Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Aufwühlender Fall für Mags, aber oberflächlich
Je lauter der Sturm von Mary Ann Fox
Mags und Sam haben sich endlich getraut, sprich geheiratet, allerdings nicht mit einem grossen Fest, sondern still und leise, bevor sie nach Belize flogen. Miss Clara ist wie das ganze Dorf Rosehaven enttäuscht, aber da scheint noch mehr zu sein, denn Miss Clara ist ganz anders als sonst. Genau wie Jim.
Ob das etwas mit der alten Geschichte zu tun hat, mit dem verschwundenen Junge, der in Mags neu gekauftem Cottage lebte?
Als dessen Schwester noch einmal noch Rosehaven kommt, stirbt plötzlich ein Mann und zwei weitere Männer verschwinden. Was ist bloss los?
In diesem sechsten Band ist für einmal alles ein wenig anders. Miss Clara ist komisch drauf, ebenso Jim. Eric scheint irgendetwas zu verheimlichen und Mary misstraut jedem. Und für einmal begibt sich nicht Mags, sondern Sam in Gefahr.
Die Geschichte wirkt leider ein wenig oberflächlich, auf 247 Seiten hat allerdings auch nicht viel mehr Platz. Alle Charaktere sind aufgewühlt, doch keiner bekommt in diesem Band die Chance, dies genauer und tiefgründiger zu erklären. Dies empfand ich als Manko.
Einiges wird sicher im nächsten Band weiter erzählt, aber wahrscheinlich - wenn ich mir die Entwicklung der bisherigen Bände ansehe - auch nur in einigen Nebensätzen abgehakt. Das ist sehr schade. Vielleicht müsste man einige Bände am Stück nacheinander lesen, um zu sehen, ob dies nur mein aktueller Eindruck ist oder ob es sich tatsächlich durch die Reihe zieht.
Immerhin muss man auf den nächsten Band, den siebten, nur einen Monat warten, da ist der Abstand nicht so lang wie bei den bisherigen Fällen.
Fazit: Angenehm erzählter, aufwühlender, aber leicht oberflächlicher Fall für Mags.
Knappe 4 Punkte.
Rezensionen von Katzenmicha:
Die Vergangenheit lebt....
Angstrichter von Schütz Lars
Für die Profiler Jan Grall und Rabea Wyler ist es der vierte Fall der Reihe-für mich der Erste.Man kann die Bücher unabhängig von einander lesen.
An den Stadttoren von Nürnberg sind Leichenteile befestigt.Die Identität des Opfers ist schnell geklärt.Dr.Ellen Grafenberg setzt sich mit dem Profiler Jan Grall in Verbindung-sie kannte das Opfer.
Bald taucht im Internet ein grauenhaftes Video auf.Da wird eine mittelalterlichen Hinrichtung mit Foltermethoden gezeigt.Jan bittet Rabea um ihre Mithilfe in dem Fall.Bei ihren Recherchen bleibt es nicht aus,das sie sich in Gefahr begeben……
Der Autor Lars Schütz hat einen sehr spannenden Thriller geschrieben.Sein Schreibstil fesselte mich von der ersten bis letzten Seite.Die beiden Profiler kommen an ihre Grenzen und ihre Rechere bringt die Beiden in die Vergangenheit .Es war sehr spannend-5 Sterne sehr gerne für den Thriller.Und mehr spannende Fälle von den Profiler Jan Grall und Rabea Wyler.
Rezensionen von TheLidel:
Die Nacht bricht an
Die Nacht Wirst du morgen noch leben? von Beck Jan
Ein Bild, wie aus einem Horrorfilm, das sich verschiedensten Menschen auf dem PC bietet: Kahlgeschorene Personen, die in Glaszylindern gefangen sind während um sie herum eine gewaltige Kettenreaktion aus Dominosteinen in Gang gerät, die die nächste Person auf grausame wie exzentrische Art und Weise umbringt.
Der Nachtmann, wie sich der Urheber des ganzen Schreckens nennt, bietet den Gefangenen allerdings jeweils eine Überlebenschance, in dem er den Menschen vor den Bildschirmen Aufgaben stellt und sie selbst über Leben und Tot urteilen lässt. Schaffen es die Ermittler Björk und Brand die Gefangenen rechtzeitig zu retten oder walten die Fremden über das Schicksal der ihnen völlig Unbekannten?
Auch in ihrem zweiten Fall, trifft das ungleiche Ermittlerduo nicht ganz freiwillig aufeinander. Brand wird in einen Kunstfälscher Skandal verwickelt und Björk beobachtet das Geschehen im Stillen. Als sie dann jedoch diesen Fall übertragen bekommen, verbeißen sich beide kompromisslos in dessen Auflösung und die Rettung der Menschen. Allerdings lernt man die Beiden auch im Verlauf dieses Buches nicht sehr viel besser kennen, obwohl sie mir durchwegs sympathisch sind und so wenigstens kein Spannungsabbruch durch Erzählungen aus deren Leben aufkommt.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Ganz besonders fällt einem dabei die Sicht des kleinen Jungen Benjamin auf, die der Autor so kindlich darstellt, dass man wirklich das Gefühl hat alles durch die Augen eines Grundschülers wahrzunehmen.
Nach und nach wird klar, weswegen diese Personen ausgewählt und in die Zylinder gesteckt wurden. Alles steht in einem viel größeren Zusammenhang als gedacht und furchtbare Geheimnisse, die vertuscht werden sollten, werden enthüllt.
Für mich war auch dieser zweite Teil Hochspannung pur und wohl einer der außergewöhnlichsten Thriller, die ich seit Langem gelesen habe. Dass hier nicht alles nach einem gewohnten Schema abläuft, finde ich genial. Auch das Ende ist man so nicht unbedingt gewohnt und vielleicht gerade deshalb so gelungen. Bis man allerdings dort angelangt, schafft es der Autor immer wieder einen auf falsche Fährten zu locken, weswegen man am Ende nur noch staunen kann und von diesen Wendungen vollkommen überrascht wird. Die Themen, die hier, auch unterschwellig, angeschnitten werden, regen einen selbst zum Nachdenken an. Gerade das Spiel mit Moral/Selbstjustiz ist so erschreckend wie genial und leider auch nur zu realistisch. Dass sich Menschen anstacheln lassen, ohne sich selbst eine Informationsgrundlage zu schaffen klingt momentan nur zu vertraut. Und falls dann tatsächlich etwas schreckliches passiert, wer trägt die Schuld? Derjenige der die Menschen dazu aufhetzt oder diejenigen, die sich anstacheln lassen?
Das Ende bietet Hoffnung für eine Fortsetzung von Björk und Brand und ich kann es kaum erwarten. Da ich das Glück hatte, diesen zweiten Teil im Zuge einer Leserunde auf Lovelybooks zu lesen, hatte ich mir den ersten Teil zuvor gekauft, dachte mir aber, dass ich ihn vermutlich erst danach lesen werde und nur mal die ersten Seiten überfliege. Soviel kann ich verraten: Das hat absolut gar nicht funktioniert. Wer einen Thriller von Jan Beck einmal in der Hand hat, kann ihn nicht mehr weglegen und liest ihn womöglich in einem Rutsch zu Ende. Eine ganz klare Empfehlung für alle Thriller Fans. Eine grandiose Mischung zwischen Psychothriller, durchgehender Spannung und spannenden Charakteren.
Rezensionen von Josef Lüthold:
Das ist eines der besten Bücher zum Thema Reinkarnation.
Warum wir mehr als einmal auf Erden leben von Beat Imhof
Dieses Buch ist sehr gut. Es hat aus meiner Sicht nur zwei Mängel: 1. Bei den Gegnern der Wiedergeburtslehre fehlt der Name Carl Welkisch (1888 - 1984). Dieser Mystiker lehnt in seinem Büchlein "Der Mensch zwischen Geist und Welt" die Reinkarnationslehre ab. 2. Es fehlt der Name Robert Ernst (1909 - 1997) als Befürworter der Reinkarnation.
Dieser kath. Theologe befasste sich besonders mit den Privat- und Neuoffenbarungen. In seinem Buche "Theologische Fragen im Lichte mystischer Offenbarungen" (neu erschienen im Jahre 2020 im LIT Verlag, Berlin) wird überzeugend dargelegt, dass die Reinkarnation mit dem christlichen Glauben vereinbar ist.
Rezensionen von Katzenmicha:
Was für ein historischer Roman
Verrat in Colonia von Maria W. Peter
Colonia Argrippina -260 nach Christi
Die römische Sklavin Invita ist mit ihrer Herrin Marcella auf dem Weg in den Palast des Stadthalters Postumus.Der gut gesicherte Tross führt ein stattliches Vermögen mit sich.Sie werden von Barbaren überfallen und ausgeraubt.Ihnen kommt Centurio Mucius Longinus zur Hilfe,ein hochraniger römische Offizier der Legio I Minerva.
Die Reise der beiden Frauen steht unter keinem guten Stern.Auch im Palast von Marcus Cassiapius Latinius Postumus kommt es zu weiteren Zwischenfällen.Als dann ein städtischer Quaestor,der auch noch der zukünftige Schwiegervater von Marella ist,umgebracht wird-spitzt sich die Lage zu.Die Ereignisse überschlagen sich, Invitas Gefährte der Sklave Flavus wird des Mordes angeklagt.Nun ist Invita gefordert Nachforschungen zu tätigen um ihren Gefährten zu retten…
Die Autorin Maia W.Peter hat mich wieder mit ihrem Schreibstil gefangen mit der Geschichte genommen.Nachdem ich schon „Die Legion des Raben,Der Schatz Salomos“ aus der Reihe gelesen habe -war ich wieder schnell an der Seite von Invita.Auch für diesen 4.Teil wieder eine Leseempfehlung.Die Autorin nimmt den Leser mit in das Jahr 260 nach Christi.An der Seite von Invita habe ich wieder viele spannende Momente erleben dürfen.Die Geschichte baute sich vor meinem inneren Auge super auf.Auch fand ich es super das sie Autorin mir in dem Buch viel Info zu der Zeit,der Gegend und dem Leben mit gab.Volle 5 Sterne-ich hätte gerne auch mehr gegeben wenn es gegangen wäre.
Rezensionen von begine:
Eifersucht und Liebe
Die Zeit der Kirschen von Nicolas Barreau
„Die Zeit der Kirschen“ ist der Nachfolgeroman von Das Lächeln der Frauen. Der Schriftsteller Nicolas Barreau hat den Roman aber so geschrieben, das man auch versteht um was es geht, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat.
Die beiden Protagonisten erzählen abwechselnd die Empfindungen und Geschehnisse, dadurch sieht man oft die Ansichten beider von einer Sache.
Das ist besonders interessant.
Der Lektor und Schriftsteller Andre und die Köchin Aurelie sind schon lange ein Paar.
Es ist interessant Andres Lesungen in Buchhandlungen mit zu erleben.
Aurelie hat für ihr Lokal versehentlich einen Stern bekommen. Dadurch lernt sie den anderen Koch kennen und Andre wird
Rezensionen von Anna625:
Gelungenes Porträt eines entbehrungsreichen Lebens
Die Hebamme von Edvard Hoem
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wächst Marta Kristine Andersdatter Nesje an der Westküste Norwegens auf. Ihr Leben ist geprägt von den schwierigen Lebensbedingungen und der Armut der ländlichen Bevölkerung. Nach Jahren der Ungewissheit sucht sie später Erfüllung im Beruf der Hebamme, stößt damit im Ort jedoch zunächst nur auf Ablehnung und muss lange Zeit darum kämpfen, das tun zu dürfen, worin sie ihre Lebensaufgabe sieht.
Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Biographie, denn Marta Kristine war die Ururgroßmutter des Autors und auch viele der anderen Figuren haben nachweislich zu ihren Lebzeiten real gelebt. Dennoch liest sich das Buch eher wie ein Roman, wenn auch gelegentlich Daten und Fakten Einzug finden, die das Geschehen historisch belegen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil man einen umfassenden Einblick in die tatsächlichen Lebensumstände der Landbevölkerung an der Küste Norwegens zu Beginn des 19. Jarhunderts erhält, dennoch aber aber nie das Gefühl hat, ein trockenes Sachbuch zu lesen. Das Verhältnis zwischen Realem und Hinzugedachtem erschien mir sehr ausgewogen und glaubwürdig und ich habe Marta Kristines Geschichte mit großem Interesse verfolgt.
Wir begleiten die Protagonistin auf ihrem Lebensweg von frühester Kindheit an, als sie mit ihren Eltern neu in die Gegend gezogen ist, über ihre jungen Erwachsenenjahre und ihre Zeit als Hebamme und Mutter, bis hin ins hohe Alter. Von Anfang an wird deutlich, dass sie eine starke Frau ist, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz nicht unterkriegen lässt und sich ihren eigenen Weg durchs Leben schafft. Dass sie dabei oft auch auf Dinge verzichten muss, geliebte Menschen verliert und ihr Tun immer wieder verteidigen muss, hält sie nicht auf.
Es gelingt ihr, einen Beruf auszuübern, der damals in Norwegen kaum ein hohes Ansehen genoss - denn wer braucht schon eine Hebamme, die vielleicht auch noch mehrere Dörfer entfernt lebt, wenn man doch Nachbarinnen, Mütter und Töchter seit jeher als Geburtshelferinnen um sich hatte? Und warum sollte man dafür dann auch noch Geld bezahlen, wo das doch ohnehin meist viel zu knapp ist? So wird schnell klar, dass Marta Kristine es gerade in ihrer Anfangszeit als Hebamme nicht leicht hatte. Hinzu kommen ein Ehemann, der zusehends mehr in ein Leben zwischen Melancholie und Schwermut abdriftet und dessen Einnahmequellen unzuverlässig sind, und, wie damals üblich, jede Menge Kinder, die es zu versorgen gilt. Dass es ihr trotz allem irgendwie gelingt, die Balance dabei zu halten, verdankt sie ihrem familiären Umfeld und nicht zuletzt auch ihrem starken Willen.
Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen, und obwohl sich im Mittelteil des Buches vielleicht die ein oder andere Länge ergibt, wird es doch nie zu trocken oder zu langweilig. Ich habe das Lesen sehr genossen und bin positiv überrascht von dieser Romanbiographie, die gekonnt das Leben einer bemerkenswerten Frau porträtiert. Gerne empfehle ich das Buch weiter.
Rezensionen von Sago:
Drehscheiben
Dreh hin - Dreh her 1: Gute Nacht, kleiner Bär! von Sylvia Tress
Nachdem "Wach auf, kleiner Bär" bereits zu den Lieblingsbüchern meines zweijährigen Neffen gehört, konnte ich als Geschenk auch mit diesem Band wirklich nichts falsch machen. Das tolle Konzept, dass sich auf den wenigen Seiten des Papp-Lernbuches jeweils eine Drehscheibe befindet, setzt sich auch in diesem Band fort.
Zieht man an der zugehörigen Schlaufe, ändern sich die Bilder und das Abenritual des kleinen Bären setzt sich fort.
Wie bei seiner Morgenroutine aus dem schon bekannten Band steht der kleine Bär hier für die kleinsten "Leser", die sich in seinem Abendritual sicher problemlos wiederfinden. Die Art der Zeichnungen finde ich erneut sehr ansprechend und ausgewogen, faszinierend, ohne das kindliche Augen hier gleich überwältigt werden würden. Das Buch wird meinem Neffen nach wie vor nicht langweilig, sondern er möchte sich immer wieder damit beschäftigen.
Rezensionen von begine:
Bildhaft
Flucht nach Patagonien von Revedin Jana
Die Schriftstellerin Jana Revedin lässt in ihrem Roman „Flucht nach Patagonien“ das Leben des Pariser Designer Jean-Michel Frank Revue passiern.
Die Kunstmäzenin Eugenia Errazuriz überedet Jean- Michel 1937 zur Reise nach Patagonien ein. Sie erkennt d Gefahr für ihn, er ist Jude und Homosexuell.
Dabei begibt er sich zu einem Rückblick seines bisherigen Lebens. Er ist der dritte Sohn eines Bankiers. Seine Brüder überleben den 1. Weltkrieg nicht. Sein jüngster Sohn ist durch eine Kinderlähmung ein Krüpel und zählt für ihn nicht.
Später wird er zu einem berühmten Desgner, der mit neuen verschiedenen Materialien spielt und so viele berühmte Personen beliefert. Er kennt Coco Chanell, Klaus Mann, Pablo Picasso und viele mehr.
Die Autorin schildert alles sehr bildreich.Sie behandelt die Zeit dramaturgisch geschickt.











