoch, herauszufinden, was aus ihrem Jugendfreund Georg geworden ist. Ein Buch, das seine LeserInnen fordert und viel Stoff zum Nachdenken gibt.
Rezensionen von marsu:
Das Spiel
Unsichtbar im hellen Licht von Sally Gardner
Das Cover ist mit den goldfarben abgesetzten Akzenten wunderbar gestaltet und die Elemente des Covers werden auf den kleinen Bildern zu Kapitelbeginn immer wieder aufgegriffen, was mir sehr gefallen hat. Auch die Zeichnung von K. oder von Kopenhagen? auf den Umschlaginnenseiten mit den vielen Schiffen ist ein Traum.
Schon der erste Satz konnte mich packen "Willst du das Spiel zu Ende spielen?" wird das kleine Mädchen gefragt und Celeste will dieses Spiel spielen, um die Schläfer wieder zu erwecken und zurück zu kehren. Doch der Mann in dem smaragdgrünen Anzug spielt nicht fair, denn nur er kennt die Regeln. Aus der Höhle unter dem Meer, in der die erste Szene spielt, werden wir in das Theater katapultiert und man merkt, dass die Autorin hier eine Welt beschreibt, in der sie sich gut auskennt. Die Personen sind allesamt toll beschrieben, sei es nun die zickige Operndiva Madame Petrova und ihre schüchterne, dicke Tochter Hildegard, die eine erstaunliche Entwicklung durchmach, oder aber der Clown Quigley, der Intendant, Bühnenmitarbeiter, Näherin der Requisiten etc. Ich wurde immer tiefer in diese Welt hineingezogen, habe mich auf die Geheimnisse und Fragezeichen eingelassen und war begeistert von dem tollen Erzählstil. Eine Geschichte, die sich immer mehr entblättert und bis zum Schluss bangt man, ob es Celeste gelingen wird, das Spiel zu gewinnen, oder nicht - und ob man diese Parallelwelt überhaupt wieder verlassen möchte. Ein wunderbares Buch.
Rezensionen von melanie82:
Intensives und berührendes Buch
Betreff: Falls ich sterbe von Carolina Setterwall
Was ist, wenn plötzlich das eintritt, was man sich gar nicht vorstellen kann und will und ein geliebter Mensch ohne Vorwarnung plötzlich stirbt? Um diese Frage dreht sich „Betreff: Falls ich sterbe“ von Carolina Setterwall. Der Roman ist autofiktional, was mich als Leserin zusätzlich hat schlucken lassen.
Das Buch beginnt mit damit, dass Carolina eine Mail erhält, in der ihr Partner Aksel ihr für den Fall seines Todes den Zugang zu seinem Computer, seiner Passwörter und entsprechender Hinweise zukommen lässt. Man ist so gleich mittendrin, bekommt Carolinas Gefühle und Reaktionen unmittelbar aus der Ich-Erzähler-Rolle mit. Das zieht sich auch durch den weiteren Verlauf: das Erleben wird direkt, ungefiltert und gnadenlos ehrlich geschildert. Die Sprache ist wuchtig, ehrlich und bringt einem in Verbindung mit der Story zum Nachdenken. Auch im Nachgang wirkt es lange nach. Sicher keine leichte Kost, aber klare Empfehlungen für diejenigen, die das Thema interessiert.
Rezensionen von melanie82:
Endlich eine neue Reihe von Simon Beckett
Die Verlorenen von Simon Beckett
Endlich wieder eine neue Reihe von Simon Beckett - ich war sehr gespannt und habe mich gefreut, als ich gehört habe, dass „Die Verlorenen“ als Auftakt der Reihe um Jonah Colley herauskommen würde. Das Buch fing auch gleich spannend an, als der Elitepolizist Jonah von seinem ehemals besten Freund Gavin nach Jahren der Funkstille zur Hilfe in ein abgelegenes Lagerhaus gerufen wird.
Er findet dort jedoch nur Gavins Leiche und weitere Opfer, von denen eine junge Frau zunächst noch am Leben ist und er ihr zu helfen versucht. Schließlich wird er selbst angegriffen und wacht erst im Krankenhaus wieder auf, ohne genau zu wissen, was passiert ist. In der Folge gerät er selbst ins Visier der ermittelnden Polizei und wird zum Verdächtigen, zudem werden Bezüge zu seinem vor zehn Jahren spurlos verschwundenen Sohn erkennbar. Die Story fand ich wirklich gut, wenngleich es Beckett-untypische Schwächen in der Umsetzung gab. Die Charaktere sind aber gut aufgebaut und jede Kritik ist Jammern auf hohem Niveau - alles in allem ein mehr als solides Buch. Ich freue mich auf die weiteren Teile der Reihe!
Rezensionen von heinoko:
Faszinierend, geistreich, begeisternd - Forensic-Crime vom Feinsten
Tote schweigen nie von Turner A. K.
Das ist mir ja noch nie passiert: Ich las und las, und als ich das Buch zuschlug, bemerkte ich, dass ich völlig vergessen hatte, mir wie sonst üblich während des Lesens Notizen für die spätere Rezension zu machen. Ein begeisternder Thriller-Reihenauftakt hatte mich völlig in seinen Bann geschlagen!
Cassie Raven ist Assistentin der Rechtsmedizin.
Ihr Gothic-Look und ihre Tattoos wirken durchaus etwas befremdlich, und doch besitzt Cassie eine besonders ausgeprägte Sensibilität. Nicht nur, dass sie bei einer Begegnung mit Trauernden ihre zahlreichen Piercings vorher abnimmt, um die Angehörigen nicht allzu sehr zu verstören. Nein, sie geht mit den „Gästen“, wie sie die Toten bezeichnet, sehr achtungsvoll um, spricht mit ihnen und manchmal, ja manchmal erhält sie sogar eine Antwort. Wie zum Beispiel, als sie ihre überaus geschätzte Mentorin auf den Seziertisch bekommt. Angeblich sei sie in ihrer Badewanne ertrunken. Doch Cassie hört genau hin: „Meine Zeit ist noch nicht gekommen“ raunt ihr der Leichnam von Mrs. Edwards zu. Doch wie soll Cassie den Mord, von dem sie überzeugt ist, beweisen? Erst als die Einäscherung kurz bevorsteht, findet sie unerwartet Unterstützung durch die nüchtern-kühle DS Phyllida Flyte.
A.K. Turner ist es gelungen, jenseits der üblichen Thriller-Szenarien eine sehr eigene und damit faszinierende Welt zu schaffen. Cassie Raven und Phyllida Flyte sind jeweils auf ihre Art besondere Menschen. Ihr schwieriges Zueinanderfinden in diesem ersten Band lässt für die Folgebände auf äußerst aufregende weitere Ermittlungsfälle hoffen. Von Anfang bis Ende sehr spannend, abwechslungsreich und lebendig erzählt die Autorin in einem leicht eingängigen, dabei aber sensibel-geistreichen Schreibstil. Der Plot ist schlau und letztlich überraschend konzipiert. Dass sorgfältige Recherche-Arbeit dem Thriller zugrunde liegt, spürt man in allen Details.
Kurzum: Ein begeisternder, überraschend ungewöhnlicher und durchweg spannender Forenic-Thriller.










