Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Anders als erwartet
Flowers & Bones 1: Tag der Seelen Flowers & Bones von Sandra Grauer
Zum Inhalt:
Valentina ist eine Catrina, eine Frau die mit den Toten kommunizieren kann und verlorene Seelen ins Reich der Toten zu führen. Doch offenbaren darf sie das nicht, denn der dunkle Bund jagt unerbittlich Wesen mit unnatürlichen Fähigkeiten. Valentina vertraut sich Lily an, einer Hexe, die aber durchaus ihre eigenen Pläne verfolgt.
Meine Meinung:
Hier habe ich mich eindeutig vom Cover verführen lassen, aber irgendwie hatte ich doch schon etwas anderes erwartet als ich dann bekommen habe, denn um die Funktion als Catrina ging es meinem Gefühl nach doch zu wenig. Unbenommen war das Buch, in meinem Fall Hörbuch trotzdem interessant, aber die Story ging in eine andere Richtung als ich erwartet hatte, denn es ging mir persönlich viel zu sehr um romantische Gefühle. Gelesen war das Hörbuch gut, das hat mich im Wesentlichen beeinflusst, das ich zu Ende gehört habe.
Fazit:
Anders als erwartet
Rezensionen von Kwinsu:
Sprachlos hadern
Diamantnächte von Hilde Rød-Larsen
"Und dann hob ich ab und trieb sanft im Zimmer umher, ganz von allein." (S. 237)
Genauso wie eben angeführtes Zitat treibt die Geschichte der Protagonistin - einmal heißt sie Agnete, einmal Marianne - umher, zwar nicht immer sanft, aber ganz von allein. Wobei, ich bin mir unschlüssig ob es tatsächlich eine Geschichte ist.
Vielmehr sind es Gedanken, die wir in "Diamantnächte" mitverfolgen können. Zwar gibt es eine Rahmengeschichte, diese erscheint aber zweitranging. Dabei hadert die Erzählerin ständig - mit sich, mit dem Gesehen Werden, mit einer angeblichen Inkompetenz mit Menschen umzugehen, mit Beziehungen, mit Träumen und Selbstverletzungen. Den roten Faden bildet dabei eine Beziehung zu einem wesentlich älteren Mann - der Vater einer Freundin - die sie Jahrzehnte aufrecht erhält, auch wenn sie immer nur eine flüchtige Begegnung darstellt. Es ist nicht klar: geht es um Sex, um Nähe, sieht sie der Mann, wie sie ist, weil er glaubt, dass er es kann? Was zieht sie immer und immer wieder zu ihm? Was ist so speziell an dieser Beziehung, dass sie deren Geschichte niederschreiben muss? Was ist es, das Agnete, oder Marianne, antreibt und wo will sie überhaupt hin? Mühelos könnte ich noch zahlreiche Fragen formulieren, eine Antwort bekomme ich in diesem Buch aber nicht.
Interessant ist der Aufbau des Buches: es umfasst drei Abschnitte. Im ersten versucht sie sich einer Geschichte anzunähern, wird aber immer wieder von ihren Gedanken unterbrochen. Sie erkennt, dass sie so nicht zum Ziel kommt (welchem???). Bis hierhin ist aus der Ich-Perspektive erzählt. Im nächsten Kapitel plötzlich wechselt die Erzählweise auf eine Erzählung in der Dritten Person. Nun heißen die Protagonist*innen anders, aus Agnete wird plötzlich Marianne und es wird geschildert, wie sie den Mann - hier heißt er nun Alexander und nicht mehr Christoph - kennenlernt. Er ist der Vater ihrer Freundin Jenny, die hier nun aber Sarah heißt. Nachdem sie und Alexander die ersten Intimitäten ausgetauscht haben, endet scheinbar völlig natürlich die Freundschaft zwischen Agnete und Jenny. Im dritten Abschnitt kehrt die Ich-Erzählform wieder zurück, der Mann wird nun schlicht C benamt. Hier tauchen wir mehr und mehr in die Gegenwart der Protagonistin ein - vermutlich versucht sie zu schildern, warum alles so geworden ist, wie es ist. Angenehm ist im Buch, dass die Unterkapitel nur sehr kurz sind, teilweise nur zwei Zeilen und ein neues beginnt immer in der Mitte der Seite - das Buch kann also schnell hinter sich gebracht werden.
"Diamantnächte" macht mich sprachlos und ich hadere. Sprachlos, weil mir nicht eingeht, was das Buch eigentlich erzählen will. Ich verstehe es schlicht nicht. Nichts scheint von Bedeutung zu sein, aber alles ist pathetisch wichtig. Ich hadere, weil der Erzählstrang, die Geschichte wirklich gut sein könnte, würde sie auserzählt werden, würde sie tiefer gehen, würden wenigstens Ansätze von Erklärungen vorhanden sein. Trotzdem ich daran wirklich kaum etwas verstehe, ich mich zwischendurch ob der fehlenden Tiefe und Nachvollziehbarkeit geärgert habe, habe ich das Buch nichtsdestotrotz irgendwie doch gern gelesen.
Rezensionen von Daggy:
Eine neue Heldin im Wald
Jessi, die Raubhäsin (Klein, aber oho!) von Kai Lüftner
Böse und ein wenig verschlagen schaut Jessi auf dem Cover. Kein sehr sympathisches Tier und das ist Jessi auch nicht.
Zunächst ist Jessi noch klein, mit riesigen Augen und einem rosa Tuch um den Hals, doch bald wird ihr blick böse und sie will wissen, was hinter dem Gitter passiert. Dann kommt ein „Schnitt“ und Jessi inzwischen mit eingekerbten Ohren und nur einem Vorderzahn streift durch den Wald.
„Hunderttausende Geschichten weiß im Wald man zu berichten“ Jessi will kein Beutetier mehr sein und so wird dieser Satz häufig wiederholt. „Dieser Wald, so viel ist klar, ist nicht mehr, was er früher war.“ Jessi wird zum Beschützer der Beutetiere und befreit den Eichelhäher vor dem Fuchs und die Maus von der Eule. Doch als sie das Meerschweinchen vor der Schlange rettet, muss sie sich damit auseinandersetzen, dass das Meerschweinchen bei ihr bleiben möchte. Doch Jessi will alleine kämpfen und jagt das Meerschweinchen fort. Doch dann denkt Jessi drüber nach, dass sie am Anfang allein im Käfig saß.
Für mich ist die Darstellung von Jessi ein wenig zum Fürchten, sicher sollen das die anderen Tiere auch, denn nur so kann sie den Opfern helfen. Es bleibt dann doch die Frage offen, wovon ernähren sich die Tiere dann, wenn Jessi sie immer wieder beim Jagen stört?
Der Text des Buches reimt sich und er ist schon ziemlich lang. Die Bilder sind eindrucksvoll, aber auch etwas zum Fürchten. Sicher müssen nicht alle Abbildungen niedlich sein und nicht alle Hasen putzig, aber eine Raubhäsin ist schon eine eigenartige Entwicklung.
Rezensionen von Tara:
Spannend, humorvoll und nicht vorhersehbar
Elbschatz von Nicole Wollschlaeger
„Elbschatz“ ist der achte Roman der ELB-Krimireihe mit dem Kommissar Philipp Goldberg und seinen beiden Kophusener Kollegen Hauke Thomsen und Peter Brandt von der Autorin Nicole Wollschläger. Das Buch lässt sich unabhängig von den vorherigen Bänden lesen, macht aber mit dem Hintergrundwissen um die Entwicklung der sympathischen Charaktere noch mehr Spaß.
Ein Reisebus aus Düsseldorf auf dem Weg nach Sylt bleibt durch einen Unfall in Kophusen liegen. Die Reisenden warten auf einen Ersatzbus.
Gerrit Lange macht mit seinen beiden Töchtern eine GPS-Schitzeljagd. Dabei entdeckt Gerrit eine Leiche im Cache.
Sowohl bei dem Reisebus als auch bei den Ermittlungen um die Leiche fällt Kommissar Philip Goldberg und den anderen Ermittlern ein weißer Kastenwagen auf.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Reisegruppe und dem Toten ?
Schon nach den ersten Seiten war ich direkt wieder mittendrin und es hat sich angefühlt wie ein Wiedertreffen mit alten Bekannten. Schnell entstanden unzählige Fragezeichen in meinem Kopf, so dass ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe.
Der Schreibstil von Nicole Wollschläger lässt sich angenehm lesen, ist sehr lebendig und detailliert. Obwohl der Spannungsbogen durchgehend gehalten wird, blitzt immer wieder ein wenig Humor durch, der mir sehr gut gefallen hat. Des Weiteren fand ich die kurzen Informationen über die Vergangenheit der Ermittler gelungen eingeschoben. So erfahren Neueinsteiger das Wichtigste und für mich wurde es wieder präsenter.
Das Kophusener-Ermittlertrio Philip, Hauke und Peter ist ein gut eingespieltes Team. Sie arbeiten Hand in Hand und man merkt wie gut sich die Kollegen ergänzen. Mir hat es Spaß gemacht ihre Ermittlungen zu verfolgen und zu rätseln was passiert sein könnte.
Ich freue mich schon jetzt sehr auf den nächsten ELB-Krimi und die Ermittlunegn in und um Kophusen.
Rezensionen von Daggy:
Apfelschmaus mit Hindernis
Der dicke rote Apfel von
„Es war einmal ein Mäuschen…“ so beginnt dieses kleine Pappbilderbuch, dass schon einen etwas längeren Text hat. Dieses Mäuschen sieht am Apfelbaum einen einzelnen roten Apfel hängen. Sie versucht ihn herunterzuschütteln, „Doch der Apfel blieb, wo er war, dick und rot und wunderbar.“ Ein Satz, der sich immer wiederholt und der schön zu lesen ist.
Zunächst kommt der Hase zur Hilfe, aber auch er kann den Apfel nicht herunterbekommen. Im Querformat können wir den großen Baum besser sehen und die beiden Tiere, die auch übereinander zu klein sind, den Apfel zu erreichen. Auch die Katze, der Hund und der Esel schaffen es nicht an den Apfel zu reichen. Erst ein Mädchen kann helfen.
Das Buch liest sich sehr schön und die zart gezeichneten Bilder passen sehr gut zur Geschichte. Allerdings erinnert mich die Handlung an andere Geschichten, wie „Ein Apfel für alle“ oder „So weit oben“. Leider nennt der Verlag nur die Illustratorin, der Name der Autorin oder des Autors wird im Buch nicht genannt.
Rezensionen von Daggy:
Niedliche Suche
Mein erstes Guckloch-Fühlbuch: Kleine Maus, wo bist du? von Kraushaar Sabine
Schon auf dem Cover sehen wir die kleine Maus, die genüsslich eine Erdbeere nascht. Durch eine ovale Aussparung kann man ihr weiches graues Fell anfassen. Dann lernen wir Lotta und Paul kennen, sie sind auf dem Bauernhof bei den Eseln und hinter einer zusätzlichen Klappe
Sehen wir Lotta ein Pony streicheln, das braune Fell ist kurz und weich.
Aber eine Maus ist nicht zu finden. Das hat uns zunächst erstaunt, aber die Maus taucht erst auf der letzten Seite auf. Vorher finden wir die Schweine mit recht hartem rosa Fell hinter dem Stroh und den Ziegenbock mit langem zotteligem Fell auf der Wiese.
Auf den Bildern kann man noch so einiges entdecken und das Streicheln der Felle macht den Kleinen sicher viel Spaß. Sie lernen die Tiere kennen und das stabile Pappbilderbuch können sie auch mal alleine anschauen.
Rezensionen von Daggy:
Die Vertreibung der grauen Farbe
Die graue Stadt von Torben Kuhlmann
Das Cover zeigt Robin, die aus ihrer Dachgaube auf die graue Stadt schaut. Hochhäuser und qualmende Kamine sind zu sehen, alles grau in grau. Die Farbtuben sind in vielen Grautönen zu sehen, taubengrau, schwarzgrau und Marmor nennen sich einige von ihnen.
Über beide Seiten sehen wir nochmal die Häuser, vorne eine Autobahn und hinten Schlote und Hochhäuser, alles in grau.
Robin hat eine gelbe Regenjacke an und schaut mit ihrer Katze aus dem Dachfenster auf diese Stadt. Sie ist hier her mit ihrem Vater gezogen und als sie sich die Stadt anschaut, stellt sie fest, dass es keine andren Farben dort gibt, beim Farbenhändler nur Grautöne. Voll Erstaunen schaut sie dort in die Auslage. Nur an einer Wand eines grauen Hauses hat jemand einen orangen Fisch im blauen Wasser gemalt. Als Robin in der Schule ein buntes Bild malt, muss sie sich einen alten Schwarzweiß-Film anschauen, der sie belehren soll. Dort lernt sie einen Jungen kennen, der sich auch gegen diese Farbe auflehnt. Bald trifft sie ihn in ihrem Haus, dort macht er mit einigen anderen bunt gekleideten Menschen Musik. Auch die Musik ist in der grauen Stadt nicht gewünscht. Deshalb machen sich Robin und Alani auf das Geheimnis dieser Stadt ohne Farbe zu lüften.
Ein klein wenig erinnert mich die bedrückte Stimmung und die Bevormundung an den Klassiker „1984“. Hier wird die Diktatur durch das Fehlen der Farbe dargestellt. Im Nachwort gibt es noch eine Erklärung zur Brechung des Lichts und zur Farbmischung, die die Farbe grau ergeben kann.
Die Bilder, wenn sie auch meist grau sind, sind bis auf die kleinste Kleinigkeit liebevoll gezeichnet. Ein wundervolles Buch mit einer spannenden Geschichte um den Verlust der Farbe.
Rezensionen von Julia:
Leichter Wohlfühlroman
Ein neuer Anfang (Sunset River 1) von Josefine Weiss
Isobel möchte einen neu Anfang, ihr erster Schritt: Ihren Vater finden, mit dem sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Dieser lebt mittlerweile in Sunset River, einer Kleinstadt, in der Isobel direkt willkommen geheißen wird. Auch vom Diner Besitzer Michael. Doch obwohl beide merken, dass da mehr zwischen Ihnen ist, stehen ihnen so einige Hindernisse im Weg.
Bei der Sunset River Reihe handelt es sich um eine Trilogie, wobei jeder Band etwa 150 Seiten umfasst. Im ersten Band der Reihe lernen wir Isobel und Michale, sowie alle wichtigen Leute aus Sunset River kennen. Dabei werden die Kapitel im Wechsel aus Isobles und Michaels Sicht erzählt, wobei Isobles Sicht überwiegt.
Josefine Weiss hat einen sehr leichten und angenehmen Schreibstil, der sofort an die Geschichte fesselt. Dabei werden die Gefühle der Protagonisten sehr gut rüber gebracht und man spürt regelrecht die innere Zerreißung von Isobel. Da es sich hier um den ersten Band handelt werden vor allem erst einmal die Grundlagen geschaffen, dennoch taucht man auch schon ein wenig in das Gefühlschaos rund um die Liebesgeschichte von Isobel und Michael ein. Für den ersten Teil gab es jedoch auch schon einiges an Hin und Her und man fragt sich, was wohl noch in den folgenden beiden Bänden passieren wird.
Sunset River bietet einen leichten Wohlfühlroman, mit Herzschmerz, Kleinstadtidylle, Geheimnissen und tiefen Gefühlen. Für alle die ein wenig abschalten wollen ist diese Buch auf jeden Fall empfehlenswert.
Rezensionen von C. P.:
Feminismus und Magie zur Regency-Zeit
Der Mitternachtspakt von C. L. Polk
Statt sich einem Ehemann unterzuordnen und für immer einen Magie-unterdrückenden Halsreif zu tragen möchte Beatrice Clayborn viel lieber eine freie Magierin werden. Ein Ziel, welches in der damaligen Gesellschaft die Männer nur ihresgleichen gestatten. Hauptsächlich mit fadenscheinigen Begründungen.
Doch Beatrice gibt nicht auf und versucht geheime Magiebücher aufzutreiben, welche von magisch begabten Frauen für magisch begabte Frauen heimlich verfasst wurden. Auf ihrer Suche begegnet sie nicht nur einer weiteren jungen Frau mit denselben Ambitionen sondern auch deren Bruder Ianthe Lavan, der tatsächlich den Weg in ihr Herz findet. Doch ihr Wunsch, sich selbst treu zu bleiben und Magierin zu werden, ist zunächst größer.
In das Buch kam ich nur schwer rein, obwohl die Grundidee als solche ganz interessant ist. Hauptsächlich liegt es daran, dass die Autorin keine richtige Einführung ins herrschende Magie-System liefert, sondern einfach drauflos erzählt. So fühlte ich mich anfangs eher verloren in der Story. Die Idee mit den geheimen Büchern und Beatrices Experimenten ist hingegen recht unterhaltsam. Wobei der Gedanke, seinen Körper einem Geist zu überlassen, etwas befremdlich ist, aber Nadi erweist sich zum Glück als sympathischer Geist des Zufalls mit leichtem Lausbubencharakter. Ebenfalls ist das Setting optisch recht gut beschrieben, die Szenen konnte ich mir stets gut vorstellen.
Beatrices jüngere Schwester bekam von der Autorin zunächst die Rolle des Gossip-Girl, die sämtliche Partyregeln kennt, bis die Autorin sie etwas so dermaßen Dämliches tun lässt, nur um eine Portion Drama ins Ende zu bekommen. Das wirkte mir zu konstruiert. Ebenso ließ sie Beatrice später unnötig trotzig wirken und dadurch fast ihren Kampf für mehr Rechte der Frau in den Sand setzen. In meinen Augen unnötig kurzsichtig. Das Ende hat mich dann jedoch wieder mit einigen Fehltritten der Charaktere versöhnt.
Insgesamt gefällt mir die Idee, in der Regencyzeit für die Rechte magiebegabter Frauen zu kämpfen. Der verwirrende Anfang ohne richtige Erklärung der Magie sowie einige unlogische Handlungen im Verlauf des Romans haben meinen Lesespaß jedoch unangenehm ausgebremst.
Rezensionen von Daggy:
Spannende Erfindung
Die Erfinder-Bande 1. Auf die Schrauben, fertig, los! von Nicolas Gorny
Die Kita-Kinder Ola, Ebru und Benno tüfteln gerne Dinge aus und so beschließen sie eine Erfinder-Bande zu gründen. Natürlich benötigen sie da eine Werkstatt, da trifft es sich gut, dass der alte Hausmeister seine Sachen im Hühnerstall gelassen hat. Es erstaunt sie aber dann doch sehr dort „Smart“, einen funktionierenden Roboter, zu entdecken.
Aus den Sachen, die sie im Stall gefunden haben, bauen sie, nachdem Benno überlegt hat, denn er hat immer die besten Ideen, eine Autokopter. Ein Fahrzeug, dass nicht nur auf der Straße fahren, sondern auch fliegen kann. Ola setzt sich sofort hin und malt einen Plan, danach geht der Bau los und die Kinder schaffen es mit ihrem Autokopter loszufliegen.
So kann dann ein neues spannendes Abenteuer beginnen.
Die Bande besteht aus dem Roboter, zwei recht selbstsicheren Mädchen und dem Konstrukteur Benno, der im Rollstuhl sitzt. Hin und wieder gibt es einen kleinen Streit, ob es „Hirnerbse“ oder „Erbsenhirn“ heißen muss und ob man sich für so ein Wort entschuldigen sollte. Am Ende bekommen die kleiner Erfinder*innen auch Ärger mit ihrer Erzieherin, denn natürlich hätten sie nicht ohne Erlaubnis die Kita verlassen dürfe. Als Oma muss ich mich auch wundern, dass keiner die Kinder vorher vermisst wurde, denn sie haben zwar an den gemeinsamen Aktionen teilgenommen, sind dann aber lange im Hühnerstall verschwunden. Aber einem Autor, der die Kinder mit einer mit Seifenschaum abgetriebenen Badewanne fliegen lässt, kann ich sowas durchaus verzeihen.
Eine fantasievolle, abenteuerliche Geschichte, die sich die Kinder gerne vorlassen werden. Dazu gibt es noch tolle Bilder, die man sich gerne anschaut.
Danach werden sie vielleicht dem Vorschlag hinten im Buch folgen und einen Roboter basteln.











