Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Klufti – wie ich ihn gar nicht mag
Morgen, Klufti, wird's was geben von Volker Klüpfel; Michael Kobr
Zwei Tage vor Weihnachten. Die Vorbereitungen nehmen ihren Lauf, als Erika beim Baumschmücken von der Leiter fällt und Dr. Langhammer sie gleich ins Krankenhaus einweist. Dazu kommt, dass sich Yumikos Vater Yoshifumi Sazuka gerade in Deutschland aufhält und natürlich die Schwiegereltern seiner Tochter gerne besuchen möchte.
Jetzt muss Kluftinger selbst ran.
Dass das nur schief gehen kann und was alles passiert, wenn Klufti auf sich allein gestellt ist, davon kann sich der Leser in diesem Buch überzeugen. Die Geschichte ist in 24 Kapitel unterteilt, die man gerade im Dezember sehr gut als „Adventskalender“ lesen kann. Da hat man jeden Tag etwas zum Schmunzeln. Mir persönlich gefällt Kluftinger hier in der Rolle des tollpatschigen und dummen August allerdings nicht so gut. Für mich ist es einen Touch drüber.
Mich hat es sehr gefreut, dass ich hier viele alte Bekannte wiedertreffe. Die Kabbeleien mit Dr. Langhammer sind immer sehr lesenswert. Besonders gefallen mir die Dialoge, deren gemeinsame Sprache sich der Japaner „Joschi“ und sein Freund Klufti-San sich ausgedacht haben. Aber egal wie, Hauptsache die beiden verstehen sich.
Das war´s dann aber auch schon mit dem Spaßfaktor. Mag sein, dass das eingefleischt Kluftinger-Fans, zu denen ich ich bisher auch gezählt habe, anders sehen. Meinen Geschmack hat das Autorenduo diesmal leider nur in einzelnen Sequenzen getroffen.
Rezensionen von C.P.:
Leider mit einigen Schwachstellen, aber trotzdem mit Sogwirkung
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann von Kerstin Gier
Kerstin Gier konnte mich wie viele andere auch mit der „Edelstein“-Trilogie sehr begeistern, doch meine hohen Erwartungen an die „Silber“-Reihe konnten damals nicht ganz erfüllt werden. Aus diesem Grund habe ich es vermieden, mir zu „Vergissmeinnicht“ andere Rezensionen oder gar den Klappentext durchzulesen, um bloß keine Erwartungen zu wecken und vollkommen überrascht zu werden von dem Buch.
Und das hat sich absolut gelohnt!
Leider hatte ich jedoch auch meine persönlichen Probleme mit der Geschichte. Diese lassen sich in diesem Fall nur durch Spoiler erklären, weshalb ich in dieser Rezension leider dazu gezwungen bin, mich detailliert auf Handlungen zu beziehen. Die Spoiler habe ich ans Ende der Rezension gesetzt und im Text gekennzeichnet, da hier leider keine Spoilerfunktion vorhanden ist.
Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir sehr gut. Gleich zu Beginn werden Matilda und Quinn als Hauptcharaktere toll eingeführt und die Handlung beginnt sehr spannend und rasant. Auch wenn das anfängliche Tempo etwas abflaut, so wurden schon in den ersten Kapiteln so viele interessante Fragen aufgeworfen, dass ich immer weiter lesen musste. Kerstin Gier erzeugt mit ihren Geschichten immer eine solche Sogwirkung, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und unvernünftiger Weise bis spät in die Nacht hinein am Buch festklebte. Früher wäre dies ein Buch gewesen, dass ich unerlaubter Weise mit der Taschenlampe heimlich unter der Bettdecke gelesen hätte, da ich vor Spannung nicht hätte einschlafen können. Dieses besondere Gefühl fehlt mir vor allem bei Jugendbüchern immer mehr und ich habe die Lesestunden unheimlich genossen.
Ein kleines bisschen zu konstruiert wirkte die Handlung leider, vor allem zum Ende des Buches hin. Da war mir schon ab der Mitte des Buches klar, welches Mittel genutzt werden würde, um den Spannungsbogen zum Ende hin in die Höhe treiben zu können.
Auch die Liebesgeschichte ging mir ein wenig zu schnell und einfach voran. Es ist zwar keine reine Form von Insta Love, aber doch schon sehr nahe dran. Mir hätte eine echte Freundschaft im ersten Band deutlich besser gefallen, die sich dann im Verlauf der nächsten zwei Bände zu einer Liebesgeschichte entwickelt.
Kerstin Giers Schreibstil mag ich einfach gerne. Er passt toll zu den jungen Charakteren, ist schon arg umgangssprachlich und wird dem Genre gerecht. Leider habe ich immer mehr das Gefühl, dass Kerstin Gier ihren Fokus auf immer jüngere Leser legt. Die Edelstein-Reihe habe ich auch recht spät erst angefangen zu lesen, fand die Charaktere und Handlung aber auch als Erwachsene toll. Diese Leichtigkeit hat mir leider bei Vergissmeinnicht gefehlt, da das Buch spürbar für ein eher jugendliches Publikum geschrieben worden ist.
Die Perspektivwechsel von Quinn und Matilda haben mir sehr gut gefallen. Ich finde es wirklich toll, dass sich Kerstin Gier dazu entschieden hat, beide Seiten ihrer Charaktere zu erzählen. Bei Gideon hätte es damals natürlich viel von der Spannung und vom Plot verraten und vorgegriffen, aber auf die Art und Weise wie bei diesem Buch konstruiert gefällt es mir richtig gut.
Ich werde nun ein paar Dinge aufführen, die spoilern werden. Da ich es hier leider nicht richtig kennzeichnen kann, warne ich schon mal vor. Das Ende des Spoilers werde ich am Ende dieses Absatzes deswegen im Text hervorheben!
[SPOILER]
Was mir etwas sauer aufgestoßen ist, ist das gezeichnete Bild von Psychotherapie. Ich fand es ganz am Anfang toll, dass Quinn nach seinem Unfall Psychotherapie Sitzungen in Anspruch nimmt und war mit fortschreitender Handlung immer entsetzter über das gezeichnete Bild. Ich verstehe, wie und warum Kerstin Gier diese Stunden so herausstellte, da somit ein anderer Charakter deutlich angenehmer und wärmer dargestellt wurde, aber ich finde es um ehrlich zu sein etwas unmöglich, dass dann nicht weiter eingegriffen wurde, um das Bild von Psychotherapie wieder normalisiert darzustellen. Es hat überhaupt nichts mit Schwäche zu tun, zur Psychotherapie zu gehen. Ganz im Gegenteil! In meinen Augen wurde es so dargestellt, dass Psychotherapie etwas Furchtbares ist, das einem als Patient auch nicht nützt. Ich finde es absolut enttäuschend, dass die Autorin dies so dastehen lässt.
Quinn kann außerdem sein mobbendes Verhalten nicht reflektieren, findet die Erzählungen von Matilda sogar im Gespräch nur mit ihr unglaublich lustig und versteht viel zu spät erst, dass sein Verhalten nicht in Ordnung war. Doch Konsequenzen ergeben sich aus dem Verhalten überhaupt nicht.
Matilda ist schon fast besessen von einem Jungen, der sie wiederholt gemobbt hat, konfrontiert ihn zwar mit vereinzelten Taten, entschuldigt jedoch auch viel zu schnell wieder alles damit, wie gut er doch aussieht. Puh, schwierig.
Auch den Umgang innerhalb der Familie von Matilda miteinander fand ich sehr befremdlich. Ich verstehe noch nicht ganz, warum diese Probleme innerhalb der Familie in einem solchen Ausmaß dargestellt wurden, aber hier kann es natürlich auch nur eine Vorbereitung für die Handlungen der nächsten beiden Bücher gewesen sein. Damit der Leser bereits auf Probleme mit der Familie eingestellt ist.
Eigentlich fehlt es überall und an jeder Ecke an vernünftiger Kommunikation. Bei Quinn und seinem besten Freund, Matildas gesamter Familie und natürlich bei Quinn und Matilda.
[SPOILER ENDE]
Die Handlung war etwas zu konstruiert und bei den Charakteren gab es etliche Punkte, die mich schon fast sauer gemacht haben.
Wären die im Spoiler angeführten Punkte nicht gewesen oder anders ausgearbeitet worden, hätte das Buch 4 - 4.5 Sterne bekommen, ich finde vor allem einen Punkt so gravierend, dass ich 3 Sterne vergebe.
Empfehlen kann ich das Buch trotzdem allen Kerstin Gier Fans und ich hoffe sehr, dass im zweiten Band ein paar Punkte aufgearbeitet werden, so dass ich meine Meinung über diesen ersten Band hoffentlich noch verändern kann.
Rezensionen von Lesemama:
Ostseeliebe in Buchform
Fischbrötchen und Salzkaramell von Jane Hell
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Katharina Engel ist sehr ehrgeizig und karriereorientiert, sie möchte vor ihrem dreißigsten Geburtstag gerne befördert werden. Als sie allerdings in der Firma einen Schwächeanfall hatte, legt ihr Chef ihr nahe, Urlaub zu nehmen. Den verbringt Kat bei einem Survivaltrainig an der Ostsee.
Allerdings hat sie nicht mit dem Trainer Hannes gerechnet, der so ganz anders ist ...
Meine Meinung:
Fischbrötchen und Salzkaramell ist das zwiete Buch der Fördeliebe-Reihe der Autorin. Ich kenne das erste nicht und meiner Meinung nach muss man es auch nicht kennen, die Bücher sind in sich abgeschlossen.
Mir gefiel das Buch sehr gut, ein wunderschönes Setting, der authentische, liebenswerte Charaktere, zumindest die Hauotcharaktere, die Nebenpersonen kommen nicht alle so gut bei mir weg. Aber die Geschichte ist total schön, romantisch, chaotisch und Liebenswert erzählt. Ein schöner, flüssig zu lesender Schreibstil und damit ein bisschen Sommer in den trüben Herbsttagen.
Mir gefiel die Story sehr gut, sehr unterhaltsam und humorvoll. Ich kann es nur empfehlen.
Rezensionen von barbara.liest:
Computerwelt versus Realität
Aliens im Spiel von Anja Ackermann
Samuel und Gunnar haben eine gemeinsame große Leidenschaft - sie spielen für ihr Leben gerne Pirate Port Planet und sind dort als Sumo L. und Kazanga unterwegs. Im Spiel erleben sie mit ihrem Raumschiff allerlei Abenteuer in der Galaxie und zu Schulbeginn sind sie sich nicht sicher, ob ihr Lehrer Herr Nielas nicht doch ein Alien aus dem Spiel ist.
Ein Kinderbuch wie ich es in der Form noch nie gelesen habe. Witzig und spannend geschrieben in einer kindgerechten Sprache besticht es vorallem durch die unterschiedlichen Schriftfarben und Schriftarten. Realität und Computerwelt wechseln sich in schwarz und grün ab. Dies ist meiner Meinung nach vorallem für die jungen Leser sehr hilfreich, da es manchmal schon schwierig ist zu begreifen in welcher Geschichte man gerade ist. Zwischendurch gibt es ganz nette Illustrationen die gut zur Geschichte passen.
Das intergalaktische Wortverzeichnis im Anhang ist sehr hilfreich für Leute, die nicht so Computererfahren sind.
Rezensionen von yellowdog:
Band 13
Helene Hegemann über Patti Smith, Christoph Schlingensief, Anarchie und Tradition von Helene Hegemann
Die Bücher der KIWI-Musikbibliothek sind häufig ungewöhnlich und das trifft auch auf diesen Teil (Band 13) zu, indem Helene Hegemann nicht nur über Patti Smith schreibt sondern auch viel über sich selbst. Das kann manchmal bestürzend sein, wenn z.B. der frühe Tod der Mutter und Helenes Zustand in der Zeit danach beschrieben wird.
Auch über Christoph Schlingensief schreibt Hegemann einiges. Die Begegnung zwiscihen Schlingensief und Patti Smith lag nicht gerade auf der Hand.
Ganz am Ende schreibt Helene Hegemann dann auch über ihre eigene Begegnung mit Patti Smith.
Am Ende kann man bestätigen, dass Helene Hegemann mit ihren eigentümlichen Beschreibungen dem Phänomen Patti Smith Ausdruck geben kann.
Rezensionen von yellowdog:
Driften über den Strahl der Zeit
Charly Hübner über Motörhead oder Warum ich James Last dankbar sein sollte von Charly Hübner
Keine Ahnung, auf was für einen Trip der Schauspieler Carly Hübner war, als er dieses Buch schrieb, aber es wirkt wie auf einen Drogenrausch, in dem man zwischen Motörhead-Klassikern und Schlagern hin und her schwankt. Dabei auch noch im steten Dialog mit dem Teufel!
Charly Hübner zeigt viele seiner Jugenderfahrung mit der Musik, die prägte:
AC/DC, Black Sabbath, Deep Purple.
Das alles mündete in Motörhead.
Immer wieder werden Motörhead-Songzeilen geqoutet und ich staune, wie großartig, sogar poetisch sie sind. Sie zeigen das pure Leben. Das hat echte Größe!
Und es werden nicht unbedingt nur die bekanntesten Motorhead-Songs erwähnt sondern auch ein paar spezielle wie Emergency, Back at the Funny Farm, I Dont believe a word, Love me Forever, Till the end, Love me like a reptile usw.
Das Buch ist Fun pur und ein großer Spaß für Motörköpfe und Snaggletooth, aber es zeigt auch einen Freiheitsdrang einer ostdeutschen Jugend und das hat mich beeindruckt.
Rezensionen von Natalie:
Faszination Abenteuer
Eis. Abenteuer. Einsamkeit von Richard Löwenherz
Mit dem Fahrrad allein durch den Sibirischen Winter? Wo die meisten von uns nur ungläubig den Kopf schütteln und schon beim Gedanken daran, Frostbeulen bekommen, ist dies für Richard Löwenherz und lonely traveller absolute Leidenschaft.
In seinem Reisebericht nimmt Richard den Leser auf sein Abenteuer quer durch Sibirien mit.
Eis, Schnee, extreme Kälte und Einsamkeit begleiten ihn dabei, aber auch pure Freiheit, unglaubliche Landschaften und viele hilfsbereite und freundliche Einheimische, die seine Reise bereichern. Sehr persönlich und mit viel Liebe zum Detail erzählt der Autor über seine Reise und wirkt dabei zu jedem Zeitpunkt authentisch. Oder anders gesagt: von Jakutsk bis nach Tiksi oder oder über knapp 1800 km mit dem fatbike. Tolle Fotos von Landschaft und Leute Sibirien‘s runden dieses tolle Buch ab und so ganz nebenbei lernt man auch noch was über Nachhaltigkeit.
Jedem, der dem Alltag gegen ein paar vergnügliche Lesestunden tauschen möchte, kann ich dieses Buch nur empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Reisebericht.
Rezensionen von nil_liest:
Das Feuer des Sarkasmus brennt
Tagebuch einer überaus glücklichen Geschiedenen von Marie-Renée Lavoie
Schon der erste Satz des Buches überzeugt und wenn ich mal wieder einen Buchbeginn zitieren soll, dann wird es dieser hier:
„Das Leben ist viel zu kompliziert, als dass man das Alter eine Person tatsächlich aus der Anzahl der Jahre ableiten könnte, die sie bereits gelebt hat. Es kommt mir wie eine grobe Vereinfachung vor, stumpf die vergehenden Tage zusammenzuzählen.
“
Ein sehr amüsantes Buch mit vielen brutal ehrlichen Momenten, die einen lockerer aufs Leben schauen lassen. Erst nach einigen Seiten wurde mir klar, dass es sich um einen Folgeband handelt, was aber völlig egal ist, weil die Story recht simple ist und man ihr trotzdem folgen kann: Es naht die 50, Mann in der Midlifecrisis hat sich eine Jüngere gesucht und nun sind sie geschieden und unsere Protagonistin Diane geht wieder mit erhobenen Hauptes durchs Leben!
„… Die Schwäche meines Wiederstands hatte mich ein wenig enttäuscht, ohne mich jedoch zu wundern.“ (S. 270)
Sie nimmt ihr Leben wieder in die Hand und fängt an einer Schule an zu arbeiten, natürlich gibt es alte und neue Männer in ihrem Leben und Freudinnen fehlen natürlich auch nicht.
Nun könnten man sagen: Langweiliger Chick-Lit-Kram, aber da muss ich enttäuschen, die frankokanadische Autorin Marie-Renée Lavoie hat einen Galgenhumor vom Feinsten, bringt Bredouillen auf den Punkt und macht aus den Frauen in ihrem Roman keine kopflosen Dummchen! Das Buch strotzt nur so vor Schlagfertigkeit!
„Große Freuden wirken sich auf die Laune aus wie ein neuer roter Pullover auf eine Maschine weiße Wäsche: Sie färben alles rosarot.“ (S. 167)
Klar, eher ein Roman für die Damenwelt, aber wirklich gute Unterhaltung mit Schmunzelfaktor. Und herrlich wie viel Alkohol hier ganz politisch unkorrekt getrunken wird. Na dann, à santé, denn auch Lesen soll gut für die Gesundheit sein! ;0)
„Mein Gehirn steckt voller Vorurteile, genau wie das aller anderen auch.“ (S. 153)
Rezensionen von Natalie:
Schattenseiten des Spitzensport
Ein Grab für zwei von Anne Holt
Selma Falk, bis vor kurzem, erfolgreiche Rechtsanwältin scheint am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen zu sein. Just zu diesem Zeitpunkt benötigt Jan Morell, Vater einer der besten Langläuferin Norwegens, ihre Hilfe. Hege wird beschuldigt, gedopt zu haben. Kurz darauf wird ein weiterer erfolgreicher Langläufer sogar tot aufgefunden - ebenfalls gedopt.
Wie hängen die beiden Fälle zusammen? Wurden sie Opfer eines Sabotage-Akt oder haben sie sich schuldig gemacht? All diese Fragen soll Selma klären - und ihr selbst so auch aus ihrer Krise zu helfen…
Der Krimi gibt sich Zeit, um die Geschichte rund um die Charaktere zu erzählen. Es wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, auch Kapitel in Form eines Drehbuchs sind integriert. So lernt der Leser nicht nur die Personen und Zusammenhänge untereinander kennen, sondern auch einiges über den Langlaufsport in Norwegen. Der Spannungsaufbau war für mich immer da, auch wenn dieser eher langsam, aber stetig, vor sich ging.
In meinen Augen ein gelungener Auftakt rund um Selma Falk - die Kombination aus Spitzensport, Doping, Geheimnisse aus der Vergangenheit und Mord hat die Leseneugierde immer aufrechterhalten. Wer einen Krimi erwartet, wo ständig ein Aufreger den nächsten ohne Unterbrechung jagt, wird aber vielleicht enttäuscht sein - in diesem Krimi wird neben dem Mord und Dopingvorwurf Platz und Raum für das „Drumherum“ gelassen. Für manche langweilig und -atmig, für mich eine ausgewogene Kombination und eine Leseempfehlung dafür.
Rezensionen von PFIFF:
Mysteriöse Todesfälle und mörderische Wölfe in Südfrankreich
Verlorenes Vernègues von Cay Rademacher
Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius werden in das Gelände der Ruinenstadt des alten Vernègues gerufen, um zu helfen, die Schäden zu bekämpfen, die anscheinend ein Rudel Wölfe in den Schafherden veruracht haben.
Die Schäfer werden zwar entschädigt, aber für den Tourismus sind die Gerüchte um die zugewanderten Wölfe nicht förderlich.
Animositäten zwischen Wolfschützern und - gegnern drohen zu eskalieren. Die Einheimischen wollen die Jagd nach den Tieren selbst in die hand nehmen.
Mysteriöse Todesfälle, die sich nach und nach als Verbrechen herausstellen, müssen schnell aufgeklärt werden, damit die ganze Situation nicht noch mehr eskaliert.
Mythen die Wahrsagungen des ehemaligen Einwohners Nostradamus und Mutmaßungen eines Ufologen sorgen für Verunsicherung bei den einfachen, abergläubischen Dörflern.
Blanc hat alle Hände voll zu tun, alle auseinanderzuhalten und dem Rätsel um die plötzlich aufgetauchten Wölfe auf die Spur zu kommen.











