Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Eine besondere Lesenacht
Valerie - Retterin der Bücher von Kathleen Freitag
Zum Buch:
Valerie liebt zwei Dinge, ihren Hund Sonntag und Bücher. Bei einer Lesenacht in der Schule trifft sie in der Schulbibliothek ein seltsames Wesen. Es ist ein Bücherzwirp, der kleine Zwirp soll dafür sorgen dass alle Figuren in ihren Büchern bleiben. Allerdings ist er ein wenig ungeschickt.
Valerie und ihr Hund Sonntag wollen ihm dabei helfen
Meine Meinung:
Das Cover ist total süß, ich mag die Blütenblätter aus Buchseiten. Auch Im inneren ist das Buch ganz zauberhaft illustriert, aber nur in den Farben grau und grün, sieht aber trotzdem wunderschön aus.
Die Geschichte ist sehr gut zu lesen, eignet sich zum Vorlesen ab sechs, sieben Jahren und später zum Selberlesen. Außerdem liebe ich Geschichte über und mit Büchern. Ein Abenteuer das richtig viel Lesefreude verbreitet, ich habe es jedenfalls sehr gerne gelesen und mich ganz wunderbar amüsiert. Eine großartige Story, ein großartiges Buch, welches seinen Platz auf der Shortlist des Kinderbuchpreis mehr als verdient hat.
Ganz nebenbei, auch für erwachsene LeserInnen durchaus noch lesenswert, auch ohne Kind (;
Rezensionen von Lilli33:
Spannende Horrorgeschichte
Das Nachthaus von Jo Nesbø
Spannende Horrorgeschichte
Inhalt:
Nach dem Tod seiner Eltern wird der Teenager Richard von Frank und Jenny adoptiert. In der kleinen Stadt Ballantyne fällt es ihm schwer, Fuß zu fassen und Freunde zu finden. Als dann ein Mitschüler spurlos verschwindet, glaubt keiner Richard die haarsträubende Geschichte, die er erzählt …
Meine Meinung:
Jo Nesbø kennt man vor allem durch seine Harry-Hole- und andere Krimis.
So ist es kein Wunder, dass man auch hier einen Krimi erwartet, zumal der Klappentext dies meiner Meinung nach suggeriert. Doch weit gefehlt!
Ich empfand den Roman als Horrorgeschichte mit leichtem Gruselfaktor. Allerdings war er durchaus spannend erzählt und so hatte ich trotz falscher Erwartungen kein negatives Leseerlebnis. Ein bisschen zu abstrus fand ich es allerdings schon.
Der erste Teil des Buchs wird aus der Sicht des jugendlichen Richard wiedergegeben. Mit den Gedanken des Jungen und einem entsprechenden Schreibstil wirkt es dann eher wie ein Jugendbuch. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Teil II spielt dann fünfzehn Jahre später und rückt die vorherigen Ereignisse in ein neues Licht, bis Teil III dann alles auflöst - oder doch nicht?
Der Roman lebt von seiner schaurigen Atmosphäre, von der Ungewissheit über das Geschehen, auf die die Lesenden sich einlassen müssen und von vielen gruseligen und auch irgendwie witzigen Ideen des Autors.
Fazit:
Ganz anders als Harry Hole und auch kein Krimi, trotzdem unterhaltsam und spannend.
Rezensionen von liesmal:
Ein kleiner Buchladen... Doch wie viel mehr erzählt diese Geschichte
Der Buchladen am Ende der Welt von Ruth Shaw
Es ist nicht nur der kleine Buchladen am Ende der Welt, auf den ich schon beim Betrachten des Covers Lust bekommen habe. Vielmehr wird meine Neugier geweckt durch den Untertitel „Eine wahre Geschichte über ein abenteuerliches Leben und die Liebe zum Lesen“.
„Mein Vater hatte mir gesagt, dass die Lösung eines Problems immer nahelag, man musste nur nach Gelegenheiten suchen.
“
Oder auch: „… dass das Leben wie ein Kartenspiel sei. Man bekommt ein Blatt, und die Art und Weise, wie man dieses Blatt spielt, entscheidet über … das restliche Leben.“
Abenteuerlich, bunt und abwechslungsreich, so ist ihr Leben immer gewesen. Und obwohl selbst manchmal fast am Ende, beweist Ruth Shaw immer wieder eine beeindruckende Stärke. Mit diesem Buch hat sie ein außergewöhnliches Werk geschaffen. Der Schreibstil ist atemberaubend, kraftvoll, empathisch!
Wunderschön sind die kleinen Anekdoten von Menschen, die ihren Buchladen besuchen, und großartig, wie sie in die Lebensgeschichte „eingestreut“ sind.
Was mir auch sehr gefällt, sind die Fotos mit kurzen Informationen in der Buchmitte, weil ich mich durch die Bilder noch näher fühle.
Ich bin so dankbar, dass Ruth Shaw ihre Geschichte(n) nicht für sich behalten hat, sondern sie mit den Menschen teilt. Sehr lesenswert und bereichernd!
Ich finde die gesamte Biografie von Ruth Shaw so unglaublich spannend und interessant, dass ich nicht nur den Buchladen, sondern auch die Inhaberin gern persönlich kennenlernen würde. Doch leider ist Neuseeland soooo weit weg!
Rezensionen von Franziska Fiske:
Schön und berührend.
Heartbreak von Tarkan Bagci
In diesem Buch werden wichtige Themen angesprochen, vor allem Psychische Erkrankungen. Daher war ich umso neugierig dieses Buch zu lesen.
Kurzer Inhalt:
Die Hauptprotagonistin leidet an Depression und Panikattacken. Ständig ist sie den Druck ihrer Mutter und ihren Chef auseinandergesetzt. Von hier auf jetzt verschwindet dann auch noch ihre große Liebe Emil.
Währenddessen hat der Sänger Tom ein Unfall, wobei ein berühmter Fernsehhund stirbt, Toms Karriere scheint zu drohen kaputt zu gehen.
Zufällig treffen sich Marie und Tom und die Geschichte der beiden fängt erst richtig an.
Hier gefiel mir der Schreibstil, es hat spaß gemacht zu lesen und wollte nicht aufhören. Es war schön und berührend zu gleich. Auch die Themen waren gut ausgewählt. Ich finde es sollte eh mehr über Psychische Erkrankungen geschrieben werden, da man einfach nicht wegsehen soll und wichtig ist!
Rezensionen von Lerchie:
Grausam und blutig
Rotkäppchen lügt von Elias Haller
Mit diesem Buch beginnt die Thriller-Trilogie von Elias Haller. Es geht zunächst um Korruptionsfälle, in den eigenen Reihen die die unbestechliche Nora Rothmann bearbeitet. Doch sie ist beim LKA Berlin auch verhasst. Anscheinend hat hat sie mit ihren Nachforschungen gegen den pensionierten LKA-Präsidenten eine nie dagewesene Gewaltspirale ausgelöst.
Der Killer ist ein blutdürstiger Wolf der durch die Hauptstadt zieht. Es geht ihm um größtmögliche Schmerzen seiner Opfer und dabei inszenieret er abartige Märchenversionen von Rotkäppchen. Denn dieses hat gelogen.
Meine Meinung
Beim Lesen dieses Buches hatte ich das Gefühl, dass das Blut aus den Seiten herausläuft! Am Anfang mochte ich von den Ermittlern keinen, doch so langsam freundete ich mich mit Nora Rothmann an. Irgendwie wurde sie mir sympathisch, auch wenn es später zu einem Ereignis kam, das auch sie erschütterte. Ein Ereignis aus ihrem Privatleben. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten dann gut hineinversetzen. Mein Lesefluss wurde nicht gestört, weil es eben keine Unklarheiten im Text gab. Rothmann ist starköpfig, wenn sie sich mal auf jemanden eingeschossen hat, dass ist sie kaum von Gegenteil zu überzeugen, bzw. davon abzubringen. In diesem Fall ist dies der pensionierte LKA-Präsident. Wenn ich schrieb, das Blut laufe geradezu aus den Seiten heraus, so meine ich damit, dass es immer wieder grausame Verbrechen gab. Und ich denke, zumindest mir ging es so, dass man so schnell nicht auf den Täter kommt. Auf jeden Fall hätte ich ihn in dieser Person nicht vermutet. Dies ist ein richtiger brutaler Thriller, wo der Täter auf die abartigsten Ideen kommt, es grenzte fast am Horror. Das Buch war spannend, und auch wenn ich eigentlich nicht so der Leser von superbrutalen Krimis bin, so hat mich dieses Buch doch gefesselt und ich werde sehen, ob ich die folgenden zwei Bände auch lese. Der nächste erscheint am 16. Januar 2023 und trägt den Titel Vöglein schweigt. Dann folgt der dritte Band mit dem Titel Schneeweißchen stirbt cm 16 April 2023. Ich möchte schon gerne wissen, was dem Autor da noch alles einfällt. Allerdings habe ich auch so noch genug zu lesen. Ich werde sehen. Von mir bekommt er auf jeden Fall eine Weiterempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
Rezensionen von liesmal:
Ein magischer Adventskalender
Der Adventskalender zum Glück von Siri Østli
Lust auf Weihnachten verspürt Fie ganz sicher nicht! Nachdem ihr Mann sich von ihr getrennt hatte, sie dadurch auch ihren gemeinsamen Arbeitsplatz verloren und obendrein zu ihrem Sohn kaum noch Verbindung hat, ist sie in ein tiefes Loch gefallen.
Was für ein Glück, dass Fie eine ideenreiche Schwester hat.
Die wohnt zwar weit weg von Fie, aber sie hat einen Plan. Mit einem ganz besonderen Adventskalender will Sara ihre Schwester auf andere Gedanken und ins Leben zurück bringen. Es ist weder ein Adventskalender mit Türchen, von denen täglich eines geöffnet wird, noch hält er kleine Leckereien bereit: Fie bekommt von Sara ganz spezielle Aufgaben unterschiedlicher Art gestellt, die sie zu erledigen hat.
Damit beginnt eine wirklich schöne adventliche Geschichte. Was sich allein aus der Aufgabe ergibt, Kekse zu backen, ist so toll! Mir gefallen auch Lykke und deren Oma Klara, die allerdings auf den ersten Blick etwas chaotisch erscheinen. Lykke ist nämlich nicht nur äußerlich so ganz anders als Fie, und Klara mit ihrem Geschäft…
Auf jeden Fall entwickelt sich eine bunte, turbulente Geschichte mit mehr oder weniger merkwürdigen Aufträgen. Es macht wirklich großen Spaß, das Buch zu lesen und Fie bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu begleiten. Der Schreibstil macht gute Laune und es gibt viele Passagen, die lustig sind, ohne albern zu wirken. Doch auch Besinnliches, Erschreckendes und manchmal Trauriges kommen nicht zu kurz.
Wer in der Adventszeit gerne liest, ist mit diesem Buch mit den kurzen Kapiteln gut beraten. „Der Adventskalender zum Glück“ beschert die richtige Stimmung und unterhaltsame Stunden.
Rezensionen von Meli:
Wohl eher "Flame & Arrow" Teil 3 - mit La Catrina als Nebenfigur
Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen von Sandra Grauer
Von außen weiß man es gar nicht, aber im Vorwort wird erklärt, dass "Flowers & Bones" im gleichen Universum spielt wie "Clans of London" und "Flame & Arrow", und dass die Ereignisse der anderen Bücher Auswirkungen auf die neue Geschichte haben. Allerdings ist da von Easter Eggs die Rede und dass man die Dilogien unabhängig voneinander lesen könnte.
Das ist meiner Meinung schon eine Untertreibung, denn es kommen so viele Charaktere aus den anderen Büchern vor, dass es außer Valentina und ihrer Familie nicht einmal neue Charaktere gibt. Freunde, Love Interests, Antagonisten - alles Protagonisten und andere Charaktere aus den anderen Dilogien.
Die Handlung ist auch dementsprechend eng mit der Handlung der anderen Bücher verknüpft und schließt an das Ende von "Flame & Arrow" an. Hexen und Drachen sind die magischen Wesen, deren Probleme hier im Fokus sind, Valentina ist schon eher eine Randfigur in ihrer eigenen Geschichte. Klappentext und äußere Gestaltung versprechen eine Geschichte über La Catrina und mexikanische Kultur, aber das geht hier definitiv unter. Ich weiß aber auch nicht, ob ich viel zu der Handlung sagen kann, ohne zu viel vom Ende von "Flame & Arrow" zu verraten und ich würde auch nicht empfehlen, die Bücher unabhängig voneinander zu lesen, weil die Reihen wirklich stark aufeinander aufbauen. Auch wenn hier alle wichtigen Ereignisse und Beziehungen ausführlich erklärt werden, würde man ohne Vorwissen vermutlich nicht gut mitkommen.
Valentinas Geschichte besteht aus den Sorgen um ihre langsam erwachenden Kräfte, die sie verbergen möchte, und ihrer Liebesgeschichte mit Hexe Lili, die sich etwas schnell entwickelt und mich auch nicht packen konnte. Außerdem hat noch Valentinas Bruder Emiliano eine eigene Perspektive und er ist schon ziemlich anstrengend. Seine Träume von einer Fußballkarriere wurden plötzlich zerstört und seitdem ist er voller Wut und Frustration. Er gerät dabei ein wenig auf die schiefe Bahn, merkt das aber auch. Rational sind weder seine Gefühle noch seine Taten, da er gleichzeitig merkt, dass er im Unrecht ist, daher nervt er schon ziemlich.
Neben der Tatsache, dass die erwartete Geschichte nur eine kleine Randhandlung ist, fand ich die Story auch einfach nicht besonders gut. Es zieht sich alles ziemlich in die Länge, weil so viel erklärt wird, der Inhalt vom Klappentext kommt sehr spät im Buch, alles ist sehr vorhersehbar und die Charaktere handeln manchmal auch überhaupt nicht logisch. Manche Probleme wirken einfach zu konstruiert und generell wirken die Charaktere etwas einfältig.
Fazit
Ich fand es schade, dass das Buch mehr eine Fortsetzung einer anderen Dilogie ist, statt die neue Geschichte zu erzählen, die man erwartet. Insgesamt fand ich sowohl die Handlung als auch die Charaktere nicht besonders gelungen, vom unzutreffenden Marketing von "Flowers & Bones" ganz zu schweigen.
Rezensionen von Meli:
Entspannt, gemütlich, langweilig.
Skogen Dynasty (Crumbling Hearts, Band 1) von Carolin Wahl
Sanders gehört zu einer reichen Familie und ist schon einen bestimmten Lebensstil gewohnt, doch nach einem skandalösen Video wird er von seiner Familie zu einer Trekkingtour angemeldet, wo er einfach nur keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen soll. Dort kommt er zur Ruhe und lernt auch Norah kennen.
Norah ist Trekkingführerin und auch glücklich mit der anstrengenden Arbeit, bei der sie so viele verschiedene Menschen trifft, aber es ist nicht ganz klar, wie ihre Zukunft aussieht.
Möchte sie bei ihren Großeltern bleiben und die Touren leiten, oder ergreift sie auch mal die Chance, etwas neues auszuprobieren?
Auf den ersten Blick wirkt der attraktive Sanders schon arrogant, doch während der Wanderung ist er nicht nur freundlich, er zeigt auch seine feinfühlige Seite und unerwartete Stärken. Er ist schon etwas paranoid, weil ihm immer Presse und Fans an den Fersen kleben und ihm kaum Privatsphäre gönnen, aber eigentlich ist er bodenständig, interessiert sich für andere Menschen und ist manchmal auch unsicher, besonders seine Familie macht ihm oft Druck.
Beide Protagonisten sind sehr nett und dann sind sie auch noch in der größtenteils idyllischen Umgebung unterwegs, wo man viel Zeit hat, um auf Gefühle einzugehen und Beziehungen zwischen den Charakteren auszubauen, die zusammen mit ihnen auf Wanderung sind. Es ist eine langsame Geschichte mit wenig Spannung, die mich nicht wirklich packen konnte, dafür war sie mir zu ereignislos und die Charaktere letztendlich auch eher oberflächlich.
Fazit
Insgesamt fand ich diese Liebesgeschichte einfach langweilig. Mit der Wanderung und den entspannten Beziehungen zwischen den Charakteren hat es eine eher gemütliche Atmosphäre und am Ende hatte ich das Gefühl, das fast nichts passiert ist.
Rezensionen von gerlisch:
Sie sind nicht füreinander bestimmt, oder??
Vom Ende der Nacht von Claire Daverley
Rosie und Will lernen sich in der Schule kennen und sind fasziniert voneinander. Doch Rosie hat bereits Pläne für ihre Zukunft und will sich deshalb nicht auf Will einlassen. Sie gehen zunächst getrennte Wege, können sich aber nicht vergessen. Jedoch kommt den beiden immer wieder das Leben in die Quere, kann es trotzdem eine Chance für ihre Liebe geben?
Erzählt wird die Story im Wechsel aus der Sicht von Rosie und Will.
Mit einem einfühlsamen Schreibstil lässt die Autorin uns an dem Leben der beiden teilhaben. Sie sind wie Seelenverwandte mit einer starken Anziehungskraft. Doch ein schwerer Schicksalsschlag trennt die unsichtbaren Ketten fast auseinander, trotzdem sind die beiden starke Partner die immer wieder aufeinander zugehen.
Rosie steht stark unter dem Einfluss ihrer kontrollierenden Mutter. Sie ist sehr harmoniebedürftig, will es allen recht machen, hat aber mit Zwangsstörungen zu kämpfen. Will dagegen ist der typische "Bad Boy", vom Vater und danach von der Mutter verlassen, wächst er bei den Großeltern auf. Schon in jungen Jahren hat er bereits unter Depressionen zu leiden, die seine Pläne für die Zukunft durchkreuzen.
Dieser gefühlvolle Roman hat mich sehr gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den beiden weitergeht und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Rezensionen von Anno:
Neue Abenteuer
Nico und Will - Reise ins Dunkel von Rick Riordan; Mark Oshiro
„Nico und Will“ ist ein Spinn-off der bekannten „Helden des Olymp“- Reihe von Riordan und baut auf die darin enthaltenen Abenteuer auf. Somit ist es unbedingt erforderlich sowohl mit der Handlung als auch den Charakteren der Reihe vertraut zu sein.
Mit Hilfe einiger Zeitstränge erfährt man nicht nur von Nico und Wills Liebesgeschichte und ihrer aktuellen Reise in den Tartarus.
Auch die Handlung aus HdO wird aus Nicos Sicht noch einmal bruchstückhaft aufgerollt, was einen sehr interessanten Blick auf die bisher geschehenen Ereignisse ermöglicht.
Für die Lovestory der beiden Jungs hat Riordan die Hilfe von Mark Oshiro in Anspruch genommen. Und auch wenn Riordans Stil im Buch durchgängig vorhanden scheint, meine ich doch auch andere Einflüsse wahrzunehmen. So erscheint mir die Liebe der beiden deutlich greifbarer als die zwischen Annabeth und Percy. Die Charaktere wirken weicher und Neckereien, wie z.B. Glücksbärchi schienen auch erst etwas ungewöhnlich für diese Reihe.
Das Abenteuer an sich ist überaus fantastisch, abwechslungsreich und reicht von spannend über gruselig, bis süß und herzerwärmend. Die Zeitstränge des Buches verwirrten mich zwar anfangs etwas, es wurde jedoch versucht diese teils mit Hilfe grauer Wolkenoptik oder einem Boot als Kapitelbild von der eigentlichen Handlung optisch zu trennen. Dazu kam der schwer greifbare Charakter des Tartarus, der aber natürlich mit den Reiz des Buches ausmacht. Und auch die Liebesgeschichte selbst empfand ich als sehr gelungen. Sie greift nicht nur den heutigen Zeitgeist auf, sondern spannt sogar auch einen Bogen zu den alten Gottheiten. Ach, es war einfach schön mitzuerleben, wie die Jungs sich während der Reise entwickelten.
Ich, jedenfalls bin begeistert und kann dieses Buch jedem Riordan-Fan nur wärmstens empfehlen!











