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Rezensionen von Jutta Krall:
- ein Erfolgskonzept!
In seinem neuen Buch beschreibt Werner Sattlegger die zeitgemäßen Schlüsselqualifikationen moderner Führungskompetenz. Skizziert werden die historische und inhaltliche Entwicklung von Arbeit, Wirtschaft und Führung. Daran knüpft sich eine Diagnose der Bruchstellen und die Konsequenz daraus resultierender Fehlentwicklung.
Schließlich zeichnet Werner Sattlegger einen zukunftsweisenden Spannungsbogen. Ausgehend von einer Fehlerdiagnose über die Parameter detaillierter -analyse werden konstruktive Lösungsansätze zeitgemäßer Führungskompetenz im individuellen und kollektiven Kontext angeboten. Verbunden mit der ausgeprägt empathischen Sprache des Autors qualifizieren sie das vorliegende Buch gleichermaßen als Mutmacher und Kompass. Vertrauen, Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein fungieren als Handlungsmaximen moderner Unternehmensführung und dienen als effektive Instrumente zur Generierung des Humankapitals. Gelebte Verantwortung impliziert Anziehungskraft und Authentizität. Die daraus resultierende Motivation bildet eine Quelle für Inspiration, Kreativität und Innovation. Das Ergebnis ist mit Dynamik behaftet: Es ist nicht statisch, sondern manifestiert sich im postulierten Fortschritt. Werner Sattlegger gelingt es mit seiner Publikation, den frappierenden Multiplikatoreffekt gelungenen Miteinanders unter interdisziplinärer Hinterlegung, verbunden mit persönlichen Erfahrungen, überzeugend zu beschreiben und entschlüsselt auf einfühlsame Weise die Geheimnisse einer modernen, nachhaltigen Unternehmensführung. Aufbauend auf der Identifikation mit gemeinsamen Werten wächst die Freude am gemeinsamen Wachsen und stehen Parameter wie Konsumverhalten oder die Generierung von Einkommen in einem lebensdienlichen Kontext. Die wechselseitige Bedingtheit von Leben, Identität und Arbeit findet sich in einem permanenten Spannungsfeld physischer und metaphysischer Komponenten wieder. Im vorliegenden Buch enttarnt Werner Sattlegger die Ursachen eines destruktiven Führungsverhaltens mit der Beschreibung seiner fatalen Konsequenzen. Dabei verlässt er nie seine von konsequenter Authentizität und Optimismus bestimmte Perspektive jener wahren Bedarfslage des Menschen, der Werner Sattlegger mit großer Empathie begegnet. Ausgehend von der Beziehung zu sich selbst, dem Aufspüren der eigenen Berufung entsteht die Kompetenz zur Gestaltung eines konstruktiven, offenen Miteinanders. Nach der Überzeugung des Autors sind die Grundlagen hierfür bereits in die schulische Ausbildung zu integrieren. Die Motivation zum Tun mit dem steten Blick auf das Ergebnis lebt von Inspiration und mündet in der Etablierung einer tragfähigen Innovationskultur (vgl. S. 22). Das vorliegende Buch öffnet die Augen für die Essentialien reifer Führungskompetenz, macht Mut, Verantwortung zu übernehmen zur „Entfaltung der eigenen schöpferischen Kräfte“ (S. 14) und dient damit als kostbare Handreichung für all jene, die ihr Führungsverhalten einer aufrichtigen Selbstreflexion unterziehen und im bestmöglichen Sinne optimieren möchten. Denn: „Wir müssen Verantwortung übernehmen“ (S. 123) – „(…) was wir aber in der Hand haben…“ (S. 11).

