Kunden em pfehlungen
Rezensionen von readpassion9:
der geheimnisvolle Mr. Smith
Wer zuerst lügt von Ashley Elston
Evie Porter arbeitet für den geheimnisvollen Mr. Smith, der ihr telefonisch Aufträge erteilt. Sie schlüpft in verschiedene Identitäten, wird von Mr. Smith mit den nötigen Papieren, Informationen und einem Background ausgestattet, so dass sie ihre Rolle perfekt spielen kann. Mal soll sie Dinge auffinden, entwenden, oder Geheimnisse aufdecken.
Die Aufträge sind sehr unterschiedlich. Ihr derzeitiger Auftrag ist vage gehalten: Kontakt zu einem Mann namens Ryan herstellen und ihn ausspionieren. Inzwischen sind Monate vergangen, Evie ist Ryans Freundin und wohnt bei ihm in seiner alten Südstaaten-Villa. Als eines Tages eine Frau auftaucht, die sich als Lucca Marino vorstellt, schrillen bei Evie die Alarmglocken. Denn Lucca Marino ist ihr Geburtsname, den nur wenige kennen. Wer ist die Frau und wieso benutzt sie Evies richtigen Namen?
Das Zitat "Wer zuerst lügt ist ein rasanter Thriller mit hohem Spaß-Faktor" trifft perfekt zu, ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß beim lesen eines Thrillers.
In einem lockeren und zeitgemäßen Schreibstil wird die Geschichte aus Evies Sicht erzählt. Durch Rückblicke erfährt man Evies eigene Geschichte und Details zu einigen ihrer vorigen Aufträge. Es wird klar wie Evie tickt, sie ist eine wirklich sympathische Figur mit der ich mitgefiebert habe.
Die Handlung ist spannend, temporeich und bietet viele Twists und Wendungen.
Fazit: Rasanter Thriller mit Spaß-Faktor.
Rezensionen von Sumsi:
Sehr schönes Kochbuch
Mann backt Heimat von Marian Moschen
In den letzten Wochen habe ich mich ein wenig durch die Rezepte von Marian Moschens schönem Kochbuch Mann backt Heimat durchprobiert. Die Rezepte sind gut beschrieben und funktionieren sehr gut! Hab mich sogar an einen selbstgemachten Plunderteig versucht und das Ergebnis war sensationell - obwohl ich keine große Bäckerin bin! Sehr empfehlenswert, da lässt man jedes Plunderteilchen vom Bäcker liegen und erst der geniale Geruch danach in der Küche.
Einfach trauen! Wie immer sind die Rezepte nicht ganz unaufwändig - also nichts für die schnelle Küche. Aber die Ergebnisse sprechen für sich.
Das Kochbuch selbst ist haptisch und auch von der graphischen Aufbereitung sehr hochwertig.
Einfach probieren und danach genießen.
Rezensionen von HEYN Testleserin Pia-Maria R.:
Kaiserwald von Anja Jonuleit
HEYN Testleserin Lisa K.:
Ein ganz eigenes Universum hat die Autorin Jonuleit in Ihrem Buch geschaffen. Sie hat sehr viel Hintergrundarbeit erledigt und so ein glaubhaftes weiteres Universum geschaffen. Das Buch ist sehr vielseitig und erklärt die Sachverhalte aus mehreren Perspektiven, was leider nicht im wirklichen Leben möglich ist.
Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Erzählerinnen war außergewöhnlich und klar. Die Erzählerinnen hatten ihren eigenen Sprachstil und ein eigenes Format. Es waren wirklich nur die Frauen, die von ihrem Leben erzählten, und es wäre sehr interessant gewesen, wenn ein Mann dabei gewesen wäre. Leider war das Buch auch ganz klar nicht ein Einzelbuch, sondern das erste Teil von einem Buchreich, und die Antworten bleiben aus. Ich würde dieses Buch für jeden empfehlen, um zu sehen, dass ein Ereignis für jede teilnehmende Person unterschiedlich ist.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein Urlaubskrimi
Der blaue Salamander von Luca Ventura
Dieser Krimi ist der fünfte aus der Reihe rund um Ispettore Enrico Rizzi und seine Kollegin Antonia Cirillo. Für mich ist er der erste. Schauplatz ist die schöne Insel Capri.
Als die Modedesignerin Rosalinda Fervidi tot im Beichtstuhl der Kirche entdeckt wird, muss Inselpolizist Rizzi anrücken, denn die Frau ist ermordet worden.
Gefunden hat sie der Straßenkehrer Salvatore, der manchmal in der Kirche ein Nickerchen macht. Während sich Rizzis Vorgesetzte auf Salvatore als Täter einschießen, beginnen Rizzi und Cirillo das private wie geschäftliche Umfeld der Toten zu beleuchten.
Rosalinda ist Designerin und verkauft ihre Lederwaren gemeinsam mit ihrer Lebenspartnerin Alessandra Nobile in einer kleinen Boutique. Während der Ermittlungen stellt sich heraus, dass nach einem Besuch Rosalindas bei Signora De Lulla, einer ehemaligen Schauspielerin, eine blaue Handtasche fehlt. Aber nicht irgendeine, sondern die „Blaue Salamander“. ein exklusives Designerstück, von dem es angeblich nur zwei gibt. Eben jene von Signora De Lulla und eine von Sophia Loren. Das Besondere an der Handtasche ist das Leder aus der sie gefertigt worden ist: Gegerbte Haut der lucertola azzura, einer Eidechsenart, die ausschließlich auf Capri lebt und entsprechend selten ist.
Was hat diese Handtasche mit dem Mord an Rosalinda Fervidi zu tun? Lohnt es sich, für ein solches Designerstück zu morden oder ist das nur eine falsche Spur und das Motiv liegt ganz wo anderes?
Meine Meinung:
Dieser Krimi ist einer der leisen Töne, auch wenn hier in Capri das eine oder andere Mal das südländische Temperament mit einem Charakter durchgeht.
Luco Venturas Schreibstil ist angenehm zu lesen. Man kann das Meer hören und die Früchte der Insel schmecken. Das Flair Capris mit seinen steilen Gässchen in denen man sich entweder zu Fuß oder mit einer Vespa fortbewegt, ist sehr gut beschrieben.
DIe Charaktere sind recht gut ausgearbeitet. Sie haben so ihre Ecken und Kanten sowie ihre privaten Sorgen. Enrico Rizzi, er ist geschieden und leidet nach wie vor daran, dass gemeinsam Kind mit seiner Ex-Frau als Baby gestorben ist, lebt nun mit Gina zusammen, deren Ex-Mann Carlo ein ziemlich zwielichtiger Charakter ist. Da Capri eine kleine Insel ist, läuft man sich häufig über den Weg. Auch das Privatleben von Antonia Cirillo ist nicht ganz einfach, steht doch der Besuch von Oscar, ihrem fast erwachsenen Sohn an.
Vielleicht ergibt es sich, den einen oder anderen Vorgänger dieser Reihe zu lesen.
Das Cover entspricht den Vorgaben des Diogenes-Verlag, mattweiß, mit schwarzer Schrift und einem Bild in der MItte, das Lust auf Capri macht. Damit die Leser ein Bild der Lage von Capri im Golf von Neapel haben, gibt es im Vorsatzblatt eine Karte.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Krimi, der sich gut als Urlaubslektüre eignet, 4 Sterne.
Rezensionen von KimVi:
Mitreißende Lovestory
Not Worth Saving von Marie Niebler
Nach zwei Jahren kehrt Brooke notgedrungen nach Hause zurück, um ihren Bruder im Repair-Café des Vaters zu unterstützen, der nach einem Unfall im Krankenhaus liegt. Da das Verhältnis zu ihrem Bruder Greysen äußerst angespannt ist, ahnt Brooke, dass ihre Rückkehr nicht einfach werden wird. Doch dann entdeckt sie Noah im Repair-Cafè und plötzlich scheint ihr die Aussicht, einige Wochen in ihrem Elternhaus zu verbringen, nicht mehr ganz so trostlos.
Die Anziehungskraft zwischen Brooke und Noah ist vom ersten Moment an da. Doch Noah ist der beste Freund ihres Bruders und damit für sie tabu....
Die Handlung wird in der Ich-Form, abwechselnd aus der Sicht von Brooke und Noah, erzählt. Dadurch kann man hautnah in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen und merkt sofort, dass es zwischen den beiden knistert. Obwohl es auch immer wieder Rückblicke in Brookes Vergangenheit gibt, bleiben die Hintergründe, die zum Bruch mit ihrem Bruder Greysen geführt haben, lange Zeit im Dunkeln. Auch Noahs Vergangenheit scheint nicht einfach gewesen zu sein und gibt Rätsel auf.
Der Schreibstil ist locker, stellenweise humorvoll, trifft aber dennoch bei sensiblen Szenen den richtigen Ton. Da man sich die Handlungsorte und die Protagonisten lebhaft vorstellen kann, fällt es leicht, sich auf die Geschichte einzulassen. Man beobachtet gespannt, wie die beiden versuchen, nichts miteinander anzufangen. Dabei ist die Anziehungskraft, die beide aufeinander ausüben, stets spürbar. Trotzdem hat man zuweilen das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt, da man zunächst kaum etwas über die Probleme erfährt, die beide Hauptcharaktere in der Vergangenheit hatten. Deshalb kann man die Vorwürfe, die Greysen seiner Schwester macht, auch nur schwer nachvollziehen.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und steuern auf ein Finale zu, das mit einem fiesen Cliffhanger endet und damit die Neugier auf den weiteren Verlauf der Ereignisse weckt.
Rezensionen von Sheilo:
Gefühlsgeladener Liebesroman
Not Worth Saving von Marie Niebler
Brooke kehrt in ihre Heimat zurück, wobei sie von ihrem Bruder nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird. Die Vergangenheit haftet an ihr. Nur Noah, der beste Freund ihres Bruders, der auf dem Hof und der Café des Vaters aushilft, hat keine Vorurteile ihr gegenüber. Zwischen Noah und Brooke entsteht sofort eine Anziehung, dabei ist sie als Schwester seines Freundes doch tabu für ihn.
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"Not Worth Saving" ist eine emotionale Liebesgeschichte von Marie Niebler. Die Spannung im Buch ist wirklich zum zerreißen, immer wieder baut die Autorin kleine Puzzleteile in die Geschichte ein, die immer mehr ein Gesamtbild der Vergangenheit von Brooke ergeben. Dabei hat mich der Schreibstil sehr gefesselt und war angenehm flüssig zu lesen. Das Buch ist aus den Perspektiven von Brooke und Noah geschrieben, wodurch wir einen tollen Einblick in das Gefühlsleben von beiden erhalten.
Das Cover ist für mich ein richtiger Hingucker und die Farben harmonisieren perfekt zusammen. In der ersten Auflage darf man sich zudem auf einen wunderschönen Farbschnitt freuen.
Brooke hat ein ungutes Gefühl, zu ihrem Bruder und Vater zurück zu kehren. Sie hat Schuldgefühle, die sie gerade durch das Verhalten des Bruders immer wieder quälen. Dazu kommt eine Bindungsangst, da sie befürchtet, dass sich die Vergangenheit wiederholen könnte.
Noah hat ebenfalls sein eigenes Päckchen zu tragen. Brooke gefällt ihm direkt beim ersten Kennenlernen, doch dann erfährt er, dass sie die Schwester seines Freundes ist. Doch immer wieder bleibt sein Blick an ihr hängen und es fällt ihm unheimlich schwer, sie sich aus dem Kopf zu schlagen.
Es gelingt der Autorin sehr gut, dass Knistern zwischen Noah und Brooke zum Leser zu transportieren, sodass man wirklich sehr viel Freude dabei hat, die beiden zu begleiten. Das Ende des Buches hat mich sehr überrascht und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Fortsetzung. Emotional hat mich die Geschichte sehr berührt und ich habe auch ein paar Tränchen vergossen. Die traumhafte Kulisse Neuseelands ist ein weiterer Pluspunkt für das Buch, welches mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Rezensionen von Kwinsu:
Schöne Atmosphäre, unerklärlicher Schluss
Leute von früher von Kristin Höller
Nach Abschluss ihres Studium nimmt Marlene einen Job auf der Nordseeinsel Strand an - dort gibt es ein "historisches" Dorf, das Tourist:innen verspricht, sich in die Zeit um 1900 begeben zu können. Nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten lernt Marlene das gefakte Dorfleben schätzen, knüpft Freundschaften und findet eine Liebe - doch immer öfter muss sie sich den Kopf über seltsame Vorkommnisse zerbrechen.
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Kristin Höller nimmt uns in ihrem atmosphärischen Roman "Leute von früher" mit in eine absurde Welt, die viel Sein vorgibt, der Schein aber bei genauerer Betrachtung immer mehr in den Vordergrund tritt. Die Protagonistin Marlene passt sich etwas widerwillig an, nimmt dann aber die Gegebenheiten an, als bei ihr der Alltag eintritt. Der Mikrokosmos im Fakedorf auf Strand hat sich über die Jahre zu einem festen Regelwerk entwickelt, dem sich die dort Arbeitenden anpassen und Marlene betrachtet erstaunt wie sehr sich alle fügen. Schließlich akzeptiert auch sie die Regeln im Nu und konzentriert sich auf die sich entwickelnde Beziehung zu Janne.
Besonders fasziniert hat mich an "Leute von früher" das große Talent der Autorin - wie sie die besondere Atmosphäre der Insel erlebbar macht und es schafft, dass ich mich sofort in die Protagonistin hineinversetzen konnte. Die Beobachtungsgabe, die sie Marlene mitgibt, ist faszinierend und fesselnd. Das Leben im Dorf und der Zusammenhalt der Menschen, die dort schaffen, wird so beschrieben, dass er einen selbst dort mit leben lässt. Die ersten zwei Drittel des Buches gingen wie nebenbei weg und ich las sie sehr gerne. Langsam jedoch machte sich bei mir etwas Ungeduld breit: was soll eigentlich genau erzählt werden? Wann wird das Geheimnis in irgendeiner Art und Weise thematisiert, das auf dem Buchumschlag versprochen wird? Ich wurde etwas müde vom Dahinplätschern der Geschichte und sehnte mich nach einem roten Faden, der in meinen Augen mittlerweile verloren gegangen war. Die versprochenen Geheimnisse wurden schlussendlich gegen Ende doch noch thematisiert, allerdings empfand ich das eher als Pflichtkür, weil es ja angekündigt war, aber als richtig rund konnte ich den Abschluss der Geschichte nicht empfinden - es blieben für mich zu viele Fragezeichen. Vor allem, warum man in eine Geschichte, die sich lange Zeit um Beziehungsaufbau und -Entwicklung, das Sich-selbst-finden und dem einkehrenden Alltag auf einer Fakedorf drehte, nun auf eine mystische Ebene heben musste. Das hat dazu geführt, dass ich das Erzählte nicht wirklich verstehe, auch wenn der Schluss selbst atmosphärisch wieder sehr rund erscheint.
Mein Fazit: "Leute von früher" ist ein atmosphärischer Roman, der es versteht, die Lesenden in eine Welt voller Sein und Schein mitzunehmen. Die große Stärke liegt in der feinfühligen Beobachtungsgabe der Autorin, die ihre Figuren und ihre Beziehungen zueinander sachte und rund zu entwickeln weiß. Leider hat sich die Geschichte für mich im letzten Drittel ziemlich unrund entwickelt und ich hätte mir ein Ende ohne unerklärliche Phänomene gewünscht.
Rezensionen von Petra:
Schuldige Eltern
Die Dämmerung von Marc Raabe
Eine ermordete Frau, eine rebellische Tochter und vielleicht der Beginn einer Mordserie. Art Mayer und seine Partnerin Nele Tschaikowski haben viel zu tun um da mit zu kommen. Auch Arts Privatleben wirbelt weiter durcheinander. Der Mord ist bizarr, die Reaktionen darauf genauso. Zynisch zum Teil, sensationslüstern und vorschnelle Verurteilungen sind die Regel.
Art ist wieder mal der einsame Wolf der seiner Partnerin zwar viel zutraut und auch zumutet aber nicht restlos vertraut. Ein Gespann das ich so noch nicht in der Krimi Szene kennengelernt habe, sonst sind sie ja immer ein Herz und eine Seele, vertrauen einander blind usw.. Hier ist es anders und dadurch auch spannend.
Die Charaktere sind gelungen, vielschichtig, voller unerfüllter Wünsche an das Leben, mit glaubhaften Problemen die nicht übertrieben sondern teilweise als alltäglich bezeichnet werden können.
Die Anspielungen und Details aus dem aktuellen Zeitgeschehen passen genau. Sei es die Klimakleber oder ein Kanzler der sich oft nicht erinnern kann. Diese Szenen wirken nicht aufgesetzt sondern fügen sich in das Geschehen ein, wie in unserem Alltag wenn wir diese Ereignisse in Presse und TV verfolgen.
Es wird auch bei diesem Ermittler einen dritten Teil geben genau wie in der Babylon Reihe. Es scheint sich auch hier zu bestätigen: Alle guten Dinge sind drei.
Rezensionen von Tara:
Leonardo da Vinci - genial illustrierte Biografie für Kinder
Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Leonardo da Vinci von Brad Meltzer; Christopher Eliopoulos
„Ich bin Leonardo da Vinci" ist ein weiterer interessanter Band aus der Kinderbuch-Biografiereihe „Jede*r kann die Welt verändern!“, in dem wichtige historische Persönlichkeiten Lesern ab sieben Jahren vorgestellt werden.
In diesem Buch hat der amerikanische Schriftsteller und Comicautor Brad Meltzer das Leben von Leonardo da Vinci gelungen aufbereitet.
Leonardos Leben, seine Neugierde, wie wissbegierig und selbstkritisch er ist, wird hier kindgerecht vermittelt, so dass man ein gutes Bild des Künstlers, Musikers und Naturwissenschaftlers erhält.
Die Sätze sind kurz und leicht verständlich, teilweise als Fließtext und zum Teil im Comicstil. Auf den letzten beiden Seiten befinden sich Abbildungen seiner bekanntesten Kunstwerke und ein Zeitstrahl, der das Leben von Leonardo da Vinci kompakt und übersichtlich darstellt.
Jede einzelne Seite wurde von dem Illustrator Christopher Eliopoulos gelungen gestaltet.
Besser lässt sich das Leben einer wichtigen und interessanten historischen Persönlichkeit mit seinen Idealen und Zielen nicht aufbereiten. Ich hoffe auf viele weitere Bände in dieser Serie.
Rezensionen von Gaby 2707:
Wenn alles aus dem Ruder läuft...
Bad Summer People von Emma Rosenblum
Jeden Sommer verbringen Jen Weinstein, ihr Mann Sam mit den Kindern Lilly, Ross und Dara ihre Sommermonate in ihrem Strandhaus in Salcombe. Genau wie Lauren Parker, ihr Mann Jason mit den Kindern, Arlo, Amelie und deren Nanny Silvia. Die Männer sind seit Kindertagen Freunde, obwohl Jason Sam eigentlich nicht ausstehen kann.
Die Frauen genießen den Sommer mit Tennis spielen und am Strand liegen, die Männer gehen halbherzig ihren Jobs nach. Alles scheint Idylle pur, bis nach einem heftigen Microburst oder Fallwind eine Tote neben einem Bohlenweg im Gebüsch gefunden wird. Ganz langsam bröckeln die Fassaden und so manches Geheimnis kommt ans Licht.
Ich kann Lucy Foley sehr gut verstehen, wenn sie auf der Rückseite des Buches zitiert wird: „Sagen Sie alle Verabredungen ab – ich habe dieses Buch innerhalb eines Wochenendes inhaliert und konnte einfach nicht die Finger davon lassen!“ Mir ging es fast genau so.
Vom 26.06., als sie mit der Fähre in Salcombe auf der Insel Fire Island ankommen, bis nach dem ersten Wochenende im September, dem Labor-Day-Wochenende, wo die allgemeine Abreise vonstatten geht, und auch noch ein paar Tage in New York, gehe ich den Weg mit den Familien Wenstein und Parker gemeinsam. Außerdem lerne ich noch einige andere Menschen, die auf der Insel die Sommermonate verbringen kennen. Ich kann z.B. die Damen sehr gut verstehen, dass sie Tennistrainer Robert Heyworth anhimmeln. Auch in Rachel Woolf, die kinderlose Singlefrau, die sich nach einem Mann sehnt, kann ich mich hinein fühlen.
Durch Lauren Parker lerne ich die Insel Fire Island, ein schmales Stück Land vor der Südküste von Long Island, wo sie und die Weinsteins in Salcombe ein Strandhaus besitzen, gut kennen. Hier residiert der Geldadel, man kennt sich seit Jahren und vertreibt sich die Zeit mit Tennis, kühlen Cocktails im Clubhaus und Strand-Picknicks. Bis nach und nach ein Geheimnis nach dem anderen ans Licht kommt, ein perfektes Leben nach dem anderen zerbröckelt und die Lügen nichts mehr überdecken.
Ich finde es toll, dass ich sowohl die Insel als auch das Leben, das nicht immer so perfekt ist wie es scheint, aus den verschiedensten Blickwinkeln der unterschiedlichsten Menschen kennenlerne. Nicht nur Jen, Lauren, Jason und Sam nehmen mich mit in ihre Gedanken und Gefühle. Auch Beth Ledbetter, Paul Grobel, Lisa Metzner, Susan Steininger und Larry Higgins lasen mich an ihren Gedanken teilhaben und offenbaren dadurch mit der Zeit das ganze Chaos, das die so gut betuchten Herrschaften auf der Insel zu verschleiern suchen.
Bad Summer People liefert den perfekten Sommerroman. Emma Rosenblum schafft es mich stundenlang an das Buch zu fesseln, weil es so spannend, sexy, voller interessanter Menschen ist und vor allem allerbeste Unterhaltung liefert.
Von dieser Art Roman und menschlicher Studien hätte ich gerne mehr!










