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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Heiterer Rätselspaß

Finde den Täter - Sherlock Holmes für Kids von Sandra Lebrun

Vom Alter her bin ich fernab der Zielgruppe, dennoch habe ich mich aber prächtig amüsiert und gut unterhalten. Das Buch bietet Rätselspaß mit viel Humor und wunderbaren Details, auf die man als Leser und Rätsellöser ganz genau achten sollte. Ein flinkes Auge hilft dem Detektiv weiter.

Mehrere Fälle warten hier auf ihre Aufklärung.

Immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut, können Kinder hier erforschen, was passiert ist, wer der Täter ist und warum er oder sie das Verbrechen begangen hat.

Ich mag den Aufbau, der hilft, dass man alles bedenkt, nochmal genauer schaut und die ersten Verdächtigen ausschließen kann. Wer fleißig mitdenkt und rätselt, wird am Ende den Täter gemeinsam mit Sherlock und Watson stellen können. Die Idee, dass der Bucheinband beschreibbar ist und man die Verdächtigen daher umkreisen oder ausstreichen kann, finde ich genial. Das hilft den kleinen Ermittlern sicherlich gut.

Jeder Fall hat auch eine schlüssige und runde Auflösung, sodass jeder – egal ob er den Fall lösen konnte oder nicht – am Ende erfährt, was passiert ist.

Die tollen Zeichnungen machen das Buch erst zu dem, was es ist, denn auf den Bildern erfährt man jede Menge, das für den jeweiligen Fall wichtig ist.

Ein wunderbares Buch, das ich sehr mag. Ich werde es auf jeden Fall nochmal zum Verschenken kaufen.

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Rezensionen von Streiflicht:

Modernes Märchen

Die Mäusekönigin von Jay Kay

Wer Märchen und ähnliche Geschichten mag, wird sich bei dieser Erzählung sehr wohlfühlen. Es ist bis zuletzt schön und unterhaltsam zu lesen. Interessant ist, dass es komplett aus der Sicht einer Maus geschrieben ist... Diese Idee fand ich sehr ansprechend und sie ist auch gut umgesetzt. Gut gefallen hat mir auch, dass sich Wirklichkeit und Fiktion wunderbar miteinander verbinden und es einen so vorkommt, als müsste das zusammengehören.

Als wäre es immer schon so gewesen.

Die Geschichte des Landes spielt ebenso eine Rolle, wie alte Erzählungen, Traditionen und mehr. Das macht das Ganze sehr realistisch.

Eine gute Idee fand ich auch, dass zwischen den Erzählungen des kleinen Protagonisten immer wieder Brief oder Zeitungsberichte und andere Schriftstücke eingebaut waren. Zuerst etwas rätselhaft erklären sie immer mehr, was wirklich passiert ist und warum bzw. wie es dargestellt wird.

Ich finde die ganze Geschichte sehr märchenhaft und philosophisch. Gerne möchte ich mehr von diesem Autor lesen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Superspannend und schaurig-schön-gruselig

Die Geister der Pandora Pickwick von Wolff Christina

Um das Buch gab es ein klein wenig Streit in der Familie. Jede, die mal kurz reingelesen hatte, wollte unbedingt weiterlesen und das Buch auf keinen Fall abgeben.
Dabei sind wir vom Cover zwar ganz angetan, aber auch nicht hingerissen gewesen. Das hat sich aber schlagartig mit Öffnen des Buches geändert.

Innendrin dann eine prächtige Ahnengalerie - so schön!

Aber genug der äußeren Werte.
Es beginnt gleich spannend - ein unheimlicher Beobachter und jede menge Geister, wobei die eher ungewöhnlich als supergruselig sind.
Doch im Laufe der Geschichte kommen auch noch andere Vertreter der Geisterzunft zum Vorschein - und die sind nicht immer freundlich.
Für sehr zart-besaitete Kinder ist das vielleicht nichts, aber für alle anderen wohlig schönes Grusel-Bibbern, genau die richtige Lektüre für den Herbst.

Was uns besonders gut gefallen hat?
Die spannende Story und die unglaublich phantastische Geistervielfalt. So viele witzige, skurrile und gruselige Ideen. Sei es die Gespensterküche (bäh!) oder die Zahlungsmittel (hihi) und natürlich die Geister an sich.

Dazu noch eine so sympathische Hauptdarstellerin - und ein Geheimnis um diese, auf dessen Auflösung wir natürlich sehr gespannt waren.

Ein Highlight-Buch in diesem Herbst, das wir unbedingt weiterempfehlen.

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Rezensionen von Streiflicht:

Berührend

Behütet von Kerstin Hau

Ich bin eigentlich kein Coverkäufer, aber bei diesem Buch hat mich der erste Blick bereits verzaubert. Ich mag die hellen Farben und auch die Zeichnung sehr. Nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, war mir klar, dass ich das Buch haben muss.

Das Buch ist innen genauso, wie es außen versprochen wird.

Es ist berührend und zart und wunderschön. Mir hat es so sehr gefallen, dass ich es gleich zweimal nacheinander gelesen habe, als ich es zum ersten Mal in der Hand hatte.

Ich finde, es ist nicht nur für Kinder allen Alters, sondern auch für Erwachsene hervorragend geeignet. Es macht Lust, es immer wieder durchzublättern und auch mal quer zu lesen.

Die Texte sind kurz, aber tiefsinnig und schön. Die Zeichnungen ergänzen die Worte perfekt und machen das Ganze rund. Ein fröhliches Buch, das gute Laune macht und zugleich viel mehr bietet als nur ein paar Zeilen mit netten Bildern. Einfach nur toll.

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Rezensionen von Birgit Hedemann:

Ein echtes Leseerlebnis

Die Enkelin von Schlink Bernhard

Dies war mein erstes Buch von Bernhard Schlink und ich frage mich, warum? Warum habe ich diesen grandiosen Autor nicht eher entdeckt?
Zum Buch: Kaspar ist Buchhändler und kommt wie jeden Abend nach Hause. Wie jeden Abend findet er die Wohnung in einem katastrophalen Zustand vor, denn seine Frau Birgit ist Alkoholikerin.

Kaspar vermutet sie im Bett und beginnt, die Wohnung aufzuräumen. Doch Birgit schläft nicht, sie ist in der Badewanne ertrunken. Als Kaspar ihren Nachlass regelt, entdeckt er ein Manuskript, an dem Birgit seit Jahren gearbeitet hat. Es ist eine Autobiographie, in der Birgit schildert, wie ihr einst mit Kaspars Hilfe die Flucht aus der DDR gelang. Beim Lesen muss Kaspar entdecken, dass seine Frau ein großes Geheimnis hatte und er Birgit in Wahrheit gar nicht richtig kannte. Kaspar macht sich auf den Weg in die ehemalige DDR, um das in die Tat umzusetzen, was Birgit sich nicht getraut hat. Kaspar findet nicht nur Birgits Tochter, sondern auch ihre Enkelin, doch die ist so ganz anders, als man sich eine Enkelin wünscht.
Für mich hat sich beim Lesen des Buches eine ganz neue Welt aufgetan, von deren Existenz ich zwar wusste, aber mehr auch nicht. Der Einblick hat mich tief nachdenklich gemacht. Dieses Buch wird mich gedanklich sicherlich noch eine ganze Zeit begleiten.
An den etwas holprigen Schreibstil von Schlink musste ich mich erst gewöhnen, aber dann konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Schlink erzählt unaufdringlich, aber mit mächtigem Sog. Obwohl der Mann ein Protagonist ist, konnte ich mich sofort in ihn hineinversetzen. Eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe, deswegen eine ganz glasklare Leseempfehlung von mir!

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Rezensionen von PMelittaM:

Magisch und spannend

Tale of Magic: Die Legende der Magie 2 - Eine dunkle Verschwörung von Chris Colfer

Seit Brystal Evergreen die Gute Fee ist, hat sie nicht nur für Frieden gesorgt, sondern zusammen mit dem Rat der Feen auch viel zu tun. Doch dann stellt sich die Bruderschaft der Gerechten gegen sie, sie lernt einen Thronfolger und eine Hexe kennen, und wird von Selbstzweifeln geplagt.

War ich bei Band 1 der Reihe noch etwas verhalten, hat mir Band 2 sehr gut gefallen.

Überhaupt mag ich die Geschichten, die Chris Colfer erzählt, und ich mag es auch sehr, dass man manche der Charaktere, die man aus den Land-of-Stories-Bänden kennt, hier in ihrer Jugend kennen lernt.

War mir Brystal in Band 1 noch etwas zu perfekt, relativiert sich das hier, alleine schon durch ihre Selbstzweifel, meine Sympathie hat sie mittlerweile gewonnen. Neben dem bereits bekannten Rat der Feen, lernt man nun auch die dunklere Seite der Magie kennen, Madame Mara hat eine Konkurrenzakademie gegründet, in der sie Hexen ausbildet, und es gelingt ihr sogar, Brystals Akademie Schülerinnen abzuwerben, und bei einer davon wundert es mich nur zum Teil – man kann sich aber auch auf ein paar Überraschungen gefasst machen.

Ein weiterer neuer Charakter ist Seven, Siebter in der Thronfolge des Südlichen Königreiches. Brystal und er lernen sich näher kennen – mehr will ich aber gar nicht verraten. Schön ist auch, dass man Brystals Familie wiedertrifft, die so manche Veränderung durchlaufen hat.

Die neue Bedrohung, die Bruderschaft der Gerechten, will die früheren Verhältnisse wieder herstellen, Magie ist ihr zuwider, und sie wird zur großen Gefahr. Brystal muss schließlich einen gefährlichen Pakt eingehen.

Erzählt wird, wie von Chris Colfer gewohnt, sehr bildhaft und mit Humor, aber auch dem einen oder anderen, über das man nachdenken kann. Spannend ist es allemal. Das Ende ist relativ offen, man darf sich auf Band 3 freuen.

Auch optisch ist das Buch wieder ein Genuss, das schöne Cover, die Karte und die passenden Illustrationen vor jedem neuen Kapitel lassen einen den Roman noch ein bisschen mehr genießen.

Mir hat der zweite Band der Reihe sehr gut gefallen, die Geschichte kommt jetzt so richtig in Fahrt, und ich bin gespannt, was sich der Autor in den weiteren Bänden noch wird einfallen lassen. Für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Freude am Genre haben, kann ich nicht nur diesen Roman, sondern alle Romane sehr empfehlen und vergebe gerne volle Punktzahl.

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Rezensionen von brauneye29:

Tolles Buch

Evie und die Macht der Tiere von Matt Haig

Zum Inhalt:
Evie hat eine ganz besonders Talent, sie kann hören, was Tiere denken. Das darf natürlich niemand wissen. Als sie das Schulkaninchen aus dem viel zu kleinen Käfig befreit, wird so prompt erwischt und muss ihren Vater versprechen, nie wieder mit Tieren zu reden. Das geht auch eine ganze Weile gut, doch dann passiert etwas , was Evie nur mit tierischer Hilfe lösen kann.

Meine Meinung:
Schon die Covergestaltung ist total schön und zieht sofort den Blick an und dankenswerterweise gibt es auch im Buch viele wirklich schöne Illustrationen, das mag ich bei Kinderbüchern am liebsten. Aber auch die Geschichte ist total schön und macht richtig Spaß beim Lesen. Evie mit ihrer besonderen Art ist total liebenswert. Der Schreibstil ist sehr gut. Was ich aber auch beeindruckend fand, war dass unterschwellig auch noch eine gute Botschaft übermittelt wurde, aber eben nicht mit erhobenem Zeigefinger.
Fazit:
Tolles Buch

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Hoffnungsvoll erzählt

Die Schneeflockenmelodie von Anna Liebig

Der letztjährige Roman "Das Winterkarussell" hat mir dermassen gefallen, dass ich sofort wusste: den neuen 2021-Roman von Anna Liebig muss ich unbedingt lesen.

Anstatt des Karussell steht nun eine alte Spieluhr im Mittelpunkt. Nina ist fasziniert von der Spieluhr ihrer Grossmutter - kein Wunder, denn beide haben dieselbe Leidenschaft, das Ballett, und haben ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf gemacht.

Maria (im Vergangenheitsstrang) und Nina (in der Gegenwart) sind beide an einem Zeitpunkt in ihrem Leben, an dem sie über ihre Zukunft nachdenken. Sie haben das Reisen satt, welches ihr Beruf als Ballerina mitbringt und wollen ein Zuhause, einen Zufluchtsort für sich selbst finden. Deshalb möchte Maria nicht nach New York gehen, sondern in Wiesbaden bleiben, genau wie Nina aktuell. Junge Männer treten in ihr Leben - und zeigen den beiden Frauen, dass es ausser Ballett auch anderes Schönes gibt.

Anna Liebig erzählt beide Geschichten, die von Maria und die von Nina, erzählt von der Wichtigkeit dieser Wohnung, die Nina wohl behalten, aber ihre Mutter Gabi sofort verkaufen will, weil Maria sie ja nicht mehr brauchen wird.

Diese Geschichten erzählt die Autorin absolut fesselnd und als Leserin leidet und hofft man mit den Akteuren mit, die in den Konventionen ihrer Zeit und ihrer Berufe gefangen sind.

Neben diesen sehr interessanten Lebensgeschichten lässt die Autorin auch hinter die Bühnenvorhänge blicken, zeigt ein Leben, das geprägt ist von Konkurrenzkampf und stark strukturierten Tagesabläufen, die keine Räume bieten für Freizeitspass oder gar Desserts.

Mir haben beide Erzählstränge gleich gut gefallen, und auch die weiteren Figuren fand ich ganz toll gezeichnet, etwa Ninas Nachbarn oder der Spieluhrenmacher, der bei Maria eine wichtige Rolle inne hat. Sie alle machen den Roman zu einem berührenden Leseereignis.

Anna Liebig hat erneut den richtigen Mix, bestehend aus einem tollen Plot und viel vorweihnachtlicher und winterlich verschneiter Atmosphäre, zwischen die Seiten gebracht, weswegen ich "Die Schneeflockenmelodie" ausnahmslos empfehlen kann.

Fazit: Eine wunder- und hoffnungsvolle Geschichte in zwei Zeitebenen, die mitreisst und einfach begeistert.

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Rezensionen von C. P.:

Spannung und Abenteuer rund um Geheimprojekt Mondlerche

Keeper of the Lost Cities - Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1) von Shannon Messenger

Für die Erwachsenen ist sie ein Wunderkind, für ihre Mitschüler einfach ein Freak: Die 12-jährige Sophie Foster hat ein fotographisches Gedächtnis, mehrere Schulklassen überprungen - und kann die Gedanken ihrer Mitmenschen hören. Leider ist das auf Dauer alles andere als angenehm. Bis sie während eines Schulausflugs einen Jungen trifft, dessen Gedanken sie nicht wie ein Tsunami überfluten.

Im Gegenteil, sie hört: nichts! Das ist jedoch nicht sein einziges Geheimnis, Fitz kommt aus dem Elfenreich mit dem Auftrag, sie zu finden. Denn Sophie ist ebenfalls kein Mensch, sondern eine Elfe. Fortan wird ihr Leben komplett umgekrempelt, sie zieht in eine ihr fremde, magische Welt mit neuen Schulfächern und Naturgesetzen. Und während sie versucht, mehr über sich, ihre Fähigkeiten und das Geheimnis ihrer Herkunft herauszufinden, versuchen andere, Sophie für ihre eigenen Zwecke einzuspannen.
Ich kann die Begeisterung für diese Fantasy-Reihe vollauf verstehen: Auch mich hat Band 1 schnell in seinen Bann gezogen. Als Leser hat man über die Welt der Elfen stets so viel Kenntnis, wie auch Sophie hat - zu entdecken gibt es viel und Sophie ist ein schlaues Mädchen, dass ihre Schlüsse zu ziehen weiß. Ganz in Jugendbuch-Manier wird sie im Elfenreich nicht erstmal nachträglich mit notwendigem Wissen versorgt, sondern gleich ins kalte Wasser geworfen bzw. in die neue Schule gesteckt, wo sie nach anfänglichen Wissenslücken jedoch schnell zurecht kommt. Ebenso findet sie endlich echte Freunde, wobei ich es schade fand, dass es tendenziell eher Jungen als Mädchen sind, mit denen sie Freundschaften schließt. Neben magischen Fähigkeiten und aussergewöhnlichen Tieren sind die Elfen allerdings kaum anders als die Menschen: Auch hier gibt es Neid, Arroganz und Tuscheleien, aber eben auch echte Freundschaften und Loyalität.
Sophies Charakter ist herrlich erfrischend, sie ist in einigen Dingen ziemlich reif, während in anderen Situationen das junge Mädchen durchscheint. Sie wirkt authentisch und sehr sympathisch und es macht Spaß, ihre Abenteuer mitzuerleben und mehr über das geheimnisvolle Projekt Mondlerche herauszufinden, mit welchem sie in Verbindung zu stehen scheint. Von ihren Freunden glänzen vor allem die Jungen durch recht interessante Charaktergestaltung, die Mädchen bleiben ausser Sophie leider ziemlich blass und stereotyp, da war ich etwas enttäuscht. Die Elfenwelt, in welche Sophie gerät, ist durchaus faszinierend erdacht mit den vielen Tieren und Pflanzen, den unterschiedlichen Formen der Magie sowie den Geheimnissen, welche die Erwachsenen vor ihr zu verbergen versuchen. Denn dass Sophie eine ganz besondere Elfe ist, wird schnell klar - aber wie es so ist, erzählen die Erwachsenen den Kindern mal wieder nichts, was Sophie zu ihren eigenen kleinen Abenteuern zwingt, wenn sie mehr erfahren will.
In meinen Augen ein vielversprechender Auftakt in eine spannende und vielfältige Fantasy-Reihe, voller Magie und Abenteuer, welche ich durchaus als All-Age-Lektüre auch Erwachsenen Lesern empfehlen kann.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Familiengeschichte

Unter dem Schnee von Katrin Burseg

Das Buch „Unter dem Schnee“ hat mich auf den ersten Blick durch das stimmungsvolle Cover angesprochen. Auch der Klappentext versprach mir eine Geschichte genau nach meinem Geschmack. Und ich wurde nicht getäuscht!

Luise von Schwan war die Patriarchin der Baumschule auf Schloss Schwanenholz. Jahrzehntelang hat sie die Geschicke des Betriebs auch durch schwierige Zeiten gelenkt.

Nun liegt sie Ende Dezember 1978 in ihrem Sarg in der Kirche. Doch die Trauerfeier wird bereits durch einen heftigen Schneesturm gestört, der sich in Kürze zum berüchtigten Katastrophenwinter entwickeln soll. Aber auch eine andere Katastrophe kündigt sich an. Zur Trauerfeier erscheint eine junge Französin, die behauptet Luises Tochter zu sein.

Die Familiengeschichte von Katrin Burseg hat mich von der ersten Seite an abgeholt. Das Winterchaos der Jahreswende 78/79 ist mir noch gut im Gedächtnis und die Not der eingeschneiten Höfe ohne Strom, ohne Heizung, ohne Versorgung habe ich noch lebhaft vor Augen. Dazu kommt die Familiengeschichte der Schwans, die sich wie viele deutsche Familien nicht gern an ihre Verstrickung in das Naziregime erinnert. Die Schwans haben das immer ausgeklammert, privates Leid stand im Vordergrund. Aber nun ist da diese junge Frau, Tochter eines Zwangsarbeiters und Luise – kann das sein. In der Zwangsgemeinschaft müssen sich nun die Familienmitglieder auch unangenehmen Wahrheiten stellen und alte Konflikte aufarbeiten.

Die beiden Zeitebenen verbindet die Autorin zu einem spannenden Familienroman. Als Klammer für beide Zeiten habe ich alte Isa empfunden, die seit ihrer Kinderzeit im Dienst der Schwans stand und mehr über die Familie weiß, als sich die junge Generation vorstellen kann. Überhaupt sind die Figuren der Autoren sehr liebevoll und menschlich gezeichnet. Die so unterschiedlichen Brüder Carl und Johann, die sich als Erben Luises sahen. Johanns Tochter Carolin, die aus dem engen Familienkorsett ausbrechen möchte und nun auch noch Aimée, Luises Tochter, die etwas über ihre Mutter erfahren möchte.

Auch die Erzählweise aus den jeweiligen Blickwinkeln der Hauptpersonen bringt viel Tiefe in die Geschichte.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen und die Verbindung aus Familiendrama und Zeitgeschichte ist bestens gelungen.

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