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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Franziska Fiske:

Unterhaltsam!

Run For Love von Nina Dias

"Run For Love" von Nina Dias entführt die Leser in die Welt von Luca, die nach einer unangenehmen Situation in einer Bar mit Sozialstunden bestraft wird. Die Geschichte ist nicht nur eine einfache Romanze, sondern berührt auch das Thema Body Positivity auf eine ansprechende Weise.

Luca, als Hauptprotagonistin, zeigt Stärke und Widerstandsfähigkeit, insbesondere gegenüber gesellschaftlichen Erwartungen bezüglich des Körperbildes.

Der Roman setzt sich kritisch mit dem Druck auseinander, der oft auf Frauen ausgeübt wird, um einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen.

Nina Dias schafft es, diese ernsten Themen in eine unterhaltsame Geschichte zu integrieren. Der Schreibstil ist angenehm und ermöglicht es dem Leser, sich leicht in die Handlung einzufinden. Die Charaktere sind gut entwickelt, und die Beziehungsdynamiken werden einfühlsam dargestellt.

Obwohl das Buch nicht als literarisches Meisterwerk betrachtet werden kann, erfüllt es seinen Zweck als leichte Lektüre für zwischendurch. Die positive Botschaft und die sympathischen Charaktere machen es zu einer empfehlenswerten Wahl, besonders für Leser, die nach einer unterhaltsamen Geschichte mit einer wichtigen Botschaft suchen.

Insgesamt würde ich "Run For Love" mit 4 von 5 Sternen bewerten. Es mag nicht perfekt sein, aber es bietet eine angenehme Leseerfahrung und regt zum Nachdenken über gesellschaftliche Normen an.

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Rezensionen von Franziska Fiske:

Magische Welt

Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen von Sandra Grauer

"Flowers and Bones" von Sandra Grauer entführt die Leser in die faszinierende Welt von Valentina, die das Geheimnis der legendären Figur La Catrina hütet und dazu bestimmt ist, verlorene Seelen ins Reich der Toten zu führen. Doch die Enthüllung über übernatürliche Wesen hat Valentina zur Zielscheibe gemacht, und sie muss auf der Hut sein.

Als sie sich der Hexe Lily anvertraut, ahnt sie nicht, dass diese eigene Pläne verfolgt.

Die Erwartungen waren hoch, da das Thema der mexikanischen Kultur und des Tags der Toten mich besonders interessierte. Leider fiel es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen. Trotzdem waren die Charaktere gut beschrieben, wenn auch manchmal schwer nachvollziehbar. Die Handlung bot ein Fantasy-Erlebnis für zwischendurch.

Besonders die Beschreibung der Charaktere konnte überzeugen, auch wenn ihre Handlungen für mich nicht immer vollständig nachvollziehbar waren. Die Verbindung von La Catrina und der Bedrohung durch die Menschen, die von übernatürlichen Wesen wissen, schafft eine interessante Dynamik. Die Entscheidung, sich der Hexe Lily anzuvertrauen, verspricht zudem eine fesselnde Entwicklung der Geschichte.

Obwohl der Einstieg schwierig war, weckte das Buch meine Neugier auf den zweiten Band. Es ist ein Fantasy-Erlebnis, das trotz kleinerer Schwächen seine Leser in eine mysteriöse Welt entführt.

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Rezensionen von Daggy:

Zarte Gefühle des Kindes

Ich bin zart. Ich bin stark. von Jessica Sanders

Das Kind auf dem Cover hat einen Schmetterling auf seinem Finger sitzen, ein Zeichen dafür, dass es Zartheit vermittelt. Mit der Frage „Wusstest du, dass du eine einzigartige Zartheit in deinem Herzen trägst?“ beginnt das Buch und um diese Zartheit geht es.
Zartheit bedeutet, dass man weinen darf und sich anderen anvertraut, dass man inmitten des Lärms leise und ruhig dasitzen kann, aber auch die Natur und ihre Schönheit zu bestaunen oder mit seiner Kreativität anders zu erfreuen.

Leider wird diese Zartheit nicht immer anerkannt und verstanden und man hält sie für Schwäche. Dieses Buch rät stolz auf seine Zartheit zu sein und sie zu pflegen.
„Deine Zartheit ist deine größte Stärke und dein schönstes Geschenk.“
Ich muss zugeben, dass ich etwas Schwierigkeiten mit dem Begriff Zartheit habe. Aber meine kleine Enkelin lässt sich das Buch gerne vorlesen und ich hoffe, dass es sie in ihren Gefühlen stärkt. Denn es ist sicher schön, wenn die Kinder ihre Sensibilität bewahren und anderen damit Freude machen.

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Rezensionen von Daggy:

Gefühlvoll mit schönen Illustrationen

Verborgen von Cori Doerrfeld; Zuckersüß Verlag

Der Untertitel lässt mich sofort an den kleinen Prinzen denken: "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Der kleine Finn ist bedrückt und versteckt sich unter einer bunten Decke. Er meint Opa kann ihn nicht verstehen und will nicht über sein Problem reden.

Opa möchte mit Finn spazieren gehen und in der Natur gibt es vieles, auf das Opa ihn aufmerksam macht. Die Bäume, von denen wir nur das sehen, was oben wächst, das, was unter der Erde geschieht, bleibt verborgen. Das Gewässer, auf dem das Boot schwimmt, wirkt regungslos, doch im Wasser ist eine Menge los. Ein brütender Vogel, ein grabender Fuchs und Tiere in einem hohlen Baumstamm, vieles ist nicht immer sofort sichtbar. So können wir auf einem Bild im Bauch einer jungen Frau ein Baby sehen. Finn erfährt, dass es auch hier Verborgenes gibt. Finn hat im Laufe des Spaziergangs seine Decke immer mehr gelüftet, inzwischen sehen wir seinen lockigen Haarschopf. Opa sagt zu seinem Enkel: „Manchmal verbirgt sich hinter einem Menschen, der etwas nicht zu verstehen scheint, jemand der genau weiß, wie du dich fühlst.“ Und wir sehen bei beiden ein gebrochenes Herz.
Und herzerwärmend ist diese schöne Opa-Enkel-Geschichte. Oft denken wir, dass andere unsere Situation nicht verstehen können, aber leider wiederholt sich so vieles in unseren Leben, da gibt es oft dieselben Erfahrungen. Neben den kurzen Texten tragen die schönen Illustrationen zum Verstehen der Geschichte bei.

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Rezensionen von Daggy:

Familie mit vielen Facetten

Eine Familie wie unsere von Frank Murphy; Alice Lee; Zuckersüß Verlag

Das Cover zeigt einen riesigen Baum auf und vor dem viele Menschen zusehen sind. Das Titelbild im Buch zeigt ein Elternpaar mit drei Kindern am Esstisch. Auf der Wiese ist eine bunte Mischung der verschiedensten Menschen zu sehen. „Jede Familie ist einzigartig.“ Dieser Satz gefällt mir gut. Die nächste Seite zeige harmonische Bilder in warmen Farben und dann geht es um verschieden Familienstrukturen.

Eine riesige Familie wird fotografiert und die Frage ist „Kennst du eine Familie mit Uroma?“ die ich klar mit ja beantworten kann, meine Enkel haben neunzigjährige Urgroßeltern. Von Ähnlichkeit innerhalb der Familie, aber auch von Adoptivfamilien ist die Rede, eine Regenbogenfamilie wird gezeigt und dann geht es um Familien, die man sich aussucht. Das finde ich verwirrend, denn das sind für mich Freunde, Familie bedeutet für mich verwandt zu sein, wenn auch nur rechtlich. „Wir wachsen in unsere Persönlichkeit hinein.“ Ist auch eine sehr schöne Vorstellung. „Denn zusammen sind wir sicher.“ Darauf ist leider nicht immer verlass.
Im Nachwort richtet der Autor noch einmal sein Wort an uns und fordert auf, sich von älteren Verwandten Geschichten erzählen zu lassen. Er gibt ja dazu vorgefertigte Bücher, die wir Großeltern für unsere Enkelkinder ausfüllen können.
Ein wundervolles Buch über den Wert unserer Familie, die Illustrationen sind sehr ansprechend und warm gezeichnet. Die Personen sind sehr vielfältig gestaltet und bilden unsere bunte Gesellschaft ab.

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Rezensionen von Lesemama:

Ein bisschen viel Klischees

Set on You von Amy Lea

Zum Buch:

Crystal ist Fitness-Influencerin und Curvy. Im Fitnessstudio lernt sie Scott kennen und hasst ihn. Er sieht gut aus und ist in ihren Augen einfach nur unverschämt.
Dann stellt sich heraus das ihre Großmutter und sein Großvater heiraten wollen und dei beiden haben mehr miteinander zu tun als Crystal möchte.

Meine Meinung:

Das Cover spricht mich jetzt nicht unbedingt an, aber es ist in allen Sprachen dasselbe. Klappentext war ganz vielversprechend. Das Buch hat auch durchaus seine humorvollen Momente, die Story ist nett und unterhaltsam, aber es wird nahezu kein Klischee ausgelassen. Crystal ist plussize, einerseits steht sie dazu, anderseits kommen dann solche Aussagen wie "Noch kein Mann hat mich einfach hochgehoben" schmacht... Scott ist Feuerwehrmann, sieht natürlich umwerfend aus, hat ein Sixpack, ach was sag ich, mindestens ein eightpack. Er verliebt dich nahezu auf den ersten Blick, die beiden sind unmöglich und können trotzdem nicht voneinander lassen. Es ist zwar, wie schon gesagt recht humorvoll und auch unterhaltend, aber ich hätte doch gerne mal ganz normale Menschen. Oder Frauen, die wirklich zu ihrem Körper stehen.
Ansonsten war es ganz nett und unterhaltsam.

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Rezensionen von Daggy:

Kindgerecht und voller Gefühl

Als Mama einmal unsichtbar war von Julia Rosenkranz

Dieses Bilderbuch behandelt ein trauriges Thema mit liebevollem Ernst. Auf dem Cover kann man die Liebe, die Mutter und Kind verbindet sehr deutlich erkennen. Dieses süße Lächeln zeigt, wir gehören zusammen.
„Mama ist krank.“ Mit diesem Satz beginnt Mamas Erklärung, sie hat Krebs und es wird lange dauern.

Die kleine Hennie, erkennt außer der Müdigkeit keine Krankheit an Mama, deshalb ist die Krankheit anders, unsichtbar, aber trotzdem da. Hennie stellt sich eine Krebs-Maschine“ vor mit Scherenarmen, die alles beschneidet, bis es weg ist. „krebs macht, dass irgendwie alles verschwindet.“ So verschwinden die Wörter, die Menschen aus der Umgebung wissen nicht, was sie sagen sollen. Hennie glaubt es ist ein „Wörterstau“ entstanden. Dann geht Mama nicht mehr zur Arbeit und muss zur Chemo. Dann verschwindet Mamas Kraft und sie kann nicht mehr mit Hennie toben. Nach Mamas Appetit verschwinden ihre Haare. Dann verschwindet auch Mama und die Nachbarin holt Hennie von der Kita ab.
Das Buch erzählt sehr kinderecht, aus Sicht der kleinen Hennie, und doch sehr realistisch, wie der Krebs Mama unsichtbar macht. Trotzdem bleibt das Band zwischen den beiden bestehen, denn „Hennie weiß, dass Mama Mama ist.“ Zum Glück endet das Buch mit der Mamas Heilung und die beiden sitzen zusammen auf der Hollywood-Schaukel, Mama mit gaz kurzen Haaren.
Es ist nicht einfach, wenn der Krebs zu einer Mama mit kleinen Kindern kommt. Dieses Buch kann helfen einiges besser zu verstehen, denn wir wissen ja, auch die Wörter gehen verloren. Die Illustrationen des Buches sind sehr schön gestaltet und zeigen auch die Mama ohne Haare, die so dem Opa ähnlichsieht.

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Rezensionen von Daggy:

Humorvolle Fragen

Dürfen Zwerge Riesenrad fahren? von Moni Port

Lauter lustige Fragen werden in diesem Buch gestellt. Das Cover zeigt die Zwerge, wie sie im Riesenrad sitzen und in die Welt schauen. Auf der ersten Buch-Seite, die sich mit ihrer Frage beschäftigt haben sie sich für den Kartenkauf zu einem großen Menschen zusammengesetzt. Danach sehen wir die Besucher des Weinkellers weinend an den Tischen sitzen.

„Darf man im Weinkeller auch mal lachen?“ eine schöne paradoxe Frage, die bei den Kindern ein Grinsen hervorruft. Etwas trauriger stimmt die Frage nach dem Tagebuch für Eintagsfliegen.
Tanzende Spulmaschinen beim Spülmaschinenfest, bedürfen schon einer Erklärung. Denn die Kinder lesen den Aufdruck auf der Brotdose meist nicht.
Mein Enkel wollte das Buch gleich noch mal lesen, weil ihm die Fragen viel Spaß gemacht haben. Aber ich denke auch Erwachsene können sich mit diesem Buch amüsieren und vielleicht noch andere Fragen stellen.
Eine Menge Fragen und lustige Bilder dazu gibt es in diesem kleinen humorvollen Büchlein.

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Rezensionen von Daggy:

Märchenhaft geschrieben und schön bebildert

Der Verwechsling von Kai Lüftner

Auf dem Cover ist eine wunderschöne Winterlandschaft zu sehen, aus der Mitte schaut uns ein kleiner Junge mit wuscheligen Haaren mit großen Augen an. Ein kleines buckeliges Häuschen steht am Ende Murmelpfades, dort wohnt ein altes Paar, Per und Tove. Sie haben vor einiger Zeit auf dem Weg zu ihrem Haus einen kleinen Jungen gefunden.

Da er nicht spricht und es unklar ist, wo er herkommt, haben sie ihn Vilmar genannt. Dieser Junge ist ein ruhiges Kind, das nicht mit anderen Kindern spiel. Vilmar sitz in seinem Zimmer und schaut alle Bücher an, die er finden kann. Er kann lesen und gibt dabei Geräusche von sich, die manchmal einer Melodie ähneln.
Nachdem der Junge fünf Jahre bei dem alten Paar wohnte und sie vertraute gemütlichen Tage und Abende verbracht haben, treffen sie auf einen alten schweigsamen Freund, der Vilmar ein Buch schenkt.
Ein altes skandinavisches Märchen, von einem Jungen, der in die Welt der Unterirdischen gehört und der eine Zeit bei den Menschen wohnte, aber wieder in seine Welt heimkehrt. Die Bilder dieses Buches strahlen eine Wärme aus, die tief in das Innere des Lesenden geht. Trotz der Trauer über den Weggang, freut man sich, dass der Kleine wieder Heim findet und er lässt dem alten Paar auch einen schönen Gruß zurück.

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Rezensionen von Lesemama:

Schatten und keine Schatten

Schatten – Der Pakt (Schatten 1) von Timo Parvela

Zum Buch:

Petes beste Freundin Sara ist unheilbar krank. Darum geht der dreizehnjährige im Kaufhaus zum Weihnachtsmann, er hat nur einen Wunsch, Sara soll leben.
In der Nacht zu Heiligabend kommt eine seltsame Gestalt zu Pete und bietet ihm einen Deal an. Sein Schatten gegen Saras Leben.

Zu spät merkt Pete dass das Leben ohne Schatten nicht so lebenswert ist.


Meine Meinung:

Der Klappentext klang sehr vielversprechend, das Cover ist düster und verspricht eine spannende Story.
Die Geschichte enthält zwei Handlungsstränge. Es beginnt mit Pete und Sara, dann wird es Fantastisch, die Halbwichtel Uudit möchte gerne in die Wichtelgilde aufgenommen werden. Zuerst scheint es, als hätten die zwei Handlungsstränge nichts gemeinsam, aber das gibt sich natürlich schnell, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind.
Dazu kommen noch ganz wunderbare Illustrationen, die aus dem Buch ein optisches Highlight machen. Kurze Kapitel, eine spannende und fantasievolle Geschichte machen es einfach, das Buch zu mögen. Lediglich bei den Wichteln fallen sehr viele Namen, die etwas verwirrend sind. Aber alles in allem ein sehr gelungener Auftakt in eine Trilogie mit einer kurzen Leseprobe in Band zwei, den ich auch unbedingt lesen möchte.

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