Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peppi:
Zweite Chancen
Zeit für meine Träume von Tessa Randau
Es ist eine ruhige, hoffnungsvolle Geschichte über Neuanfang und die Suche nach Vertrauen.
Eine Frau, Ende dreißig , deren Lebensträume nach einer Trennung wie ein Kartenhaus zusammenfallen, trifft auf ein Seniorentrio, das ihr neue Perspektiven eröffnet.
Für mich blieb die Figurenzeichnung zu oberflächlich.
Die Charaktere wirkten eher wie Träger bestimmter Lebensbotschaften. Mir fehlten die Tiefe und die Widersprüche echter Menschen. Besonders die Senioren Lotte, Anita und Johann hätten mehr individuelle Konturen verdient.
Obwohl nach meinem Empfinden das Buch bei der Figurenzeichnung hinter seinen Möglichkeiten blieb, hat es eine Wirkung, die tröstlich ist. Es ist eine Erzählung die Mut machen will. Es regt an selbst Innezuhalten und sich vielleicht auch zu fragen, welche Türen man selbst wieder öffnen möchte.
Rezensionen von clematis:
Von A (und O) bis Z wie Zwickmühle
Wer hat den Teufel an die Wand gemalt? von Rolf-Bernhard Essig
Heute kann ich aus dem Nähkästchen plaudern, denn ich habe ein großartiges Werk aus dem Verlag Duden in Händen, ein ebenso informatives wie spannendes und unterhaltsames Buch über Redensarten, deren Bedeutung und Herkunft – Wer hat den Teufel an die Wand gemalt?
In wunderschönen Farben - Schwarz, Weiß, Grün - gehalten, präsentiert sich dieser 288 Seiten starke Ratgeber, welcher über 700 Einzelnachweise liefert.
Wie es sich für einen Duden gehört, erfolgt die Reihung der Redensarten alphabetisch, wobei jedem Buchstaben ein eigenes toll illustriertes Deckblatt vorangestellt ist. Auch sonst weisen grüne Lettern und ein passender Seitenrand dem Leser den Weg, um bei einer gezielten Suche rasch fündig zu werden. Zwischen den einzelnen überaus informativen Artikeln sind außerdem noch Anekdoten eingestreut, die etwa biblische oder mittelalterliche Wendungen erläutern, nicht zuletzt geht es um den Einfluss des Englischen oder um Tierisches. Die Gesamtgestaltung besticht durch Übersichtlichkeit und präzise Darstellung, sodass man das Buch sehr gerne von A bis Z durchkostet, ebenso gut eignet sich der grüne Teufel an der Wand aber auch als Nachschlagewerk, wenn einem einmal eine Wendung nicht geläufig ist. Ab sofort kann hier jederzeit Abhilfe geschaffen werden.
Egal, ob man sich einfach gerne mit Sprache beschäftigt oder ob man schlagfertig mit passenden Redensarten punkten will, hier entdeckt wohl jeder Leser Altbekanntes aus einem vielleicht anderen Blickwinkel oder völlig Neues, das einen überraschen kann. Jedenfalls muss sich dieses Buch nicht mit fremden Federn schmücken, sondern ist sehr gelungen, so, wie es ist!
Rezensionen von Julchentim:
Zwischen Macht, Geheimnissen und Verrat
Dire Bound von Sable Sorensen
Das Buch hat mich von Anfang an sehr schnell reingezogen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen und sorgt dafür, dass man zügig durch die Seiten kommt. Gerade in der zweiten Hälfte entwickelt sich ein starker Lesesog, weil die Handlung immer weiter an Tempo zunimmt.
Inhaltlich bewegt sich die Geschichte klar im Romantasy-Bereich und greift einige bekannte Elemente auf.
Vieles war für mich früh absehbar, besonders bestimmte Entwicklungen rund um die Figuren und ihre Rollen. Das hat mich aber weniger gestört als gedacht, weil die Umsetzung größtenteils stimmig ist und gut funktioniert.
Was mir gut gefallen hat, ist, dass die Handlung über die reine Liebesgeschichte hinausgeht. Es geht auch um Macht, Herkunft, politische Strukturen und ein größeres Mysterium, das sich nach und nach aufbaut. Dadurch entsteht mehr Tiefe und man bekommt das Gefühl, dass im Hintergrund noch deutlich mehr passiert.
Bei den Figuren bin ich etwas zwiegespalten. Die Protagonistin macht eine klare Entwicklung durch und wächst im Laufe der Geschichte in ihre Rolle hinein, auch wenn mir einige Schritte etwas zu schnell gingen. Besonders ihre Sturheit und Entscheidungen haben mich zwischendurch genervt, gleichzeitig sind sie aber auch nachvollziehbar.
Die Dynamik zwischen den Figuren ist unterschiedlich stark ausgearbeitet. Einige Beziehungen entwickeln sich sehr interessant, vor allem dort, wo Vertrauen und Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Andere wirken dagegen phasenweise zu stark von körperlicher Anziehung oder äußeren Umständen geprägt. Gerade im Romance-Anteil waren mir manche Szenen zu häufig und haben eher den Spannungsaufbau unterbrochen, als ihn zu unterstützen.
Ein Punkt, der mir ebenfalls aufgefallen ist, ist das Tempo. Gerade im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse teilweise. Das sorgt zwar für Spannung, lässt aber wenig Raum, um einzelne Entwicklungen wirklich wirken zu lassen. Hier hätte ich mir stellenweise etwas mehr Zeit gewünscht.
Positiv hervorheben möchte ich die vielen Hinweise und kleinen Details, die im Verlauf der Geschichte gestreut werden. Auch wenn man einiges früh ahnt, ergibt sich am Ende ein rundes Gesamtbild.
Insgesamt hat mich das Buch trotz einiger Schwächen gut unterhalten. Es liest sich schnell, bleibt durchgehend spannend und bietet genug offene Fragen, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen. Ich bin aktuell etwas zwiegespalten, weil sich die Geschichte teilweise in eine recht klassische Richtung bewegt, möchte aber trotzdem wissen, wie es weitergeht.
Rezensionen von Philiene :
Sommerfrische
Reigen in Triest von Günter Neuwirth
Einmal mehr geht es in das Triest der Kaiserzeit. Zurück zu Bruno Zabini.
Diesesmal verbringt er zusammen mit seiner Freundin Louise und zwei befreundeten Paaren ein paar Tage in Louises Landhaus. Die drei Paare verbringen ein paar unbeschwerte Tage und merken dabei nicht das sie beobachtet werden.
..
Dieses Buch unterscheidet sich ein wenig von den Vorhergegangen. Es geht diesesmal sehr ins Private und ich würde es fast als sinnlich bezeichnen. Die eigentlich komplizierte Kombination ist wunderbar beschrieben und die ganze Atmosphäre hat mir gut gefallen.
Günter Neuwirth hat mich mit auf eine Reise 7n die Vergangenheit genommen und dabei eine Mischung aus einer knisternden Urlaubsgeschichte und einem spannenden Roman geschrieben der mich wieder einmal überzeugt hat. Ein toller Schauplatz und originelle Charakter, ein Polizist außerhalb der Norm und Frauen die ihrer Zeit weit voraus sind.
Sehr zu empfehlen.
Rezensionen von Emmmbeee:
Freundinnen am und im Wasser
Unter Wasser von Tara Menon
Wenn jemand so wie ich ohne jedes Vorwissen die Seiten dieses Buches zu lesen beginnt, tappt er zuerst im Dunkeln. Andeutungen tun sich hier und da erhellend auf, bis man ahnt, worum sich die Ereignisse drehen. Erst da habe ich auf das genaue Datum geachtet, und der Roman gewann mit einem Mal zusätzlich an Hochspannung.
Auf zwei Zeit- und Ortsebenen, aber durchwoben von Erinnerungen an die Freundin Arielle, die nichts so sehr liebte wie das Wasser, das Meer, das gemeinsame Element der beiden. Es geht dabei um zwei Naturkatastrophen, welche 2004 und 2012 die ganze Welt in Atem hielten und in Trauer stürzten.
Während in den Thailand-Kapiteln nur von Arielle und der Erzählerin Marissa die Rede ist, taucht die verstorbene Arielle auch in jedem New York-Teil auf. So sehr ist sie zu einem Stück ihrer Freundin geworden, dass sie beinahe materiell zugegen ist und Marissa sich ständig fragt: Was hätte SIE in dieser Situation gemacht oder gesagt? Auf den Wirbelsturm Sandy mit seinen Folgen wird nicht weiter eingegangen, aber das ist auch nicht nötig, diese Seite der Story ist viel bekannter als der Tsunami im fernen Osten.
Fast unerträglich spannend wird der Lesestoff, und zum Glück ist das Buch schmal, denn ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Sprache ist voller Bilder und Sinneseindrücke, besonders deutlich, wenn der Verzehr von Chilischoten beschrieben wird. Da ist mir selbst fast die Nase ins Rinnen gekommen. Dann wieder erzählt Menon voller Zurückhaltung, wie aus Ehrfurcht vor der Trauer der Hinterbliebenen. Hier ist der Autorin Tara Menon ein großer Wurf gelungen. Bitte, mehr!
Das Coverbild mit seinem Wasserstrudel versinnbildlicht nicht nur eine gewisse Leichtigkeit, Geheimnisse unter Wasser oder auch ein Schwimmvergnügen, sondern ebenfalls die Gefahr, die zu diesem Element gehört. Andrerseits deutet sie das Leben, die Wiedergeburt durch das Wasser in zarter Weise an. Nicht zuletzt ist dieser Roman ein Appell an alle Menschen, sich um unsere Erde und unseren Lebensraum in noch stärkerem Maß zu bemühen.
Rezensionen von rewareni:
Für einen Neuanfang ist es nie zu spät
Nachkoloriert von Patricia Malcher
Seit 50 Jahren ist Irma mehr oder weniger glücklich mit Hermann verheiratet, obwohl er ein guter Mann ist, fühlt sie sich im Alltagstrott gefangen. Sie hat auf vieles im Leben ihm zu liebe verzichtet und nun spürt sie aber immer öfter eine innere Unruhe. Bis zu dem Tag, als sie die Brüder Vincent und Simon kennen lernt, die einen entflogenen Beo einfangen und mit nehmen.
Als es kurz darauf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kommt erwacht in Irma ein neuer Lebensmut und bringt nicht nur für sie eine große Veränderung mit sich.
Der Roman ,,Nachkoloriert“ erzählt eine emotionale und berührende Geschichte. Die Autorin Patricia Malcher bedient sich dabei einem besonderen Schreibstil, den ich so noch nie wirklich gekannt habe, der mich aber tief berührt hat. Sie lässt Irma ihre Lebensgeschichte nicht in der ICH Form erzählen, sondern mit dem kleinen Wörtchen ,,man“. So bekommt man als Leser zwar einen eher distanzierten Einblick in das Leben von ihr, aber auch Irma grenzt sich dadurch ein wenig ab, von Ereignissen oder Erinnerungen, die nicht immer schön für sie waren.
Sie führt zwar eine gute Ehe, aber ihre Bedürfnisse und Wünsche sind nie wirklich beachtet worden. Sie hat dabei auf vieles verzichtet, wo sie im Nachhinein immer wieder reflektiert und sich fragt, ob sie nicht doch einmal gegen Hermanns Entscheidungen sein hätte sollen und wie ihr Leben statt dessen gewesen wäre.
Schön war dann, als sie auf Vincent und den Beo trifft und sie gespürt hat, dass sie sehr wohl eigene Entscheidungen treffen kann, auch wenn sie Hermann nicht gefallen.
Entzückend waren die Kapitel, in denen der Beo seine Bedürfnisse, Ängste und Beobachtungen kundtun durfte, wo er eine wundervolle tierische Empathie gezeigt hat. Dass er auch gekonnt Stimmen nachmachen konnte und oft einen unpassenden Spruch los gelassen hat, war einfach herrlich.
Schön zu sehen war, wie sich der 10 jährige Vincent und die 72 jährige Irma immer mehr aneinander gewöhnt haben und beide jeweils für den anderen ein rettender Anker geworden ist. Sie sind eine Symbiose eingegangen, die beiden aus einer Krise heraus geholfen hat. Jeder hat dem anderen mit Mut, Vertrauen, Verständnis und Hoffnung Kraft gegeben auf einem neuen Weg.
Auch wenn die Geschichte zeitweise traurig und berührend ist, so gibt es immer wieder humorvolle und witzige Momente, die die Geschichte auflockern.
Ein toller Roman, wo man als stiller Beobachter mit Irma weinen, lachen und vor allem hoffen kann, dass jeder seinen Weg findet, der ihn glücklich macht.
Rezensionen von Katzenmicha:
Mit Humor ertappt
Achtsam jammern von Daniela Nagel; Heike Abidi
Die beiden Autorinnen Heike Abidi und Daniela Nagel zeigen mit ihrem Buch ,wie es um das Jammern steht-dabei kommt auf keinen Fall der Humor zu kurz.Was schon mal gut ist-es ist kein trockener Ratgeber, kein Gute Rat Sachbuch, sondern ein Buch, das man lustig liest und dabei einiges lernen kann.Den Jammern gehört zum Leben und macht es durch das gelegendlich Jammern auch für viele einfacher.
Es sollte nur ein gesunden Anteil des Jammerns sein.Ich fand das Buch bringt es auf den Punkt und hilft dem einen oder Anderen mal sein Jammern zu überdenken.
Die beiden Autorinen Heike Abidi und Daniela Nagel haben mit ihren frischen und durchweg auch heiteren Schreibstil ein wirkliche nicht trockenes Thema super umgesetzt-sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von yellowdog:
Dora und Veit, Stadt und Land
Hauch von Xaver Bayer
Eigentlich bin ich kein Fan von Briefromanen, aber die Prosa von Xaver Bayer interessiert mich, seit er mit einem Erzählungsband den Österreichischen Buchpreis gewann.
Dora und Veit schreiben sich Briefe, dabei spielt Stadt versus Landleben eine Rolle. Einerseits Lärm und Gedränge, andererseits Stille und Abgeschiedenheit.
Dieser Aspekt ist dann aber nicht so entscheidend, schliesslich ist Veit kein Bauer. Er ist Schriftsteller und sucht die Ruhe, wobei er auch die Kraft der Natur spürt. Gegenwartsverdossenheit ist bei beiden zu spüren.
Intensiv berichten sie sich gegenseitig ihre Befindlichkeiten und Träume.
Xaver Bayer gelingt es, die Verbundenheit der beiden trotz räumlicher Trennung zu zeigen.
Rezensionen von nil_liest:
Mehr als ein Trend: Wenn Medizin das Abnehmen neu denkt
Gamechanger Abnehmspritze von Gerald Jahl; Herbert Hirschler
Mit Gamechanger Abnehmspritze – Nachhaltig schlank mit moderner Medizin liefern Gerald Jahl und Herbert Hirschler ein Sachbuch, das ein hochaktuelles Thema aufgreift: die sogenannte Abnehmspritze und ihren möglichen Einfluss auf den Umgang mit Übergewicht. Doch wer hier eine reine Anleitung zum schnellen Gewichtsverlust erwartet, wird überrascht sein – dieses Buch geht deutlich tiefer und ist nicht der schnelle Weg zu weniger Pfunde.
Der medizinische Kern des Buches liegt in der verständlichen Erklärung moderner Therapien rund um sogenannte GLP-1-Medikamente. DDr. Jahl beleuchtet dabei sehr anschaulich, wie komplex unser Körper eigentlich funktioniert: Stoffwechselprozesse, hormonelle Steuerung, genetische Voraussetzungen und die Rolle von Nährstoffen greifen ineinander wie Zahnräder. Besonders deutlich wird dabei, dass Abnehmen eben nicht nur eine Frage von Disziplin oder Kalorienreduktion ist. Viele physiologische Faktoren bestimmen mit, ob ein Körper Gewicht verliert oder festhält. Und das entlastet die Psyche doch sehr!
Gerade dieser wissenschaftliche Blickwinkel macht den großen Mehrwert des Buches aus. Komplexe medizinische Zusammenhänge werden so erklärt, dass auch Leserinnen und Leser ohne medizinisches Vorwissen folgen können. Themen wie hormonelle Steuerung des Hungergefühls, Stoffwechselmechanismen oder das viel diskutierte „Gedankenkarussell rund ums Essen“ werden nachvollziehbar eingeordnet. Dabei wird auch klar: Die Spritze ist kein Wunderheilmittel, sondern ein medizinisches Werkzeug, das nur im Zusammenspiel mit Lebensstiländerungen sinnvoll eingesetzt werden kann.
Einen besonders lebendigen Gegenpol zur sachlichen Erklärung bildet der persönliche Erfahrungsbericht von Herbert Hirschler. Seine Reise durch die Behandlung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und macht deutlich, wie sich Theorie und Praxis verbinden. Diese persönlichen Episoden lockern die Informationsfülle angenehm auf und geben einen ehrlichen Einblick in die emotionale Seite des Themas.
Hilfreich sind zudem die praktischen Elemente am Ende des Buches: Checklisten, Orientierungshilfen und Fragenkataloge für Arztgespräche helfen dabei, die eigene Situation besser einzuschätzen. Dadurch wird das Buch nicht nur zu einer Informationsquelle, sondern zu einem echten Begleiter für Menschen, die sich mit der Therapie auseinandersetzen möchten.
Besonders wertvoll fand ich, dass die Autoren versuchen, mit verbreiteten Vorurteilen aufzuräumen. Übergewicht wird hier nicht moralisch bewertet, sondern als komplexe gesundheitliche Herausforderung betrachtet. Genau dieser Perspektivwechsel macht das Buch so wichtig – und zeigt, wie sehr sich die Medizin in diesem Bereich weiterentwickelt.
Fazit:
Gamechanger Abnehmspritze ist weit mehr als ein Buch über ein neues Medikament. Es ist eine verständliche Einführung in die medizinischen Hintergründe von Übergewicht, kombiniert mit persönlichen Erfahrungen und praktischen Orientierungshilfen. Wer sich für die moderne Behandlung von Adipositas interessiert oder einfach besser verstehen möchte, wie unser Körper Gewicht reguliert, findet hier eine äußerst informative und zugleich überraschend zugängliche Lektüre.
Rezensionen von Ulgu1978:
Toxische Dreiecksbeziehung
Rückkehr nach Budapest von Nikoletta Kiss
Márta fährt zur Beerdigung ihrer Cousine Theresa, mit der sie während ihrer Jugend- und Studentenzeit eng befreundet war. Márta lebte zu der Zeit in Budapest bei ihrem alkoholkranken Vater und haderte damit, dass ihre Mutter die Familie verlassen hat. Theresa wohnte in der damaligen DDR.
Der Roman erzählt in langen Rückblicken wie Márta und Theresa damals Konstantin in der DDR kennenlernten und sich beide in ihn verliebten.
Ich hatte mehrfach überlegt, das Buch abzubrechen, weil ich mich mit keiner der Hauptfiguren anfreunden konnte. Im Gegenteil, es hat mich genervt wie naiv Márta oftmals agierte. Die unsympathischste Person war für mich Konstantin und es ist mir von Anfang bis Ende unbegreiflich geblieben wie beide Frauen ihm verfallen konnten.
Interessant war allerdings die Beschreibung der Geschehnisse in der damaligen DDR und wie sie Schriftsteller behandelten, die nicht der dortigen "Norm" entsprachen. Dafür kann ich guten Gewissens drei Sterne vergeben.











