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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücherfreundin:

Kurzweilig und humorvoll

Kleine Probleme von Nele Pollatschek

Im neuen Roman "Kleine Probleme" der Autorin Nele Pollatschek steht Lars Cornelius Messerschmitt im Mittelpunkt. Der 49-jährige Ich-Erzähler hat vor über 8 Jahren seinen sicheren Beruf bei einem Sender aufgegeben, um als Schriftsteller tätig zu sein. Er hat es aber in all den Jahren noch nicht geschafft, ein Buch zu schreiben.

 Für den Lebensunterhalt der Familie sorgt seine Lebensgefährtin Johanna, die als Lehrerin tätig ist. Sie befindet sich für 6 Monate in Portugal und wird Silvester zurückkehren. 

Lars hatte sich eigentlich vorgenommen, die Tage zwischen Weihnachten und Silvester für die Erledigung der Dinge zu nutzen, die er im Laufe des Jahres nicht geschafft hat. Dazu gehören u.a. die Abgabe der Steuererklärung, ein ausgiebiger Hausputz, der Aufbau des neuen Betts für seine Tochter, sein Lebenswerk zu schreiben und einen Nudelsalat für die Silvesterfeier zuzubereiten. Nun ist bereits der 31. Dezember - und Lars hat noch nichts erledigt. Er hat sich zu keiner sinnvollen Tätigkeit aufraffen können, dafür aber lange geschlafen, viel auf dem Sofa gelegen, über vieles nachgedacht und dabei die Zeit vergessen. Nachdem Johanna ihm nun mitgeteilt hat, dass ihr Flugzeug verspätet ankommen wird, erstellt Lars endlich eine To-do-Liste mit 13 Punkten und beginnt, sie abzuarbeiten ...

Wir lernen im Laufe des Buches Lars durch die intensive Beschreibung seiner Gedankenwelt sehr gut kennen und verfolgen mit Kopfschütteln, wie er in den Tag hinein lebt, die Zeit verstreichen lässt, seinen Gedanken nachhängt und nichts von den Dingen erledigt, die er sich eigentlich vorgenommen hat. 

Der humorvolle, überspitzte und tragische Roman liest sich sehr flüssig, der intelligente Sprachstil hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte zwar wenig Verständnis für Lars' chaotische Welt aufbringen, habe mich dennoch sehr über einige seiner Aktionen amüsiert. Die Kapitel über den Aufbau des Ikea-Bettes mit all seinen Tücken und die Zubereitung des Nudelsalates, für den die Zutaten fehlten, fand ich besonders vergnüglich. Trotz seiner unstrukturierten Art mochte ich Lars. Er träumt vor sich hin, führt einen ständigen inneren Monolog und erzählt von seinem Leben und seinen Problemen. Ich habe den kurzweiligen Roman sehr gern gelesen und mich gut unterhalten gefühlt.

Klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von manu63:

Sammelband Lotus House Band 4-7

Lotus House, Band 4 -7 von Audrey Carlan

Band 4

Monet und Clayton

Endlose Liebe ist der Titel des vierten Bandes der Lotus House Reihe der Autorin Audrey Carlan. In diesem Buch geht es um Monet und Clayton. Nachdem Monat eine schlimme Erfahrung durchleben muss ist Clayton sofort an ihrer Seite und kümmert sich um Monet und ihre Tochter.

Eigentlich wäre es eine schöne Liebesgeschichte, wenn nicht in immer wiederkehrender Litanei von Clayton kommt wie toll er Monet und ihre Tochter findet. Das es sich um seine Frau kümmern will und wir stark seine Gefühle für beide sind. Im Gegenpart hat Monet immer wieder die gleichen Zweifel, ob sie gut genug ist für Clayton. Das er keine Frau mit Problemen verdient hat etc. Das fand ich auf Dauer ermüdend und immer wieder gleich. Auch die expliziten Stellen variieren kaum.

Das Ende mit den ganzen Zufällen fand ich doch etwas heftig um glaubhaft zu sein. Insgesamt hat mich die Geschichte rund um Monet und Clayton nicht mit genommen.


Band 5

Honor und Nicholas

Der fünfte Band der Lotus House Reihe der Autorin Audrey Carlan trägt den Titel Stille Sünden und in diesem Band geht es um Honor und Nicholas.

Honor hat nach einer schmerzlichen Erfahrung Probleme ihr Leben zu meistern und versucht im Lotus House ihr Leben in neue Bahnen zu lenken. Dort trifft sie auf Nicholas und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Die Autorin nimmt sich hier eines schwierigen Themas an, es geht um Selbstverletzung und Minderwertigkeitsgefühlen. Nicholas wie auch Honor kämpfen mit den Geistern der Vergangenheit und müssen erkennen das sie einander helfen können. Die Entwicklung der Geschichte geht sehr schnell und Nicholas Besitzansprüche an Honor finde ich an einigen Stellen schon sehr heftig. Auch die Ausdrucksweisen in den Dialogen finde ich teilweise grenzwertig. Die expliziten Stellen fand ich nicht so prickelnd weil es in den Bereich SM geht.

Gut gefallen haben mir die Nebencharaktere die ich schon in den Vorbänden kennen gelernt habe. Ebenso ist der Epilog gelungen. Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen die mit teils gefallen und teils nicht gefallen hat.



Band 6

Viel Drama

Heimliche Sehnsucht ist der Titel des sechsten Bandes der Lotus House Reihe der Autorin Audrey Carlan. Sie lässt darin Dara Jackson und Silas McKnight aufeinander treffen. Bereits bei ersten Treffen fliegen die Funken über und beide verbindet bald mehr als sie nach der ersten Nacht ahnen konnten.

Die Geschichte wird sehr gefühlvoll erzählt und auch auf Silas Verlust wird gut eingegangen. Die Art wie er versucht alles zu verarbeiten finde ich sehr realistisch geschildert. Auch Dara und ihr Wesen werden gut skizziert. Neben der Hauptcharakteren tauchen auch schon bekannte Gesichter aus den Vorbänden auf. Es ist zwar nett alte Bekannte wieder zu treffen, die Bücher können aber auch eigenständig gelesen werden. Explizite Szenen sind mehrfach vorhanden und werden auch teilweise recht detailliert beschrieben. Die Geschichte selber ist recht gut, was mich aber zum Ende hin störte, war das es im letzten Viertel noch mal viel Dramatik gibt, die ich etwas überzogen fand. Weniger wäre da mehr gewesen. Insgesamt ist es jedoch eine Geschichte die gut zum Lotus House passt.

Band 7

Luna kämpft

Heiße Leidenschaft ist der Titel des siebten Bandes der Lotus House Reihe, geschrieben von der Autorin Audrey Carlan. Dieses mal geht es um Luna, die Eigentümerin des Lotus House. Ihre Welt bricht zusammen, als sie vom Eigentümer des Hauses, die Kündigung bekommt. Dies will sie aber nicht kampflos hinnehmen und will persönlich mit Grant Winters reden. Sie kann den attraktiven Geschäftsmann von einem Deal überzeugen, sie wird mit ihm ausgehen, wenn er eine Zeit in ihrem Yogastudio verbringt.

Auch in diesem Band schafft es die Autorin heiße Leidenschaft mit Gefühl und Freundschaft zu verbinden. In Nebenrollen tauchen die schon bekannten Charaktere der Vorbände auf und als Leserin erfährt man so, was aus ihnen geworden ist. Luna und Grant sind sehr unterschiedliche Charaktere, die sich dennoch ergänzen. Leidenschaftliche Szenen sind vorhanden, aber nicht im Übermaß. Die Dialoge haben Witz und brachten mich immer wieder zum schmunzeln. Der Schreibstil ist insgesamt fließend und das Buch lässt sich daher gut lesen.

Gilt für die gesamte Reihe:

Jedem Abschnitt ist eine Sequenz aus dem Yoga vorangestellt und die meisten sind ganz interessant. Für die Autorin ist Yoga ein wichtiger Teil ihres Lebens und das merkt man bei den Lotus House Büchern auch. Ein roter Faden zieht sich durch die Reihe und man erkennt gut was die Autorin aussagen möchte. Liebe gibt es in allen Formen und sie ist unabhängig vom gesellschaftlichen Status.

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr spannend

Kaltblütige Lügen Die San-Diego-Reihe von Karen Rose

Zum Inhalt:
Ein anomymer Hinweis führt zu einem möglichen Grab im Stadtpark, wo tatsächlich die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Sie ist mit pinken Handschellen gefesselt und das deutet auf einen Serienkiller, der schon jahrelang tötet. Gibt es endlich eine neue Spur? Doch der Fall entwickelt sich anders als gedacht und scheinbar ist ein Psychologe mit involviert.

Meine Meinung:
Karen Rose ist eine der Queens des guten und spannenden Thrillers und das hat sie hier wieder bewiesen. Kit mit ihrer schwierigen Familiengeschichte ist ein sehr interessanter Charakter, der mir gut gefallen hat. Die Geschichte ist ein sehr vielschichtiger Thriller, der immer wieder auch mit unerwarteten Wendungen aufwartet und in einem Showdown endet, den ich so auch nicht habe kommen sehen. Ich hatte das Hörbuch und fand es auch sehr gut gelesen. Das Zuhören war keine Minute langweilig.
Fazit:
Sehr spannend

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Rezensionen von Gaby 2707:

Lesen lernen mit der Bildermaus

Bildermaus - Der kleine Wolf findet einen Freund von Julie Leuze

Der kleine Wolf Emil sucht jemanden mit dem er spielen kann. Der Dachs schläft in seiner Höhle, der Otter ist nicht zuhause. Und mit dem Bären mag er nicht spielenden, denn der ist böse und gefährlich.
Auch der kleine Bär Paul sucht einen Freund mit dem er spielen kann. Aber der Otter, die Eule und der Fuchs sind nicht daheim.

Was passiert, als die beiden sich bei einem großen Stein begegnen, das können Vorschulkinder anhand der kleinen Bilder im Text zusammen mit einem Erwachsenen schon bald selbst lesen.
„Der kleine Wolf findet einen Freund“ aus der Bildermaus-Reihe von Julie Leuze mit wundervollen kleinen und großen Illustrationen von Nadine Y. Resch ist ein tolles Vorlese- bzw. Erstlesebuch für Kinder im Vorschulalter. In der niedlichen Geschichte sind viele Wörter durch Bilder ersetzt, die am Ende des Buches zugeordnet sind. So können Kinder zusammen mit einem Erwachsenen die Geschichte bald selbst „lesen“.
Für mich war es das erste Buch der Reihe, das ich nun mit meinem Enkel zusammen lesen werde. Schon auf dem Cover lernen wir die beiden Hauptakteure der Geschichte, den Wolf und den Bären, kennen. Mir ist sofort die positive Ausstrahlung der beiden aufgefallen, die sich bis auf wenige Situationen im Buch fortsetzt.
Ein wunderschönes Buch übers Kennenlernen, Freundschaft und Vorurteile zum vorlesen und lesen lernen. Mit farbenfrohen, fantasievollen Bildern, die perfekt zum Text passen.

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Rezensionen von @lust_auf_literatur:

Solider Krimithriller mit Überraschungsmomenten

Der flüsternde Abgrund von Veronica Lando

Mit Spannungsliteratur aus Australien habe ich bis jetzt sehr gute Erfahrung gemacht. „Der flüsternde Abgrund“ reiht sich hier nahtlos ein, denn der preisgekrönte Debütroman von Lando war für mich ein unterhaltsamer, solider Thriller. Es gab sogar für mich als routinierte Leserin, anders als in meinem letzten Thriller „Himmelfahrt“ das eine oder andere Überraschungsmoment, was mich natürlich gefreut hat.

Es handelt sich hier übrigens um einen klassischen Krimithriller, der, ebenfalls anders als „Himmelfahrt“, komplett ohne übernatürliche Elemente auskommt.

Ich kehre mit Landos Protagonisten Callum Haffenden in sein australisches Heimatprovinzkaff zurück, wo er vor 30 Jahren als Jugendlicher durch einen Unfall ein Bein verloren hat. Unnötig zu erwähnen, dass der Beinverlust Teil einer verzwickten Geschichte ist, die sich im Laufe des Romans allmählich aufklären wird.
Die Kleinstadt Granite Creek liegt am Rande des australischen Regenwalds und im nahegelegenen zerklüfteten Felsenmeer sind im Laufe der Jahrzehnte immer wieder schlimme Unfälle geschehen und Menschen verschwunden.
Callum kehrt an diesen Ort seines Aufwachsens zurück, weil er in der Zeitung gelesen hat, das der junge Familienvater Lachie, der Sohn einer Jugendliebe, vermisst wird und angeblich im Felsenmeer verschwunden ist.
Mit Lachie hat Callum eine ganz besondere Verbindung, von der aber außer ihm niemand etwas weiß und so beteiligt er sich an der Suche.

Lando streut immer wieder kleine Rückblicke aus Callums Vergangenheit ein und dröselt so langsam das Beziehungsgeflecht der Figuren auseinander. Ich lerne die Bewohner*innen von Granite Creek kennen und gehe mit Callum auf die Spurensuche, um herauszufinden was mit Lachie passiert ist und gleichzeitig einigen Rätsel der Vergangenheit auf den Grund zu gehen.

Natürlich verwendete Lando klassische Elemente des Genres wie den Gedächtnisverlust von Callum, der verwirrte Alte, der etwas zu wissen scheint, Drogen (okay, es ist Marihuana) im Kleinstadtmillieu, das gehört wohl zum Kanon.
Auch gibt es an manchen Stellen für meinen Geschmack ein bißchen zu viele Zufälle und zu viele Kongruenzen.

Der sympathische Mr. Nice Guy Callum Haffenden macht hier einiges an Boden wieder gut, dazu der clever konstruierte und glaubwürdige Plot.
Auch der Schreibstil, von dem ich bei einem Thriller keine literarischen Preziosen erwarte, ist flüssig und macht mein Leseerlebnis ingesamt zu einer runden und unterhaltsamen Sache.

Für mich ein Thriller, den ich auf meiner persönlichen Skala im oberen Mittelfeld einordne und den ich, als Abwechslung zu meiner manchmal thematisch wie stilistisch sehr herausfordernder Lektüre gerne gelesen habe!

Wenn du gerne Thriller oder Krimis liest, lohnt sich für dich vielleicht ein zweiter Blick auf „Der flüsternde Abgrund“.

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Rezensionen von PMelittaM:

Spannender erster Band einer Dilogie

Magische Bilder von Akram El-Bahay

Art studiert in Paris Fotografie und jobbt im Laden von Meister Rufus. Eines Tages entdeckt er ein Foto, auf dem eine Szenerie abgebildet ist, die unmöglich sein kann, da das Abgebildete stattfand, bevor die Fotografie erfunden wurde. Dann hört er auch noch eine Stimme. Als Rufus ihn überrascht, wirft er ihn aus dem Laden.

Zuhause recherchiert Art online, und stößt damit etwas an, was auch ihm sehr gefährlich werden, ihn aber auch neues über sich selbst offenbaren wird.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist unsere, aber es gibt Magie. Die Magier sind allerdings untergetaucht, und leben in verschiedenen Städten in sogenannten Enklaven. Im Roman besucht man mit Art zwei davon, und diese sind wunderbar gestaltet, hier hat der Autor wieder einmal gezeigt, wie phantasievoll er ist. In diesen Enklaven leben, neben den Magiern zu den jeweiligen Ländern passende Wesen, auch diese mit viel Phantasie und sehr liebevoll gestaltet. Überhaupt erzählt Akram El-Bahay wieder sehr bildhaft, so dass das Kopfkino viel zu tun hat, und lässt es auch nicht an Spannung mangeln.

Es gibt allerhand verschiedene Charaktere, aber neben Art stehen vor allem zwei weitere im Mittelpunkt, Amin, der Ägypter und Wu, die Chinesin. Alle drei sind „anders“, Art wegen seiner dunklen Haut, Amin wegen seiner sexuellen Präferenz, und Wu, wegen ihres Geschlechts, und dennoch sind andere auf sie angewiesen.

Art kam mir am Anfang sehr naiv vor, das hat sich auch relativ lange gehalten. Natürlich weiß man nicht, wie man selbst in so einer Situation, in der er sich hier befindet, handeln würde, dennoch hätte ich ihn manchmal gerne geschüttelt, quasi unter dem Motto, glaube, was du siehst. Aber gut, das wäre dann auch eine andere Geschichte geworden. Noch hat Art mein Herz leider nicht wirklich berühren können.

Amin wirkt sehr selbstherrlich, aber er sorgt auch für die meisten Schmunzler, während Wu eher ernst und konzentriert wirkt. Zu dritt passen sie gut zueinander und ergänzen sich auf gewisse Weise.

Dass die Magier untergetaucht sind, hat natürlich seinen Grund, die Inquisition macht ihnen das Leben schwer. Und diese ist genauso unangenehm wie man es sich vorstellt, wenn man den Namen hört. Ihr Chef ist allerdings noch ein Quäntchen unangenehmer, wie man nach und nach erkennen muss, neben Arts lesen wir auch hin und wieder seine Perspektive.

Der Roman ist der erste Band eines Zweiteilers, so dass die Geschichte hier noch nicht endet. Zum Glück gibt es am Ende keinen gemeinen Cliffhanger, aber natürlich bleiben genug Fragen übrig, dass man gespannt auf den zweiten Band sein kann.

Mir hat der Roman gut gefallen, die Idee, die Settings, die Spannung, der Humor. Ich bin gespannt, wie die Geschichte im zweiten Band enden wird und empfehle Band 1 gerne an Genrefans weiter.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Die Queen ermittelt zum 3. Mal an Weihnachten in Sandringham

Ein höchst royaler Mord von S J Bennett

Der 3. Teil der Cosy Crime-Reihe, in der Queen Elizabeth II. ermittelt, bringt uns an Weihnachten 2016 nach Sandringham, wo das Royale Oberhaupt die Feiertage und den Beginn des neuen Jahres verbringen will - und zwar in Ruhe.
Doch eine abgetrennte Hand macht ihr einen Strich durch die Rechnung; denn aufgrund des markanten Siegelrings und eines kürzeren Fingers identifiziert die Queen diese als ihrem Bekannten, Sir Edward St.

Cyr, zugehörig.
Klar, dass die Queen so ein Verbrechen in ihrer unmittelbaren Nähe nicht durchgehen lassen kann, und so schickt sie wieder ihre Assistentin Rozie Oshodie los, um zu ermitteln.

Diesmal kam die Geschichte nur langsam in Fahrt, es werden wirklich viele Adelige und der Verwandtschafts- bzw. Bekanntschaftsstatus zur Queen erklärt, was etwas langatmig war, und diese ganzen Beziehungsverflechtungen haben mich oft verwirrt. Auch, dass manchmal die Familiennamen erwähnt werden; wenn jedoch "Sir" davorsteht, wird aber immer der Vorname des jeweiligen Adeligen angeführt. Ich konnte den Dingen deshalb teilweise gar nicht mehr richtig folgen; auch als dann noch weitere Tote und eine Verletzte auftauchten.
Erst ab der Hälfte wurde alles etwas klarer und die Auflösung war dann stimmig und nachvollziehbar.

Die Queen glänzt wieder mit ihrem trockenen Humor und ihrem Charme; und die royale weihnachtliche Atmosphäre in Sandringham House kommt wundervoll rüber. Nur Rozie war diesmal leider teilweise etwas begriffsstutzig. Doch sie ist fleißig und loyal und bringt sogar ihr eigenes Leben in Gefahr, um das der Queen zu schützen.


Fazit:
Der 3. Teil der Queen-Krimi-Reihe startet leider langsam und etwas zäh; aber die Queen ist wieder at her best und die Auflösung des Falles war stimmig und nachvollziehbar.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

modernes Märchen vom Schneewittchen

Schneewittchen von Peter Eckmann

Eine tolle Idee das Märchen vom Schneewittchen zu einem Thriller zu verarbeiten, es liest sich richtig gut, sehr flüssig und fesselnd, das altbekannte Märchen ist richtig gut umgewandelt worden in eine moderne Zeit das Schneewittchen heisst jetzt Maja und wird nach dem Tod ihres reichen Vaters von ihrer richtig bösen Stiefmutter, die an ihr Erbe möchte das an ihrem 18 Geburtstag fällig wird in eine Männer WG geschickt die ziemlich übel ist.

7 Männer die von einer übelsten Sorte sind, einer schlimmer als der andere kurz um 4 Schwer-Verbrecher. Das liebe Schneewittchen also Maja hat es nicht leicht anstatt der lieben 7 Zwerge ist sie den 7 Verbrechern ausgeliefert die sie nicht gerade liebevoll und zärtlich behandeln. Maja muss vieles grausames Leid durchstehen, denn die Männer werden auch zudringlich Maja muss sehr viele Prüfungen durchstehen und die böse Stiefmutter heckt immer wieder neue böse Sachen aus, doch dann geschieht das unfassbare einer der Verbrecher stirbt und es folgen noch einige, hat das Schneewittchen was damit zu tun? Die Polizei ermittelt in allen Richtungen tappt aber im Seichten. Es kommt wie es kommen muss, es gibt ein Happy End, Schneewittchen Maja wird natürlich gerettet, aber zuvor geschieht noch was unglaubliches. Karma rächt sich natürlich und es geht für das Schneewittchen gut aus. Ein wahnsinnig tolles spannendes Märchen, ich konnte den Reader nicht aus der Hand legen, ehe ich es nicht ausgelesen habe. Das war echt eine tolle Idee vom Autor und ich empfehle das Schneewittchen gerne weiter

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Rezensionen von Jutta Krall:

- ein Erfolgskonzept!

Schneewittchen von Peter Eckmann

In seinem neuen Buch beschreibt Werner Sattlegger die zeitgemäßen Schlüsselqualifikationen moderner Führungskompetenz. Skizziert werden die historische und inhaltliche Entwicklung von Arbeit, Wirtschaft und Führung. Daran knüpft sich eine Diagnose der Bruchstellen und die Konsequenz daraus resultierender Fehlentwicklung.

Schließlich zeichnet Werner Sattlegger einen zukunftsweisenden Spannungsbogen. Ausgehend von einer Fehlerdiagnose über die Parameter detaillierter -analyse werden konstruktive Lösungsansätze zeitgemäßer Führungskompetenz im individuellen und kollektiven Kontext angeboten. Verbunden mit der ausgeprägt empathischen Sprache des Autors qualifizieren sie das vorliegende Buch gleichermaßen als Mutmacher und Kompass. Vertrauen, Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein fungieren als Handlungsmaximen moderner Unternehmensführung und dienen als effektive Instrumente zur Generierung des Humankapitals. Gelebte Verantwortung impliziert Anziehungskraft und Authentizität. Die daraus resultierende Motivation bildet eine Quelle für Inspiration, Kreativität und Innovation. Das Ergebnis ist mit Dynamik behaftet: Es ist nicht statisch, sondern manifestiert sich im postulierten Fortschritt. Werner Sattlegger gelingt es mit seiner Publikation, den frappierenden Multiplikatoreffekt gelungenen Miteinanders unter interdisziplinärer Hinterlegung, verbunden mit persönlichen Erfahrungen, überzeugend zu beschreiben und entschlüsselt auf einfühlsame Weise die Geheimnisse einer modernen, nachhaltigen Unternehmensführung. Aufbauend auf der Identifikation mit gemeinsamen Werten wächst die Freude am gemeinsamen Wachsen und stehen Parameter wie Konsumverhalten oder die Generierung von Einkommen in einem lebensdienlichen Kontext. Die wechselseitige Bedingtheit von Leben, Identität und Arbeit findet sich in einem permanenten Spannungsfeld physischer und metaphysischer Komponenten wieder. Im vorliegenden Buch enttarnt Werner Sattlegger die Ursachen eines destruktiven Führungsverhaltens mit der Beschreibung seiner fatalen Konsequenzen. Dabei verlässt er nie seine von konsequenter Authentizität und Optimismus bestimmte Perspektive jener wahren Bedarfslage des Menschen, der Werner Sattlegger mit großer Empathie begegnet. Ausgehend von der Beziehung zu sich selbst, dem Aufspüren der eigenen Berufung entsteht die Kompetenz zur Gestaltung eines konstruktiven, offenen Miteinanders. Nach der Überzeugung des Autors sind die Grundlagen hierfür bereits in die schulische Ausbildung zu integrieren. Die Motivation zum Tun mit dem steten Blick auf das Ergebnis lebt von Inspiration und mündet in der Etablierung einer tragfähigen Innovationskultur (vgl. S. 22). Das vorliegende Buch öffnet die Augen für die Essentialien reifer Führungskompetenz, macht Mut, Verantwortung zu übernehmen zur „Entfaltung der eigenen schöpferischen Kräfte“ (S. 14) und dient damit als kostbare Handreichung für all jene, die ihr Führungsverhalten einer aufrichtigen Selbstreflexion unterziehen und im bestmöglichen Sinne optimieren möchten. Denn: „Wir müssen Verantwortung übernehmen“ (S. 123) – „(…) was wir aber in der Hand haben…“ (S. 11).

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Rezensionen von dorli:

Ein schaurig-schönes Leseerlebnis

Biblioteca Obscura: Frankenstein von Mary Shelley

Der Verlag arsEdition präsentiert in seiner neuen Reihe „Biblioteca Obscura“ Klassiker der Weltliteratur in einem neuen Gewand. Auch Mary Shelleys berühmter Schauerroman „Frankenstein“ wurde mit den ansprechenden Illustrationen von Marcin Minor schaurig-schön herausgeputzt.

Der junge Schweizer Naturwissenschaftler Viktor Frankenstein hat es sich zur Aufgabe gemacht, künstliches Leben zu erschaffen.

Er setzt aus Leichenteilen eine Kreatur zusammen und erweckt diese zum Leben. Doch nach getaner Arbeit ist Dr. Frankenstein unzufrieden mit seiner Schöpfung, weil sich sein Werk als unansehnliches Monster entpuppt. Die Kreatur, der von allen Seiten der sehnsuchtsvolle Wunsch nach Liebe und gesellschaftlicher Akzeptanz verwehrt wird, wird schließlich aus der Isolation heraus zu einer rachsüchtigen Bestie.

„Frankenstein“ hat seit seiner Erstveröffentlichung 1818 nie das Interesse der Leserschaft verloren. Das liegt nicht nur daran, dass Mary Shelley diese Gruselstory brillant erzählt und mit der tiefgründigen Handlung zu fesseln versteht, auch die Thematik des Romans ist nach wie vor aktuell. Auch heute noch bleiben Moral und ethische Prinzipien in der Wissenschaft oftmals auf der Strecke. Um die eigene Forschung voranzubringen, wird sich nicht oder nur unzureichend mit den Auswirkungen auseinandersetzt bzw. werden negative Folgen für andere billigend in Kauf genommen.

Marcin Minor versteht sein Handwerk und hat hier ganze Arbeit geleistet. Seine Illustrationen geben die düstere Atmosphäre des Romans perfekt wieder. Die Farbgebung - schwarz, weiß, grau, rot - unterstreicht den gruseligen Touch des Romans dabei ganz hervorragend. Dem Betrachter begegnen immer wieder ähnliche Motive und Elemente: ein einzelnes Auge, das einem aus dem Buch heraus beoachtet; immer wieder Seiten auf denen Blitze abgebildet sind; Zeichnungen von einzelnen Körperteilen, Insekten und chirurgischen Instrumenten; ab und an ganzseitige Zeichnungen, die die aktuelle Handlung wiedergeben. Mary Shelley greift in „Frankenstein“ alle Elemente des Schauerromans auf, wobei sie aber die sonst übliche klare Zuordnung von gut und böse verwischt - ein besonderes Merkmal, das Marcin Minor ganz ausgezeichnet darstellt, indem er Totenköpfe in Blumenblüten platziert. In seinem Nachwort erklärt Minor, dass er „die Erhabenheit der Natur im Kontrast zur Verlorenheit des Menschen“ aufzeigen wollte - das ist ihm vortrefflich gelungen.

„Biblioteca Obscura: Frankenstein“ hat mir sehr gut gefallen - nicht nur ein Klassiker zum immer wieder Lesen, sondern auch ein Buch zum immer wieder Anschauen.

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