Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kapitel60:
Tolles Thema
Wieso? Weshalb? Warum? Band 4 - Wir erforschen die Vulkane von Sandra Noa
Der vierte Band der der Wieso? Weshalb? Warum? – Reihe befasst sich mit dem Thema Vulkane.
Worum geht’s?
Auf insgesamt acht Doppelseiten, erfährt man geballtes Wissen über die feuerspuckenden Riesen. Die wichtigsten Themen sind:
Welche Berge spucken Feuer?
Wo gibt es Vulkane?
Warum sind nicht alle Berge Vulkane?
Was spuckt ein Vulkan alles aus?
Wie gefährlich ist das Leben am Vulkan?
uvm.
Cover, Illustrationen und Schreibstil
Die Illustrationen sind wie immer kindgerecht, bunt und realitätsgetreu. Das Highlight sind die Klappen, hinter denen sich allerhand Wissenswertes versteckt. Die Textpassagen sind verständlich und perfekt für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren.
Fazit
Ein rundum gelungenes Sachbuch über Vulkane, das die Kinder bestimmt viele Jahre zur Hand nehmen werden. Auch ideal, wenn das Thema in der Schule behandelt wird.
Rezensionen von Kapitel60:
Ein schönes Vorlesebuch
Der kleine Buddha und das gemeinsame Glück von Claus Mikosch
Der kleine Buddha, erschienen bei Herder, umfasst ca. 32 Seiten und ist geeignet für Kinder ab 3 Jahren.
Worum geht’s?
In einem Baum im Park wohnt der kleine Buddha. Er liebt das Leben, das Hier und Jetzt! Das versucht er auch mit seiner ruhigen Art und Weise seinen Mitmenschen zu vermitteln. So auch seinen Freunden Carla und Ben, die oft aneinander geraten.
Cover, Illustrationen und Schreibstil
Die Illustrationen sind eher minimalistisch gehalten und haben einen besonderen Stil. Die Bilder passen aber sehr gut zum Inhalt und sind durchaus kindgerecht. Die Geschichte ist sehr einfach zu verstehen, der Schreibstil ist passend für kleinere Kinder.
Fazit
Die Geschichte ist sehr nett und kommt auch gut beim kleinen Publikum an. Ich denke, man hätte mehr aus der Geschichte machen können, aber die Message, die man vermitteln will, kommt sehr gut herüber. Dieses Buch wird es nicht unter unsere Lieblingsbücher schaffen, aber die Kinder nehmen es immer wieder gerne zur Hand.
Rezensionen von Kapitel60:
Mutige Hilda
Hilda Hasenherz. Das Abenteuer im Fuchswald von Tobias Goldfarb
Worum geht's?
Hilda Hasenherz ist eine kleine Buddelhäsin. Tagaus, tagein ist sie damit beschäftigt für den Baron Karotten auszubuddeln. Während ihre Hasenkolleg*innen die Gemeinheiten des Barons über sich ergehen lassen, fragt sich Hilda eines Tages, was mit all den Karotten geschieht. Bald kommt sie hinter das fieses Geheimnis des Barons und macht sich auf den Weg, um das Königreich zu retten.
Cover, Illustrationen und Schreibstil:
Bei diesem Buch verliebt man sich direkt in das schöne Cover und auch in den Titel. Die Illustrationen im Inneren sind ebenfalls in Farbe und schön anzusehen. Für unseren Geschmack hätten es deutlich mehr sein können. Wenn ein Buch als Vorlesebuch deklariert ist, dann muss einfach auf jeder Seite ein Bild sein. Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll, die Sätze sind eher lang.
Fazit:
Ins Cover verliebt und leider mit der Geschichte nicht warm geworden. Die Kinder hatten schon recht bald das Interesse an dem Buch verloren. Das liegt wohl stark an der geringen Anzahl der Illustrationen. Hilda ist zuckersüß und ein sehr mutiges Hasenmädchen, aber irgendwie fehlt uns die Spannung und die Gewisse Raffinesse. Hilda Hasenherz finde ich eher geeignet für geübte Leser und würde es als Vorlesebuch bzw. für Leseanfänger nicht empfehlen.
Rezensionen von @lust_auf_literatur:
Mehr oberflächliche Unterhaltung als Gesellschaftskritik mit Tiefgang
Weiße Wolken von Yandé Seck
Gleich vorweg, das Buch ist vielleicht für andere Leser*innen amüsant (wie mir zahlreiche positive Besprechungen mittlerweile bestätigen), für mich war das aber ein richtiger Flop.
Jetzt kannst du selbst entscheiden, ob du weiterlesen möchtest oder nicht…
Eigentlich fängt es schon mit dem Klappentext an.
Die Handlung und die vielversprechenden Konflikte, die dort beschrieben werden, finden nur am Rande und dann auch schon ziemlich am Ende des Romans statt.
Wie im Klappentext beschrieben, stehen die beiden Schwestern Dieo und Zazie im Mittelpunkt von Secks Geschichte. Ihre Lebensmodelle und der Umgang mit ihrer Identität könnte nicht größer sein. Zazie ist wütend auf alles, vor allem aber auf den Rassismus und Sexismus, der ihr als schwarze Frau entgegen schlägt.
Dieo ist verheiratet, Mutter von drei Söhnen und kämpft gegen die ungleiche Verteilung von mental load in ihrer Ehe.
Außerdem gibt es noch diverse Eltern und Großeltern, die meisten in Deutschland, aber auch im Senegal, dem Herkunftsland von Papis, dem Vater von Dieo und Zazie.
Was sich erstmal nach einer perfekten Ausgangssituation für die Erörterung von wesentlichen gesellschaftlichen und individuellen Fragen anhört, zeigt sich nach ein paar Seiten als humorvoller und unterhaltsamer gedachter Familienroman.
Könnte auch nett sein, funktioniert aber für mich nicht.
Mir kommen die wie am Reißbrett entworfenen Figuren zwar alle sehr sympathisch vor, aber doch auch sehr naiv und ohne Tiefgang. Selbst Simon, der mittelalte weiße Ehemann von Dieo, ist eigentlich ein netter Typ, dem Frau die Sache mit der mental load nur mal richtig erklären muss. Mit der richtige Aufklärung wird dann der karriereorientierte Yuppie Typ ganz schnell zum care-arbeitenden Familienmensch.
Fast alle Protagonist*innen handeln selbstverständlich nach einem hohen moralischen Standard wie aus dem Bilderbuch und sind immer nur dann genervt, traurig oder wütend, wenn es in die Situation notwendigerweise erfordert. So lässt sich natürlich jeder aufkommende Konflikt durch ein paar emotionale Dialoge in kürzester Zeit entschärfen.
Ich bin innerlich wahrscheinlich completely rotten, aber das finde ich unrealistisch, langweilig und patent wie in einer ARD Vorabendserie.
Am Ende kommt dann noch einer der reaktionären Tropes, die mich persönlich am meisten nerven und verärgern. Das war dann sozusagen das Tüpfelchen auf dem I.
Der Schreibstil ist an sich unterhaltsam, fresh und sehr dialoglastig. Auch hier hätte mir mehr show, don‘t tell wesentlich besser gefallen.
Unterhaltsam? Vielleicht, aber eigentlich ärgere ich mich gerade viel zu sehr über diesen nervigen Schluss, als dass jetzt noch viele positive Worte zu diesem Roman finden möchte.
Rezensionen von Lesemama:
Spannendes Abenteuer
Emblem Island - Der Fluch der Nachthexe von Alex Aster
Zum Buch:
Tor kennt seine Bestimmung schon lange, er hat das Emblem eines Anführers am Arm. Aber Tor möchte was anderes sein und so wünscht er beim Neujahrsfest eine andere Bestimmung und tatsächlich ändert sich das Emblem an seinem Arm. Nun hat er dort das Zeichen für den Fluch der Nachthexe.
Das bedeutet allerdings seinen sicheren Tod, es sei denn, er geht zur Nachthexe um sich von dem Fluch befreien zu lassen.
Meine Meinung:
Was für ein wunderbares, aber durchaus düsteres Cover, das super zur Geschichte passt und was für eine Story.
Zusammen mit seinen Freunden Melda und Ebgle begibt sich Tor auf den Weg zur Nachthexe und sie haben dort einige Abenteuer zu bestehen.
Im ersten Teil des Buches lernen wir erstmal die drei Freunde kennen und Tors Wunsch eben kein Anführer zu sein, wie seine Mutter.
Alex Aster hat einen ganz besonderen Schreisbtil, ich las bisher sein Jugendbuch, aber er kann auch Kinderbücher schreiben. Dieses ist jedenfalls ein sehr gelungener Auftakt und macht neugierig auf die Fortsetzung. Toller Schreisbtil, nicht zu lange Kapitel, etwas größere Schrift, all das macht ein gutes Kinderbuch für mich aus. Und natürlich die Spannung, mit der gut gespielt wird. Am Ende ein kleiner Cliffhänger und ein kleiner Einblick in das zweite Abenteuer, das hier schon erwartet wird. Wir werden auf jeden Fall weiterlesen.
Rezensionen von Anndlich:
Nostalgische Gefühlsbombe
The Fort von Gordon Korman
Ein Hurricane hat die kleine Stadt Canaan verwüstet und auch den Wald mächtig durcheinander gewirbelt. Die vier Freunde Evan, Jason, Mitchell, C.J. und der „Neue“ Ricky finden im Wald einen ganz besonderen Unterschlupf: einen Bunker. Der Bunker wird zu ihrem Rückzugsort und schon bald zu viel mehr.
Das Fort wird zu einem Zufluchtsort für sie, das es zu beschützen gilt, doch auch sie müssen beschützt werden. C.J. nutzt den Fort, um sich vor seinem gewalttätigen Stiefvater Marcus zu verstecken, Evans Bruder Luke und sein krimineller Freund Jaeger wollen unbedingt wissen, wo sich die Fünf so häufig aufhalten und machen Jagd auf die Jungs.
The Fort von Gordon Korman ist eine unglaublich berührende Geschichte über den Zauber einer Freundschaft zwischen fünf Jungs! Wir erleben die Geschichte aus sechs Perspektiven, neben Evan, Jason, Mitchell, C.J. und Ricky, lernen wir auch die Perspektive von Evans Bruder Luke kennen.
Die Charaktere der Freunde sind komplett unterschiedlich gestaltet, haben Ecken und Kanten und vor allem ihre eigene Probleme. Da wir ihre Perspektiven einnehmen, lernen wir ihre Gedanken, Bedürfnisse, Ängste und Wünsche kennen und leiden regelrecht mit ihnen mit. Eine herausragende Leistung, wenn ich bedenke, dass 250 Seiten nicht allzu viel sind und dennoch eine so tiefe Verbundenheit zu den jungen, die mich in ihrer Intensität an Werke von Stephen King erinnert.
Und obwohl die Probleme der Jungs teilweise schwerwiegende sind, gibt es auch schöne Gefühle die The Fort weckt. Denn es ist die Geschichte einer bedingungslosen Freundschaft und eines Unterschlupfs, das den Zauber der Jugend festhält.
The Fort ist nicht nur etwas für Teenager, sondern lädt auch Erwachsene auf eine nostalgische Reise ein, in Erinnerungen an die eigene Jugend, an das eigene Fort. Doch es erinnert auch daran, dass wir die Kleinsten von uns schützen müssen und sie und ihre Ängste nicht Kleinreden dürfen!
Rezensionen von Tara:
Gelungener Trilogie-Auftakt
Töchter des Aufbruchs von Marie Pierre
„Töchter des Aufbruchs“ ist der erste Band aus der Trilogie „Das Pensionat an der Mosel“ der Autorin Marie Pierre.
Die Handlung beginnt im Juni 1910 und ist im Reichsland Elsaß- Lothringen angesiedelt. Dort ist Pauline Martin Leiterin eines Pensionat für höhere Töchter und hat auch Suzette - die 16-jährige Tochter ihrer Cousine - in ihrer Obhut.
Diese macht ihr das Leben nicht gerade leicht, da sie sich heimlich mit einem Soldaten trifft und dann auch noch verschwindet. Pauline wendet sich hilfesuchend an den preußischen Hauptmann Erich von Pliesnitz….
Der Schreibstil von Marie Pierre liest sich leicht und angenehm. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Kaiserzeit und konnte mir das Leben der damaligen Zeit – mit seinen aus heutiger Sicht prüden Anstandsregeln – gut vorstellen.
Mit Pauline hat die Autorin eine ganz großartige Protagonistin erschaffen, die ihren Beruf lebt und liebt. Sie hat viel Verständnis für ihre Schützlinge, muss sich um den Ruf ihres Pensionats kümmern.
Neben ihr gibt es zahlreiche weitere Charaktere, von denen jeder sehr individuell und facettenreich gestaltet wurde. Eine Personenauflistung zu Beginn des Buches hat es mir leicht gemacht, den Überblick zu behalten.
Die Handlung ist abwechslungsreich und spannend. Besonders gut haben mir die Einblicke in Paulines Unterricht gefallen, aber auch die charakterliche Entwicklung des Hauptmann Erich von Pliesnitz wurde gelungen dargestellt.
Im vorderen Innencover befindet sich eine Karte der Umgebung und am Ende ein interessantes Nachwort sowie ein hilfreiches Glossar. Diese zusätzlichen Informationen haben dieses gut recherchierten historischen Roman gelungen abgerundet.
Ihre Großtante die nach der Jahrhundertwende ein Mädchenpensionat im lothringischen Bouzonville besuchte hat die Autorin zu diesem Roman inspiriert. Es stecken so viele Details in der Handlung, dass zu merken ist, dass hier viel persönliches Interesse und eine Menge Recherchearbeit drin steckt.
Ich freue mich schon unglaublich auf den nächsten Band, der im August diesen Jahres erscheint und kann das Buch Liebhabern historischer Romane nur empfehlen.
Rezensionen von Daggy:
Humorvoll und spannend
Hilfe, meine Lehrerin ist ein Gorilla von Meike Haas
Das Titelbild zeigt uns Milo, der mit dem Gorilla über das Dach steigt. Milo ist nicht so der begeisterte Schüler, lieber daddelt er auf seinem Handy herum. So kam es, dass seine Bio-Lehrerin, die zickige Frau Lowitz ihm das Handy für drei Tage weggenommen hat. Nun hat er es endlich wieder zurück und es muss gleich schauen, was er verpasst hat.
Deshalb geht es in Mathe erstmal aufs Klo. Dort hat er vielleicht etwas viel Zeit verbracht, denn als er zurückkommt, sind alle weg. Als er im Lehrerzimmer durch die Tür kommt, steht er einem riesigen Gorilla gegenüber. Aber dann fängt der auch noch an zu sprechen und die Stimme ist einwandfrei die von Frau Lowitz. Wie ist das möglich und ist Milo wirklich schuld an dieser Verwandlung?
Trotz der etwas albernen Situation gibt es eine scheinbar logische Erklärungen, einen tollen großen Bruder, einen besonnen Freund und ein hyperaktive, hochintelligente Freundin. Zusammen kommen sie einem großen Betrug auf die Spur.
Auch wenn die Mischung aus Realität und Spiel, bei der die Personen wechseln können mich sofort an „Level 4“ erinnerte, so haben wir hier doch eine ganz andere Situation und auch die Lösung liegt ganz woanders. Das Buch hat viel Humor und Spannung, zeigt uns am Ende, wie wichtig Freundschaft und Vertrauen doch sind. Ganz besonders toll finde ich die Illustrationen.
Rezensionen von Lesemama:
Klima geht uns alle an
Climate Action von Christian Linker
Zum Buch:
Climate Action, ein interaktives Buch.
Ein Mädchen rempelt dich an zuhause merkst du, sie hat ein Tagebuch in deine Tasche geschmuggelt. Ein Tagebuch mir sehr brisanten Inhalt.
Das Tagebuch erzählt die spannende Geschichte von drei KlimaaktivistInnen.
Meine Meinung:
Ich fühlte mich angesprochen von Cover und Klappentext und wusste nicht so ganz, worauf ich mich eingelassen habe.
Das Buch wird quasi in zwei Teilen erzählt. Zuerst eine kleine Einführung, es "passiert" der Rempler, dann das Tagebuch. Es hat schon was von einem wahren Tagebuch, eine bedrückende Geschichte über unser Klima. Es geht uns einfach alle an. Nicht nur die Aktivisten. Aber zurück zum Buch. Nach dem Tagebuch gibt es knapp 50 Kapitel, die werden aber nicht der Reihe nach gelesen, sondern man entscheidet jedesmal, wie es weitergeht. Kannte ich bisher nur von Kinderbüchern und ich muss gestehen, ich mag es normal nicht so gerne. Aber hier hatte es echt was. Die Story rüttelt auf jeden Fall wach und ist gut zu lesen. Hat mir gefallen.
Rezensionen von Lesemama:
Sehr melancholisch
Stars In Your Eyes von Kacen Callender
Zum Buch:
Mattie kann sein Glück kaum fassen als er mit "dem" Hollywoodbadboy Logan für einen Film gecastet wird. Logan wird seinem Ruf auch gleich am ersten Drehtag gerecht, als er Mattie vor der Presse als untalentiert hinstellt. Diese Aussage ist natürlich nicht gut für den Film, abgesehen davon was es mit Mattie macht.
Um das Projekt noch zu retten werden Logan und Mattie in eine Fakebeziehung gedrängt, in der sie sich auch in echt näherkommen. Aber Logan ist nicht umsonst so ein Mistkerl, er hat einige Geheimnisse.
Meine Meinung:
Ich mochte das Cover gleich, es ist wunderschön. Mir gefiel schon Felix ever after von them, Eine Autor*in ohne geschlechtsspezifische Pronomen. (Was aber an der Story nichts ändert,)
Ein wunderschöner Schreisbtil, die Story wird abwechselnd aus Sicht von Logan und Mattie erzählt, dazu gibt es immer wieder Blogeinträge. Mag ich sehr gerne, man lebt die Geschichte. Mir waren beide sehe sympathisch, auch wenn Logan alles versucht hat um als Mistkerl rüber zu kommen.
Auch behandelt die Geschichte einige sehr bedeutende Themen und diese alle sehr einfühlsam und verständlich. Es macht einfach Spaß, so eine wunderschöne, romantische und tiefgründige Story zu lesen. Auch wenn sie ganz schön melancholisch ist.











