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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Liesel:

Vielversprechende Jungautorin

M

eine Freundin hatte sich das Buch gekauft. Nachdem sie von der Grschichte geschwärmt hatte, wurde ich neugierig und lieh es mir von ihr aus. Was soll ich sagen? Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Frau Dorfer hat die Gabe, den Leser in die Geschichte zu ziehen, ehe er es selbst merkt. Ich kann nur sagen: ein gelungenes Debüt!

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Rezensionen von carola1475:

Spannende Traumabewältigung in mehr als einer Hinsicht

Die andere Tochter von Dinah Marte Golch

Antonia, genannt Toni, verliert durch einen Arbeitsunfall fast ihr Augenlicht und kann dank einer Hornhauttransplantation wieder sehen. Ihr Dankesbrief an die Familie der Spenderin wird versehentlich nicht anonymisiert und so kommt es zum persönlichen Treffen. Toni hat eigentlich genug eigene Probleme psychischer und sozialer Art und sieht sich allmählich auch mit denen der Spenderfamilie konfrontiert.

Eine Spirale immer neuer Wendungen, Überraschungen und Entdeckungen entwickelt einen starken Sog, der mich als Leser nicht mehr losgelassen hat, nachdem einige Längen im Mittelteil des Buchs überwunden waren.
Das Cover passt perfekt: Toni deckt ein Puzzleteil nach dem anderen auf und nicht nur die Geheimnisse der Spenderfamilie treten zu Tage, sondern auch die ihrer eigenen Familie.

Geschickt gestaltet, gibt es zwei sich abwechselnde Zeitebenen, die nur sechs Monate auseinander liegen und sich am Schluss vereinen. Die Ereignisse in der Vergangenheit werden von einem personalen Erzähler aus Tonis Perspektive geschildert, während in der Gegenwart Toni die Ich-Erzählerin ist und schon der Auftakt „Ich bin nicht mehr Toni. Ich bin jetzt eine andere.“ erzeugt große Spannung und nimmt den Leser von Beginn an gefangen.
Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sehr angenehm zu lesen. Dinah Marte Golch ist eine erfolgreiche und preisgekrönte Drehbuchautorin, die ihr Können auch in diesem Roman unter Beweis stellt.
Das Buch behandelt eine Vielzahl von Themen, die alle plausibel zur Erzählung beitragen und mir gut recherchiert erscheinen. Als besonders hilfreich und glaubwürdig empfand ich die Ausführungen von Tonis Therapeuten und auch das Nachwort der Autorin.

Eine Identifikationsfigur gibt es für mich im Roman nicht, aber alle Protagonisten sind authentisch und glaubhaft beschrieben, vor allem Tonis schmerzhafte Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit, ihren Gefühlen und den Träumen ist völlig nachvollziehbar und hat mich sehr berührt.

Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die sich für Familiengeschichten und -geheimnisse interessieren, für Traumabewältigung und mögliche psychische Folgen von Organtransplantationen.

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Rezensionen von PMelittaM:

Recht originell

Das Flüstern der Puppen (Thriller) von Gunnar Schwarz

Eine junge Frau wird lebendig in einem Ofen verbrannt, am Tatort finden die Ermittler eine merkwürdige Puppe. Kurz danach gibt es einen weiteren Mord, ebenfalls mit einer Puppe am Tatort. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern? Was könnte das Motiv sein? Und was bedeuten die Puppen?

Lena Freyenberg ist neu in der Stadt und wird Henning Gerlach als Partnerin zugeordnet.

Vor kurzem hat sie ihren Partner unter schrecklichen Umständen verloren und ein Trauma davon getragen. Sie hat zudem mit privaten Problemen zu kämpfen, und muss sich auch am neuen Wohnort klimatisieren, und die Eigenarten der neuen Kolleg:innen kennenlernen. Mir gefällt, dass auch Privates thematisiert wird, allerdings bin ich den beiden Protagonisten unterschiedlich nahe gekommen. Während ich Henning schnell mochte, habe ich mit Lena noch Probleme. Dennoch könnte ich mir gut vorstellen, weitere Fälle mit den beiden zu lesen, und Lena auf diese Weise näher zu kommen.

Der Roman lässt sich zügig lesen, die Aufteilung in die einzelnen Ermittlungstage finde ich gut. Der Fall ist interessant, und die Suche nach dem/der Täter:in spannend, zumal diese:r sich immer mal wieder zu Wort meldet. Nach und nach kristallisiert sich ein mögliches Motiv heraus, aber auch mehrere Verdächtige. Als Leser:in kann man gut miträtseln. Die Auflösung ist nachvollziehbar.

Ich bin ja im Krimi-Thriller-Bereich mittlerweile eher skeptisch, zu viel Einheitsbrei, „Das Flüstern der Puppen“ wirkte auf mich aber recht originell. Sogar das „Am-Ende-in Gefahrkommen“ passt hier gut in die Story. Einzig, dass ich manchmal ein leichtes Gefühl von Unlogik hatte, gerade auch bei o. g. hat mich etwas gestört.

Insgesamt hat mich der Roman gut unterhalten und mir spannende Lesestunden bereitet. Ein paar kleine Kritikpunkte gibt es, mal sehen, wie mir der nächste Fall mit Lena und Henning gefallen wird, so es ihn geben wird. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Genrefans.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Liebe und Intrieg in Rothenburg ob der Tauber

Die Seifenmanufaktur - Die Rezeptur der Träume von Farina Eden

Dieser historische Roman ist Auftakt einer Trilogie rund um die Seifensieder-Familie Grieb in Rothenburg ob der Tauber.

Der erste Teil spielt 1865. Hanna Grieb hat im Gegensatz zu ihrem Bruder Friedrich Interesse und viel Gespür für das Geschäft. Sie darf aber, den Gepflogenheiten der damaligen Zeit, ihre Ideen nicht einbringen.

Höchstens Handlangerdienste und die Beurteilung einer Duftnote gesteht ihr der Vater zu.

Als Friedrich beim Baden beinahe ertrinkt, tritt Louis der gut aussehende Sohn des Arztes in ihr Leben. Louis ist auf dem Sprung nach Amerika, doch man vereinbart aufeinander zu warten und zu schreiben.

Während Hanna weiter versucht, den Vater von der Modernisierung der Seidenmanufaktur zu überzeugen, zettelt Henriette, Hannas Freundin, eine feste Intrige an.

Meine Meinung:

Die Autorin hat mit diesem Reihenauftakt einen leicht lesbaren historischen Roman geschaffen.

Nicht alle Handlungen der Protagonisten kann ich nachvollziehen. Hannas zum Beispiel. Obwohl sie weiß, dass Henriette so manche Wahrheit zu ihren eigenen Gunsten zu verdreht, fragt sie nicht bei Louis Eltern nach, ob die Post von ihrem Sohn erhalten haben. Sie vertraut Henriette blind und wirkt ziemlich naiv.
Was mich aber irritiert, ist die Haltung der Griebs. Zum einen darf Hanna in der Manufaktur nicht mitwirken, aber gleichzeitig erlauben sie Hanna den doch sehr fortschrittlichen Umgang mit Louis. In der damaligen Zeit durften behütete Töchter nur mit Anstandsdame oder Dienstmädchen das Haus verlassen. Tanz oder öffentliche Veranstaltungen sind nicht Usus.

Allerdings weist die Autorin in ihrem ausführlichen Nachwort auf das eher ungewöhnlich üppige Vereinswesen in Rothenburg hin. Gemeinhin, so denke ich, ist das Vereinsleben auf Männer beschränkt. Frauen ist der Zutritt eher verwehrt.

Ein bisschen mehr Informationen hätte ich mir zur Seifenherstellung gewünscht.
Ich bin schon auf die Fortsetzung „Der Duft des Neubeginns“ gespannt.

Fazit:

Ein leicht lesbarer historischer Roman, so richtig für zwischendurch, dem ich gerne 3 Sterne gebe.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein interessanter hist. Roman

Die militante Madonna von Irene Dische

Irene Dische widmet sich in diesem historischen Roman einer schillernden Figur des 18. Jahrhunderts: Chevalier d’Eon de Beaumont (1728-1810).
Zeitweise ist der Chevalier d’Eon de Beaumont Frankreichs Botschafter in London und am Hofe von König Louis XV. hoch angesehen. Dann fällt er in Ungnade, betreibt Spionage (oder umgekehrt).

Um einer Auslieferung nach Frnakreich und seine Inhaftierung zu verhindern, verkleidet er sich als Frau. Sein Körperbau, seine zarten Züge und sein Gehabe sprechen dafür. Während seines Exils in London schließen zahlreiche Londoner Wetten auf sein biologisches Geschlecht ab. Erst die Obduktion seines Leichnams gibt Auskunft über sein Geschlecht.

Meine Meinung:

Ein gelungener historischer Roman, der mich gut unterhalten hat.
Der Schreibstil, der sich an der Sprache des 18. Jahrhunderts anlehnt, ist sorgfältig und ausgefeilt sowie durchaus humorvoll. So bezeichnet Chevalier d’Eon de Beaumont seinen politischen Gegner um das Amt des Botschafters ironisch „Zipfelhirn“.

Gut sind auch die Intrigen am Hofe des französischen Königs beschrieben. Louis XV., der immer von Günstlingen, Speichelleckern und zahlreichen Mätressen beeinflusst wird, und sich kaum ein eigenes Bild machen kann, ist für das auf-und-ab im Leben des Chevalier d’Eon de Beaumont verantwortlich.

Fazit:

Ein gelungener historischer Roman, der mich gut unterhalten hat. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mir nicht gefallen

Ischgler Schnee von Gert Weihsmann

Gleich vorweg, dieser Krimi hat mir nicht gefallen. Doch zum Inhalt:

Kurz nach dem Ski-Opening-Wochenende Im Tiroler Wintersportort Ischgl, deckt Inspektor Gruber, der Dorfpolizist durch Zufall eine Mordserie an fünf Personen auf. Für die örtliche Exekutive ist dies ein paar Nummern zu groß, weshalb ein (!) Kriminalbeamter aus Wien ins Paznaun geschickt wird, um den Täter zu fassen.

Schon allein das ist unglaubwürdig. Dann werden weitere vier Menschen beinahe direkt vor den Augen des Kriminalbeamten getötet.
Ohne Soko, ohne Verstärkung tappt der, ursprünglich aus der Bezirkshauptstadt Landeck stammende, Polizist Harald Selikovsky in Ischgl herum.
Dann plötzlich fügt sich alles zu einem Bild zusammen und Selikovsky macht sich mit Gruber und einem alkoholkranken Piloten per HUbschrauber auf die Jagd nach dem Täter ...

Meine Meinung:

Der Titel „Ischgler Schnee“ ist sehr gut gewählt, denn es gibt nicht nur das gefrorene Wasser, sondern auch Kokain im Überfluss. Ischgl, seit dem Corona-Cluster im Vorjahr im Fokus von fern und nah, ist mir auch nicht unbekannt. Im Sommer des Jahres 1988 habe ich mehrere Wochen dienstlich im Paznauntal verbracht. Das und meine Neugier auf neue Autoren, war mit ein Grund, diesen Krimi lesen zu wollen. Damals hat der Ort im Sommer einer Geisterstadt geglichen. Es scheint, als hätte sich Ischgl nicht unbedingt zum Vorteil entwickelt.

Doch zurück zum Buch. Es gibt zahlreiche Fragen, die nicht schlüssig beantwortet werden. Warum ändert der Täter seine „Arbeitsweise“? Statt Gift ins Getränk nun brachiale Gewalt? Warum zerstückelt er ein 10-jähriges Urlauberkind? Ist der Hass auf die saufende, koksende und nur auf Halli-Galli ausgerichtete Menschenmenge sein Motiv? Wir werden‘s nicht erfahren, denn der Täter nimmt sein Geheimnis mit ins weiße Grab einer Lawine.

Ein eigenartiger Krimi, bei dem die Leser auch noch um die Auflösung dieser Fragen betrogen wird.

Der Schreibstil ist auch nicht so meines. Autor Gert Weihsmann, bringt zahlreiche Handlungsstränge in Ischgl zur Eskalation. Allerdings sind es durchwegs kaputte Typen, die den Weg nach Ischgl finden. Immer wieder beginnen verschiedene Protagonisten ihre Geschichte in der Ich-Form zu erzählen. Allerdings wird nicht deutlich, wann der Schwenk zu einer neuen Person passiert. Hier hätte eine deutliche Absetzung dem Leser helfen können, in die andere Perspektive zu schlüpfen.
Wie derzeit häufig, fehlen in der direkten Rede die Redezeichen und oftmals weiß man nicht, wer gerade spricht. Die verwendete Sprache ist derb und stößt häufig ab.

Renomée und Werbung für Ischgl ist dieser Krimi auf keinen Fall. Vermutlich wird er einigen doch gefallen, mir jedenfalls nicht.

Fazit:

Leider kein Lesegenuss. Hier kann ich gerade noch 2 Sterne vergeben.

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Rezensionen von Claudia R:

psychisch packend ...

Dennis von Dannie Rubio

Klappentext:

Dennis ist 39 Jahre alt und bereits Polizeihauptkommissar. Sein neuester Fall bringt ihn an seine Grenzen. Der Verlobte der jungen Amelie, wurde vor ihren Augen auf bestialische Art und Weise hingerichtet. Seit diesem schockierenden Erlebnis spricht Amelie kein Wort mehr und hat sich in ihre eigene kleine Welt zurückgezogen.

Aufopferungsvoll versucht Dennis der jungen Frau zu helfen, zurück in die Realität zu finden. Doch sind seine Absichten wirklich so selbstlos, wie es den Anschein macht? Dennis trägt ein dunkles Geheimnis in sich: Er ist eine tickende Zeitbombe …

Cover:

Das Cover finde ich sehr beeindruckend. Ein grünes Auge sticht hervor und eine zersplitterte Scheibe setzt einen weiteren Fokus. Brand gefährlich und sehr spannend wirkt das Cover und wird hier sehr gut in Szene gesetzt.

Meinung:

Dramatisch, spannend, tiefgreifend und emotional wird man hier mit verschiedenen Ereignissen und Traumata konfrontiert und kann sich zugleich sehr gut in die Lage der Opfer, aber auch in die des Täters hineinversetzten. Man bangt mit, leidet, wird wütend und trauert, ein Wechselbad der Gefühle ist hier vorprogrammiert. Ein Psychothriller, der überzeugt und verschiedenste Emotionen freisetzt.

Dennis ist 39 Jahre alt und bereits Polizeihauptkommissar. Er scheint einiges richtig gemacht zu haben, aber er trägt zugleich ein dunkles Geheimnis in sich.

Doch davon möchte ich hier noch nicht allzu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte und auch nicht Spoilern will.

Zerrissenheit, Traumata, Menschlichkeit, Trauer, Nichverarbeitung von Traumata und Schicksalen, sowie vieles mehr spielen hier eine wichtige Rolle. Die Psyche ist hier ein wesentliches Element und auch Gänsehautmomente und überraschende Wendungen spielen in diesem Thriller eine entscheidende Rolle. Ich wurde regelrecht mitgerissen und gebannt in die Geschehnisse mitgenommen. Von Skrupel, Trauer, Wut, aber auch Enttäuschung, Mitleid und vielen weiteren Emotionen wurde ich hier erfasst und habe mitgelitten und gebangt. Die Charaktere haben mich ergriffen und regelrecht gebannt, so dass ich teils schockiert, aber auch regelrecht gefesselt der Geschichte folgte.

Der Schreibstil ist packend, aber auch sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man kommt gut in die Handlungen und Geschehnisse hinein und kann diesen sehr gut folgen. Emotionen und Gefühle werden sehr gut transportiert und übermittelt. Packend und spannend geht es stets voran. Dabei wirkt alles sehr real und authentisch, was es erstaunlich echt erscheinen lässt.

Mich hat es bzw. er gepackt und ich empfehle Das Buch gern jedem Thriller bzw. Psychothriller Fan weiter.

Fazit:

Wut, Verzweiflung, Zerrissenheit, Trauer und auch Mitleid sind nur ein Teil der Emotionen, die man hier durchlebt.

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Rezensionen von Claudia R:

wundersam, mystisch, magisch ...

Der Anfang von alledem von Marcus Wächtler

Klappentext:

In einer Zeit voller Schrecken, Kriege und Umwälzungen sucht eine achtköpfige Siedlerfamilie im ausgehenden elften Jahrhundert einen Neuanfang in den entlegenen östlichen Grenzmarken des Reiches. Gemeinsam mit anderen Mitstreitern findet sie ihr Glück in einem abgelegenen Tal eines dunklen Gebirges, tief im heutigen Erzgebirge verborgen.

Niemand von ihnen konnte ahnen, dass bereits andere Völker, düstere Dinge und magische Wesen diesen Teil der Welt bewohnen. Gefangen in den Ereignissen, werden die sechs Kinder der Familie zum Spielball höherer Mächte, denn die Hüterin der Irminsul sieht nur noch eine Chance: Sie muss die Welt ins Chaos stürzen, um die Entdeckung des Weltenbaums durch die Christen zu verhindern.

Cover.

Das Cover zeigt einen großen ausladenden Baum mit einem weitreichenden Wurzelwerk. Am Fuße des Baumes sind viele Menschen erkennbar und mittig ein heranwachsendes Baby, im Inneren des Baumes. Eine wunderschöne Grafik eines Weltenraumes, die ich persönlich faszinierend und wunderschön finde. Auch die erdigen Farbtöne finde ich sehr passend und das Cover finde ich sehr ansprechend.

Meinung:

Eine Mischung aus Magie, Märchen und geschichtlicher, mittelalterlicher Erzählung. Fantastische Szenerie, die sich um den Weltenbaum, Riesen, Menschen und Kriege rankt.

Zu beginn fiel es mir etwas schwer in die Geschehnisse und Handlungen hinein zu kommen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge und Sprünge haben dies zu Beginn etwas schwer gemacht und daher war der Einstieg etwas zäh. Auch die Spannung kommt erst nach und nach auf. Doch ab einem bestimmten Moment, wird man gefesselt und möchte dann am liebsten nicht mehr aufhören.

Die einzelnen Handlungsstränge entwickeln sich immer mehr und nach und nach lernt man auch die Charaktere immer besser kennen und einzuordnen. Die verschiedenen Handlungsstränge bleiben aber bis zum Schluss offen, da dies erst der erste Teil und es noch weitere Bände gibt, daher wird hier noch nicht viel geklärt, sondern erst der Grundstein gelegt und aufgebaut. Mystisch, magisch und faszinierend entsteht hier eine wundersame, mittelalterliche, märchenhafte Geschichte.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die verschiedenen Handlungsstränge entwickelnd sich und nach einem etwas zähen Beginn, entwickelt es sich sehr fesselnd.

Toll und auch sehr hilfreich fand ich das Glossar bzw. Appendix am Ende des Buches mit kurzen Erklärungen zu den Namen und einem übersichtlichem Namenregister.

Ein gelungener Einstieg und erster Teil in "Die Enden der Alten Welt". Ich bin schon sehr darauf gespannt, wie es weiter geht.

Fazit:

Mystisch, magisch und faszinierend entsteht hier eine wundersame, mittelalterliche, märchenhafte Geschichte.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Interessante Einblicke in den Gefängnisalltag

Hinter hessischen Gittern von Esther Copia

Maria Saletti arbeitet mitten in der Altstadt von Dieburg im Männergefängnis der JVA. Als in der Nähe in einem Baggersee die Leiche einer Frau gefunden wird, fällt der Verdacht auf einen Freigänger der Anstalt, Frank Hattinger. Doch warum ist sein Freigang ausgerechnet an dem Tag, als der Mord an der Frau geschah, nicht im Ausgangsbuch verzeichnet? Und warum werden Maria plötzlich unverschämte Sachen unterstellt und sie an die Pforte versetzt? Maria gibt nicht auf.

Sie will diese Missverständnisse ausräumen, ihren guten Ruf wieder herstellen und vor allem ist sie sicher, dass Frank Hattinger der Täter ist.


Mit dieser Geschichte bringt mich die Autorin Esther Copia mit einem Ort zusammen, den ich normalerweise lieber von außen sehe. Da die Autorin selbst in diesem Umfeld arbeitet, sich also in einer JVA auskennt, kommt ihre Geschichte so real rüber, dass es mir an manchen Stellen kalt den Rücken runter gelaufen ist.
Ich lerne die Abläufe und den Alltag in der JVA kennen, bin bei Zellenkontrollen dabei und habe Mitleid mit einem Gefangenen, der von Hattinger arg gequält wird.
Esther Copia hat einen sehr bildhaften Schreib- und Erzählstil, der sofort Bilder in meinem Kopf hat entstehen lassen und der mein Kopfkino angeworfen hat. Hier und da habe ich es allerdings ausgeschaltet…

Die Menschen, denen ich hier begegne sind nicht alle sympathisch. Aber gerade Maria Saletti, der Sicherheitsdienstleiter Jan Gerber und Kommissar Alexander Neubert vom LKA Wiesbaden mag ich sehr. Auch ein Gefangener hat es geschafft, meine Sympathien zu gewinnen. Es ist nicht Frank Hattinger. Alle anderen bekommen durch ihr Handeln eher negative Züge, kommen aber ebenso glaubwürdig, echt und menschlich rüber.

Obwohl mir schon bald klar war, wer hier ein falsches Spiel spielt, hat das dem Lese- und Mitrategenuss keinen Abbruch getan. Noch konnte ich ja nicht ahnen, in welche Richtung sich die Auflösung, die mich dann doch noch überrascht hat, gehen würde.
Der Spannungsbogen, der sich langsam aufbaut, hält sich durchgängig hoch und hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen.

Der Kriminalfall und vor allem die Geschehnisse in der JVA haben mir spannende und interessante Lesestunden geschenkt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich als Leserin die Bekanntschaft mit Maria und Alex demnächst noch weiter ausbauen könnte.

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Rezensionen von Claudia R:

turbulent und humorvoll

Hinter hessischen Gittern von Esther Copia

Klappentext:

Zorros kleine Schwester erobert das Kinderzimmer. Isa ist schüchtern und all die witzigen und schlauen Sprüche fallen ihr immer viel zu spät ein. Das ändert sich, als eines Morgens die wilde Zorra auf ihrem Schultisch landet. Schwarze Augenmaske, Cape und Hut: Zorra sieht fast so aus wie ihr berühmter großer Bruder Zorro.

Aber Zorra ist leider nicht berühmt, dabei war sie es doch, die für die Armen gekämpft hat, während ihr Bruder faul in der Hängematte lag. Behauptet zumindest Zorra. Sie ist das genaue Gegenteil von Isa: selbstbewusst, kämpferisch und schlagfertig. Doch nur Isa kann Zorra sehen, sonst niemand. So kann Zorra mit ihrer großen Klappe Isa immer wieder aus der Patsche helfen. Und in diesem Zuge gelingt es Isa sogar, die ganze Klasse zu retten … Denn echte Heldinnen brauchen kein schwarzes Cape.

Cover:

Das Cover wirkt witzig, charmant und humorvoll. Zwei Mädchen sind erkennbar, eine sehr zugeknöpft und die andere strahlt Lebensfreude pur aus und wirkt sehr wild mit ihrem Kostüm, dem Cape, Hut und der Augenbinde. Ein cooles Cover, dass das Interesse weckt.

Meinung:

Ein locker lebendiger Schreibstil ermöglicht, dass man schnell ins Geschehen kommt und an die Geschichte gefesselt wird. Isa ist eher zurückhaltend und schüchtern, doch als Zorra in ihrer Leben tritt, wird es lebendig und poppig. Eine turbulente und humorvolle Geschichte mit einer tollen Entwicklung der Charaktere.

Zorra ist die kleine Schwester von Zorro und nur Isa kann sie sehen. Isa hat unter Mobbing ihrer Mitschüler zu leiden und verhält sich eher zurückhaltend und unscheinbar. Bis Zorra in ihr Leben tritt.

Doch zu viel von Inhalt möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.

Die Schriftgröße ist gut gewählt und auch die Kapitellänge ist sehr angenehm. Die Kapitelüberschriften sind gut gewählt und machen neugierig. Toll sind die kleinen schwarz.weiß Illustrationen, die teils kleine Comic-Einschübe sind. Die Illustrationen lockern das Ganze sehr gut auf und sind zusätzlich sehr unterhaltsam.

Die Geschichte wird lebendig und humorvoll erzählt und man kann den Handlungen und Ereignissen sehr gut folgen. Besonders gut hat mir auch die Entwicklung der Charaktere gefallen. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam und wird fesselnd erzählt. Eine turbulente Geschichte, die es in sich hat. Klare Leseempfehlung für kleine Leser, die auf mutige Charaktere stehen und die turbulente Abenteuer mögen.

Zorra und Isa sind ein wirklich tolles Team. Eine Geschichte über Mobbing, Gerechtigkeit, Mut und Freundschaft.

Fazit:

Ein turbulentes und humorvolles Abenteuer mit Zorra, der kleinen Schwester von Zorro.

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