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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Ein Dorf wehrt sich.

Wie schön wir waren von Imbolo Mbue



Die amerikanische Autorin Imbolo Mbue ist in Kamerun geboren.
Ihre Romane lässt sie dort geschehen.
In dem Roman „Wie schön wir waren“ behandelt sie Themen der heutigen Zeit.
Das kleine Dorf Kosawo leidet unter schlechtem Wasser, das durch die Profitgier der eines amerikanischen Ölkonzerns, verschmutzt wird.

Das Dorf beginnt sich zu wehren, das Jahrzehnte dauert. Die junge Tula entwickelte sich zu einer Rebellin.
Die Geschichte hat verschiedene Protagonisten.

Die Autorin versteht es gut diese Krise darzustellen.
Mit brillantem Stil führt sie uns durch diese Geschichte. Sie ist nicht immer ganz leicht verständlich. Es gibt die amerikanische Firma und die korrupte Regierung Kameruns.

Das Buch liest sich gut und man wird in dem Roman mit vielen Rätseln und Tragödien hineinneigen.

Es ist ein Stück Zeitgeschichte Kameruns., die es in vielen Ländern gibt.

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Rezensionen von C.P.:

Atmosphärisch und märchenhafter Roman, jedoch als Kinderbuch falsch eingeordnet

Unsichtbar im hellen Licht von Sally Gardner

„Unsichtbar im hellen Licht“ versucht, die Atmosphäre von Erin Morgensterns Büchern hervorzurufen, verhaspelt sich jedoch zu sehr im Bemühen, es der Autorin gleich zu tun.

Ich habe „Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern geliebt und da dies oft als Vergleich in anderen Rezensionen genannt wurde, war ich von Anfang an sehr gespannt auf „Unsichtbar im hellen Licht“ und die Umsetzung von Sally Gardener.

Der Anfang gefiel mir wahnsinnig gut. Als Leser wird man ähnlich wie Celeste gleich in die Geschichte geworfen und muss sich erst einmal zurechtfinden. Viele Fragen verlangen nach Antworten, während man Celeste in das Theater folgt.

Der Ideenreichtum und der Fantasie der Autorin scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Unterstützt von dem wirklich tollen und atmosphärischen Schreibstil kreierte die Autorin eine wunderbar stimmungsvolle Handlung, die niemals die Ahnung von etwas magischem und Besonderem verliert.
Die Charaktere sind so wundervoll gestalten und mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen. Jeder von ihnen hat etwas ganz eigenes und besonderes an sich und es machte wirklich viel Freude, Celeste und ihren Freunden auf ihrem Weg zu folgen.
Das Theater als Setting untermalte die tolle Atmosphäre sehr und auch wenn ich anfangs noch sehr skeptisch war, da sich die Verwendung des Theaters als Setting zu sehr nach dem Zirkus von Erin Morgenstern anfühlte, verflog dieses Gefühl mit den gelesenen Seiten.

Doch all diese wirklich toll ausgearbeiteten Themen und Dinge beiseite, hatte ich mit der Handlung durchaus auch meine Probleme.
Viel zu häufig, oft und lange fühlte sich die Handlung vollkommen wirr an. Sie folgte teilweise keiner logischen Reihenfolge und oftmals war nicht gleich klar, was gerade passiert war und weshalb. In wirklich langsamen Tempo klärten sich Fragen, die bereits zu Beginn der Lektüre auftraten, was nicht immer sehr befriedigend war.
Das vom Verlag empfohlene Alter ist ab 12 Jahren und ich bin mir nicht sicher, ob Kinder und Heranwachsende mit diesem Buch ihre Freude haben würden. Damit möchte ich auf keinem Fall dem individuellen Kind absprechen, dass es die Handlung nicht verstehen würde. Aber ich könnte mir vorstellen, dass Kinder das Buch mitunter abbrechen würden, da die Zusammenhänge nicht immer gleich klar werden und sich erst etliche Kapitel später zeigen.
Es sieht wie ein Buch für Kinder aus, es hört sich vom Klappentext (sowohl auf deutsch als auch im Original) nach einem Kinderbuch an, die Charaktere sind hauptsächlich Kinder und doch würde ich behaupten, dass es mehr ein Buch für Erwachsene ist. Es lässt sich nicht leicht einem Genre zuordnen, aber der Einordnung auf vielen Plattformen würde ich auf jeden Fall widersprechen.

Das Buch heißt im ersten Kapitel den Leser und Celeste willkommen, schmeißt dann beide voller Fragen rein in die Handlung und nach Wirrungen und Irrungen entwickelt es zur Hälfte hin eine ungemeine Sogwirkung, die den Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt.

Ich vergebe anhand meiner Kriterien für ein tolles Buch 4 Sterne, doch bezogen auf das Genre würde ich dem Buch nur 3 Sterne geben. Es ist kein klassisches Kinderbuch, weswegen ich es auch nicht als solche Lektüre empfehlen würde.
Wer jedoch die Bücher von Erin Morgenstern mochte und die Zeit und Lust hat, sich voll und ganz auf eine Geschichte einzulassen, der wird auch mit diesem Buch seine Freude haben.

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Rezensionen von brauneye29:

Absolute Leseempfehlung

Wenn ich wiederkomme von Marco Balzano

Zum Inhalt:
Daniela aus Rumänien ist mit ihrer Situation nicht zufrieden. Ihr Mann hilft ihr kaum, sie hat zwei heranwachsenden Kinder und einen wenig tollen Job. Deshalb verlässt sie eines Tages Rumänien um ihren Lieben ein besseres Leben zu ermöglichen. Der Roman befasst sich einerseits mit dem Leben von Daniela, auf der anderen Seite aber auch den zurück gebliebenen.

Meine Meinung:
Das ist mal wieder so ein großartiges Buch, die man meist nur bei diesem Verlag findet. Dieses Mal aber auch mit einem großen Autorennamen. Das Buch, die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt die Zerrissenheit aller Beteiligten, einerseits der fort gegangenen aber auch den zurück gebliebenen. Aber es bietet auch viel Einblick in die Gefühlswelt der Menschen um Daniela herum. Es ist mit sehr viel Gefühl und Herzlichkeit geschrieben und bietet tiefe Einblicke in die Seelen der Protagonisten. einfach ein tolles Buch.
Fazit:
Absolute Leseempfehlung

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Rezensionen von brauneye29:

Auftakt macht Lust auf mehr

Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann von Kerstin Gier

Zum Inhalt:
Quinn ist der coole Typ und sehr beliebt, Mathilda eher nicht und se ist eindeutig nicht Quinns Typ. Als er eines Nachts von sonderbaren Wesen verfolgt und verletzt wird und Dinge sieht, die nicht normal sind, braucht er einen Verbündeten. Und da kommt Mathilda ihm gerade recht. Dass er aber damit beide in ein Abenteuer stürzt und sich auch noch verliebt, war so nicht geplant.

Meine Meinung:
Ich hatte das Vergnügen, das Buch als Hörbuch genießen zu dürfen und es war wirklich ein Genuss. Die beiden Sprecher fand ich zwar erst etwas gewöhnungsbedürftig, hatte mic aber schnell gewöhnt. Die Geschichte war sehr fantasievoll und entspricht voll dem Stil, den man von der Autorin erwartet. Ich fand die Charaktere sehr interessant und auch gut ausgearbeitet. Die Geschichte hat Fantasy-Elemente, natürlich knistert es auch zwischen den Protagonisten und ich fand die Geschichte auch sehr humorvoll, speziell wenn ich an den Teil mit dem Totenkopf denke. Ich fühlte mich rundum gut unterhalten.
Fazit:
Auftakt macht Lust auf mehr

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Rezensionen von I.Gstettner:

Salonfähig von Elias Hirschl

Überschießende Satire
"Salonfähig" verdichtet die schlimmsten Befürchtungen, die einen angesichts der aktuellen jugendlichen Machtaber und ihres Gefolges befallen können.
Geschickt lässt Elias Hirschl die erzählende Person im authentisch Identitätslosen und nährt somit die Spannung, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

Wie ein Faden, der sich immer mehr verwickelt, entwirrt- und wieder neu verwirrt wird, nimmt die Story Fahrt auff und es bleibt nicht beim xten Kontrollblick in den Spiegel, dem xten Gedanken an die offene Haltung und der xten Sehnsucht nach dem jungen Politik-Idol, dem xten Drogenkonsum und der inneren Leerre.
Die zunehmende Brutalität in lustvoll beschriebenen Tötungsszenarien haben meine Leselust lahmgelgt und es blieb die Frage : Wie weit kann man Satire noch übersteigern?

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Rezensionen von gerlisch:

Jonah Colley ermittelt auf eigene Faust

Die Verlorenen von Simon Beckett

Seit Jonah Colley's kleiner Sohn vor 10 Jahren aus seiner Obhut verschwand, hatte Jonah keinen Kontakt mehr zu seinem damals bestem Freund Gavin. Als der ihn plötzlich anruft und um Hilfe bittet, macht sich Jonah sofort auf den Weg zu einem Lagerhaus am Slaughter Quay. Doch als er dort ankommt, findet er nur noch seinen Freund sowie drei weitere Opfer tot vor.

Jonah selbst wird hinterrücks bewusstlos geschlagen. Als er wieder zu sich kommt, muss er feststellen, dass die Polizei ihn als Hauptverdächtigen sieht.
Der Thriller hat mich gleich mit einem superspannenden Anfang in seinen Bann gezogen. Die komplexe Story geht zwar in eine etwas ruhigere Gangart über, aber dadurch, dass ich nach und nach die Vergangenheit von Jonah und somit auch die Hintergründe vom Verschwinden seines kleinen Sohnes und das Zerbrechen der Freundschaft mit Garvin erfahre, wurde es mir zu keiner Zeit langweilig.
Auch beim fesselnden Ende wurden nicht alle Geheimnisse gelöst und so bin ich schon ganz gespannt auf den zweiten Teil der hoffentlich nicht so lange auf sich warten lässt.

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Rezensionen von SuuperMichi:

Neues von den Zwergen

Die Rückkehr der Zwerge 1 von Markus Heitz

Nach langem warten kehren die die Zwerge von Markus Heitz zurück und lassen mich nicht weniger beeindruckt zurück als auch seine letzten Bücher!
Es hat zwar etwas gedauert bis ich wieder voll und ganz in die Welt der Zwerge eingetaucht bin, doch als mir das gelang war ich durchweg gefesselt und um so mehr enttäuscht, als ich mit noch vielen offenen Fragen am Ende des Buches angelangt war.

Die Charaktere sind mal wieder sehr gelunge und auch die Erzählweise ist interessant. So erzählt Heitz aus verschiedenen Perspektiven, verschiedener Stämme aber auch aus Sicht einiger anderen.
Die Erzählweise ist bildhaft, spannend und immer wieder überraschend. So bleibt am Ende des Buches einiges offen, welches Vorfreude auf den nächsten Band schürt.

Als jemand der alle Bände der Zwerge Reihe gelesen hat würde ich behaupten, dass es durchaus auch ohne Vorkenntnisse ein durchweg gelungenes Buch ist. Doch so wird man spätestens nach diesem Buch die anderen Zwerge Bucher lesen wollen!

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Rezensionen von SuuperMichi:

Das Leben des Marcos

Der Kolibri von Sandro Veronesi

Das Cover ist wirklich wunderschön gestaltet und zeigt einen majestätischen Kolibri. In einer Buchhandlung fällt dieser sicherlich auf.

Das Buch wechselt sich immer wieder mit Briefen, Mails und Geprächen ab, die beinahe das Gesamte Leben von Marco, unseren Protagonisten wiedergeben. So erfahren wir auch was es mit dem Buchtitel "Kolibri" auf sich hat.

Marco hat es gewiss nicht immer leicht, so musste er sich zum Beispile einer Hormonbehandlung unterziehen, damit er wuchs. Auch verfolgt ihn der Tod und zieht im immer wieder den Boden unter den Füßen weg.

Die Erzählweise ist etwas verwirrend und hat den Lesefluss meinerseits negativ beeinflusste. Auch sind mir einige passagen einfach zu ausschweibend und langatmig. Da die Anordnung der verschiedenen Abschnitte nicht chronologisch geeordnet sind, ist es zusätzlich schwer alles zu überblicken und vor allem zu durchblicken.

Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen, deswegen vergebe ich nur 2 von 5 Punkten.

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Rezensionen von SuuperMichi:

Die Sprachen der Liebe

Die Berge, der Nebel, die Liebe und ich von Tessa Randau

Mit dem Roman "der Berg, der Nebel die Liebe und ich" erzählt die Autorin die Geschichte einer etwas eingeschlafen Beziehung um die gekämpft werden soll. Die Protagonistin hat für sich und ihren Mann ein romantisches Wochenende in den Bergen gebucht, was beide qn alte Zeiten erinnern soll.

Doch haben die beiden Eheleute recht unterschiedliche Vorstellungen von dem Wochendende. So kommt es dass sich die Frau alleine auf den Weg in die Berge macht um dort auf ihrer Reise die Sprachen der Liebe verstehen lernt.

Ich habe das Buch in einem Stück gelesen. Zum einen weil es ein recht kleines, dünnes Buch ist aber auch weil ich es unglaublich interessant fand. Ich habe mich in vielen Dingen selbst wieder gefunden und habe mir fest vorgenommen einige Dinge zu bessern.

Ich habe bereits das erste Buch von Tessa gelesen und habe auch einige parallelen wieder gefunden somit war dieses Buch nichts völlig neues für mich, aber trotzdem unbedingt lesenswert!

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Rezensionen von Miro:

Wenn wiederkommen schwierig wird

Wenn ich wiederkomme von Marco Balzano

Daniela verlässt ihre Familie bei Nacht und Nebel, um in Italien als Pflegekraft zu arbeiten. Sie verabschiedet sich nicht, denn dafür fehlt ihr die Kraft. Aber die Kinder sollten es einmal besser haben. Sie sollen aufs Gymnasium gehen und studieren.

Doch welche Auswirkung diese Entscheidung auf die Kinder hat, zeigt uns Marco Balzano in diesem Roman.

Im ersten Abschnitt lässt er den Sohn zu Wort kommen, der plötzlich seine ältere Schwester als Erziehungsperson akzeptieren soll. Die Mutter gibt zwar aus der Ferne Befehle, aber so richtig ernst nehmen kann das keiner.

Im zweiten Teil spricht die Mutter. Sie ist wieder in Rumänien, weil ihr Sohn im Koma liegt. An seinem Krankenbett erzählt sie ihm ihre Geschichte. Dass es für diese Frauen nicht leicht ist in der Fremde, liegt auf der Hand. Dennoch sieht sie noch immer nicht, dass sie ihren Kindern nicht nur Gutes getan hat. Vielleicht hätte es auch einen andere Weg geben können.

Im letzten Abschnitt lernen wir die Sicht der älteren Tochter kennen, die sich die Verantwortung auch nicht gewünscht hatte.

Der Autor behandelt hier ein wichtiges Thema. Es ist schön, dass diese Menschen, denen wir die Pflege und Obsorge der Alten anvertrauen einmal vor den Vorhang geholt werden. Und ich finde es auch gut, dass die Probleme der Zurückgebliebenen thematisiert werden. Allerdings verstehe ich nicht ganz, warum der Autor die Dringlichkeit der Geschichte durch diesen Unfall erhöhen wollte. Dieses zusätzliche Element nimmt dem ursprünglichen Problem den Nachdruck. Es ist so schon schlimm genug, dass die Kinder wenn sie Glück haben, bei den Großeltern sind, ansonsten aber in Heimen aufwachsen.

Die Aussage der Geschichte ist schwierig. Einerseits ist es eine Kritik an unserer Gesellschaft, dass wir unsere Kinder und Alten nicht selbst versorgen, aber es ist wohl auch eine Kritik an den Ländern, die die Frauen in mittelständischen Berufen so schlecht bezahlen, dass sie im Ausland schuften, um ihr Auskommen zu sichern.

Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Buch gerne gelesen. Es ist wunderschön geschrieben, die Charaktere sind ausgefeilt und die Motive nachvollziehbar. Aber es ist für mich nicht das beste Buch des Autors.

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