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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Besser als erwartet

Regenglanz Sturm-Trilogie von Anya Omah

Zum Inhalt:
Simon hat ein echt peinliches Tattoo. Es ist sehr schlecht gemacht und erinnert leider auch noch an seine Exfreundin. Um es los zu werden begibt er sich in ein Tattoostudio und will es covern lassen. Dort trifft er ausgerechnet auf Alissa und ist gleich von ihr angezogen, will das aber nicht zeigen.

Alissa hält seine Abwehrhaltung als Zweifel an ihrer Kompetenz.
Meine Meinung:
Das Buch bietet schon viel Spielraum für Klischees und es gibt auch einige davon, aber eben nicht so ausgeprägt, wie ich es erwartet hatte. Es hat eigentlich eine ganz interessante Geschichte und interessante Charaktere, die auch gut aufgebaut waren. Ich hatte das Vergnügen, das Buch als Hörbuch zu genießen und zunächst fand ich die Idee zwei Sprecher zu verwenden etwas seltsam. Während des Hörens entwickelte sich aber genau das zu einer geschickten Maßnahme, weil so die Charaktere deutlich gestützt wurden. Ich habe das Hörbuch genossen.
Fazit:
Besser als erwartet

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Rezensionen von yellowdog:

Gigaa-waabamin

Von Büchern und Inseln von Louise Erdrich

In diesem Buch, das 2003 im Original unter dem Titel Books and Islands in Ojibwe Country erschienen ist, erzählt Pulitzerpreisträgerin Louise Erdrich von ihren Reisen gemeinsam mit ihrem kleinen Kind zu den nordamerikanischen Inseln, Sie schildert ihre Beobachtungen der Natur der Inseln, berücksichtigt auch die Geschichte bis ins 18.

Jahrhundert und zeigt
Sprache und Kultur von den Ojibwe. Sehr interessant sind dabei z.B. die Abschnitte über die Felsenmalereien. Auch die Passagen über den Forscher und Naturschützer Ernest Carl Oberholtzer sind bemerkenswert.
Eine zentrale Rolle spielen natürlich auch die Bücher.

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Rezensionen von inya:

ein super Buch

Von ganzem Herzen ... von Austen Jane

Schon der Außenumschlag des Buches ist mit einem wunderschönen Blumenrankenmuster verziert und ein absolutes muss für alle Jane Austen Fans. Denn dieses Buch beinhaltet nicht nur die Briefe von Jane Austen und geben sehr tiefe und private Einblicke in das Leben und Schaffen der Schriftstellerin, sondern es beinhaltet auch detaillierte Beschreibungen über das Leben von Jane Austen.

Doch das beste an diesem Buch finde ich sind die Bilder, denn auf jeder Seite ist der Inhalt mit passenden Bildern illustriert und dargestellt und gibt so einen perfekten Einblick in das damalige Leben. Ich finde es faszinierend die ganzen originalen Bilder in Kombination mit den Texten zu betrachten und so einen umfangreiches Bild zu erhalten. Ich bin zwar kein absoluter Jane Austen Fan davor gewesen, habe mich aber für ihre Literatur schon interessiert und nach diesem Buch bin ich Fan geworden.

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Rezensionen von Wetterfrosch:

Berlin zwischen Glitzerwelt und Finsternis

Berlin Friedrichstraße: Novembersturm von Ulrike Schweikert

Novembersturm Berlin Friedrichstraße von Ulrike Schweikert ist ein wunderbarer Roman des Berlins der 1920er Jahre. Gezeichnet durch das Leid des Ersten Weltkrieges, dem Tatendrang des Wiederaufbaus, enormem technischen Fortschritts und dem Wunsch der Gesellschaft nach lustvoller Leichtigkeit und Vergnügen.

Die Protagonisten Robert, Luise und Johannes wachsen im Berliner Stadtteil Charlottenburg am Stuttgarter Platz in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Sie sind von Kindheit an eng befreundet. Später verlieben sich Robert und Johannes in die schöne Luise. Luise entscheidet sich für Johannes und kurz bevor Johannes und Robert an die Front eingezogen werden, verloben sich Johannes und Luise heimlich. Robert kommt am Ende des Krieges zurück in die Heimat, von Johannes fehlt jede Spur. Daraus entsteht eine Liebesbeziehung zwischen Luise und Robert, sie möchten heiraten und ausgerechnet am Tag der Hochzeit erscheint Johannes, verarmt, kriegsversehrt und hoffnungslos. Kann Luises Liebe zu Robert das aushalten?
Ulrike Schweikert hat die Geschichte Berlins hervorragend recherchiert. Das wurde bereits in ihren Büchern der Charité-Reihe deutlich. Im Buch Novembersturm zeigt sie alle Facetten der Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: tiefe emotionale Wunden und körperliche Versehrtheit, gesellschaftliche Kluften, technischer Fortschritt, politische Ideologien, Vielfalt der Kunst. Zensur, Emanzipation der Frau, Judenhass und Homosexualität. Das alles erzählt sie in sehr mitreisendem und emotionalem Schreibstil. Dabei nimmt Sie immer wieder Bezug zu berühmten Persönlichkeiten dieser Zeit wie Marlene Dietrich, Erich Kästner und vielen mehr.
Das sehr ansprechende Cover zeigt im oberen Teil eine elegante Frau, das könnte Luise darstellen und im unteren Bereich den Bahnhof Friedrichstraße. Zur besseren Orientierung in Berlin hilft ein Stadtplan Berlins im vorderen Klappenbereich. Am Ende des Buches hat Ulrike Schweikert ein Verzeichnis über die Quellen ihrer Recherche aus Literatur, Magazinen und Filmen eingefügt, hilfreich für alle Leser, die ihr Geschichtswissen noch etwas vertiefen möchten.
Ein sehr emotionaler Roman, spannend und fesselnd geschrieben, mit großem geschichtlichem Hintergrund, absolut lesenswert und filmreif.

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Rezensionen von Solstice:

Tirol 2022 von Ulrike Schweikert

Allessandra Sarti ist Tirolerin mit italienischen Wurzeln - gute Voraussetzungen, um die Schönheit des alpinen Bundeslandes fotografisch in einem Jahreskalender zu würdigen. Malerisch sind die jahreszeitlich abgestimmten Fotografien von idyllischen Orten unten im Tal oder hoch droben. Auch wer Tirol gut kennt, wird bei den 12 prachtvollen Kalenderblättern mit hoher Wahrscheinlichkeit Neues entdecken oder zumindest bereits bekannte Plätze unter völlig neuem Blickwinkel kennenlernen.

Es lohnt sich, kann ich nur versichern, denn das Fernweh, das durch Allessandra Sartis Fotos zugleich ausgelöst, als auch gestillt wird, ist eigentlich unbezahlbar.

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Rezensionen von Solstice:

Bergidylle im eigenen Zuhause

Almen 2022 von Ulrike Schweikert

Die Almen sind jene Orte, die in Post-Corona-Zeiten massiv an Bedeutung als Tourismusziele zugelegt haben. Grund genug, 12 davon als fotografische Auswahl in einen Jahreskalender zu packen. Schwer ist es bei der bekannten Schönheit der alpinen Almen ja nicht, sie mit der Kamera ins rechte Licht zu rücken, trotzdem ist hier ein sehenswertes Kunststück gelungen: Eine Alm ist schöner als die andere! Menschen und Tiere, vom Grauvieh bis zu Ziegen, sind auf den jahreszeitlich geordneten Kalenderblättern abgebildet und bringen ein Stück hochwillkommener Bergidylle in die eigenen vier Wände.

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Rezensionen von Solstice:

Spannend wie ein Bergsteiger-Magazin!

BERG 2022 - Alpenvereinsjahrbuch von Deutscher Alpenverein; Österreichischer Alpenverein; Alpenverein Südtirol; Axel Klemmer

Das Alpenvereinsjahrbuch 2022 dreht sich um den Ortler, jenen 3.905 Meter hohen steinernen Giganten im Südtiroler Vinschgau an der Grenze zur Schweiz. Dazu gibt es gleich auf den ersten Seiten ein "Werkstattgespräch" mit Bergführern über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des geführten Bergsteigens - unter den Experten ist auch Kurt Ortler, der mit rund 1.

500 Besteigungen mit hoher Wahrscheinlichkeit der Mensch mit den meisten Besteigungen ist und praktischerweise auch noch so heißt wie sein Lieblingsberg. Die Zukunft ist dann auch Thema eines Beitrags über die Berg-Mobilität, wenn es darum geht, dass die liebgewonnene Anfahrt zu alpinen Zielen mit dem Auto heute aus Klimaschutzgründen als unanständig gilt. Besucherlenkung im Naturpark Ammergauer Alpen wird dann gewürzt mit prächtigen Fotos besprochen, ist doch der regionale Tourismus in Post-Corona-Zeiten genauso massiv angestiegen wie die dadurch hervorgerufenen Probleme. Wo Massentourismus keinerlei Problem darstellt, ist die Antarktis - Thema eines Beitrags von Christoph Höbenreich, der sich auch mit den spektakulärsten Bergen des eisigen Kontinents in Dronning Maud Land beschäftigt. Persönlicher Höhepunkt des heurigen Alpenvereinsjahrbuches ist allerdings der Bericht über Margarete und Elsbeth Große, jene Frauen, die um 1910 (!) mit dem Heißluftballon die Alpen mehrmals überquerten. Kurzum: Wer ein Buch sucht, das zeitlos, aber um nichts weniger spannend ist, als diverse Bergsteiger-Magazine, ist beim Alpenvereinsjahrbuch 2022 ganz sicher goldrichtig.

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Rezensionen von Lesemama:

Was aus Plänen werden kann

Bis ans Ende aller Fragen von Anne Hertz

Zum Buch:
Maximiliane ist 44 Jahre alt, Besitzerin eines gut gehenden Cafés in Hamburg und Single. Um diesem Zustand ein Ende zu setzten kommt ihre Nichte auf sie Idee in einer Trauergruppe nach dem passenden Mann zu suchen. So kann man einen Mann kennenlernen. Scheint auch irgendwie zu klappen, denn plötzlich kann sich Maxi nicht mehr vor Verehrern retten .

..

Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte ganz nett, aber manchmal war sie auch ein bisschen drüber. Die Tagebucheinträge vor dreißig Jahren, ide Pläne die Maxi machte und was tatsächlich dabei rauskam war teilweise ganz humorvoll, teilweise aber auch überzogen und zuviel.
Ich mochte den Schreibstil ganz gerne, es liest sich sehr flüssig. Am besten gefiel mir allerdings das Setting auf Usedom, auch wenn die Geschichte, die dahin führte auch ein bisschen drüber war.
Alles in allem eine nette Unterhaltung für ein paar schöne Lesestunden. Humorvoll und romantisch, aber auch ein wenig zu überzogen für mich.

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Rezensionen von Tara:

Eine ganz zauberhafte Biografie

Von ganzem Herzen ... von Austen Jane

Mit „Jane Austen Von ganzem Herzen“ ist der Autorin Penelope Hughes-Hallett ein ganz zauberhaftes Buch zum Träumen und zum Eintauchen in das England des 19. Jahrhunderts gelungen.

Jane Austens Romane haben mich begeistert und damit bin ich nicht alleine. Ihre Literatur gehört zu den englischen Klassikern, die man einfach gelesen haben muss.

Über die Autorin selbst wusste ich bisher allerdings nicht viel und diese Lücke konnte ich nun schließen.

Das Buch ist in sechs Abschnitte eingeteilt

STEVENTON 1796-1801 FRÜHE SCHÖPFERISCHE JAHRE
BATH 1801-1805 ABSCHIEDE UND UNGEWISSHEITEN
SOUTHAMPTON 1807-1809 NEUE PERSPEKTIVEN
CHAWTON 1809-1813 EIN NEUES UND GEORDNETES ZUHAUSE
CHAWTON 1813-1816 ERFÜLLTE JAHRE
HAWTON UND WINCHESTER 1816-1817 LETZTE TAGE

und in jedem gibt es neben ihren Briefen an ihre Freunde und Familie – von denen viele an ihre Schwester Cassandra gingen - zahlreiche Zeichnungen und Fotografien, die den Zeitgeist lebendig machen und mich direkt in die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts in England eintauchen ließen. Die Briefe lesen sich genauso schön wie ihre Romane und man kann ihr inniges Verhältnis zu ihrer Schwester spüren. Sie schreibt oft über ganz alltägliche Dinge, die ihr damals wichtig erschienen. Es ist wirklich ein ganz privater Einblick in das Leben der Autorin. Sehr aufschlussreich und interessant fand ich die Gegenüberstellung ihrer Briefe und ihrer Romane.

Mich hat diese Briefbiografie begeistert und ich möchte fast sagen, dass sie ein Muss für jeden Jane-Austen-Fan ist, da sie optisch ebenso viel Freude bereitet wie inhaltlich.

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Rezensionen von Tara:

Ein sehr intensiver irländischer Roman aus dem 19. Jahrhundert

Grace - Vom Preisträger des Booker Prize 2023 ("Prophet Song") von Paul Lynch

„Grace“ ist ein unglaublich beeindruckender und intensiver Roman des in Dublin lebenden Autors Paul Lynch.

Grace ist gerade einmal vierzehn Jahre alt als ihre Mutter sie, als Junge verkleidet, fortschickt und sie alleine ihr Überleben sichern soll. Begleitet wird sie von ihrem kleinen Bruder Colly.

Aber nicht nur die beiden Kinder ziehen durch das Land. Die gesamte Bevölkerung ist arm und jeder kämpft ohne Rücksicht auf Verluste um sein Überleben. Grace zieht durch das Land und jede aufkeimende Hoffnung auf Besserung der Lage wird ebenso schnell wieder zerstört, wie sie gekommen ist.

Der Schreibstil des Autors ist sehr eindringlich, einfühlsam und intensiv, dass mir beim Lesen fast die Luft wegblieb. Nicht weil es so spannend war, sondern weil ich regelrecht fühlen konnte, was Grace fühlt und nicht nur Grace, auch die anderen Menschen leiden. Die Armut des Landes ist bedrückend, die Menschen haben Hunger und jeder kämpft für sein Überleben. Auch wenn das Verhalten von Grace Mutter zu Beginn sehr brutal wirkt, so versteht man doch nach und nach warum sie sich so verhalten hat.

Paul Lynch hat hier anhand von Grace ein Stück dunkle irische Geschichte lebendig gemacht, in die ich beim Lesen komplett abgetaucht bin. „Grace“ ist keine leichte Lektüre, aber eine die sich lohnt.

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