Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kwinsu:
Über das Dickicht der Generationen
Wir sitzen im Dickicht und weinen von Felicitas Prokopetz
Valeries Mutter Christina hat Krebs. Die Diagnose trifft die Familie schwer und Valerie bemüht sich, für ihre Mutter da zu sein. Aufgrund ihrer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung fällt ihr das aber alles andere als leicht, zudem macht ihr die Tatsache, dass ihr Sohn ein Jahr in Ausland gehen will, zu schaffen.
Die Geschichte zeigt, dass schwierige Beziehungen schon seit Generationen in der Familie vorhanden sind und nimmt uns auf eine Entwicklungsreise verschiedener ihrer Frauenfiguren mit.
Felicitas Prokopetz hat ein unglaubliches Talent - sie kann nicht nur hervorragend und einnehmend schreiben, sondern sie hat eine spezielle, feinfühlige Beobachtungsgabe, die sie ins Unterbewusstsein ihrer Protagonistinnen transferiert. Alle beschriebenen Charaktere in "Wir sitzen im Dickicht und weinen" sind eigen, ecken an, gehen auf die Nerven - und wirken dadurch äußerst authentisch. Zudem spannt sie einen weiten Bogen der Entwicklung von weitergegebenen Rollen- und Charakterbildern, die ein Stück weit erklären, weshalb die Figuren zu dem geworden sind, was sie im Moment des Betrachtens sind.
Die einzelnen Kapitel sind kurz und prägnant, oft findet ein Wechsel der erzählten Zeitstränge statt. Es dauert etwas, bis klar ist, wie welche Protagonistin mit wem in direkter Linie verwandt ist, wer die Vorfahrin und Prägerin war. Hauptaugenmerk liegt auf weiblichen Personen, auch weil die Männer in der Geschichte ohnehin meist nur eine untergeordnete Rolle spielten. Die Charaktere sind Einzelkämpferinnen, starke Persönlichkeiten, auch wenn ihnen das selbst oft nicht bewusst ist. Am detailliertesten wird Valerie - die Protagonistin der Gegenwart - beschrieben, die sich offensichtlich bemüht, das Gegenteil ihrer Mutter zu werden, dadurch aber auch Zwänge entwickelt, die weder für ihren Sohn noch für sich selbst gesund sind. Oft habe ich mir beim Lesen gedacht: "bitte, tu das nicht!" oder "wie krass bist du, warum beharrst du so auf deinem Standpunkt?". Besonders am Schluss kann vermutet werden, dass sie einige ihrer Handlungen wohl bereuen wird.
Das Buch regt dazu an intensiv über das Erzählte nachzudenken, oft empfand ich es emotional so heftig, dass ich eine Lesepause einlegen musste, wenngleich ich aber trotzdem unbedingt weiter lesen wollte. Auch hat es mich dazu angeregt, meine eigenen Familienkonstellationen zu reflektieren. Ich fragte mich oft - wie hätte ich selbst in dieser oder jener Situation reagiert? Was hätte ich anders gemacht oder ist das Handeln der Figuren die logische Reaktion auf das Erlebte? Ich mache mir zwar grundsätzlich viele Gedanken zu verschiedensten Themen, kaum jedoch hat mich ein Roman zu einem solchen Gedankenfeuer angeregt. Was ich allerdings sehr schade fand: die Geschichte ist nur 205 Seiten kurz. Ich hatte nach Beendigung der Lektüre das Gefühl, dass so viel noch nicht erzählt ist. Nicht unbedingt über Valerie und Christina, ihre Geschichte wird rund portraitiert, sondern über die anderen Frauen der Familie, die uns nähergebracht wurden. Vielleicht war das nähere Eingehen auf die anderen Charaktere nicht so wichtig für den Ausgang der Geschichte, trotzdem blieb bei mir eine kleine ungeschlossene Lücke zurück. Das tut aber im Endeffekt nichts zur Sache, denn wie auch immer - "Wir sitzen im Dickicht und weinen" zu lesen war eine Bereicherung!
Rezensionen von t3833:
Meiner Meinung nach: Enttäuschend!
Star Bringer von Tracy Wolff; Nina Croft
„Star Bringer“ von Tracy Wolff konnte meiner Meinung nach dem Hype nicht gerecht werden. Ich habe eine epische Fantasy-Story mit Science-Fiction-Elementen erwartet und wurde leider am Ende enttäuscht.
Gestört hat mich vor allem der ungenaue bzw. unvollständige Aufbau dieser Welt, sodass ich von Anfang an nicht in dieses Universum eintauchen konnte.
Die Charaktere waren mir persönlich unsympathisch und sind mir daher auch überhaupt nicht ans Herz gewachsen, was aber, insbesondere bei dieser Buchlänge (752 Seiten!!!), natürlich essenziell ist.
Folglich war ich auch nicht wirklich an der Handlung interessiert und habe daher auch sehr lange gebraucht um dieses Buch zu beenden. Außerdem hatte ich aufgrund der Menge an Protagonisten Probleme die Fakten den Personen zuzuordnen und der Handlungen zu folgen (Das kann aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass ich fast einen Monat on/off gelesen habe.). Die Smut-Szenen wirkten gezwungenermaßen eingebaut, nur um einem Trend gerecht zu werden, was mir besonders missfallen hat.
Alles in allem hat es „Star Bringer“ leider nicht geschafft mich zu fesseln, weshalb ich nur 2 Sterne vergeben kann.
Rezensionen von Novalie:
Walters einfache Lösungen für komplexe Probleme
Mein ziemlich seltsamer Freund Walter von Sibylle Berg
Walters einfache Lösungen für komplexe Probleme
Lisas Leben ist nicht sonderlich prickelnd. Ihre Eltern scheinen sich nicht für sie zu interessieren, sie ist ein willkommenes Opfer für Jugendlichen und selbst die Lehrerin hat es auf sie abgesehen. Darum verbringt sie ihre Abende damit, in den Weltraum zu schauen.
Doch eines Tages landet ein Raumschiff auf der Erde und Klakalnamanazdt, genannt Walter, bleibt auf der Erde und hilft Lisa.
Die Idee eines Außerirdischen, der einen Blick von außen auf unsere Welt liefert, hat mir sehr gut gefallen. Mit den Charakteren konnte ich auch gut mitfühlen und das Zusammenspiel zwischen Bild und Text hat sehr gut funktioniert. Die Zeichnungen waren sowieso ein kleines Highlight für mich und haben die Geschichte sofort lebendig wirken lassen.
Der Humor war zwar schlicht aber nach meiner Einschätzung eher für Erwachsene.
Womit ich mir etwas schwergetan habe, war, dass Lisas Geschichte sehr spezifische ist und sich wahrscheinlich nur wenige Kinder gut mit ihr identifizieren können. Außerdem wird ihr unglückliches Leben sehr fokussiert, ohne eine realistische Lösung zu bieten, mit der Kinder etwas anfangen können. Die Lösung lässt eigentlich alle Fragen offen und plötzlich ist dann alles gut? Das fand ich leider sehr unzufriedenstellend
Das Buch zu lesen, macht Spaß, aber es beinhaltet nichts, was Kindern tatsächlich etwas bringt, wenn sie ein schweres Leben haben.
Rezensionen von _ich.lese_:
Großartiget Auftakt
Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1) von Kyra Groh
Klara ist in die wunderschöne Stimme von Noel Carter verliebt, sie lässt sich von ihm jede Nacht in den Schlaf "flüstern". Aber ansonsten ist er ein großes Geheimnis, ein Pseudonym. Bis Klara einen Job bei Sweet Lemon Agency beginnt und dort auf den Mann zu der wunderschönen Stimme trifft.
Gemeinsam sollen sie eine spicy Kampagne einstreichen.
Der Titel ist hier Programm, das Cover vielleicht ein bisschen kitschig, aber das tut der wunderschönen Geschichte keinen Abbruch. Ich mochte die Story sehr gerne, ich mag den Schreibstil, auch die Charaktere sind mir gleich sympathisch gewesen. Eine wunderschön zu lesende Story, die mich sehr berühren konnte und ganz wunderbar unterhalten hat. Zum Glück ist es ein Auftakt, so dass ich noch zwei weitere Geschichten rund um die Agentur lesen kann.
Noel fand ich zu Beginn etwas schwierig, da er in allem das schlechte sah, er fühlte sich ungerecht behandelt, träumte eigentlich von eine Schauspielkarriere. Aber dann hat er sich in mein Leseherz geschlichen, auch wenn er die ein oder andere Angewohngeit hatte, die ich nicht so toll fand.
Mich hat Zeilenflüstern jedenfalls sehr gut unterhalten und ich habe es gerne gelesen. Eine ganz bezaubernde Geschichte.
Rezensionen von Tara:
Eine toxische Beziehung
Geordnete Verhältnisse von Lana Lux
„Geordnete Verhältnisse“ ist ein beeindruckendes aber auch sehr beklemmendes Werk der Autorin, Illustratorin und Moderatorin Lana Lux.
Der zehnjährige Philipp ist in der Schule ein Außenseiter und wünscht sich nichts mehr als einen Freund. Als Faina in seine Klasse kommt, scheint sich dieser Wunsch zu erfüllen.
Sie ist vor vier Monaten mit ihrer Familie aus der Ukraine nach Deutschland gekommen und muss sich noch eingewöhnen. Philipp hilft ihr, bringt ihr Deutsch und angemessenes Verhalten bei.
Die beiden verbindet vieles und dennoch ist es keine gesunde Freundschaft, da Philipp übergriffig ist. Faina gelingt der Absprung, kehrt aber nach 15 Jahren zurück…
Zunächst werden die Ereignisse aus Philipps Perspektive geschildert und später erfolgt der Wechsel zu Faina. Die beiden sind trotz einiger Gemeinsamkeiten sehr unterschiedlich und das ist auch am Schreibstil zu merken. Dieser verändert sich, wodurch Lana Lux die Charaktere gelungen voneinander abgrenzt.
Während sich die Protagonisten zu Beginn ergänzt haben, ändert sich das komplett. Philipp ist ein sehr bestimmender und kontrollierender Charakter, der seinen Mitmenschen wenig Empathie entgegenbringt.
Nach und nach entsteht ein ungutes, beklemmendes Gefühl, das stetig zunimmt bis am Ende die Situation eskaliert.
Schonungslos offen schreibt die Autorin über die Beziehung der Protagonisten. Sie versteht es zu fesseln, da sie zahlreiche Alltagsthemen in Extremen aber ohne zu überzeichnen einbaut. Es wird sehr deutlich wie schwierig es ist einer toxischen Beziehung zu entkommen.
Mich hat das Buch schockiert, bewegt und gefesselt, so dass es mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Rezensionen von sello:
interessant
Not Worth Saving von Marie Niebler
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und wäre definitiv ein Grund, warum ich den Klappentext lesen wollte. Auch der Farbschnitt ist einfach nur wunderschön und sieht im Bücherregal einfach toll aus. Der Schreibstil der Autorin hat mich begeistert und ist einer der positiven Punkte an diesem Buch.
Die Geschichte dreht sich um zwei Geschwister, die aufgrund eines schlimmen Vorfalls in der Vergangenheit für eine längere Zeit keinen Kontakt zueinander hatten. Im Verlauf der Geschichte werden immer wieder Einblicke in das Geschehene gewährt, was die Spannung aufrechterhält.
Allerdings störte mich das ständige Hin und Her zwischen Brooke und Noah, die sich beide fragen, was der andere erlebt hat, aber dennoch nicht bereit sind, offen darüber zu sprechen. Leider muss ich betonen, dass ich mit den Charakteren in diesem Buch überhaupt nicht warm geworden bin. Es fiel mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen und sie zu verstehen, was ja eigentlich nicht der Fall sein sollte. Auch die Geschichte erschien mir an einigen Stellen etwas zu oberflächlich. Momentan bin ich mir daher noch unsicher, ob ich den zweiten Teil lesen möchte.
Rezensionen von _ich.lese_:
Hat mich sehr gut unterhalten
Star Bringer von Tracy Wolff; Nina Croft
Kali ist die Prinzessin der neun Planeten und als sie auf ihrem Raumschiff angegriffen wird, ist sie in Gefahr. Aber dank Ian wird sie und fünf weitere Mitfahrer des Raumschiffes gerettet. Die Geflüchteten oder Geretteten, wie man es auch immer sehen mag, sind völlig unterschiedlich und es kommt zu einigen Reibereien, aber auch zu einigen "romantischen" Momenten.
Ich war neugierig auf das Buch, da ich die Katemare Reihe schon gerne gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn es ganz anders ist. Ein Si-Fi Roman mit einigen Spicy Momenten und einer queeren Lovestory. Mit hat es jedenfalls sehr gefallen, die Atmosphäre war gut, die Charaktere sind sehr interessant und vielseitig. Es geht um Freundschaft, um gegenseitiges Vertauen und um Zusammenhalt. Sie sind ja auf dem Raumschiff und daher auf engstem Raum zusammen. Ich fand es jedenfalls unterhaltsam und kurzweilig, trotz der dicke des Buches.
Rezensionen von Emmmbeee:
Hervorragendes Debut
Sommerhaus am See von David James Poissant
„Sommerhaus am See“, das Romandebut von David James Poissant, hat mir sehr gefallen. Eigentlich gleich schon von der ersten Seite an. Ich wollte das Buch bereits lesen, als ich vom Inhalt noch gar nichts gewusst und erst das Cover gesehen hatte. Mit einem zufriedenen Aufatmen habe ich es soeben zugeklappt.
Zwar klingt der Titel nach leichter Sommerlektüre, aber das ist die Geschichte keineswegs. Wie mit einem Sprung ins Wasser beginnt es mit einem Todesfall: Ein fremdes Kind ertrinkt hinter dem Rücken seiner Eltern, aber vor den Augen einer anderen Familie, welche ihre letzten Tage in einem anliegenden Ferienhaus verbringt. Und als einer der Söhne dieser Starlings das kleine Kind zu retten versucht, verletzt er sich schwer. Doch nicht nur diese körperliche Wunde klafft auf, sondern nach und nach viele sorgsam verdeckten Geheimnisse jedes einzelnen Familienmitglieds.
Marode wie die morsche Holztreppe zum See ist vieles bei Vater, Mutter, den Söhnen, ihrer Partnerin, ihrem Partner. Der Wassertod des kleinen Kindes spült viel Schmerz ans Ufer, bleibt stets gegenwärtig, befeuert und beschleunigt die Momente noch, an denen die Probleme sich offenbaren und in ihrem ganzen Umfang öffnen, Eifersucht mit sich bringen, Zorn, Hass, Süchte und Sehnsüchte. Auch wenn dieses Sommerhaus nicht, wie von den Eltern beabsichtigt, verkauft würde, ist doch die Zeit der Ferienharmonie unwiderruflich zu Ende.
Aus der Sichtweise jedes einzelnen Familienmitglieds der Starlings wird jede Person näher beleuchtet. Der Leser lernt die Fehler und Schwierigkeiten von jedem kennen und verstehen. Es gibt kein Happy End, doch sind die letzten Seiten von einer wohltuenden Hoffnung durchströmt. Und deshalb habe ich es, wie anfangs erwähnt, mit einem zufriedenen Aufatmen zugeklappt.
Der Sog dieses Romans beginnt mit den ersten Sätzen, und es fiel mir schwer, das Buch zwischendurch wegzulegen. Die Spannung steigt augenblicklich und hat mich mit sich gezogen. Der Sprachstil ist sehr farbig, lebhaft fließend, manchmal sprühend. Ich war richtig mit dabei, habe mitgebangt, mitgehofft, war miterschrocken. Nach diesem Debut wünsche ich mir vom Autor weitere Romane.
Das Cover ist keineswegs reißerisch, fällt aber in einem Schaufenster oder auf einem Büchertisch sofort auf und zieht die Blicke auf sich. Es vermittelt erstaunlich genau, was den Leser erwartet.
Ich empfehle den Roman allen, die mehr als nur leicht-seichte Sommerlektüre suchen.
Rezensionen von Sago:
Wer Bücher liest, ist selber schuld
Lesen NERVT! - Bücher? Nein, danke! (Lesen nervt! 1) von Jens Schumacher
Eigentlich ist das Buch ja für Lesemuffel gedacht und soll sie davon überzeugen, dass Lesen doch Spaß macht. Meiner Meinung nach hat man aber auch Freude an dem Buch, wenn man Bücher bereits mag. Die Spinne Karoline Kneberwecht ist wirklich putzig, wie sie in Knalltürkis auf braunem Grund Scheinargumente aufführt, warum Lesen einfach nur langweilig ist.
Vertausche etwa nur einen Buchstaben und gleich gibt es Chaos, behauptet sie zum Beispiel und beweist es gleich mit Wortpaaren wie Rind/Kind. Das weckt ganz nebenbei ein Bewusstsein für Sprache.
Integriert sind auch kleine Leseaufgaben wie Lückentexte, die für die Altersgruppe ab sieben Jahren angemessen sein dürfte. Dieses Buch möchte man wirklich nicht, wie von Karoline befohlen, ins Regal zurückstellen und verstauben lassen, sondern gleich zum nächsten greifen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Eine Jugend im Ruhrgebiet
Was ich zurückließ von Marco Ott
"Die Kinder sollen es einmal besser haben" – der Wunsch vieler Eltern heißt gleichzeitig, die Kinder können nicht dort bleiben, wo sie herkommen. Sie müssen mehr lernen, neue Leute und andere Verhältnisse kennenlernen, aufsteigen. Und dann?
Darüber schreibt Marco Ott in seinem ersten Roman "Was ich zurückließ" so klar und liebevoll, wie es vermutlich erst in der Rückschau möglich ist.
Aus "kleinen Verhältnissen" hat ihn sein Weg – nach mehreren Umwegen und Durchhängern – in akademische Kreise, in die sogenannte gebildete Welt geführt.
Zurückgelassen hat er die Sozialbauten, die vertraute Umgebung, die Freunde und die enge Verbindung mit den Eltern. Der Aufstieg bedeutet auch Entfremdung.
Es muss nicht immer der Migrationshintergrund sein, der einen fremd sein lässt, auch der Weg vom Land in die Stadt, aus der Sozialwohnung ins bessere Viertel zeigt Grenzen auf. Denn wer sich zur Elite zählt, hat seine eigene Sprache, seine eigenen Spielregeln, und Fremde lässt man nicht so gerne mitspielen.
Doch Marco, der Ich-Erzähler, hat sich durchgekämpft und gleichzeitig einen Weg gefunden, sein früheres Leben nicht zu verleugnen und die Entfremdung zwischen sich und seinen Eltern zu überwinden. Entstanden ist ein beeindruckendes Buch über das Erwachsenwerden, einfach und doch poetisch beschrieben.










