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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gabiliest:

Koch doch mit Magie

Maries Glücksküche - Die Schule am Meer von Claudia Schaumann

Die bekannte SPIEGEL Bestseller-Autorin Claudia Schaumann hat mit “Maries Glücksküche- Die Schule am Meer” den ersten Band ihrer neuen “Glücksküche“- Reihe vorgelegt. Auf dem phantasievollen Hardcover, das sofort Urlaubsgefühle herbeizaubert, sieht man bereits, wie nett das Leben am Strand mit einem phantastischen Picknick sein kann.

Marie ist mit ihren Eltern und ihren zwei Geschwistern aus dem regnerischen Hamburg in den kleinen Ort Saint Amour an der Atlantikküste gezogen. Zu Oma Aveline, bei der sie bereits die Ferien verbracht hat. Doch Marie ist nicht glücklich, sie spricht schlecht Französisch und hat keine Freunde. Und wer will schon in einer alten Turnhalle wohnen? Doch Maries Mutter und ihre Oma sind Schulköchinnen in der deutschen Schule, die Marie besucht. Oma vertraut ihr ein Geheimnis an: Essen kann glücklich machen! Dazu braucht es natürlich besondere Zutaten und ein bisschen Magie. Marie ist fasziniert- kann sie das auch? Ihr erster Kochversuch geht schrecklich schief, aber endlich findet sie dadurch eine Freundin, die reiche Coco, für die es aber viel interessanter ist, wie Marie lebt und was sich in Omas Schrank verbirgt- die magischen Zutaten!

Claudia Schaumann hat ein heiteres und kindgerechtes Buch über das Glück geschrieben, das entsteht, wenn mit Liebe gekocht wird und wenn man dieses Glück mit Freunden teilen kann. Natürlich sind die magischen Zutaten dabei sehr hilfreich: Bananenpaste für gute Laune, Grinseblümchentee zur Beruhigung und vieles mehr. Für die aufgeweckte und neugierige Marie ist es schwer, Omas Geheimnis zu bewahren, denn Mama mag keine Magie. Doch nur mit Magie lässt sich das große Schulbuffet vorbereiten, das unbedingt gelingen muss, damit Mama ihre Arbeit behält. Ob Marie das hinbekommen wird?

“Maries Glücksküche- Die Schule am Meer” bietet mit fröhlichen Texten, kurzen Kapiteln und liebenswerten Charakteren ein schmackhaftes Lesevergnügen. Besonders werden sich Kinder angesprochen fühlen, die gerne in der Küche helfen oder sogar schon selbst kochen. Doch die Geschichte, die Lust auf Sonne, Strand und leichtes Lebensgefühl macht, wird sicher auch Kochmuffel begeistern. Das Buch ist für Kinder ab neun Jahren empfohlen. Die gelungenen schwarz- weiß Illustrationen von Nadine Jessler passen gut zum Text des Buches und lockern die Erzählung gekonnt auf. Mit Marie hat Claudia Schaumann ein starkes Mädchen beschrieben, das lernt, dass ein Neuanfang vielleicht nicht gleich problemlos klappt, dass man aber mit Hilfe von Freundschaft viele Hindernisse überwinden kann. Die Begeisterung der Autorin für gute Küche und die französische Lebensart ist ansteckend und im ganzen Buch zu spüren. Dabei finden die Kinder nicht nur Rezepte am Schluss des Buches, sondern im Text wird immer wieder darauf eingegangen, welche Eigenschaften Lebensmittel haben und wie sie Gefühle beeinflussen können- auch ganz ohne Magie.

Ich habe das Buch mit meiner neun Jahre alten Enkelin gelesen, die gerne kocht und dabei mit Vorliebe auch etwas Neues ausprobiert. Uns hat das Buch sehr gut gefallen und wir würden sofort nach Saint Amour reisen, um auch einmal die magischen Gerichte von Oma Aveline zu kosten. Vielleicht bekommen die Kinder ja Lust uns dorthin zu begleiten und dieses fröhliche Buch zu lesen, das wir gerne weiterempfehlen.

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Rezensionen von nuean:

Ganz nett, zwischendurch etwas langatmig

Royal Heist von Lena Kiefer

Das Cover hat mich sofort angezogen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich danke netgalley und Lyx, dass ich das Buch lesen durfte.
Darcy und ihr Team sind gefürchtete Trickbetrüger, sie stehlen, aber immer mit dem Ziel Gerechtigkeit auszuüben. Jetzt bekommt sie zusammen mit ihrem Bruder, der der Kopf der Bande ist Gerechtigkeit für das Unrecht was ihnen als Kindern widerfahren ist einzufordern.

Ziel ist niemand anderes als die britischen Royals. Die Chance ergibt sich, da Kronprinz Spencer heiraten will, um die Königsfamilie besser dastehen zu lassen. Darcy spielt die perfekte Kandidatin und kommt ihrer Rache immer näher. Doch ausgerechnet Spencers Bruder Tristan, mit dem sie als Kind viel Zeit verbracht hat, bringt ihren Plan ins Wanken. Und plötzlich stellt Darcy ihren Plan in Frage und kommt in einen Zweispalt. Sowohl ihr Bruder als auch der Rest des Teams zählen auf sie, aber bei den Royals scheint auch nichts so zu sein, wie sie es gedacht hatte.
Der Einstieg ins Buch ist sehr spannend, erinnert schon an Oceans Elven. Auch die Crew um Darcy und ihren Bruder ist sehr spannend, allerdings kommen sie in dem ganzen viel zu kurz. Insgesamt wirkt es für mich wie zwei Bücher in einem, die spannenden Robin Hoods, Rächer und Betrüger und dann die Royale Heiratskanidatinnensuche. Irgendwie wirkte das für mich etwas unrund. Auch die Royals selbst fand ich ganz in Orndung, aber auch da fehlte mir etwas. Es wirkt vieles sehr vorhersehbar, anderes wiederum sehr gewollt und unrund. Ich mochte Tristan sehr. Er ist der ehrlichste der Familie und hat das Herz am richtigen Fleck. Mit Darcy bin ich leider nicht so ganz warm geworden.
Das Buch lässt sich gut lesen, es hat aber einige Längen und vielleicht hätte auch ein Band gereicht. Ich weiß nicht ob ich es interessant genug fand, um es weiterzulesen.

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Rezensionen von Romy:

Neue Lieblingsautorin!

The Night We Met von Abby Jimenez

„Richtiger Ort. Richtiger Mann. Falsche Entscheidung?“
Manchmal spielt das Leben anders als geplant. Larissa hat ganz ohne ihr eigenes Zutun einen Berg an Schulden von ihrem Vater überlassen bekommen. Allgemein sieht das Leben für Larissa nicht allzu rosig aus. Sie setzt jedoch alles daran, etwas aus ihrem Leben zu machen und jongliert ein Dutzend verschiedener Nebenjobs.

Chris dagegen scheint sein Leben bis auf die Trauer über den Tod seiner Mutter im Griff zu haben. Beide verbindet sehr viel, u.a. das Lesen als Leidenschaft und das geteilte Sorgerecht für ihren Hund „Wufferine“. In der Nacht, in der sich die beiden kennengelernt haben, hat sich Larissa allerdings gegen Chris und für dessen besten Freund Mike entschieden.

Abby Jimenez hat mich mit ihrem neuen Liebesroman „The night we met“ wieder richtig abgeholt.
Auch wenn die Geschichte eher schwere Themen behandelt, fühlt es sich trotzdem nach einem richtigen Wohlfühlbuch an und der Humor kommt definitiv nicht zu kurz. Die Charaktere haben wie ich es von Abby Jimenez gewohnt bin Tiefe. Natürlich allen voran Larissa und Chris. Vor allem Larissa fand ich eine unglaublich sympathische Hauptperson, mit der ich sehr mitgefiebert habe. Ich muss zugeben, dass ich bei Chris manchmal ein wenig hin und hergerissen war. Grundsätzlich ist die Fürsorglichkeit eine wirklich süße Eigenschaft und jeder wünscht sich in seinem Leben jemanden, der genauso aufmerksam und liebevoll ist. Allerdings fand ich seine Aktionen an manchen Stellen einen Ticken zu viel und fast schon obsessiv.
Von Anfang an ist ziemlich klar, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird. Nichtsdestotrotz habe ich der Handlung gespannt gefolgt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wie gewohnt ist der Schreibstil sehr einnehmend.

Der Aufkleber auf dem Buchcover „von der Autorin des Bestsellers 'Just for the summer'“ hat mich ein wenig in die Irre geführt, weil ich fälschlicherweise davon ausgegangen bin, dass es sich um einen zweiten Teil handelt. Die beiden Bücher haben inhaltlich allerdings keine Übereinstimmungen oder gemeinsame Charaktere, spielen nur im gleichen Universum. Beim aufmerksamen Lesen stößt man jedoch auf ein paar Easter Eggs wie z.B. den Toilet-King.

Fazit: Nach „Just for the summer“ eine weiterer slow-burn Roman, der mich richtig überzeugt hat! Ich freue mich, zukünftig noch mehr Bücher von der Autorin zu entdecken!

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Rezensionen von nuean:

Sehr süßer Abschluß der Reihe

Wild Card von Elsie Silver

Ich liebe die Bücher von Elsie Silver und habe mich auf den Abschlussband der Reihe sehr gefreut. Danke an netgalley und Lyx, dass ich das Buch lesen durfte.
Eine Zufallsbegegnung und eine stürmische Nacht gestrandet an einem Flughafen und der grummelige Bash ist verzaubert von Gwen Dawson. Doch sie meldet sich nicht auf seine Nachrichten und als er sie auf der Geburtstagsfeier seines Sohnes als dessen Freundin vorgestellt bekommt weiß er, dass sie für ihn unerreichbar ist.

Doch dann zieht Gwen nach Rose Hill und je öfter sie sich sehen, desto schwerer wird es gegen die Anziehungskraft zu kämpfen.
Etwas wehmütig habe ich den letzten Band der Rose Hill Reihe begonnen, weil mir die Charaktere schon sehr ans Herz gewachsen sind.
Bash war immer nur sehr grummelig, jetzt lernt man ihn näher kennen und lieben. Er ist ein toller Mann und hat das Hern am richtigen Fleck. Er tut buchstäblich alles für die Menschen die er liebt. Die Chemie zwischen ihm und Gwen hat sofort gestimmt und man konnte das Knistern richtig spüren. Das es dann doch so verworren wird, war wirklich tragisch. Aber ich liebe Gwen, ihre ehrliche, loyale Art. Sie sagt was sie denkt und man muss sie nur ins Herz schließen. Beide zusammen sind einfach nur super süß. Ich habe mit den beiden mitgefiebert und gehofft. Auch die anderen Charaktere tauchen wieder auf.
Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend, humorvoll und leidenschaftlich. Ich werde Rose Hill vermissen, aber ich hoffe darauf, dass die Charaktere doch bei den nächsten Reihen hin und wieder auftauchen.
Fazit: Ein toller Abschluß der Reihe.

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Rezensionen von Ameland:

Ich wurde angefixt

Sörensen geht aufs Haus von Sven Stricker

Ich verstehe gar nicht wie Sörensen mir bisher entgehen konnte. Gut, dass ich ihn, dank einer Leserunde, endlich entdeckt habe. Ein poltriger, oft in sich gekehrter und skurriler Charakter, der auch Tiefe hat und mich überzeugen konnte.

Sven Stricker vereint in diesem Krimi nicht nur Spannung, unerwartete Wendungen, lebendige Charaktere, sondern auch herrliche Dialoge mit Sprachwitz und Situationskomik.

Neben dieser Mischung gefiel mir die gute Verflechtung von Ermittlung und Privatleben. Gerade das Privatleben macht für mich die Figuren realistischer und greifbarer.

Wer einen spannenden, unblutigen und jederzeit unterhaltsamen Krimi sucht, ist bei Sörensen gut aufgehoben. Mich jedenfalls konnte Sven Stricker mit diesem Krimi überzeugen und nun will ich mehr davon.

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Rezensionen von saskia13120:

Märchenhafter Ponyspaß

Die Märchenponys, Band 1 - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe von Nicole Roling-Brügging; Nadine Schreiber

"Die Märchenponys - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe" ist der erste Teil über eine Horde Märchenfiguren die in Ponys verwandelt wurden und nun auf einem Ponyhof leben und hat uns wahnsinnig gut gefallen.

Zuersteinmal ist die Aufmachung des Buches wunderschön. Das Cover ist toll gemacht und sticht mit seinen goldenen Akzenten heraus.

Die Illustrationen sind alle sehr liebevoll gestaltet und machen Spaß anzuschauen. Es sind immer wieder auch größere Bilder dabei bei denen die Kinder viel entdecken können.

Die Idee des Buches, dass Märchenfiguren nun als Ponys agieren finden wir super toll und einfallsreich. Vor allem ist aber die Umsetzung toll gelungen.
Jedes Pony hat seine Eigenarten und ist auf seine Weise liebenswürdig. Für besondere Lacher hat der pupsende Froschkönig Frido gesorgt.
Auch die anderen Bewohner des Märchenhofes sind super ausgearbeitet. Angefangen bei der gackernden Hühnerherde bis zu den etwas dusseligen Alpakas Erbse und Möhre (was für tolle Namen!).

Das Abenteuer dass die Ponys erleben ist für Kinder sehr gut und anschaulich dargestellt. Einem Mädchen, was ein Referat in der Schule über das Reiten halten soll aber große Angst vor Pferden hat. Das ist für die Kinder greifbar und verbindet Fiktion mit Problemen, in denen sich viele wahrscheinlich selbst wiederfinden können.

Insgesamt finden wir den ersten Band von "Die Märchenponys" sehr gut gelungen und freuen uns daher auch schon sehr auf den zweiten Band!

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Rezensionen von nuean:

Sehr spannender Auftakt der Reihe

Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel

Die Autorin kannte ich noch nicht, aber das Cover hat mich angezogen und der Klappentext dann überzeugt, dass ich das Buch lesen möchte. Vielen Dank an netgalley und Loomlight, dass ich Lios´Geschichte lesen durfte.
Lio wird als Sklavin gehalten und gehört nun zu einer Bande, die die Käufer betrügt, ausraubt und auch tötet.

Als sie wieder verkauft wird gerät ihr Leben aus den Fugen, denn der Käufer glaubt zu wissen, wer sie ist, doch nicht Lio kann sich an ihre Vergangenheit erinnern. Sie bekommt Hilfe von Izan und seinem Bruder, an den sie später auch verkauft wird. Und damit beginnt ihre Flucht vor ihrem Sklavenherren, vor ihren eigenen Visionen und aggressiven Sandmännern. Sie geht einen Deal mit Izan ein und hofft auf ihre Freiheit. Auf ihrer Flucht durchqueren sie das Land verfolgt von ihren Feinden, bedroht von gruseligen Kreaturen, aber sie kommen sich dabei immer näher.
Das Buch hat mich von Anfang an begeistert. Lio ist so eine starke Frau, die so viel ertragen mussten. Die Chemie zwischen Izan und ihr ist sofort da und es knistert ohne Ende. Aber auch die anderen Charaktere finde ich stark und sehr individuell. Auch Lios „Haustier“ ist mega und sorgt für den gewissen Humor. Die Balance zwischen Kämpfen, Gefahren und Nähe ist sehr gut gelungen. Ich habe dieses Buch nur so verschlungen. Der Schreibstil ist mitreißend und bildgewaltig, ich konnte mit Lio´s und Izans Welt so gut vorstellen. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ich kann es kaum erwarten, bis der nächste Band erscheint.
Fazit: Spannend und mitreißend!

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Rezensionen von Petra Gruber:

Unsichtbar

Mit anderen Augen von Jane Tara

Tilda Finch kann nicht glauben, was sie sieht (oder nicht sieht), als sie auf ihre Hand schaut. Ihr Finger, er ist verschwunden. Er ist noch da, aber unsichtbar. Und der Blick in den Spiegel zeigt, auch ein Ohr ist verschwunden. Und bald kommen noch weitere Körperteile dazu. Ihre Ärztin bestätigt die Diagnose, Unsichtbarkeit.

Tilda verzweifelt. Die Diagnose lautet unheilbar. Sie liest Bücher, sie geht zu einer Selbsthilfegruppe und lernt, es gibt gar nicht so wenige Frauen mit dieser Diagnose. Alle Mitte 40 und älter.
Sie erzählt ihren Freundinnen davon und eine von ihnen macht ihr einen Termin bei einer Therapeutin, die behauptet, die Krankheit wäre doch heilbar. Tilda will erst gar nicht hingehen, sie glaubt nicht an Heilung, hält die Therapeutin für eine Scharlatanin. Aber, vielleicht gibt es ja doch Hoffnung?
Was sehr stark beginnt, die reale Unsichtbarkeit als Bild für das, was viele Frauen beschreiben, wenn sie älter werden. Übergangen bei Beförderungen, übersehen, nicht mehr wahrgenommen, vergessen …
Doch leider kippt dann die Geschichte, wird sehr trivial weiter erzählt, gerät zum Selbsthilferatgeber mit großem Kitschfaktor.
Und natürlich liegt es an der Frau selbst, sich zu ändern, zu meditieren, die innere Stimme umzupolen, das Mindset zu ändern. Und am Ende warten der Märchenprinz, die perfekten Freundinnen, ein perfektes, privilegiertes Leben, die perfekten Kinder, alle schön und erfolgreich.
Darin geht die Gesellschaftskritik, die Kritik am Umgang mit weiblich gelesenen Personen leider völlig unter, auch wenn sie vorhanden ist. Da hilft es auch nicht, dass am Ende noch eine Freundin vor häuslicher Gewalt gerettet wird. Denn selbst dieser Erzählstrang gerät zum Beweis dafür, wie toll die Protagonistin geworden ist und wie toll sie das gemacht hat, sich so zu ändern und damit zur reinen Selbstdarstellung.
Sprachlich wird die Geschichte leider auch reichlich trivial erzählt.
Schade. Eine Geschichte mit Potential, eine gute Idee, die aber sehr an der Oberfläche bleibt und trotz der wirklich interessanten Botschaften langweilt und nicht berührt.
Mich hat der Roman leider nicht sehr überzeugt. Die drei Sterne gibt es für die Idee und die Teile, die doch immer wieder das Potential von dem, was ich mir gewünscht hätte, durchscheinen lassen.

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Rezensionen von Sophie H.:

Geschichte als Abenteuer

Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit von Silke Vry

„Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit“ ist ein neuer Band aus der Sachbuchreihe „Dusty Diggers“ über wichtige archäologische Entdeckungen. In diesem Buch steht der Neandertaler im Mittelpunkt. Die erste wichtige Entdeckung macht man, wenn man das Buch aufschlägt. Der Vorsatz besteht aus einer Landkarte, auf der man ersehen kann, wo die ersten Neandertaler entdeckt wurden.

Wir begleiten Giovanni und Massimo bei ihrer Arbeit in der Kleinen Feldhofer Grotte. Dort entfernten die beiden mit ihren Spitzhacken eine dicke Schichte aus Lehm. Rein zufällig entdeckten sie dabei Knochen. Bis zur Erkenntnis, dass es sich dabei um die Knochen von Ur-Menschen handelt, sollten noch Jahre vergehen. Kindgerecht wird hier vermittelt, wie archäologische Arbeit aussieht und wie Wissenschaftler darüber streiten, welche Theorie nun die richtige ist. Untermalt wird das Ganze mit witzigen Dialogen und humorvollen Zeichnungen. Dies ist das perfekte Buch für Kinder, die sich für Archäologie interessieren. Wie eine spannende Geschichte wird hier Geschichte vermittelt. Einziger Minuspunkt: Der Verlag gibt ein Lesealter ab 8 Jahren an. Ich denke, das ist zu früh. Nicht, weil ich denke, dass die Informationen zu happig sind. Das kann man Kindern durchaus zumuten. Sondern wegen der komplizierten Begriffe. Die werden zwar alle im Anhang kindgerecht und toll erklärt, aber mit dem Erlesen dieser Begriffe dürften Selbstleser in dem Alter noch ihre Probleme haben, da sie ja immer noch dabei sind, das Lesen zu erlernen. Hier dürfte Hilfe von Erwachsenen nötig sein. Ansonsten kann ich nicht nur dieses Buch, sondern die komplette Reihe empfehlen.

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Rezensionen von Cellissima:

Enttäuschend

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon

Vielleicht lag es an diesem Roman, vielleicht ist man aktuell generell etwas übersättigt, was Romane aus Japan und auch aus Korea betrifft, vielleicht trifft beides zu ... ich weiß es nicht.
Was ich aber weiß, ist, dass "Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" mich leider nicht überzeugt hat und eine ziemliche Enttäuschung für mich war.

Ich hatte mich auf den Roman gefreut, da der Klappentext nach einer sehr schönen und berührenden Geschichte klang. Da ich selbst schon seit meiner Kindheit und Jugend Brieffreundinnen in aller Welt habe und Briefe und Brieffreundschaften liebe, schien es der perfekte Roman für mich zu sein. Das konnte nur gut werden ... dachte ich.
Leider hielt der Inhalt nicht, was der Klappentext versprach. Ja, es geht um diesen Briefladen, um Menschen, die Briefe schreiben, um Brieffreundschaften ... aber: der Klappentext klang nach einem berührenden Roman. Ich konnte aber leider keinerlei Verbindung aufbauen, weder zur Handlung noch zu den Figuren. Mir blieb alles sehr distanziert und vage. Es berührte mich leider einfach gar nicht.
Immerhin lässt sich der Schreibstil der Autorin gut lesen, stets angenehm und flüssig. Aber das war es leider auch schon.
Wer eine Liebeserklärung an das Briefeschreiben sucht, generell Lust auf einen typisch koreanischen/asiatischen Roman hat, der sollte es vielleicht auf einen Versuch ankommen lassen, da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind.
Ich war leider froh, als die letzte Seite gelesen war, und blieb ziemlich enttäuscht und unbefriedigt zurück, da ich viel mehr von "Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" erwartet hatte. Die Idee ist toll, aber die Umsetzung ist leider nicht gelungen.

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