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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tintenteufel:

Süße Gartengeschichte

Judiths kleine Farm von Judith Rakers

Judith Rakers gelingt es im Buch 'Judiths kleine Farm', praktisches Gartenwissen und konkrete Anleitungen in eine ansprechende Gartengeschichte zu verpacken, welche nicht nur die 4-Jährigen garantiert begeistern wird: Die Protagonistin Judith kauft sich einen Garten und adoptiert Kater Jack aus dem Tierheim.

Mit viel Begeisterung und Liebe, aber noch relativ wenig Ahnung starten sie gemeinsam in das große Abenteuer Garten und Selbstversorgung! Daher haben die Kinder die einmalige Chance, in einer lustigen Geschichte mit einigen amüsanten Fehlern und lustigen Ideen ganz viel Anfänger-Gartenwissen zu erlernen! Ganz ohne pädagogischen Zeigefinder!

Und die tollen Zeichnungen von Julia Weinmann machen mindestens genauso viel Spaß, sie erinnern mich persönlich an die Pettersson-und-Findus-Bücher: Liebevoll gestaltet mit unendlich vielen witzigen Details, so dass die Kinder auch beim wiederholten Lesen bestimmt noch etwas Neues entdecken können. Und neben den Hauptfiguren Julia, Jack, Luzi und Lotti, Sazou und Charlie, Mone und Schimmel und nicht zuletzt dem stimmgewaltigen Hahn Pavarotti (ein Witz wohl mehr für die opernkundigen Eltern), die mit ihren eigenen Persönlichkeiten und ihrer Mimik einfach toll eingefangen sind, gibt es auch jede Menge kleiner Zaungäste, welche die turbulenten Szenen bevölkern. Die grünen Rüsselkäfer haben dabei noch eine besondere Funktion: Sie halten Tafeln mit Zahlen hoch, die den kleinen Noch-Nicht-Lesern helfen, sich in der zugehörigen Kosmos-App alle Texte von der Autorin vorlesen zu lassen, denn Mama und Papa haben ja leider nicht immer Zeit.

Ich bin begeistert von diesem Buch! Weil es unter dem Haupttitel ‚Judiths kleine Farm‘ noch den Untertitel ‚Kater Jack sucht einen Freund‘ trägt, besteht die Hoffnung, dass es Fortsetzungen geben wird mit neuen Abenteuern unserer liebgewonnenen Freunde!

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Rezensionen von Tintenteufel:

Landfrust

Das Befinden auf dem Lande. Verortung einer Lebensart von Björn Vedder

Björn Vedder beschäftigt sich in seinem Essay mit dem Befinden auf dem Lande. Nach einer Kindheit auf einem Dorf lebte er lange in München, um schließlich mit seiner Familie an den Ammersee zu ziehen. Nach ein paar Jahren stellt er sich die Frage, wie sich dieser Umzug auf sein Leben und Denken auswirkt.

Er schlägt den Bogen von der neu erwachenden Landlust und der damit verbundenen romantisierenden Vorstellung von einer heilen Welt über die engeren sozialen Bindungen und die damit einhergehende größere soziale Kontrolle im Vergleich zur Anonymität der Großstadt und reisst später die Hypothese an, dass sich provinzielle und engstirniges Denken überall finden lässt.

Auf den ersten Seiten macht es Spaß seinen Beobachtungen zu folgen, die er mit literarischen Beispielen und soziologischen Theorien noch weiter ausschmückt. Weil ich selbst die Hälfte meines Lebens in Städten verbracht habe und dann aufs Land gezogen bin, konnte ich viele Erfahrungen bestätigen.

Doch im Verlauf des Buches nimmt die Generalabrechnung mit den Gemeinheiten der länglichen Bevölkerung überhand. Das aktuelle Dorfleben tritt in den Hintergrund und die traumatischen Erfahrungen der Kindheit mit Amts- und Machtmissbrauch nehmen großen Raum ein. Die positiven Seiten des engeren Zusammenlebens auf dem Land werden ebenso vernachlässigt wie die nur angedeutete um sich greifende Provinzialität und Engstirnigkeit in den Städten und der digitalen Welt. Schade, denn dieser Aspekt wäre in einer interessanten Medienkritik gemündet und hätte bestimmt auch Erkenntnisse zu Populismus und aufkeimender Deglobalisierung erbracht.

Insgesamt nimmt der Autor eine relativ selbstgerechte und überhebliche Position ein, so dass es nicht besonders verwundert, dass er nicht im Dorf ankommen konnte, sondern auf deutliche Distanziertheit gestoßen ist. Soziologen sprechen in diesem Zusammenhang wohl von einer self fulfilling prophecy! Immerhin ist der Autor ehrlich genug, anzuerkennen, dass er sich auch in der Stadt nicht mehr heimisch fühlt, weil diese sich auch weiterentwickelt hat und er selbst älter geworden ist, so dass seine Vorstellung der geliebten Stadt auch nur noch eine verklärte Retrospektive ist. Höchste Zeit, zu erkennen, dass sich nicht nur soziale Gemeinschaften, sondern auch Individuen im Zeitablauf ändern und sich immer neu definieren und einen neuen Ort finden müssen, an dem sie sich heimisch fühlen können!

Daher bleibt ein gemischter Eindruck von diesem Buch: Vieles ist gut beobachtet und in interessante literarische und soziologische Kontexte gesetzt worden, zu Recht auch oft sehr pointiert und polarisierend. Aber letztlich kann sich der Autor nicht von seinen Enttäuschungen lösen, so dass unter dem Strich die Ausgewogenheit beim generalisierenden Großangriff gegen die ungeliebte Lebensform auf der Strecke bleibt.
Schade!

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Rezensionen von Austrian Bookaholic :

Schönes Sommersetting

Golden Bay - How it feels von Bianca Iosivoni

Das Setting von Golden Bay ist wirklich schön gewählt und macht einen tollen Sommerroman aus dem Buch. Beim Lesen kommt ein richtiges Urlaubsfeeling auf.

Auch die Charaktere sind vielseitig und gut ausgearbeitet. Ember hat zwar mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, besitzt aber einen starken Charakter und ist die Art von Frau, die anpacken kann.

Die Geschichte wird in diesem Band aus ihrer Sicht in erster Person erzählt.

Holden lernt man andererseits nicht wirklich kennen. Er kommt auch weniger vor, als ich ea in diesem Genre beim männlichen Protagonisten gewöhnt bin. Spannend ist aber, dass sein Verhalten rätselhaft ist. Man wird aus ihm nicht wirklich schlau. Das wird sich im zweiten Teil aber vermutlich ändern. Da wird nämlich aus seiner Sicht erzählt.

Der Spannungsbogen hält den Leser am Ball und teilweise werden Fragen in diesem Band beantwortet. Trotzdem hält die Spannung an, weil die wichtigsten Dinge noch ungeklärt bleiben.

Mit der Romantik ist es in diesem Band eigentlich noch nicht weit her. Es herrscht zwar eine gewisse Anziehung zwischen den Protagonisten, romantisch wird es aber kaum. Es handelt sich aber um den Reihenauftakt zu einer Trilogie, daher gehe ich davon aus, dass das noch kommen wird.

Fazit: das Buch ist gut geschrieben und schön zum Lesen. Die Erzählung ist aber absolut nicht abgeschlossen, sodass es sich nur rentiert, wenn man auch vorhat, Teil 2 zu lesen

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Rezensionen von Franziska Fiske:

Zwischen den Zeilen verführt

Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1) von Kyra Groh


Kyra Grohs "Zeilenflüstern" entführt ihre Leser in eine faszinierende Welt voller unerwarteter Begegnungen und prickelnder Spannung. Die Geschichte dreht sich um Klara, eine CODA (Child of Deaf Adults), deren Nächte von der Stimme des geheimnisvollen Hörbuchsprechers Noel Carter erfüllt sind.

Klara kennt Noel nur durch seine Stimme, da er sich hinter einem Pseudonym verbirgt. Doch als Klara ihren ersten Job bei der Sweet Lemon Agency annimmt, einem Tonstudio, in dem ausgerechnet Noel arbeitet, überschreitet ihre Beziehung eine neue Grenze.

Groh gelingt es, die Dynamik zwischen Klara und Noel auf eine fesselnde Weise zu präsentieren. Ihre Charaktere sind authentisch und vielschichtig, was es dem Leser leicht macht, sich mit ihnen zu identifizieren. Die Entwicklungen ihrer Beziehung sind mitreißend und voller unerwarteter Wendungen, die die Spannung konstant hochhalten.

Besonders beeindruckend ist Grohs Fähigkeit, ihre Leidenschaft für Hörbücher nahtlos in die Handlung zu integrieren. Die Beschreibungen der Tonstudio-Szenen und die Einblicke in die Welt der Hörbuchproduktion verleihen der Geschichte eine einzigartige Tiefe und Authentizität.

Obwohl Grohs Schreibstil angenehm und flüssig ist und das Lesen zu einem Vergnügen macht, fehlte mir persönlich das gewisse Etwas, um die Geschichte als perfekt zu bezeichnen. Es gab Momente, in denen ich mir mehr Tiefe und Nuancen gewünscht hätte, um die Charaktere noch besser verstehen zu können.

Insgesamt ist "Zeilenflüstern" ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen New-Adult-Reihe, die durch ihre originelle Handlung und sympathische Charaktere überzeugt. Trotz kleinerer Kritikpunkte vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen und freue mich auf weitere Geschichten aus der Welt der Sweet Lemon Agency.

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Rezensionen von Franziska Fiske:

Ein fesselndes historisches Abenteuer

Die verkaufte Sängerin von Iny Lorentz

"Iny Lorentz entführt die Leser mit ihrem ersten Band der historischen Trilogie um die Sängerin Cristina, 'Die verkaufte Sängerin', ins Thüringen des 18. Jahrhunderts. Die Geschichte spielt im Jahr 1796 und dreht sich um die junge Cristina, die selbst in ihrer Gaukler-Familie aufgrund ihres blonden Haares als Außenseiterin gilt.

Von den Behörden wird sie oft für ein entführtes Kind gehalten, was ihre Tante dazu veranlasst, sie kurzerhand an den Herzog von Sachsen-Meinigen zu verkaufen. Dort soll Cristina zur Sängerin ausgebildet werden, obwohl ihre Ausbildung mit militärischem Drill erfolgt. Trotzdem liebt sie die Musik und erregt bald Bewunderung, aber auch Missgunst und Neid. Als sie entführt wird, steht nicht nur ihre Karriere bei Hofe auf dem Spiel. Die Kleinstaaterei in Deutschland und die Napoleonischen Kriege Ende des 18. Jahrhunderts bilden den faszinierenden historischen Hintergrund für diese Romanreihe voller Abenteuer, Liebe und höfischer Intrigen. Iny Lorentz beschreibt die Geschichte toll, hält die Spannung hoch und liefert damit ein Muss für jeden Fan des Autorenpaars."

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Rezensionen von Franziska Fiske:

Fesselnde Gefühle und Geheimnisse

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear von Alexandra Flint

"Lakestone Campus of Seattle: What We Fear" von Alexandra Flint entführt die Leser in eine fesselnde Welt voller Geheimnisse, Spannung und unerwarteter Wendungen. Die Geschichte folgt der jungen Harlow, die aufgrund einer verzweifelten Situation das Gesetz bricht, um ihrem kleinen Bruder zu helfen.

Ihr Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als ihr ein Stipendium und die Möglichkeit zu Sozialstunden am Lakestone Campus in Seattle angeboten wird.

Das Zusammentreffen mit Zack, einem Literaturstudenten, der aufgrund eines Gendefekts nicht sprechen kann, eröffnet Harlow eine neue Perspektive. Obwohl sie versucht, ihre Vergangenheit geheim zu halten, kommen sich die beiden näher und entwickeln eine tiefe Verbindung. Doch nicht nur Zack, sondern auch Harlows früheres Hackernetzwerk rückt wieder in ihr Leben.

Flints Schreibstil ist mitreißend und fesselnd. Die Art und Weise, wie sie die Geschichte entwickelt und die Charaktere zum Leben erweckt, ist bemerkenswert. Man taucht regelrecht in die Welt des Lakestone Campus ein und fiebert mit den Figuren mit.

Besonders beeindruckend ist die Dynamik zwischen Harlow und Zack. Ihre unterschiedlichen Hintergründe und Herausforderungen machen ihre Beziehung authentisch und berührend. Man kann sich leicht in ihre Gefühlswelt hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen.

"Lakestone Campus of Seattle: What We Fear" ist ein Roman, der einen nicht mehr loslässt. Mit seiner fesselnden Handlung, den lebendigen Charakteren und dem flüssigen Schreibstil ist es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Eine klare Empfehlung für alle, die auf der Suche nach einem spannenden und emotionalen Leseerlebnis sind. Definitiv verdient es 5 von 5 Sternen!

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Rezensionen von Franziska Fiske:

Sehr aktuell.

Alles gut von Cecilia Rabess

"Alles gut" von Cecilia Rabess ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es ist eine fesselnde Erzählung über wichtige Themen wie Rassismus, die Arbeitswelt in Amerika und die Bedeutung von Toleranz und Dialog.

Die Protagonistin Jess bekommt einen Traumjob bei Goldman Sachs, nur um dort auf Josh zu treffen, der sie schon während ihres Studiums mit seinen reaktionären Ansichten nervte.

Doch aus anfänglichen Kontrahenten werden unerwartet Verbündete in einem Büro, in dem Jess als einzige Frau und einzige Schwarze oft gegen Vorurteile kämpfen muss.

Die Beziehungsentwicklung zwischen Jess und Josh ist authentisch und einfühlsam dargestellt, ebenso wie ihre Auseinandersetzungen, die von Toleranz und Respekt geprägt sind. Cecilia Rabess' Schreibstil ist packend und lässt den Leser tief in die Welt der Charaktere eintauchen.

Insgesamt hat mir "Alles gut" sehr gefallen. Es ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt und wichtige gesellschaftliche Themen anspricht.

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Rezensionen von KimVi:

Spannender Pageturner!

Die Dämmerung von Marc Raabe

Charlotte Tempel, eine prominente Wohltäterin, die für den Medienpreis "Hirsch" nominiert ist, wird brutal ermordet und mit einem Hirschgeweih geschmückt im Wald aufgefunden. Art Mayer und seine Kollegin Nele Tschaikowski nehmen die Ermittlungen auf. Charlottes rebellische Tochter Leo zeigt sich wenig kooperativ, doch Art Mayer glaubt nicht an daran, dass sie den Mord begangen hat.

Als eine weitere Frau getötet wird, die ebenfalls für den Medienpreis nominiert war und ein geheimnisvolles Tonband auftaucht, nimmt der Fall ungeahnte Wendungen....

"Die Dämmerung" ist nach "Der Morgen" der zweite Band einer Thriller-Reihe, in der Art Mayer mit seiner Partnerin Nele Tschaikowski ermittelt. Die Fälle sind zwar in sich abgeschlossen, wodurch man dem aktuellen Geschehen auch ohne Vorkenntnisse folgen kann. Allerdings gibt es private und berufliche Nebenhandlungen, die sich weiterentwickeln und eine Vorgeschichte, die einige der Hauptcharaktere verbindet. Das alles kann man besser nachvollziehen, wenn man die Reihe chronologisch liest. 

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert, die häufig an entscheidenden Stellen wechseln. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse. Außerdem gibt es Rückblicke in die Vergangenheit. Sie werden durch das Abspielen einer alten Kassette vermittelt. Darauf ist die geheimnisvolle Bell zu hören, die eine dramatische Geschichte schildert. Diese Einschübe werden mit einem Playsymbol gekennzeichnet, wodurch die Einordnung leicht fällt. Da diese Erzählung erst nach und nach abgespielt wird, stellt man sich die Frage, wie sich alles verbinden wird. 

Der Fall selbst ist rätselhaft und eine große Herausforderung für Art Mayer und Nele Tschaikowski. Dass beide außerdem von privaten Problemen abgelenkt werden, erleichtert die Ermittlungen nicht. Marc Raabe versteht es von Anfang an, Spannung aufzubauen und ein hohes Tempo anzuschlagen. Man fiebert mit, stellt eigene Überlegungen an und versucht Täter und Motiv zu enttarnen. Doch das ist gar nicht so einfach, da es zu einigen überraschenden Wendungen kommt. Die Spannung kann so nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern sich im Verlauf sogar stetig steigern, um schließlich in einem hochspannenden Finale zu gipfeln. 

​​​​​​​Ein spannender Pageturner, bei dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. 

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Rezensionen von stina23:

Ein wunderschön illustriertes Buch über das Leben

Die sieben Türen von Adrian Draschoff

Ein kleines Licht, es schwebt im Nichts, macht die Bekanntschaft mit der Raupe Yara. Sie begeben sich auf eine wundersame Reise. Yara zeigt dem Licht sieben Türen, hintern denen sich die Wunder des Lebens mitsamt den damit verbundenen, vermeintlichen Gegensätzen befinden. Überall darf das Licht seine Fragen stellen, bekommt weise Antworten und beginnt mehr und mehr zu verstehen, wie komplex und wunderschön das Sein ist.

Man sollte sich bei diesem Buch keinen Roman erwarten. Der Text ist für ein 160 Seiten starkes Buch recht kurz, auf manchen Seiten stehen oft nur wenige Sätze. Vielmehr ist es ein Buch, das poetisch philosophische Fragen aufnimmt, eine besondere Sicht aufs Leben vermittelt und zum Nachdenken anregt. Es erinnert mich, im positiven Sinn, ein bisschen an eine Langform von Büchern, die man schon mal zu Geburtstagen geschenkt bekommt und die Lebensweisheiten enthalten…nur viel ausführlicher, schöner und in eine Geschichte verpackt.
Die Illustrationen von Natascha Baumgärtner sind wunderschön und stimmig. Sie fängt das Geschriebene sanft und trotzdem aussagekräftig und ausdrucksstark in ihren Bildern ein. Die Illustratorin schafft es, das Ungreifbare auf das Papier zu bringen, indem sie Licht, Schatten und Farben, die für die Geschichte des kleinen Lichts und der Raupe so wichtig sind, gekonnt einsetzt. Ohne die wunderschönen Bilder wäre das Buch nur ein halbes.
Mich hat die Geschichte des kleinen Lichts berührt und nachdenklich gemacht. Zwar sind nicht alle Weisheiten neu, aber das müssen sie auch nicht sein, damit man kurz innehalten kann und über sich und das Leben nachdenkt. Dazu eignet sich dieses Buch sehr gut, denn es hat viel Sanftes und Stilles an sich. Ich denke, dass nicht jeder oder jede etwas damit anfangen kann. Ich konnte es und ich kann mir vorstellen, dass ich dieses Buch immer wieder einmal zur Hand nehmen werde.

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Rezensionen von tonton:

Conni für ältere Kinder

Abenteuerspaß mit Conni 1: Conni im Ferienlager von Barbara Iland-Olschewski

Die Conni Bilderbücher sind einfach toll und diese Reihe für ältere Kinder finde ich sehr gelungen. Wie in den Bilderbüchern, zeigt Conni, wie man mit bestimmten Situationen umgehen kann. 

In diesem Buch ist Conni kein Kind mehr! Sie besucht schon ganz alleine ein Ferienlager. Dort kennt sie leider niemand und muss schnell Freundschaften verknüpfen.

Doch wird sie einem Haus mit Lotte zugeteilt. Letztere ist laut und nimmt keine Rücksicht auf die Andere. Conni lernt aber, dass nicht alles ist, wie es scheint und dass Lotte eigentlich ein nettes Mädchen ist. 

In dieser Geschichte ist Nachhaltigkeit allgegenwärtig. Dies ist nämlich das Thema des Ferienlagers und die Kinder besuchen ein Wertstoffhof und basteln neue Klamotten aus alten T-Shirts.

Die Aufmachung des Buches finde ich ungewöhnlich: Hardcover mit glatter Beschichtung, doch das Papier fühlt sich rau und billig an. 

Der Schreibstil ist passend zum Zielalter und das Buch lässt sich gut lesen. Im Buch gibt es mehrere Illustrationen in schwarz-weiß, die den Text auflockern. Der Stil der Zeichnungen ist aber nicht so schön wie in den Bilderbüchern.

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