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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Wundervolle Bilder erzählen

Anton und der Gargoyle von Jo Ellen Bogart

Ein Gargoyle ist ein Wasserspeier, ein architektonisches Element zur Wasserableitung an den Traufrinnen der Dächer. Meist finden wir so eine Figur auf den Dächern alter Kirchen.
Auf dem Cover dieses Bilderbuches, das ganz ohne Text auskommt, sehen wir ein Fabelwesen mit Flügeln, das ziemlich böse ausschaut.

Daneben einen Jungen mit einem kleineren niedlichen Modell.
Das Buch beginnt damit, dass wir ein Haus zunächst von außen anschauen, durch das Fenster sind Fotos zu sehen, denen wir uns mit den nächsten Bildern immer mehr nähern. So kennen wir Anton schon von diesen Bildern, als er dann selbst auftaucht. Als Anton zu Bett geht, findet er in seinem Schrank ein graues Wesen mit großen Augen. Er spielt mit ihm und versteckt es vor seinen Eltern. Dann gibt die Mutter ihm ein Buch von Notre-Dame in Paris und dort entdeckt der Junge einen Gargoyle, denn das ist sein kleiner Freund. Einige Zeit später kommt ein Brief von der Großmutter, auf dem beiliegenden Foto kann man im Hintergrund den Eifelturm sehen. So reist die Familie nach Paris, Anton und sein Fabeltier besuchen die Kathedrale wo dieser seine Mutter? trifft.
Vielleicht kann man die Geschichte auch etwas anders erzählen, es gibt ja keinen vorgegebenen Text, aber viele einfühlsam gestaltete Bilder. Ich bin gespannt, welche Geschichten mir von den Kindern erzählt werden, aber man kann das Buch auch einfach anschauen und sich an den Bildern erfreuen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Ein Highlight für das Team Sophie-Keefe

Keeper of the Lost Cities - Sternenmond (Keeper of the Lost Cities 9) von Shannon Messenger

Ach, es ist einfach zu schön, wieder in die Welt von Sophie und Co eintauchen zu können.
Sophie hat es (wenig überraschend) wieder nicht leicht, diesmal muss sie auch damit klarkommen, dass ihr engstes Umfeld nicht immer vorbehaltlos zu ihr steht.

Im ersten Drittel hat es sich mal für meinen Geschmack mal ein Stück lang gezogen, doch dann nahm die Story an Fahrt auf, aber wie!


Ich hoffe ja auch noch auf ein Backbuch zum Buch, denn die ständigen Beschreibungen von Leckereien sind ganz schön fies.

Ich will auch Süßbeerenstrudel haben!

Dann bin ja bekennendes Mitglied im Team Sophie & Keefe und schon allein deshalb war der Band für mich ein echtes Highlight.
Es gab diesmal aber auch wieder richtig spannende Weiterentwicklungen, sowohl zwischenmenschlicher Art als auch in der Art, sich für Gefahren zu wappnen. Beides hat für mich noch einmal eine neue Note in die Reihe gebracht, die insgesamt meine leichte Flaute -bedingt durch die letzten Bände - völlig vertrieben hat. Meine Begeisterung ist wieder entflammt und auch der oberfiese Cliffhanger konnte sie nicht dämpfen.

Sehr süß fand ich übrigens auch das Nachwort der Autorin, unbedingt auch lesen. Auch das Leben einer Star-Autorin ist kein Zuckerschlecken, Hut ab vor der Leistung!

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Rezensionen von Daggy:

Faszination Mond

Was leuchtet in der Nacht? von Jonathan Emmett

Bereits vor 10 Jahre erschein dieses Buch und ist jetzt als Pappbilderbuch zu lesen. Der kleine Maulwurf ist auf dem Cover zu sehen und er versucht den Vollmond zu fangen.
Als der Maulwurf eines Nachts aus seinem Bau klettert sieht er den Vollmond, dessen Namen er noch nicht kennt, aber er ist fasziniert von dieser „Silbermünze“.

Durch Hochspringen versucht er an den Mond zu gelangen. Seine Sprünge werden mit dem „Hops-Hops!“ immer höher. Da kommt der Hase aus seinem Bau und weiß, dass das der Mond ist. Doch er sagt dem Maulwurf auch, dass er den Mond nie herunterziehen kann „Der ist nicht so nah, wie er scheint!“ Ein Satz, den der noch von anderen Tieren hören wird. Denn der Maulwurf gibt nicht auf und versucht es mit einem Stock und fällt dabei über den Igel und das Werfen mit Eicheln bringt das Eichhörnchen auf den Plan. Jeder Versuch ist mit einem Geräusch verbunden, was immer gut bei den Kleinen ankommt. Als der Maulwurf auf einen Baum steigt, fällt er in eine Pfütze, er findet dort das Spiegelbild des Mondes und glaubt ihn zerstört zu haben. Aber da tauchen seine neuen Freunde auf und so schauen am Ende alle auf den Mond, der nicht so nah ist, wie er scheint.
Natürlich kann der Maulwurf wahrscheinlich den Mond wegen seiner Kurzsichtigkeit nicht sehen, aber trotzdem ist diese Geschichte sehr anrührend geschrieben und die Bilder zeigen die Tiere sehr schön.

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Rezensionen von yellowdog:

Ein sanfter Ton

The Magic Border von Arlo Parks

Das Buch bietet Gedichte, Songlyrics und Fotografien.
Es ist zweisprachig, was ich sehr begrüße.
Oft sind die im englisch verfassten Originaltexte poetischer und weicher as deutschen Übersetzungen, die aber beim Verständis helfen können.
Ein Beispiel, wo es sprachlich schwierig bei der Übersetzung wird:

I octupus myself for teh sake of preserving magic

ich oktopiere mich, um die Magie zu bewahren.

Ich finde, in Deutsch hört sich das komisch an.

Bei manchen der anderen Sätze habe ich auch leichte Zweifel, oft sind es auch nur einzelne Worte, über die man sich wundert.

Die Fotografien stammen von Daniyel Lowden. Teilweise fällt es mir schwer, die Fotos in Kontext zu den Texten zu setzen, es gibt auch kein Bildverzeichnis.

Es lohnt sich auch, zwischen den Texten mal in Arlo Parks wunderbares Albim My Soft Machine hineinzuhören, denn einige der im Buch enthaltenen Songtexte sind dann hier in ihrer Ausführung zu hören.

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Rezensionen von Buster:

Düstere Spannung

Tief im Schatten von Viveca Sten

Durch einen unglaublichen Zufall wird ein Leiche in der verschneiten Umgebung von Are gefunden. Es stellt sich heraus das es ein bekannter Sanitär Installateur, der in seiner Jugend im Ski Weltcup mitgefahren ist, aus Are ist. Er wird als sehr umgänglich, höflich und lebensfroh beschrieben, den jeder mag.

Wer wollte ihm also was Böses?
Gleichzeitig wird parallel von einer Rebecca erzählt, beginnend einige Jahre zuvor. Sie wird bald nach dem Fund der Leiche als vermisst gemeldet.
Was haben diese beiden Handlungen miteinander zu tun?
Nun, Hanna und Daniel versuchen zuerst einmal den Mörder zu finden. Hat dieser auch was mit Rebecca zu tun?
Die Autorin baut von Anfang an eine gewisse Spannung auf, sich immer weiter steigert. Die Erzählweise und der Schreibstil sind, für mich, sehr passend und ich konnte das Buch flüssig lesen, bzw. habe ich den Text nahezu aufgesogen. Vor allem zum Schluß, als es vor Spannung kaum noch auszuhalten war. Die Geschichte von Rebecca hat mich am meisten fasziniert, was Religion mit Menschen macht.
Ich fand es wieder unglaublich spannend und ich kann jedem Krimifan dieses Buch sehr empfehlen!

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Rezensionen von yellowdog:

Moderner Klassiker

Die November-Schwestern von Josephine Johnson

Die Novemberschwestern, ein moderner Klassiker der US-amerikanischen Literatur, der 1934 den Pulitzerpreis gewann.
Es geht um 3 Schwestern: Margaret, Kerrin und Merle, die in der schweren Zeit der Wirtschaftskrise aufwachsen.
Josphin W. Johnson war mir bisher kein Begriff. Daher bin ich dankbar, dass das Buch jetzt neu herausgebracht wurde.

https://www.lesejury.de/josephine-w-johnson/buecher/die-november-schwestern/9783351039769?st=1&tab=reviews&s=2#reviews
Man merkt schon, dass es sich um einen älteren Text handelt, aber er hat eine Eleganz und Geschmeidigkeit im Stil.
Daher ist das Buch auch heute noch lesenswert.

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Rezensionen von Peachy_Bookdreams:

Sehr gelungener Auftakt

Brynmor University - Geheimnisse von Dominik Gaida

Inhalt: Samuel studiert im Erstsemester an der Brynmore University, doch zum studieren ist Samuel eigentlich gar nicht gekommen. Samuel möchte an der geheimen Studentenverbindung wie sein Bruder teilnehmen. Denn sein Bruder liegt nach einem Unfall im Wachkoma, es gibt keine Hinweise wie oder durch wen der Unfall passiert ist, doch Samuel ist sich sicher, die Studentenverbindung hat etwas damit zu tun.

Während er die Aufnahmeprüfung der Verbindung bestehen muss, lernt er Connor kennen, doch Connors Vergangenheit birgt Schatten, die besser im Verborgenen bleiben.

Fazit: Mit Brynmor University Schatten ist es Dominik Gaida gelungen eine durchwegs spannende Queer Romance zu schreiben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch war bis zum Schluss mit Wendungen und Spannung gefüllt. Auch die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil der Reihe. Von mir 4,5 Sterne.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Zeiten der Langeweile

Zeiten der Langeweile von Jenifer Becker

„Zeiten der Langeweile“ von Autorin Jenifer Becker ist ein Buch, das mich von Anfang an fasziniert hat. Mila, die Protagonistin des Buches, zieht sich vollkommen aus der digitalen Welt zurück - ein Thema, das bei vielen Menschen gerade durchaus aktuell ist. Die Covergestaltung finde ich dazu auch sehr gelungen , es entsteht ein stimmiger Gesamteindruck.

Dieser Roman greift gleich mehrere aktuelle gesellschaftsrelevante Aspekte auf, in einem ganz realen und scheinbar nonfiktivem Setting. Für meinen Geschmack wurden etwas zu viele Themen angerissen, andererseits spiegelt dies auch den aktuellen Zeitgeist treffend wieder.
Mir ist der Einstieg in das Buch etwas schwerer gefallen, der Lesefluss wurde mit fortlaufender Handlung jedoch immer flüssiger. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Mila ist jedoch eine sehr gewöhnungsbedürftige Protagonistin. Ihre Wandlung habe ich gern verfolgt, bin jedoch mit der Auflösung der grundlegenden Frage (Welche Konsequenzen hat der radikale Ausstieg aus der digitalen Welt?) eher unzufrieden. Ich glaube hier liegt noch viel Potential, das nicht völlig ausgeschöpft wurde.

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Rezensionen von Julia:

Die Lasten des Krieges

Sturmjahre von Lia Scott

Nach Ende des Ersten Weltkrieges versuchen die Menschen wieder in ihren Alltag zurück zu finden. Archie fällt das nicht ganz so leicht, der Krieg hat ihn gezeichnet. Obwohl er Gefühle für Vika hat, die schon länger in seinem Pub arbeitet, schafft er es nicht, diese zuzulassen. Vika selbst glaubt irgendwann nicht mehr an eine gemeinsame Zukunft und verlässt Foxgirth gemeinsam mir ihrem Sohn in einer Nacht- und Nebelaktion, um in Glasgow einen Neubeginn zu wagen.

Bei "Sturmjahre: Das Versprechen einer neuen Zeit" handelt es sich um den zweiten Band einer Buchreihe, dabei lassen sich die Geschichten unabhängig voneinander lesen. Lia Scott schafft es mit ihrem Schreibstil nicht nur, dass man sich direkt ins Schottland des 20ten Jahrhunderts versetzt fühlt, sondern dass auch die Charaktere greifbar werden. Die Folgen des Krieges, sei es wirtschaftlich, aber auch die persönlichen Schicksale werden dabei deutlich herausgearbeitet.

Archie ist durchtrieben durch und durch und kämpft nicht immer mit fairen Mitteln, seine Beweggründe sind dagegen ehrlich und überwiegend uneigennützig. Nur das mit den Gefühlen hat er nicht ganz so drauf.

Vika ist für die damalige Zeit sehr selbstständig und auch etwas sturköpfig. Obwohl sie nicht immer die klügsten und nachvollziehbarsten Entscheidung trifft versucht sie sich jedoch durch jede noch so schlimme Situation durchzubeißen. Hilfe anzunehmen fällt ihr dabei sehr schwer. Bis sie in Glasgow keinen anderen Ausweg hat und auf die Unterstützung ihrer neuen Freunde angewiesen ist.

Ich habe die Geschichte der beiden sehr gerne verfolgt und das Buch nur so verschlungen. Man fiebert förmlich mit und möchte bei manchen Entscheidungen die Protagonisten einfach nur mal schütteln. Auch wenn die Bücher unabhängig voneinander lesbar sind (ich habe Band eins nicht gelesen), so möchte man spätestens nach Beenden dieses Bandes auch noch den ersten lesen und am liebsten alle anderen auch, auf die wir noch ein wenig warten müssen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Petra Sch.:

auch der 3. Teil um die beiden Schrebergartler Manne und Caro ist wieder genial

Hochmut kommt vor dem Farn von Mona Nikolay

4,5 Sterne

In der Kleingartenanlage "Harmonie" in Berlin wird im anschließenden Birkenwäldchen eine Leiche gefunden: brutal zugerichtet und öffentlich postiert.
Es stellt sich heraus, dass es nicht irgendwer ist, sondern die bekannte Politikerin Hanneke Klein, die noch dazu für das nahe Ende der Kleingartensiedlung verantwortlich ist, denn an deren Stelle soll ein Australischer Investor eine Fabrik für Indoor Gardening errichten.

Klar, dass der Verdacht auf die Bewohner der Kleingartenanlage fällt, es passt ja auch alles zusammen: die meisten haben einen Hass auf die Politikerin, sie wird tot neben der Anlage gefunden, und die Hacke der zweiten Vorsitzenden ist eines der Tatwerkzeuge.
Zum Glück werden Caro von Ribbek und Manne Novak, die ja nun eine Detektei betreiben, zu den Ermittlungen hinzugezogen, weil sie tiefer in die Seele der Kleingartler blicken können, bzw. die zurückhaltenden Gartenmenschen nur mit diesen beiden offener sprechen. Denn Schrebergärtner sind ja ein eigenes Volk ;)

Man ist sofort wieder mitten drin in der Kleingartenanlage, trifft alte Bekannte, allen voran natürlich Caro, Manne und deren Familien, Schmittchen aus dem benachbarten Kleingartenverein und die Polizisten Carsten Blume und Jan Lohmeyer, der diesmal aufgrund seiner Krankheit zum Glück kaum Auftritte hat, denn dieser ist ein typisch klischeehafter, scheuklappenbesetzter Beamter. Blume hingegen ist vif und eifrig und ermittelt offen in alle Richtungen. Diesen Beamten trifft man gerne!
Caro ist wie immer taff und voller Tatendrang, während Manne es eher ruhig angehen lassen will. Außerdem wird sein Sohn bald eine indische Hochzeit in England feiern, da kann er unmöglich zuvor noch einen Mord aufklären ;)
Doch wie immer sind die beiden ein spitzen Team, und wie nicht anders zu erwarten, können sie alle rechtzeitig zur Hochzeit :D

Der Fall selbst war wirklich toll ausgearbeitet; man bekommt immer wieder kleine Hinweise geliefert; man verfolgt die aufwändige Spurensuche von Manne und Caro, ist überrascht ob der Dinge, die sich dabei entfalten und wie sie ein Puzzlesteinchen ans andere legen und somit zur Auflösung gelangen, die ebenso überraschend wie nachvollziehbar ist.
Und wieder muss ich den humorvollen Schreibstil dieser Krimireihe, bei dem man sich richtig wohlfühlt, betonen, weil mir dieser richtig gut gefällt und ich mich sehr auf eine Fortsetzung freuen würde!

Schön finde ich, dass es in der vorderen Buchklappe einen Plan des Kleingartenvereins 'Harmonie' sowie dem anschließenden Birkenwäldchen gibt, so kann man die Wege von Caro und Manne super nachvollziehen.


Fazit:
Gelungener 3. Band der Berliner Schrebergarten-Reihe mit zwei sympathischen Privatermittlern, ganz viel Wohlfühlatmosphäre und Humor, und einem komplexen Fall.

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