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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Sherlock Bones und Dr. Catson

Meisterdetektiv Sherlock Bones, Band 1 - Die Jagd nach den Kronjuwelen von Tim Collins

Zum Buch:

Sherlock Bones langweilt sich, schon eeeeewig, bestimmt eine Woche, gab es keinen neuen Fall. Er möchte auch gerne einen ganz besonderen Fall lösen, keine so leichten. So kommt ihm das Hilfegesuch von Inspektor Bluthund gerade recht. Die Kronjuwelen sind weg.


Meine Meinung:

Ein spannender Rätselkrimi zum Mitraten und Doch bei diesem kniffligen Fall brauchen sie deine Hilfe.

So wird auf dem Umschlag für das Buch geworben. Es gibt auch durchaus jede Menge Rätsel zu lösen und sie haben auch mehr oder weniger mit dem Fall zu tun, aber ob man die löst oder nicht, am Fall selbst macht es keinen Unterschied. Aber für die lesenden Kinder macht es den wahrscheinlich schon, denn die Rätsel sind teilweise recht knifflig. Das Buch ist meiner Meinung nach aber eher für geübte Leser, die Schrift ist für ein Kinderbuch recht klein, außer den Rätseln, die ich schon gelungen finde, aber eben auch eher schon für ältere Grundschulkinder, hat das Buch auch sehr wenig Bilder und alle sind schwarz-weiß, letzteres ist nicht schlimm, Hauptsache Bilder. Aber für Leseanfänger und jüngere Grundschulkinder bis zur dritten Klasse halte ich persönlich nach meinen Erfahrungen mit meinen Lesepatenkindern das Buch bzw. die Geschichte und die Rätsel für zu komplex und auch recht schwierig. Das vom Verlag angegebene Lesealter ab acht Jahren halte ich für zu früh, höchsten zum gemeinsamen Lesen ist es ab dem Alter.
Die Geschichte selbst ist spannend und macht Spaß. Gemeinsam hat man damit viel Spaß, alleine zu lesen würde ich erst ab neun oder zehn Jahren empfehlen.

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Rezensionen von Ecinev:

rasant und spannend

Deep Sleep, Band 1 - Codename: White Knight von Chris Morton

Durch geheime Black Ops Programme werden Jugendliche zu gewissenlosen Kampfmaschinen ausgebildet und verüben weltweit skrupellose Attentate. Darunter ist auch der 17-jährige Ian Brown alias WHITE KNIGHT. Nach einem Unfall verliert er sein Gedächtnis und lebt jetzt mit Big-Fly auf einem Jahrmarkt als Kartenabreisser bei einem Märchen Karussel.

Manchmal hat er jedoch Flash-Backs und ist erstaunlich kampfstark. Damit ruft er die Geheimdienste auf den Plan die ihn für ihre Zwecke wieder rekrutieren wollen.

Zum schlafen kommt man bei diesem rasant spannenden Buch auf jeden Fall nicht. Allerdings ist manches für mich sehr übertrieben und manchmal auch absolut zu viel. Mit dem Cliff-Hänger am Ende wird man jedoch auch dem 2. Teil entgegenfiebern.

Der Schreibstil ist sehr lebendig, die Beschreibungen der Kämpfe jedoch auch sehr detailliert und das Buch für jüngere eher nicht geeignet.
Das Cover ist recht schlicht mit den dunklen Farben und nur einer schemenhaften Silhouette einer Stadt am Meer.

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Rezensionen von Ecinev:

Nachkriegszeit

Helle Tage, dunkle Schuld von Eva Völler

Eine ältere Frau ist aus dem Fenster ihrer Wohnung gestürzt. Das ruft die Kriminalpolizei darunter Carl Bruns auf den Plan. Dieser kennt die alte Dame, Eigentümerin des Hauses und Schwiegermutter seiner ersten Liebe Anna. Diese lebt mit ihrern Schwestern und ihrem Neffen in erbärmlichen Verhältnissen.

Emil, Sohn der Schwester, hat das Haus geerbt und so kommen alle wieder in das große Haus nach Essen. Haupt Verdächtigter ist Arnold, Sohn der Verstorbenen und in manche dunkle Machenschaft verwickelt.

Das Buch erzählt einprägsam die schwierige Zeit in den ersten Nachkriegsjahren bis zur Währungsreform. Carl Bruns, Kriminalbeamter aus alter Zeit musste während des Krieges im Bergwerk arbeiten. Andere ehemaligen Nazigrößen stehen kurz davor ihren Wiedereinstieg in den Polizeidienst zu schaffen. Auch das schwere Alltagsleben wird eindrucksvoll geschildert. Darunter ist auch die Romanze von Carl und Anna.

Mit immer neuen Verwicklungen schafft Eva Völler es diesem Roman spannend werden zu lassen und so ist man schnell mit dem Buch fertig.

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Rezensionen von rewareni:

Gruselig

Kassing 1996 von Jan-Michael Rogalla

In dem Horror Roman ,,Kassing 1996“ von Jan – Michael Rogalla wird der Leser in drei Akten in eine Welt des Unheimlichen und gruseligem entführt.
Im Akt 1 ,, Der gemeine Traum“, wird man Zeuge, wie unschuldige Menschen getötet werden von einer Mutter mit Schizophrenie und Münchhausen Stellvertreter- Syndrom, dass noch etwas anderes dahinter stecken könnte, vermutet man dabei noch nicht.

Im zweiten Akt ,, Die gemeine Mutter“ analysiert und rekonstruiert Richard Patrick Kriminalfälle, wo er Mrs. Kassing kennenlernt und plötzlich auch sein Leben ungeahnte Wendungen nimmt.
Bis man bei Akt 3 ,, Das gemeine Haus“ gelandet ist, wo die Geisterjägerin Sheva auch mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird.
Die Geschichte ist von Beginn weg spannend und unheimlich und es passieren immer wieder Dinge, mit denen man nicht rechnen würde.
Der Autor versteht es dabei mit unterschiedlichen Schreibstilen den Leser für sich einzunehmen. Egal ob der ICH Erzähler über seine Sorgen und Ängste berichtet oder man in Tagebuch und Protokoll artigen Schriften eintaucht, man wird immer gut dabei unterhalten.
Er bietet dabei nicht nur Spannung, sondern auch Gänsehautgefühl, aber auch ein mulmiges Gefühl, wenn man spürt, dass das Unheil immer näher kommt.
Ein gut gelungener Debüt Horror Roman wo das Grauen langsam näher kommt und sich durch nichts und niemanden wirklich vertreiben lässt.

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Rezensionen von Ecinev:

Kann man lesen, muss man aber nicht

Der Trip - Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand. von Arno Strobel

Evelyn Jancke, forensische Psychologin, vermisst ihren vor 2 Jahren spurlos verschwundenen Bruder Fabian so sehr, dass sie sich total aus dem Leben zurückzieht. Nacht für Nacht versumpft sie in zwielichtigen Kneipen, trinkt zu viel und geht mit wechselnden Männern ins Bett nur um den immer wiederkehrenden Alpträumen zu entgehen.

Sie wird von der Polizei in Oldenburg um Mithilfe gebeten bei der Aufklärung von mehreren Morden auf Campingplätzen zu helfen. Sie ist mit Hauptkommissar Tillmann befreundet. Die Polizei ermittelt nach allen Richtungen und kann doch weitere Morde nicht verhindern. Doch es gibt einen aufmerksamen, mutigen Mitbürger der einen Überfall verhindern kann. So gibt es plötzlich ein Phantombild und Evelyn meint in dem Bild ihren Bruder zu erkennen. Gleichzeitig erhält sie rätselhaften SMS, unterschrieben mit 'F'. Sie setzt alles in Bewegung den Campingmörder zu finden bevor die Polizei ihn festnimmt.

Der Schreibstil ist gut, sehr lebendig und spannend. Dennoch hat das Buch einige Längen und das Ende wirkt etwas sehr konstruiert und wirft Fragen auf. Irgendwie habe ich schon bessere Bücher des Autors gelesen.

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Rezensionen von brauneye29:

Nicht so meins

California Girl von Tamar Halpern

Zum Inhalt:
Die vierzehnjährige Timey steckt im Gefühlschaos wie das in der Pubertät eben so ist. Mit einer Hippie-Künstler-Mutter in LA und einem Professoren-Vater in Berkeley ist das Leben schon nicht leicht, doch mit der ersten großen Liebe, der ersten großen Lüge und dem ersten großen Weltschmerz wird das Leben nicht einfacher.

Sie sucht ihren Platz, ihren Style und probiert Outfits, Drogen, verschiedene Identitäten, ein Teenagerleben in Kalifornien der achtziger Jahre.
Meine Meinung:
Obwohl ich die Bücher aus dem Verlag schätze, weil meist doch etwas besonderes sind, bin ich mit diesem Buch so überhaupt nicht warm geworden. Mir blieb die Protagonistin Timey sehr fremd und ich konnte der Geschichte ihrer Jugend nicht wirklich was abgewinnen. Der Schreibstil grundsätzlich hat mir gefallen, deshalb habe ich auch nicht abgebrochen, aber gegeben hat mir die Geschichte nichts.
Fazit:
Nicht so meins

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Rezensionen von Petra:

Queere Love Story

Stolen Kisses von Andreas Suchanek

Kai und Jannis haben sich auf einer Dating App kennen gelernt und getroffen. Eigentlich sollte es nur ein Quickie sein, aber beide jungen Männer merken, dass da mehr ist. Trotzdem entscheidet sich Kai am nächsten Morgen, dass Hotel zu verlassen ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Durch die Firmen ihrer Eltern kommt es zu einem unerwarteten Wiedersehen, das nicht einfach ist.

Ein unterhaltsamer Roman mit Liebe, Intrige, Freundschaft, Bekennung zur sexuellen Orientierung .
Der Autor Andreas Suchanek hat in seinem Buch neben der Liebesgeschichte zwischen Kai und Jannis wichtige Themen , wie Gewalt gegen queere Menschen, Zwangsouting, Angststörungen angesprochen. Leider fehlte mir der Tiefgang.
Interessant fand ich den Vergleich der doch recht unterschiedlichen Lebensumstände der Familien der beiden Protagonisten.
Kann man lesen.

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Rezensionen von trebor:

Menschsein

Das Buch der Phobien und Manien von Kate Summerscale

Das aufwändig gestaltete sowie hochwertig wirkende Werk „Das Buch der Phobien und Manien“ der Britin Kate Summerscale lädt geradezu ein, die kurzen Kapitel kreuz und quer zu lesen, je nach Lust und momentanem Interesse.
Somit war für mich das doppelseitige Inhaltsverzeichnis, in dem die 99 Phobien und Manien nicht nur mit dem jeweiligen Fachbegriff alphabetisch, sondern auch deren inhaltliche Bedeutung kurz aufgeführt werden, das wichtigste Instrument beim Lesen.

Natürlich habe ich als erstes geschaut, welcher Manien und Phobien ich selbst verfallen sein könnte, dann die meines nahen sozialen Umfeldes.
Überrascht war ich zum einen, daß einige Marotten, die ich zuvor nur mir zugeschrieben hatte, viele Menschen betreffen und zum anderen, wie weit einige Phänomene und Erscheinungsformen in vergangene Jahrhunderte zurückreichen.
Somit hat die Autorin eine soziokulturelle Bestandsaufnahme geschaffen, deren Erweiterung sich bereits jetzt erahnen läßt.

Dieses Buch führt uns geradewegs auf unser Menschsein zurück, denn es zeigt einmal mehr, und das auf wunderbare Weise, wie sehr wir psychische Wesen sind. In gewisser Hinsicht tröstlich.

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Rezensionen von Peachy_Bookdreams:

Zurück in der Welt des Percy Jackson

Nico und Will - Reise ins Dunkel von Rick Riordan; Mark Oshiro

Ich kann gar nicht sagen, wie aufgeregt ich auf dieses Buch war und ich wurde nicht enttäuscht. Ich liebe das gesamte Percy Jackson Universum, darum war auch dieses Buch ein absolutes „das muss ich lesen“ Buch. In diesem Buch begleiten wir Nico und Will, die beiden kennt man schon aus anderen Werken von Rick Riordan.

Auch wer das Percy Jackson Universum noch nicht kennt, findet gut in die Geschichte, doch ich würde es dennoch empfehlen alle anderen Bücher der Reihe von Rick gelesen zu haben. Der Schreibstil ist typisch für den Autor einfach großartig, humorvoll und unglaublich spannend,sodass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Nico und Will sind absolut sympathische Protagonisten, die ich schon in den anderen Bändern in mein Herz geschlossen habe und es fühlte sich nostalgisch an, wieder in das Universum einzutauchen zu dürfen und von ihnen zu lesen . Für alle Fans von Percy Jackson und griechischer Mythologie ist dieses Buch eine absolute Empfehlung und ich freue mich auch weiter Bücher von Rick.

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Rezensionen von Tobias Kallfell:

Military-Horror-Thriller

Ein Fluss so rot und schwarz von Anthony Ryan

In seinem Military-Horror-Thriller „Ein Fluss so rot und schwarz“ macht Anthony Ryan viel richtig, um ein hohes Maß an Spannung zu erzeugen. Schon das Amnesie-Motiv zu Beginn erzeugt Interesse und Neugier. Man fragt sich, was es mit den Protagonisten auf sich hat, warum sie keine Erinnerung mehr besitzen.

Wie geht es mit ihnen weiter? Nehmen sie an einem Experiment teil? Man wird als Leser:in direkt von der ersten Seite an mitgerissen und in die Handlung hineingezogen. Das hat mir richtig gut gefallen.

Die Protagonisten rätseln, was ihre Mission ist und wer sie sind. Insbesondere das erste Drittel des Romans fand ich unheimlich spannend, weil man als Leser:in (wie die Figuren) ständig auf der Suche nach Hintergrundinformationen ist. Man möchte mehr über die Mission bzw. das Experiment (oder das, was auch immer es ist) erfahren. Das ganze Setting hat verschiedene Assoziationen bei mir hervorgerufen, vor allem an solche Filme und Serien wie „Predator“, „Alien“ und „The walking dead“.

Thematisch geht es um das Verhalten von Menschen in Ausnahmesituationen. Inwieweit sind die Protagonisten bereit, unhinterfragt fremde Befehle auszuführen und sich unterzuordnen, auch wenn ihnen zentrale Informationen vorenthalten werden? Wie verhält man sich in einer solchen Situation? Auf welcher Grundlage trifft man dann Entscheidungen? Wie behauptet man sich, wenn man keine Erinnerungen mehr hat? Spannende Fragen, wie ich finde. Eines wird auf jeden Fall gut deutlich: Der Umgang der Figuren miteinander ist hart, schonungslos und schroff. Große Gefühlskälte ist spürbar. Das macht den Ernst der Lage gut spürbar.

Bei einem Buch mit einem solchen Setting, kommt es natürlich auch auf die Auflösung am Ende an. Es wird eine große Erwartungshaltung aufgebaut, weil man als Leser:in ja wissen will, was es nun mit dem Gedächtnisverlust und den anderen Hintergründen auf sich hat. Anthony Ryan muss die sehr anspruchsvolle Aufgabe erfüllen, die Leser:innen nicht zu enttäuschen. Ob das gelingt, das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Das möge jede:r selbst herausfinden.

Trotzdem kann ich für dieses Buch keine 5 Sterne vergeben, und ich begründe gern warum: 1. Der Klappentext verrät für mich schon zu viel, das fand ich etwas schade. 2. Die Figurenzeichnung ist nicht sonderlich ausgefeilt. Die Charaktere kommen eher flach und eindimensional daher (wohl ein Preis, den man für das hohe Maß an Spannung bezahlen muss). 3. Die vielen spannungserregenden Impulse, die der Autor setzt, gleichen sich im weiteren Handlungsverlauf zu sehr. Mehr Abwechslung wäre hier gut gewesen. 4. Auch habe ich überraschende Wendungen vermisst.

Für wen ist das Buch geeignet? In meinen Augen ist es v.a. für solche Leser:innen empfehlenswert, die auf geradlinig erzählte actionreiche Military-Horror-Inhalte stehen, die ohne viel Schnick Schnack daherkommt. Die Handlung stagniert nicht und wird sauber mit hohem Tempo vorangetrieben. Es passiert ständig etwas Neues. Potentielle Leser:innen sollten aber nicht zu anspruchsvoll sein, was die Figurenzeichnung betrifft. Von mir gibt es 4 Sterne, vor allem weil die Spannung stark ausgeprägt ist.

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