Kunden em pfehlungen
Rezensionen von liesmal:
Enthält viel Positives und ist trotzdem nichts für mich
Alltagsglücksgeschichten von Andreas Malessa
Die Alltagsglücksgeschichten sind in einem handlichen Büchlein auf etwa 130 Seiten zu finden. Sie erzählen aus unterschiedlichen Situationen des täglichen Lebens und nehmen dabei Bezug auf Bibelzitate.
Mir gefallen Aufbau und Gestaltung des Buches mit den Geschichten, von denen jede vier bis fünf Seiten umfasst.
Eine gute Übersicht bietet das Inhaltsverzeichnis mit Seitenzahlen, Überschriften und den jeweiligen Bibelstellen.
Die Geschichten sind locker und zum Teil humorvoll geschrieben. Allerdings war für mich manchmal die Verbindung zwischen Erzählung und Bibelstelle nicht ganz leicht zu erkennen.
Ich mag es, wenn ich beim Lesen das Gefühl bekomme, die Geschichten wären speziell für mich geschrieben worden. Leider ist dieser Funke hier nicht übergesprungen. Das mag auch der Grund dafür sein, dass das Buch zum Vorlesen in der Gemeindegruppe für mich nicht geeignet ist.
Rezensionen von Nele33:
Sara und Will sind wieder da
Die letzte Nacht von Karin Slaughter
Ein Abend in der Notaufnahme verändert für Sara alles. Die junge Danielle wird eingeliefert und beschreibt ihre Vergewaltigung. Sie nimmt Sara das Verspechen ab den Täter zu finden und für Gerechtigkeit zu sorgen. Sara`s eigenes Trauma liegt nun 15 Jahre zurück und wird zum präsenten Thema im Buch.
Als endlich ein Verdächtiger vor Gericht gestellt wird, zeigt sich was mit Geld alles geregelt werden kann. Von Gerechtigkeit keine Spur. Sara`s private Verstrickungen werfen ebenfalls Probleme und Schwierigkeiten auf, die nicht aus der Welt zu schaffen sind.
Dieses Buch beinhaltet detailierte grausame Beschreibungen über Menschen denen von anderen alles genommen wird, die seelische Schmerzen für den Rest ihres Lebens mit sich herumtragen müssen, deren Leben quasi zerstört wurde.
Erschreckend realistisch und eindringlich wird hier die Opfer Seite beleuchtet.
Kein Buch für zart besaitete Menschen in meinen Augen. Das Buch hatte seine Längen und ich würde es eher als Krimi denn als Thriller einordnen.
Rezensionen von anonym:
Zweite chance
Das Versprechen der Oktoberfrauen von Lea Santana
Mir gefiel die Buchbeschreibung. Sie klingt gut und ich bekam den Eindruck, dass es sich hier um eine Geschichte mit Geheimnissen handelt und am Ende vielleicht auch die Liebe wartet.
Aber irgendwie kam alles etwas anders.
Die Geschichte an sich, lässt sich gut lesen und ist auch interessant. Hanna landet in dem kleinen Dorf Plessin, nachdem ihr Versuch sich aus dem Leben zu stehlen zum Glück fehlschlug.
Dort erwarten sie nicht nur Frieda und Henning, auch ein paar andere Dorfbewohner tragen zum aufregenden Alltag bei.
Mir gefielen die Beschreibungen und die Atmosphäre der Handlungsorte. Das wurde sehr schön wiedergegeben.
Die Figuren sind sehr durchwachsen und jeder hat seine ganz spezielle Eigenart. Das macht sie interessant, aber nicht jeden sympathisch.
Nicht ganz was ich erwartet habe, aber trotzdem unterhaltsam Hannas Krankheit ist ein großes Thema, was anschaulich dargestellt wurde.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin MARA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (9 Jahre, St. Johann)
Waidling 1. von Liz Flanagan
Testleserin MARA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (9 Jahre, St. Johann)
In der Stadt herrscht Krieg und Rowan muss mit ihrer Mutter in den Wald fliehen. Es ist kein normaler Wald, sondern einer voller Magie. Dort rettet Rowan den kleinen grünen Drachen und erfährt, dass ihr Großvater ein Waidling war.
Seine Aufgabe war es, Tiere zu heilen. Rowan möchte auch so ein guter Waidling wie ihr Großvater sein und gemeinsam mit den Hexen des Waldes versucht sie, den Wilderern, die die kleinen Drachen getötet haben, eine Falle zu stellen.
Mir gefiel diese Geschichte, weil sie so spannend war und die magische Welt im Wald so schön beschrieben war. Rowan habe ich bewundert, weil sie so mutig ist. Es ist immer wieder etwas Spannendes oder Überraschendes passiert. Das Buch war gut zu lesen, weil die Kapitel immer kurz waren. Was mir gefehlt hat, waren Illustrationen im Buch, das hätte ich toll gefunden. Ich freue mich schon auf Teil 2!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin MARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Innsbruck)
Und du wirst lächelnd sterben von Monika Feth
Testleserin MARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Innsbruck)
Ivy ist auf der Flucht. Sie will sich aber auf keinen Fall an die Polizei wenden, aber sie hat keine Ahnung warum. Aus irgendeinem Grund hat Ivy ihr Gedächtnis verloren. Sie findet schließlich Zuflucht bei Marleen, die eine Pension leitet und Ivy ohne lange Fragen aufnimmt.
Dort kann Ivy sich eine Zeit lang erholen. Doch als die Erinnerungen langsam zurückkommen, flieht sie ans Meer, wo sie einen Job im Bistro annimmt, um die Menschen, die sie gern hat, nicht in Gefahr zu bringen.
Gleichzeitig suchen Marvin, Alan und Niklas, drei Polizisten, verzweifelt nach Ivy. Wenn sie sie nicht finden, sind die drei Freunde aufgeschmissen, weil Ivy etwas beobachtet hat, was sie nicht sehen sollte.
Was hat Ivys Gedächtnisverlust ausgelöst? Und kann das der Grund sein, warum sie von Marvin, Niklas und Alan gesucht wird und Angst vor der Polizei hat?
Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über Ivys Vergangenheit und den Zusammenhang mit der Polizei und das Ganze ergibt immer mehr Sinn.
Nach den ersten Seiten nimmt einen die Geschichte so ein, dass man nicht mehr aufhören will zu lesen. Man hat Mitleid mit Ivy, weil sie so viel durchstehen muss, und man würde ihr am liebsten selbst helfen.
Im Buch wechselt öfters der Erzähler, was sehr interessant ist, da man unterschiedliche Sichtweisen kennenlernt und man selbst über die Zusammenhänge mit rätselt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist kein Thriller, wo gleich am Anfang ein Mord stattfindet und dann aufgeklärt wird, wer der Täter ist, sondern man erfährt erst gegen Ende, was passiert ist.
Rezensionen von begine:
Mein Gott Walter
Kein guter Mann von Andreas Izquierdo
Der Autor Andreas Izquierdo hat mit
Kein guter Mann, einen wunderbar ansprechenden Roman geschaffen.
Walter ist von Kindheit an nicht mit Glück gesegnet. Alles Gute geht schief.
Walter arbeitet als Postbote. Mit knapp sechzig wird er zu den Weihnachtsbriefe verband.
Erst als Bens Brief an Gott kommt, geht er in der Hilfe für Ben auf.
Unterhaltsam ist Mailverlauf zwischen Gott und Ben. Ben ist schüchtern lud braucht einen Freund.
Der Autor steckt viel Elan und toller Sprache in diesen traurigen Roman.
Er hat mich von Anfang bis zum Ende gepackt.
Es ist tiefgründiger Roman, den ich gerne weiter empfehle.
Rezensionen von Hennie :
Als der Louvre ein Saustall war...
Die Erfindung des Lächelns von Tom Hillenbrand
Von Tom Hillenbrand habe ich schon einige Bücher gelesen. Ich kenne ihn als einen Autor, der unterschiedliche Themenbereiche und Genres bedient. Da sind seine kulinarischen Krimis um den Koch Xavier Kieffer, der Thriller um die Künstliche Intelligenz "QUBE" oder "Hologrammatica", ein SciFi-Thriller und vieles mehr.
Er ist sehr vielseitig.
Auch in diesem Roman fällt mir sein angenehmer, flüssiger Schreibstil auf. Es dauerte aber dieses Mal eine Weile, bis ich mich in der Geschichte zurechtfand, da er sich verschiedener Erzählstränge bedient. Nach und nach werden die verschiedensten Personen in abwechselnden Kapiteln eingeführt. Die meisten sind weltbekannt und bei Wikipedia zu finden – der Maler Pablo Picasso, die Tänzerin Isadora Duncan, der Schriftsteller Guillaume Apollinaire u. v. mehr. Beim Nachlesen der Informationen über die Persönlichkeiten fiel mir auf, wie nahe am tatsächlichen Geschehen der Roman bleibt und wie real Hillenbrand diese Menschen agieren lässt. Wer hätte gedacht, dass Picasso damals zum Kreis der Verdächtigen gehörte? Ich wusste das nicht.
Drumherum um den Raub der La Gioconda (ital.) oder La Joconde (frz.) wird bildhaft eine Menge an Zeitkolorit eingebracht und das Ende der sogenannten Belle Époque beschrieben. Eine Gruppe gewalttätiger Revolutionäre spielt auch eine gewichtige Rolle. Dieser Strang erschien mir allerdings ein wenig zu lang, ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Da hätte eine Straffung des Geschehens gutgetan.
Die Handlung spielt hauptsächlich in Paris und beginnt im Jahre 1911 mit dem spektakulären, dreisten Kunstraub der damals noch relativ unbekannten Mona Lisa aus dem Louvre. Eine aufregende Jagd nach dem Gemälde setzt ein und endet ebenso aufsehenerregend 1913. Eine Besonderheit stellte für mich der erbarmungswürdige Zustand des Louvre dar, der den Diebstahl mehr als begünstigte. Auf S. 106 wird dieses Museum als Saustall bezeichnet. Die Situationen dort werden anschaulich und in Einzelheiten geschildert. Für mich auch eine Neuigkeit. Das fand ich sehr interessant.
Ich erlebte mit diesem Buch eine fesselnde, aufschlussreiche und vielschichtige Zeitreise in die Jahre 1911 bis 1913, in eine brodelnde, heftig pulsierende Stadt voller Umbrüche und mit rasanten Fortschritten. Paris war damals das Zentrum der modernen Welt. Das konnte ich intensiv in und zwischen den Zeilen spüren.
Grundlage für den Roman ist die sorgfältige Recherche der historischen Fakten durch den Autor, die ein lebendiges, detailreiches Abbild von Paris und seiner berühmten bzw. weniger berühmten Bewohner zeichnen.
Insgesamt gesehen ist für mein Empfinden der Roman mit seinen über 500 Seiten zu lang geraten. Zwischenzeitlich ließ die Spannung und damit meine Aufmerksamkeit nach, vor allem bei den Schilderungen zu den Revoluzzern und bei dem okkultischen Brimborium des Aleister Crowley.
Buchempfehlung: vier von fünf Sternen!
Rezensionen von Franziska Fiske:
Großartiger poetischer Roman!
Die weite Wildnis von Lauren Groff
Dies ist mein erster Roman von Lauren Groff was ich gelesen habe, und war sehr gespannt wie es für mich sein wird. Das Cover hatte mich hier schon sofort angesprochen, auch der Klappentext fand ist sehr interessant!
Ihre Schreibweise ist so unglaublich poetisch und meisterhaft, dass man es nicht weglegen möchte.
So ein Roman, mit so einer Erzählweise hatte ich noch nie gelesen. Es gibt kaum Dialoge, eher Gedankensträngen und tolle detaillierte Welt.
Kurzer Inhalt ihres neuen Romans:
Hier handelt es sich um ein junges Mädchen im 17. Jahrhundert, ein Teil einer englischen Einwandergruppe, die in die weite Wildnis flüchtet und ums Überleben kämpft. Währenddessen erfahren wir über ihre Erinnerungen und Träume mehr über die Gründe ihrer Flucht und ihr Leben.
Ein großartiger Roman, mit großer Erzählkunst und herzergreifend.
Rezensionen von Anno:
Grüne Invasion
Der Wald von Tibor Rode
Mich erinnert der Charakter des Buches ja irgendwie an Thriller a la Dan Brown. Wenn auch die Thematik eine etwas andere ist.
Eine unbekannte, höchst aggressive Pflanze bedroht die Bevölkerung. Eingeschleppt durch anonym versendete Samen. Allerdings kommt jede Warnung schon zu spät und sämtliche Versuche das Gewächs einzudämmen und zu vernichten scheitern.
Auch der Botaniker, Förster und Pflanzenfreund Marcus Holland weiß keinen Rat und beginnt nach der Herkunft der Samen zu recherchieren.
Die Handlung besitzt verschiedene Zeitstränge, die sich mehr und mehr miteinander verweben. Ist anfangs noch vieles unklar und unzusammenhängend ergibt sich im Laufe der Zeit ein Bild, dass irgendwann die Hintergründe des Auftauchens der Samen erahnen lassen, was dem Ende zwar etwas die Überraschung aber keineswegs die Spannung nimmt.
Der Thriller ist sehr gut geschrieben, interessant und in seiner Thematik mir in dieser Art neu. Gedankengänge und Handlungen wirkten auf mich logisch und nachvollziehbar. Einzig die Aggressivität der Pflanze lässt sich für mich nicht ganz nachvollziehen. Hier werfen sich mir Fragen auf, die ich der Spannung wegen hier jedoch nicht weiter ausführen möchte.
Rezensionen von Ruth:
Gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Krimireihe
Die Spur der Aale von Florian Wacker
Dies ist der Auftaktband zu einer neuen Krimireihe rund um die Frankfurter Staatsanwältin Greta Vogelsang.
Wie so oft in diesem Genre beginnt die Geschichte mit einer Leiche. Der Zollfahnder Lars Mathissen wird tot aus dem Main geborgen. Greta Vogelsang hat Bereitschaftsdienst und wird zum Fundort gerufen.
War es ein Unfall oder doch ein Mord? Schließlich war der Tote doch angeblich an einer großen Sache dran. Die Staatsanwältin beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, denn Mathissen hatte sie kurz zuvor in einer Mail um ein Gespräch gebeten. Er wolle Beweise haben für ein internationales Schmugglernetzwerk, das sich auf den Schmuggel von Glasaalen spezialisiert hatte. Doch Greta Vogelsang hat sein Anliegen ignoriert und nun plagt sie das schlechte Gewissen.
Mit seiner Hauptfigur hat Florian Wacker eine interessante Ermittlerin geschaffen, der man gerne folgt. Greta Vogelsang ist eine starke und eigenwillige Frau. Sie stammt aus einfachen Verhältnissen, einem Arbeiterhaushalt, was eher ungewöhnlich ist für eine Staatsanwältin. Außerdem scheint sie in jungen Jahren im linken Spektrum aktiv gewesen zu sein. Nicht von ungefähr heißen ihre beiden Kater Marx und Engels.
Nun aber ist sie seit einiger Zeit im Dezernat für Umweltverbrechen und Artenschutzdelikten tätig. Von ihren ehemaligen Kollegen aus der Abteilung Kapitalverbrechen wird sie deshalb belächelt, dabei sind Verbrechen im Umweltbereich keineswegs harmlose Kavaliersdelikte. Dahinter stecken oft international operierende Banden, wie man sie aus dem Drogenhandel kennt.
Der in diesem Buch verhandelte Fall, der Schmuggel von sog. Glasaalen, ist äußerst lukrativ. Da Aale nicht gezüchtet werden können, sind sie besonders wertvoll. Und in Asien gelten diese Tiere als gefragte Delikatesse, da man ihnen eine aphrodisierende Wirkung nachsagt. So ermöglicht der verbotene Handel mit den geschützten Tieren Riesengewinne .
Florian Wacker lässt uns aber nicht nur an der Ermittlungsarbeit seiner Staatsanwältin und anderen zuständigen Behörden teilhaben, sondern verfolgt in zwei weiteren Erzählsträngen die Verstrickungen zweier Figuren in dieses Schmugglernetzwerk. Da ist zum einen die aus Hongkong stammende Mian, die in einem Chinarestaurant in Frankfurt arbeitet und ein junger Franzose, der auf einen lukrativen Job hofft. Voller Spannung und mit Empathie liest man von deren Schicksal.
Ruhig und unaufgeregt entwirft Florian Wacker seine Geschichte, lässt sich Zeit mit der Entwicklung seiner Figuren, beschreibt liebevoll das private und berufliche Umfeld. Nur langsam steigt die Spannung und steuert dann auf ein aufregendes Finale hin.
„ Die Spur der Aale“ ist der gelungene Auftakt zu einer vielversprechenden Krimireihe mit Ausbaupotential. Die sympathische Hauptfigur ist längst nicht auserzählt und Delikte im Umweltbereich gewinnen an Relevanz und dürfen deshalb stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.











