Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Warum wurde der Bischof ermordet?
Im London des Jahres 1812 wird der umstrittene Bischof erschlagen in einer alten Krypta aufgefunden, Und das auch noch auf einer verwesten Leiche eines anderen Ermordeten. Der Erzbischof von Canterbury bittet Sebastian St. Cyr um Hilfe, denn dieser hat sich inzwischen sozusagen als Ermittler in Mordfällen einen Namen gemacht.
Außerdem ist er mit Hero Jarvis, bekannt und diese hat den Erzbischof zuletzt gesehen. Ihr Vater ist der Vetter des Prinzregenten und Sebastian hat ein sehr gespannte Verhältnis zu ihr, -Auf seiner Suche nach dem Mörder kommt er in die hintersten Winkel Smithgfields, bis an die Machtkorridore von Whitehall und sie zwingt ihn, sich den gut gehüteten Geheimnissen der Vergangenheit seiner eigenen Familie zu stellen.
Meine Meinung
Die ersten beiden Bände dieser Reihe habe ich leider nicht gelesen, ich denke, da ist mir ein Lesevergnügen entgangen. Die beiden Vogängerbände zu diesem Buch jedoch schon und ich hatte daher doch gewisse Erwartungen, die sich restlos erfüllt haben. Das Buch ließ sich, bedingt durch den unkomplizieren Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ und somit meinen Lesefluss auch nicht störte, sehr gut lesen. Der Erzbischof wird, auf einem anderen Ermordeten liegend, ebenfalls ermordet in einer Krypta aufgefunden. Und Sebastian wird von seiner Tante Henrietta gebeten, sich der Sache anzunehmen. Doch auch Hero Jarvis kümmert sich um den Mord, denn sie hatte den Erzbischof zuletzt gesehen und mit ihm gesprochen. Wer hatte einen Grund ihn zu töten? Sebastian wühlt in der Vergangenheit und bringt einiges an den Tag. Einiges, das nicht nur dem Mord am Erzbischof betrifft, sondern auch noch seine eigenes Leben betrifft. Hier hatte ich schon im letzten Band eine Vermutung, ja und die hat sich nun bestätigt. Was das alles war, das muss der geneigte Leser selbst beim Lesen des Buches herausfinden. Es ist spannend, und es ist fesselnd. Zudem hat es mir gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.
Rezensionen von Meli:
Wie gewohnt: spannende Abenteuer und Liebesgeschichten
Chain of Iron von Cassandra Clare
Enthält Spoiler zum Vorgänger!
Belial ist erstmal besiegt, aber man kann Dämonenfürsten nicht so einfach töten - irgendwann wird er zurückkehren. James hat seltsame Träume, die mit unheimlichen Morden zusammenhängen und die Schattenjäger-Gemeinschaft sehr beunruhigen.
Ich rege mich manchmal darüber auf, dass die Geschichten aus der Welt der Schattenjäger einfach kein Ende nehmen und man die Charaktere kaum noch überblicken kann, aber ich fühle mich in dieser Welt auch immer wieder wohl.
"Die Letzten Stunden" trifft auch wieder absolut meinen Geschmack und ich konnte das Buch wieder kaum aus der Hand legen.
Es gab wieder eine Menge Liebesdrama, insbesondere zwischen James und Cordelia, da James ja glaubt, in Grace verliebt zu sein, aber eigentlich kommen er und seine Verlobte sich immer näher. Schon im ersten Band war Cordelia meine neue Lieblingsschattenjägerin und ich habe mir gewünscht, dass sie siegreich aus ihren Kämpfen hervorgeht, da sie eben eine stolze Kriegerin ist, und auch, dass sie mit James glücklich werden kann, denn in Liebesdingen ist sie so unsicher, dass sie mir nur noch sympathischer wurde. Ihre Geschichte konnte mich wieder an die Seiten fesseln und ich freue mich auf die Fortsetzung, in dem das Abenteuer dieser Generation ja schon enden wird.
Lucie und Grace arbeiten heimlich zusammen, um Jesse ins Leben zurückzuholen, Lucie hat sich ja längst in seinen Geist verliebt und Grace möchte ihren wunderbaren Bruder zurück - besonders, da ihre Mutter sie immer nur als Werkzeug nutzt und jede andere Zuneigung durch ihren Zauber kommt und daher kaum echt ist. Nach dem Ende des ersten Buchs mochte ich Grace wirklich nicht, aber empfinde inzwischen auch etwas mehr Mitgefühl angesichts ihrer Situation. Auch sonst gibt es viele dramatische Liebesgeschichten, familiäre Bande und Freundschaften werden weiter erkundet und vertieft und ich habe die vielen Charaktere nur noch mehr ins Herz geschlossen.
Fazit
"Chain of Iron" bietet wieder ein spannendes Abenteuer, aber auch die Beziehungen zwischen den Charakteren spielen eine wichtige Rolle. Die Liebesgeschichten waren auch wieder ganz nach meinem Geschmack und ich freue mich schon sehr auf das Finale!
Rezensionen von anamaii:
so noch nie darüber gedacht...
Wut und Böse von Ciani-Sophia Hoeder
Cover und Gestaltung finde ich ganz nett, aber sie wirken auf mich nicht wirklich.. wegweisend. Den Titel selbst finde ich ganz gelungen, er regt direkt zum Nachdenken an.
Das Thema finde ich hochinteressant. Ich habe schon mal darüber gelesen, dass unser Umgang mit Wut nicht gesund ist. Insbesondere im Umgang mit Wut bei Kindern in der Erziehung.
Das Gefühle überhaupt in gute und schlechte Gefühle eingeordnet werden. Und ich muss zugeben, so habe ich bisher noch nicht über Wut nachgedacht. Es wird thematisiert, dass wir Wut bei Menschen, besonders bei Frauen als Schwäche wahrnehmen. Gleichzeitig macht unterdrückte Wut krank. Eigentlich glasklar, aber so ganz klar war mir das nicht. Besonders bewegt mich die Frage: wer darf wütend sein? Welche Rolle spielt die Bewertung von Wut bei Menschen die in der Gesellschaft ausgegrenzt werden? Welche im Kontext von Rassismus?
Der Schreibstil ist gut zu lesen. Der Wechsel zwischen praktischen Beispielen oder erlebten Geschichten und Theorie macht das Lesen angenehm.
Rezensionen von Claudia R:
mehr als Meer
Tage der Mondschnecke von Kate Allen
Klappentext / Inhalt:
Eigentlich interessiert Lucy sich nicht besonders für Naturwissenschaft, obwohl ihre Mutter eine bekannte Meeresbiologin war. Aber als einheimische Fischer einen großen Weißen Hai an Land ziehen, ist Lucys Neugier doch geweckt: Wie ist der Hai so weit nach Norden gekommen? Lucy beschließt, ihr Biologie-Schulprojekt zu den Raubfischen zu machen und so die Arbeit ihrer Mutter weiterzuführen.
Je länger sie sich mit den faszinierenden Tieren beschäftigt, desto mehr wird ihr bewusst, wie wenig Erinnerungen sie an ihre Mutter hat. Doch durch die Haie knüpft Lucy eine Verbindung zu ihr.
Cover:
Das Cover Zeigt ein Mädchen mit einem Block und Bleistift in der Hand. um sie drumherum viele verschiedene Fische und Haie. Skizzenhaft und wunderschön ist das Cover gestaltet und bringt eine ganz eigene Stimmung herüber.
Meinung:
Lucy ist ein sehr herzliches und sympathisches Mädchen. Bei einem Schulprojekt ist sie nicht ganz bei der Sache und mehr zuliebe ihres Freundes Fred dabei. Als der Fischer dann einen Hai an Land zieht wird Lucys Interesse und Neugier geweckt. Ihre verstorbene Mutter war Meeresbiologin und so setzt sich nun auch Lucy mit diesen Meerestieren auseinander und setzt das letzte Projekt ihrer Mutter fort wobei feine Verbindungen sichtbar werden. Eine berührende und bewegende Geschichte, die sehr einfühlsam aber auch lehrreich herüberkommt.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, da ich. nicht vorweg nehmen möchte und auch nicht Spoilern will. Daher verzichte ich hier auf weitere Angaben.
Lucy und auch ihr Freund Fred waren mir schnell sehr sympathisch. Zwei sehr liebenswerte Charaktere. Diese sind sehr gut durchdacht und auch deren Emotionen und Gefühle werden sehr gut herüber gebracht.
Die Geschichte wird aus Sicht von Lucy in der Ich-Perspektive erzählt. Dies macht das ganze sehr greifbar und gibt dem Ganzen auch sehr viel Tiefe.
Sehr gut haben mir auch die ausdrucksstarken Illustrationen zu Beginn der Kapitel gefallen. Diese Bleistiftzeichnungen erstrecken sich über zwei Seiten und runden die Geschichte sehr gut ab.
Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und auch die Kapitelüberschriften sind gut gewählt und verraten dabei nicht zu viel. Auch die Kapitellänge und die Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Diese ermöglicht einen angenehmen Lesefluss.
Der Schreibstil ist sehr leicht, locker und ausdrucksstark. Gefühle werden gut vermittelt und man kommt gut und leicht in die Handlungen und Charaktere hinein. Zudem ist die Geschichte sehr lehrreich und man kann hier zwischenzeilig so einiges über die verschiedenen Meeresbewohner, aber auch über Beziehungen und Knüpfen von Seilen und Bindungen erfahren. Es geht hier um mehr als nur das Meer, sondern auch das Leben und die bereits geknüpften Seile und Verbindungen. Ein Wechselbad der Gefühle und Emotionen ist hier vorprogrammiert. Teils sehr bewegend und traurig, aber auch humorvoll, charmant und einfühlsam, hat dieses Buch sehr viel zu bieten. Eine wunderschöne und sehr lehrreiche Geschichte, die mich überzeugen konnte.
Fazit:
Eine einfühlsame, bewegende, aber auch lehrreiche und humorvolle Geschichte bei der Meer mehr ist.
Rezensionen von anamaii:
puhh
Sie haben mich nicht gekriegt von Felix Kucher
Die Gestaltung des Buchcovers trifft meinen Geschmack nicht. Auch der Titel hat mich nicht eingefangen. Die in der Zusammenfassung angeschnittenen Themen und die Leseprobe haben mir sehr gut gefallen. Die Idee die Lebenswege der zwei Frauen nachzuzeichnen, die eine als junge Frau einer Buchhänderfamilie jüdischer Herkunft und die andere als junge Frau einer Arbeiterfamilie aus Italien, wie sie aufwachsen und wie was sie während der Zeit des Nationalsozalismus erleben fand ich klasse.
Das Buch selbst war ernüchternd. Es ist genau genommen teilweise ein historischer Roman, die historische Figur der berühmten Fotografin Tina Modotti wird beschrieben. Was ich überhaupt nicht leiden kann, ist wenn hierbei die Beziehungskisten so im Vordergrund stehen. Dieser Aspekt hat mich völlig von dem Buch abgebracht. Wüsste ich nicht um ihre historische Bedeutung, wäre es nicht so schlimm gewesen. Für mich überschreiten diese privaten Beschreibungen erstens eine Grenze und zweitens überschatten sie die politische Bedeutung ihres Tun und Handelns. Schade.
Rezensionen von Claudia R:
Marvel Universum ...
Marvel | Xaviers Institut - Freiheit & Gerechtigkeit für alle von Carrie Harris
Klappentext:
Zwei außergewöhnliche Schüler stellen sich ihrer ultimativen Prüfung, als sie einem Hilferuf folgen.
Triage und Tempus fliegen als Teil ihres Trainings am Neuen Charles Xavier Institut auf ihre erste Solo-Mission. Da empfangen sie ein dringendes SOS – Sentinels greifen einen mächtigen Mutanten an, der verzweifelt einen verwundeten Politiker verteidigt.
Sie brechen das Training ab und folgen dem Notruf. Doch die Identität beider wird die zwei jungen X-Men vor weit mehr Probleme stellen, als sie sich zu träumen wagten.
Der erste in einer Reihe von Marvel-Romanen über Professor Xaviers Institut und seine Schüler, eine Reihe, die Superheldenaction mit Coming-of-Age-Geschichten verbindet.
Cover:
Das Cover wirkt sehr actionreich und einfach fantastisch. Es hat meine Neugier auf mehr geweckt. Mir gefällt es gut und es ist sehr schön gestaltet. Es erinnert an die Comics und Heldengeschichten des Marvel Universums.
Meinung:
Superhelden Geschichte mit den Anfängen, der Lehre und der ersten Mission. Triage und Tempus sind noch keine fertigen X-Men, sondern noch in Ausbildung, als sie einen Notruf empfangen und dies von keinem geringeren als dem berüchtigten Sabretooth. Was wird ihre erste Mission bringen und wird diese gelingen?
Doch zu viel vom Inhalt sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Ich möchte hier nicht allzu viel vorweg nehmen und verzichte daher auf zu viele Details.
Wer X-Men und das Marvel Universum liebt, findet hier durchaus eine spannende Geschichte mit weiteren Charakteren und einer interessanten Story. Auch die Geschichte an sich ist durchaus interessant und liest sich sehr leicht und flüssig.
Jedoch fehlt mir ein wenig das Besondere. Zu oft hat man schon von Superhelden, deren Anfänge und Ausbildung, sowie den ersten gefährlichen Missionen gelesen, bei denen sich die Helden erst zusammenraufen müssen und lernen müssen gemeinsam zu agieren und einander zu vertrauen. Mir fehlt es hier ein wenig an Spannung und dem gewissen Etwas.
Es liest sich gut und ist an sich auch sehr unterhaltsam. Ich kam schnell und gut voran. Die Kapitel sind teils recht kurz und haben eine angenehme Länge. Man kommt hier sehr gut voran und auch vom Lesefluss her ist es sehr angenehm.
Die Charaktere haben mir recht gut gefallen. Es wird aus der erzählenden Perspektiven der dritten Person erzählt. In die Charaktere kommt man recht gut hinein und auch deren Entwicklung hat mir gut gefallen. Sowohl Triage, wie auch Tempus werden gut beschrieben und auch die anderen Charaktere sind gut durchdacht.
Eine tolle Superheldengeschichte, die nicht schlecht, aber halt leider auch nichts besonderes ist. Gute Unterhaltung, aber für mich leider nur guter Durchschnitt. Ich hatte mir noch den gewissen Kick erhofft. Das Ende konnte mich jedoch überraschen und an sich ist es ein toller weitere Blick ins weite Marvel und X-men Universum.
Fazit:
Die Weiten des Marvel Universums, mit einer unterhaltsamen Geschichte, die ein guter Durchschnitt ist.
Rezensionen von anamaii:
ganz große Klasse!
Drei Kameradinnen von Shida Bazyar
Titel, Cover, Buch - eine runde Sache. Nein, noch mehr als das. Das Buch ist dermaßen gut geschrieben, das ist Kunst. Ich würde der Autorin für dieses Werk mindestens einen Literaturpreis geben und es ganz sicher im Deutschunterricht als Standardwerk behandeln lassen. Es ist auf mehreren Ebenen extrem gut: Die Autorin nimmt Wechsel zwischen den Zeiten und zwischen wahr und unwahr/Fiktion vor.
Immer wieder wendet sie sich an den Leser/die Leserin und schaut denen direkt ins Gesicht. Hierdurch schafft sie es, ein umfassendes Bild von der gesellschaftliche Situation und von der Lebensrealität der von Rassismus betroffenen Menschen zu schaffen und von der unterschiedlichen Art und Weise damit umzugehen. Sie offenbart offenen, aggressiven und gewalttätigen Rassismus ebenso wie "unterschwelligen" Alltagsrassismus, der an den Nerven der Betroffenen zerrt. Ich bin mehr als begeistert. So ein gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Rezensionen von anamaii:
Danke!
Auf Basidis Dach von Mona Ameziane
Das Cover ist wirklich schön gestaltet, auch der Titel macht neugierig.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.
Inhaltlich: spannend! Die Autorin gibt dem Leser /der Leserin die Ehre sie mitzunehmen auf eine Reise im mehrfachen Sinne: Eine Reise in ihr Leben - als Deutsche mit Wurzeln in zwei Ländern, indem sie ihre Erfahrungen teilt, die sie in Deutschland macht oder gemacht hat.
Wie fühlt es sich an, nie "richtig" dazuzugehören? Wie fühlt es sich an, diskriminiert zu werden? Und zu sehen, wie der eigene Vater zwischen den Welten lebt?
Und eine Reise nach Marokko mit ihrem Vater, was auch gleichzeitig eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie ist. Außerdem erfährt der Leser Einblicke über das Leben in Marokko. Dinge die man als Besucher ohne marokkanische Wurzeln nie erfahren würde.
Sie schafft es, dass die Gegend, die Häuser, die Orte vor deinem Inneren Auge erscheinen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen!
Rezensionen von hexenaugen:
Eisesschatten von Jonas Moström
Zum Inhalt:
Kurz vor der Krönung am Lucia-Fest verschwindet ein junges Mädchen spurlos. Nathalie Svensson begibt sich auf eine düstere Spur ...
In der kleinen schwedischen Stadt Svartviken herrscht der kälteste Winter seit Jahrzehnten. Das beliebte Lucia-Fest steht bevor, die sechzehnjährige Ebba Lindgren soll zur Lucia gekrönt werden.
Doch am Abend der großen Feier verschwindet Ebba spurlos. Eine Woche vergeht ohne jeden Hinweis auf den Verbleib des Mädchens. In Svartviken verdächtigt bald jeder jeden. Als Ebbas Lehrer Pierre brutal erstochen wird, schaltet sich die Psychiaterin Nathalie Svensson mit ihrer Profiling-Spezialeinheit in den Fall ein. Doch Nathalie weiß – mit jeder Stunde, die verstreicht, sinken die Chancen, Ebba lebendig zu finden …
Meinung:
Wieder ein solider Schwedenkrimi von Jonas Moström.
Dieser spannende und verzwickte Krimi ist so geschrieben das die Spannung erhöht und den Leser mitfiebern lässt. Zudem werden einige falsche Spuren gelegt und verfolgt, bis letztendlich aber alle Teile sinnig miteinander verknüpft werden.
Jonas Moström schreibt unkompliziert und gut verständlich, fließend und fesselnd dabei sehr angenehm: bildlich ohne ausufernd zu werden, die Atmosphäre wurde sehr gut beschrieben, womit der Autor die richtige Stimmung für die jeweilige Handlung schaffen konnte was Jonas Moström hier perfekt gelungen ist wobei der Autor beweist das es weder blutrünstige Beschreibungen, noch Brutalitäten braucht um einen guten Thriller zu schreiben da durch seine subtile Art, die so richtig unter die Haut geht, gelingt es auch so gute Spannung aufzubauen und den Leser an das Buch zu fesseln, was sicherlich auch an den Charakteren die recht detailliert dargestellt werden liegt.
Fazit:
Es ist wieder ein solider typischer Schwedenkrimi, geschrieben ist das ganze leicht und spannend – ein klassischer Krimi aus Schweden, der zum Glück nicht zu blutig ist, man kann mit raten und wird sehr gut unterhalten. Perfekt für eine spannende Lesezeit und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Rezensionen von Claudia R:
nicht überzeugend ...
Als die Stadt in Flammen stand von Kimberly Jones; Gilly Segal
Klappentext:
Ein schwarzes und ein weißes Mädchen. Eine Stadt in Flammen. Nur gemeinsam können sie überleben.
Lena hat Stil, einen coolen Freund und einen Plan. Campbell dagegen will einfach nur das Jahr an der neuen Schule schaffen. Als die Mädchen ein Footballmatch besuchen, geraten sie plötzlich in eine Masseneskalation.
Eine Eskalation, die von Hass und Gewalt getragen ist und bei der sich beide unverhofft Seite an Seite wiederfinden. Lena und Campbell sind nicht befreundet. Doch das ist unwichtig, wenn die Stadt in Flammen steht und man aufeinander angewiesen ist, will man die Nacht überleben ...
Ein aufwühlender und hochaktueller Roman von Autorenduo Kimberly Jones und Gilly Segal, der ein Schlaglicht wirft auf Rassismus und ethnische Beziehungen.
Cover:
Das Cover verbindet die Umrisse zweier Frauen, die eine Einheit bilden. Es erinnert mich ein wenig an das Yin und Yang Symbol im modernen Kontext. Das Cover gefällt mir sehr gut und auch die Symbolik, die dahinter steht.
Meinung:
Eine Geschichte, über zwei Mädchen, die in missliche Umstände, Gewalt, Hass und Rassismus geraten, welches zu eskalieren droht.
Inhaltlich möchte ich hier eigentlich gar nicht zu viel verraten, da dies jeder selbst lesen kann.
Ich hatte mir jedoch etwas mehr davon versprochen. Die Geschichte an sich wird recht gut erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Jedoch fehlt mir manchmal ein wenig das Verständnis für die Handlungen der Mädchen. Diese waren für mich nicht wirklich immer nachvollziehbar.
Die Charaktere sind für mich nicht richtig greifbar. Die eine ist eher schüchtern und die andere lässt sich zu viel von ihrem Freund reinreden. Beide scheinen keine wirkliche Meinung zu haben. Das macht das Ganze etwas schwierig. Und auch Spannung scheint hier nicht so wirklich aufkommen zu wollen.
Die Erzählung wird abwechselnd aus der Sicht von Campbell und Lena in der Ich-Perspektive erzählt, eigentlich mag ich diese Perspektive und auch Perspektivwechsel sehr, da diese meist Spannung erzeugen und die Emotionen gut herüberbringen. Hier war dies aber leider nicht so richtig der Fall. Ich habe mich hier leider etwas schwer getan.
Auch der Slang der Mädchen und der Redestil war nicht so recht meins. Zwar passt es vermutlich zur Umgebung, aber für mich hat es leider mehr meinen Lesefluss gestört, als das es mich unterhalten hätte.
Alle in allem las es sich dennoch recht gut und schnell lesen, hat mich jedoch nicht so ganz angesprochen und konnte mich leider nicht überzeugen. Aber dies ist nur meine Meinung. Die Idee und der Grundgedanke ist gut, aber mir fehlte hier leider etwas. Für mich ist dies noch ausbaufähig.
Fazit:
Die Geschichte konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Ich habe mich mit den Charakteren und der Handlung leider schwer getan.










