Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Vicky:

Ofenklappe auf und los gehts

Kochen mit Christina von Christina Bauer

'Kochen mit Christina' ist das erste Kochbuch der mittlerweile bereits sehr bekannten Salzburgerin Christina Bauer. Ich habe alle Backbücher von ihr, also musste auch dieses hier bei mir einziehen.

Das Cover gefällt mir, es ist sympathisch und macht Lust zum Kochen oder zumindest zum Essen! Nach über einen Monat mit dem Buch kommt hier nun mein Fazit.

Christina liefert uns über 70 verlässliche und unkomplizierte Rezepte für den Backofen. Da es fast ausschließlich alltagstaugliche Rezepte sind bin ich begeistert davon! Für Anfänger fand ich die Erklärung zu den Grundlagen gut und hilfreich. Für alle anderen gilt: einfach weiterblättern, wobei die Tipps bestimmt für alle hilfreich sein und zum einen oder anderen Aha-Moment führen können. Ich persönlich habe z.B. noch nie darüber nachgedacht, ob man Teig einfrieren kann.

Ich konnte bereits einiges ausprobieren. Wobei ich bereits vieles zuvor so oder so ähnlich gekocht hatte. Das Video zum Strudelteig fand ich super und sehr hilfreich. Sehr begeistert haben mich persönlich folgende Gerichte: Gefüllte Paprika und Zucchini, Flammkuchen mit Kürbisspalten und die Ideen zu süßen Varianten, Ofen-Fingernudeln, Gebackene Mariellenknödel, Polpette, Lungauer Schöpsernes, Ofenkürbis, Gemüsefrittata, Pizzataschen aus Topfenteig, Pikanten Buchteln

Mein absoluter Favorit ist eindeutig das Roastbeef! So lecker und vor allem einfach hatte ich das nicht erwartet.

Polenta kannte ich bisher nicht. Ich durfte feststellen, dass es mir schmeckt und vielseitig einsetzbar ist. Und ich wusste nicht, dass Kartoffeln so vielseitig sein können – ich sage nur Quetschkartoffeln. Christina hat mir endlich ein Rezept für Gnocchi geliefert, wo mir nicht alles auf den Fingern kleben bleibt...

Rindsgulasch im Backofen fand ich interessant, das Gericht habe ich zwar schon oft gemacht aber noch nie so. Auch die Suppen aus dem Ofen fand ich einerseits spannend aber andererseits auch etwas schräg. Die Resteverwertung mit den Kipferln fand ich toll! Wobei, bei mir bleiben ja nie so viele übrig. Den Abschnitt 'Aus eins mach zwei' fand ich ganz wunderbar. Dort konnte ich mich für keinen Favoriten entscheiden, weil alle toll sind!


Fazit: Ich habe stark geschwankt wie viele Sterne ich vergeben soll. Anfangs dachte ich nur 3, weil wenn man Kochen kann ist das Buch zwar nett, aber nicht wirklich die große Erleuchtung - da fand ich persönlich die Backbücher besser (bin was das betrifft allerdings auch totaler Anfänger gewesen). Dann dachte ich 5, weil das Buch wirklich großartig aufbereitet ist und für Anfänger super Rezepte drinnen sind die bestimmt gelingen. Letztlich wurden es 4, die goldene Mitte denn das Buch liefert leckere und super einfache Rezepte. Aber für 'Vielkocher' ist eben nicht viel neues dabei. Wobei ich es persönlich toll fand das alle Rezepte für den Backofen sind. Am besten mal durchblättern und selbst einen Eindruck verschaffen. Christina backt sich nicht nur in unsere Herzen sondern kocht sich dort auch hin! ♥

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky

Rezensionen von KimVi:

Weihnachtlicher Wohlfühl-Roman

Ein Fest zum Verlieben von Kristin Emilsson

Julia hat so gar nichts für Weihnachten übrig, deshalb hat sie sich in diesem Jahr dazu entschlossen, die Festtage nicht mit ihrer Familie zu verbringen, sondern mit ihrer besten Freundin Party zu machen. Doch leider gesteht ihr die Freundin kurz vor den Feiertagen, dass sie über Weihnachten doch lieber mit ihrem Freund wegfährt.

Da Julia unter keinen Umständen mit ihrer Familie feiern möchte, sagt sie kurzentschlossen zu, als sich ihr die Gelegenheit bietet, auf Gotland als Haus- und Katzensitterin einzuspringen. Doch vor Ort muss Julia feststellen, dass die Hausbesitzer den Job doppelt vergeben haben. Denn vor dem Haus steht Petter, der ebenfalls dafür engagiert wurde. Ein Schneesturm sorgt dafür, dass keiner der beiden die Insel verlassen kann. Deshalb müssen sie sich miteinander arrangieren. Dass das nicht einfach wird, ist Julia von Anfang an klar, denn Petter wirkt spießig und überkorrekt....

Die Handlung startet Mitte Dezember und wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dadurch erhält man die Gelegenheit, die Hauptcharaktere näher kennenzulernen, bevor sie auf Gotland das erste Mal wissentlich vor dem Haus aufeinandertreffen. Da die Kapitel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt die Orientierung leicht. 

Julia und Petter haben mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen. Beide wirken jedoch sehr sympathisch, wodurch man sich entspannt zurücklehnen kann, um die kommenden Ereignisse zu genießen. Dieser Roman zeichnet sich durch eine wunderbare Wohlfühl-Atmosphäre aus. Denn es gelingt der Autorin, das Geschehen so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat selbst vor Ort zu sein. Obwohl Julia Weihnachten nicht mag, braucht man auf eine stimmungsvolle, weihnachtliche Atmosphäre nicht zu verzichten. Im Gegenteil, denn man darf gotländische Weihnachtstraditionen betrachten und außerdem ein Weihnachtfest miterleben, dass zwar auf den ersten Blick nicht traditionell wirkt, aber dennoch den wahren Geist der Weihnacht spiegelt. 

Die Anziehungskraft zwischen Julia und Petter ist spürbar. Scheinbar aber nur für die Leserinnen und Leser und die anderen Protagonisten der Geschichte, denn die beiden Hauptcharaktere sind sich nicht sicher, ob ihre Gefühle erwidert werden und deshalb kommt es zu Missverständnissen. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz, denn Julia kann auch mal über sich selbst lachen. Dadurch wird die Handlung aufgelockert. Durch den flüssigen Schreibstil und die Wohlfühl-Atmosphäre gerät man früh in den Sog der Geschichte und mag das Buch erst aus der Hand legen, wenn man am Ende angekommen ist. 

Ein weihnachtlicher Liebesroman, der durch eine wunderbare Wohlfühl-Atmosphäre überzeugt. 

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Hommage an eine mutige Frau

Dorothea von Jürgen Pettinger

Jürgen Pettinger zeichnet in diesem Buch die Jahre 1941-1944 im Leben der Schauspielerin Dorothea Neff (1903-1986) nach.

Dorothea Neff versteckt in dieser Zeit ihre Lebensgefährtin, die Kostümbildnerin Lilly Wolff in ihrer Wohnung in der Annagasse in Wien. Lilly Wolff ist nämlich gleich doppelt bedroht, denn sie ist lesbisch und Jüdin.

Eine tödliche Kombination während des NS-Regimes, das alle jene, die nicht in ihr Weltbild passen, gnadenlos verfolgt und ermordet. Unmittelbar vor der Deportation zieht Lilli Wolff in Dorothea Neffs Wohnung ein.

Dorothea Neff gefährdet mit dieser großzügigen und mutigen Tat nicht nur ihre eigene Schauspielkarriere, sondern auch ihr Leben. Daher spielt sie in diesen vier Jahren die Rolle ihres Lebens. Lilli muss unsichtbar sein, sich wie ein Geist verhalten. Kein Spaziergang, ja nicht einmal ans Fenster gehen und vorsichtig durch die Wohnung schleichen, denn das Knarren des alten Parkettbodens könnte sie verraten. Wenn Dorothea Neff einen der seltenen Besuche bekommt, muss sich Lilli im Kamin verstecken.

Einer der wenigen Menschen, denen sie vertraut ist der junge Arzt Erwin Ringel, der im selben Haus wohnt. Als Lilli Wolff einen Tumor in der Brust entdeckt, schummelt er sie unter falschem Namen ins Krankenhaus. Sie überlebt die Operation.

Die beiden Frauen leben von den mageren Rationen einer einzigen Lebensmittelkarte. Nur hin und wieder gelingt es der Neff, ein paar Deka mehr zu erhalten.

Als dann noch ein hochrangiger SS-Angehöriger in das Haus einzieht, spitzt sich die Situation für Lilli und Dorothea nochmals zu. Doch mit der Ankunft von Mati und Meta Lillis Freundinnen aus dem zerstörten Köln, entgeht Dorothea Neff der behördlich angeordneten Einquartierung. Nun leben vier Frauen von drei Lebensmittelrationen.

Doch auch mit dem Einmarsch der Russen 1945 scheint die Gefahr noch nicht gebannt zu sein.

Nach dem Ende des Krieges wird Lilli Wolff Europa verlassen und niemals wiederkommen. Dorothea Neff hat über die Jahre im Krieg geschwiegen. Erst 1978 spricht sie in einem Interview darüber. Während das offizielle Österreich nach wie vor keine Notiz davon nimmt, wird der israelische Botschafter in Basel auf diesen Artikel aufmerksam. 1980 wird Dorothea Neff mit der Medaille von Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet.

Meine Meinung:

Wie schon in seinem Buch „Franz. Schwul sein unter dem Hakenkreuz“, hat Jürgen Pettinger mit diesem Buch abermals das Leben homosexueller Menschen während des NS-Regimes nachgezeichnet. Diesmal beschäftigt er sich mit der Schauspielerin Dorothea Neff und der Kostümbildnerin Lilli Wolff, die ein Paar sind. Da Lilli Jüdin ist, schwebt sie in ständiger Gefahr deportiert zu werden.

Die Biografien von Dorothea Neff und Lilli Wolff sind penibel recherchiert. Um die Dramatik dieser Jahre für die Leser erlebbar zu machen, hat Jürgen Pettinger diesmal die Romanbiografie als Erzählform gewählt.

Zahlreiche Fotos ergänzen dieses beeindruckende Buch.

Fazit:

Dieser einfühlsamen und beeindruckenden Romanbiografie, die stellvertretend für Tausende von verfolgten und ermordeten Homosexueller der NS-Zeit steht, gebe ich gerne 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Mord und Intrigen im mittelalterlichen Köln

Das Blutgericht von Köln von Ingo Gach

Wie es sich für einen jungen Adeligen im Mittelalter gehört, nimmt Seyfried von Viskenich zur Freude seines Vaters das Kreuz, wie es im Jargon des Rittertums heißt, und zieht mit dem Kreuzfahrerheer gegen Jerusalem, um die Stadt von den „Ungläubigen“ zu befreien. Er überlebt so manchen Kampf, hält seinen sterbenden Freund im Arm und wird selbst schwer verletzt.

Nach seiner Genesung hängt er das Schwert an den Nagel und lässt er sich zum Feldscher ausbilden. Wenig später vervollständigt er seine Kenntnisse in Salerno, das damals die beste medizinische Ausbildung anbietet.

Als er hört, dass sein Vater wegen Mordes vom Blutgericht in Köln zum Tode verurteilt worden ist. Seyfried glaubt nicht an die seines Vaters und reist nach Köln. Doch er kommt zu spät. Der Vater ist tot, der Besitz und die Ländereien beschlagnahmt worden und die Ächtung über die Familie ausgesprochen. Zudem ist seine kleine Schwester verschwunden.

Er nimmt den Namen seines toten Freundes an und siedelt sich als Medicus in Köln an. Daneben beginnt er zu recherchieren und verfängt sich einem Netz voller Intrigen, aus dem es fast kein Entrinnen gibt.

Meine Meinung:

Autor Ingo Gach ist es sehr gut gelungen, die Atmosphäre des Mittelalters einzufangen. Die Lebensweise der Menschen wird sehr gut beschrieben. Der Leser kann sich das mittelalterliche Köln sehr gut vorstellen.

Neben fiktiven Gestalten begegnen wir auch historischen Figuren. Eine zentrale Rolle in diesem von Intrigen reichen historischen Roman spielt Richard Löwenherz, der auf der Rückreise von diesem Kreuzzug vom Babenbergerherzog Leopold gefangen genommen worden ist. Seine Mutter Eleonore bringt höchst persönlich das Lösegeld nach Köln, was natürlich allerlei Begehrlichkeiten weckt.

Fazit:

Ein sehr gut gelungener historischer Roman, der im mittelalterlichen Köln spielt. dem ich gerne eine Leseempfehlung und 5 Sterne gebe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungene Fortsetzung

Graffitikatz von Kaspar Panizza

In ihrem 8. Fall bekommen es Kommissar Steinböck und seine Katze Frau Merkel mit zwei Toten zu tun, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Denn einer ist ein reicher Erbe und der andere ein Altrocker. Erst als der Rechtsmediziner Kessel entdeckt, dass beiden ein Stück ihrer tätowierten Haut abgezogen worden ist, scheint es einen Zusammenhang zu geben.

Daneben spielt das Tagebuch eines schwangeren Mädchens eine nicht unwesentliche Rolle.

Gleichzeitig soll der Graffiti-Künstler Bansky in München sein, was sowohl unter der Schickeria und den Adabeis als auch bei der Presse für Aufregung sorgt. Hier kommt Frau Merkel ins Spiel, denn sie verscheucht die allzu aufdringliche Reporterin Sabine Husup bei ihrer nächtlichen Jagd auf den Künstler. Bei ihren nächtlichen Streifzügen lernt Frau Merkel Banskys Leibwächter kennen, der die Katze ebenfalls verstehen kann.

Wie das alles zusammenhängt und wie Steinböck gemeinsam mit seinem Team die Morde aufklärt, lest bitte selbst.

Meine Meinung:

Autor Kaspar Panizza beschert seinen Leser mit diesem Band wieder ein großes Lesevergnügen. Doch neben den humorvollen Dialogen zwischen Steinböck und seiner Katze lenkt er die Aufmerksamkeit seiner Leser auf aktuelle Themen. Da ist z. B. der Hype, um den quasi unsichtbaren Künstler Bansky oder die Sucht mancher Menschen, ihren Körper über und über mit Tattoos zu überziehen.

Wie immer ist der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Kommissar Steinböck und Katze Frau Merkel benehmen sich wie ein altes Ehepaar. Die beiden machen es sich vor dem Fernseher gemütlich und diskutieren über das Programm.

Frau Merkel ist zu Beginn ein wenig verstimmt, ist doch Thunfisch, der Dackel eines Kollegen, für mehrere Tage zu Besuch. Für ihn hat die Katze nur Verachtung übrig.

„...Der Köter versteht dich sowieso nicht. Seine beiden Gehirnzellen braucht er für Fressen und Pennen...“

Fazit:

Ein komplexer Krimi, der mit den witzigen und tiefschürfenden Dialogen von Steinböck und Frau Merkel punktet. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die ganze Reihe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein komplexer und stellenweise skurriler Krimi

Natternsteine von Helmut Vorndran

Worum geht’s diesmal?

Es herrscht Saure-Gurken-Zeit bei Franz Haderlein & Co und die Ermittler sind angehalten alte Akten zu sortieren. Entsprechend schlecht ist die Stimmung. Zudem ist Bernd „Lagerfeld“ so richtig neben der Spur, ist er doch seiner Familie verlustig geraten. Nur die Ausbildung von Presssack, dem talentierte Ermittlerferkel hält in halbwegs aufrecht.

Er verlässt die Dienststelle mit einer fadenscheinigen Ausrede und gerät in eine Demo von Corona-Leugnern und Impfgegner.

Gleichzeitig gibt es auf der Schwäbischen Alb zwei tote Bergsteiger. Ein ehrgeiziger Kletterer, der trotz schlechter Sicht in die Wand steigt, greift statt in den Felsen in eine Leiche und flugs gibt es zwei Tote. Die Identität des Kletterers ist bekannt, die des zweiten Toten leider nicht, denn es fehlt im Entscheidendes: nämlich der Kopf.

Wenig später werden in alten Polizeiakten weiter kopflose Tote entdeckt. Gibt es einen Zusammenhang mit der aktuellen kopflosen Leiche?

Meine Meinung:

Gekonnt lässt Autor Helmut Vorndran seine Geschichte wieder auf mehreren Zeitebenen spielen. Zahlreiche anfangs lose Fäden werden letzten Endes zu einem dicken Zopf geflochten. Ein geschickter Schachzug, stellen auch die Epiloge dar, die das Leben der Beteiligten bzw. Betroffenen nach dem Ende der Ermittlungen beschreiben.

Gut gefällt mir, dass das Politisieren rund um ein mögliches (?) eigenes Bundesland Franken in den Hintergrund tritt. Als Österreicherin kann ich diese Bestrebungen nicht wirklich nachvollziehen. Was allerdings auch bei uns immer wieder die Wogen hochgehen lässt, sind Autokennzeichen. Daher musste ich hier herzlich lachen. als Polizeichef Suckfüll, die angebotene Stelle nicht antreten will, weil sein Dienstwagen das verhasste Hassfurther (sic!) trägt.

Die Szene, in der Franz Haderlein von einem greisen Ehepaar nicht nur mit fränggischen Worten, sondern auch mit gutem Porzellan beworfen worden ist, klingt zwar im ersten Moment witzig, ist es aber in Wirklichkeit nicht.

Fazit:

Diesem spannenden und stellenweise skurrilen Krimi gebe ich gerne 4 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis

Rezensionen von Tara:

Langweilig

Wo die Liebe dich findet von Katy Turner

Alleine das sich immer zu wiederholende Wort „aye“ wäre ein guter Grund dieses Buch mit nur einem Stern zu bewerten. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und dann erst nach 2 Wochen bemerkt, dass ich vergessen habe weiterzulesen. Ich denke das sagt schon viel aus. Dem Buch fehlt es nämlich komplett an Spannung.

Der Spannungsbogen liegt im kompletten Roman am Boden, wenn nicht sogar im Minusbereich. Nichts in dem Roman hat auf länger mein Interesse geweckt, weder die Figuren, noch die „Lovestorys“, noch das Setting. Die Figuren sind alle humorvoll geschrieben, aber leider konnte ich mit keiner so wirklich warm werden. Chloe, die Arbeitskollegin und Freundin der Protagonisten, hat mir jedoch am besten gefallen, weshalb ich die Lovestory zwischen ihr und Angus sogar besser fand als die von der Protagonistin.
Der Schreibstil war zwar einfach zu lesen, aber ich fande es teilweise nervig, dass einfach mitten im Kapitel die Sichtweisen plötzlich geändert wurden von einem Satz zum anderen. Außerdem haben mich die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln genervt, die nicht erklärt wurden. Rechtschreibfehler gab es zu dem auch noch.
Mein Fazit: spart euch lieber das Geld.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Rezensionen von Tara:

Enttäuscht

Vom Ende der Nacht von Claire Daverley


Die Triggerwarnungen, die es in diesem Buch geben sollte, scheinen schier endlos. (Hier einige Beispiele: Tod, Depressionen, Suizid, Zwangsstörungen, Alkoholsucht,…). Man kann also sagen, dass das Buch so ziemlich das Gegenteil eines Feelgood- Romans ist. Meiner Meinung nach ist es bei diesem Buch so, dass man die Story entweder total mitfühlen kann oder sich durch das Buch durchquält.

Bei wir war leider letzteres der Fall. Ich habe ungefähr die Hälfte des Buches gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Durch die Er/Sie Erzählform und wechselnde POV alle paar Seiten, habe ich mich schwer damit getan, mit den Protagonisten warm zu werden. Vor allem Rosie hat mich oft in den Wahnsinn getrieben. Ich konnte ihre Lebensentscheidungen einfach nie nachvollziehen. Will und sie haben sich seit sie Teenager waren geliebt. Will wollte immer mit ihr zusammen sein, sie ja eigentlich auch und trotzdem hat sie in einem Zeitraum von ca. 20 Jahren ungefähren alles getan, um sich von ihm zu distanzieren, nur um dann immer wieder zu ihm zurückzukommen und ihm Hoffnungen zu machen. Genau so hat sich das Buch für mich angefühlt, es hat sich einfach nur im Kreis gedreht. Das Buch hat sich total gezogen und der Plot hat sich überhaupt nicht gesteigert. Ich habe selten so darauf hingefiebert ans Ende eines Buches zu gelangen. Leider keine Buchempfehung von mir. 1.25/5 Sternen

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Heute gibt es Streit! Vertragen find ich gut! von Andrea Schütze

Das Buch erzählt die Geschichte eines Streites aus 2 Perspektiven. Jede Streitpartei stellt ihre Sicht der Dinge dar mit dem Wendebilderbuch. Violetta ist ein frecher, selbstbewusster Wirbelwind, ein wenig stur, fast schon streitsüchtig. Sie fühlt sich schnell ausgeschlossen. Violetta möchte unbedingt die Hauptrolle im Theaterstück haben.

Pablo ist so ganz anders. Sanft, ruhig, fast ein wenig unsichtbar. Normal kann er sich schwer durchsetzen. Deshalb wundert sich Violetta auch, als er mal es versucht, um sich durchzusetzen und die Hauptrolle zu erhalten.

Ich fand die Geschichte toll erzählt.Das Grundproblem greift die Lebenswelt der Kinder auf. Die Besetzung eines Theaterstückes führt ja immer wieder oft zu Konflikten. Durch die beiden Perspektiven werden die unterschiedlichen Standpunkte gut klar. Auch der Lösungsansatz ist sehr passend und altersadäquat. Es zeigt die unterschiedlichen Perspektiven auf die Situation und es gibt eine Lösung, die für alle gut passt. Die Geschichte besticht aber nicht nur textlich, sondern auch durch tolle Bilder. Die großen und ziemlich farbenfrohen Bilder unterstreichen den Text und transportieren die Emotionen sehr gut. Die Geschichte hat uns sehr gut gefallen und das Buch ist auch gut für den Kindergarten geeignet, um das Thema Konflikt und Konfliktlösung zu erarbeiten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben

Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gefallen

Die Hochhaus-Detektive – Achtung, Handyfalle! (Die Hochhaus-Detektive-Reihe Band 2) von Johanna Lindemann

Zum Inhalt:
Anton kann es nicht fassen, wie wenig Ahnung Isha und Mesut von den ganzen neuen Medien haben. Als er beobachtet, dass Maxim einem kleinen Mädchen ein Smartphone abnimmt, ist er sicher, dass da was faul ist. Und scheinbar ist das nicht das einzige Handy dass verschwunden ist und das ruft natürlich die Hochhausdetektive auf den Plan.

Meine Meinung:
Klar geht es in erster Linie um eine weitere spannende Detektivgeschichte, aber was mir besonders gut gefallen hat, dass so nebenbei auch Themen aufgegriffen werden, die gerade in jungem Alter schon Beachtung finden sollten, wie zum Beispiel Vorurteile zu überwinden oder auch kritische Mediennutzung. Das hat mir fast noch mehr gefallen als der eigentliche Detektivfall. Das Buch war wieder gut und interessant geschrieben und ich denke, es wird bei der Zielgruppe ankommen.
Fazit:
Hat mir gefallen

im Shop ansehen weitere Rezensionen von brauneye29