Kunden em pfehlungen
Rezensionen von tonton:
Conni für ältere Kinder
Abenteuerspaß mit Conni 1: Conni im Ferienlager von Barbara Iland-Olschewski
Die Conni Bilderbücher sind einfach toll und diese Reihe für ältere Kinder finde ich sehr gelungen. Wie in den Bilderbüchern, zeigt Conni, wie man mit bestimmten Situationen umgehen kann.
In diesem Buch ist Conni kein Kind mehr! Sie besucht schon ganz alleine ein Ferienlager. Dort kennt sie leider niemand und muss schnell Freundschaften verknüpfen.
Doch wird sie einem Haus mit Lotte zugeteilt. Letztere ist laut und nimmt keine Rücksicht auf die Andere. Conni lernt aber, dass nicht alles ist, wie es scheint und dass Lotte eigentlich ein nettes Mädchen ist.
In dieser Geschichte ist Nachhaltigkeit allgegenwärtig. Dies ist nämlich das Thema des Ferienlagers und die Kinder besuchen ein Wertstoffhof und basteln neue Klamotten aus alten T-Shirts.
Die Aufmachung des Buches finde ich ungewöhnlich: Hardcover mit glatter Beschichtung, doch das Papier fühlt sich rau und billig an.
Der Schreibstil ist passend zum Zielalter und das Buch lässt sich gut lesen. Im Buch gibt es mehrere Illustrationen in schwarz-weiß, die den Text auflockern. Der Stil der Zeichnungen ist aber nicht so schön wie in den Bilderbüchern.
Rezensionen von Tiroler Zeilenreisende:
schade, die Reihe ist zu Ende
Strandversprechen von Svenja Lassen
Der Autorin gelingt es wunderbar, einem das Gefühl zu geben, vor Ort zu sein. Obwohl Strand und Meer eine untergeordnete Rolle spielen, kommen sie in der Handlung doch auf ihre Kosten.
Und wow, was für ein sympathischer Protagonist. Jonas mochte ich richtig gerne. Er ist so unkompliziert und nett.
Auch mit Mia, aus deren Perspektive erzählt wird, kam ich super zurecht. Sie hat mit einer schweren Sache zu kämpfen, die ihr im Wege zum Liebesglück steht und lernt im Laufe der Geschichte, worauf es wirklich ankommt.
Der Erzählstil ist flüssig und angenehm zu lesen, wie auch schon in den ersten drei Bänden. (Sie können unabhängig voneinander gelesen werden, aber ein bisschen macht die Reihenfolge Sinn)
Unterwegs dachte ich mir, meine Güte, wie aufwendig kann man eine Hochzeit gestalten? Gibt es solche Dinge wie Probedinner wirklich? Aber egal, ins Buch passt alles rein. Und das kleine Eichhörnchen am Cover hat auch seinen Platz. Schade, dass die Reihe nun ein Ende nimmt. Ich bin gespannt, was als Nächstes aus der Feder der Autorin kommt.
Rezensionen von Streiflicht:
Bezaubernd und einfach schön
Maunzi von Christine Rechl
Dieses Büchlein hat mir schon auf den ersten Blick gefallen und ich habe mich sofort in Maunzi verliebt. Dass mir eine Katze endlich die Welt erklärt, darauf habe ich schon lange gewartet! Und noch dazu eine mit Krone! Ich meine, meine beiden Kater oftmals sprechen zu hören. Sie sind auch kleine Weltherrscher, aber Maunzi kann es noch besser.
Sie weiß alles, sie kann alles und vor allem weiß und kann sie alles besser als die Menschen. Die erscheinen ihr manchmal schon ganz schön beschränkt, aber sie weiß, dass sie nichts dafürkönnen.
Das Kätzchen mit der Krone erklärt uns charmant und witzig, warum die Welt so ist, wie sie ist und warum sie tut, was sie tun muss. Wer selbst Katzen hat oder kennt, wird hier an vielen Stellen seinen eigenen kleinen König oder die haarige Prinzessin wiedererkennen.
Ich hatte eigentlich vor, das Büchlein zu verschenken, aber nachdem ich es komplett durchgelesen hatte – nachdem ich es nur mal anblättern wollte –, kann ich das nicht mehr. Ich werde es wohl nochmals für meine Freundin kaufen müssen. Es ist wunderbar, zum Lächeln und Freuen, einfach schön!
Rezensionen von Streiflicht:
Gute Story, schwaches Ende
Zimmer 55 von Helena Kubicek-Boye
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mich der Plot sehr neugierig gemacht hatte. Ich lese sehr gerne Bücher, die in Skandinavien spielen, umso mehr habe ich mich auf das Buch gefreut. Es geht gut los und erzählt so, dass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Die junge Psychologin Anna ist eine sympathische Hauptfigur, mit der man gerne „unterwegs“ ist.
Sie bekommt die Stelle in der bekannten Klinik mitten in den dunklen Wäldern. Man freut sich mit ihr, weiß aber schon, dass das nicht einfach werden wird.
Und so kommt es dann auch. Auch wenn man es durch die Kurzbeschreibung schon wusste, wird es interessant und spannend. Man weiß – wie auch Anna – nicht, wem man trauen kann oder eben auch nicht. Was hat es mit den anonymen Botschaften auf sich und wo ist eigentlich Zimmer 55? Was verbirgt sich hinter dieser Zahl und wer will das Geheimnis warum so verzweifelt schützen?
Anna gerät in einen gefährlichen Sog und in eine Abwärtsspirale. Das mitzuerleben ist sehr spannend und unterhaltsam und am Ende freut man sich auf die Fortsetzung um die Klinik und Anna, die schon bald herauskommen soll.
Auch wenn mich das Ende leider nicht so ganz überzeugt hat, fand ich das Buch ziemlich gut. Die Auflösung um Zimmer 55 ist nicht so wichtig und das hat mich dann auch überrascht, da das Buch ja diesen Titel hat. Vielleicht habe ich dem aber auch einfach zuviel Bedeutung beigemessen. Insgesamt eine runde Geschichte, die ich gerne gelesen habe.
Rezensionen von C.P.:
Cosy Crime zum Wohlfühlen
Das Mörderarchiv Die Mörderarchiv-Reihe von Kristen Perrin
Ab und an verliere ich mich einfach zu gerne in einem Cosy Crime Roman. Ich mag das Miträsteln, wer denn nun der oder die Täter:in ist, das Aufdecken kleinerer Geheimnisse während der „Ermittlungen“ und auch das Einführen in die meist fest verschworene Gemeinschaft.
„Das Mörderarchiv“ hatte all diese Elemente und ich fand das Hörbuch wirklich gut.
Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Der Hauptstrang spielt sich rund um Annie ab, die die Einladung ihrer Großtante Frances annimmt, sie in Castle Knoll zu besuchen. Annie, die Frances bisher nur aus Geschichten ihrer Mutter kennt, nimmt die Einladung an und macht sich auf den Weg in das kleine Örtchen.
Die andere Zeitebene dreht sich rund um Frances und ihre Freundesgruppe als sie alle noch Teenager waren.
Der Perspektivwechsel zwischen den beiden Ebenen kam im Hörbuch immer sehr plötzlich und teilweise ohne weitere Einleitung. Mir gefiel das sehr gut, aber wenn ich mal kurz etwas abgelenkt war, brauchte es ab und an einen kurzen Moment, um mich wieder in der Geschichte zu orientieren. Vielleicht ist dies im Buch anders gelöst, zum Beispiel indem die Vergangenheit kursiv gedruckt ist, aber darüber habe ich leider keine Informationen.
Ich mochte diese Wechsel jedoch sehr gerne, da beide Handlungsstränge wirklich spannend waren. Folgte man gerade noch Annie beim „Ermitteln“, so fand man sich plötzlich in Frances Leben wieder. Auf diese Art konnte ich als Hörerin die Gefühlswelt beider Charaktere mitbekommen und Fortschritte in Annies Ermittlungen besser einordnen. Gut gelöst und gekonnt umgesetzt.
Als Printexemplar wäre es vielleicht nochmal etwas einfacherer gewesen, all die vielen Namen in beiden Zeitebenen besser einordnen zu können. Ich mag Hörbücher total gerne und höre immer mindestens eins beim Putzen, Kochen oder sonstigen alltäglichen Dingen und bin deswegen relativ geübt. Aber ich merke immer wieder den Unterschied bei Büchern, die ich wirklich haptisch lese oder eben höre. Gerade wenn viele Personen auftauchen ist das gedruckte Werk meist besser, weil zumindest ich mir die Namen so vor Augen geführt viel besser merken kann. Anderen Leser:innen kann es hier natürlich anders ergehen, ich aber kam etwas an meine Grenzen und konnte erst sehr spät im Hörbuch die Namen der vielen Nebencharaktere den richtigen Personen zuordnen.
Ich bin oftmals sehr kritisch bei Buchbewertungen und bemängele häufig auch mal Dinge viel zu streng. Beim Hören dachte ich mir auch ab und an, dass ein paar Szenen etwas an den Haaren herbeigezogen wirkten, vor allem, wenn es um Annies Ermittlungen ging. Das ist aber einfach auch dem Genre geschuldet, das von der Einbindung einer Amateurin in polizeiliche Ermittlungen lebt. Deswegen kneife ich hier mal ganz fest die Augen zu.
Ansonsten aber fand ich Annie wirklich sehr erfrischend als Protagonistin. Sie ist tough ohne dabei aber zu drüber zu sein. So fällt sie dann doch auch mal vor Schreck in Ohnmacht, was sie so viel nahbarer macht als viele der überzeichneten Figuren in Cosy Crime Romanen.
Das Ende ist zufriedenstellen und abschließend, lässt aber Platz, um weitere Fälle einleiten zu können. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen, wenn ich mich nicht ganz irre, ist der zweite Band für Januar 2025 angekündigt worden.
Rezensionen von Ruth:
Altlasten
Das Schweigen des Wassers von Susanne Tägder
Susanne Tägder, 1968 in Heidelberg geboren, ist Juristin und war Richterin am Sozialgericht in Karlsruhe, und hat nun mit „ Das Schweigen des Wassers“ ihren ersten Kriminalroman vorgelegt. Inspiriert wurde sie dazu durch eine Zeitungsreportage, in dem es um einen Fall aus DDR-Zeiten ging, der kurz nach der Wende wieder aufgerollt wurde.
Die Geschichte setzt ein im Herbst 1991 in der fiktiven Stadt Wechtershagen in Mecklenburg - Vorpommern. Von hier ging Arno Groth 1960 in den Westen und hierher wird er als Hauptkommissar von seiner früheren Dienststelle in Hamburg geschickt. Abgeschoben fühlt er sich, als „ Altlast“ nach einem beruflichen Fehler. Nun soll er hier als Aufbauhelfer Ost seine neuen Kollegen in westdeutscher Polizeiarbeit schulen. Keine leichte Aufgabe, denn diese begegnen ihm mit Vorsicht und Misstrauen.
Da wird er eines Tages auf dem Parkplatz der Polizeiwache von einem heruntergekommenen Mann angesprochen, ein Alkoholiker, wie es scheint. Der fühlt sich verfolgt und wolle nochmal wiederkommen, dieses Mal mit Beweisen. Während Groth noch überlegt, wie glaubwürdig diese Behauptung sei ( „ Jemand ist hinter mir her. Gilt das nicht für uns alle? denkt Groth. Wer wird denn nicht von etwas verfolgt, und wenn es nur die eigenen Fehler sind.“) und ob er der Sache nachgehen muss, da wird eine Leiche am Seeufer gefunden. Als Groth am Fundort eintrifft, stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten im Wasser um genau jenen Mann handelt. Der Bootsverleiher und Musiker Siegmar Eck. Für die Polizei vor Ort kein Unbekannter. War er doch in einem aufsehenerregenden Mordfall elf Jahre zuvor als Hauptverdächtiger festgenommen und verhört worden. Damals wurde die Polizistentochter Jutta Timm vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Doch Eck kam wieder auf freien Fuß ; er hatte ein hieb- und stichfestes Alibi. Allerdings hat man danach das Verfahren eingestellt ; der Mörder der jungen Frau wurde nie gefasst.
Auch im aktuellen Fall versucht die Polizei die Sache schnell zu den Akten zu legen. Kein Verdacht auf Fremdeinwirkung; Eck scheint betrunken ins Wasser gefallen zu sein.
Doch Groth lässt das Ganze keine Ruhe. Seinem Gefühl nach stimmt hier etwas nicht. Er vermutet einen Zusammenhang zu dem alten ungelösten Fall und beginnt zu ermitteln, gegen den Befehl seiner Vorgesetzten.
Susanne Tägder entwickelt ihre Geschichte ruhig und mit viel Gespür für Details. Dabei fängt sie sehr gut die Atmosphäre dieser Umbruchszeit ein. Die DDR ist Geschichte, doch in den Köpfen ihrer früheren Bewohner steckt sie noch fest. Sie spüren die Verluste und fürchten sich vor dem Neuen. Auch die alten Seilschaften funktionieren nach wie vor.
Erzählt wird aus zwei Perspektiven. Neben dem melancholischen Ermittler Groth ist Regine Schadow die zweite Hauptfigur. Ihre tatsächliche Rolle wird erst im Verlaufe der Handlung klar. Warum hat sie ihren guten Job im Kempinski in Berlin aufgegeben, um nun in einem drittklassigen Ausflugslokal in Wechtershagen als Kellnerin zu arbeiten? Will sie tatsächlich nur die Wohnung ihrer Großmutter aufräumen, wie sie sagt, oder verfolgt sie ganz andere Pläne? Wie stand sie zu dem ermordeten Siegmar Eck?
Neben der Krimihandlung, bei der es um zwei zusammenhängende Verbrechen geht, überzeugt die Autorin vor allem mit ihrer Figurenzeichnung. Es sind beinahe alles Versehrte, die uns im Roman begegnen. Groth mit seiner grüblerischen Art und seinen Selbstzweifeln ist eine interessante Figur. Ein Kommissar mit einer Liebe zur Literatur, ein Mann, der mit Verlusten klarkommen musste - seine Ehe ist schon lange geschieden, seine Tochter gestorben - bringt allein schon deshalb viel Verständnis auf für diejenigen auf der Opferseite. Und auch Regine hat, trotz ihrer Jugend, schon viele traurige Erfahrungen machen müssen. Aber auch die Nebenfiguren werden vielschichtig gezeichnet, so z.B. der eher verschlossene Kollege mit fragwürdiger Vergangenheit, der Groth bei seinen Ermittlungen unterstützt oder der schweigsame und gebrochene Vater von Eck. All diesen Personen begegnet die Autorin mit viel psychologischem Einfühlungsvermögen und Empathie.
Susanne Tägder schreibt im Präsens. Das wirkt unmittelbarer und verstärkt den filmischen Effekt. Dabei bedient sie sich einer präzisen, z.T. lakonischen Sprache und zeigt gerade in den Dialogen ihr ganzes Können.
Der Autorin ist mit „ Das Schweigen des Wassers“ ein atmosphärisch dichter und fesselnder literarischer Krimi gelungen. Gleichzeitig ist der Roman ein stimmig gezeichnetes Porträt jener Umbruchjahre. Es ist zu hoffen, dass Susanne Tägder weitere Fälle mit dem sympathischen Ermittler folgen lässt.
Rezensionen von Lesebienchen36:
Ohne Pflägekraft Sybille geht nichts
Sie haben Ihren Rollator beim Zumba vertauscht von Sybille Bullatschek
Nach dem ersten Roman „Sie haben Ihr Gebiss auf der Hüpfburg verloren“ hat Sybille Bullatschek nun ihr neustes Werk „Sie haben Ihren Rollator beim Zumba vertauscht“, dass im März 2024 beim Harper Collins Verlag erschienen ist, vorgelegt. Leider muss ich gestehen, dass ich zwar das Cover des vorherigen Buches kenne, aber nicht gelesen habe und so war dies meine Premiere im Haus Sonnenuntergang.
(Hier geht aber die Sonne nicht unter, denn bei dem Spaß lacht selbst diese mit)
Was mir sofort auffiel, war der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin, der mich sofort in die Geschichte der Pflägekraft (nein, dies ist kein Schreibfehler) Sybille Bullatschek ein und abtauchen ließ. Kaum hatte ich die erste Seite beendet, war ich quasi schon am Ende des Buches angelangt. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Aber nicht nur mit dem Erzählstil kann die Autorin punkten, sondern auch mit ihren sympathischen Charakteren, die mit ihren Ecken und Kanten (und diversen Alterserscheinungen) sehr authentisch wirkten. Hierbei handelt es sich ja um eine fiktive Geschichte, aber einige dargestellte Situationen könnte ich mir genauso im Altenheim vorstellen.
Bei der Handlung geht es um die Pflägekraft Sybille Bullatschek und ihren Arbeitsplatz der Seniorenresidenz „Haus Sonnenuntergang“. Dort scheint wirklich bald die Sonne unter- zugehen, denn das Heim soll an die neue Residenz „Senior Palace“ verkauft werden, die mit Luxus und Komfort wirbt. Keiner von Sybilles Kollegen möchte für dieses Nobelheim arbeiten und tatsächlich hat Sybille auch schon einen Plan, wie dies eventuell verhindert werden könnte. Um dort für ein bisschen Wirbel zu sorgen schleust die betagte Frau Spielmann und sich selbst dort ein. Ob der Plan aufgehen wird?
Dies ist nur eine Baustelle, um die sich Sybille kümmern muss. In ihrem Altenheim taucht eine Ledertasche mit einem ominösen Inhalt auf. Nach und nach stellt sich heraus, dass diese Tasche zu einem Kriminalfall gehört. Fragt sich nur, was hat der Heimbewohner, der die Tasche mitgebracht hat, damit zu tun? Sybille und ihre Kollegen ermitteln.
Zu guter Letzt hat der Single Sybille auch noch, den einen oder anderen (unbekannten) Verehrer.
Hier steht definitiv eins fest: mit Sybille wird es nie langweilig, eher das Gegenteil ist der Fall!
„Sie haben den Rollator beim Zumba vertauscht“, ist ein humorvoller Roman, der mich ab und an herzhaft auflachen ließ. Sybille Bullatschek hat hervorragende Pointen mit der dazugehörigen Situationskomik kreiert, die mich, von Anfang bis zum Ende, grandios begeistern und unterhalten konnten. Dieser Humor ist einfach herrlich und ganz nach meinem Geschmack.
Eines weiß ich jetzt schon: dies war definitiv nicht mein letztes Buch von der Autorin! Der Vorgänger wird auch noch „durchgesuchtet“!
5 von 5 Sterne! Ein muss für alle, die humorvolle und unterhaltsame Bücher lieben!
Rezensionen von Lesemama:
Zauberhafte Geschichte über Akzeptanz
Jimmy und der Club der dicken Brummer von Barbara Rosslow
Zum Buch:
Ein Sturm reißt ein Loch in den Bienenstock und beim wiedereinräumen der Eier ist eines dabei, das ein bisschen anders aussieht. Aus diesem Ei schlüpft Jimmy. Er ist größer, pelziger und einfach ganz anders als die anderes Bienen. Und trotzdem versucht die Oberbiene Mathilda füe Jimmy eine Aufgabe zu finden, die zu ihm passt.
Auf einer dieser Aufgabe lernt Jimmy andere Insekten kennen, die auch anders sind.
Meine Meinung:
Ich fand das Cover schon zuckersüß, die Kurzbeschreibung klang ganz vielversprechend. Und die Story ist einfach zauberhaft, dazu noch die tollen Illustrationen, die sehr gut zu dem Gelesenen passen. Ein wunderbares (Vor)Lesebuch über Anderssein, über Akzeptanz und über Zusammenhalt. Jimmy wächst über sich hinaus und wird zum Held. Die Bienen, die eigentlichnur ihre Bienenregeln kennen, springen auch über ihren Schatten und helfen Jimmy.
Mir hat das Bich jedenfalls sehr gefallen und ich habe es gerne gelesen. Sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen empfehlenswert. Tolle Geschichte, kurze Kapitel und viel Bilder. Es macht einfach Spaß.
Rezensionen von Streiflicht:
Bezaubernd!
Hallo Nacht. von Sophie Lucie Herken
Schon beim ersten Blick auf dieses Buch war ich begeistert und wie verzaubert. Es ist nicht nur optisch ein Genuss, sondern liest sich auch ganz herrlich. Es ist warmherzig und zugleich geheimnisvoll, spielerisch und bezaubernd.
Ich mochte die sehr dunkel gestalteten Seiten absolut gerne. Sie passen wunderbar zum Thema Nacht und den Texten.
Die Reime lesen sich einfach schön und sind vor allem auch zum Vorlesen perfekt geeignet. Ich wollte nur mal reinblättern und bin dann völlig hängengeblieben, habe das Buch dann von vorne aufgeschlagen und komplett bis zur letzten Seite gelesen. Einfach schön. Muss man haben!
Rezensionen von Streiflicht:
Hat mich nicht ganz überzeugt
Alsternacht von Leo Hansen
Auf dieses Buch war ich gespannt, da ich es schon einige Zeit hier liegen hatte und einiges darüber gelesen hatte. Der Anfang hat mir auch gut gefallen und ich mochte auch die beiden Hauptfiguren Elias Hopp und Janne Bakken. Vor allem sie hat mich beeindruckt – eine Art weiblicher James Bond und zugleich sehr sympathisch.
Auch ihn mochte ich und die Zusammenarbeit zwischen den zwei doch sehr verschiedenen Menschen fand ich spannend und interessant.
Nach etwa der Hälfte des Buchs hat die Spannung bei mir aber leider nachgelassen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das lag, aber irgendwie wirkte mir die Täter sehr konfus und die Story an den Haaren herbeigezogen. Ich mag es nicht, wenn es unlogisch oder nebulös wird. Das Geschehen und das Motiv wirkten unglaubhaft und konstruiert. Ich konnte das Motiv nicht recht erfassen und auch die Schreibweise hat mir dann leider immer weniger gefallen. Manches war so geschrieben, dass ich leider gemerkt habe, dass der Autor ein älterer Mann ist und da reagiere ich inzwischen sehr empfindlich.
Insgesamt konnte mich die Story nicht wirklich überzeugen, was ich schade fand, da ich die beiden Hauptfiguren als interessant und sympathisch empfunden habe. Ich könnte mir durchaus vorstellen, noch ein Buch aus dieser Reihe zu lesen, wenn die Geschichte handfester wäre.











