Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Einfach „flamboyant“
Mercury in München von Nicola Bardola
Freddie Mercury, eine der schillerndsten und charismatischsten Personen der Rockgeschichte, den ich in seinen Jahren als Sänger der Gruppe Queen sehr verehrt habe, wäre in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden. Passend dazu ist im Wilhelm Heyne Verlag München ein interessantes Buch über den Mann erschienen, der einige seiner Jahre auch in München verbracht hat.
Gleich nachdem ich das Buch aufschlage, bekomme ich eine Übersichtskarte von München, auf der 19 von 50 Stationen des bekannten Queen-Sängers Farrokh Bulsara, überall bekannt als Freddie Mercury, hier in München aufgezeichnet sind. Die restlichen Stationen erfahre ich auf einer detaillierteren innerstädtischen Karte am Schluss des Buches. Hier schaue ich immer mal wieder nach, wenn ich beim Lesen gerade nicht sicher bin, wo ich mich – zusammen mit Freddie – gerade aufhalte. Vieles hat sich seitdem leider stark verändert.
Nach einem zusammenfassenden Vorwort steigt der Autor Nicola Bardola in den ersten von vier übergreifenden Teilen der Geschichte ein. Als Münchnerin habe ich damals zwar mitbekommen, dass Queen und vor allem ihr Frontsänger des öfteren in München waren. Doch von den meisten dieser vielen kleinen Episoden in meiner Stadt erfahre ich erst hier in diesem Buch. Und ich habe immer wieder mal schmunzeln müssen.
Natürlich war ich auch ab August 2014 nicht nur einmal in der Queen-Ausstellung "One Magic - One Vison" im Rockmuseum München im Olympiaturm. Habe mir die vielen Exponate angeschaut und in der Vergangenheit geschwelgt. Er war schon ein ganz eigener Typ.
Beim Lesen des Buches kommen so viele Erinnerungen, z.B. auch an ein Konzert in der Rudi-Sedlmayer-Halle und in der Olympiahalle, wieder hoch.
Toll finde ich, dass die vielen einzelnen Geschichten auch immer wieder mit kleinen schwarz-weiß Bildern abgerundet werden. Ganz besonders ist für mich der Innenteil, wo ich auf 16 Seiten spitzenmäßige Farbfotos bekomme.
Ein sehr interessantes Buch über den Frontmann von Queen aus seinen 6 Jahren in der bayerischen Landeshauptstadt, wo er einfach nur Mensch sein konnte und durfte. Wo er seine Freunde, Freundinnen und Liebhaber hatte und aufregende Partys gefeiert hat. Und wo auch sehr viel in seiner Musik passiert ist.
Ein absolutes Zuckerl für alle Freddie Mercury und Queen Fans. Ich habe dieses Buch sehr genossen.
Rezensionen von Das Echo vom Alpenrand:
Das Geschenk
SCHWEIG! von Judith Merchant
Nicht ohne Grund ist für viele Familien Weihnachten, weniger ein Fest des Friedens, als vielmehr ein Balanceakt der einem Tanz auf dem Vulkan gleicht, der jederzeit unverhofft zum Ausbruch kommen kann. Richtig gefährlich wird es vor allem dann, wenn die Lage sich, durch eine entsprechende Vorgeschichte, in einer Weise zuspitzt, die so schnell an Eigendynamik gewinnt, dass die drohende Katastrophe durch nichts mehr abzuwenden ist.
Dies müssen auch Esther und Sue, zwei seit ihrer Jugend gegeneinander agierende Schwestern, auf äußerst drastische Weise erfahren, als sie mit ihren Psychospielchen eine Kettenreaktion in Gang setzten, die zur Entladung jahrelang aufgestauter Aggressionen führt.
FAZIT
Ein clever inszenierter Psychothriller, der sich beklemmend authentisch am Abgrund menschlicher Beziehungen bewegt.
Rezensionen von liesmal:
Ungewöhnliche beste Freunde
Die Mäusekönigin von Jay Kay
Mit dem Roman „Die Mäusekönigin“ erzählt der Autor Jay Kay die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft.
„Da wurde mir ganz warm ums Herz und wir beschnüffelten uns Nase an Nase.“
Mit diesem Satz wird der Begriff „Freundschaft“ wunderbar beschrieben und er ist nur eines von vielen herzerwärmenden Zitaten.
Betrachte ich das Cover, dann denke ich an ein Märchen mit einem Hauch Fantasy und ich sehe einen wunderschönen naturbelassenen Ort. Tatsächlich finde ich diese Gedanken in der Geschichte wieder, aber sie erzählt weit mehr…
Bao ist eine kleine Maus, die als ganz junges Mäuslein verloren gegangen ist und ihre Mutter nicht wiedergefunden hat. Darum ist sie froh, dass sie Nhi getroffen hat. Auch Nhi ist klein, genauer gesagt, sie hat keine Beine. Nhi ist wie viele Tausende andere Kinder Opfer von „Agent Orange“ in Vietnam. Mit einigen von ihnen verbringt sie Kindheit und Jugend im Haus der Versehrten. Wie sie dort wohnt und was sie erlebt, erfahren wir im ersten von drei großen Kapiteln, es heißt „Das Haus der Güte“. Eine ungewöhnliche Ich-Erzählerin ist Bao, die kleine Maus, die Nhi immer ganz nah ist und sich bei ihr ankuschelt, damit sie nicht entdeckt wird.
Als Nhi volljährig ist, beginnt der zweite Teil. Sie zieht in „Das Haus der Sehnsucht“ zu ihrer Tante und ihrem Onkel. Begleitet wird sie natürlich von Bao, aber auch von ihrem langjährigen Freund Thang, der nicht sehen kann. Nhi und Thang bekommen ihre Aufgaben, doch was sie dort alles erleben, von welchen kriminellen Machenschaften sie erfahren und mit welchen Vorurteilen sie konfrontiert werden, das alles weckt ihre Sehnsucht. Wonach? Das verrate ich an dieser Stelle nicht. Allerdings gibt es noch „Das Haus der Demut“ und damit beginnt ein außerordentlich spannender dritter Teil.
Es macht großen Spaß, die Geschichten aus Baos Sicht zu lesen. Bao ist eine recht pfiffige Maus und erkennt viele Zusammenhänge sehr genau. Natürlich ist auch die tollste Maus nur so gut, wie der Autor sie sein lässt. Und darum geht mein großes Kompliment an Jay Kay, dem es mit dem Buch gelungen ist, mir einen bedeutsamen Teil der Geschichte aus der Zeit nach dem Vietnamkrieg näherzubringen. Ich habe natürlich vorher von „Agent Orange“ und seinen schweren Folgen gehört, aber durch Bao, Nhi und Thang habe ich vieles jetzt hautnah spüren können.
Trotz all der schrecklichen Ereignisse und Erlebnisse habe ich auch das Poetische und Märchenhafte der Geschichte genossen. Wunderschön ist die Besonderheit, die Nhi mit den Tieren verbindet.
Großartig und zum Teil unglaublich interessant, sehr informativ und aufschlussreich sind die vielen eingeschobenen fettgedruckten Texte.
Das Buch hat mich stark berührt, hat mich zum Lachen gebracht, aber auch tief erschüttert und vor allem nachdenklich gemacht. Sehr gern und aus vollem Herzen gebe ich eine Leseempfehlung für ein besonderes Buch.
Rezensionen von yellowdog:
Ein kluges und vielschichtiges Buch
Hoffnung von Nermin Ismail
Das Buch Hoffnung der Wiener Journalistin und Autorin Nermin Ismail erscheint als Teil der Reihe übermorgen-Essays das Verlags Kreymayr&Scheriau, die ich für einen guten Ansatz halte, niveauvolle Essays zu präsentieren.
Interessant ist der zielführende Einsatz von treffenden Zitaten.
Schon das Cover mit der Brücke überzeugt, da die Brücke die Hoffnung symbolisieren kann.
Hoffnung als Begriff ist etwas abstraktes.
Die Autorin untersucht den Begriff Hoffnung daher mit verschiedenen Aspekten: Hoffnung als Privileg, Hoffnung als Chance …, aber auch enttäuschte Hoffnung.
Die Tatsache, dass Nermin Ismail das Thema ernsthaft, übergreifend und ohne Pathos angeht, macht den wohltuenden Unterschied zu den ganzen esoterisch angehauchten Autoren aus.
Rezensionen von yellowdog:
Wochen der imaginären Schwangerschaft
Frau Shibatas geniale Idee von Emi Yagi
Der Roman Frau Shibatas geniale Idee erzählt viel von der japanischen Arbeitswelt. Die Icherzählerin ist als einzige Frau im Büro verpflichtet, Kaffee zu kochen und Tassen abzuräumen, obwohl das wirklich nicht ihr Job ist. Um sich dagegen zu wehren, behauptet sie schwanger zu sein und tatsächlich wird dann mehr Rücksicht auf sie genommen.
Diese Idee ist aber nur kurzfristig genial, denn sie muss sich auf den angeblichen Schwangerschaftsverlauf anpassen und z.B. zunehmen. Immer mehr steigert sie sich in ihre Rolle hinein.
Emi Yagi bericchtet detailgenau über das Büroleben und es fällt auf, dass das moderne Leben in Japan auch von Einsamkeit begleitet sein kann. So ähnlich habe ich das auch schon von anderen Schriftstellerinnen über das Leben junger Japanerinnen gelesen.
Das Buch wurde aus dem Japanischen von Luise Steggewentz übertragen. Eine Übersetzung, bei der ich ein gutes Gefühl habe.
Es ist ein kurzer und kurzweiliger Roman, der geschickt gemacht ist und den ich weiterempfehlen möchte.
Rezensionen von yellowdog:
Briefe aus Berlin
Mitte von Volker Kutscher
Mitte von Volker Kutscher ist ein Anhängsel der berühmten Gereon Rath-Reihe. Es ist kein umfangreiches Buch, dafür reich illustriert.
Überraschenderweise ist es ein Briefroman. Das habe ich in der heutigen Literatur schon lange nicht mehr gelesen. Es ist ein angemessenes Mittel um die Zeit der dreißiger Jahre auch sprachlich zu vermitteln.
Die Briefe sind ein wenig altmodisch, doch der jugendliche Übermut des Protagonisten lässt sie frisch wirken.
Der 16jährige Fritze Thormann ist ein Produkt seiner Zeit, hat aber auch viel Pech. Doch er lässt sich nicht entmutigen und hat mehr Freiheitsdrang als der Gesellschaft dieser schrecklichen Zeit passt. Ganz begeistert ist er von der Olympiade 1936.
Briefe schreibt er regelmäßig an seine jüdische Freundin Hannah, die sich verstecken muss und an Charly, die wir aus den Gereon-Rath-Büchern gut kennen.
Das Buch ist nicht schlecht, aber eigentlich nur eine Beigabe zu den großen Gereon-Romanen und daher vielleicht auch nicht besonders wichtig.
Die herausragende Bebilderung des Buches stammt von der Illustratorin Kat Menschik, die auch schon bei Kutschers Moabit dabei war.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Schade um einen Plot, aus dem sich mehr machen ließe!
Salonfähig von Elias Hirschl
Auch über abstoßende Erscheinungen lässt sich auf attraktive Weise schreiben. Dazu bedarf es allerdings mehr als nur eines stereotypen Themas und einer monotonen Stilistik. Auf das eine wie das andere beschränkt sich der Roman: Ein Jungpolitiker erweist sich bereits auf den ersten Seiten als Zwangsneurotiker, der das eigene Handeln und Erleben unaufhörlich in eine – bald schon langweilende – Abfolge von Einzelschritten auflöst.
Dabei spielen teure Marken und Lifestyle-Accessoires immer wieder eine wichtige Rolle. Seine innere Leere versucht dieser Ich-Erzähler durch die wiederholte Annäherung an ein erfolgreiches Idol zu füllen, das ihn seiner Aufmerksamkeit aber zu wiederholten Malen nicht würdigt. Die Annäherung gipfelt in der rituellen Ermordung dieses Idols, dessen innere Organe vollständig ausgenommen werden; die Aneignung seiner Wohnung, seines Aussehens und seines Lebenslaufs bis hin zu einer Traumatisierung geht so einher mit der körperlichen Übertragung von Leere im Innern.
Zu Beginn der Lektüre kommt der Verdacht auf, es könnte sich um einen Schlüsselroman handeln. Das würde allerdings ein differenzierteres Psychogramm des Ich-Erzählers und wohl auch seiner Entourage erfordern. Statt dessen werden Scheußlichkeiten in stereotyper Weise angehäuft: Nazi-Eltern, Selbstmord des Vaters und Medikamentenabhängigkeit der Mutter, Missbrauch von Alkohol und Kokain, Traumatisierung in einer Massenpanik, Verursachung des Todes einer Mitschülerin, Mord und Auswaiden des Idols, Sprengung der Wohnung … All dies wird in endloser Wiederholung abgebildet, aber erzählerisch nicht reflektiert. Schade um einen Plot, aus dem sich mehr machen ließe!
Rezensionen von Minangel:
Ein fokussiert bildlich ansprechender Begleiter durch den Advent bis ins neue Jahr
Salonfähig von Elias Hirschl
Meine Meinung: Unser neuer „alter“ Begleiter durch den Advent ist da! Wiederrum ein Augenschmaus das Titelblatt und obwohl Leuchttage oben steht, ist er dieses Mal wiederrum anders als seine Vorgänger und trotzdem der „Alte“. Es gibt keine Wochenthemen mehr und er erscheint auf dem ersten Blick minimalistischer, aufs Wesentliche konzentriert und durch stimmungsvolle Bilder fokussiert.
Schöne Bilder mit Schlagworten oder kurzen poetischen Zeilen, die anregen zum Verweilen, Nachdenken und Resümieren. Kleine Hinweise, warum es zB den Adventkranz oder Weihnachtskarten gibt. Einige Rezepte, die zum Nachkochen verlocken, kleine Basteleien, die ausgeschnitten werden wollen und ein Mandala, dass im neuen Jahr zur Farbe erwacht.
Farben und Bilder sind gewohnt sanft gewählt und werden dadurch unsere Esszimmerwand im Advent verschönern. Der Nagel ist schon eingeschlagen. Wunderbar wieder, dass der Kalender mit dem 28.11. beginnt und erst mit dem 6.1.2022 endet. Einzig meine Weihnachtsgeschichte fehlt mir wiederrum, weil ich finde, dass die Weihnachtszeit auch die Zeit des Erzählens sein sollte.
Fazit: eine stille, stimmungs- und niveauvolle Empfehlung, wenn es um einen Adventkalender für die schönste Zeit des Jahres geht. Von mir gibt es 4 ½ ruhige Weihnachtssterne.
Rezensionen von Harakiri:
Emma und Marlene auf der Suche nach ihrem Glück
Kinderklinik Weißensee - Jahre der Hoffnung von Antonia Blum
Marlene hat es geschafft: sie hat ihr Studium abgeschlossen und wird zum medizinischen Praktikum an der Klinik Weißensee zugelassen. Doch die Arbeit dort ist nicht so einfach, muss sie sich doch erneut gegen die Männerwelt durchsetzen. Emma hat es hier etwas einfacher, denn der Krankenschwesternberuf ist von den Männern anerkannt.
Kraftvoll, anschaulich und mitreißend erzählt Antonia Blum die Geschichte der beiden Schwestern Emma und Marlene weiter. Beide sind auf der Suche nach der Liebe und beide werden enttäuscht, was dem Buch einen etwas melancholischen Unterton verleiht. Allerdings sind die Beschreibungen der beiden Frauen in ihren Berufen sehr ausdrucksstark und verleiten dazu, das Buch nahezu zu verschlingen.
Die Autorin hat für ihre Weißensee-Reihe akribisch recherchiert und so wirkt die erzählte Geschichte authentisch und überzeugend. Man kann sich als Leser alles sehr gut vorstellen und lebt die Schicksale mit.
Als Antagonist wurde Waldemar Buttermilch auserkoren, der Marlene das Leben schwermacht. Zum Glück ist Marlene eine gefestigte Persönlichkeit und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Für Spannung sorgen die Aktionen Buttermilchs jedoch allemal.
Der letzte Satz des Buches ist der absolute Hammer und zum Glück verspricht die Autorin im Nachwort eine weitere Fortsetzung, auf die ich mich jetzt schon sehr freue.
Fazit: gelungene Fortsetzung, sehr authentisch und mitreißend. Man muss Emma und Marlene einfach mögen.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Kuschlig winterliches Lesevergnügen
Über uns funkeln die Sterne von Jenny Gladwell
Bereits im November auf Weihnachtsstimmung angesetzt zu werden und einen Artikel über eine Tanne zu schreiben, passt Jane in ihrer Frisch-getrennt-Wolke überhaupt nicht. Sich in ihrem Selbstmitleid suhlend, hat sie null Bock auf diese Pressereise nach Norwegen, die ihr ihre Chefin verschrieben hat.
Doch Jane bleibt nichts anderes übrig. Fotograf Ben aus ihrer Redaktion kommt ebenfalls mit und spricht Jane gut zu. Gute Ratschläge und Rückendeckung bekommt sie auch von ihrer hochschwangeren Freundin Margot, die meint, Jane soll sich auf der Reise mal so richtig unvernünftig benehmen.
Kurz darauf treffen neben Jane und Ben drei Bloggerinnen, die beiden Journalisten Sandra und Nick, TV-Star Philip (der mit einer Survival-Serie Erfolge feierte) sowie die Pressechefin der Reise, Natasha, in Oslo ein. Ihr Programm ist eng getaktet, Höhepunkt ist das Fällen des Christbaums, der ab Dezember auf dem Londoner Trafalgar Square stehen wird.
Ein weiterer Reiseteilnehmer ist mit dabei, Thomas, ein älterer Herr. Durch ihn erfährt Jane von Prinz Hakoons Rettung im zweiten Weltkrieg. Thomas bittet Jane ihm bei einer speziellen Sache zu helfen und erzählt ihr seine Lebensgeschichte. Sie hilft gerne, legt sich dabei aber heftig mit Reisechefin Natasha an.
Jane fand ich manchmal ein bisschen zu gefangen es Margot recht zu machen. Hätte Jane mehr auf sich selbst gehört, wäre ihr einiges erspart geblieben. Trotzdem mochte ich "Über uns funkeln die Sterne" sehr gerne und hätte es am liebsten in einem der erwähnten Hotels (das im Wald mit den grossen Glasfenstern) gelesen.
Jenny Gladwells Schreibstil nimmt die Leserinnen mit, so dass man sich als weiterer Reiseteilnehmer fühlt. Der Roman um Jane, die Thomas hilft und gleichzeitig versucht Margots Tipp umzusetzen, wird sehr schön, oftmals leicht melancholisch und mit vielen Schmunzelmomenten erzählt.
Die toll beschriebenen Locations und die weihnachtliche Stimmung in Norwegen hat die Autorin perfekt eingefangen.
Die Geschichte hat sehr viel Charme und hat trotz aller Ruhe auch Tempo drin. Dazu kommt, dass Thomas Story enorm interessant ist. Durch ihn bekommt man sogar noch einen Hauch Weltgeschichte mit. Diese Verknüpfung ist total gelungen.
Fazit: Der perfekte Roman mit viel Weihnachtsfeeling für ein kuschliges Lese-Wochenende.
5 Punkte.










