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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Linelovesreading :

Eine nette Geschichte

Abenteuerspaß mit Conni 2: Conni und der Segelausflug von Barbara Iland-Olschewski

Dieser zweite Band rund um Conni hat mir weniger gut gefallen als der erste.
Die Charaktere sind noch aus dem vorherigen Band bekannt. Conni darf aber schon wieder wegfahren und lernt wieder viele neue Kinder kennen, mit denen sie sich sofort versteht, was ich etwas unrealistisch fand.
Die Handlung ist gut gemacht, das Ende war aber für mich sehr vorhersehbar.

Auch fand ich es nicht so toll, wie Conni bei der Auflösung der Geschichte reagiert hat.
Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen und ich finde es super, dass die Kinder auf der ersten Seite alle einmal zu sehen sind. Das hilft, die einzelnen Personen auf den Bildern zu erkennen.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich fand, dass sich die Geschichte sehr gut lesen ließ.
Was mich massiv gestört hat, ist der Umgang mit dem Thema Gehörlosigkeit. Dieses Thema ist wichtig und ich finde es sehr gut, dass es im Buch vorkommt. Auch, dass Conni Gebärden lernt und man das Fingeralphabet hinten im Buch hat, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings wird teilweise ein völlig falsches Bild von Gehörlosen vermittelt. Vor allem das Lippen lesen wird sehr unrealistisch dargestellt. So wird Kindern falsches Wissen beigebracht. An der Stelle wäre eine ausführliche Recherche gut gewesen.
Insgesamt eine ganz nette Geschichte, aber deutlich schwächer als der erste Band.

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Rezensionen von tonton:

Unterhaltsam und spannend

Emblem Island - Der Fluch der Nachthexe von Alex Aster

Das Cover deutet eine spannende Geschichte an, auch wenn es nicht so besonders originell wirkt. Silhouetten von rennenden Kindern sieht man eigentlich relativ häufig bei Fantasy-Büchern, in denen die Protagonisten eine abenteuerliche Reise unternehmen. 

Auch die Handlung wirkt ein bisschen formelhaft: die Kinder begeben sich auf eine Suche und müssen Herausforderungen überwinden, um ihr Ziel zu erreichen.

 

Dafür fand ich aber die Phantasiewelt detailreich beschrieben und spannend. Der Schreibstil hat mir auch gefallen, beziehungsweise er hat die Lektüre nicht beeinträchtigt. Das Buch lässt sich gut lesen und die Aktion wird immer vorangetrieben. Die Märchen/Legenden zwischen den Kapiteln finde ich sehr toll. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die Mythologie der Insel, welche das Leseerlebnis umso "immersiver" macht. 

Insgesamt finde ich das Buch sehr unterhaltsam.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Wie gut kennst du deine besten Freundinnen wirklich?

Keine Spaghetti sind auch keine Lösung von Silke Neumayer

Wie gut kennst du deine besten Freundinnen wirklich? Teilst du ALLE deine Geheimnisse mit ihnen? Oder verschweigst du ihnen Teile der Wahrheit?

Amelie, Mia, Poppy und Franziska, die alle Welt nur Schröder nennt, sind seit ihrer Jugend beste Freundinnen. Als Amelie nach Italien auswandert, sehen sich die vier Frauen nur mehr per Videokonferenz, aber zu einem Besuch in der Toskana kann sich keine der drei anderen so wirklich aufraffen.

Dann platzt die Nachricht vom Tod Amelies in die Welt von Mia, Poppy und Schröder. Jetzt machen sich die drei verbliebenen Freundinnen auf den Weg in die Toskana, um sich, wie von Amelie gewünscht, um die Beerdigung zu kümmern. Schon die Anreise ist turbulent: Von Hamburg in die Toskana mit einem Cabrio und viel zu viel Gepäck.

Recht bald wird klar, dass sich die vier Freundinnen gegenseitig eine heile Welt vorgespielt haben. Weder ist das „Castello“, das Amelie den Freundinnen vermacht hat, ein ansehnlicher Landsitz noch ist die Verstorbene eine berühmte Malerin. In ihrem italienischen Umfeld wird nur von “La pazza tedesca“, der verrückten Deutschen, gesprochen. Als sich dann noch das Begräbnis, Amelie wollte eine Feuerbestattung, verzögert, und ein paar unangenehme Wahrheiten zutage kommen, scheint die Jahrzehnte lange Freundschaft zu zerbröckeln ...

Meine Meinung:

Dieser Roman über Freundschaft unter Frauen, die doch nicht ganz so idyllisch ist, wie es sich die vier Damen vormachen, hat mir recht gut gefallen. Die drei Überlebenden sind um die Fünfzig, und kämpfen mit unerfüllten Sehnsüchten und verpassten Gelegenheiten. Die eine sucht ihren Erfolg im Beruf, die andere nimmt sich regelmäßig jüngere Kurzzeitliebhaber und die dritte lügt sich über ihre ach so tolle Ehe in den Sack und in die Depression. Irgendwie ein Klassiker so rund um Fünfzig, oder? Keine will der anderen eingestehen, dass sich die Träume nicht verwirklichen haben lassen. Vor allem Mia scheint, mit dem Bestreben ihre Fassade aufrecht erhalten zu wollen, alle vergrault zu haben.

Sie werfen sich allerlei Gemeinheiten an den Kopf, die sich sichtlich seit Jahren aufgestaut haben und, um gleichzeitig vom eigenen Fehlverhalten abzuhalten.

Ja, das reinigende Gewitter hat sein müssen, auch wenn diese Freundschaft niemals mehr so sein wird, wie sie einmal war.

Die Geschichte ist flott erzählt und Spaghetti mit Saucen in vielen Variationen sowie das eine oder andere Glas Weiß- oder Rotwein spielen ein große Rolle. Denn keine Spaghetti sind auch keine Lösung.

Vielleicht sollten wir unsere Freundschaften besser pflegen. Wie gut kennst du deine besten Freundinnen wirklich? Teilst du ALLE deine Geheimnisse mit ihnen? Oder verschweigst du ihnen Teile der Wahrheit?

Fazit:

Wer gerne eine Geschichte über echte Freundschaft und wie viel eine solche aushalten kann, lesen möchte, ist hier genau richtig. Diesen Roman bewerte ich mit 4 Sternen.

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Rezensionen von Claudia R:

Kinderkochbuch

Igitt - Ich esse keine Bäumchen von Franziska Frey

Klappentext / Inhalt:

Mika mag kein Obst und noch weniger Gemüse. Doch eines Tages kommt Oma Trudi zu Besuch und bringt etwas ganz Besonderes mit: Einen Zauberstab!
Damit kann sie Gemüse einfach weg verstecken. Zuerst ist Mika skeptisch, doch schon bald zaubern die beiden die leckersten Obst- und Gemüsegerichte, ganz ohne ekelige Stückchen .

..
Bunt ist gesund!
Ein wunderbares Kinderkochbuch mit leckeren Rezepten voller Obst und Gemüse. Durch intuitive Maßeinheiten und bildhafte Darstellung der Zutaten können schon die Kleinsten in der Küche die Führung übernehmen. Die zusätzlichen Sachinformationen über gesunde Ernährung, Vitamine oder unsere Verdauung vermitteln dabei kindgerecht, wie wichtig gesunde Ernährung ist.
Verpackt in einer lustigen Geschichte und liebevoll illustriert lädt das Kinderbuch zum gemeinsamen Anschauen, Vorlesen und Nachkochen ein.
Produktinformationen:
- Kinderkochbuch mit Messbecher & Pürierstab
- intuitive Maßeinheiten (Tassenrezepte)
- alle Rezepte garantiert ohne Stückchen, ideal für Gemüsemuffel und Obst-Neinsager
- für Mädchen und Jungen ab 4 Jahren
- für Kindergarten, Vorschule und Grundschule
- für Erstleser geeignet
- gebundene Hardcover-Ausgabe, hochwertig produziert auf stabilem Naturpapier, ideal für Kinderhände

Cover:

Abwertend hält ein Junge hier einen Brokkoli von sich. Man merkt gleich, dass er keine Lust auf Brokkoli hat. Da kann ich ihn durchaus verstehen, denn auch ich mag Brokkoli nicht so gern. Auch ist hier vieles weitere an Gemüse und Obst auf dem Cover zu entdecken. Die Gestaltung des Covers ist gut gemacht und macht neugierig auf mehr.

Meinung:

Mika mag kein Obst und Gemüse, doch als Oma zu Besuch kommt versucht diese auf geschickte Art und Weise diese Zutaten besser einzubinden, so dass auch Mika gefallen daran findet. Ein niedliches Kindersachbuch mit vielen Informationen rund um Ernährung, Vitamine, Obst und Gemüse, sowie mit vielen leckeren und zum Teil auch sehr einfachen und schnellen Rezepten.

Eine niedliche Geschichte, die zeigt, das Kochen Spaß machen kann. Mika scheint doch etwas mäkelig, aber als er dann gemeinsam mit der Oma kocht und einiges erklärt bekommt, scheint es doch ganz gut zuschicken.

Das Buch ist somit nicht nur informativ und interessant, sondern auch lehrreich und hält viele tolle Tipps und Rezeptideen bereit. Die Informationen rund ums Essen sind auch sehr interessant. Und zugleich werden hier auch die Kinder animiert mit zu kochen und zu helfen.

Die Gestaltung ist sehr kindlich und die gezeichneten Bilder und Illustrationen lockern es sehr gut auf und vermitteln einen tollen Eindruck. Auch die Bilder zu den Rezepten bestehen aus Zeichnungen bzw. meist aus Abbildungen zu den Zutaten. Die Rezepte selbst sind leicht und gut verständlich erklärt, so dass man diese einfach nachmachen kann. Die Anleitungen sind Schritt für Schritt und gut nachvollziehbar beschrieben. Die Zutaten werden gut ersichtlich aufgezählt. Auch welche Hilfsmittel dabei benötigt werden, wie Topf, Mixer, Schüssel etc.

Ein wundervolles Kochbuch für Kinder mit wundervollen Rezepten, die einfach und gesund nachgemacht werden können. Schnell und einfach erklärt. Dazu gibt es zahlreiche Informationen und Wissen rund ums Essen und die Ernährung.

Fazit:

Tolles Kinderkochbuch, mit viel Wissen rund um die Ernährung und leckeren, gesunden Rezepten.

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Rezensionen von Claudia R:

mit Tiefe

Sieben Sekunden Luft von Luca Mael Milsch

Klappentext / Inhalt;

Die Komplexität des Menschseins
Wie existieren in einem System, das ein Durchatmen beinahe unmöglich macht?
Wie jeden Morgen sitzt Selah auf der Veranda und wartet in die Stille hinein. Drei Monate sind vergangen, seit Selah sich krankgemeldet hat, um zu verschwinden. Doch die gewünschte Einsamkeit wird unerwartet zur Triebfeder für Vergangenes und Verdrängtes: Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen, ist Selahs Beziehung zur Mutter von Erwartungsdruck, Schweigen und Scham geprägt – sie begleiten Selah bis ins Erwachsenenalter hinein.

Als die Mutter im Sterben liegt und Selah längst ein Leben mit der eigenen Familie führt, werden die noch immer klaffenden Wunden offenbar. Da sind ungewollte Erlebnisse und Entscheidungen, die wie Phantome an der Haut kleben. Eine Bringschuld, auch wenn Selah gar nicht weiß, wem gegenüber eigentlich. Und Glaubenssätze, die so tief verankert sind, dass deren Abschütteln Lebensaufgabe ist.
Ein polyphoner Roman von der Suche nach der eigenen Geschichte
Wie verhält man sich, wenn das ganze Universum versucht, einem die Existenz abzusprechen? Wenn man erst lernen muss, mit sich selbst umzugehen, aber auch mit allem Geschehenen, den eigenen Erinnerungen, denen man fast nicht trauen kann. Und das unter den gesellschaftlichen Bedingungen von Misogynie, Heteronormativität, Queerfeindlichkeit, von sozialem und finanziellem Druck?
Luca Mael Milsch schreibt von Fragilität, die zur Stärke wird, von einer Welt voller Ambivalenzen, von der Sehnsucht nach einer selbstbestimmten Verortung in einer starren Struktur. Und darüber, was von uns übrigbleibt, wenn alles andere verschwindet.

Cover:

Das Cover wirkt auf mich eher abstrakt. Erinnert an eine Art Landkarte und die leichten Farben schweben für mich dahin. Ein Cover das weder aufdringlich, noch lange präsent wirkt, sondern einfach ist. Auch die Gestaltung und das Spiel mit der Schriftart ist eher einfacher Natur.

Meinung:

Nachdrücklich, bewegend und keineswegs schnell lesbar. Ein Roman mit Nachwirkung und tieferen Eindrücken in die Vergangenheit mit Bezügen zu Scham und Druck, düsteren Einblicken und schwierigen Beziehungen. Kein locker leichter Roman, sondern eher etwas zum Nachdenken und zugleich bewegend.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist gelungen und auch die Struktur ist gut gewählt. Die Einblicke sind emotional und auch die Umsetzung und die Perspektivwechsel sind gut gemacht. Teils ist es jedoch eine große Wucht, die hier auf den Leser prallt, so dass man als Leser einige Pausen benötigt und es mal nicht eben nebenbei liest.

Die Jahreszahlen dienen sehr gut der Orientierung. Die Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Die Geschichte ist emotionsreich und bewegend. Auch durch die verschiedenen Perspektiven und besonders durch die Ich-Perspektive findet man sich besonders in Selah hinein. Man kann die Gedanken und Gefühle nah mit empfinden und auch die vorhandene Atmosphäre ist spürbar.

Die Erzählung berührt und auch die Rollenverhältnisse und Beziehungen werden immer klarer und deutlicher. Die Vergangenheit ist prägend und holt einen immer wieder ein. Es stimmt nachdenklich und bewegt. Auch in mir hat es einiges ausgelöst und mich zum Nachdenken über einige Dinge und Situationen gebracht. Interessant gemacht, teils aber auch etwas langatmig. Mir hätte noch etwas mehr Fokussierung gefallen.

Fazit:

Nachdrücklich, bewegend und keineswegs schnell lesbar. Ein Roman mit Nachwirkung und Tiefe.

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Rezensionen von Emmmbeee:

Spielarten des Lebens

Mit den Jahren von Janna Steenfatt

Drei Menschen, die im Lauf der Handlung aufeinandertreffen: Lukas, Eva und Jette. Das heißt, Lukas und Eva sind bereits verheiratet und haben miteinander zwei Kinder. Das Ehepaar ist bereits erheblich auseinandergedriftet, als Jette erst in Lukas‘ Leben, dann auch in Jettes auftaucht. Nein, sie drängt sich nicht zwischen das Paar, es sind eher die Umstände bei einer schwierigen Situation, welche die drei Menschen zusammenführen.

Das Leben hat anscheinend viel Phantasie in seinen Spielarten, es gibt immer wieder neue Nuancen.
Der Sprachstil ist frisch, fließend, farbenfroh. Die Handlung wird von Kapitel zu Kapitel jeweils aus der Sicht einer der drei einzelnen Personen betrachtet, was mir immer gefällt und zu besserem Verständnis führt. Den Schluss finde ich etwas idealisiert, aber er ist eine kreative Lösung.
Besonders begeistert bin ich von diesem Roman von Janna Steenfatt dennoch nicht.
Mir fehlt der Drive. Die Absätze sind sehr lang und verleiten zum Querlesen, manche Überlegungen scheinen mir zu langatmig. Es kommt keine rechte Spannung auf, obwohl der Leser sich schon fragt, wie diese Sache wohl endet.
Das Cover mit seinem senkrecht gestellten Querformat-Bild zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich und verweist auf die drei Hauptprotagonisten. Dass es von der Tochter eines bedeutenden Mitglieds der Wiener Schule, Rudolf Hausner, stammt, hat mich erstaunt und gefreut. Xenia Hausner ist auch Bühnenbildnerin und muss dort mit Raumgestaltung und Tiefe umgehen. Das spürt man beim Betrachten des Umschlagbildes.

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Rezensionen von Sarah:

empfehlenswert

Das Seelenband von B. A. Dexel

Bin von der Erzählung begeistert. Die Autorin nimmt den Leser direkt mit auf eine Fantasie und Realität verbindende Reise.

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Rezensionen von Daggy:

Philosophie als Comic

Weise und rebellisch von Chiara Pastorini

Auf über 170 Seiten zeigt uns dieses Buch mit vielen Comics „Was wir von den großen Philosophen heute noch lernen können“. Auf den Cover kann man einige dieser Berühmtheiten wiederfinden, doch sei benehmen sich auch etwas albern. Das Inhaltsverzeichnis beginnt „vor langer Zeit im Orient und Okzident“ Heraklit und Parmenides stellen ihre unterschiedlichen Ansichten vor.

Über die Stoiker, wo uns ein leichtfüßiger Zenon von Kition verspricht uns zu „lehren, wie man weise wird und alles akzeptiert, was geschieht…“ zu Descartes, der als erster moderner Philosoph bezeichnet wird und der selbst beurteilen will, was richtig oder falsch ist. Natürlich sind auch Kant, Marx und Nitsche vertreten, aber auch Frauen wie Hannah Arendt und Simone de Beauvoir werden vorgestellt. Das Maßband der Zeit, das zu Beginn jeden Kapitels über der Seite schwebt, zeigt zu Ende das 20. Jah. an, da fragt Wittgenstein seinen Kollegen Russell ob er ein kompletter Idiot ist. Wenn dem so wäre, würde er Luftfahrttechniker und nachdem er Wittgensteins Essay gelesen hat, rät ihm Russell das zu tun. Im Comic führt Wittgenstein ein Gespräch mit einem Mädchen und wird zunächst Gärtner und Lehrer, bis er über das von ihm entwickelte „Sprachspiel“ sagt „Die Sprache ist wie ein Spiel, ein Geschehen, bei dem man Regeln befolgen muss.“
Vor einigen Jahren war „Sofies Welt“ das Buch für junge Menschen über Philosophie. Ich denke, über dieses Buch wurde viel gesprochen und nur wenige haben es gelesen. Mit diesem Comic denke ich wird es leichter sich den Philosophen so nähern. Die Kapitel sind voller Humor und doch wird die hauptsächliche Aussage der einzelnen Personen sehr verständlich erklärt. Man kann einfach mal ein paar Seiten schmöcken und sich mit einer These beschäftigen und das gefällt mir besonders an dieser Aufmachung. Es gibt keine durchgehende Geschichte, jedes Kapitel steht für sich und kann unabhängig gelesen werden. Dadurch, dass es sich um kleine Comics handelt, werden sich vielleicht auch Lesefaule nicht von der Dicke des Buches abschrecken lassen. Ich würde es mir wünschen, denn es macht Spaß sich mit dem Thema zu befassen.

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Rezensionen von Daggy:

Fröhliches Experimentierbuch

Die Forscherbande: Experimentieren und Entdecken mit Ada Twist von Andrea Beaty

Auf eine der ersten Seite steht „Dieses Buch ist für DICH!“ mit der Aufforderung alle möglichen Notizen ins Buch zu malen oder schreiben. Dann können wir die Geschichte von Ada lesen und erfahren, dass sie, nachdem sie auf eine Standuhr geklettert ist, zum ersten Mal „Warum?“ fragte. Alle unterstützen Ada, wenn ihre Experimente auch oft viel Durcheinander verursachten, denn Ada ist eine richtige Wissenschaftlerin.

Ein grauenhafter Geruch, dem Ada auf die Spur kommen wollte führte dazu, dass sie die Katze in der Waschmaschine waschen wollte und die Wand im Flur mit ihren Gedanken bemalte.
Auf Millimeterpapier sind die Gegenstände abgebildet, die Ada ihre „Forscher-Schätze“ nennt. Danach bekommen wir Tipps, wie man mit diesen Schätzen umgehen sollte. Auf einer freien Liste kann man dann die eigenen Schätze eintragen. Danach bauen wir ein Aquaskop, was das ist und wozu es dient, müsst ihr selbst nachlesen. Nachdem die einzelnen Wissenschaftsfächer erklärt werden, gibt es ein Suchsel, da kann man Worte in vielen Buchstaben finden. Ein Fragenbaum zu zeichnen ist sicher nicht schwer. Danach folgen Tatsachen über Marienkäfer. Es wird noch über Himmelskörper, Materie, Pflanzen und das Klima Kapitel geben, dazwischen wir ganz viel über Wissenschaft und Wissenschaftler*innen erklärt. Experimente werden erklärt und am Ende wird überlegt, wie man das CO2 senken kann.
Das Buch hat ganz viele Ansätze und ich denke, dass ein Kind schon sehr an der Wissenschaft interessiert sein muss, um das Buch vollständig zu lesen, die Tipps anzuwenden und zu verstehen. Für mich eher eine Buch für kleine Nerds, aber die werden es genießen mit Ada zu arbeiten.

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Rezensionen von Gänseblümchen :

Herrliche britische Landhaus-Küche mit internationalen Einflüssen

Vom Kochen und Leben auf dem Land von Julius Roberts

Britisches Landleben wird schmackhaft vorgestellt

Von einem Koch der auszog, um das britische Landleben zu entdecken… so könnte man dieses Buch und das Leben des Autors Julius Roberts beschreiben.
Denn schnell merkte er, dass die Bedingungen der Küche eines Londoner Restaurants ihm nicht zusagten und er so sein weiteres Leben mit diesem Dauerstress nicht verbringen wollte.

Also fasste der Autor den Entschluss aufs Land zu ziehen, kaufte ein einsames Cottage mit verwildertem Land und begann sich selbst zu versorgen. Nach und nach kamen mehr Obst- und Gemüsesorten hinzu und ebenso Tiere. Da er dennoch gutes Essen und das Kochen liebte, wurde auch das nicht vernachlässigt. Er begann mit Rezepten zu experimentieren und diese zu sammeln.
Auf dem Land lernte er so, wie glücklich man leben kann und fühlte sich wohl. Auch wenn es immer wieder Rückschläge gab und es für ihn zum Beispiel immer eine schwierige Zeit ist, wenn der Schlachter zu seinen Tieren kommt, so bereute er seine Entscheidung nicht.

In diesem Kochbuch berichtet er viel von seinem Leben auf dem Hof und vermittelt auf inspirierende Weise, wie schön dieses vermeintlich karge Landleben sein kann.
Zu allen vier Jahreszeiten gibt es Erzählungen und Rezepte, sodass das Buch passend saisonal verwendet werden kann.
Sehr viele Fotos von seiner Farm, seinen Tieren, wie zum Beispiel den Wollschweinen oder Ziegen oder von den entsprechenden Rezepten machen Appetit und sind inspirierend.
Die Rezepte sind sowohl britischer, als auch mediterraner oder internationaler Küche zuzuordnen. Zu jeder Jahreszeit gibt es leckere und saisonale Vorspeisen und kleine Gerichte, Hauptgerichte und Nachtische. Das Buch ist sehr umfangreich, sodass man eine gewisse Zeit benötigt, bis man alle Gerichte ausprobiert hat.
Empfehlen kann ich auf alle Fälle die Galette mit Kartoffel-Käse- oder Ratatouille-Füllung, die Pasta diavola, die Haferkekse, die Fischburger, der gestürzte Birnen-Walnuss-Kuchen und die gefüllten Zucchini-Blüten.
Zu jedem Rezept schreibt der Autor eine Erklärung oder Anekdote, die sehr lesenswert ist. Die Anleitung zu den Rezepten ist in einem Fließtext geschrieben, was ein klein wenig unübersichtlich ist und man deshalb die komplette Anleitung zuerst einmal durchlesen sollte. Hat man dies jedoch getan, so wird einem der Ablauf rasch klar und alles lässt sich gut nachmachen.
Besonders gefällt mir auch die Einteilung nach den vier Jahreszeiten und die stark saisonale Zuordnung der Rezepte.
Die Leidenschaft des Autors für gute Zutaten und für das Kochen ist spürbar und seine Lebensfreude ist auf dem Cover ersichtlich.

Ingesamt bietet dieses Kochbuch eine umfangreiche und spannende Rezeptsammlung, mit sehr vielen neuen Kochinspirationen und leckeren Gerichten, sowie spannende Erzählungen zum Landleben des Autors.

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