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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Rettung am Vulkan

Ein Fall für die Forscher-Kids 6. Einsatz am Vulkan von S. J. King

Diesmal werden Lea aus Nordhausen und Cheng aus Peking für den Fall am Vulkan eingesetzt. Lea ist Expertin für Biologie und wenn Tiere auftauchen, tut sie alles für sie. Chengs größter Wunsch ist es Vulkanologe zu werden und er möchte zu gerne einen aktiven Vulkan beobachten. Deshalb baut er für seine kleine Schwester einen kleinen Vulkan zur Anschauung.

(Eine Bauanleitung kann man am Ende des Buches finden.)
Diesmal geht es mit einem Hubschrauber in den Regenwald. Nach einem Marsch vorbei an Flughunden und heißen Quellen kommen sie zu einem Vulkan, der seit einiger Zeit aktiv ist und Lava ausstößt. Eine Vulkanologin erklärt ihnen ihr Messgerät, das dann auch gleich eine Warnung abgibt.
Spannung gepaart mit vielen wissenschaftlichen Informationen finden sich in diesem Buch mit acht kurzen Kapiteln. Dazu gibt es Schwarz-Weiß-Zeichnungen, ein Quiz und Begriffserklärungen. Aber besonders spannend fände ich es, wenn man mit Backpulver, Spülmittel und einigen anderen Dingen einen Vulkan nachbauen würde.

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Rezensionen von manu63:

Eine Buchreihe nach meinem Geschmack

Nächte so dunkel von Sabine Schulter

Vampires of Eden Nächte so dunkel Blutgefährten ist eine überarbeitete Neuauflage des ersten Bandes der Melody of Eden Reihe der Autorin Sabine Schulter.

Die 24-jährige Melody ist voller Neugierde ob es Vampire wirklich gibt oder ob es nur ein Mythos ist. Dabei gerät sie in Gefahr und wird von einem anziehenden jungen Mann gerettet der ihren Wissensdurst stillen könnte.

Doch alles hat seinen Preis, wie Melody am eigenen Leib erfahren muss.

Mit ihrem plastischen und fesselnden Schreibstil erobert Sabine Schulter immer wieder mein Leserinnenherz. Gebannt bin ich Melody auf ihrem Weg in die unterirdischen Gänge gefolgt und ich habe mit ihr die Angst erlebt, die sie dort durchleiden musste. Die Protagonisten werden nach und nach eingeführt und sind gut gezeichnet. Durch die unterschiedlichen Perspektiven aus denen erzählt wird, erscheint die Geschichte lebendig und ich konnte ihr gut folgen. Informationen werden geschickt in Gedankengänge und Gespräche eingebaut, so das es keine langatmigen Erklärungen gibt. Die Spannungsbögen sind gut dosiert und es kommt keine Langeweile auf. Der Cliffhanger am Ende des Buches ist gut gesetzt und macht neugierig auf den Folgeband. Mein Fazit, es lohnt sich Vampires of Eden zu lesen und Melody auf ihrem Weg zu begleiten.

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Rezensionen von Daggy:

Kitakinder besuchen die Feuerwehr

Mein liebstes Kuscheltier & ich. Zoé besucht die Feuerwehr von Susanne Böse

Auf dem Cover sehen wir Zoé wie sie mit ihrem Kuscheltier einen Eisbären auf den Feuerwehrmann zugeht. Das Buch beginnt, wie alle Bücher dieser Reihe mit einem kleinen Plan, in den die wichtigsten Häuser eingezeichnet sind. Meine Enkelin (4) liebt es sich dort zu orientieren. Ein kleiner Steckbrief sagt uns, wie alt Zoé ist und dass ihr Eisbär Siro ihr hilft, wenn ihr etwas Angst macht.

Einige Kinder in der Gruppe der „Grünen Hüpfer“ haben wir schon in den anderen Büchern kennengelernt. Lara, die Erzieherin, führt die Polonaise, die die Kinder zu Zoés 5. Geburtstag machen an und Olli geht mit der Gitarre hinterdrein. Ein Kind trägt eine Brille und en Kind sitzt im Rollstuhl. Später geht es um einen Ausflug zur Feuerwehr, der am nächsten Montag stattfinden soll. Alle Kinder sind sehr aufgeregt und können etwas zu Thema beisteuern. Aber bei Zoés Oma hatte es gebrannt und seitdem hat das kleine Mädchen Angst, wenn sie das Martinshorn hört.
In der Geschichte wird sehr einfühlsam erzählt, wie es Zoé gelingt ihre Angst in den Griff zu bekommen. Ihr Kuscheltier spricht mit ihr und kann sie immer wieder beruhigen. Zum Schluss drückt sie sogar den Knopf für das Martinshorn und wird Mitglied bei den „Feuersalamandern“ der Kinderfeuerwehr.
Neben den schönen Illustrationen wird hier eine Geschichte erzählt, die meine Enkelin sehr interessiert hat und die sie sich sofort einige Male vorlesen lies.

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Rezensionen von Daggy:

Zahlen bildlich dargestellt

Erstes Lernen. Zahlen von DK Erstes Lernen

In dem großem Pappbilderbuch mit Reitern dreht sich alles um das Zählen. Zur 1 gehört eine Holzlok mit einer Maus, die eine Reise macht, das Kind wir aufgefordert das Geräusch, dass die Lok macht nachzumachen und die große eins mit dem Finder nachzuziehen. Zu 2 wird über Hände und Füße gesprochen, das Kind auf dem Foto präsentiert uns beides.

Wir sollen beides bewegen und zählen. Genauso wie die Paare auf der anderen Seite. Fünf Enten und die Zahlen von 1-5 in Seifenblasen, die man wegblasen soll, präsentiert die Seite 5. Obst gibt es bei 6, der Regenbogen hat 7 Farben und unser zehn Finger zeigen die Zahl 10 an. Danach gibt es noch Reihen der bekannten Gegenstände von 1-10 mit entsprechenden Fragen. Blumen und Bienen gibt es sogar zwanzigmal und auf der letzten Seite kann man unterschiedliche Dinge in unterschiedlicher Anzahl zählen. Auch hier gibt es Fragen wie „Sind es genauso viele Orangen wie Bananen?“
Das Buch kann man sicher mit Einjährigen anschauen und sie werden die Gegenstände zeigen und später auch benennen, allerding den Spaß am Zählen wird man bei ihnen wohl noch nicht erwecken können. Die Fragen sind ebenfalls zu schwierig zu beantworten. Ab drei, wenn Zahlen interessant werden, eignet sich das Buch sehr gut, um sie sich konkret vorstellen zu können. Mit meinem dreijährigen Enkel haben ich alles gezählt und er hatte viel Spaß dabei.

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Rezensionen von sello:

Eine gelungene Umsetzung

Valentina Amor. All you need is love (oder so) von Sarah M. Kempen

Das Cover von diesem Buch gefällt mir sehr gut. Es ist bunt und ansprechend und erweckt sofort die Neugier. Auch der Farbschnitt wurde wunderschön gestaltet.
Der Test ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen. In diesem Buch wird griechische Mythologie auf eine interessante Weise mit der Moderne verbunden.

Valentina ist die Tochter von Amor und ein bisschen hat es mich auch an das Percy Jackson Universum erinnert. Interessant ist wie menschlich Valentina wirkt, da sie auch Momente hat in denen sie scheitert und nichts nach ihrem Plan läuft. Trotz dieser Momente bleibt sie ein sympathischer Charakter. Sie ist manchmal etwas naiv was auf ihre Erziehung zurückzuführen ist und wie fremd ihr die menschliche Welt doch ist.
Das Buch selbst ist nicht gerade dick. Mit 250 Seiten lässt es sich recht schnell lesen und ich finde dieses Buch ist unterhaltsam und gut gelungen.
Würde es definitiv weiterempfehlen.

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Rezensionen von Daggy:

Frauenfreundschaften

Der Brighton-Schwimmclub von Josie Lloyd

Das Buch beginnt an einem Weihnachtstag zu Ende der COVID-Zeit. Helga, die gebürtige Dänin ist die älteste der Gruppe und mit ihrer Altersweisheit kann sie oft helfen. Domenica, die ihren Mann betrauert, der an COVID verstarb und Tor, die junge Frau, die sich u Obdachlose kümmert. Claire stößt zu dieser Gruppe, weil ihre Nachbarin nicht am Strand erscheint.

Sie kämpft mit den Problemen der Wechseljahre und findet bei den anderen offene Ohren zu diesem Thema.
Maddy verbringt ihre Zeit damit ihr perfektes Heim im Internet zu präsentieren. Sie sucht nach ihrem Sohn und da eine Spur nach Brighton führt, stößt sie ebenfalls zu den Schwimmerinnen.
Diese fünf Frauen verbindet das Schwimmen im kalten Meerwasser, aber sie werden auch schnell zu einer Einheit, die sich unterstützt und sich gegenseitig stärkt. Im Alltag würden sie sich wahrscheinlich nicht begegnen, aber hier beim gemeinsamen Schwimmen, sind sie sich nahe und haben Verständnis für die Probleme der anderen.
Vielschichtige Lebensläufe werden hier geschildert, Familienprobleme, Verlust, Homosexualität, Verrat durch Ehemann und Freundin, Begehren, sich wiederfinden, gesundheitliche Probleme und natürlich das Schwimmen im zum teil sehr kalten Meerwasser machen dieses Buch zu einem besonderen Erlebnis. Aber das Wichtigste ist die wunderbare Freundschaft, die diese Frauen verbindet und die wir uns auch für unser Leben wünschen.
Vielleicht gibt es zu viele schöne Zufälle in dem Buch, vielleicht werden zu viele Themen angesprochen, aber unterm Strich habe ich das Buch sehr gerne gelesen und mich mit den Damen gefreut, dass es so viele Zufälle gibt.

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Rezensionen von Dana G.:

Enttäuschend

Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück von Ulf Kvensler

Im September 2019 möchte die Juristin Anna Samuelsson wie jedes Jahr gemeinsam mit ihrer Freundin Milena und ihrem Verlobten Henrik eine Wanderung über mehrere Tage unternehmen. Doch Milena möchte dieses Mal ihren neuen Freund Jacob Tessin mitnehmen, der all ihre Pläne über den Haufen wirft und eine andere Route vorschlägt.

Nach kurzem Hin und Her entscheiden sie sich für seinen Vorschlag und machen die Wanderung durch den Nationalpark Sarek. Der Albtraum lässt nicht lange auf sich warten.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Anna steht im Mittelpunkt, dazu kommen Rückblicke auf die Wanderung und vergangene Erlebnisse und Verhöre mit Kriminalinspektor Anders Suhonen. Dass man den Augenmerk auf Anna legt, hat mich nach einiger Zeit sehr gestört. Dadurch gerieten die anderen Teilnehmer an der Wanderung in den Hintergrund und ich hätte sehr gerne mehr über sie erfahren. Viel zu schnell lassen sich die drei Freunde von Jacob überreden, den Sarek zu gehen, statt die geplante Route, für die sie ja offensichtlich mehrere Buchungen vorgenommen hatten.

Für mich wird durch den ständigen und abrupten Wechsel der Perspektiven auch der Lesefluss und die  anfängliche Spannung immer wieder gestört. Das Tempo wird dadurch herausgenommen. Ich bin mit den Figuren nicht richtig warm geworden. Sie waren sehr unnahbar, was wohl daran lag, dass man sich hauptsächlich auf Anna konzentrierte. In meinen Augen wurden zu viele unnütze Dinge beschrieben. Das Ende ist einfach ein Witz und ehrlich gesagt, kam ich mir veräppelt vor. Das einzige Positive an dem Buch war die beschriebene düstere und bedrückende Atmosphäre. Die sorgte bei mir für Gänsehaut.

Nach der Hälfte hatte ich jegliche Lust auf diese Geschichte verloren und musste mich regelrecht durch die letzten Seiten kämpfen. Von mir gibt's keine Leseempfehlung. Ich kann diesen ganzen Hype nicht nachvollziehen, mal wieder. Schade.

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Rezensionen von PMelittaM:

Nichts ist vorhersehbar

Der Siegelarmreif von Marlene von Hagen

Die große Schlacht gegen Tristorien steht kurz bevor, als sich im Lager der Rebellen eine Frau einfindet, mit der hier keiner gerechnet hätte. Welchen Einfluss das haben würde, ist zunächst nicht abzusehen.

Auch der dritte Band um den Siegelarmreif hatte für mich viele Überraschungen auf Lager.

Nicht nur mit dem oben erwähnten Ereignis hatte ich in keiner Weise gerechnet, und war bis zum Ende sehr misstrauisch, inwieweit ich darauf vertrauen konnte. Auch viele andere Szenen habe ich so nicht erwartet – und genau das gefällt mir wirklich gut. Schon im letzten Band hatte man gesehen, dass nicht jeder Charakter sich so entwickelt, wie man das zunächst erwartet hat, aber von der Person, die sich hier von einer ganz anderen Seite zeigt, hätte ich das nie erwartet. Dennoch ist es nachvollziehbar, was für mich sehr wichtig ist.

Wie bereits in den Vorgängern, wird auch hier wieder aus den Perspektiven der verschiedenen Prota- bzw. Antagonist:innen erzählt. Das ist wirklich gelungen gemacht, denn jede Perspektive deckt einen anderen Part des Geschehens ab, und da, wo sie sich überschneiden, sind sie nicht immer deckungsgleich, weil eben jede:r ihre/seine eigene Wahrnehmung hat. Nur die Leser:innen wissen dadurch alles, und daraus entsteht ein nicht geringer Teil der Spannung.

Denn spannend ist auch dieser Band wieder, schon weil man nie sicher sein kann, was passieren wird. Am Ende bin ich auch nicht sicher, ob die Geschichte schon auserzählt ist. Zwar ist die Geschichte der Rebellion gegen Tristorien wohl soweit abgeschlossen, und auch die Geschichte eines Charakters ist beendet, doch es ergeben sich weitere Geschichten, die hoffentlich auch noch erzählt werden, z. B. hat Alsha ihr Einhorn verloren und macht sich auf die Suche danach. Ob aus der Trilogie ein Mehrteiler wird, ob das sowieso von Anfang an geplant war, oder ob die Autorin irgendwann den Faden noch einmal aufnimmt? Der letzte Satz in diesem Roman lässt hoffen. Ich bin dann gerne wieder dabei.

Wer die Vorgängerbände nicht kennt oder bei dem es schon länger her ist, dass er sie gelesen hat, erhält zu Beginn eine gute Zusammenfassung. Ich empfehle trotzdem dringend, die Bände der Reihenfolge nach zu lesen.

Auch der dritte Band um den Siegelarmreif hat mich mehr als einmal überrascht, hier darf man sich keiner Entwicklung sicher sein, nichts ist vorhersehbar. Von mir gibt es selbstverständlich eine Leseempfehlung für die komplette Reihe.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin EMMA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)

Kurz mal mit dem Universum plaudern von Preston Norton

Testleserin EMMA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)

Cliff, ein Schüler der Happy Valley Highschool, der wegen seiner Körpergröße von allen nur Neandertaler genannt wird, gerät, seit sein Bruder sich umgebracht hat, immer wieder in Schwierigkeiten mit Mitschülern.
Doch als sein Erzfeind Aaron Zimmermann glaubt, Gott gesehen zu haben, ändert sich alles schlagartig.

Da Gott darauf besteht, dass Cliff und Aaron mithilfe einer Liste ihre Schule zu einem besseren Ort machen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es eine Lebensgeschichte darstellt, die im echten Leben möglich wäre.
Ich würde es wissbegierigen und offenen Menschen empfehlen, die sich für das Leben interessieren.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Toller Einstieg in die Geschichte

Geborene des Lichts von E.F. v. Hainwald


Ein magisches Artefakt schützt die Wüstenstadt Madina mit einem Schutzschirm vor den Bestien und den Lichtstürmen. Zeemira ist eine Lichtgeborene und ihre Aufgabe als Heilerin ist es, die Hohepriesterinnen zu unterstützen und die verwundeten Soldaten, die im Kampf gegen die Bestien verletzt werden, zu heilen.

Doch Zeemira lässt sich leicht ablenken und hat immer öfter Probleme, sich zu konzentrieren. Sie wird deshalb von den anderen Priesterinnen gemobbt. Viel schlimmer ist jedoch, dass sie, das Leben, der ihr anvertrauten Soldaten riskiert.
Als in einer Schlacht viele Soldaten ihretwegen sterben, muss Zeemira sich vor dem Konsil verantworten, Ihr droht die Verbannung. Sie hat nur eine Chance um ihren Nutzen für die Stadt unter Beweis zu stellen. Deshalb tritt sie ihren Dienst im Lazarett einer Kriegerkaste an und heilt die Soldaten, die krank sind oder bei ihren Übungskämpfen verletzt wurden.
Schnell freundet Zeemira sich mit einigen der Krieger an und fühlt sich so wohl, wie schon lange nicht mehr. Vor allem zu Jaleel, der immer ein sorgloses Lächeln im Gesicht hat, fühlt sie sich schnell hingezogen und die Beiden kommen sich näher. Doch der Krieger hat eine düstere Vergangenheit, die er vor ihr verbirgt.

Der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht und so landete das Buch im letzten Jahr, beim Besuch der Buchmesse, in meiner Tasche.
Es handelt sich um eine überarbeitete Neuauflage und das Cover hat mich sofort begeistert. Es passt perfekt zur Story.
Zu Beginn erwartet uns eine Karte von Madina, auf der alle wichtigen Schauplätze eingezeichnet und markiert sind. Sie verhalf mir dazu, mir einen guten Überblick über die Stadt zu verschaffen.
Am Ende des Buches gibt es noch ein Glossar, in dem wir die Übersetzungen der doch recht ungewöhnlichen Namen und Begriffe finden.

Ich muss gestehen, dass ich etwas gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden.
Es vergeht viel Zeit damit, die Protagonisten und die Welt kennenzulernen und lange Zeit passiert recht wenig Aufregendes. Doch ich bin etwas zwiegespalten. Einerseits finde ich es grundsätzlich gut, wenn ich die Figuren und das Worldbuilding richtig kennenlerne, andererseits mag ich es aber auch, wenn die Geschichte zügig vorangeht.
Man sieht daran mal wieder, dass es für die Autoren schwierig ist, die LeserInnen zufriedenzustellen. :-)

Doch kommen wir zu den Protagonisten.
Wir verfolgen die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Zeemira und Jal.
Ich mag den Wechsel der Sichtweisen, denn so kann ich mich am besten in die Figuren hineinversetzten.
Eigentlich mag ich keine komplizierten Namen, bei denen ich jedes Mal wieder überlegen muss, wie ich es ausspreche. Ich fand sie deshalb etwas gewöhnungsbedürftig.
Zeemira ist eine Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist und sagt, was sie denkt. Doch sie setzt sich auch gerne mal in die Nesseln, ist ab und zu unkonzentriert, undiszipliniert und etwas planlos. Manchmal war sie etwas nervig, aber trotzdem, oder gerade deswegen, mochte ich sie sehr. ;-)
Jaleel hingegen, konnte mich nicht begeistern. Er ist ein Schürzenjäger und sehr von sich überzeugt. Die Äußerungen, die er teilweise (über Zeemira) macht, brachten ihm keine Pluspunkte.
Wahrscheinlich konnte ich mich deshalb auch nicht so richtig mit der Liebesgeschichte anfreunden.
Allerdings ist Jal, aufgrund seiner düsteren Vergangenheit nur schwer zu durchschauen und ich hoffe, dass ich im zweiten Teil der Reihe einen etwas besseren Draht zu ihm finde.

Richtig gut gefallen hat mir die Beschreibung des Worldbuilding.
Madina ist eine Oase und völlig abgeschnitten von der restlichen Welt. Geschützt vor den Lichtstürmen und furchtbaren Bestien durch ein magisches Artefakt. Regiert wird die Stadt von strengen Hohepriesterinnen und Lichtgeborenen. Wird man für die Stadt zu einer Belastung, hat man sein Recht verwirkt in seinem Schutz zu leben.
E.F. von Hainwald hat die Schauplätze sehr bildhaft und anschaulich beschrieben, aber es fehlen mir da noch einige Hintergrundinformationen.

Am Ende bleibe ich deshalb mit etlichen offenen Fragen zurück.
Doch die Geschichte beginnt erst und ich bin gespannt, was wir noch alles über diese Stadt, seine Entstehung und über Zeemira und Jal erfahren werden.
Um Antworten zu bekommen, werde ich wohl zügig den zweiten Teil lesen müssen.

Für den ersten Teil der Reihe gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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