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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von froschman:

Eisiges Grab

Tief im Schatten von Viveca Sten

Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog werden im winterlichen Åre zu einem Leichenfund gerufen. Ein Mann wurde schwer misshandelt, brutal ermordet und hinter einer Schneewechte abgelegt. Es stellt sich heraus, dass es sich beim Mordopfer um einen ehemaligen Weltklasse-Skifahrer handelt, der überall beliebt war und anscheinend keine Feinde hatte.

Annähernd zur gleichen Zeit verschwindet im Nachbarort Rebecka, die Frau des Pastors der Freikirche Licht des Lebens, die in der Nähe als Kindergärtnerin arbeitet.
Wie immer hat Viveca Sten einen Krimi geschrieben, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Spannung steigert sich bis zum überraschenden Finale. Die beiden Ermittler Hanna und Daniel sind sympathisch, haben beide aber privat Probleme. Mit ihrem lockeren und lebendigen Schreibstil gelingt es Viveca immer, dass man sich die endlosen Wälder und die Einsamkeit Nordschwedens gut vorstellen kann.

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Rezensionen von theresa2108:

Danke, Sophia

Die Welt und das Wunder. Life is a Story - story.one von Sophia Krause

"Aus dem Bauch - mitten ins Herz"
Bestimmt habt ihr diesen Spruch schon mindestens einmal gehört oder gelesen.

Meist in Zusammenhang mit der frohen Botschaft über die Geburt eines - lebenden - Kindes...
Doch, welche Bedeutung bekommen diese Worte, wenn man sie auf ein Sternenkind bezieht?

Für Sternenkind Eltern trifft's dieser Spruch auf den Punkt.

Ja genau, auf den Punkt. Und zwar so richtig! Auf den WUNDEN Punkt!

Sophia K. hat in ihrem Buch "Die Welt und das Wunder" ein Thema aufgegriffen, welches in unserer Gesselschaft leider nach wie vor eher gemieden wird und (zu) wenig Beachtung findet.
Die Geschichte des kleinen "Sternchens" hat mich nicht weniger berührt, als die persönlichen Gedanken und Gefühle zu den Phasen der Trauer, welche die Autorin am Ende des Buches beschreibt.

Möge dieses besondere Büchlein den Weg in die Hände all jener finden, die auf die eine oder andere Weise einen näheren Bezug dazu haben und ihnen etwas Trost und Zuversicht spenden.

Möge es aber ebenso in die Hände jener gelangen, die keinen Bezug dazu haben und ihnen vielleicht aufzeigen, dass Sternenkinder und deren Eltern (Großeltern, Geschwister...) es verdient haben, in unserer Gesellschaft gesehen zu werden!

Theresa L.

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Rezensionen von Peachy_Bookdreams:

Detailreiche und spannende Welt

Solartopia - Am Anfang der Welt von Victoria Hume

Inhalt: Die sechzehnjährige Nova lebt seit dem sie klein ist, gemeinsam mit ihrem besten Freund Finn in Turris, einem riesig großen Hochhaus, auf dem sie Pflanzen in ihrem Dachgarten anbaut, um sich zu versorgen. Denn unterhalb Turris befinden sich giftiger Smog. Doch der Smog scheint zu steigen und plötzlich beginnt Novas Garten zu sterben.

Auf der Suche nach einer Pflanze, die den Garten retten könnte, entdecken die beiden Solartopia, ein Ort, der ein komplexes eigenes Ökosystem besitzt. Um nach Solartopia zu gelangen, hilft ihr der junge Pilot Jett, gemeinsam begeben sie sich auf die Suche, und entdecken dabei dunkle Machenschaften.

Fazit: Dieses Buch konnte mich von Seite eins an begeistern, der Schreibstil ist angenehm zu lesen und dennoch detailreich, ein richtiger Page Turner. Die dystopischen Zustände der Welt waren extrem spannend und auch erschreckend, gerade wenn man an unsere eigene Umweltverschmutzung denkt. Die gesamten Protagonisten machen im Laufe der Geschichte eine große Entwicklung, besonders mit Nova habe ich sehr Mitgefühlt. Auch heftige Plot Twists gab es, die mich kurz die Luft anhalten ließen und mit denen ich nicht gerechnet hätte. Ich bin extrem gespannt auf den zweiten Teil und wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird.

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Rezensionen von Island :

Hilft den Wortschatz zu erweitern

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein großes junior-Lexikon von Patricia Mennen

Zunächst einmal handelt es sich bei diesem Bilderbuch nicht um ein klassisches Kinderlexikon mit alphabetisch geordneten Infotexten plus Bild. Das würde der Altersgruppe der 2-4-Jährigen auch nicht gerecht werden.

Die Begriffe aus dem Leben der Kleinsten werden dagegen thematisch geordnet in Alltagsszenen eingebettet, zum Beispiel, was man auf einer Straße alles entdecken kann oder im Supermarkt kaufen.

Auf farbenfrohen, kindgerechten Bildern kann man, fast wie bei einem Wimmelbild, alles Mögliche, was zur jeweiligen Alltagsszene passt, entdecken und so können die Kinder beim gemeinsamen Lesen neue Begriffe spielerisch lernen und gleich ins passende Lebensumfeld einordnen. Ergänzend gibt es noch einfach gehaltene Infotexte und, wie für die Buchreihe typisch, Klappen, hinter denen es allerhand Spektakuläres zu entdecken gibt, was die Freude am Lesen nochmal steigert.

Das Buch ist stabil hergestellt, so dass es nicht so schnell kaputt geht, auch wenn die Kinder mal nicht ganz so sanft damit umgehen oder motorisch noch nicht so geschickt sind. Die Illustrationen sind im gewohnten Stil, farbenfroh und lebendig gestaltet und die Themen decken vielfältige Interessengebiete von wissbegierigen Kleinkindern ab.

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Rezensionen von Novalie:

Spannende Essays

Mütter, Väter und Täter von Siri Hustvedt

Spannende Essays

In Mütter, Väter und Täter macht sich die Autorin Gedanken über Gender, Literatur, Kunst, Mutterschaft, Gewalt, Feminismus, Psychoanalyse und Familie. Aus diesem Themenchaos entstehen verschiedene Essays, die doch erstaunlich gut zusammenpassen.
Ich bin mir manchmal etwas doof vorgekommen, weil die Autorin sehr gebildet und intellektuell ist und man das, an ihrer Art zu denken und zu erzählen, durchaus merkt.

Sie stammt auch aus einem anderen Land und aus einer anderen Generation, sodass wir einen sehr unterschiedlichen Blick auf die Welt haben. Ich habe ihre Gedanken und ihren Blick auf die Welt jedoch gerade deswegen sehr geschätzt.
Ich hatte eigentlich keine Erwartungen an das Buch, was gut war, da ich tatsächlich etwas anderes erwartet hätte. Bekommen habe ich eine Essaysammlung mit verschiedensten Themen, die mir aber sehr gut gefallen hat.
Die Übersetzung ist eine echte Meisterleistung und schafft es, anstatt wortwörtlich zu übersetzen, den Sinn und die Gefühle des Textes zu übertragen. Bereits die Übersetzung des Titels vom „Mothers, Fathers and Others“ zu „Mütter, Väter und Täter“ hat mir sehr imponiert.
Wie erwartet haben mir manche Essays mehr gefallen als andere, aber ich konnte aus jedem etwas für mich mitnehmen. Besonders gefallen haben mir allerdings die persönlichen, beinahe schon intimen Geschichten über ihre eigene Familiengeschichte. Die haben mich sehr berührt.

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Rezensionen von nil_liest:

Schichsalssprünge

Mein schrecklich schönes Leben von Holly Smale

Sprünge in die Vergangenheit um dort Fehler wieder zu korrigieren, Blamagen zu vermeiden und die richtungsweisenden Stellen richtig zu nutzen, wer würde das so manches Mal nicht gerne machen?
Cassandra Penelope Dankworth kann es! Aber erst nachdem ihr Freund sie verlassen und sie ihren Job verlor hat.

Alles am gleichen Tag und damit in ein tiefes Loch fiel. Das Loch hieß Zeitreise und brachte sie wieder zum Anfang ihrer Beziehung. Und nun Beginn die Liebesgeschichte erneut und alles was sie erlebte. Geht eine Situation schief, macht nix, springt sie zurück. Nur ist es denkbar schwierig, wenn nur sie so manches Erlebnis mehrfach durchlebt und mit der Zeit vergisst, welcher Strang welche Aktivitäten beinhaltete…ihr seht Chaos und Verderben vorprogrammiert.
Ein herrlich charmanter Wohlfühlroman! Der Clou an der Geschichte – neben dem Zeitreisen! – ist der Autismus der Protagonistin, den die Autorin Holly Smale mit ihr teilt, da sie auch neurodivergent ist. Es ist eine Bereicherung des abgebildeten Spektrums in der Literatur, ohne dass es irgendwie „anders“ wirkt. Ein Roman der großen Lesespaß bringt und viel zum Lachen bereithält.
Fazit: Schicksal lässt sich auch mit Zeitsprüngen nicht beeinflussen.

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Rezensionen von nishi93:

History meets Fantasy

Die Schwarze Königin I von Markus Heitz

Die schwarze Königin ist mein erstes Buch von Markus Heitz und hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen.
Das Cover ist toll gestaltet und veredelt und macht einen gleich neugierig auf die Geschichte.

Historische Personen und Gegebenheiten, verwoben mit Legenden und Mythen. Das funktioniert in diesem Buch wirklich außerordentlich gut.

Der Einstieg braucht ein wenig, die zwei Perspektiven erschweren dies noch, aber wenn man ein mal den Überblick hat, wird man von der Geschichte nicht mehr los gelassen.

Es hat zwischendurch seine Längen, manche Handlungsstränge wirken im Nachhinein auch irrelevant oder überflüssig und es fehlt mir immer wieder Emotion - dennoch ein spannendes Crossover-Werk aus osteuropäischer Geschichte und moderner Fantasy. Etwas schade ist nur, dass das Ende bewusst sehr offen gehalten ist, um sich eine Fortsetzung warm zu halten.

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Rezensionen von nil_liest:

Super Debüt!

Terafik von Nilufar Karkhiran Khozani

Nilufar Karkhiran Khozani hat mit ihrem Roman »Terafik« nicht nur ein sehr aktuellen, sondern auch ein gut geschriebenes Buch publiziert. Ich bin begeistert und wünsche dem Roman viele Leser:innen.
Es geht um die Protagonistin Nilufar, die nicht zufällig den gleichen Vornamen trägt, wie die Autorin.

Dieses Buch ist sehr autobiografisch geprägt, wenn auch nicht alles der Autorin widerfahren ist. Aber in großen Teilen nicht erdacht und dies macht den Roman so unglaublich gut.
Nilufar reist 2016 in den Iran, nach Teheran um ihre in weiten Teilen unbekannte Großfamilie zu treffen und zu erkunden. Eine Reise ins Ungewisse, voller Ängste und Sehnsüchte. Denn ihr Vater ist vor langer Zeit wieder in seine Heimat gegangen und hat sie zurückgelassen.
Diese Reise ist eine faszinierende. Ein Einblick in die lokale Kultur. Nilufar spricht kein Farsi, aber auf anderer Ebene kommt eine Kommunikation in Fahrt. Spannend wie sie sich den lokalen Gegebenheiten fügt, auch wenn es sie einschränkt, anders ist es nicht möglich zu verstehen wie die Familie, die Gesellschaft, das Land vor Ort tickt.
Zugleich ist der Roman eine Annäherug zwischen Vater und Tochter, auch wenn in Teilen vieles unbeantwortet bleibt. Eine Nähe entsteht auf emotionaler Ebene.
Fazit: Ein Buch das jede:r lesen kann und für sich was mitnimmt. Toll!

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Rezensionen von Buchchecker :

Einzigartiges Weltraumabenteuer mit skurrilem Humor und spannender Handlung

Himmelfahrt mit Hyperspeed von Mikael Lundt

Mit seinem Science-Fiction-Roadtrip "Himmelfahrt mit Hyperspeed" hat Mikael Lundt ein Buch geschaffen, das mich mit Warp-Geschwindigkeit in seinen Bann gezogen hat. Der flüssige und spannende Schreibstil katapultierte mich sofort mitten ins Geschehen. ...

Mit an Board bei diesem skurilen Weltraumabenteuer ist eine bunt zusammengewürfelte Truppe, allen voran Gregor Dümpel, dessen Name hier absolut Programm ist.

Er hat es sich als Provinzpfarrer in einem kleinen Nest namens Schrobengrün bequem gemacht und folgt gemütlich dem Weg Gottes. Momentan allerdings muss er sich mit einem Konfirmanden rumschlagen, der seine Geduld bisweilen überstrapaziert. 

Besagter Konfirmand, Ronny, ist ein lustloser, mauliger und gleichgültiger Teenager, der vor allem eines im Sinn hat: Essen! Eine Eigenschaft, die ihn im Verlauf der Story unverhofft und vor allem wider Willen zu einem wahren intergalaktischen Snack-Experten macht. 

Und zu guter Letzt wäre da die abenteuerlustige Archäologin Chloé, die nicht nur hübsch und clever ist, sondern auch eine Faszination fürs Unbekannte und eine Vorliebe für abenteuerliche Rätsel hat.

Die drei geraten unbeabsichtigt mitten in eine intergalaktische Auseinandersetzung und nun liegt es an Ihnen, das Geheimnis einer uralten Zivilisation zu lüften und die Machtübernahme der skrupellosen und arglistigen Andur zu vereiteln. ...

Die Handlung treibt die Geschichte so schnell voran wie ein Raumschiff auf Hyperspeed. Man fliegt förmlich durch die Seiten und erlebt ein absolut skuriles Abenteuer. 

Durch die abwechselnde Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven lernt man die Figuren besser kennen und kann sich gut in ihre verrückte Situation hineinversetzen.

Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten, denn Lundt schafft es immer wieder zu überraschen und mit unerwarteten Ereignissen zu fesseln. Die Beschreibungen sind anschaulich, ohne dabei in technischen Details zu versinken.

Insgesamt ist "Himmelfahrt mit Hyperspeed" ein einzigartiges Weltraumabenteuer mit skurrilem Humor und spannender Handlung. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nach einer originellen Geschichte sucht, die sich selbst nicht zu ernst nimmt. 

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Rezensionen von Gavroche:

Spannender Spionageroman

Wie Sterben geht von Andreas Pflüger

Die Glienickerbrücke auf dem Cover hätte ich jetzt nicht erkannt, aber das Motiv ist passend gewählt und mit den blauen, roten und weißen Akzenten gut gemacht - vor allem die roten Pünktchen auf dem "u" des Autors sind ein klasse Detail.
Seit der Reihe um die blinde Jenny Aaron bin ich ein großer Fan von Andreas Pflüger und wurde auch bei diesem actionreichen, gut recherchiertem und spannenden Spionagethriller nicht enttäuscht.

Der Autor hat ein Händchen dafür, Spannung aufzubauen und seine Leser*innen gewissermaßen "in Atem zu halten". Außerdem wurden die historischen Hintergründe gut recherchiert und wohl dosiert eingebaut, so dass man noch etwas von der deutsch-deutschen Geschichte lernen kann, aber dies die eigentliche Geschichte nicht überfrachtet.
Wir folgen Nina Winter auf ihrem Weg zur Spionage Agentin in der Welt des Kalten Krieges. Überzeugende Charakterdarstellung, nicht nur der Protagonistin, sondern auch der weiteren Personen.
Für dieses Buch sollte man sich freie Stunden einräumen, denn aufhören ist hier fast unmöglich.

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