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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Ohne Ende

Die Glücksfrauen - Der Geschmack von Freiheit von Anna Claire

Drei Freundinnen, Louise, Anni und Maria zu Beginn der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ihre Louise engagiert sich im Widerstand, Maria ist Jüdin und Anni hat einen Freund der zu den Nationalsozialisten gehört. Trotzdem haben sie gemeinsame Zukunftspläne. Ein Restaurant in dem sie sich alle drei einbringen.

Aber die Zeiten lassen es nicht zu. Louise flieht nach New York und versucht von dort den Kontakt zu halten.
In der Gegenwart ist da June sie ist Louises Enkelin und soll nach deren Tod die beiden anderen finden bzw. ihre Nachkommen.
Eine Geschichte die schon öfter thematisiert wurde. Hier hat die Autorin einen anderen Blickwinkel gewählt. Louise ist die Hauptfigur in der Vergangenheit aus ihrer Sicht wird das Geschehen erzählt. In New York beschreibt sie das Leben als Emigrantin, die Probleme mit der Sprache, die vielen Flüchtlinge, als Deutsche in einem Land das Kriegsgegner ist. Das Heimweh und die Angst um die Zurückgebliebenen sind mit das größte Problem.
Großmutter und Enkelin haben viele Parallelen in ihren Leben. Es ist interessant zu verfolgen wie sie sich in den unterschiedlichen Zeiten entwickeln.
Mich hat es sehr gestört, das es nicht einmal für die Figur der Louise einen Abschluss gab. Es war von vornherein klar das es drei Bände geben wird, einen für Louise, einen für Anni und einen für Maria. June in der Gegenwart ist anscheinend das Bindeglied zwischen den Figuren der Vergangenheit.
Aber das Buch lässt alle Enden offen.
Es ist das Gefühl entstanden als ob ich mitten im Buch aufgehört habe und dann das Buch nicht wieder finden kann um es weiter zu lesen. Denn ob und wann der nächste Band erscheint steht anscheinend noch in den Sternen.

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Rezensionen von Daggy:

Ein Koala sucht seine Hose

Meine Hose ist weg! von Christine Naumann-Villemin

Da steht er unser kleiner Koala mit seiner Herzchen-Unterhose zwischen den Schreibpulten und schaut uns verzweifelt an.
Nach der Schwimmstunde kann Nikoala seine Hose nicht wiederfinden. Also nutzt er einen Regenschirm als Sichtschutz und macht sich auf den weg zur Schule. Als seine Freunde ihn im Bus einladen mit ihnen den Autos zu winken, muss er ablehnen, weil er seine Hände nicht frei hat.

Auf dem Schulhof setzt er sich schnell auf eine Bank und nimmt seinen Ranzen auf den Schoss, deshalb kann er auch nicht Fußball spielen. Obwohl er die Aufgabe lösen kann, traut er sich nicht an die Tafel, dann sähen ja alle seine Unterhose. Aber ganz besonders schlimm ist es, dass er seinem Schwarm, der Pandanna nicht helfen kann und mit ansehen muss, wie sie sich bei Nashorst einharkt. Aber leider muss unser kleiner Koala zwei Bücher vor seine Unterhose halten. Doch dann geschieht ein Unglück und Nikoala wird zum Helden.
Mich begeistern besonders die wunderschönen Bilder, alle Personen werden durch die unterschiedlichsten Tiere dargestellt. Sie sind alle bekleidet und zeigen eine sehr einfühlsame Mimik. Besonders die Scham des Koalas ist sehr gut nachzuempfinden.
Ein liebevolles Bilderbuch mit einem nicht zu langen Text, der sich sehr gut zum Vorlesen eignet.

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Rezensionen von Daggy:

Traumhaft schön gestaltet

Das Eichhörnchen und der verlorene Schatz von Coralie Bickford-Smith

Das Buch hat einen Leineneinband und wirkt dadurch sehr edel.
Alle Bilder sind in einer besonderen Technik erstellt, es handelt sich wohl bei einigen um Drucke, die Farben beschränken sich auf schwarz, grün und verschiedene orange und rote Töne. So sehen wir auf rotem Untergrund stilisierte Eichenbäume darauf ein einzelner Satz.

Man muss schon genau hinsehen, um das kleine Eichhörnchen zu finden. Schwarz-weiß sehen wir viele Eichhörnchen „Ein Rascheln, Schnüffeln, Knabbern.“ Dann lernen wir unser Eichhörnchen genauer kenne, orange hebt es sich vom Hintergrund ab. Dann auf einer Doppelseite eine orangene riesige Eichel. Sofort sichert sich das Eichhörnchen „den glänzenden Schatz“ und sucht ein gutes Versteck. Zwischen den herbstlichen Bäumen muss man den Worten folgen, um einen Satz zu bilden. Dann ist der perfekte Platz gefunden „Hier würde seine Eichel sicher sein.“
Wir können uns schon vorstellen, was mit der Eichel geschieht, denn im nächsten Jahr findet das Eichhörnchen sie nicht wieder, dafür sehen wir auf der Lichtung einen kleinen Spross.
Der Text besteht aus kurzen einfachen, aber doch poetischen Sätzen, die man oft in den Bildern suchen muss. Die Geschichte ist nicht neu, aber auf eine besonders Weise erzählt, dazu kommt die künstlerische Gestaltung, die mich sehr beeindruckt hat.
Ein wunderschön gestaltetes Buch, dass sich sicher auch als Geschenk für Erwachsenen eignet. Denn es vermittelt auch die Hoffnung, dass es immer neues Wachstum gibt. Danke kleines Eichhörnchen!

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Rezensionen von gerlisch:

Ein kurzweiliger Krimi

Unter falscher Flagge von Marc Jansen

In ihrem ersten Fall bekommt es Svea Roth, Polizeitaucherin beim LKA in Hamburg mit einer Gruppe Umweltaktivisten zu tun. Als diese die Jacht vom Baulöwen Teschner kapern, eskaliert die Situation und Teschner wird angeschossen. Svea und ihr neuer Partner Jan Brixn haben alle Hände voll zu tun die Spuren richtig zu deuten und geraten in einige brenzliche Situationen.

Svea ist zwar eine interessante Protagonistin, allerdings mit vielen privaten Problemen. Sie hat ihre Tochter verloren, dadurch von ihrem Mann getrennt, ihre Mutter wurde erschossen und ihre Schwester hat einen gewalttätigen Mann. Dies ist mir alles zu viel, gerade auch in der Hinsicht, dass man als Leser ständig mit Rückblenden konfrontiert wird, die nichts zur Lösung des Falls beitragen und in diesem Buch auch nicht zu Ende erzählt werden. Da es sich hier um den ersten Teil einer Reihe handelt, scheint dies Stoff für die folgenden Bände zu sein. Fast alle offenen Fragen zum Krimifall wurden aber aufgelöst, das Buch kann also durchaus eigenständig gelesen werden.
Der Plot ist rasant und fesselnd geschrieben, aber richtig überzeugt hat mich der Fall nicht, zumal die Wendung zum Schluss für mich keine Überraschung war. Gerne hätte ich noch mehr über die Ermittlungen gelesen und gerade über die Arbeit und das Vorgehen der Polizeitaucher erfahren.
Wechselnde Perspektiven ließen keine Langeweile aufkommen, nur die schnodderige Schreibweise mancher Dialoge haben mich ein bisschen genervt, trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen.

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Rezensionen von Daggy:

Hexen und ihre Tiere

Hippe Hexen und ihre zauberhaften Tiere von April Suddendorf

Ein kunterbuntes Cover mit einer Hexe vor einem großen Kessel mit vielen Tieren an ihrer Seite macht neugierig auf den Inhalt des Bilderbuches.
Das erste lange Gedicht erklärt, dass Hexen meist ein Tier an ihrer Seite haben. So sitzt zunächst ein dickes rosa Schwein in der Wanne und wird von Helene gewaschen.

Aber sonst sitzt das Schwein in Büro und macht die Steuererklärung. Priya hält eine Schlange, weil sie das Gift zum Brauen ihres Hexentranks benötigt. Ein Makake ist vielseitig zu verwenden. Auf der nächsten Seite heißt es „Das Hexenzeug in Sack und Pack trägt für Wu deshalb der YAK.“ Mäuschen, ein Schuppentier, ein Bär und eine Schar Gänse sind die nächsten Mitbewohner der Hexen. Ein Papagei als Sekretär kann ich mir gut vorstellen. Nachdem Morganas Hand von einem Hai erwischt wurde, trägt sie einen Harken, wie ein Pirat und bekommt Hilfe von einem Krebs. Würmer helfen im Garten und Daisy hat ein Schaf. Die Waschbären halten alles sauber und die tätowierte Joana nutzt den Eichhörnchenschwanz zum Staub entfernen. Nach Schildkröte und Giraffe, stellt uns die letzte Hexe in der Ich-Form ihren Hund vor.
Auf den Bildern ist viel zu entdecken und die gereimten Texte sind meiste sehr kurz und witzig.

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Rezensionen von Daggy:

Wundervolle Bilder erzählen

Anton und der Gargoyle von Jo Ellen Bogart

Ein Gargoyle ist ein Wasserspeier, ein architektonisches Element zur Wasserableitung an den Traufrinnen der Dächer. Meist finden wir so eine Figur auf den Dächern alter Kirchen.
Auf dem Cover dieses Bilderbuches, das ganz ohne Text auskommt, sehen wir ein Fabelwesen mit Flügeln, das ziemlich böse ausschaut.

Daneben einen Jungen mit einem kleineren niedlichen Modell.
Das Buch beginnt damit, dass wir ein Haus zunächst von außen anschauen, durch das Fenster sind Fotos zu sehen, denen wir uns mit den nächsten Bildern immer mehr nähern. So kennen wir Anton schon von diesen Bildern, als er dann selbst auftaucht. Als Anton zu Bett geht, findet er in seinem Schrank ein graues Wesen mit großen Augen. Er spielt mit ihm und versteckt es vor seinen Eltern. Dann gibt die Mutter ihm ein Buch von Notre-Dame in Paris und dort entdeckt der Junge einen Gargoyle, denn das ist sein kleiner Freund. Einige Zeit später kommt ein Brief von der Großmutter, auf dem beiliegenden Foto kann man im Hintergrund den Eifelturm sehen. So reist die Familie nach Paris, Anton und sein Fabeltier besuchen die Kathedrale wo dieser seine Mutter? trifft.
Vielleicht kann man die Geschichte auch etwas anders erzählen, es gibt ja keinen vorgegebenen Text, aber viele einfühlsam gestaltete Bilder. Ich bin gespannt, welche Geschichten mir von den Kindern erzählt werden, aber man kann das Buch auch einfach anschauen und sich an den Bildern erfreuen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Ein Highlight für das Team Sophie-Keefe

Keeper of the Lost Cities - Sternenmond (Keeper of the Lost Cities 9) von Shannon Messenger

Ach, es ist einfach zu schön, wieder in die Welt von Sophie und Co eintauchen zu können.
Sophie hat es (wenig überraschend) wieder nicht leicht, diesmal muss sie auch damit klarkommen, dass ihr engstes Umfeld nicht immer vorbehaltlos zu ihr steht.

Im ersten Drittel hat es sich mal für meinen Geschmack mal ein Stück lang gezogen, doch dann nahm die Story an Fahrt auf, aber wie!


Ich hoffe ja auch noch auf ein Backbuch zum Buch, denn die ständigen Beschreibungen von Leckereien sind ganz schön fies.

Ich will auch Süßbeerenstrudel haben!

Dann bin ja bekennendes Mitglied im Team Sophie & Keefe und schon allein deshalb war der Band für mich ein echtes Highlight.
Es gab diesmal aber auch wieder richtig spannende Weiterentwicklungen, sowohl zwischenmenschlicher Art als auch in der Art, sich für Gefahren zu wappnen. Beides hat für mich noch einmal eine neue Note in die Reihe gebracht, die insgesamt meine leichte Flaute -bedingt durch die letzten Bände - völlig vertrieben hat. Meine Begeisterung ist wieder entflammt und auch der oberfiese Cliffhanger konnte sie nicht dämpfen.

Sehr süß fand ich übrigens auch das Nachwort der Autorin, unbedingt auch lesen. Auch das Leben einer Star-Autorin ist kein Zuckerschlecken, Hut ab vor der Leistung!

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Rezensionen von Daggy:

Faszination Mond

Was leuchtet in der Nacht? von Jonathan Emmett

Bereits vor 10 Jahre erschein dieses Buch und ist jetzt als Pappbilderbuch zu lesen. Der kleine Maulwurf ist auf dem Cover zu sehen und er versucht den Vollmond zu fangen.
Als der Maulwurf eines Nachts aus seinem Bau klettert sieht er den Vollmond, dessen Namen er noch nicht kennt, aber er ist fasziniert von dieser „Silbermünze“.

Durch Hochspringen versucht er an den Mond zu gelangen. Seine Sprünge werden mit dem „Hops-Hops!“ immer höher. Da kommt der Hase aus seinem Bau und weiß, dass das der Mond ist. Doch er sagt dem Maulwurf auch, dass er den Mond nie herunterziehen kann „Der ist nicht so nah, wie er scheint!“ Ein Satz, den der noch von anderen Tieren hören wird. Denn der Maulwurf gibt nicht auf und versucht es mit einem Stock und fällt dabei über den Igel und das Werfen mit Eicheln bringt das Eichhörnchen auf den Plan. Jeder Versuch ist mit einem Geräusch verbunden, was immer gut bei den Kleinen ankommt. Als der Maulwurf auf einen Baum steigt, fällt er in eine Pfütze, er findet dort das Spiegelbild des Mondes und glaubt ihn zerstört zu haben. Aber da tauchen seine neuen Freunde auf und so schauen am Ende alle auf den Mond, der nicht so nah ist, wie er scheint.
Natürlich kann der Maulwurf wahrscheinlich den Mond wegen seiner Kurzsichtigkeit nicht sehen, aber trotzdem ist diese Geschichte sehr anrührend geschrieben und die Bilder zeigen die Tiere sehr schön.

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Rezensionen von yellowdog:

Ein sanfter Ton

The Magic Border von Arlo Parks

Das Buch bietet Gedichte, Songlyrics und Fotografien.
Es ist zweisprachig, was ich sehr begrüße.
Oft sind die im englisch verfassten Originaltexte poetischer und weicher as deutschen Übersetzungen, die aber beim Verständis helfen können.
Ein Beispiel, wo es sprachlich schwierig bei der Übersetzung wird:

I octupus myself for teh sake of preserving magic

ich oktopiere mich, um die Magie zu bewahren.

Ich finde, in Deutsch hört sich das komisch an.

Bei manchen der anderen Sätze habe ich auch leichte Zweifel, oft sind es auch nur einzelne Worte, über die man sich wundert.

Die Fotografien stammen von Daniyel Lowden. Teilweise fällt es mir schwer, die Fotos in Kontext zu den Texten zu setzen, es gibt auch kein Bildverzeichnis.

Es lohnt sich auch, zwischen den Texten mal in Arlo Parks wunderbares Albim My Soft Machine hineinzuhören, denn einige der im Buch enthaltenen Songtexte sind dann hier in ihrer Ausführung zu hören.

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Rezensionen von Buster:

Düstere Spannung

Tief im Schatten von Viveca Sten

Durch einen unglaublichen Zufall wird ein Leiche in der verschneiten Umgebung von Are gefunden. Es stellt sich heraus das es ein bekannter Sanitär Installateur, der in seiner Jugend im Ski Weltcup mitgefahren ist, aus Are ist. Er wird als sehr umgänglich, höflich und lebensfroh beschrieben, den jeder mag.

Wer wollte ihm also was Böses?
Gleichzeitig wird parallel von einer Rebecca erzählt, beginnend einige Jahre zuvor. Sie wird bald nach dem Fund der Leiche als vermisst gemeldet.
Was haben diese beiden Handlungen miteinander zu tun?
Nun, Hanna und Daniel versuchen zuerst einmal den Mörder zu finden. Hat dieser auch was mit Rebecca zu tun?
Die Autorin baut von Anfang an eine gewisse Spannung auf, sich immer weiter steigert. Die Erzählweise und der Schreibstil sind, für mich, sehr passend und ich konnte das Buch flüssig lesen, bzw. habe ich den Text nahezu aufgesogen. Vor allem zum Schluß, als es vor Spannung kaum noch auszuhalten war. Die Geschichte von Rebecca hat mich am meisten fasziniert, was Religion mit Menschen macht.
Ich fand es wieder unglaublich spannend und ich kann jedem Krimifan dieses Buch sehr empfehlen!

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