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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Havers:

Sind wir nicht alle ein bisschen Laura?

Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell

Laura Clark ist gut organisiert, ist diejenige, die alles im Griff hat. Ehefrau, Mutter und Arbeitskollegin erfüllt sie klaglos tagaus, tagein sämtliche ausgesprochenen und unausgesprochenen Erwartungen, die ihr familiäres und berufliches Umfeld an sie hat. Bis zu dem Tag, an dem sie erwacht und die Reißleine zieht.

Verschwindet, einfach so, ohne eine Nachricht zu hinterlassen.

Ihr Mann, ihre Tochter, ihre Freundin, ihr Arzt, aber auch ihre Mutter, sind verblüfft, können sich nicht vorstellen, dass ihr spurloses Verschwinden ihre eigene Entscheidung war. Das passt einfach nicht zu Laura, die all die Jahre sprichwörtlich die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern getragen hat.

Viele von uns kennen das. Familie, Mann, Kinder, Haushalt, Beruf. Lauras Geschichte ist kein Einzelfall, sind es doch meistens die Frauen, denen man die Care-Arbeit ungefragt aufbürdet. Mental Load? Klar. Mit der Zeit kaum mehr auszuhalten. Aber geht es nur mir so, oder findet ihr die Story auch etwas weit hergeholt?

Warum hat sie nicht früher rebelliert? Ihre Rollen reflektiert? Das Gespräch, ja, aber auch die Auseinandersetzung gesucht, ihren Standpunkt klar gemacht, denn wer solche Egoisten um sich hat, ihnen nicht Einhalt gebietet, muss sich nicht wundern, wenn sich deren Verhalten im Alltag einschleift.

Sorry Laura, aber weitestgehend bist du selbst für diese Zustände in deinem persönlichen Umfeld verantwortlich. Verantwortlich für den Blick deiner Nächsten auf dich. Verantwortlich dafür, dass sie dich erst dann wahrnehmen, als du verschwunden bist und sie endlich Verantwortung für sich selbst übernehmen müssen. So wie auch du..

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Rezensionen von Havers:

Sind wir nicht alle ein bisschen Laura?

Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell

Laura Clark ist gut organisiert, ist diejenige, die alles im Griff hat. Ehefrau, Mutter und Arbeitskollegin erfüllt sie klaglos tagaus, tagein sämtliche ausgesprochenen und unausgesprochenen Erwartungen, die ihr familiäres und berufliches Umfeld an sie hat. Bis zu dem Tag, an dem sie erwacht und die Reißleine zieht.

Verschwindet, einfach so, ohne eine Nachricht zu hinterlassen.

Ihr Mann, ihre Tochter, ihre Freundin, ihr Arzt, aber auch ihre Mutter, sind verblüfft, können sich nicht vorstellen, dass ihr spurloses Verschwinden ihre eigene Entscheidung war. Das passt einfach nicht zu Laura, die all die Jahre sprichwörtlich die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern getragen hat.

Viele von uns kennen das. Familie, Mann, Kinder, Haushalt, Beruf. Lauras Geschichte ist kein Einzelfall, sind es doch meistens die Frauen, denen man die Care-Arbeit ungefragt aufbürdet. Mental Load? Klar. Mit der Zeit kaum mehr auszuhalten. Aber geht es nur mir so, oder findet ihr die Story auch etwas weit hergeholt?

Warum hat sie nicht früher rebelliert? Ihre Rollen reflektiert? Das Gespräch, ja, aber auch die Auseinandersetzung gesucht, ihren Standpunkt klar gemacht, denn wer solche Egoisten um sich hat, ihnen nicht Einhalt gebietet, muss sich nicht wundern, wenn sich deren Verhalten im Alltag einschleift.

Sorry Laura, aber weitestgehend bist du selbst für diese Zustände in deinem persönlichen Umfeld verantwortlich. Verantwortlich für den Blick deiner Nächsten auf dich. Verantwortlich dafür, dass sie dich erst dann wahrnehmen, als du verschwunden bist und sie endlich Verantwortung für sich selbst übernehmen müssen. So wie auch du..

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Rezensionen von Claudia H.:

Manchmal muss es eben eine Möwe sein

Hotel Hafenherz - Aber bitte mit Meerblick von Michelle Schrenk

Worum es geht:

Clara Hansen leitet das Familienhotel Hafenherz an der Ostsee. Das heißt, sie versucht es so gut es geht zu leiten, doch leider kann ihr Vater einfach nicht loslassen und funkt ihr ständig dazwischen. Die Buchungen nehmen immer mehr ab, doch ihr Vater sträubt sich gegen jede Veränderung.

Nachdem er sich mal wieder aufgeregt hat, landet er schließlich im Krankenhaus, wo er von einem sehr netten und attraktiven Arzt Dr. Adrian Weber behandelt wird. Schade nur, das Clara so gar nicht mehr an Liebe und Happy End glaubt und dafür eh gar keine Zeit hat. Blöd nur, dass sie den lieben Doktor nun täglich sieht und ihr Herz etwas ganz anderes sagt.


Mein Fazit.

Das Buch bringt einen sofort in Urlaubsstimmung und man bekommt gleich Fernweh. Auch habe die Wellen förmlich rauschen hören können. Die Story plätschert zudem so dahin, was schon passend ist für eine Urlaubslektüre. Hier passiert nichts Aufregendes und man kann das Buch wirklich sehr gut so nebenher lesen. Sehr gut geeignet für den Urlaub und zur Erholung. Mir war die Story schon ein wenig zu langatmig. Insgesamt hat sie mir aber ein wohliges Gefühl gegeben.

Wer eine Story sucht, zum Abschalten und die nicht anspruchsvoll ist, der ist hier genau richtig. Ich vergebe 4 Sterne.

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Rezensionen von Sophie H.:

Turbulente Geschichte

Umtausch ausgeschlossen!? Familienchaos mit Gina und Charly von Ilona Einwohlt

Gina ist laut und chaotisch. Ihre Eltern haben kaum Zeit für sie, weil sie sich um ihr italienisches Nobel-Restaurant kümmern müssen. Dann kommt Charly neu in ihre Klasse. Sie ist das genaue Gegenteil von Gina. Sie ist ruhig und total organisiert. Ihr Vater ist Sozialarbeiter, ihre Mutter lebt von ihnen getrennt in Spanien.

Zwei Mädchen, die wegen ihrer Unterschiedlichkeit wie Feuer und Wasser sind. Doch dann kommt durch einen blöden Zufall heraus, dass genau diese beiden Mädchen bei der Geburt im Krankenhaus vertauscht wurden. Plötzlich ist alles durcheinander. Die beiden Mädchen werden auf Probe zurückgetauscht und versuchen nun, herauszufinden, wohin sie wirklich gehören.
Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine turbulente Freundschaftsgeschichte, die immer abwechselnd aus den beiden Perspektiven von Gina und Charly erzählt werden. Dadurch kann sich der Leser wunderbar in die Gefühlswelt der beiden hineinversetzen. Und diese Gefühlswelt wird nicht nur durch den Kindertausch bestimmt, sondern auch durch die Pubertät, in der sich beide gerade befinden. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es Rezepte oder Bastelanleitungen. Das Ganze lässt sich leicht und flüssig lesen. Ich würde es für Mädchen ab 10 Jahren empfehlen.

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Rezensionen von Christine Sauermann:

Genuss in mehrfacher Hinsicht

Alpine Vitalküche von Karin Hofinger

Mit dem Kochbuch „Alpine Vitalküche“ ist der Küchen-Apothekerin und Ernährungsberaterin Karin Hofinger eine Art Gesamtkunstwerk gelungen. Es bietet nicht nur 120 nachhaltige und leicht nachzukochende Gerichte – alle bis ins Detail liebevoll präsentiert, fotografiert und äußerst kundig kommentiert – sondern auch umfassende, gründlich recherchierte Informationen über die Bedeutung von Berglandwirtschaft, über die Vielfalt regionaler Lebensmittel und über nachhaltige, gesunde und ausgewogene Ernährung.

Einen zusätzlichen Genuss beim Lesen und Stöbern bieten die wunderschönen Fotos von Bergen, Almen, Berghütten, Wiesen und Weiden (alle Fotos im Buch stammen von Stephan Hofinger). Sie animieren zum Wandern und dort einzukehren, wo viele der herzhaften Köstlichkeiten zu Hause sind.

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Rezensionen von brauneye29:

Hat noch Luft nach oben

Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Meine Meinung:
Zunächst sieht der Tod der Kriminalpsychologin Hannah Jakob, die tot am Fuß einer Treppe gefunden wird, nach einem tragischen Unfall aus. Doch schnell ist klar, dass es ein Mord war und die Hintergründe mit alten Fällen zu tun haben. Rebecca ist gerade erst ihre Stelle angetreten bei der Mordkommission Hamburg und macht sich bei den Ermittlungen keine Freunde.

Hilfe bekommt sie von einem Mann, der sich nicht gerade immer gesetzeskonform verhält.
Meine Meinung:
Ich bin so ein bisschen hin und her gerissen, ob ich das Buch gut finde. Die Geschichte ist zwar interessant, aber teilweise auch schwer zu verfolgen und mitunter etwas verworren. Die Verbindungen zu alten Fällen bringen immer wieder neue Spuren, die aber nicht leicht zu beweisen sind. Krolle finde ich als Typen interessant, aber würde die Polizei wirklich jemanden wie ihm vertrauen? Die Methoden sind auch immer wieder sehr grenzwertig. Den Schreibstil an sich fand ich gut, aber völlig überzeugt bin ich eben nicht. Rebekka als sehr neue Kommissarin lehnt sich auch arg aus dem Fenster, was ich nicht so realistisch fand.
Fazit:
Hat noch Luft nach oben

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Rezensionen von askyfullofpages:

Wurzeln

Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel von Laila El Omari

Heimat.
Sehnsucht.
Erinnerung. ✨

Ich habe dieses Hörbuch wunderschön gefunden. Ich habe es gehört und bin völlig in dieser Sprache versunken. So poetisch, ruhig und gleichzeitig voller Bilder.
An der Geschichte hat mich vor allem berührt, wie sie das Thema Herkunft und Wurzeln erzählt. Amelie beginnt sich mit ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen und nach und nach wird klar, wie sehr sie davon geprägt ist.

Die feinfühlige Erzählweise habe ich besonders wertvoll gefunden.
Das Nachwort hat mich sehr berührt. Es hat so gut zum Buch gepasst und irgendwie alles noch einmal sehr schön abgerundet.
Das Hörbuch wurde von Demet Fey sehr gut eingesprochen. Die Stimme hat perfekt zur Geschichte gepasst und meine Vorstellungskraft beflügelt.
Für mich war dieses Hörbuch etwas ganz besonderes und ich bin froh, dass ich es entdeckt habe. Es ist eine sehr bewegende Geschichte, die auf wundervolle Art und Weise erzählt wird.

Vielen Dank an Aufbau Audio und NetGalley Deutschland für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst und ist wie immer ehrlich und unabhängig.

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Rezensionen von praja:

unkomplizierte Lektüre für unterwegs

00-Laschet von David Safier

Ich habe das Buch eher spontan am Bahnhof für eine längere Zugfahrt gekauft – also genau für so einen Moment, in dem man nebenbei liest, müde ist und definitiv keine Kapazitäten für komplexen Shit hat x.x

Dafür hat es wirklich perfekt funktioniert. Die Geschichte ist locker, kurzweilig und so leicht geschrieben, dass man schnell durchkommt, ohne sich groß konzentrieren zu müssen.

Der Humor ist teilweise ziemlich absurd und überzogen, aber genau das hat mich während der Fahrt überraschend gut unterhalten :D

Unter normalen Umständen hätte mich das Buch vermutlich trotzdem nicht besonders gepackt. Dafür ist es einfach zu weit von dem entfernt, was ich sonst gerne lese, und der Humor ist schon sehr speziell. Als unkomplizierte Lektüre für unterwegs war es aber super und hat genau das gemacht, was es sollte: mich unterhalten und die Zugfahrt deutlich angenehmer machen.

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Rezensionen von praja:

Gefühlvoller Out-of-confort-Roman

The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart von Saskia Louis

Ich greife normalerweise eher zu Fantasy, Romantasy oder Geschichten, die etwas düsterer und dramatischer sind. Eine leichte RomCom ist deshalb nicht unbedingt das Erste, was bei mir im Warenkorb landet. In letzter Zeit probiere ich aber bewusst häufiger Bücher außerhalb meiner Comfort Zone aus – vor allem dann, wenn privat ohnehin genug los ist und ich einfach etwas brauche, das mich unterhält und nicht noch zusätzlich erschlägt.

Genau dafür hat diese Geschichte erstaunlich gut funktioniert. Die Dynamik zwischen Stella und Rowan, ihre Gegensätze und besonders die schlagfertigen Dialoge haben mir richtig Spaß gemacht. Ich musste häufiger grinsen, als ich erwartet hätte :D Gleichzeitig war das Buch nicht nur locker und süß. Gerade Stellas Entwicklung und die Frage, wie sehr man sich selbst in einer Beziehung verlieren kann, haben der Geschichte mehr Tiefe gegeben.

Nicht jede Entscheidung konnte ich vollständig nachvollziehen, und an manchen Stellen hätte ich mir etwas weniger Hin und Her gewünscht. Trotzdem mochte ich die Mischung aus Humor, Gefühlen und Selbstfindung sehr. Für mich war es genau die richtige Art von Buch, um einmal aus meinem üblichen Lesegeschmack auszubrechen und für ein paar Stunden einfach abzuschalten.

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Rezensionen von praja:

bewegend

Counting Days von Steffi Kuhlmann

Eigentlich ist das gar nicht die Art von Buch, zu der ich normalerweise greifen würde. Gerade in letzter Zeit lese ich aber bewusst öfter außerhalb meiner Comfort Zone. Wenn privat viel Stress zusammenkommt, probiere ich manchmal einfach etwas Neues aus, um mich abzulenken und für ein paar Stunden aus meinen eigenen Gedanken herauszukommen.

Dieses Buch hat mich dabei emotional deutlich stärker getroffen, als ich erwartet hatte. Es war für mich nicht immer leicht zu lesen, und ich konnte auch nicht jede Entscheidung oder jedes Gefühl der Figuren vollständig nachvollziehen. Aber die Stellen, in denen ich mich selbst oder bestimmte Emotionen wiedererkannt habe, haben mich dafür umso mehr bewegt. Manche Momente gingen mir wirklich nahe und haben mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt.

Es war keine durchgehend leichte Lektüre, aber eine sehr intensive und emotionale Erfahrung. Gerade deshalb bin ich froh, dass ich mich darauf eingelassen und etwas außerhalb meines üblichen Lesegeschmacks ausprobiert habe.

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